Aktuelles aus den Tollhäusern (17.3.)

Diesmal eine Auslese von deutschlandfunk.de, u.a. über "ful­mi­nan­te Wellen":

»+++ Trotz bun­des­weit stei­gen­der Corona-Infektionszahlen soll es im deut­schen Profifußball erst­mals wie­der ein Spiel mit Zuschauern geben. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Mecklenburg-Vorpommern erklär­te, man wer­de der Landesregierung vor­schla­gen, beim Heimspiel des Drittligisten Hansa Rostock gegen den Halleschen FC am Samstag 777 Zuschauer zuzu­las­sen. Das Ostseestadion fasst nor­ma­ler­wei­se 30.000 Zuschauer…«

Das bedeu­tet eine Inzidenz von 2.590/100.000 Zsch.

»+++ Die EU-Kommission hat ihre Pläne für einen euro­pa­wei­ten Corona-Impfausweis vor­ge­stellt. Kommissionspräsidentin von der Leyen erklär­te in Brüssel, damit sol­le ab Juni das Reisen inner­halb der EU erleich­tert wer­den. Auf dem Ausweis ist ver­zeich­net, wer geimpft oder getes­tet wur­de und wer bereits eine Covid-19-Erkrankung über­stan­den hat. Das Zertifikat wird digi­tal und in Papierform aus­ge­stellt und soll kos­ten­los sein.«

Man legt (war­um??) Wert auf die Feststellung, es han­de­le sich nicht um einen Impfpaß.


»+++ Wissenschaftler und Politiker haben ange­sichts stei­gen­der Corona-Zahlen vor wei­te­ren Öffnungsschritten gewarnt. Die Physikerin Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen sag­te in der Sendung „Zur Diskussion“ im Deutschlandfunk, Modellrechnungen der bri­ti­schen Mutante B1.1.7 zeig­ten, dass es nur noch eine Frage von Wochen sei, bis die Intensivstationen in Deutschland voll von Covid-19-Patienten sei­en. Mit Blick auf die Mutationen erwar­te sie alle 1–2 Wochen eine Verdopplung der Neuinfektionen. 

Der SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach sieht Deutschland in einer „ful­mi­nant begin­nen­den drit­ten Welle“. Wenn man die Schulen ohne die Möglichkeit von wöchent­li­chen Schnelltests wei­ter offen las­se, wür­den die Fallzahlen explodieren…«

Die Grafiken des RKI hin­ken der Modellierung und dem – sie schrei­ben es tat­säch­lich immer noch! – Gesundheitspolitiker noch ein wenig hinterher:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Maerz_2021/2021–03-17-de.pdf?__blob=publicationFile
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Maerz_2021/2021–03-17-de.pdf?__blob=publicationFile

Ohne Notfallreserve gibt es zur Zeit ca. 24.000 Intensivbetten. (intensivregister.de)


»+++ Die Korruptionsaffäre um die Beschaffung von Corona-Schutzmasken gefähr­det nach Auffassung von CSU-Chef Söder das Vertrauen in die Demokratie. Die gegen den baye­ri­schen Landtagsabgeordneten Sauter erho­be­nen Vorwürfe müss­ten des­halb so rasch, so trans­pa­rent und so lücken­los wie mög­lich ent­kräf­tet und aus der Welt geschafft wer­den, sag­te der baye­ri­sche Ministerpräsident im Landtag in München.«

Und wenn sie sich nicht ent­kräf­ten lassen?


»+++ Die Weltgesundheitsorganisation emp­fiehlt, die Corona-Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca bis auf Weiteres fort­zu­füh­ren. Die Experten sei­en der Auffassung, dass die Vorteile die Risiken über­wö­gen, teil­te die WHO in Genf mit. Ähnlich sieht es die Europäische Arzneimittelbehörde.«

Ach was!

»+++ EU-Kommissionschefin von der Leyen erwägt, den Export der knap­pen Corona-Impfstoffe aus der Europäischen Union stär­ker zu beschrän­ken. Neue Auflagen könn­ten dann für jene Länder gel­ten, die selbst kei­nen Impfstoff aus dem Land las­sen oder die bereits einen höhe­ren Anteil von geimpf­ten Menschen haben als die EU, wie von der Leyen in Brüssel ankün­dig­te. Aus der EU wur­den seit dem 1. Februar nach Angaben der Kommission min­des­tens 41 Millionen Dosen Corona-Impfstoff in 33 Länder expor­tiert, obwohl in der EU selbst Impfstoff fehlt…«

Ist das mit #ZeroCovid abgesprochen?


»+++ Die Linke hat der Bundesregierung in der aktu­el­len Krisensituation Nichtstun vor­ge­wor­fen. Es bren­ne lich­ter­loh im Land, sag­te Co-Parteichefin Hennig-Wellsow der Deutschen Presse-Agentur: „Und die Bundesregierung tut was? Nichts.“ Die seit Ende Februar amtie­ren­de Co-Parteivorsitzende for­der­te „ener­gi­sche Schritte, um den Engpass bei den Impfdosen zu behe­ben“, die Pharmaindustrie anzu­wei­sen, nach Möglichkeit auf maxi­ma­le Produktion von Impfstoffen umzu­stel­len und die Impfungen für mehr Bevölkerungsgruppen zu öffnen.«

Ein Anagramm des Namens der Parteichefin lau­tet: "Oh, Wellen-Swing", ein ande­res "Lenins Wohl – weg".


»+++ Die Weltgesundheits-Organisation emp­fiehlt den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson auch für Länder mit Virus-Varianten. Der unab­hän­gi­ger Expertenrat der WHO erklär­te, das Mittel habe eine hohe Effizienz bei schwe­ren Verläufen.«

Ist Cichutek jetzt auch von Johnson & Johnson geschmiert?


»+++ Angesichts der anhal­ten­den Corona-Krise haben die soge­nann­ten Wirtschaftsweisen ihre Konjunkturprognose für 2021 gesenkt. Infolge der wie­der ange­stie­ge­nen Infektionszahlen und der aktu­ell noch andau­ern­den Einschränkungen sei im ers­ten Quartal mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um etwa zwei Prozent zu rech­nen. Für die kom­men­den Monate rech­ne man aber mit einer Erholung

Hat Frau Priesemann so modelliert.


»+++ Die Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca trifft bei einer knap­pen Mehrheit der Deutschen auf Zustimmung. In einer Blitzumfrage für RTL und ntv sag­ten 54 Prozent der Teilnehmenden, das Vorgehen sei ver­ant­wor­tungs­voll, wie die Sender mit­teil­ten. 39 Prozent der Befragten erklär­ten dem­nach, das Aussetzen der Impfungen sei übertrieben.«

Immerhin!


»+++ Die Bundesregierung reagiert auf die Kritik vie­ler Brauereien und stellt ihnen mehr Corona-Hilfen in Aussicht

Wird das aus der Alkoholsteuer finanziert?


»+++ Vier Millionen Israelis haben bereits einen Anspruch auf den Grünen Pass, der Corona-Geimpften und Genesenen Vorteile und mehr Freiheiten ver­schafft. „So besie­gen wir das Coronavirus und keh­ren zurück zum Leben“, schrieb Gesundheitsminister Edelstein auf Twitter. In Israel sind seit zehn Tagen Cafés und Restaurants wie­der geöff­net. In Innenräumen kön­nen nur Gäste mit Grünem Pass bedient wer­den. Ungeimpfte dür­fen nur im Außenbereich Platz nehmen.«

Das ist kein Antisemitismus, denn es wer­den ja nicht JüdInnen dis­kri­mi­niert, jeden­falls nicht alle. Während ich mir wei­te­re Assoziationen spa­re, erlau­be ich mir die Frage, auf wel­che Weise Herr Edelstein das Virus mit einem Pass besie­gen will.


»+++ Vor dem Hintergrund der Bereicherungsvorwürfe gegen ein­zel­ne Unions-Abgeordnete im Bundestag dringt nun auch der Koalitionspartner SPD auf unab­hän­gi­ge Aufklärung. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Schneider, for­der­te im ARD-Fernsehen die Einsetzung eines „Transparenzbeauftragten“.«

Schöner wäre nur ein Nationaler Bereicherungsgipfel. Zur Erinnerung:

»Seit der Bundestagswahl 2009 fehl­te Steinbrück bei sechs von elf wich­ti­gen Abstimmungen, ans Rednerpult trat er nicht ein ein­zi­ges Mal. Reden hält der Ex-Finanzminister dage­gen außer­halb des Parlaments – und gegen Bezahlung: In den ver­gan­ge­nen Monaten wur­de Steinbrück für ins­ge­samt 13 Vorträge gebucht (u.a. von der fran­zö­si­schen Großbank BNP-Paribas). Das Gesamthonorar beläuft sich auf min­des­tens 91.000 Euro. Da Abgeordnete aber ihre Einkünfte gegen­über dem Bundestagspräsidenten nicht genau bezif­fern müs­sen – die Auskunft "mehr als 7.000 Euro pro Vortrag" reicht – könn­ten im Fall Steinbrück die Bezüge weit­aus höher liegen.«
https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/nebentaetigkeiten/der-abgeordnete-der-nur-noch-gegen-bezahlung-redet (aus dem Jahr 2010)


»+++ Sowohl Bayerns Gesundheitsminister Holetschek (CSU) als auch Baden-Württembergs Gesundheitsminister Lucha (Grüne) ver­trau­en trotz des Impfstopps grund­sätz­lich wei­ter auf das Vakzin von AstraZeneca. „Ich habe Vertrauen in die­sen Impfstoff und wür­de mich jeder­zeit damit imp­fen las­sen“, erklärt Holetschek der Zeitung „Bild“ laut Vorabbericht.«

Würde.


»+++ Der ehe­ma­li­ge US-Präsident Trump hat sei­ne Anhänger auf­ge­ru­fen, sich gegen das Coronavirus imp­fen zu las­sen. Der Impfstoff sei groß­ar­tig, sicher und er wir­ke, sag­te Trump im Fernsehsender FoxNews. Und er emp­fahl auch den Menschen, die das nicht woll­ten, sich imp­fen zu lassen.«

Er bleibt der alte.


»+++ Die Kritik an der Tourismuspolitik der Bundesregierung reißt nicht ab, seit ins­be­son­de­re die Balearen nicht mehr als Risikogebiet gel­ten und vie­le Auflagen für Urlaubsrückkehrer auf­ge­ge­ben wur­den. „Es ist für kei­nen Hotelier nach­voll­zieh­bar, war­um man auf Mallorca Urlaub machen darf, aber nicht an der Ostsee oder Nordsee. Das kann nie­mand ver­ste­hen – und ich kann es auch nie­man­dem erklä­ren“, sagt die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Hartges, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.«

So weit ist es gekom­men, daß man einem Kapitalistenfunktionär zustim­men muß.

22 Antworten auf „Aktuelles aus den Tollhäusern (17.3.)“

  1. Diese Subjekte der Macht beschäf­ti­gen mich nur noch in der Weise, wie kann ich ein Loch im geweb­ten Tuch fin­den um zu über­le­ben ohne Testung und ohne Spritzung. Immer öfter den­ke ich an das Gedicht von Heinrich Heine, die schle­si­schen Weber. Darin ist u.a. geschrie­ben im letz­ten Vers: „ …Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hin­ein den drei­fa­chen Fluch. Wir weben, wir weben“.

  2. Söder kann jeder­zeit dabei hel­fen, das Vertrauen in die Politik wie­der­her­zu­stel­len: Büßerhemd anzie­hen, Rücktritt ein­rei­chen und Selbstanzeige stel­len, und zwar stan­te pede, wie wir Chinesen sagen.

  3. "Ungeimpfte dür­fen nur im Außenbereich Platz neh­men." – Wir freu­en uns auf die Sensationsbilder von Wildpinklern im Rinnstein und an Hausecken.

  4. Ich glau­be, dass ich hier der Einzige bin, der Spahn völ­lig zu Recht für nicht kor­rupt hält.

    Das nach­fol­gen­de ist übri­gens uninteressant!

    "Bereits Anfang November warn­te das Fachreferat dem­nach den Minister vor "gra­vie­ren­den Finanzwirkungen" und wies dar­auf­hin, dass vie­le Anspruchsberechtigte "durch­aus in der Lage sind", die Masken "sel­ber zu finan­zie­ren". Acht wei­te­re Referate zeich­ne­ten das kla­re Votum aus­weis­lich der Unterlagen mit: "Verzicht auf die Verordnungsfähigkeit von FFP2-Schutzmasken". Doch mit grü­nem Stift notier­te Spahn hand­schrift­lich auf die Vorlage: "Nein, bit­te um kurz­fris­ti­ge Erarbeitung eines ÄA". Das Kürzel steht für "Änderungsantrag". Und das Wort "kurz­fris­tig" hat­te Spahn extra unterstrichen.

    In der Runde der Ministerpräsidentinnen und ‑prä­si­den­ten mit der Kanzlerin wur­de dar­auf­hin am 16. November beschlos­sen, dass der Bund die Abgabe von ins­ge­samt 15 FFP2-Masken pro Person für vul­nerable Gruppen finanziert.

    Das Haus, das sich zuvor gegen die Aktion gewehrt hat­te, muss­te nun tätig wer­den und ent­wi­ckel­te einen Mechanismus, der sich als umständ­lich und teu­er her­aus­stel­len soll­te. Alternativen wur­den dabei offen­bar nicht geprüft. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) leg­te sich fest, dass die Masken über die Apotheken abge­ge­ben wer­den und dass die­se dafür pro Maske sechs Euro erstat­tet bekommen." 

    https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/masken-aktion-gutscheine-101.html

  5. Wenn ich 100 Millionen Euro hät­te, wür­de ich die sofort und jeder­zeit an die Bundesregierung spen­den, weil ich volls­tes Vertrauen in sie habe. Genau wie in Trump, unse­ren Erlöser.

  6. Israels obers­ter Gerichtshof hebt die Reiserestriktionen für Nicht-Geimpfte auf
    https://www.americasfrontlinedoctors.com/israels-supreme-court-orders-covid-iron-curtain-lifted/

    plus – die Klage von Israelis in Den Haag wegen Verletzung des Nürnberg Codes nimmt Fahrt auf
    "Meanwhile, Attorney Ruth Machnes Suchovolsky, who­se law office sub­mit­ted a claim to the International Criminal Court in the Hague that the Israel government is guil­ty of vio­la­ting the Nuremberg Code and com­mit­ting cri­mes against huma­ni­ty in its vac­ci­na­ti­on cam­pai­gn said lawy­ers from around the world are tur­ning to their offices, asking to join the com­p­laint in the Hague: “Those same lawy­ers from around the world reco­gni­ze the fact that Israel is a coun­try whe­re an expe­ri­ment was con­duc­ted, and fear that their coun­tries will also be for­ced to be expo­sed to the expe­ri­ment,” she said. “The names of the lawy­ers and the coun­tries joi­ning will be announ­ced later.”"
    Weltweit wol­len sich Rechtsanwälte der Klage anschlie­ßen. Diese Rechtsanwälte erken­nen die Tatsache, dass in Israel ein Experiment durch­ge­führt wur­de und fürch­ten, dass ihre Länder eben­falls einem Experiment unter­zo­gen werden.

    So jetzt – wie sicher ist die Politik (und Pharma), dass die bekann­ten Nebenwirkungen alles sind, was sie wis­sen, und nicht nur die Spitze des Eisbergs? Verlassen die Ratten das sin­ken­de Schiff oder har­ren sie aus bis zum bit­te­ren Ende?

    Ich ver­ste­he, war­um Israel zum Labor wur­de: Sie haben dort die fort­ge­schrit­tens­te "Sicherheits"-Industrie und Netanyahu ist leicht erpress­bar. Aber es war abso­lu­te Dummheit der Planer, anzu­neh­men, dass die Menschen dort ihre Geschichte ver­ges­sen haben.

  7. Eine bis­lang unter­be­leuch­te­te Frage, greift die ARD-Sendung auf: Meist hört man bekannt­lich nur: Das Virus sei so gefähr­lich. Das Thema Übertherapie liegt jedoch seit Frühjahr und der Situation in Norditalien schon am Tisch, z.B. Kurt Langbein hat es in sei­nem Buch "Das Virus in uns" bereits thematisiert.
    Der posi­tiv auf­fal­len­de ARD-Bericht endet mit der zen­tra­len Frage: "Man fragt sich, war­um die Lernkurve in der Pandemie ob der vie­len Verantwortlichen der­art lang­sam steigt". Unangesprochen bleibt, ob und wenn ja, wel­che Rolle finan­zi­el­le Anreize für die Krankenhausverwaltungen in den Intubations-Entscheidungen spie­len. https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/monitor/videosextern/gefaehrliche-intubation-koennten-mehr-covid-19-erkrankte-ueberleben-100.html

  8. Es ist schon ein star­kes Stück, daß man sich von Studienabrechern und tota­li­tä­ren, dik­ta­to­ri­schen Regierungs-"Spinnern" ter­ro­ri­sie­ren las­sen muß. Mir sagt doch nicht ein Tierarzt, was ich mir in mei­nen Körper sprit­zen las­se! Ich brau­che auch kei­nen "Kaffeesatzlesen"-PCR-Test. Prof. Dr. Herr "D"-Rosten übt auf mich den Schein eines durch­ge­knall­ten Spinners aus, dem irgend­wie jeg­li­che Realität fehlt. Es ist auch unfaß­bar, daß ich mir mit stüm­per­haf­ten, gen­ma­ni­pu­lier­ten Impf-"Dreck" aus drei­mo­na­ti­ger Studie und Herstellung mein intak­tes Immunsystem zer­stö­ren soll. Derzeit lebe ich in einer Blase von gefähr­li­chen Dummköpfen, die einen gera­den Weg zum Faschismus ein­ge­schla­gen haben. Ich hof­fe, daß die Judikative end­lich damit Schluß macht.

    1. @TraurigeZukunft: Schluß ist, wenn genug Menschen deut­lich machen "Es reicht!". Die Judikative kann viel­leicht dabei hel­fen. Entscheidend ist der Druck von unten. Und da kom­men wir Schritt für Schrittchen gera­de weiter.

      1. So ist es! Niemand wird es für uns richten.
        Mir sagen Leute abwie­gelnd: "Jaja, es kom­men auch wie­der bes­se­re Zeiten."
        Aber die kom­men nicht wegen, son­dern höchs­tens trotz die­ser Leute.

  9. Warum Malle und Rügen nicht? Warum kann das nie­mand ver­ste­hen? Dann ver­steht man die Agenda nicht.
    Es geht nicht dar­um, irgend­wel­chen Menschen irgend­was "zu ermög­li­chen". Hier läuft ein Pilotprojekt.

    https://www.mallorcazeitung.es/unterwegs/2021/03/17/impfreisepass-mallorca-fiebert-digitalem-grunen/81297.html

    Auf dem span. Festland ruht der Tourismus, zu Ostern gel­ten Kontaktbeschränkungen, auch inner­halb der Familie. Die Stimmung dort ist entsprechend.

    1. @safrine: Das stimmt. Aber die Regisseure sind sadis­ti­sche Psychopathen.
      Dürfte eher eine Art Spiel und Verhöhnung sein.
      Die Mehrheit merk­ts noch nicht mal.

  10. Ich weiß nicht, mit wel­chem Modell Frau Priesemann rech­net. Aber ers­tens kann man aus Inzidenzen kei­ne Intensivbettenbelegung ablei­ten, wie sie es tut. Zweitens soll­te sie sich vom Märchen ver­ab­schie­den, die Variante B.1.1.7 sei gefähr­li­cher als sons­ti­ge Varianten und wür­de die Intensivstationen füllen.
    Im Mutterland der "mör­de­ri­schen Mutante" hat sich der Anteil der Toten an den Infizierten (wenn man die jewei­li­gen Zahlen am Monatsanfang in Beziehung setzt) von 4,52% am 01.11. auf 2,94% am 01.03. redu­ziert – und zwar kon­ti­nu­ier­lich. Die glei­che Tendenz ergibt sich, wenn man Infizierte am Monatsersten mit Toten am 15. vergleicht.
    Die Betrachtung der Realität schlägt jede Modellrechnung. Während der Wirkungszeit der Mutante sind in Relation zur Gesamtzahl weni­ger Infizierte gestorben.

    Frau P. soll­te sich viel­leicht mal unter einen Baum legen und hof­fen, dass ihr ein Apfel auf den Kopf fällt. Vielleicht hat sie danach mal einen ver­nünf­ti­gen Gedanken.

  11. Lauterbach führt in sei­nem Lebenslauf sei­ne "epi­de­mio­lo­gi­sche Qualifikation" auf den Namen sei­nes Instituts "Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE)" zurück. Studiert und pro­mo­viert hat er in "Public Health Policy and Management", ist von der Ausbildung her also kein Epidemiologe.
    Nach mei­ner Recherche hieß das von ihm gegrün­de­te Institut zunächst "Institut für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft (IGMG)", und erst zwei Jahre spä­ter wur­de die "Epidemiologie" per Umbenennung in den Titel auf­ge­nom­men. Der ursprüng­li­che Name des Instituts taucht in kei­ner Biografie von Lauterbach mehr auf. Das Institut von Lauterbach wur­de als Schnittstelle der Pharma- und Gesundheitsindustrie zur Universität gegründet.

    Hier Quellen aus der Gründungsphase über Lauterbachs Gründung:

    "An der Universitaet zu Koeln ist eine neue inter­dis­zi­pli­nae­re Einrichtung, das Institut fuer Gesundheitsoekonomie, Medizin und Gesellschaft (IGMG) entstanden…Die Schwerpunkte der Forschung umfas­sen die mikroo­e­ko­no­mi­sche Bewertung uebli­cher und neu­er Verfahren der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen, die Methodik der Qualitaetssicherung in der ambu­lan­ten und kli­ni­schen Medizin; die Untersuchung und Weiterentwicklung von Managementmethoden fuer Gesundheitsbetriebe wie Arztpraxen, Krankenhaeuser u.ae. sowie Disease Management und Managed Care. Im medi­zi­ni­schen Zweig des Instituts sind die Durchfuehrung von zusam­men­fas­sen­den Analysen bereits durch­ge­fuehr­ter Studien und der Aufbau von gros­sen Studien, die an meh­re­ren Studienorten gleich­zei­tig durch­ge­fuehrt wer­den – mul­ti­zen­tri­sche Studien – beson­ders wich­ti­ge Aktivitaeten…Fuer Rueckfragen steht Ihnen Dr. Dr. Karl Lauterbach unter der Telefonnummer xxx und Fax-Nummer xxx zur Verfuegung."

    IDW-Meldung vom 25.2.1997
    https://idw-online.de/de/news929

    "Als ers­tes inter­dis­zi­pli­nä­res Institut ist Ende Februar 1997 an der Universität zu Köln das Institut für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft (IGMG) aus der Taufe geho­ben wor­den. Das "An-Institut" wird zur Zeit durch die Universität zu Köln zusam­men mit der gemein­nüt­zi­gen Gesellschaft zur Förderung der Gesundheitsökonomik e.V. eingerichtet…Beide Fakultäten haben für das Institut jeweils eine Professur zur Verfügung gestellt. Entsprechend der Interdisziplinarität wird das Institut von zwei Direktoren pari­tä­tisch gelei­tet. Seit Dezember 1996 ist mit der Leitung des Instituts der neu beru­fe­ne Professor Dr. med. Dr. sc. Karl Wilhelm Lauterbach (34) beauf­tragt worden…Das Institut soll durch sei­ne Verbindung mit der Praxis, der Industrie und den Verbänden auch eine Art "kata­ly­ti­sche Wirkung" auf das Verhältnis zwi­schen "Gesundheitsindustrie", der phar­ma­zeu­ti­schen Industrie, der for­schen­den Klinik, dem ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Bereich und der Kölner Universitätsklinik ent­fal­ten, so Baldamus."

    Ärzteblatt 11.4.1997
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/5882/Gesundheitsoekonomie-Interdisziplinaerer-Ansatz

    Lauterbach ist immer das, wofür ihn die Gesundheitsindustrie gera­de braucht. Viele Jahre (z.B. in der Rürup-Kommission) wur­de er als Gesundheitsökonom bezeich­net, aktu­ell wird er als "Epidemiologe" bezeichnet.

    1. Hinzu kommt der bereits bekann­te Zusammenhang, dass Lauterbach mit 34 Jahren ohne Habilitation zum Professor und Direktor die­ses wirt­schafts­na­hen Institutes beru­fen wurde.

  12. ROSTOCK NACH DER MEGA-PARTY
    So ent­wi­ckel­ten sich die Coronazahlen nach Hansas Aufstiegsfeier
    7500 Fans im Stadion, 6000 auf dem Neuen Markt:
    Der Aufstieg von Hansa Rostock in die 2. Bundesliga ließ vie­le Fans die Coronamaßnahmen vergessen.
    Experten warn­ten vor einer Massen-Infektion.
    Christoph Schoenwiese 04.06.2021 UPDATE 12:40 Uhr

    Der Rostocker Infektiologe Professor Emil Reisinger sag­te, dass „mit einer stei­gen­den Zahl von Neuinfektionen gerech­net wer­den” müsse. 

    Jetzt kann klar gesagt werden:
    Die Aufstiegsfeiern sorg­ten für kei­nen Anstieg.

    https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/so-entwickelten-sich-die-coronazahlen-nach-hansas-aufstiegsfeier-0443778306

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