Studie: Corona-Pandemie verschärfte Bewegungsmangel bei Schülern

Glaubt man der Meldung von dpa unter die­sem Titel, dann hat ein Atemwegsvirus Millionen Kinder an Haus und Bildschirm gefes­selt. Das Virus hat ein Händchen ("Spike") für sozia­le Auslese und pickt sich arme ("sozi­al benach­tei­lig­te") Kinder her­aus. Am 25.9. ist zu lesen:

"Kiel (dpa) – Die Corona-Pandemie hat nach einer Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK den Bewegungsmangel bei Kindern in Deutschland ver­schärft. So sei der Anteil der aus­rei­chend akti­ven Kinder bei sozi­al Benachteiligten beson­ders stark von 27 auf 22 Prozent gesun­ken, teil­te die DAK mit. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat­te fast 18 000 Schulkinder der Klassenstufen 5 bis 10 in 13 Bundesländern im Schuljahr 2021/2022 befragt.

Insgesamt sei­en 68 Prozent aller befrag­ten Jungen und Mädchen bewe­gungs­arm. 38 Prozent hät­ten von weni­ger Sport in den ver­gan­ge­nen bei­den Schuljahren gespro­chen. Bei Kindern aus sozi­al nied­ri­ger Schicht sei­en es 44 Prozent, bei den benach­tei­lig­ten Mädchen sogar 46 Prozent, teil­te die DAK mit. Schulkinder ver­brin­gen dem­nach im Schnitt mehr als zwölf Stunden täg­lich im Sitzen. Nur 46 Prozent der Befragten wüss­ten, dass Sitzen krank machen kann.

Nach den natio­na­len Bewegungsempfehlungen sei es gesund­heit­lich rat­sam, dass sich Kinder und Jugendliche täg­lich min­des­tens 90 Minuten mode­rat bis inten­siv bewe­gen, erläu­ter­te die DAK. Davon kön­nen 60 Minuten Alltagsaktivitäten sein wie etwa der Fußweg zur Schule oder das Treppensteigen im Schulgebäude. Die rest­li­chen Minuten soll­ten auf inten­si­ve sport­li­che Aktivitäten ent­fal­len. Weniger als 90 Minuten Bewegung am Tag gel­ten als bewegungsarm.

Der Vorstandschef der DAK, Andreas Storm, nann­te den Bewegungsmangel der Jugend alar­mie­rend. «Denn er ist für die ver­schie­dens­ten Erkrankungen mit­ver­ant­wort­lich.» Der Mangel sei ein mas­si­ves Gesundheitsrisiko, das oft unter­schät­zen wer­de, aber auch ver­än­dert wer­den kön­ne. «Wir müs­sen es uns zur Aufgabe machen, Freude an Bewegung wie­der zu beför­dern und lan­ges Sitzen zu verhindern.»

Aus Sicht des IFT-Nord Studienleiters Reiner Hanewinkel hat die Pandemie die Bewegungsarmut noch­mals ver­schärft. Es hät­ten sich beson­ders die­je­ni­gen Schulkinder weni­ger bewegt, die ohne­hin schon frü­her nicht aktiv genug gewe­sen sei­en. «Es zeigt sich erneut, dass die gesund­heits­ge­fähr­den­de Bewegungsarmut in Deutschland eine deut­li­che sozia­le Komponente hat», sag­te Hanewinkel. 

Die DAK hat nach eige­nen Angaben rund 5,5 Millionen Versicherte und ist damit die dritt­größ­te Krankenkasse in Deutschland."


Im Januar 2021 for­der­te #ZeroCovid unter der Überschrift "Das Ziel heißt Null Infektionen! Für einen soli­da­ri­schen euro­päi­schen Shutdown":

»… Gemeinsam run­ter auf Null: Das ers­te Ziel ist, die Ansteckungen auf Null zu reduzieren…

Wir müs­sen die gesell­schaft­lich nicht drin­gend erfor­der­li­chen Bereiche der Wirtschaft für eine kur­ze Zeit still­le­gen. Fabriken, Büros, Betriebe, Baustellen, Schulen müs­sen geschlos­sen und die Arbeitspflicht aus­ge­setzt wer­den. Diese Pause muss so lan­ge dau­ern, bis die oben genann­ten Ziele erreicht sind. ..«

In ihrer aktu­el­len Publikation, die aller­dings aus dem Januar 2022 stammt, heißt es immer noch:

»Das Desaster der Durchseuchung

... Die Regierenden bedro­hen mit ihrer „Mit-dem-Virus-Leben“-Linie die Gesundheit von Millionen – es trifft vor allem die Ungeimpften, aber eben auch zuneh­mend Genesene und Geimpfte…

Im Vergleich zu den frü­he­ren Wellen muss zwar – dank der Impfungen – ein wesent­lich gerin­ge­rer Anteil der Infizierten ins Krankenhaus. Dennoch steigt die Zahl der Klinikaufnahmen rasant an – das Gesundheitssystem droht ange­sichts der Masse an Erkrankten zu kollabieren…

Worüber kaum gespro­chen wird, sind die Millionen Long-Covid-Verletzten. Studien zei­gen jedoch: Bis zu 80 Prozent der mit Covid-19 Erkrankten lei­den unter Langzeitsymptomen. Das Gerede von mil­den und mode­ra­ten Verläufen igno­riert die Tatsache, dass auch Patient:innen mit asym­pto­ma­ti­schen Krankheitsverlauf stark ver­letzt wer­den kön­nen. Die Aussicht, dass das Virus „ende­misch“ wer­de, bedeu­tet unter die­sen Bedingungen nichts Gutes.

Das gilt ins­be­son­de­re für Kinder. In Deutschland sind erst 10 Prozent der Kinder unter 12 Jahren geimpft, ähn­lich die Lage in ande­ren Ländern. Trotzdem sol­len Schulen und Kitas mit aller Konsequenz offen gehal­ten wer­den. Das ist falsch und gefähr­lich…«
info​-fak​ten​check​.de (21.1.22)

6 Antworten auf „Studie: Corona-Pandemie verschärfte Bewegungsmangel bei Schülern“

  1. Lieber aa,
    bit­te die­ses Häkchen mit der E‑Mail als Voreinstellung her­aus­neh­men! Und bit­te für mich kei­ne Mail-Benachrichtigung!!
    (Hab's zu spät gesehen 🙁 )
    Danke.

  2. Ab nun Bewegungsmangel bei Olaf Scholz und Nancy Faser!
    Sie sind posi­tiv auf Corona getes­tet worden!
    Hat Kalle schon eine Visite gemacht und Paxlovid per Bote geschickt?
    Und gute FDP2 Masken dazugelegt?
    Vorteil bei Olaf: Er hat mor­gen schon ver­ges­sen, dass er Corona hat.
    https://www.t‑online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100058100/kanzler-olaf-scholz-hat-corona-milde-symptome.html

    Jetzt mal ernsthaft!
    Was muss eigent­lich noch pas­sie­ren, damit die Regierung die Unwirksamkeit ihrer Maßnahmen erkennt? Es ist nun eine Pandemie der Geimpften!

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