Uni Würzburg forscht an Corona-Schluckimpfung

Den Artikel auf bild.de vom 3.5. gibt es nur hin­ter der Bezahlschranke. Es ist zu lesen:

»Würzburg – Ohne Spritze immun gegen Corona! 

Das will Professor Thomas Rudel (58) zusam­men mit sei­nem Team mög­lich machen. Seit April 2020 for­schen fünf Mikrobiologen der Uni Würzburg an einer Corona-Schluckimpfung.«

In einem Interview erklärt Rudel u.a.:

»Der Professor hat BILD sein Projekt erklärt:

„Wir fügen schon vor­han­de­nen Impfbakterien gegen Typhus die Gen-Information bei, die sie brau­chen, damit sie Antigene gegen Corona bilden.“

Wie genau wird das gemacht? 

„Damit die zusätz­li­che Information ein­ge­pflanzt wer­den kann, muss sie zuerst aus dem Virus extra­hiert wer­den. Als Alternative kön­nen wir sie aber auch syn­the­tisch her­stel­len mit­hil­fe der che­mi­schen Synthese von Nukleinsäure.“…

Was ist der Unterschied zu einer per Spritze inji­zier­ten Impfung?

„Bei den zuge­las­se­nen Impfungen über Injektion wer­den die Zellen des Menschen so ver­än­dert, dass sie Corona-Antigene erzeu­gen. Im Falle einer Infektion pro­du­ziert der Mensch dann Antikörper, die ihn vor einem schwe­ren Verlauf schützen.

Die Antigenproduktion über­neh­men dage­gen bei der Schluckimpfung, die wir ent­wi­ckeln, die Bakterien. Die immu­ni­sier­ten Schleimhäute wir­ken wir ein Schutzschild, blo­ckie­ren das Virus. Es kommt zu kei­ner Infektion.“

Durch die Schluckimpfung geimpf­te Leute könn­ten also kei­ne Überträger mehr sein? 

„Das erwar­ten wir. Wenn kei­ne Infektion mehr statt­fin­det, kann auch kein Virus mehr über­tra­gen wer­den.“…«

Passenderweise schließt der Artikel so:

14 Antworten auf „Uni Würzburg forscht an Corona-Schluckimpfung“

  1. Dok, es wäre inter­es­sant zu erfah­ren, ob hier der sel­be Ansatz gewählt wur­de, wie bei den ande­ren Impfstoffen. Nämlich Spike Proteine, die das Problem sind.

    1. Nein. Bei der Impfung mit RNA-Impstoffen wird der Bauplan für das Spikeprotein in die Körperzellen geschleust, die dar­auf­hin das Spikeprotein erzeu­gen und an ihrer Oberfläche dem Immunsystem prä­sen­tie­ren. Bei Vektor Impfstoffen (AstraZeneca) wird der Code für das Spikeprotein in das Genom eines sonst harm­lo­sen Adenovirus ein­ge­baut. Vermehrt sich die­ses Virus in den Zellen des Impflings, ent­ste­hen Adenoviren, die das Spikeprotein haben und die­se sti­mu­lie­ren eben­falls das Immunsystem.
      Bei der anvi­sier­ten Schluckimpfung hin­ge­gen kom­men die Spikeproteine erst gar nicht ins Blut. Sie gelan­gen in Darm und Magen, oder wenn als Spray ver­wen­det auf die Nasen-Rachen-Schleimhaut. Das Immunsystem kann infol­ge des­sen nur auf den Schleimhäuten angrei­fen. Dort dringt auch das Virus ein und wird dort auch schon von den IGA-Antikoerpern angegriffen.
      Das Konzept klingt nicht schlecht, vor allem aber unge­fähr­lich. Ob sich dabei aber auch immun kom­pe­ten­te T4-Zellen bil­den ist fraglich.

      1. @Dr.Feelgood dan­ke für die Erklärung. Da ich mich kei­nes­falls mit mRNA basier­ten "Impfstoffen" behan­deln las­se; wäre das eine seriö­se Alternative? Ist es im wei­tes­ten Sinn ver­gleich­bar mit dem Ansatz von Prof. Stöcker aus Lübeck? Danke.

  2. Die ket­ze­ri­schen Fragen hierzu:
    Liegt denn nun ein ein­deu­tig iso­lier­tes und nach­ge­wie­se­nes SARS-CoV‑2 Virus vor? Nachweis selbst­ver­ständ­lich ohne nur den omi­nö­sen PCR-Test. 

    Chemisch her­stel­len mit­tels Synthese: Woher stammt denn die zur Synthese ver­wen­de­te Gen-Information. Von einem ech­ten nach­ge­wie­se­nen SARS-CoV‑2 Virus. Oder wie­der­um von einer nur ange­nom­me­nen Gensequenz?

    1. Das ist eigent­lich auch völ­lig egal, weil IMO der PCR der nur das E Gen misst, jeg­li­ches Beta Corona Virus identifiziert.
      Ich wun­de­re mich aller­dings das noch nie­mand das über­prüft hat?
      Oder hat jemand das getan?
      Ich mei­ne den PCR genom­men und getes­tet ob es tat­säch­lich jeg­li­ches Beta Corona Virus erkennt, anzu­neh­men ist es weil es wohl das Bovide und das Canide Corona Virus erkennt.
      Hat irgend­wer Infos dazu?

    2. @Clarence
      Die Gensequenz für virus-like-par­ti­cles von SARS-CoV1, SARS-CoV2 und SARS-CoV3 wur­de bereits im 14.4.2008 paten­tiert (claims (7) 1.4.)
      Das Geschäft scheint bes­tens zu lau­fen und wenn es mit Spritze zu viel Widerstand gibt, dann kann man es viel­leicht ander­wei­tig ver­wer­ten (das ist jedoch mei­ne per­sön­li­che Spekulation):

      https://patents.google.com/patent/CN101503700A/en

      Logisch klingt es jedoch, dass man ver­sucht, die Immunität dort her­zu­stel­len, wo die Viren übli­cher­wei­se ein­drin­gen. Prof. Bhakdi hat ja ein­leuch­tend erklärt, war­um der „Impfstoff“ der Blutbahn fehl am Platz ist.

  3. “We have pro­gram­med the bac­te­ria to pro­du­ce SARS-CoV‑2 antigens”
    — Prof. Dr. Thomas Rudel 

    29.03.2021 | LWW LAB Worldwide ( Vogel Communications in Würzburg ) 

    Will an Oral Vaccine Against Covid-19 Be Available Soon?

    Scientists at the University of Würzburg, Germany, and the bio­phar­maceu­ti­cal com­pa­ny Aeterna Zentaris are working on the deve­lo­p­ment of an oral vac­ci­ne against Covid-19. (…) 

    Thomas Rudel holds the Chair of Microbiology at the Julius Maximilian University of Würzburg (JMU). A good year ago, he came up with the idea for oral vac­ci­na­ti­on. His approach has alrea­dy been in use for many years, mil­li­ons of times over, as pro­tec­tion against typho­id infec­tion. The oral typho­id vac­ci­ne is based on a spe­cial strain of bac­te­ria, Salmonella Typhi Ty21a. 

    Rudel and the sci­en­tists in his labo­ra­to­ry are now also working with the same bac­te­ri­al strain. However, with a signi­fi­cant modi­fi­ca­ti­on: “We have pro­gram­med the bac­te­ria to pro­du­ce SARS-CoV‑2 anti­gens,” exp­lains the micro­bio­lo­gist. Protected in a cap­su­le from the attack of gas­tric acid, the bac­te­ria are sup­po­sed to unfold their effect in the human small intes­ti­ne after pas­sing through the sto­mach. The sci­en­ti­fic approach assu­mes that the bac­te­ria can pre­sent the anti­gens to the immu­ne sys­tem there. 

    Special cells in the intes­ti­nal wall are sup­po­sed to ensu­re that bac­te­ria and the anti­gens are taken up by immu­ne cells and trans­por­ted fur­ther into lym­pho­id tis­sue. There, they could in turn acti­va­te other cells of the immu­ne sys­tem — so-cal­led B cells and T cells — and initia­te an immu­ne respon­se. Rudel hopes that, if suc­cess­ful, this immu­ne respon­se will be so strong that all of the human mucous mem­bra­nes will be put on alert, and as a result coro­na­vi­ru­ses will alrea­dy be pre­ven­ted from ent­e­ring the body there. (…) 

    https://www.lab-worldwide.com/will-an-oral-vaccine-against-covid-19-be-available-soon-a-1011238/

    25.08.2020

    Biomaterials-Based Infection Vaccine Technology Could Help in Covid-19 Immunization

    To con­front the many chal­len­ges that infec­tious dise­a­ses pose to man­kind head-on, a mul­ti-disci­pli­na­ry team of bio­en­gi­neers, mate­ri­als-sci­en­tists and immu­no­lo­gists at Harvard’s Wyss Institute has deve­lo­ped a broad­ly deploya­ble bio­ma­te­ri­als-based infec­tion vac­ci­ne tech­no­lo­gy cal­led “Omnivax.”

    (…) The uni­queness of the Omnivax approach is based on its design that directs den­dri­tic cells, the key orches­tra­tors of patho­gen-direc­ted and other immu­ne respon­ses, to be actively recrui­ted into the porous scaf­fold struc­tu­re. Once in the struc­tu­re, they are repro­gram­med more effec­tively against a patho­gen by spe­ci­fic antigen/adjuvant com­bi­na­ti­ons. The traf­fi­cking of the den­dri­tic cells can occur for the dura­ti­on of the vac­ci­ne, allowing a signi­fi­cant mul­ti­pli­ca­ti­on of the resul­tant immu­ne response. 

    Then, just like after their nor­mal acti­va­ti­on in the body, the repro­gram­med den­dri­tic cells migra­te to near­by lymph nodes whe­re they initia­te a com­plex immu­ne respon­se invol­ving both, fast-acting T cells and anti­bo­dy-pro­du­cing B cells that attack patho­gens using dif­fe­rent mecha­nisms. By allowing the acti­va­ti­on of den­dri­tic cells to be more pro­lon­ged, the Omnivax approach (…) 

    https://www.lab-worldwide.com/biomaterials-based-infection-vaccine-technology-could-help-in-covid-19-immunization-a-958203/

    08.09.2020

    Spy Biotech, Serum Institute Conduct Trial of Virus-Like Particle Vaccine

    Spy Biotech along with its part­ner the Serum Institute of India (SIIPL) have dosed the first sub­jects in a Phase I/II tri­al of a novel virus-like par­ti­cle vac­ci­ne tar­ge­ting Covid-19. The vac­ci­ne can­di­da­te makes use of Spy Biotech’s pro­prie­ta­ry Spy Catcher/Spy Tag pro­te­in ‘super­glue’ technology. 

    (…) The vac­ci­ne can­di­da­te uses Spy Biotech’s pro­prie­ta­ry Spy Catcher/Spy Tag pro­te­in ‘super­glue’ tech­no­lo­gy to dis­play the coro­na­vi­rus spike pro­te­in on the sur­face of Hepatitis B sur­face anti­gen (HBsAg) VLPs. 

    HBsAg VLPs are a licen­sed vac­ci­ne with excel­lent safe­ty and immu­no­ge­ni­ci­ty data in humans and which are cur­r­ent­ly manu­fac­tu­red to bil­li­ons of doses. The coro­na­vi­rus spike protein’s recep­tor-bin­ding domain is dis­play­ed on the VLP, taking advan­ta­ge of the platform’s pro­per­ties to indu­ce a potent immu­ne response. 

    Spy Catcher/Spy Tag is a plat­form tech­no­lo­gy which allows anti­gens to be dis­play­ed onto VLPs with a cova­lent, irrever­si­ble bond in a high­ly sta­ble and effec­ti­ve way with spe­ci­fic orientation/epitope pre­sen­ta­ti­on and high den­si­ty. The tech­no­lo­gy can be used for an excep­tio­nal­ly broad ran­ge of app­li­ca­ti­ons in vac­ci­ne deve­lo­p­ment and has estab­lis­hed pro­of of con­cept data in viral, bac­te­ri­al, para­si­tic dise­a­ses and chro­nic dise­a­ses and cancer. (…) 

    https://www.lab-worldwide.com/spy-biotech-serum-institute-conduct-trial-of-virus-like-particle-vaccine-a-961962/

  4. Dies wäre eine tat­säch­li­che Impfung, sogar eine Sterile Impfung (wenn sie denn funktioniert).
    Natürlich muss man hier noch schau­en, wel­ches Adjuvant Verwendung findet. 

    Vaxart mit JJ macht ein ähn­li­ches Produkt: Trockene Pille und somit kei­ne kom­plet­te Sterile Impfung, da über den Magen und mit Adenovirus‑5 (Ad5) Vektor.
    Beide wir­ken ueber T Zellen und ohne mRNA Gentherapie.
    Das ist letzt­end­lich das Gute.

    Ich wür­de dann hier – wenn mit der Waffe gezwun­gen – die Schluckimpfung nehmen.
    Dennoch – eigent­lich lie­ber nix 🙂

    ABER – wenn die Herrschaft hier kei­ne Aktien kau­fen kann dann wird das wohl nix /sarc

  5. Unsere gan­ze Flora und Fauna, Bakterien und Viren sind das Ergebnis von Jahrtausenden wäh­ren­den Entwicklungsprozessen. Plötzlich auf­tre­ten­de Mutationen von Killer-Viren, die sich über den gan­zen Globus ver­brei­ten gehö­ren in die Welt der Fabeln und Märchen!

    Wenn wir nun mehr­mals im Leben an einer Grippe erkran­ken oder uns erkäl­ten liegt das nicht etwa dar­an daß sich Viren ver­än­dern oder gar mutie­ren son­dern dar­an, daß die Immunität gegen­über Grippeviren und Coronaviren eben nur von kur­zer Dauer ist. Dabei ist es uner­heb­lich, ob die­se Immunität aktiv oder pas­siv erwor­ben wurde.

    Quelle: Kleine Enzyklopädie Gesundheit, Bibliografisches Institu Leipzig, 1985.

    1. PS: es gibt natür­lich Viren, die eine lebens­lan­ge Immunität her­vor­ru­fen wie z.b. Masern und ande­re kin­der­krank­hei­ten. Mehr dazu auf mei­ner Webseite.

  6. Sind die Spike-Ansätze der Corona-Impfungen eine wirk­lich gute Idee?
    Wann hört die Spike-pro­duk­ti­on awel­cher Zelenn auf? Kann man nach der Impfung ande­re anste­cken, da die Spikes von diver­sen Zellen gebil­det werden?
    Das ist wohl noch nicht unter­sucht oder zumin­des­tens noch nicht ver­öf­fent­licht worden.

    "Für ihre Studie erstell­ten sie ein "Pseudovirus", das von der klas­si­schen Sars-CoV-2-Krone aus Spike-Proteinen umge­ben war, jedoch kein tat­säch­li­ches Virus ent­hielt. Das Pseudovirus führ­te bereits am Tiermodell zu einer Schädigung der Lunge und der Arterien – ein Beweis dafür, dass das Spike-Protein allein aus­reich­te, um eine Krankheit zu ver­ur­sa­chen. Gewebeproben zeig­ten zudem eine Entzündung in den Endothelzellen, die die Wände der Lungenarterie auskleiden.

    Das Team wie­der­hol­te die­sen Prozess im Labor und setz­te gesun­de Endothelzellen dem Spike-Protein aus. Dabei zeig­te sich, dass das Spike-Protein die Zellen durch Bindung von ACE2 beschä­dig­te. Das Angiotensin-kon­ver­tie­ren­de Enzym 2 wird haupt­säch­lich von Zellen der Lunge pro­du­ziert, wo es an der Zelloberfläche als Eintrittspforte für das Virus die­nen kann. ACE2 wird aber auch in lös­li­cher Form pro­du­ziert und ver­teilt sich im Serum des Menschen. Seine phy­sio­lo­gi­sche Funktion besteht im Abbau des blut­druck­stei­gern­den Hormons Angiotensin I. Die beschä­dig­te Bindung stör­te die mole­ku­la­re Signalübertragung von ACE2 an Mitochondrien, die Organellen, die Energie für Zellen erzeu­gen. Dadurch wur­den die Mitochondrien beschä­digt und frag­men­tiert. Wird die Schädigung zu groß, stirbt die Zelle.
    Mehr zum Thema
    Virologe Stürmer im Interview "Die Notbremse ist nicht hart genug"
    Rätsel um schwe­re Nebenwirkungen Experten ver­mu­ten Vakzin-Typ als Ursache
    Sars-CoV-2-Spikes sehr ähn­lich Wie Spike-Proteine nach Impfung aussehen

    Frühere Studien zeig­ten einen ähn­li­chen Effekt, wenn Zellen Sars-CoV‑2 aus­ge­setzt waren. Dies ist jedoch die ers­te Studie, die zeigt, dass der Schaden bereits auf­tritt, wenn Zellen ledig­lich dem Spike-Protein aus­ge­setzt sind. Auch ohne Vervielfältigungsfähigkeiten des Virus "hat es immer noch eine gro­ße schäd­li­che Wirkung auf die Gefäßzellen" so Manor. Der Grund dafür sei die Fähigkeit, an die­sen ACE2-Rezeptor, den Spike-Protein-Rezeptor, zu binden."

    https://www.n‑tv.de/wissen/Forscher-Covid-19-ist-eine-Gefaesserkrankung-article22529342.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.