Ist das erst der Anfang?
Betrugsverdacht in immer mehr Teststellen – Spahn unter Druck

Es geht längst nicht nur um die von Spahn – aber bit­te schön auch von allen Landesregierungen – aus­ge­stell­ten Lizenzen zum Gelddrucken. Ganz offen steht der plau­si­ble Vorwurf von Fälschungen im Raum. t‑online.de berich­tet unter genann­ter Überschrift am 30.5.:

»In Nordrhein-Westfalen wird bereits ermit­telt, jetzt schließt sich Bayern an: Im Freistaat unter­su­chen Behörden mög­li­chen Abrechnungsbetrug bei Corona-Tests…

25.000 Tests gemel­det – und nicht ein posi­ti­ver Fall 

Das Kölner Gesundheitsamt befürch­tet, dass es sich nur um die Spitze des Eisbergs han­delt. Man habe die gro­ße Sorge, dass dies nicht der ein­zi­ge Fall sei, "son­dern dass noch wei­te­re Fälle uns in Zukunft beschäf­ti­gen wer­den", sag­te Behördenleiter Johannes Nießen in der ARD. Laut "Tagesschau" befürch­ten Gesundheitsämter zudem, dass fal­sche Testmeldungen die Datenlage über den Pandemieverlauf ver­fäl­schen könn­ten. So sei­en von drei Teststandorten, an denen WDR, NDR und SZ recher­chiert hät­ten, inner­halb von einer Woche 25.000 Tests gemel­det wor­den, dar­un­ter aber kein ein­zi­ger posi­ti­ver Fall.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kün­dig­te "stich­pro­ben­ar­tig mehr Kontrollen" an. "Egal ob bei Masken oder beim Testen – jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kri­mi­nell zu berei­chern, soll­te sich schä­men", schrieb der Minister im Kurznachrichtendienst Twitter.

Linke kri­ti­siert "schlam­pi­gen Umgang mit Steuergeld"

Schämen soll­te sich aus Sicht von Opposition und SPD aller­dings eher der Gesundheitsminister selbst. So wies Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow der Bundesregierung eine Mitverantwortung für die mut­maß­li­chen Betrügereien in Corona-Schnelltestzentren zu und for­der­te eine Verschärfung der Regeln…«

Wie das die Linkspartei so macht: An ein paar Symptomen her­um­dok­tern, um ja nicht die Systemfrage anzu­spre­chen. Für sie sind die Abrechnungen der Betrug, nicht die nach­weis­lich unzu­ver­läs­si­gen und mani­pu­lier­ba­ren Tests.

Ähnlich spre­chen FDP, SPD und Grüne vom "Versagen" Spahns. Das hat­ten wir bereits bei über­teu­er­ten Masken und zu spä­ter Bestellung von "Impfstoffen". Es ist das bekann­te Parlamentarismus-Spiel, über die gro­ße Lüge nicht spre­chen zu müs­sen, indem man sich auf die klei­ne­ren Betrügereien stürzt.

»Ein Sprecher von Spahn teil­te am Sonntag mit, Spahn wer­de das Thema am Montag mit den Gesundheitsministern der Länder bera­ten. Demnach ist für 8 Uhr eine Online- Schaltkonferenz ange­setzt.«

Dieses Erfolgsmodell ist hin­läng­lich bekannt.

13 Antworten auf „Ist das erst der Anfang?
Betrugsverdacht in immer mehr Teststellen – Spahn unter Druck“

  1. Der Schuß ging wohl nach hin­ten los. Der Versuch, durch ver­mehr­tes Testen den (w)Inzi(g)-Wert künst­lich in die Höhe zu trei­ben hat, durch jede Menge Negativ-Meldungen nicht gezo­gen und ist dadurch viel­leicht noch gesunken.
    Aufregung.
    Das trotz des gan­zen immer­noch kaum Menschen von die­sem Virus ernst­haft belas­tet sind, stört dabei nicht. Im Gegenteil, viel­leicht haben die­se nega­ti­ven Tests den einen oder ande­ren vor dem Schaden durch die Spritze oder Karantäne bewahrt.
    Der größ­te Schaden dar­an ist, dass der Steuerzahler dafür auf­kom­men darf.

  2. All das sinn­lo­se Testen ist ein Betrug. Spahn gehört dafür in eine geschlos­se­ne Anstalt. Für die Datenhehlerei gehört der Typ lebens­lang hin­ter Gitter.

  3. "Es geht längst nicht nur um die von Spahn – aber bit­te schön auch von allen Landesregierungen – aus­ge­stell­ten Lizenzen zum Gelddrucken."

    Wer hat noch mal die Richtlinienkompetenz inne und ist mit­hin der obers­te stin­ken­de Kopf der Hydra? Ansonsten: Volle Zustimmung!

  4. Das kann nur mit Vorsatz und kri­mi­nel­ler Energie so orga­ni­siert wer­den mit den Tests. Jens Spahn und Markus Söder ist der Lehrmeister. Der hol­te ECOLOG – Dubai ins Land, was der Bin Laden Partner, US Partner wie Eliot Engel, gegrün­det hat: der Pate von Tetova: Lalzim Destani !, für Geldwäsche und Betrug, rund um den Afghanistan Einsatz der NATO, des Pentagon, der Bundeswehr. Ohne Ausschreibung, Qualifikation, erhielt die üble Firma, die Test Zentren auf allen Bayer. Flugplätzen. Das spricht sich rum in Deutschland

  5. Nun, hier ist sie, die neue Begründung für die Verlängerung des natio­na­len Pandemienotstandes. Verdacht auf Datenfälschung… So lächer­lich wie wahrschenlich.

  6. Aussage Spahn: "Egal ob bei Masken oder beim Testen – jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kri­mi­nell zu berei­chern, soll­te sich schämen"
    Möchte mal sagen, wer im Glashaus sitzt, soll­te nicht mit Steine schmeissen.
    Oder bes­ser aus­ge­drückt: Spahn schäm dich nicht nur in Grund und Boden, son­dern gleich von die­ser Welt. Und nimm Deine Politkollegen gleich mit.

  7. "25.000 Tests gemel­det – und nicht ein posi­ti­ver Fall"
    Die Behörden wis­sen doch, wie­vie­le Falschpositive zu erwar­ten sind, dar­un­ter kön­nen die Testergebnisse ja nicht fal­len. Oder soll­ten die Schnelltests auch so hun­dert­pro­zen­tig sicher sein, wie der Drosten-PCR-Test?

    1. Wären hier 25000Positivfälle gemel­det worden,
      wäre der Schwindel gar­nicht erst aufgefallen.
      Das hät­te man anstands­los akzeptiert.

  8. Man kann sich gut vor­stel­len, wie die­se Politiker in gesel­li­ger run­de über ihre Wählerschaft in home­ri­sches Gelächter ausbrechen.

    "Er hät­te es nicht wis­sen müs­sen, mach­te Christian Lindner deut­lich. Der FDP-Vorsitzende mahn­te des­halb bei „Opposition und Medien eine gewis­se Zurückhaltung“ an: Man könn­te nicht zuerst „schnel­les und unbü­ro­kra­ti­sches“ Handeln ver­lan­gen, um „im Nachhinein ande­re Maßstäbe“ anzu­le­gen. Etwa mög­lichst büro­kra­ti­sche Verfahren, um jeden denk­ba­ren Missbrauch von Handlungsspielräumen zu unter­bin­den, so war das zu ver­ste­hen. Ein sol­ches Verständnis emp­fand Anne Will als erstaun­lich für eine Oppositionspartei, was Lindner mit der etwas koket­ten Bemerkung kom­men­tier­te, das sprä­che für die „beson­de­re Seriosität der FDP“."

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-zu-anne-will-corona-testzentren-als-geschaeftsmodelle-17366321.html

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