"Studierende dürfen nicht den ganzen Tag in Warteschlangen verbringen"

Das ist es, was der GEW-Vorsitzenden zum Desaster des 3G-Semesterstarts an Hochschulen in NRW ein­fällt. "Rückkehr in die Präsenz: Hochschulstart mit Pannen in NRW" über­schreibt waz.de am 11.10. (Bez.Schr.) einen Artikel über aus­fal­len­de Server und lan­ge Warteschlangen wegen der Kontrollen des "Impfstatus". Was bewegt da die GEW-Chefin?

»„Die Kontrolle der 3 G‑Regeln an den Unis muss prak­ti­ka­bel sein“… Studierende dürf­ten nicht den gan­zen Tag in Warteschlangen ver­brin­gen, und es kön­ne nicht Aufgabe der Lehrenden sein, den Impfstatus von Studierenden zu kon­trol­lie­ren. „Dafür braucht es zusätz­li­ches Personal und gute tech­ni­sche Lösungen.“«

Auf einem Sklavenschiff wür­de sie ver­mut­lich rost­freie Ketten und selbst­rei­ni­gen­de Peitschen for­dern. Doch was war passiert?

»In NRW sind rund 765.000 Studierende in einen Hochschulbetrieb vol­ler Tücken gestar­tet. Nach drei über­wie­gend online orga­ni­sier­ten Semestern soll der aka­de­mi­sche Nachwuchs erst­mals wie­der in Präsenz ler­nen. Konsequenz: Auf den Campus tref­fen sich gleich meh­re­re Jahrgänge, die ihre Uni prak­tisch noch nicht von innen gese­hen haben. Corona-Kontrollen machen den Beginn des Wintersemesters kom­pli­ziert, und der Wohnungsmarkt in Uni-Städten ist ange­spann­ter denn je.

An allen Hochschulen gilt die 3G-Regel: Nur wer geimpft, gene­sen oder aktu­ell getes­tet ist, darf an Präsenzveranstaltungen teil­neh­men. Während nach eige­nen Angaben an den meis­ten Hochschulen im Ruhrgebiet der Start ins ers­te Präsenzsemester weit­ge­hend rei­bungs­los ablief, präg­ten auf dem Campus der Uni Duisburg-Essen am Vormittag lan­ge Schlangen das Bild.

G3-Kontrollsystem überlastet

Vor den Check-In-Schaltern, wo die Studierenden ihren Impfstatus nach­wei­sen müs­sen, was anschlie­ßend auf einer Smartphone-App regis­triert wird, muss­ten die Studierenden teils lan­ge Wartezeiten in Kauf neh­men. Der zen­tra­le Computer-Server der Uni stell­te offen­bar wegen Überlastung sei­nen Dienst ein. Folge: Mitarbeitende der Hochschulverwaltung muss­ten die Daten jedes Studierenden per Hand auf eine grü­ne Karte über­tra­gen. Nur mit die­ser kamen sie dann an den Wachleuten vorbei…

Vor dem Hörsaalzentrum SO5 auf dem Essener Uni-Campus [ste­hen] zwei Wachleute in gel­ben Westen. Sie las­sen sich von den war­ten­den Studierenden den QR-Code auf ihrem Handy oder die grü­ne Karte zei­gen, die ihren 3G-Status anzeigt. „Welcher Raum?“, fragt der Wachmann. „42? Ist okay, Sie kön­nen rein.“ Für Saal 59 aber gibt es kei­nen Einlass, der Dozent ist noch nicht da…«

Was tun mit eingeschlichenen Bändchenlosen?

»„Ab der kom­men­den Woche wer­de ich ein Seminar in Präsenz anbie­ten. Was mache ich, wenn ein Teilnehmer kein Bändchen am Handgelenk hat, das ihn als geimpft, getes­tet oder gene­sen aus­weist? Was mache ich, wenn er oder sie den Raum nicht ver­las­sen will?“, fragt Pia Rojahn, wis­sen­schaft­li­che Angestellte der Uni Wuppertal. Das Rektorat rate für sol­che Fälle, die Veranstaltung abzu­bre­chen. Aber das wäre eine sehr unan­ge­neh­me Situation.«

Das wird dann wohl nicht ohne Hör-Saal-Schutz abge­hen. Denkbar aber auch, daß die unter­be­zahl­ten Wachleute mit den gel­ben Westen sich mal umhö­ren, wofür man sich in Frankreich die­se Kleidungsstücke umschnallt.

19 Antworten auf „"Studierende dürfen nicht den ganzen Tag in Warteschlangen verbringen"“

  1. Gouverneur von Texas erklärt Coronaimpfpflicht für ungültig

    "Washington – Die Auseinandersetzung zwi­schen der US-Regierung und dem Gouverneur von Texas geht wei­ter: Gestern erklär­te der texa­ni­sche Regierungschef Gregg Abbott sämt­li­che Verpflichtungen zur Co­ronaimpfung in sei­nem Bundesstaat für ungültig. .."

    https://t.me/s/barucker/2291

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128097/Gouverneur-von-Texas-erklaert-Coronaimpfpflicht-fuer-ungueltig

  2. Wie lan­ge soll die­ser Quatsch wei­ter gehen? Jeder KRANKE kann jeden JEDEN Gesunden anste­cken, egal ob geimpft oder nicht.
    So war es schon immer und so wird es immer bleiben.
    Das Gute an die­ser Krankheit ist: man wird zu 99,7 Prozent wie­der gesund, außer man gehört zu den beson­ders mul­ti­mor­bi­den Menschen der Gesellschaft.
    Die pus­tet dann aber auch ein kal­ter Windhauch um…
    Ich möch­te nicht mehr Teil die­ser beklopp­ten Gesellschaft sein.
    Wann kapie­ren die end­lich das der Zug in die ver­kehr­te Richtung rollt?

  3. "Dann machen „wir“ es eben selbst:

    „Wir sind natür­lich immun“

    Seitens der Regierung erfährt man lei­der nicht, wie vie­le Menschen bereits eine Immunität erreicht haben.

    Viele Menschen wis­sen auch nicht, dass ihr Immunsystem völ­lig aus­rei­chend war, der Krankheit zu wider­ste­hen. Ein der­ar­ti­ges Wissen wür­de aber vie­len die Angst vor der Krankheit neh­men, die in brei­ten Teilen der Bevölkerung emo­tio­nal mit der schwar­zen Pest gleich­ge­setzt wird.

    Die Bürgerinitiative „Evidenz der Vernunft“ ( https://evidenzdervernunft.solutions/ ) von Dr. med. Elke Austenat ist daher ange­tre­ten, mit­tels einer breit ange­leg­ten Antikörper- und/oder T‑Zell-Immunitäts-Erhebung den Immunitätsstatus von Menschen zu über­prü­fen. Es zeich­net sich ab, dass eine brei­te Immunität gegen Covid-19 in der Bevölkerung vor­han­den ist, die Lockdown und wei­te­re Impfungen über­flüs­sig macht. .."

    https://t.me/s/impfenmussfreiwilligbleiben/7771

  4. "… An allen Hochschulen gilt die 3G-Regel: Nur wer geimpft, gene­sen oder aktu­ell getes­tet ist, darf an Präsenzveranstaltungen teil­neh­men. Während nach eige­nen Angaben an den meis­ten Hochschulen im Ruhrgebiet der Start ins ers­te Präsenzsemester weit­ge­hend rei­bungs­los ablief, präg­ten auf dem Campus der Uni Duisburg-Essen am Vormittag lan­ge Schlangen das Bild. …"
    Verbeamtete Nazis-Stasi-Mix in Form von Mitläufern an Unis in NRW. Wer hät­te das gedacht …
    Wer sich von denen noch­mal über die Stasi der DDR auf­regt, der hat mei­ne fünf Finger in sei­ner Fresse!

    1. @Soso: Es gibt gute Gründe, die Stasi zu kri­ti­sie­ren. Es gibt weni­ge, auch nur ange­sichts der Opferzahlen Nazis und Stasi in eins zu fas­sen. Und auch das, was wir an den Hochschulen hier sehen, ist mit kei­nem von bei­den identisch.

      1. Doch, ich fin­de, dies ist iden­tisch und ein Schritt wie­der wei­ter zum tota­li­tä­ren Staat.
        Diese Kontrollen an den Hochschulen gehen noch über die Stasi-Aktivitäten hin­aus. Aber blei­ben Sie ruhig in Ihrem west­deut­schen (west­ber­li­ner) Bullerbü. Ich hin­de­re Sie nicht daran.
        Es ist inzwi­schen egal, ob man eine der Fassadendemokratie-Parteien wählt oder eine extrem rech­te. Die Schnittmengen zwi­schen den genann­ten Parteien sind frap­pie­rend. Im Grunde genom­men ver­harm­lo­sen die Fassendemokratie-Parteien mit ihrem Stasi-Nazi-Polit-Rumgewichse die tat­säch­lich poli­ti­sche rechts­las­ti­gen Parteien und deren Aktivitäten.

  5. Aktuelle Job-Angebote:

    Als Student auf 450 Euro Basis den 3G-Status der anderen Studenten kontrollieren:

    "COV SCOUTS

    ab sofort - Start 04.10.2021

    In Kooperation mit der WWU Münster und euch, möchten wir gemeinsam das Uni Leben in Präsenz sichern!
    Als Cov Scout kannst du einen aktiven Beitrag dazu leisten und bist Teil eines mobilen Info Teams, dass an der WWU stichprobenartig den 3G Status der Studierenden überprüft.

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    - Eine gute und faire Bezahlung
    "

    Siehe https://www.studenta-worx.de/jobs/

    1. Hygiene & Polizei wird nun wie­der ganz großgeschrieben. 

      Über das Dilemma der «Medizinischen Polizei» 

      "Medizinische Polizei? Nein, hier geht es nicht um medi­zi­ni­sche Zwangseinweisungen oder Ordnungshüter, die im Kontext der Corona-Massnahmen aktiv wur­den. Zumindest nicht direkt. System einer voll­stän­di­gen medi­cinischen Polizey heisst eine sechs­bän­di­ge Kompilation von Ideen über öffent­li­che Gesundheit von Johann Peter Frank (1745–1821). Der titel­ge­ben­de Begriff mein­te damals so etwas wie «Staatliches Gesundheitswesen». Frank wird heu­te in eher ver­kür­zen­der Sicht als Begründer der Public Health gehan­delt. Die ist gera­de in aller Munde, umso mehr zu sei­nem 200. Todestag die­sen März. Im Blick auf Frank – frü­her wie heu­te – spie­gelt sich eine Gretchenfrage der Public Health: Wie hältst Du es mit der «Polizei»? .."

      https://saez.ch/article/doi/saez.2021.20077

      " ..Johann Peter Frank gilt als Pionier auf dem Gebiet der Sozialmedizin sowie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und einer der Begründer der Hygiene als uni­ver­si­tä­res Fach. Das sechs­bän­di­ge „System einer voll­stän­di­gen medi­ci­ni­schen Polizey“ ist sein Hauptwerk. .." (wiki)

  6. 3G-Regeln gibt es jetzt auch an den Schweizer Hochschulen, wobei jede Hochschule ande­re Regeln hat. Das Chaos ist per­fekt. Eine Hochschule bie­tet Gratistests an, die ande­re nicht, die eine bis Ende Oktober, die ande­re bis Ende Februar; an der einen gilt 3G nur für Studierende (weil es angeb­lich kei­ne gesetz­li­che Grundlage gibt), an der ande­ren auch für die Lehrkräfte, aber nur im Unterricht (auch wenn sich bei­de Hochschulen in der­sel­ben Stadt befin­den und die Gesetze gleich sind), an der drit­ten auch für das gesam­te Personal in Sitzungen und Treffen ab zwei Personen.; an der einen gilt 3‑G nicht für prak­ti­sche Übungen und Tests, an der ande­ren für sämt­li­che Aktivitäten; an der einen muss jede Lehrveranstaltung auch on-line ange­bo­ten wer­den (zumin­dest bis zum noch unbe­kann­ten Tag X), an der ande­ren ist On-line-Unterricht ver­bo­ten; usw. Die meis­ten Hochschulen kann man ohne Kontrolle betre­ten und sich in ihnen frei bewe­gen, bis auf bestimm­te Bereiche und die Teilnahme an Lehrveranstaltungen. Kontrollen in den Lehrveranstaltungen fin­den nur spo­ra­disch statt (d.h. kon­kret: fast nie), wofür Personal von exter­nen Sicherheitsagenturen ange­stellt wur­de: an mei­ner Uni 120 Personen, von denen die meis­ten an 40 fixen Kontrollpunkten ein­ge­setzt wer­den (Zugang zu Cafeterias, Mensa, Bibliothek, Sportanlagen). Bisher (d.h. in den ers­ten vier Semesterwochen) habe ich (wie lan­ge noch?) 3U-Bedingungen, d.h. ich kann unge­impft, unge­tes­tet und unmas­kiert mei­ne 3G-Studenten unter­rich­ten, die ihrer­seits auch im Unterricht eine Maske tra­gen müs­sen, weil es ja so ver­ant­wor­tungs­lo­se Professoren wie mich gibt, die ohne 3G arbei­ten. Widerstand und Protest gibt es kaum, weder von den Studierenden noch von den Lehrkräften. Die meis­ten fügen sich dem Coronaregime oder unter­stüt­zen es sogar, indem sie sich über Dozenten beschwe­ren, die sich kri­tisch geäu­ßert haben, oder stren­ge­re Kontrollen for­dern, weil sie sich durch die mög­li­che Anwesenheit von Ungeimpften bedroht füh­len, oder Vorschläge machen, wie man die Regeln ver­schär­fen könn­te. Ein klei­ner Lichtblick: In Zürich wur­de Rekurs gegen die 3G-Regeln an der Uni ein­ge­legt, an ande­ren Orten gibt es ähn­li­che Absichten (aber meist fehlt das Geld für den Anwalt). Und am 28. November fin­det eine natio­na­le Volksabstimmung über das Covid-Gesetz statt (ich bin skep­tisch, aber die Hoffnung stirbt ja bekannt­lich zuletzt).

  7. Dass der GEW-Vorsitzenden Maike Finnern schein­bar über­haupt nicht ein­fällt, dass sie sich am Aufbau eines tota­li­tä­ren Überwachungsregimes betei­ligt, ist schon beschä­mend. Oder weiß sie, was sie tut? Wenn ich die Aktionen der GEW gegen die Kinder wäh­rend der "Pandemie" betrach­tet, kom­me ich zu dem Schluss, dass die bei der GEW wirk­lich ein tota­li­tä­res Regime wol­len. Meiner Meinung nach sind das Verfassungsfeinde.

    Dazu passt die Aussage von Alexander Marinos auf der zitier­ten Webseite der WAZ: "Klare Kante, kla­re Meinung – das ist Klartext, die kom­men­tie­ren­de Kolumne von Alexander Marinos, Vize-Chefredakteur der WAZ."
    Der pro­du­ziert einen sol­chen Artikel und ist Vize-Chefredakteur der WAZ? Was sind das nur für elen­di­ge Propagandaschleudern, die für die Funke Mediengruppe arbeiten.

    1. @Mit ver­ant­wort­lich: Maike Finnern: Zwei Mißverständnisse: Finnen ist seit dem Juni nicht mehr Vorsitzende. Und der Hinweis auf die "kla­re Kante" unter dem WAZ-Text führt leicht in die Irre. Der Artikel selbst ist nicht von Marinos.

  8. Der Wahnsinn muss wei­ter­ge­hen. Gerade die Deutschen haben da anschei­nend über­haupt kei­ne mensch­lich-lebens­prak­ti­schen Korrektive. Wenn in ande­ren Ländern wie Polen, Slowakei, Ungarn anschei­nend die Reglungen blei­ben – aber die Menschen das ein­fach nicht mehr küm­mert – so ist die­se Umgehungs-Lösung für Deutschland, Deutsche, ein­fach undenkbar.

    Ich muss immer an die Stimme aus dem "Publikum" in "mei­nem" Wahllokal den­ken, die ange­sichts mei­ner Hinderung durch Wahlhelfer und Personal, an der all­ge­mei­nen, frei­en Wahl teil­zu­neh­men, ver­nehm­lich äußer­te: " Es gibt doch schließ­lich Regeln ..!"

    Genau! Wo kämen wir denn hin, wenn Regeln, und wenn sie noch so welt­fremd, unsin­nig, hin­der­lich, bedrü­ckend und men­schen­feind­lich sind, nicht ein­ge­hal­ten wer­den würden? :-(((

    Und wenn die Regel lau­tet, dass man nur mit einer Klobrille um den Hals wäh­len darf (der Narrenlappen ist da ja wirk­lich nicht weit weg) …

    Da dis­ku­tie­ren Politiker (ja, zwar Hinterbänkler, bei ServusTV, "Klartext") von cDU und fDP die­se Tage dar­über, ob die "Freiheitseinschränkungen" nun schon im November oder wenigs­tens bald "gelo­ckert" wer­den soll­ten – und gleich­zei­tig bemü­hen sich Verwaltungen, Hilfssheriffs und Bürger, die "Maßnahmen" mit aller Gewalt und Härte über­all noch­mal ganz beson­ders straff durch­zu­set­zen, noch­mal einen Draufzusetzen, …

    Welche ein Land! Was für Männer: "Der Präsident ist tot", ‑inzwi­schen mein Lieblingslied. Prost!

  9. Der Staat hat grund­sätz­lich die Möglichkeit, sei­ne Bürger zu einer Impfung zu nöti­gen. Vielen war aber ver­mut­lich nicht bewusst, was das im Ergebnis bedeu­tet. Nach dem soli­da­ri­schen Hurra-Gefühl kommt das bio­po­li­ti­sche Überwachungssystem. Wer einer Gruppe Menschen (z.B. Geimpften) beson­de­re Rechte gibt, muss die ande­ren (Ungeimpfte) aus­schlie­ßen. Dies betrifft dann zwangs­läu­fig alle, da alle über­wacht und unter­schie­den wer­den müssen.
    Die Sache mit den Einlasskontrollen erin­nert mich gefühlt irgend­wie an den Film Gattaca. 😉

    1. Der Staat hat grund­sätz­lich die Möglichkeit, sei­ne Bürger ZU ALLEM zu nöti­gen, wenn er genug Beamte, Helfeshelfer und Mitläufer rekrutiert.

      Die meist­be­kämpf­te Erkenntnis aus dem Zeitalter der Aufklärung ist die Tatsache, dass Staat und Gesellschaft, Obrigkeit und Unterworfene (ob frei­wil­lig oder unter Zwang) immer Gegensätze, Antagonismen sind, und immer blei­ben MÜSSEN, um die für die all­ge­mei­ne Wohlfahrt gesun­de Balance zwi­schen Freiheit und Ordnung lau­fend, unun­ter­bro­chen neu auszutarieren.

      Diese Wissen ist heu­te ganz gezielt aus­ge­schal­tet – und war auch vor den ers­ten und zwei­ten Weltkriegen ganz gezielt aus­ge­schal­tet worden.

      Dass das mög­lich ist, basiert immer auf Informations-Manipulation.

      Und inter­es­sant:

      vor dem ers­ten Weltkrieg war das Zeitungswesen das zen­tra­le Mittel (unter­legt natür­lich immer mit dem staat­li­chen Bildungsmonopol).

      Vor dem zwei­ten Weltkrieg das Zeitungswesen plus Film, Radio und auf­kom­men­des Fernsehen.

      Und zu "Corona-Zeiten" das alles plus Internet.

      kei­ne der Katastrophen hat einen gesell­schaft­lich durch­grei­fen­den Lerneffekt hin­ter­las­sen – weil die Pressmedien und eine Heerschar von PR-Agenten tag­täg­lich gezielt dage­gen angehen.

  10. Zeitgeist schon "vor Corona": Es gibt für alles tech­ni­sche Lösungen. Aber was eigent­lich gelöst wird, was das Problem also genau ist, ob man das lösen muss (mösen luss, woll­te mei­ne Schastatur erst trei­ben, hihi) und ob es neben tech­ni­schen Lösungen auch ande­re Ideen gibt, wird immer unwich­ti­ger. Für jedes Problem gibt es einen Knopf, Klick oder Klip. Und wenn nicht: ein­fach noch mal ein­wäh­len oder neu instal­lie­ren oder unbe­frie­digt nach Hause zu Kühlschrank und Keim-Homputer und da dann wei­ter allein nichts hin­be­kom­men. Pupsi die Waldfee vat a von­der­ful vvööörld.

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