"Tagesspiegel" mit Synergieeffekten bei Feindbekämpfung

Nur beim Krieg ist Verlaß auf die FDP. Bei Corona ver­folgt sie angeb­lich einen "Kurs Freiheit".

tages​spie​gel​.de (14.3.)

19 Antworten auf „"Tagesspiegel" mit Synergieeffekten bei Feindbekämpfung“

  1. Heimlich, still und lei­se haben wir jetzt zwei Katastrophen zur Begründung von Maßnahmen:

    Änderung der Bekanntmachung Corona-Pandemie: Feststellung der Katastrophe in Bayern
    Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration vom 9. März 2022, Az. D4-2257–3‑49

    1. Die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration über Corona-Pandemie: Feststellung der Katastrophe in Bayern vom 10. November 2021 (BayMBl. Nr. 790) wird wie folgt geändert:

    1.1 In der Überschrift wer­den nach dem Wort „Corona-Pandemie“ die Wörter „und Ukraine-Krise“ eingefügt.

    1.2 Nach Satz 1 wird fol­gen­der Satz 2 eingefügt:
    „Aufgrund der Ukraine-Krise wird ab 10. März 2022 das Vorliegen der Katastrophe im Freistaat Bayern gemäß Art. 4 Abs. 1 Satz 1 BayKSG auch aus die­sem Grund festgestellt.“

    1.3 Der Begründung wer­den die fol­gen­den Sätze angefügt:
    „Mit dem Fortgang der krie­ge­ri­schen Handlungen in der Ukraine wer­den auch die Fluchtbewegungen aus der Ukraine Richtung Deutschland zuneh­men, wei­ter fort­dau­ern und es muss auch in Bayern mit einer Vielzahl von Flüchtlingen und deren Aufnahme gerech­net wer­den. Dieser Zustrom von Flüchtlingen, die zum Teil auch medi­zi­ni­sche Indikationen und ggf. Corona-Infektionen haben, könn­te sowohl bei den Flüchtlingen als auch bei der baye­ri­schen Bevölkerung zu einer Situation füh­ren, bei der Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen in unge­wöhn­li­chem Ausmaß gefähr­det wer­den könn­te, sofern nicht eine schnel­le und geord­ne­te Unterbringung und medi­zi­ni­sche Versorgung sicher­ge­stellt wer­den kann. In der Ukraine besteht eine Impfquote von ca. 35 % und es wur­den häu­fig in der EU nicht zuge­las­se­ne Impfstoffe wie Sputnik ver­wen­det. Zudem sind Krankenhausverlegungen einer grö­ße­ren Anzahl Verwundeter und Verletzter zu erwar­ten. Sollte es bei der Aufnahme, geord­ne­ten Unterbringung und medi­zi­ni­schen Versorgung zu solch mas­si­ven Engpässen kom­men, dass die­sen nur mit den gebün­del­ten und koor­di­nier­ten Maßnahmen, wie sie das Katastrophenschutzsystem vor­sieht und zur Verfügung stellt, begeg­net wer­den kön­nen, kön­nen aus­nahms­wei­se die Strukturen des Katastrophenschutzes dazu her­an­ge­zo­gen wer­den, die ele­men­ta­ren Auswirkungen in Zusammenarbeit mit den jeweils zustän­di­gen Fachbehörden zu bekämp­fen. In ande­ren Worten, die­se Ausnahmesituation kann nur bewäl­tigt wer­den, wenn unter der Leitung der Katastrophenschutzbehörde die im Katastrophenschutz mit­wir­ken­den Behörden, Dienststellen, Organisationen und die ein­ge­setz­ten Kräfte zusam­men­wir­ken. Die Zuständigkeit für die Durchführung von kon­kre­ten Maßnahmen bzw. deren Vorbereitung im jewei­li­gen Fachgebiet ver­bleibt jedoch auch in die­sem Fall im Zuständigkeitsbereich der jewei­li­gen Fachbehörde.“

    2. Diese Bekanntmachung tritt am 10. März 2022 in Kraft.

    1. @Anybody:
      Was, nur 35% und dann auch noch mit "häu­fig in der EU nicht zuge­las­se­nen Impfstoffen wie Sputnik" ??
      Also eigent­lich 0% "Impfquote"??
      Kann man die nicht mit "in der EU zuge­las­se­nen Impfstoffen" (z.B. "Novavax", da brau­chen wir eh noch mehr Probandinnen) zwangs- vollimmunisieren?
      Klappe zu, vie­le Fliegen tot.

  2. Wenn er sagt "Vulnerable sind nicht schütz­bar", was sol­len dann die Maßnahmen? Wenn selbst das RKI nun gezwun­ge­ner­ma­ßen zuge­ben muss­te, dass prak­tisch kein Fremdschutz besteht nach Impfung, wie­so sind inso­fern Flüchtlinge ein Problem? Aber die kön­nen alle unge­hin­dert wei­ter Propaganda verbreiten!
    Was soll das Gerede vom angeb­li­chen Freiheitskurs, wenn Nachbarländer mit ähn­li­cher Impfquote all die Maßnahmen gekippt haben, teils wie England schon län­ger, und geht doch! Bzw. gin­ge doch!

  3. um mal ein "Lieblingsargument" der Rechtgläubigen zu benutzen:
    "Was kann man von DEM schon erwarten"?
    https://​www​.tages​spie​gel​.de/​k​a​r​b​e​r​g​-​s​a​s​c​h​a​/​4​4​6​5​1​9​8​.​h​tml

    Der (dumm-?)dreiste DEMagoge weiß immerhin:
    "Sind erst die Masken aus den Augen, ist auch die Pandemie aus dem Sinn – und die „Freiheit“ zurückgewonnen."
    (die Gänsefüßchen gehö­ren aller­dings zur "Pandemie" und nicht zur Freiheit).
    Tja, "aus­ge­rech­net die Maskenpflicht", auch angeb­lich "das bil­ligs­te, sim­pels­te und zugleich nach­weis­lich wirk­sa­me Mittel"?

    Es fällt immer schwe­rer, hin­ter sol­chen Typen kei­ne Pharma-Aktienbesitzer, Teststationsbetreiber oder ande­re Kriegsgewinnler zu vermuten.

  4. Während man die Menschen in fast allen ande­ren Ländern jetzt wenigs­tens mal ein paar Monate durch­at­men lässt, wird man sich in Deutschland bis zum nächs­ten Herbst unun­ter­bro­chen in die Hose schei­ßen. Und dann naht­los in den nächs­ten har­ten Lockdown übergehen.

    1. @King Nothing
      Ich glau­be, die wol­len ein­fach nur noch, dass sich in Deutschland alle Rechtschaffenen und Selbstdenken Menschen umbrin­gen. Kein Mensch hält die­se grund­ge­setz­wid­ri­gen Maßnahmen meh­re­re Monate oder gar Jahre aus und das wis­sen die ganz genau. Es ist ja schon län­ger bekannt, dass wir gebro­chen wer­den sol­len, wir sol­len ohne rote Linien bekämpft wer­den. Ich wür­de sagen, dass ich ein zäher Knochen bin, aber so lang­sam wird es für mich Zeit, das Land zu ver­las­sen. Dummerweise mer­ke ich, dass ich in einem Zustand hän­ge, in dem ich Angst habe und mir den­ke, ich muss mich jetzt hier erst noch­mal erho­len und Kraft schöp­fen, auf der ande­ren Seite resi­gnie­re ich aber momen­tan und habe immer weni­ger Energie, um den Schritt ins Ausland zu gehen. Sogesehen wäre eine sofor­ti­ge Impfpflicht sogar bes­ser, denn dann wäre ich gezwun­gen, hier alles zu packen und abzu­hau­en. Wahrscheinlich ist aber auch das Kalkül, dass sie uns weich­ko­chen wollen.
      Ich habe nicht gedacht, dass mich mein eige­nes Land ein­mal bre­chen möch­te und bekämp­fen wird. Schrecklich. Bis auf die online-Kontakte hab ich kaum noch Kontakte, mit denen ich mich aus­tau­schen könn­te, wie man die­ses Leben noch bewäl­ti­gen soll. Die Menschen aus Ostdeutschland sind mit ihren Erfahrungen an der Stelle im Vorteil, im Westen schau­en noch mehr Leute weg und tun ein­fach so, als wäre das alles nor­mal, wäh­rend ich jeden Tag mehr abschal­te und Kraft ver­lie­re. Ich has­se die­se Verbrecher von Politikern und Medien, weil sie mir die Grundrechte seit Monaten genom­men haben und mich nicht mehr wie einen Menschen behandeln.

      1. @Getriebesand: Den Gefallen, uns aktiv am eige­nen Ableben zu betei­li­gen, soll­ten wir ihnen nicht tun. Ich mer­ke aber, wie mich das alles zer­mürbt und dadurch womög­lich auch krank macht. Keine Ahnung, wie viel Lebenszeit man uns allen gera­de durch die­sen Wahnsinn raubt.

        Wenn Sie nach Kontakten im ech­ten Leben suchen, mit denen Sie sich auch außer­halb des Internets tref­fen kön­nen, dann ver­wei­se ich noch­mal auf fol­gen­de Seite:

        https://​healing​t​he​world​wi​th​hu​man​touch​.org/

        Die Seite sieht zwar nicht schick aus, aber dort kann man anhand ver­schie­de­ner Kategorien nach Kontakten suchen oder selbst ein Inserat auf­ge­ge­ben. Hinter der Seite ste­cken Eleonore Fischer und Wilfried Schmitz, die auch schon im Corona Ausschuss zu Gast waren. 

        Vielleicht auch für ande­re eine Anlaufstelle, um im „ech­ten Leben“ ein paar Gleichgesinnte zu finden.

      2. @Getriebesand: Sie beschrei­ben ganz genau, wie es gera­de auch mir ergeht.
        Mit Auswandern habe ich mich bis­her noch nie befasst, aber gera­de packt mich auch die­ses Fluchtbedürfnis. Seit 2 Jahren im Ruhestand, fra­ge ich mich natür­lich, ob man dann sei­ne Rente über­haupt ins Ausland über­wie­sen bekommt! Zum noch­mal ganz von vorn anzu­fan­gen, braucht man Kraft, Energie und ein neu­es, akzep­tie­ren­des Umfeld. Das ist gar nicht so ein­fach, wenn man schon älter ist. Wie sich das mit der Impfpflicht im Rest der Welt noch ent­wi­ckelt, weiß man ja auch nicht. Denen geht es um die schritt­wei­se digi­ta­le Versklavung mög­lichst vie­ler Teile der Welt. Wo kann man denn noch hin über­haupt? Es ist echt zum Verzweifeln!

  5. Bettvorleger oder Fußabtreter. Manche Menschen las­sen sich für jedes biss­chen Aufmerksam und Scheinstabilität miss­brau­chen und mer­ken nicht mal, in wel­che Muster sie zurück­fal­len und war­um sie das tun.

  6. Halten sie Abstand!, habe ich von einer älte­ren Dame ver­nom­men, hin­ter der an der Kasse im Supermarkt eine jün­ge­re Frau mit Einkaufswagen dazwi­schen stand… Einkaufswagenabstand reicht den hys­te­ri­schen Leuten schon nicht mehr…

    Diese, unse­re Gesellschaft geht rapi­de in sehr, sehr üble Zustände… Ich haue glaub lie­ber ab, aber wohin?

  7. Unser Entschluss, in ein weni­ger hys­te­ri­sches und fana­ti­sches Land zu flie­hen, steht schon seit Oktober. Tag für Tag zeigt sich lei­der, dass er rich­tig war.
    In genau einer Woche zie­hen wir nun nach Ungarn um, wo Selbstbestimmung und Augenmaß einen deut­lich höhe­ren Stellenwert haben und auch bezüg­lich des Ukraine-Konflikts eine Politik der Gelassenheit und Zurückhaltung betrie­ben wird. Die Menschen dort sind uns sym­pa­thi­scher als die Mehrheit der Deutschen.
    Dass wir wegen der vor­zei­ti­gen Arbeitsniederlegung erst ein­mal ohne Einkommen sind und etwas beschei­de­ner leben müs­sen, neh­men wir in Kauf.

  8. Stellt sich die Frage, wie lan­ge es noch dau­ert bis die Feindbekämpfung einem Synergieeffekt unter­zo­gen wird. Dann wird Russe mit Ungeimpftem wohl gleich­ge­setzt werden.
    Die Wahlen wer­den in Deutschland von alten Staatsbürgern ent­schie­den, die ÖR-hörig sind. Es sind die Kontaktbeschränkungen die sich aus­wir­ken. Das "rück­gän­gig zu machen, wird nicht ein­fa­cher. Bedenke dass "jun­ge Generationen" gar nicht wis­sen was "älte­re" unter Freiheit ver­ste­hen. Das ist Hitleristisch.

  9. In ande­ren Ländern braucht man weni­ger Repressionen um die Menschen zu bekeh­ren. Also sind wir doch ziem­lich resis­tent. Kopf hoch, nicht ein­schüch­tern las­sen. Raus gehen und machen was ein Mensch so macht, durch grü­ne Landschaften spa­zie­ren oder Brot kau­fen (egal ob man dann ne Maske tra­gen muss, die Maske ein­fach Tragen, dann able­gen und freuen).
    Wir sind schon ein geseg­ne­tes Volk. Sonst hät­te man nicht so oft ver­sucht hier alles kaputt zu machen.
    Nicht weg gehen, bleiben!
    Mit der Bedrängnis kommt die Erleichterung.

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