Am liebsten alles allein

Wer ist es? In einem Artikel unter genann­ter Überschrift liest man:

»„Väterchen, Kaufmann und auf­ge­klär­ten Despoten“ nennt Freek Schlingmann X, des­sen Geburtstag jetzt mit einer gro­ßen Ausstellung gefei­ert wird.

X hat­te kei­ne Skrupel und wur­de dar­in auch von sei­ner Mutter unter­stützt. Er woll­te als vor­bild­li­cher Herrscher Ansehen gewin­nen. Was für ihn gut war, war auch für das Land gut.

X galt als flei­ßi­ger und wil­lens­star­ker König, aller­dings war er beratungsresistent. 

„Was sind Minister? Nichts! Wenn ich will, regie­re ich ohne Minister und set­ze an die Spitze der Ministerien will­kür­lich Menschen, zum Beispiel mei­nen Stallmeister; denn schließ­lich bin ich der Einzige, der han­delt, der ver­ant­wort­lich ist für die Taten der Regierung“, tob­te er. Er trat end­gül­tig zurück, als die Minister mehr Verantwortung bekom­men sollten.

Verbittert zog er sich ins Berliner Exil zurück, wo er ein­sam starb. X regier­te wie ein Patriarch, vom auf­kom­men­den Bürgertum erwar­te­te er Fleiß und Arbeit, aber von Demokratie und Freiheit hielt er nicht viel.«

Die Auflösung fin­det sich auf tagesspiegel.de in einem Artikel vom 21.6., dem die­se Zitate in locke­rer Auswahl ent­nom­men sind.

5 Antworten auf „Am liebsten alles allein“

  1. Es war ein­mal ein König.… nicht weni­ge Märchen begin­nen mit die­sen Worten. Und vie­le Menschen glau­ben bis heu­te, daß ein König sein Königreich regiert. Und genau die­sen Glauben zu ver­mit­teln war bzw. ist die Aufgabe von Märchen. Denn es darf unter kei­nen Umständen her­aus­kom­men daß auch Könige nur Handlanger sind die sich schüt­zend vor ihre Auftraggeber – die eigent­li­chen Machthaber – stel­len damit die­se unsicht­bar bleiben.

    Ach Wissen Sie, wie des­sen Name lau­tet ist doch egal. Denn muß nur der Steinmetz kennen.

  2. Huch, da hat ein König schon vor Jahrhunderten die Figur des "Wohlmeinenden Diktators" erfun­den? Das wird in den Wirtschaftswissenschaften immer ver­schwie­gen, dan­ke für die Info 😀

  3. „Was sind Minister? Nichts! Wenn ich will, regie­re ich ohne Minister 

    Wie bei Corona-Lockdown und ‑Maßnahmen

    Warum erin­nert er mich jetzt an Kretschmann?

    ..hat­te kei­ne Skrupel und wur­de dar­in auch von sei­ner Mutter unter­stützt. Er woll­te als vor­bild­li­cher Herrscher Ansehen gewin­nen. Was für ihn gut war, war auch für das Land gut.

    Dem hät­te die mRNA-Plörre gefallen

    …galt als flei­ßi­ger und wil­lens­star­ker König, aller­dings war er beratungsresistent. 

    Da sind unse­re Politiker großzügiger
    Die schmei­ßen den Beratern die Millionen nur so hinterher,
    aber genau so stur sind sie auch

    … regier­te wie ein Patriarch, vom auf­kom­men­den Bürgertum erwar­te­te er Fleiß und Arbeit, aber von Demokratie und Freiheit hielt er nicht viel.«

    Wie sich Willem I und unse­re Politiker doch ähneln

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