Pfizer dringt auf beschleunigte Impfstoff-Zulassung in Indien

»Pfizer wirbt für eine rasche Genehmigung sei­nes gemein­sam mit Biontech ent­wi­ckel­ten Impfstoffs in Indien. Mit der dor­ti­gen Regierung wür­den Gespräche über ein beschleu­nig­tes Zulassungsverfahren geführt, erklär­te Pfizer-Chef Albert Bourla in einem Beitrag auf der Internetplattform Linkedin. „Bedauerlicherweise ist unser Impfstoff nicht in Indien zuge­las­sen, obwohl unser Antrag vor Monaten ein­ge­reicht wur­de.“ Bourla gab zugleich eine Arzneimittel-Spende im Wert von mehr als 70 Millionen Dollar bekannt.«
bild.de

Siehe auch "Als wür­den wir erpresst": Pfizer ver­han­delt in Lateinamerika eisenhart

5 Antworten auf „Pfizer dringt auf beschleunigte Impfstoff-Zulassung in Indien“

  1. ****Dr. Dhananjay Bakhle, ein Arzt, der COVID-Patienten behandelt, aber auch medizinische Forschung für ein Pharmaunternehmen betreibt, hat sich bereit erklärt, unsere Fragen zur jüngsten Krise in Indien zu beantworten. Im März veröffentlichten wir den Artikel "The Mystery Behind India's Success in Flattening the Curve", den er mitverfasst hat. Während Infektionen und Sterblichkeit in der ersten Welle pro Kopf niedrig blieben, hat der jüngste rasche Anstieg von Fällen und Sterblichkeit das Land überrascht. In diesem Interview hilft uns Dr. Bakhle zu verstehen, was vor sich geht und warum einige Bundesstaaten anscheinend viel besser abschneiden als andere. Er bietet auch praktische Vorschläge/Empfehlungen an.****

    Eine weitere Veränderung gegenüber der ersten Welle ist, dass Menschen aus der oberen Mittelschicht und der Elite bei dieser Welle stärker beteiligt waren, während sie bei der ersten Welle, bei der vor allem Menschen aus unteren sozioökonomischen Schichten beteiligt waren, außen vor waren.

    Die Menschen aus den Slums, die von der ersten Welle betroffen waren, wurden in den staatlichen und städtischen Dispensarien behandelt und erhielten eine Hydroxychloroquin- und Zink-Kur. Dies half, die Sterblichkeitsrate sehr niedrig zu halten.

    Diesmal wird die Oberschicht von den Elite-Ärzten in ihren Privatkliniken/Pflegeheimen behandelt, die kein HCQ verwenden, sondern teurere Medikamente wie Favipiravir und Remdesivir einsetzen. Dies hat zu einer riesigen Nachfrage- und Angebotslücke für Remdesivir geführt, die es in der ersten Welle nicht gab.

    Diese Menschen werden auch viel früher stationär aufgenommen als die Menschen aus den unteren sozioökonomischen Schichten. Die Nachfrage nach Krankenhausbetten übersteigt dieses Mal die Verfügbarkeit in den meisten städtischen Gebieten Indiens bei weitem.

    Bemerkenswert ist auch, dass beim Einsatz von Remdesivir HCQ abgesetzt wird, selbst wenn es vom Hausarzt verabreicht wurde.
    Das Nettoergebnis dieser ganzen Situation ist eine höhere Todesrate in Großstädten wie Mumbai, wo sie 2% CFR überschritten hat.

    ...

    Es gibt einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen im Zusammenhang mit der Impfkampagne, die alle älteren Menschen aus einer Lockdown-ähnlichen Situation direkt in die Krankenhäuser gebracht hat, die zu Verbreitungszentren wurden.

    Mehrere Patienten, die ich und meine Kollegen in der zweiten Welle behandelt haben, waren kürzlich geimpft worden.

    (Übersetzung deepl.com)
    https://covexit.com/the-covid-crisis-in-india-an-interview-with-dr-dhananjay-bakhle/

  2. Habe auf bitchu­te ermun­tern­de Videos aus Indien gese­hen, in denen "Impf"teams ver­bal abgeleht oder sogar mit Steinen bewor­fen wur­den, um sie zu vertreiben.
    In indi­en wer­den sich nach mei­ner Schätzung nach ca. 600 Millionen Menschen nicht "imp­fen" lassen.
    Die haben aus der Vergangenheit schmerz­lich dazu gelernt, ganau wie vie­le Afrikaner.
    Was wird man gegen sol­che Leute machen?

  3. Es muß Alles ganz, ganz schnell gehen!

    Die aus­ste­hen­den Sicherheitsberichte des PEI wer­den die Impfkampagne bedroh­li­cher erschei­nen lassen.

  4. Behörde stoppt Verkauf
    Wegen Corona-Globuli:
    Folgen für Koblenzer Apotheke noch unklar
    STAND 3.5.2021, 17:47 Uhr

    Eine Koblenzer Apotheke bie­tet homöo­pa­thi­sche Kügelchen aus Corona-Impfstoff nicht mehr an. Der Verkauf war gestoppt wor­den. Die Landesapothekerkammer prüft nun den Fall.

    Vergangene Woche hat­te es auf der Internetseite der Koblenzer Schloss-Apotheke geheißen:
    "Wir haben Pfizer/BioNTech Covid-19-Vaccine in poten­zier­ter Form bis D30 als Globuli oder Dilution (zur Ausleitung) vor­rä­tig." Die Apothekerin hat­te nach eige­nen Angaben Reste aus Impfdosen eines Koblenzer Impfzentrums ver­wen­det, um dar­aus homöo­pa­thi­sche Globuli herzustellen.
    Diese Globuli sei­en an weni­ge Kunden ver­kauft worden.

    Das rhein­land-pfäl­zi­sche Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung als Apothekenaufsicht hat­te den Verkauf des homöo­pa­thi­schen Produkts dar­auf­hin vor­sorg­lich untersagt.
    Man prü­fe, "ob gegen arz­nei­mit­tel­recht­li­che oder sons­ti­ge Vorschriften ver­sto­ßen wurde".

    Der Präsident des zustän­di­gen Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, hat­te zuvor 

    den Koblenzer Oberbürgermeister als Verantwortlichen des Impfzentrums gebeten, 

    die Angelegenheit zu prü­fen und nach eige­nem Ermessen "geeig­ne­te Mittel zu ergreifen".

    https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/corona-apotheke-darf-globuli-nicht-verkaufen-100.html

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