Sind die Bedenken von Impfskeptikern begründet?

Wenn die FAZ dazu einen "Faktencheck" prä­sen­tiert, steht das Ergebnis bereits vor­her fest. Am 29.5. heißt es auf faz.net unter genann­tem Titel, ver­faßt von einer Dame, die Soziologie und Politikwissenschaft stu­diert hat:

»Wie viel wis­sen wir über Langzeitnebenwirkungen und Spätfolgen von Impfungen?

… Die Impfreaktion [bei der Schweinegrippe] war so sel­ten, dass sie nicht in der kli­ni­schen Prüfung auf­trat, son­dern erst nach Beginn der Impfkampagne. Dann aller­dings fiel sie nach Wochen bis Monaten auf – nicht nach Jahren. Auch mög­li­che Langzeitnebenwirkungen müss­ten im Falle der Corona-Impfungen also bereits bekannt sein.«

Die so sel­te­nen Fälle von Narkolepsie belie­fen sich auf rund 1.300 Geimpfte. Hersteller, RKI und Paul-Ehrlich-Institut hat­ten sie lan­ge zu ver­tu­schen ver­sucht (s. Nebenwirkung VertrauensschwundHersteller von Schweinegrippe-Impfstoff igno­rier­te Risiken und Der Influenza-Influencer).

»Ist das Risiko von Nebenwirkungen des Impfens höher als das eines schwe­ren Corona-Verlaufs?

Nein. Selbst bei einer gerin­gen Inzidenz ver­hin­dert die Impfung unter 100.000 Menschen zwi­schen 40 und 49 Jahren knapp sechs Einweisungen auf die Intensivstation wegen eines schwe­ren Corona-Verlaufs. Dem gegen­über ste­hen 0,5 Fälle schwe­rer Impfnebenwirkungen.«

Der ers­te Satz ist frei erfunden.

»Wieso konn­ten die Corona-Impfstoffe so schnell ent­wi­ckelt werden?

Das hat ver­schie­de­ne Gründe. Forscher konn­ten auf ihr Wissen über ande­re Coronaviren zurück­grei­fen, und es wur­de viel Geld von Staaten und inter­na­tio­na­len Organisationen zur Verfügung gestellt. Wichtiger als die Dauer einer Impfstoffstudie ist aber deren Umfang. Und der Impfstoff von BioNTech/Pfizer wur­de vor sei­ner Zulassung an 40.000 Menschen getes­tet; das sind mehr als bei den meis­ten ande­ren Impfstoffstudien.«

So mag das jemand sehen, der ein paar Semester Politik stu­diert hat. Gesunder Menschenverstand und ein wenig Recherche füh­ren zu ande­ren Ergebnissen.

»Ist das Rolling-Review-Verfahren bedenklich?

Nein. Dass die Zulassungsbehörden schon in der Entwicklungsphase Daten der Impfstoffhersteller über­mit­telt bekom­men haben, bedeu­tet nicht, dass die Hürden für eine Zulassung gesenkt wor­den wären: Impfstoffe wer­den nur dann zuge­las­sen, wenn ihre Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit erwie­sen ist…«

Noch nie wur­de ein Impfstoff so zuge­las­sen. Unterschlagen wird, daß es sich selbst bei den Stoffen für Erwachsene ledig­lich um eine beding­te Zulassung han­delt, weil eben noch wich­ti­ge Daten feh­len. Siehe auch Übersicht der 3.589 an die EMA gemel­de­ten Biontech-Todesverdachtsfälle.

»Ist das Misstrauen gegen­über der Pharmaindustrie gerechtfertigt?

Pharmaunternehmen sind kei­ne Stiftungen oder gemein­nüt­zi­gen Organisationen, sie arbei­ten wirt­schaft­lich. Trotzdem ist das Misstrauen ihnen gegen­über gera­de bei Impfstoffen nur bedingt nach­voll­zieh­bar. Denn mit Medikamenten machen die Konzerne einen viel höhe­ren Umsatz als mit Impfungen – chro­nisch Kranke müs­sen Medikamente teils ein Leben lang neh­men, Impfungen wer­den teils nur ein­mal ver­ab­reicht…«

Kein Kommentar.

»Wieso fin­den sich kaum impf­kri­ti­sche Stimmen in Politik und Medien?

Dass sich Fachleute nicht gene­rell gegen Corona-Impfungen aus­spre­chen, lässt sich leicht erklä­ren: Weil die Wirksamkeit der Impfstoffe erwie­sen ist und es sich gleich­zei­tig um eine poten­ti­ell töd­li­che Krankheit han­delt, gegen die es bis­her kei­ne Medikamente gibt, spre­chen dafür schlicht kei­ne seriö­sen Gründe. Auch der Vorwurf unaus­ge­wo­ge­ner Berichterstattung trifft nicht zu: Bei höchs­tens fünf Prozent Impfgegnern in der Bevölkerung wäre es nicht aus­ge­gli­chen, in einer Talkshow einen Impfgegner mit einem Befürworter strei­ten zu las­sen.«

Dito.

»Liegt die Ausrottung von Krankheiten gar nicht an Impfungen?

Zwar tra­gen auch ver­bes­ser­te Hygiene und Ernährung zum Rückgang von Krankheiten bei. Das gilt aber nicht im glei­chen Maße wie bei Impfungen – und nicht für sol­che Krankheiten, die von Mensch zu Mensch über­tra­gen wer­den und nicht etwa über ver­un­rei­nig­tes Wasser.«

Ich gebe auf.

17 Antworten auf „Sind die Bedenken von Impfskeptikern begründet?“

  1. Es gibt da kein Herumreden. Eine Impfung ist Prophylaxe für gesun­de Menschen mit Immunschutz, nicht Behandlung von Kranken. Im Fall einer Nebenwirkung scha­det der Arzt ohne Gewissheit vom Nutzen. Das ist gegen das – hip­po­kra­ti­sche – ethi­sche Prinzip von "ers­tens nicht schaden".
    Sie wer­den das nicht ewig unter der juris­ti­schen Decke hal­ten kön­nen, egal wie sel­ten die schwe­ren Nebenwirkungen sind.
    Die Kalkulation von sound­so­viel Covid-Toten gegen­über sound­so­viel Impftoten wird kei­nen Bestand haben, denn es sind nicht die­sel­ben Toten, d.h. mein indi­vi­du­el­les Risiko an Covid schwer zu erkran­ken ist nicht das­sel­be wie das sta­tis­ti­sche Risiko.

    1. Wenn ich es rich­tig in Erinnerung habe, hat das PEI seit 1997 uner­wu­ensch­te Nebenwirkungen von Impfungen roto­kol­liert. Bis zum jet­zi­gen Zeitpunkt sind ins­ge­samt ca. 50 Mio Covid-Impfungen ver­ab­reicht wor­den. Demgegenueber ste­hen seit Beginn der Protokollierung von Impfnebenwirkungen durch daas PEI ueber 770 Mio "nicht Covid-Impfungen". Trotzdem ist die Zahl der "Verdachtsfaelle auf uner­wu­ennsch­te Impfnebenwirkungen" bei den 50 Mio Covid-Impfungen groes­ser als die Zahl der "Verdachtsfaelle auf uner­wu­ensch­te Impfnebenwirkungen" bei den ueber 770 Mio "non Covid Impfungen" seit 1997. Die Zahl der Verdavchtsfaelle ist dem­nach bei Covid-Impfungen rund 15 mal so hoch. wie bei sons­ti­gen Impfungen. Fuer mich klingt das nicht nach einer "unge­fa­ehr­li­chen Impfung, die man flae­chen­de­ckend ver­ab­rei­chen sollte" …

  2. Was die Dame aber nicht klarstellt:
    Wenn eine Person auf­grund eines Impfschadens ein Leben lang medi­ka­men­tös behan­delt wer­den muss, ver­dient die Pharmaindustrie gleich doppelt 🙂

    1. Ebenfalls nicht beru­eck­sich­tigt wird in dem Artikel, dass es ver­mut­lich 1–2 mal pro Jahr eine Auffrischungsimpfung geben wird, wie auch die Hersteller bereits anku­en­dig­ten. Damit sind die­se Impfstoffe fuer die Pharma-Industrie eine groes­se­re "Gelddruck Maschine" als es die meis­ten Medikamente jemals waren.

  3. Wenn 1300 Menschen eine Narkolepsie nach einer Impfung erlit­ten haben, dann hört sich das zwar wenig an, aber für jeden Einzelnen ist das eine Katastrophe, wenn sie als gesun­de Menschen durch eine Impfung eine unheil­ba­re Krankheit erwer­ben, die kein nor­ma­les Leben mehr mög­lich macht.

    1. … und die meis­ten betrof­fe­nen waren Kinder und Jugendliche, die ihr gan­zes Leben noch vor sich hat­ten bzw. haben …

  4. Schon nur die stän­dig wie­der­hol­te Behauptung, der BioNTech/Pfizer-Impfstoff sei "an 40.000 Menschen getes­tet" wor­den, zeigt, wie unge­nau die­se "Faktenchecker" arbei­ten. Die Zahlen wur­den im "New England Journal of Medicine" publi­ziert: 18.860 beka­men die ers­te Dosis, 18.556 die zwei­te; alle ande­ren beka­men Placebo, sodass man wohl kaum sagen kann, an ihnen sei der Impfstoff getes­tet worden.

  5. »Ist das Risiko von Nebenwirkungen des Impfens höher als das eines schwe­ren Corona-Verlaufs?
    Nein. Selbst bei einer gerin­gen Inzidenz ver­hin­dert die Impfung unter 100.000 Menschen zwi­schen 40 und 49 Jahren knapp sechs Einweisungen auf die Intensivstation wegen eines schwe­ren Corona-Verlaufs. Dem gegen­über ste­hen 0,5 Fälle schwe­rer Impfnebenwirkungen.«

    Soll das hei­ßen, pro 100.000 "Impfungen" gibt es 0,5 Fälle schwe­re Impfnebenwirkungen?

    Das Paul-Ehrlich-insti­tut sagt:
    https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=D8B023E11EE27A1901AD89FD05856AE7.intranet231?nn=169730&cms_pos=6
    [Sicherheitsbericht 27.12.2020 bis 30.04.2021]
    Die Melderate betrug für alle Impfstoffe zusam­men 1,7 pro 1.000 Impfdosen, für Meldungen über schwer­wie­gen­de Reaktionen 0,2 pro 1.000 Impfdosen gesamt.
    0,2 pro 1.000 ent­spricht 20 pro 100.000.
    Frau Leonie Feuerbach sagt "Impfung unter 100.000 Menschen … 0,5 Fälle schwe­rer Impfnebenwirkungen."

    Was stimmt hier nicht?

    1. @Anton
      Frau Feuerbach meint nur die Zahl bei den 40–49 jäh­ri­gen. Nun fra­gen Sie mich bit­te nicht, wie­so sie sich aus­ge­rech­net die­se Altersgruppe aus­ge­sucht hat und wie sie auf die von ihr ange­ge­be­nen Zahlen zu ver­hin­der­ten Intensivpatienten kommt; ich hal­te die Zahl für ein Phantasieprodukt oder das Ergebnis einer Modellrechnung, was in mei­nen Augen kein Unterschied ist.
      Ob die 0,5 schwe­ren Impfnebenwirkungen auf 100.000 in die­ser Altersgruppe stim­men ent­zieht sich mei­ner Kenntnis.

  6. Diese Tante wäre doch was für den KL. Könnten sie gemein­sam phan­ta­sie­ren, wäh­rend sie mit drei­fach Kondom/FFP3 und Latex (Handschuhe natür­lich) die in der Pubertät ver­pass­ten Doktorspiele nachholen.

  7. Argh. Erst macht Drosten die Logik an sich lächer­lich und tut schreck­li­che Dinge mit der Sprache. Dann kom­men Priesemann und Meyer-Hermann und erwe­cken den Eindruck, dass Menschen, die sich mit Zahlen und Statistiken beschäf­ti­gen, kom­plet­te Vollidioten sind. Und zu schlech­ter Letzt sind unter den Nacktentdeckern (oder so ähn­lich) auch noch beson­ders vie­le Politologen und Soziologen und näh­ren sämt­li­che Vorurteile über die­se Fachrichtungen.

    So lang­sam betrach­te ich (Studium der Politikwissenschaft, Sprachliebhaber und lei­den­schaft­li­cher Zahlenspieler) das als per­sön­li­chen Angriff 😀

    Wenn der Angriff wenigs­tens niveau­voll wäre, aber Frau Feuerbach reiht sich naht­los ein in die geis­ti­ge Tieffliegerei ihrer Mittäter.

  8. Clemens Arvay ist da in allen Punkten ande­rer Ansicht als die Dame. Aber der ist ja auch vom Fach, also Fachidiot, und hat daher ver­mut­lich nicht so den Durch- und Überblick.

    Der gan­ze Artikel ist eine Aneinanderreihung von Fake News. Unsere klas­si­schen Medien ver­wech­seln offen­bar auch immer öfter Niveau mit Nivea.

  9. Die Impfreaktion [bei der Schweinegrippe] war so sel­ten, dass sie nicht in der kli­ni­schen Prüfung auf­trat, son­dern erst nach Beginn der Impfkampagne. Dann aller­dings fiel sie nach Wochen bis Monaten auf – nicht nach Jahren. Auch mög­li­che Langzeitnebenwirkungen müss­ten im Falle der Corona-Impfungen also bereits bekannt sein.« 

    Nochmal

    Dann aller­dings fiel sie nach Wochen bis Monaten auf – nicht nach Jahren. Auch mög­li­che Langzeitnebenwirkungen müss­ten im Falle der Corona-Impfungen also bereits bekannt sein 

    So naiv und ein­fach gestrickt man doch nicht sein!
    Weil bei der Schweinegrippe die Nebenwirkungen nach Monaten auf­ge­tre­ten sind, muss es bei den RNA-"Impfungen" genau­so sein?
    Abgesehen davon, dass schon mas­sen­haft Nebenwirkungen fest­ge­stellt wur­den, haben Sie, Frau Leonie Feuerbach, an die Corona-"Impfstoffe" etwa den Befehl aus­ge­ge­ben, dass Impfreaktionen spä­tes­tens nach weni­gen Monaten auf­zu­tre­ten sind?
    Übrigens, die Prüfung ist ja noch nicht abgeschlossen.

    Ausnahmsweise zitie­re ich Merkel:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/pressekonferenz-von-bundeskanzlerin-merkel-nach-bund-laender-gespraech-zu-impffragen-am-19-maerz-2021–1879482
    [Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel nach Bund-Länder-Gespräch zu Impffragen am 19. März 2021 in Berlin, Mitschrift Pressekonferenz Freitag, 19. März 2021]

    Alle die­se Impfstoffe haben eine beding­te Zulassung. Im Laufe die­ser beding­ten Zulassung sam­meln wir zum ers­ten Mal Erfahrungen hin­sicht­lich der Frage: Was pas­siert, wenn die­ser Impfstoff für Millionen von Menschen ange­wandt wird? … In der Phase der beding­ten Zulassung eines sol­chen Impfstoffs wird dann sehr genau über­wacht – des­halb wird das alles so spe­zi­fisch über­wacht -, was alles an Nebenwirkungen pas­sie­ren kann oder wel­che Fälle oder wel­che bestimm­ten Dinge auf­tre­ten können.

    Frau Leonie Feuerbach: die Bundeskanzlerin sagt "sam­meln wir zum ers­ten Mal Erfahrungen … Was pas­siert, wenn die­ser Impfstoff für Millionen von Menschen ange­wandt wird? … was alles an Nebenwirkungen pas­sie­ren kann"
    und Sie wis­sen offen­sicht­lich das alles schon.
    Es han­delt sich immer noch um eine beding­te Zulassung.

    Wie kann man so dumm sein und sich mit einem so dum­men Artikel bloß­stel­len und dar­über hin­aus glau­ben, die Menschen beleh­ren zu müssen?

  10. Und DAS ist der Grund war­um ich nicht mit “Maßnahmenbefürwortern” dis­ku­tie­re: Auf zen­tra­le Argumente wird gar nicht erst ein­ge­gan­gen und das wor­auf man dann noch ein­geht wird sich zurecht­ge­bo­gen was das Zeug hält, damit die eige­ne Propaganda im rech­ten Licht erscheint.

    Falschaussage:”(…) Forscher konn­ten auf ihr Wissen über ande­re Coronaviren zurück­grei­fen, und es wur­de viel Geld von Staaten und inter­na­tio­na­len Organisationen zur Verfügung gestellt. Wichtiger als die Dauer einer Impfstoffstudie ist aber deren Umfang.(…)”

    Das Wuhan Institute of Virology (kurz: WIV), das in der Erforschung von SARS-CoV Viren feder­füh­rend ist, hat noch im Jahr 2016 die Testung von Impfstoffen in der Phase 0 abbre­chen müs­sen, weil die Impfstoffe sich als “begrenzt wirk­sam” zeigten.

    DeepL-Transkript aus der Studie(1):”Begrenzte Wirksamkeit des Impfstoffs gegen WIV1 Spike. Zuvor wur­de durch Formalin und UV-Bestrahlung inak­ti­vier­tes SARS-CoV (dop­pelt inak­ti­vier­tes Virus, DIV) als poten­zi­el­ler Impfstoffkandidat auf der Grundlage einer robus­ten Neutralisierung und eines Schutzes nach homo­lo­ger SARS-CoV-Challenge in jun­gen Mäusen nachgewiesen (…).”

    Das heißt im Klartext:
    – Seit dem Forschungsbeginn nach der SARS-1-Pandemie im Jahr 2003 wur­de an kon­ven­tio­nel­len Impfstoffen geforscht.
    – Diese Impfstoffe haben sich bis 2016 als Reinfall erwiesen.

    Falschaussage Nummer 2: “Ist das Rolling-Review-Verfahren bedenklich?
    Nein. Dass die Zulassungsbehörden schon in der Entwicklungsphase Daten der Impfstoffhersteller über­mit­telt bekom­men haben, bedeu­tet nicht, dass die Hürden für eine Zulassung gesenkt wor­den wären: Impfstoffe wer­den nur dann zuge­las­sen, wenn ihre Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit erwie­sen ist…”
    Pandemrix ist ja nicht der ein­zi­ge Impfstoff, der in der EU zuge­las­sen wur­de und zu einem gesund­heits­po­li­ti­schen Desaster führ­te. Ich wei­se noch­mal auf den Impfstoff gegen das Dengue-Fieber hin. Auch den hat die EMA für unbe­denk­lich erklärt, obwohl bekannt war, dass die­ser Impfstoff bei Kindern in den Philippinen zu gegen­läu­fi­gen Effekten führ­te und in Relation 3 von 14 Kinder an der Impfung starben!(2) Damit haben wir 2 (in Worten: ZWEI) Impfstoffe vor den gene­ti­schen SARS-CoV‑2 Impfstoffen, bei denen es sehr wohl bedenk­li­chen Nebenwirkungen kam. Die EMA (als Instituion) ist ugf. so ver­trau­ens­wür­dig wie der Drogendealer vom Bahnhofsplatz. 

    Und da wis­sen wir immer noch nichts über die Langzeitfolgen von gene­ti­schen Impfstoffen; wo wir bei Falschaussage Nummer 3 sind:
    “Die Impfreaktion [bei der Schweinegrippe] war so sel­ten, dass sie nicht in der kli­ni­schen Prüfung auf­trat, son­dern erst nach Beginn der Impfkampagne. Dann aller­dings fiel sie nach Wochen bis Monaten auf – nicht nach Jahren. Auch mög­li­che Langzeitnebenwirkungen müss­ten im Falle der Corona-Impfungen also bereits bekannt sein. ”
    Antwort: Nein, müs­sen sie nicht, denn es kann sein, dass nach zwei oder mehr Jahren Krebs auf­tritt wegen der Nanolipide in den mRNA-Impfstoffe und/oder Aufgrund von Insertionen durch die Vektoren in den Vektorimpfstoffen, die sich an den Zellkern der mensch­li­chen DNA anhef­ten. Mal abge­se­hen davon: es sind schon jetzt schwer­wie­gen­de Nebenwirkungen bekannt: Thrombosen, trans­ver­se Myelitis (zwei Fälle bei den Tests von AstraZeneca; ein Fall in Mexico nach einer BioNTec-Impfung), Anaphylaxien etc. pp. Nur weil die Nebenwirkungen bei Pandemrix nach ein paar Wochen und Monaten auf­tra­ten, heißt das nicht, dass das bei jedem Impfstoff so abläuft.
    Schon jetzt haben die expe­ri­men­tel­len Gentherapien weit­aus mehr Schaden ver­ur­sacht, als Pandemrix!

    Falschaussage Nummer 4: “Auch der Vorwurf unaus­ge­wo­ge­ner Berichterstattung trifft nicht zu: Bei höchs­tens fünf Prozent Impfgegnern in der Bevölkerung wäre es nicht aus­ge­gli­chen, in einer Talkshow einen Impfgegner mit einem Befürworter strei­ten zu lassen.”
    Antwort: Woher hat die FAZ die­se Zahlen? Woher wol­len DIE wis­sen, was die Gesamtbevölkung eigent­lich denkt? Mal abge­se­hen von der Frage ob sie die Zahlen über­haupt kor­rekt sind: Wären die 5 % nicht ver­nach­läs­sig­bar? Oder: Schon Mal auf die Idee gekom­men, dass durch Manipulation, Indoktrination und Propaganda, so vie­le “Impf-Befürworter” zustan­de kom­men? Ich glau­be näm­lich nicht, dass die­se media­le Kakophonie, wie sie die FAZ hier prä­sen­tiert, not­wen­dig wäre, wenn es “nur” 5% “Impfgegner” gäbe. Die Zahl muss also höher sein.

    Falschaussage Nummer 5: “Liegt die Ausrottung von Krankheiten gar nicht an Impfungen?
    Zwar tra­gen auch ver­bes­ser­te Hygiene und Ernährung zum Rückgang von Krankheiten bei. Das gilt aber nicht im glei­chen Maße wie bei Impfungen – und nicht für sol­che Krankheiten, die von Mensch zu Mensch über­tra­gen wer­den und nicht etwa über ver­un­rei­nig­tes Wasser.”
    Wenn ich das Interview mit Klaus Stöhr rich­tig im Kopf habe,(3) dann brach die soge­nann­te “Schweinegrippe” anno 2009 nur des­we­gen aus, weil man ver­such­te einen Impfstoff gegen eben­je­ne Krankheit zu ent­wi­ckeln und dann ent­fleuch­te das Virus auf­grund unsach­ge­mä­ßer Handhabung von Seiten der Forscher. Wenn ich mir dann auch noch die jüngs­te Debatte zum Ursprung von SARS-CoV‑2 so durch­le­se, wird da mitt­ler­wei­le ähn­li­ches angenommen.(4)

    So, wie sich der Sachverhalt mir – ins­be­son­de­re bei epi­de­mio­lo­gi­schen Krankheiten! – dar­stellt, sieht es danach aus, dass die Erforschung von poten­ti­el­len Krankheitserregern und deren Impfstoffe mehr Probleme ver­ur­sacht, als dass es einen offen­sicht­li­chen Nutzen gibt. 

    Meine Forderung (die sowie­so nicht umge­setzt wird, dar­um schrei­be ich sie): Biologische Forschungseinrichtungen schlie­ßen und die “künst­li­che Modifikation” von Bakterien, Viren und sons­ti­ger “orga­ni­scher Moleküle” International äch­ten anstatt zu för­dern! Diese sind (genau wie die “Forscher” dahin­ter; ver­gleich­bar mit Edward Teller und der H‑Bombe) eine Bedrohung für die Allgemeinheit.

    Und dar­um rede/schreibe ich nicht mehr mit "Impf-" und "Maßnahmenbefürwortern", die haben sich ihr Urteil, so wie ich mir mein Urteil gebil­det habe.

    Gute Nacht!
    Daniel J.

    Quellen:
    (1) https://www.pnas.org/content/pnas/113/11/3048.full.pdf
    (2) https://www.rappler.com/nation/195070-children-dead-dengue-dengvaxia-up-pgh-panel
    (3) https://www.youtube.com/watch?v=URtdslCOHNg
    (4) https://thehill.com/policy/healthcare/555178-covid-19-wuhan-lab-theory-gets-more-serious-look

    1. Die 5% sind viel­leicht die Impfgegner, die *grundsaetzlich**alle* Impfungen ableh­nen, aber fuer die­se Diskussion wae­re rele­vant, wie­vie­le Personen die Covid-Impfstoffe ableh­nen. Wenn die­se Quote bei nur 5% lie­gen wuer­de, haet­te man nicht "Impfpropaganda" Programme in zwei­stel­li­ger Millionenhoehe noe­tig gehabt, und man haet­te es nicht noe­tig, mit mehr als frag­wu­er­di­gen "Grundrechtseinschraeenkungen fuer unge­impf­te" und "Privilegien fuer geimpf­te" mas­siv Druck auf die Bevoelkerung aus­zuue­ben, um nicht bei unter 60% Impfbereitschaft in der Bevoelkerung steckenzubleiben …
      Es ist also davon aus­zu­ge­hen, dass die "Gegener der Corona-Impfungen" eher bei ueber 30% lie­gen, und da soll­te es wirk­lich nie­man­dem schwer fal­len, einen sol­chen fuer eine Talkshow zu finden …

  11. In den USA hat damals ein klei­ner Bruchteil der jetz­ti­gen Neben"wirkungen" dafür gesorgt, dass das Zeug ein­gs­tampft wurde.

    Hierzulande war kaum jemand bereit sich das Zeug sprit­zen zu las­sen wegen dem Skandal um die 2‑Klassen Seren.

    Das ist kein Vergleich mit Äpfeln und Birnen, son­der mit Nägeln und Stahlhütten was die da scheiben.

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