Wiesn-Gast rastet wegen Bratwurst aus

»Jegliche Kontrolle über sich ver­lo­ren hat am Samstag offen­bar ein Gast auf dem Oktoberfest. Wie die Münchener Polizei auf Twitter berich­tet, sei der Mann mit einer erwor­be­nen Bratwurst nicht zufrie­den gewe­sen. Vor Wut habe er die Kasse aus dem Bratwurststand geris­sen. "Uns wars nicht Wurscht – Anzeige ist raus", schreibt die Polizei salopp.«
t‑online.de (25.9.)

In den "sozia­len Netzwerken" wird spe­ku­liert, der Mann habe erfolg­los eine "Impfung" zur Bratwurst verlangt.

Auch Putin hat sich in die Wiesn bru­tal eingemischt.

t‑online.de ver­öf­fent­licht am 25.9. im Zusammenhang mit einer Messerstecherei ein Fahndungsfoto des Verdächtigen:

Wie auch NichthistorikerInnen unschwer erken­nen kön­nen, han­delt es sich augen­schein­lich um einen direk­ten Nachkommen von Wladimir Iljitsch Lenin. "Dieser per­fi­de Anschlag des rus­si­schen Geheimdienstes zeigt erneut, daß Putin auf dem letz­ten Loch pfeift. Der frei­en Welt ist das nicht Wurscht – neue Haubitzen sind raus", erklär­te die Außenministerin dazu auf Twitter.

15 Antworten auf „Wiesn-Gast rastet wegen Bratwurst aus“

  1. Sollten die Ereignisse gar zusammenhängen?
    War die Wurst nicht regel­recht geschnit­ten und muss­te erst durch "Lenin" zer­teilt werden?
    Wurde ver­se­hent­lich Dijon-Senf gereicht?
    Eine kos­ten­lo­se und lebens­ret­ten­de Impfspritze hät­te durch die ein­tre­ten­den, harm­lo­sen Nebenwirkungen wahr­schein­lich wirk­lich schlim­me­res verhindert.

  2. Ich lache immer sehr viel, seit Anfang an. Dazu gibt's ja auch die Rubrik "Amüstantes & Makabres". Und ich hof­fe, mit mei­nen über­wie­gend humor­vol­len Kommentare auch noch was bei­steu­ern zu kön­nen. Die gan­ze Sache ist nur noch mit Humor zu ertragen.

  3. "In den "sozia­len Netzwerken" wird spe­ku­liert, der Mann habe erfolg­los eine "Impfung" zur Bratwurst verlangt."

    HAHAHA. JAAA, es geht schon in die rich­ti­ge Richtung. Immer mehr Menschen erken­nen die Absurdität der letz­ten 3 Jahren und machen sich dar­über lustig! 

    Dass man an einem Bratwurststand aus­ras­tet und die Kasse aus­reißt, gut­hei­ße ich natür­lich nicht, aber dass die Leute ihre Emotionen (die sie ja angeb­lich nicht haben, denn sie sei­en ja so ratio­nal) nicht mehr im Griff haben, habe ich auch schon gemerkt. Als ich in einem Bus, in dem weder an der Vorder- noch Hiintertüre noch Innenraum etwas von Maskenpflicht stand, ohne Maske ein­stieg, ist auch ein Fahrgast aus­ge­ras­tet, hat rum­ge­brüllt, bis wirk­lich alle auf ihn geschaut haben und hat mir dann 10 Minuten einen Stinkefinger vors Gesicht gehalten.
    Ich den­ke, das sind eben Anzeichen der infan­ti­len Art der meis­tens Menschen. Wie ein Kleinkind brül­len sie dann rum oder wer­den sogar hand­greif­lich. Dass die meis­ten Menschen sich nicht mehr wie Erwachsene ver­hal­ten, sieht man ja an vie­len Corona-Maßnahmen-Befürwortern, die das logi­sche Denken kom­plett abge­legt haben, sicih selbst belü­gen oder Andersdenkende mas­siv ange­hen (üble Beleidigungen, Hetze und Fäkalsprache).

  4. Ich fra­ge mich noch, was ihm an der Bratwurst nicht gepasst hat. Aber auch das kann man als schö­nes Sinnbild ver­wen­den. In Zeiten, in denen die Menschen nur noch in Minderheiten und Opfer mit Extrastatus ein­ge­teilt wer­den und von den woken Gutmenschen somit eine Extrawurst gebra­ten bekom­men, da kön­nen einem die eige­nen Extrawurst-Ansprüche viel­leicht doch­mal über den Kopf wach­sen, wenn man in der Realität am Bratwurststand merkt, dass man eben kei­nen Anspruch auf eine Extrawurst hat. Das ist dann der Aufprall in der Realität und der tut weh. Solche Szenen wer­den wir ver­mut­lich in Zukunft noch weit häu­fi­ger erle­ben. Die blan­ke Wut dar­über, dass man belo­gen und betro­gen wur­de – sei es nun über eine Bratwurst, über die Impfung oder das gesam­te Leben.

  5. Schon selt­sam – war ges­tern auf einem Jahrmarkt dort woll­te jemand "von aus­wärts" die Thüringer Bratwurst klein­ge­schnit­ten haben. Der Brater hat schnell reagiert und dem Typen dann noch ange­bo­ten anstatt Senf Ketchup zu neh­men. Anschließend ist der Typ mit der Currywurst spe­cia­le abgezogen …

  6. Der Mann hat nun kei­ne Bratwurst und war auch noch blöd dabei.
    Bratwurst an den Kopf des Bratwurstverkäufers wär doch auch ne Maßnahme gewesen.
    Denn Angriffe gegen Menschen wer­den hier­zu­lan­de weni­ger geahn­det als Angriffe gegen Sachen.

    Beispiel?
    Vergewaltigung einer Minderjährigen: 1/2 Strafe auf Bewährung.

    (Ging vor kur­zem durchs Netz, lei­der weiß ich nicht mehr, wo ich es gele­sen hatte)

    1. @petraS
      War ein Minderjähriger. Bei denen geht man davon aus, dass sie noch eine Chance haben, sich zu ändern und über­legt sich, was mit ihnen im Gefängnis pas­sie­ren würde.
      Aber kei­ne Panik: Der ist nicht in Freiheit.
      https://​www​.welt​.de/​v​e​r​m​i​s​c​h​t​e​s​/​a​r​t​i​c​l​e​2​4​0​0​2​8​7​1​9​/​N​a​c​h​-​V​e​r​g​e​w​a​l​t​i​g​u​n​g​-​e​i​n​e​r​-​E​l​f​j​a​e​h​r​i​g​e​n​-​K​r​i​t​i​k​-​a​n​-​B​e​w​a​e​h​r​u​n​g​s​s​t​r​a​f​e​-​f​u​e​r​-​T​a​e​t​e​r​.​h​tml
      "Der Prozess war, wegen des jugend­li­chen Alters der Beteiligten, nicht öffent­lich. Als Auflage bekam der Verurteilte einen Bewährungshelfer und die Vorgabe, sich in einer Einrichtung der Jugendgerichtshilfe in Neubrandenburg zu mel­den und die­se nur mit Zustimmung zu ver­las­sen. Die Strafe ist rechtskräftig."
      Das ist eine Zwangseinweisung.
      Es dürf­te auch dar­an hän­gen, was er genau gemacht hat. Der Begriff "Vergewaltigung" hat im Lauf der Zeit begrü­ßens­wer­ter­wei­se eine Bedeutungserweiterung erfahren.
      https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​V​e​r​g​e​w​a​l​t​i​g​ung
      "Vergewaltigung ist nach Artikel 36 des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häus­li­cher Gewalt (Istanbul-Konvention) das nicht ein­ver­ständ­li­che, sexu­ell bestimm­te vagi­na­le, ana­le oder ora­le Eindringen in den Körper einer ande­ren Person.[1] "
      Mit die­ser Definition wäre ich in mei­ner Jugend ein paar Mal ver­ge­wal­tigt worden.
      Es war ein Afghane und da kocht dann natür­lich die gan­ze Politik hoch. Die Behandlung von Jugendlichen vor Gerichten soll­te es nicht beeinflussen.
      Meine Standardspruch dazu ist: Sie sind hier weil wir dort sind oder waren. Die Zahl von Deutschen ermor­der­ter Afghanen über­steigt die hier von Afghanen ermor­de­ten oder beläs­tig­ten Deutschen bei weitem. 

      https://​dasers​te​.ndr​.de/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​a​r​c​h​i​v​/​2​0​0​8​/​K​r​i​e​g​-​i​n​-​A​f​g​h​a​n​i​s​t​a​n​-​d​i​e​-​v​e​r​b​i​t​t​e​r​t​e​n​-​O​p​f​e​r​-​d​e​r​-​B​u​n​d​e​s​w​e​h​r​,​p​a​n​o​r​a​m​a​a​f​g​h​a​n​i​s​t​a​n​1​0​4​.​h​tml

      https://​www​.focus​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​w​e​i​t​e​r​e​-​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​s​o​l​d​a​t​e​n​-​d​e​r​-​b​u​n​d​e​s​w​e​h​r​-​t​o​e​t​e​n​-​i​r​r​t​u​e​m​l​i​c​h​-​f​u​e​n​f​-​a​f​g​h​a​n​i​s​c​h​e​-​s​o​l​d​a​t​e​n​-​a​f​g​h​a​n​i​s​t​a​n​_​i​d​_​1​7​1​6​7​0​2​.​h​tml

      https://www.spiegel.de/jahreschronik/a‑453150.html

      https://​www​.imi​-online​.de/​2​0​1​5​/​0​2​/​1​2​/​w​i​e​-​v​i​e​l​e​-​m​e​n​s​c​h​e​n​-​h​a​t​-​d​i​e​-​b​u​n​d​e​s​w​e​h​r​-​i​n​-​a​f​g​h​a​n​i​s​t​a​n​-​g​e​t​o​e​t​et/

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