Wien geht voran. Zwölfte Impfung ab vier Jahren möglich

Sorry, es ist die Hitze. Noch mal.

wien.orf.at (27.6.)

Die Bildredaktion gibt Hinweise, wie sich im Do-It-Yourself-Verfahren Zertifikate her­stel­len las­sen. Wichtig: Keine Fingerabdrücke hinterlassen!

Die öster­rei­chi­sche Regierung weiß unab­hän­gig von dem Erfolg der Aktion, daß die Pandemie am 15.10.2022 endet. Die Uhrzeit wird nicht angegeben:

data.gv.at (27.6.)

Eine pri­va­te Seite rech­net anders:

pandemieende.at (27.6.)

»Das Datum errech­net sich anhand der aktu­el­len Impfrate der 2. Dosis, abzüg­lich jener Personen, wel­che bereits die 2. Dosis erhal­ten haben.
Der R0-Wert der Delta Variante ist mit 5–8 wesent­lich anste­cken­der als die Alpha Variante mit R0=3–4. Für Interessierte: Die Herdenimmunität berech­net sich aus dem R0-Wert wie folgt: 1–1/R0. Für die Rechnung auf die­ser Seite wird immer nur der unters­te Wert von R0 genom­men. In der impf­ba­ren Bevölkerung sind Kinder unter 5 Jahren ausgenommen…

Auch wenn die­se Seite offi­zi­el­le Quellen und Links ver­wen­det, ist sie kei­ne öffent­li­che Seite des Bundes. Pandemieende.at wird nicht von öffent­li­chen Geldern unter­stützt, son­dern ist ein pri­va­tes Unterfangen. Die Seite wird lau­fend weiterentwickelt.«

11 Antworten auf „Wien geht voran. Zwölfte Impfung ab vier Jahren möglich“

        1. @Kassandro: Mißverstehen wir uns? Im Impressum (https://www.pandemieende.at/impressum.html) steht ein David Viehtauer. Und auf der Hauptseite "Auch wenn die­se Seite offi­zi­el­le Quellen und Links ver­wen­det, ist sie kei­ne öffent­li­che Seite des Bundes. Pandemieende.at wird nicht von öffent­li­chen Geldern unter­stützt, son­dern ist ein pri­va­tes Unterfangen. Die Seite wird lau­fend weiterentwickelt."

          1. @aa:
            "Mißverstehen wir uns?" mglw. ja.
            Zur Klarstellung:
            Wenn du auf der "offi­zi­el­len" Seite:
            https://www.data.gv.at/anwendungen/pandemieende-at/
            auf einen der bei­den grü­nen Balken klickst, dann lan­dest du im https://www.pandemieende.at/
            (des­sen Impressum du ja gera­de nach­ge­lie­fert hast und vom ers­te­ren abweicht).
            Drängt die Frage auf:
            Haben die Offiziellen die Berechnung an die Privaten outgesourct?
            Oder wur­den die Offiziellen vom Privatier "geka­pert"?
            (was für Erstere aber auch nicht beson­ders repu­ta­ti­ons­för­dernd wäre)

            1. @Kassandro: Das macht es noch irrer. Die offi­zi­el­le Seite erklärt das Ende zum 15.10.22 und bie­tet einen Link an zur Seite, die ein Ende am 30.6.48 verspricht…

  1. 27.06.2022, 15:33 Uhr – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
    Weiterhin frei­wil­li­ges Testen an Schulen nach den Sommerferien

    Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie berei­tet sich auf die Infektionslage nach den Sommerferien vor: Nach den Beratungen im Hygienebeirat der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und in Abstimmungen mit wei­te­ren bera­ten­den Gremien wird die der­zeit gel­ten­de Regelung der frei­wil­li­gen Testung an den Schulen vor­erst bei­be­hal­ten und auch in der Zeit nach den Sommerferien fort­ge­setzt. Das heißt: Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich zwei­mal in der Schule sowie ein­mal am Wochenende zu tes­ten. Als zusätz­li­che Sicherheitsmaßnahme wer­den die Schülerinnen und Schüler gebe­ten, am Samstag- und am Sonntagabend vor dem Schulstart (20.08./21.08.2022) je einen Selbsttest zu Hause durch­zu­füh­ren, damit eine mög­li­che Infektion früh­zei­tig – und zwar vor dem Besuch der Schule am Montag – auf­ge­deckt wer­den kann. Zu die­sem Zweck erhal­ten alle Schülerinnen und Schüler zwei Selbsttests aus dem Bestand der Schule ausgehändigt.

    Schülerinnen und Schüler, die in den Sommerferien an Kursen der Sommerschule bezie­hungs­wei­se an der ergän­zen­den Förderung und Betreuung (Hortbereich) teil­neh­men, erhal­ten eben­falls die Möglichkeit, zwei­mal in der Woche frei­wil­lig an einer Testung teil­zu­neh­men. Für Auszubildende, die auf­grund schul­or­ga­ni­sa­to­ri­scher Besonderheiten vor den Sommerferien nicht mehr in der Schule sind, lie­gen Schnelltests im Sekretariat der Schule zur Abholung bereit.

    Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Wir bie­ten an den Schulen wei­ter das frei­wil­li­ge Testen an und wer­den damit für mehr Sicherheit sor­gen. Gleichzeitig wer­den wir die Lage stän­dig im Austausch mit dem Hygienebeirat und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung neu bewer­ten. Ausreichend Schnelltests sind an den Schulen vorhanden.“

    Für Schutz- und Hygienemaßnahmen an Schulen, die über die Testpflicht hin­aus­ge­hen – z. B. die Maskenpflicht – sowie für alle Infektionsschutzmaßnahmen, die nach dem 23.09.2022 ange­ord­net wer­den sol­len, bedarf es zunächst einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes durch den Bundesgesetzgeber. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung die pan­de­mi­sche Lage kon­ti­nu­ier­lich beob­ach­ten und die Expertise der Mitglieder des Hygienebeirates wei­ter­hin ein­be­zie­hen. Während der Sommerferien und zu Beginn des Schuljahres 2022/2023 fin­den erneut Sitzungen des Hygienebeirats statt, um die Infektionsla-ge gege­be­nen­falls neu zu bewer­ten. Den Schulen ste­hen auch im Herbst und Winter aus­rei­chend Schnelltests zur Verfügung.

    1. @holger blank:
      aha, wöchent­lich 2 Tests (zu, sagen wir: 3 EUR pro Test) für knapp 400000 "SuS" in Berlin
      https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/gesellschaft/bildung/schulen
      macht 2,4 Mio EUR ("damit eine mög­li­che Infektion früh­zei­tig – und zwar vor dem Besuch der Schule am Montag – auf­ge­deckt wer­den kann") für EINE EINZIGE WOCHE – völ­lig GaGa …

      ent­spricht, über ein Schuljahr gerech­net, mehr als der Hälfte der geplan­ten "Krankenhausinvestitionsmittel des Landes" für 2023
      https://www.berlin.de/sen/wgpg/service/presse/2022/pressemitteilung.1220026.php
      Bleibt zu hof­fen, dass die "SuS" und deren Eltern die­sen ("frei­wil­li­gen"!!) Wahnsinn bis dahin nicht mehr mitmachen.

      Ich habe da aller­dings wenig Hoffnung: aus Berlin erreich­te mich heu­te die Nachricht aus einer Firma, die "wegen der hohen Inzidenzen" und ein paar ver­schnupf­ten "posi­tiv Getesteten" (offi­zi­ell natür­lich sämt­lich "geboos­tert" und trotz­dem oder des­we­gen "froh") ihre Rückkehr in die Normalität schon wie­der zurückfährt.

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