Play it again, Bill

Auch sol­che Nachrichten sol­len den Boden berei­ten für die ewi­ge Aufrechterhaltung von "epi­de­mi­schen Notlagen":

»„Tödlichste Tier der Welt“ brei­tet sich in Deutschland aus 

Die Asiatische Stechmücke kann ernst­haf­te Erkrankungen wie das Dengue-Fieber über­tra­gen. Die Verbreitung in Deutschland der nur zehn Millimeter gro­ßen Insekten ist nicht mehr aufzuhalten.

Berlin | Bereits 2014 warn­te Microsoft-Gründer Bill Gates vor dem "töd­lichs­ten Tier der Welt" – der Asiatischen Stechmücke. Jetzt hat sich die gefähr­li­che Mückenart auch in Deutschland aus­ge­brei­tet, vor allem in den süd­deut­schen Bundesländern.«
shz.de (4.6.)

Wissen das unse­re Fußballmillionäre da unten?

»Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) hat­ten nach Angaben von Werner hei­mi­sche Stechmücken bereits als Überträger des aus Afrika stam­men­den West-Nil-Virus iden­ti­fi­ziert. Dieses Virus kommt vor allem in Vögeln vor und gelang­te laut Robert Koch-Institut (RKI) durch sie auch nach Europa. In Südeuropa wird es seit vie­len Jahren im Sommer auf Menschen über­tra­gen. Erstmals 2019 habe das RKI auch fünf in Deutschland erfolg­te Infektionen mit dem Erreger bei Menschen regis­triert, bestä­tig­te RKI-Epidemiologin Christina Frank. "Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den bereits 20 Fälle des West-Nil-Fiebers gemel­det, dar­un­ter ein Todesfall. Wie schon 2019 waren Sachsen, Berlin und Sachsen-Anhalt betroffen."

Beide Wissenschaftlerinnen ver­mu­te­ten eine weit­aus höhe­re Dunkelziffer. Da es bei Menschen kei­ne ein­deu­ti­gen Symptome gebe, wür­den nur die schwers­ten Fälle tat­säch­lich dia­gnos­ti­ziert, so Frank. Eine wei­te­re Ausbreitung des West-Nil-Virus sei nicht aus­zu­schlie­ßen.«

Noch fehlt Drosten in der Panikmaschine. Schon jetzt wird auch hier der Feind markiert:

»Vorläufer der Vogelgrippe-Viren, die schließ­lich in Deutschland gelan­det sei­en, hät­ten sich ver­mut­lich in Sibirien gebil­det. Die Afrikanische Schweinepest sei mitt­ler­wei­le eher eine eura­si­sche Schweinepest und habe sich zuletzt von Georgien aus ausgebreitet.«

Es wäre an der Zeit, daß die WHO die­se neu­en Gefahren nach dem Suaheli-Alphabet benannt (ich hof­fe, es gibt das).

Der mis­sing link für die, die noch nicht ver­stan­den haben, wird auch geliefert:

»Zoonosen wie Sars-CoV‑2 habe es schon immer gege­ben, sag­te Mettenleiter [Präsident des FLI]. Wenn man sich die Zahlen anse­he, wir­ke es aber so, als habe es in letz­ter Zeit mehr sol­cher Erreger-Übergänge von Tieren auf Menschen gege­ben. Das kann laut Mettenleiter an der wach­sen­den Weltbevölkerung lie­gen, die der­zeit bei knapp acht Milliarden Menschen lie­ge. "Das ist eine rie­si­ge Population von poten­zi­el­len Wirten für sol­che Erreger". Damit stie­ge "rein sta­tis­tisch" die Zahl der Kontakte zwi­schen Menschen und Tieren und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Überspringens.

Fledermäuse als Überträger von Sars-CoV‑2

Auch das Vordringen der Menschen in Lebensräume, die zuvor Tieren vor­be­hal­ten waren, spielt laut Mettenleiter ver­mut­lich eine Rolle. "Und dann natür­lich auch die Art und Weise, wie Menschen leben." Sars-CoV‑2 sei in der chi­ne­si­schen Millionenstadt Wuhan auf­ge­fal­len. Die Urbanisierung habe auf die Verbreitung sol­cher Erreger sicher­lich einen wich­ti­gen Einfluss. "Dann kommt natür­lich die Globalisierung mit dazu, und dann geht das gan­ze eben sehr viel schnel­ler, als wir das in der Vergangenheit gese­hen haben."

Fledermäuse sei­en für Mettenleiter immer noch das wahr­schein­lichs­te natür­li­che Ursprungsreservoir von Sars-CoV‑2. Ob es einen Zwischenwirt gege­ben habe, wis­se man noch nicht. Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass der Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 auf einem Wildtiermarkt in Wuhan auf den Menschen über­ge­sprun­gen ist.«

16 Antworten auf „Play it again, Bill“

  1. Ja, watt nu, die Asiatische Stechmücke, da wer­den Masken wohl nicht hel­fen, evtl. ganz eng­ma­schi­ge, fei­ne Siebe, kör­per­nah? Oder bes­ser gleich Mondanzüge?
    Zunächst ein­mal den Angstmodus hoch­hal­ten und pfle­gen, gell, Tante Merkel??

  2. …und die dahin­sie­chen­den Covidkranken wer­den zu schwach sein, um die Mücken zu erschla­gen und dann ster­ben wir alle AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!11

  3. Nächstes Jahr dann: Wir müs­sen alle mit Burkas/Imkerkleidung her­um­lau­fen um nicht gesto­chen wer­den zu kön­nen. Außer in Bayern, da ist Level-C-Hazmat-Anzug-Pflicht.

    1. @Dr. O: Als in Bayern die FFP‑2 Maskenpflicht ein­ge­führt wur­de, habe ich mir erst­haft über­legt, ob ich mir eine Burka kau­fe – damit hat man wenigs­tens noch Luft bekommen!

  4. Nur neben­bei: nie­mand glaubt mehr, ganz offi­zi­ell, der Virus sei auf dem Wildtiermarkt in Wuhan auf den Menschen übergesprungen.

    Ansonsten hat die Natur eini­ge Möglichkeiten, der mensch­li­chen Über- und Fehlbevölkerung entgegenzuwirken. 

    Der Punkt am jet­zi­gen Geschehen ist nicht, dass die Menschen Fortschritte in der Virenbekämpfung etc machen würden8, es ist umge­kehrt, die Natur und Viren ler­nen viel schnel­ler und besser.

    Ich per­sön­lich habe kein Stechmückenproblem mehr, seit ich vor 25 Jahren zu dem Gefühl und der Entscheidung gekom­men bin, dass wir Freunde sind. Für die­je­ni­gen, wel­che auch hier mit einem Feindbild wie auch jetzt bei den Viren leben und vor­ge­hen, wird sich dies eines Tages auch 'bewahr­hei­ten' a la 'Selbsterfüllende Prophezeihung'. Auch wird es eine Avian Flu mal geben, wel­che Menschen töd­lich tref­fen wird, die Vögel essen…

    Sie brau­chen es nicht zu glauben…es wird nicht Schade um die sein, die es trifft. Es ist nur natür­li­che Selektion.

  5. @Erfurt Genügt es, die auf der Windschutzscheibe zu zäh­len und dann sta­tis­tisch auf eine Inzidenz hoch­zu­rech­nen? So ab 10 auf der Scheibe je 50 Autos, ab dann muss man den Wagen ste­hen lassen?

    Sollte ich in Autan inves­tie­ren? Gibt es dann bei jedem Laden Insektizid-Spender? Aber was ist mit Bienen und Schmetterlingen? Fragen über Fragen…

  6. @A‑w-n:
    Das Märchen von der Überbevölkerung haben wir genau den Arschgeigen zu ver­dan­ken, die jetzt 2x jähr­lich 7 Milliarden Menschen imp­fen wollen.
    https://www.corbettreport.com/?s=overpopulation
    https://img1.uploadhouse.com/fileuploads/29076/2907648120306e2027dfa216a70274cdde6312d5.jpg
    https://img6.uploadhouse.com/fileuploads/29076/29076486bdf8f046462b48bad555f2f22ad972f4.png

    Siehe auch:
    https://www.corbettreport.com/meet-paul-ehrlich-pseudoscience-charlatan/
    (ist ein ande­rer Paul Ehrlich als der von unse­rem Institut, aber war auch ein Eugeniker der von allen grund­los gehypt wurde)

    Viren ler­nen gar­nichts weil es sie nicht gibt (daher auch die Wirkungslosigkeit der Maßnahmen), das gan­ze Konzept der "Viren" wider­spricht der Evolutionstheorie (außer man Drostet irgend­was über Stechmücken) sowie allem was wir aus der Geschichte wissen.
    Claus Köhnlein:
    https://www.youtube.com/watch?v=AGUDOcennvw

    1. @anon:
      Ich nann­te 'es' Über- und Fehlbevölkerung und ich glau­be per­sön­lich, dass dies heu­te bei der gege­be­nen Weltbevölkerung der Fall ist. Es geht um die Zahl und die 'Art'. Auch wenn die­se Anzahl vom Planeten ernährt wer­den kann. DH ich mache den Begriff nicht an Malthus fest und ich Stimme nicht den Massnahmen der Eugeniker zu. Das ist kein Märchen von der Überbevölkerung, das ist schon lan­ge Realität.

      Sie wol­len sagen es gibt über­haupt kei­ne Viren, Viren gibt es nicht? Oder bestimm­te 'Virenerkrankungen' in einer ganz über­schau­ba­ren Zahl gibt es nicht als sol­che, son­dern Krankheitsbilder wur­den auf­grund von ein­ge­führ­ten Tests zu Virenerkrankungen mit angeb­li­chen spe­zi­fi­schen ver­ur­sa­chen­den Viren umge­deu­tet (was die Existenz von Viren an sich nicht tangiert)?

  7. @aa, es gibt kein spe­zi­el­les Suaheli Alphabet, aber es gibt schö­ne Sprachen mit Klicklauten .….wenn Herr Drosten die noch schafft, höre ich mir frei­wil­lig den Podcast an.
    Wenn es nicht so trau­rig wäre, wäre es eine herr­li­che Komödie.
    Allen ein schö­nes Wochenende, EE

  8. Und immer schön im Konjunktiv bleiben…
    Ich wie­der­ho­le einen mei­ner Lieblingssätze : "Dieser Planet ist
    ver­mut­lich das Irrenhaus des Universums"…

  9. ·

    Stichworte

    — Zoonosen
    — One Health
    — Thomas C. Mettenleiter
    — One Health High Level Expert Panel · OHHLEP 

    (Zusammen mit Wanda Markotter (Zentrum für Zoonosen, Universität Pretoria) ist Thomas C. Mettenleiter Gründungsvorsitzender des 2021 von WHO, OIE, FAO und UNEP gemein­sam initi­ier­ten „One Health High Level Expert Panel“.) 

    — Helmholtz Institut für One Health · HIOH
    — One Health Conference 

    ·

    Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter

    Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Greifswald, Insel Riems (vor­mals Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere, Tübingen) 

    leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Mitglieder/CV_Mettenleiter_Thomas_D.pdf

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    Thomas Mettenleiter lei­tet inter­na­tio­na­les Gremium zur Pandemieprävention 

    Der Molekularbiologe und Virologe Professor Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, wur­de am 20. Mai 2021 als einer von zwei Vorsitzenden des unter dem Dach von WHO, OIE, FAO und UNEP neu geschaf­fe­nen Gremiums zur Pandemieprävention vor­ge­stellt. Leopoldina-Mitglied Mettenleiter hat den Gründungsvorsitz gemein­sam mit der süd­afri­ka­ni­schen Virologin Wanda Markotter übernommen. 

    Der von WHO, OIE, FAO und UNEP geschaf­fe­ne inter­dis­zi­pli­nä­re Expertenrat wur­de von Deutschland und Frankreich initi­iert und soll im Auftrag der vier Partner Strategien erar­bei­ten, um Pandemien tie­ri­schen Ursprungs künf­tig zu ver­hin­dern. Das Gremium, dem zwei Dutzend füh­ren­de Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ange­hö­ren, wird sich unter ande­rem mit Frühwarnsystemen, Risikoanalysen und Präventionsmaßnahmen befassen. 

    leopoldina.org/mitglieder/mitglieder-im-fokus/thomas-mettenleiter-leitet-gremium-zur-pandemiepraevention/

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    Thomas C. Mettenleiter 

    Prof. Thomas Christoph Mettenleiter (* 1957 in Göppingen) ist ein deut­scher Biologe und Virologe. Er lei­tet seit 1996 als Präsident das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (vor­mals Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere) mit Hauptsitz auf der Insel Riems bei Greifswald. 

    Leben

    Mettenleiter stu­dier­te Biologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen und pro­mo­vier­te 1985 im Hauptfach Genetik. Nach einem Forschungsaufenthalt am Department of Microbiology der Medical School der Vanderbilt University in Nashville, USA, arbei­te­te er bis 1993 am Institut für Impfstoffe der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen und habi­li­tier­te sich 1990. 

    Im Zeitraum von 1994 bis 2019 lei­te­te er das Institut für mole­ku­la­re Virologie und Zellbiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems (frü­her Institut für mole­ku­la­re und zel­lu­lä­re Virologie der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere). 1996 wur­de er Präsident die­ser Bundesforschungseinrichtung, die mitt­ler­wei­le wie­der den Namen ihres Gründers Friedrich Loeffler führt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) ist eines der vier Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

    1997 erfolg­te die Ernennung Mettenleiters zum außer­plan­mä­ßi­gen Professor an der Universität Greifswald. Sein Hauptarbeitsgebiet ist die mole­ku­la­re Virologie. 

    Mitgliedschaften

    Thomas Mettenleiter ist Mitglied in zahl­rei­chen wis­sen­schaft­li­chen Beiräten und Gesellschaften, u. a. der American Society for Microbiology, der Deutschen Gesellschaft für Virologie und der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft. 

    Seit dem Jahr 2000 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und seit 2008 in der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Ende 2009 wähl­te ihn die Polnische Akademie der Wissenschaften (PAN) zum Mitglied der Sektion Landwirtschaft, Forsten und Veterinärwissenschaften. Im Jahr 2011 wur­de er zum Mitglied der Königlich-Belgischen Akademie für Medizin gewählt. 

    Zusammen mit Wanda Markotter (Zentrum für Zoonosen, Universität Pretoria) ist Thomas C. Mettenleiter Gründungsvorsitzender des 2021 von WHO, OIE, FAO und UNEP gemein­sam initi­ier­ten „One Health High Level Expert Panel“. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mettenleiter

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    27.10.2020 · Pressemitteilung vom 27. Oktober 2020 · Bundesministerium für wirt­schaft­li­che Zusammenarbeit und Entwicklung 

    Minister Müller kün­digt Aufbau eines neu­en "One Health"-Schwerpunkts im BMZ an

    Aus dem Corona-Sofortprogramm wer­den 30 Millionen Euro für geziel­te Pandemieprävention und inter­na­tio­na­le Zusammenarbeit eingeplant 

    Berlin – Beim World Health Summit ste­hen heu­te neue Strategien zur welt­wei­ten Corona-Bekämpfung im Fokus. Auf der Konferenz tausch­ten sich dazu unter ande­rem Prof. Drosten (Charité Berlin), WHO-Generaldirektor Tedros, Prof. Mettenleiter (Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit), BMZ-Gesundheitsbotschafter von Hirschhausen und die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth aus. 

    Dazu erklär­te Minister Müller: "Wegen der Corona-Pandemie wer­den wir den Schwerpunkt 'One Health' und Pandemieprävention mas­siv aus­bau­en. Die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth wird als Sonderbeauftragte des Ministeriums die inter­na­tio­na­le Zusammenarbeit koor­di­nie­ren. Als ers­ten Schritt inves­tie­ren wir aus unse­rem welt­wei­ten Corona-Sofortprogramm 30 Millionen Euro in den 'One Health'-Ansatz. Damit grün­den wir das ers­te 'One Health'-Pandemiezentrum in Kenia zum Austausch von Human- und Tiergesundheit. Und wir stär­ken gemein­sam mit der Weltbank die Lebensmittelsicherheit sowie die Früherkennung von Zoonosen bei der Nahrungsmittelproduktion. Das ist drin­gend nötig: Virologen haben min­des­tens 40 wei­te­re Viren mit Pandemie-Potenzial iden­ti­fi­ziert. Bereits 2,7 Millionen Menschen ster­ben jedes Jahr welt­weit an Zoonosen. Ebola, Aids, Vogelgrippe, auch COVID-19 gehört dazu." 

    Klimawandel, stei­gen­de Mobilität, das Vordringen des Menschen in bis­her unbe­rühr­te Lebensräume, indus­tri­el­le Landwirtschaft und inten­si­ve Nutztierhaltung füh­ren dazu, dass sich – auch neue – Krankheitserreger schnel­ler aus­brei­ten kön­nen. Die Corona-Pandemie zeigt, wie aus einem loka­len Ausbruch mit Ursprung im Tierreich schnell eine welt­wei­te Gefahr wurde. 

    Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth: "Die Lage ist welt­weit extrem her­aus­for­dernd – über 43 Millionen Menschen haben sich mit COVID-19 infi­ziert, über 1,1 Millionen sind gestor­ben. Wir müs­sen Antworten fin­den und den 'One Health-Dreiklang' der Gesundheit von Mensch und Tier sowie intak­ter Umwelt stär­ken. Und: Corona wird nicht die letz­te Pandemie sein. Eine Lehre aus Corona muss daher sein: Die Weltgemeinschaft muss künf­tig bes­ser zusam­men­ar­bei­ten bei der Bekämpfung der Pandemie, der Entwicklung von Diagnostika, Impfstoffen und Medikamenten sowie bei der Prävention künf­ti­ger Seuchen. Deswegen haben wir eine neue Unterabteilung 'One Health' zur Pandemie-Bekämpfung auf­ge­baut, um unse­re Projekte bes­ser mit­ein­an­der zu ver­zah­nen und neue Initiativen auf den Weg zu brin­gen: in der Human- und Tiergesundheit, bei gesun­den Lebensmitteln und in der Landwirtschaft, beim Zugang zu sau­be­rem Trinkwasser sowie beim Schutz der Biodiversität." 

    Prof. Thomas C. Mettenleiter, Friedrich-Loeffler-Institut: "Die aktu­el­le Pandemie zeigt die Bedeutung von 'One Health'. Der Erreger stammt aus dem Tierreich, ist auf den Menschen über­ge­sprun­gen und wird von Menschen wie­der auf Tiere über­tra­gen. Drei Viertel der neu auf­tre­ten­den Infektionskrankheiten des Menschen kom­men aus dem Tierreich. Hier setzt der 'One Health'-Ansatz an, um risi­ko­rei­che Tier-Mensch-Kontakte zu redu­zie­ren. 'One Health' ist ein sek­tor­über­grei­fen­der, ganz­heit­li­cher Ansatz, der die Verbindung der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt aner­kennt. Antibiotikaresistenzen und Zoonosen sind zwei wesent­li­che Themenbereiche, die im Rahmen von 'One Health' bear­bei­tet werden." 

    bmz.de/de/aktuelles/archiv-aktuelle-meldungen/mueller-kuendigt-aufbau-eines-one-health-schwerpunkts-an-48142

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    04.08.2020 · NDR 

    Riems: Forscher tes­ten Corona-Impfstoff — an Frettchen

    Forscher des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems bei Greifswald tes­ten der­zeit einen mög­li­chen Impfstoff gegen das Coronavirus. Entwickelt wur­de der Impfstoff an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Es han­delt sich dabei um einen soge­nann­ten Vektorimpfstoff, wie FLI-Präsident Thomas Mettenleiter erklärt: "Das heißt, es gibt ein Trägervirus, das abge­lei­tet ist von einem schon seit län­ge­rer Zeit in Verwendung befind­li­chen Pockenimpfstoff." Dort wer­de die gene­ti­sche Information für ein bestimm­tes Eiweiß des SARS-CoV‑2 ein­ge­setzt, das dann wäh­rend der Impfung auch gebil­det wer­de. "Und damit bil­det auch der Körper Antikörper, aber viel­leicht sogar auch eine zel­lu­lä­re Immunantwort dage­gen aus", hofft Mettenleiter. Auf die­se Weise soll am Ende ein Schutz gegen eine mög­li­che Corona-Infektion erreicht werden. 

    Frettchen reagie­ren ähn­lich auf SARS-CoV‑2 wie Menschen 

    Doch bis es soweit ist, ste­hen auf Riems noch umfas­sen­de Tests an – und zwar an Frettchen. Die Tests sol­len zei­gen, ob mit dem Impfstoff eine lang­fris­ti­ge Immunität erreicht wer­den kann. Die Tiere eig­nen sich aus meh­re­ren Gründen beson­ders gut. So hat­ten die FLI-Wissenschaftler bei frü­he­ren Forschungen her­aus­ge­fun­den, dass Frettchen – im Gegensatz zu Schweinen und Hühnern – über­haupt infi­zier­bar sind. Auch sonst sei die Reaktion auf den Kontakt mit dem Virus ähn­lich wie beim Menschen, so Mettenleiter. "Sie ver­meh­ren den Erreger auch in der Nase, also im obe­ren Respirationstrakt." Außerdem schei­den die flau­schi­gen Tiere den Erreger auch aus und kön­nen Artgenossen anste­cken. "Das klappt gera­de bei Frettchen beson­ders gut", so Mettenleiter. (…) 

    Erste Tests an Menschen sind laut Mettenleiter bereits im September vor­ge­se­hen. Dabei ste­he die Sicherheit im Fokus. Die Tests wer­den aber nicht auf Riems durch­ge­führt, son­dern von einer Forschergruppe an der Universität Hamburg. Dann wird sich zei­gen, ob der Impfstoff wirk­sam ist und der welt­wei­ten Pandemie Einhalt gebie­ten kann. Einen gro­ßen Vorteil hät­te er: Weil es bereits Produktionsstätten gibt, lie­ße er sich in gro­ßen Mengen herstellen. 

    https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Riems-Forscher-testen-Corona-Impfstoff-an-Frettchen,coronavirus2796.html

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    06.07.2021 · Focus 

    Zoonose-Experten über Corona-Risiko in Tieren: „Kann für Impfstoffe zum Problem wer­den“

    Corona? Zumindest im Sommer in Deutschland waren die Zahlen lan­ge Zeit gesun­ken. Inzwischen liegt die Inzidenz auf einem kon­stant nied­ri­gen Niveau. Doch die Sorge der Wissenschaft gilt nicht nur mensch­li­chen Patienten, son­dern auch sol­chen aus dem Tierreich. Drohen wir Menschen gefähr­de­te Arten anzu­ste­cken? Verbreitet sich das Virus unbe­merkt schon unter Mäusen? Kann es in Tieren mutie­ren und spä­ter in gefähr­li­che­rer Form wie­der zum Menschen zurück­keh­ren? Spätestens nach der Tötung von Millionen Nerzen aus der däni­schen Pelztierzucht 2020 ist klar: Abwegig ist ein sol­ches Szenario nicht. Experten mah­nen drin­gend Vorsichtsmaßnahmen an. 

    "Leider respek­tiert die­ses Virus Barrieren zwi­schen Arten nicht so gut wie die meis­ten ande­ren Krankheitserreger", sag­te der Mikrobiologe und Veterinärmediziner Fabian Leendertz vom Robert Koch-Institut (RKI). Er ist in Ermittlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Corona-Ausbruch in China ein­ge­bun­den. Ab August ist er Gründungsdirektor eines Helmholtz-Instituts in Greifswald für One Health, was wört­lich über­setzt bedeu­tet: eine Gesundheit. Es geht um die Schnittstelle von Mensch, Tier und Umwelt. (…) 

    "Die Situation auf Pelztierfarmen ist beson­ders: Nerze sind sehr anfäl­lig für die Infektion", sag­te auch Mettenleiter. Ausbrüche auf sol­chen Farmen fie­len auch durch erkrank­te Tiere auf und nicht etwa nur rück­wir­kend durch epi­de­mio­lo­gi­sche Untersuchungen. "An dem Thema muss man sicher­lich dran­blei­ben." Während meh­re­re Länder bereits das Ende der Nerzhaltung ange­kün­digt hät­ten, setz­ten ande­re auf Impfungen des betreu­en­den Personals, teils sei­en auch schon Tier-Impfstoffe im Einsatz, so Mettenleiter. (…) 

    https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/zoonose-experten-ueber-corona-risiko-in-tieren-kann-fuer-impfstoffe-zum-problem-werden_id_13467199.html

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    Nationale Forschungsplattform für Zoonosen · zoonosen.net

    • Institut für Virologie · IMV, Westfälische Wilhelms-Universität Münster · WWU 

    • Friedrich-Loeffler-Institut · Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit · FLI, Institut für Neue und Neuartige Tierseuchenerreger · INNT, Insel Riems, Greifswald 

    • Institut für Virologie, Charité — Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Charitéplatz, Berlin 

    Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geför­der­tes Informations- und Servicenetzwerk für alle in Deutschland akti­ven Wissenschaftler:innen im Bereich der Zoonosenforschung. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung und über 1200 Mitgliedern (Stand 03/2022) ist sie eine eta­blier­te Stütze der Zoonosenforschungs-Community. Neben dem BMBF wird die Plattform eben­falls vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie vom Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) unterstützt. 

    zoonosen.net/ueber-uns/organisation

    zoonosen.net/

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    02.05.2022 · Dr. Dana A. Thal · Nationale Forschungsplattform für Zoonosen 

    One Health Forschungsschwerpunkt an der Ostsee

    Mit der offi­zi­el­len Gründungsfeier des Helmholtz Instituts für One Health (HIOH) und der sich anschlie­ßen­den One Health Conference wur­de der Grundstein für einen neu­en Forschungsschwerpunkt in der Hansestadt Greifswald gelegt. Dabei wur­de die Bedeutung von One Health für die Zoonosenforschung beson­ders betont und her­aus­ge­stellt, dass One Health kei­ne neue Disziplin, son­dern viel­mehr eine wis­sen­schaft­li­che Denkweise ist.

    Die enge Verbindung der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt und die dar­aus resul­tie­ren­den Interdependenzen und Handlungsstrategien sind durch die COVID-19 Pandemie stär­ker in den öffent­li­chen Fokus gerückt. Bei sei­ner Eröffnungsrede hob Prof. Fabian Leendertz, Gründungsdirektor des HIOHs und Mitglied des Internen Beirats der Zoonosenplattform, noch ein­mal die beson­de­re Bedeutung von One Health für Infektionserkrankungen beim Menschen, von denen 60 % Zoonosen sind, sowie für neu auf­tre­ten­de Infektionserkrankungen, von denen 75% einen zoo­no­ti­schen Ursprung haben, her­vor. Um die­sen Herausforderungen nach­hal­tig begeg­nen zu kön­nen, sei eine One Health-Forschung essen­ti­ell, wobei eine Verzahnung der Fachdisziplinen bereits mög­lichst früh im Prozess anzu­stre­ben sei. Während sich der Weg hin zu One Health frü­her oft eher zufäl­lig ergab, wie Prof. Marylyn Addo (UKE) und Prof. Andrea Winkler (TU München) in der Podiumsdiskussion für sich selbst bestä­ti­gen konn­ten, soll­te nun die Möglichkeit genutzt wer­den, das One Health-Konzept bereits früh­zei­tig in die Ausbildung der nächs­ten Forschergeneration zu imple­men­tie­ren. An die­ser Stelle nann­te Prof. Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, die Zoonosenplattform als ein prak­ti­sches Beispiel, wo dies bereits umge­setzt wer­de. Von poli­ti­scher Seite kön­ne dies durch eine res­sort­über­grei­fen­de Forschungsvereinbarung zu One Health wei­ter unter­stützt wer­den. Auch Bettina Martin, Landesministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Mecklenburg-Vorpommern, bekräf­tig­te in der Diskussionsrunde, dass die dis­zi­pli­nen­über­grei­fen­de Forschung in der Politik durch die Auflösung von Schubladendenken gespie­gelt wer­den muss. 

    (…) Langfristig sei das HIOH als Nukleus zu ver­ste­hen, um die wei­te­re natio­na­le und inter­na­tio­na­le One Health-Vernetzung anzuschieben. (…) 

    zoonosen.net/one-health-forschungsschwerpunkt-der-ostsee

    ·

    07.04.2020 · Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie 

    Bekämpfung der Covid-19-Pandemie – Nur eine „One Health“-Strategie wird am Ende erfolg­reich sein

    Eine Stellungnahme der Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen zu der aktu­el­len SARS-CoV-2-Pandemie 

    (…) Zur Bekämpfung von COVID-19 man­gelt es der­zeit an geeig­ne­ten anti­vi­ra­len Wirk- und Impfstoffen (…) 

    Auch wenn es nicht ein­fach ist, blei­ben Sie zuhau­se und hel­fen Sie damit der Gesellschaft! 

    Der neue Erreger, der vom Tierreich auf den Menschen über­ge­gan­gen ist, zeigt die hohe Relevanz einer fächer­über­grei­fen­den Zusammenarbeit bei der Überwindung und Aufarbeitung der Krise. Wie die Erfahrungen in der Zoonosenforschung aus den letz­ten Jahren gezeigt haben, stellt die Bündelung von Expertisen und Kapazitäten aus der Veterinärmedizin, der Humanmedizin, der Grundlagenforschung und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst Kräfte und Möglichkeiten neu­er Dimensionen zur Verfügung. Eine Disziplinen-über­grei­fen­de Zusammenarbeit im Sinne des „One Health“-Ansatzes ist dabei auf fol­gen­den Ebenen möglich: 

    • Labordiagnostik
    • Bereitstellung von Infrastruktur
    • Forschung zu Impf- und Wirkstoffen
    • Surveillance und Epidemiologie
    • Entwicklung von Modellen und Frühwarnsystemen
    • Erforschung der Relevanz von Umwelteinflüssen und den Klimawandel auf die Entstehung und Verbreitung von Zoonosen 

    Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen spricht sich daher dafür aus, den Kampf gegen COVID-19 als eine „One Health“-Aufgabe zu betrach­ten und dem­entspre­chend alle Disziplinen ein­zu­be­zie­hen. Ein sol­ches koor­di­nier­tes und gemein­sa­mes Vorgehen ist von größ­ter Wichtigkeit, um das Erreichen von Ergebnissen und Erfolgen in der Bewältigung der Krise zu beschleunigen. 

    Die Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen 

    zoonosen.net/stellungnahme-zur-covid-19-pandemie

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    10.01.2020

    Neuartiges Corona-Virus Ursache für Lungenerkrankungen in China

    In der chi­ne­si­schen Stadt Wuhan erkrank­ten nach Angaben chi­ne­si­scher Behörden 59 Menschen an einem Lungenleiden, des­sen Ursache unbe­kannt war. Nachdem Virus-Erkrankung wie Grippe, MERS, Vogelgrippe oder SARS aus­ge­schlos­sen wur­den, schal­te­te sich auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in das Geschehen ein. Das chi­ne­si­sche Center for Disease Control hat nun bestä­tigt, dass ein neu­es Corona-Virus ursäch­lich für die vira­len Lungenentzündungen ist. Damit steht fest, dass man es in China mit einem neu­en zoo­no­ti­schen Erreger zu tun hat. Ein Interview des MDRs zum Thema mit dem Mitglied der Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen und Direktor des Instituts für Virologie der Charité Berlin, Prof. Dr. Christian Drosten, fin­den Sie hier. 

    zoonosen.net/neuartiges-corona-virus-ursache-fuer-lungenerkrankungen-china

    MDR.DE – Seite nicht gefun­den — Die von Ihnen ange­for­der­te Seite ist lei­der nicht verfügbar. 

    mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/interview-lungenkrankheit-china-drosten-sars-virus-100.html

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    09.01.2020 · MDR 

    MDR: "China hat­te sich wäh­rend der SARS-Pandemie sehr bedeckt gehal­ten. … Könnte die aktu­el­le Krankheitswelle also schlim­mer sein als bis­lang angenommen?" 

    Drosten: "Ich fin­de, im Moment wird da nicht gemauert …" 

    MDR: "Der Erreger ist gefun­den. Wie geht es jetzt weiter?" 

    Drosten: "… Man kann dann ein­schät­zen, wie das Virus über­tra­gen wur­de, ob es sich etwa von Mensch zu Mensch ver­brei­tet. Danach ist das Virus ein Fall für die Wissenschaft." 

    mdr.de/nachrichten/panorama/interview-lungenkrankheit-china-drosten-sars-virus-100.html

    twitter.com/HenryHoerder/status/1254725140769837057

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    Im hier ver­link­ten Beitrag vom 09.01.2020 hat sich Herr Drosten, wie bei den aktu­el­len Wortmeldung aber auch, eine Hintertür offen gehalten. 

    rb-fans.de/forum/viewtopic.php?p=494756

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    09.01.2020 · [ Datum des dor­ti­gen Kommentars – Anm. ] 

    10.01.2020 · Steffen Wurzel, ARD-Korrespondent Shanghai für MDR AKTUELL · MDR 

    China: Mediziner iden­ti­fi­zie­ren Wuhan-Virus 

    (…) Was die chi­ne­si­schen Behörden beto­nen: Eine Ansteckung von Mensch-zu-Mensch konn­te bis­her nicht nach­ge­wie­sen werden. 

    WHO for­dert genaue Untersuchung 

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestä­tig­te die Aussagen der chi­ne­si­schen Behörden im Kern. (…) 

    Dieses Thema im Programm: 

    MDR AKTUELL RADIO | 07. Januar 2020 | 10:48 Uhr 

    mdr.de/nachrichten/welt/politik/wuhan-virus-in-china-100.html

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    09.01.2020 / 9 January 2020 Statement / WHO 

    WHO Statement regar­ding clus­ter of pneu­mo­nia cases in Wuhan, China

    Chinese aut­ho­ri­ties have made a preli­mi­na­ry deter­mi­na­ti­on of a novel (or new) coro­na­vi­rus, iden­ti­fied in a hos­pi­ta­li­zed per­son with pneu­mo­nia in Wuhan. Chinese inves­ti­ga­tors con­duc­ted gene sequen­cing of the virus, using an iso­la­te from one posi­ti­ve pati­ent sam­ple. Preliminary iden­ti­fi­ca­ti­on of a novel virus in a short peri­od of time is a nota­ble achie­ve­ment and demons­tra­tes China’s incre­a­sed capa­ci­ty to mana­ge new outbreaks. 

    Initial infor­ma­ti­on about the cases of pneu­mo­nia in Wuhan pro­vi­ded by Chinese aut­ho­ri­ties last week – inclu­ding the occup­a­ti­on, loca­ti­on and sym­ptom pro­fi­le of the peop­le affec­ted – poin­ted to a coro­na­vi­rus (CoV) as a pos­si­ble patho­gen causing this clus­ter. Chinese aut­ho­ri­ties sub­se­quent­ly repor­ted that labo­ra­to­ry tests ruled out SARS-CoV, MERS-CoV, influ­en­za, avi­an influ­en­za, ade­no­vi­rus and other com­mon respi­ra­to­ry pathogens. 

    Coronaviruses are a lar­ge fami­ly of viruses (…) 

    Globally, novel coro­na­vi­ru­ses emer­ge perio­di­cal­ly in dif­fe­rent are­as, inclu­ding SARS in 2002 and MERS in 2012. (…) 

    WHO does not recom­mend any spe­ci­fic mea­su­res for tra­vel­lers. WHO advi­ses against the app­li­ca­ti­on of any tra­vel or tra­de restric­tions on China based on the infor­ma­ti­on cur­r­ent­ly available. 

    who.int/news-room/articles-detail/who-advice-for-international-travel-and-trade-in-relation-to-the-outbreak-of-pneumonia-caused-by-a-new-coronavirus-in-china

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    There is no pan­de­mic, the­re is COVAX, a crime against huma­ni­ty and a medi­cal crime. “STOP COVAX”

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