Anwalt Reiner Füllmich im Interview zu Sammelklagen, Wieler und Drosten

Heute wird in der Fuldaer Zeitung ein Interview mit Rechtsanwalt Reiner Füllmich zu den bevor­ste­hen­den Sammelklagen in den USA geführt.

»Mit einer Sammelklage in den USA und Klage vor deut­schen Gerichten will der Göttinger Anwalt Dr. Reiner Füllmich (62) mit einem Anwaltsteam Schadenersatz für Unternehmen gel­tend machen, die Einbußen durch den Corona-Lockdown hat­ten. In die­ser Woche will er die ers­ten Klagen einreichen.

Im Corona-Interview mit der Fuldaer Zeitung atta­ckiert Dr. Reiner Füllmich Lothar Wieler und Christian Drosten heftig.
Der Anwalt sagt, dass der Chef des Robert-Koch-Instituts und der Charité-Virologe „fal­sche Behauptungen“ aufstellen.
„Die PCR-Tests sind offen­sicht­lich nur ein Werkzeug zur Panikmache“, lau­tet eine der Corona-Thesen von Reiner Füllmich.

Herr Füllmich, Sie ver­tre­ten Firmen, die Einbußen durch Corona-Auflagen haben. Wen ver­kla­gen Sie mit Ihrem Team?
Wir ver­kla­gen die­je­ni­gen, die behaup­ten, der PCR-Test erken­ne Infektionen. Das sind vor allem der Virologe Prof. Dr. Christian Drosten und Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts. Im Visier der Klagen ste­hen auch die Politiker, die sich auf Drostens und Wielers Rat ver­las­sen haben. Vor Gericht wer­den wir fra­gen, war­um die Politik nicht auch ande­re Experten gehört hat – etwa den Nobelpreisträger und Stanford-Professor John Ioannidis: Ihm zufol­ge ist das Virus viel weni­ger gefähr­lich, als es Drosten und das RKI behaup­ten. Er hat errech­net, dass 0,14 Prozent der Corona-Kranken ster­ben. Damit ist das Coronavirus nicht gefähr­li­cher als eine Grippe.

Die Einschränkungen wur­den von Bund und Ländern ange­ord­net. Warum ver­kla­gen Sie nicht die?
Wir wol­len die Personen in die Pflicht neh­men – zivil- und straf­recht­lich –, die in jedem Fall ver­ant­wort­lich sind. Wir fan­gen da an, wo wir sicher Erfolg haben werden. 

Was wer­fen Sie den medi­zi­ni­schen Experten vor?
Wenn wir den Herren Drosten und Wieler vor Gericht nach­wei­sen, dass sie vor­sätz­lich gelo­gen haben, dann liegt eine vor­sätz­li­che sit­ten­wid­ri­ge Schädigung nach Paragraph 826 BGB vor. In der Beweisaufnahme wird sich natür­lich auch die Politik ver­ant­wor­ten müssen.

Selbst wenn der Rat von Drosten und Wieler falsch wäre, sind sie doch nicht ver­ant­wort­lich für den Lockdown.
Die Politik hat dem Rat zum Lockdown von Drosten und Wieler ver­traut. Die bei­den stell­ten zwei fal­sche Behauptungen auf: Sie sagen, es gebe asym­pto­ma­ti­sche Infektionen – also Menschen ohne Krankheitszeichen könn­ten das Virus ver­brei­ten –, und die Infektion kön­ne über PCR-Tests fest­ge­stellt wer­den. Die Menschen, die die­se Falschbehauptungen ver­brei­te­ten, haf­ten dafür. Wir wer­den vor Gericht auch bewei­sen, dass die PCR-Tests nicht geeig­net sind, um eine Infektion nachzuweisen. 
Das Robert-Koch-Institut erklärt, die Genauigkeit des PCR-Tests lie­ge bei kor­rek­ter Durchführung und Bewertung bei fast 100 Prozent.
Um die kor­rek­te Durchführung geht es aber gera­de. Im PCR-Verfahren wer­den Spuren des Viren-Erbguts ver­mehrt – in vie­len Zyklen. In Deutschland wer­den offen­sicht­lich alle Tests durch sehr vie­le Zyklen auf hohe Werte getrimmt, um mög­lichst vie­le posi­ti­ve Ergebnisse her­vor­zu­brin­gen. Ein posi­ti­ves Ergebnis bedeu­tet aber nicht, dass der betrof­fe­ne Mensch in jedem Fall anste­ckend ist. Selbst gene­ti­sche Bestandteile einer frü­he­ren Grippe kön­nen zu einem posi­ti­ven Ergebnis führen. 

Die hohe Zahl der Zyklen bei der Analyse ist das Problem?
Unter ande­rem. Die „New York Times“ berich­tet, dass der Großteil der tat­säch­lich falsch-posi­ti­ven PCR-Ergebnisse in den USA auf solch hohen Zyklus-Werten beruht. Dort wird dis­ku­tiert, Tests mit mehr als 30 Zyklen gene­rell abzu­leh­nen. Das Gesundheitsamt Frankfurt dis­ku­tiert mitt­ler­wei­le und völ­lig kor­rekt, alles ab 25 Zyklen zu ignorieren. 

Das bedeu­tet?
Wenn die Gefährlichkeit des Coronavirus bei 0,14 Prozent und damit auf dem Niveau einer Grippe liegt, und die PCR-Tests sind meist falsch posi­tiv, dann wird etwas zur hoch­ge­fähr­li­chen Erkrankung auf­ge­bauscht, was es in Wahrheit nicht ist. Die PCR-Tests sind offen­sicht­lich nur ein Werkzeug zur Panikmache.

Noch ein­mal: Das RKI sagt, der PCR-Test sei höchst prä­zi­se, wenn er rich­tig gemacht wird.
Ja, war­um macht man die Tests dann nicht rich­tig? Warum macht Drosten dann, wider bes­se­res Wissen, 45 Zyklen? Warum wird, wider bes­se­res Wissen, meist nur eine Gensequenz unter­sucht – und nicht sechs, wie es die Chinesen vor­ge­schla­gen haben? Deren Methode ist viel prä­zi­ser, aber es ist offen­bar das Ziel in der west­li­chen Welt, mög­lichst vie­le posi­ti­ve, aber eben falsch posi­ti­ve Fälle zu pro­du­zie­ren. Bei die­ser Pandemie han­delt es sich um eine Test-Pandemie.

Wenn die posi­ti­ven Ergebnisse meist falsch sind und Corona so gefähr­lich ist wie Grippe, wie kommt es dann zu den vie­len Toten – in Italien, Spanien, den USA?
Hier in Deutschland ist im Jahresvergleich über­haupt kei­ne Übersterblichkeit auf­ge­tre­ten. Das liegt auch am guten Gesundheitswesen. Was das Ausland betrifft, so darf man die Kausalfrage kei­nes­falls ver­ein­fa­chen. Missstände im Gesundheitswesen, aus Angst ver­ord­ne­te über­schie­ßen­de medi­zi­ni­sche Behandlungen, dazu noch in Italien eine beson­ders alte Bevölkerung – das kann man nicht ein­fach alles unter der Gefährlichkeit eines Virus sub­su­mie­ren, ohne wei­te­re Umstände genau­er zu beleuch­ten. Aber man brauch­te offen­bar Panikbilder, um die Bevölkerung im Schockzustand zu hal­ten und um zu ver­hin­dern, dass jemand anfängt, Fragen zu stel­len. Diese Schreckensbilder kamen aus Bergamo und aus New York. Ich war zu der Zeit in den USA. Ich lebe zum Teil dort und bin in Kalifornien als Anwalt zugelassen. 

Was haben Sie dort gehört?
Mein Freund Wolfgang Wodarg, Lungenfacharzt und Ex-SPD-Bundestagsabgeordneter, hat bes­te Beziehungen zu Ärzten in New York. Einige Krankenhäuser waren über­lau­fen, kei­nes­falls alle. Das vom Militär ent­sand­te Hospitalschiff mit 1000 Betten war mit 20 oder 30 Patienten belegt. Die betrof­fe­nen Krankenhäuser lei­den noch dazu jähr­lich zur Grippesaison unter Zuständen, die Professor Ioannidis als „War-Zone“ (Kriegsschauplatz) beschrieb.

Wie kam es denn dann zu den hohen Todeszahlen?
Auch die­se Frage hat kom­ple­xe Hintergründe. Durch die Panik sind Leute in die Krankenhäuser gestürmt, die einen klei­nen Infekt sonst zuhau­se aus­ku­riert hät­ten. Auf den Stationen haben sie sich dann even­tu­ell mit Krankenhauskeimen infi­ziert, oder sie wur­den in zu hohen Dosen mit Mitteln behan­delt wie Hydroxichloroquin, die die Sterblichkeit erhöht haben – vor allem bei Farbigen, die häu­fig unter Favismus lei­den und des­we­gen die­ses Medikament oft nicht ver­tra­gen. Auch wur­den in Italien und in New York viel zu vie­le Patienten sehr früh an Beatmungsgeräte ange­schlos­sen, die bei län­ge­rem Einsatz töd­li­che Folgen haben können. 

Aber es gab nicht nur in New York, son­dern über­all in den USA vie­le Corona-Tote – bis­lang 240.000.
In den USA leben 330 Millionen Menschen, davon ster­ben täg­lich rund 7300 Menschen, das darf man nicht ver­ges­sen. Von den 9,9 Millionen posi­tiv getes­te­ten sind unge­fähr 0,2 Prozent gestor­ben. Hier wird jedoch nicht spe­zi­fi­ziert, ob sie mit oder an Corona gestor­ben sind. Die abso­lu­te Zahl kann erschre­cken, weil sie nicht ins Verhältnis gesetzt wird zu ande­ren Todesfällen. 

Wann wol­len Sie die Klage einreichen?
In die­ser Woche. In den USA arbei­tet unser Team mit dem Anwalt Robert F. Kennedy und des­sen Team zusammen.

Dem Neffen des Ex-US-Präsidenten John F. Kennedy?
Ja. Bob Kennedy und ich haben uns am 29. August in Berlin ken­nen­ge­lernt, bei der Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Deutschland. In den Mainstream-Medien gab es kein Wort dar­über, dass ein Kennedy teil­nahm. Die Medien spra­chen von 30.000 bis 40.000 Teilnehmern, dabei wis­sen wir, dass es eher bis zu einer Million waren.

Warum kla­gen Sie in den USA?
In Amerika ist es viel leich­ter mög­lich, dass eine Vielzahl von Klägern ihre Interessen mit einer Sammelklage bün­delt. In Deutschland gibt es nichts Vergleichbares. Auch das Beweisrecht ist, wenn ein Verbraucher gegen einen mäch­ti­gen Konzern klagt, in den USA fairer. 

Wer sind die Kläger?
Es geht um meh­re­re Sammelklagen. Die Kläger sind vor allem ame­ri­ka­ni­sche Unternehmer, die ihren Schaden gel­tend machen. In dem Verfahren wer­den die Kläger sagen, dass es welt­weit Millionen wei­te­rer Geschädigter gibt. Sie wer­den bean­trag­ten, dass jeder, der in glei­cher Weise durch die Drosten-Tests und die Lockdowns geschä­digt ist wie sie selbst, eben­falls als Kläger zuge­las­sen wird. Auch deut­sche Unternehmen.«

18 Antworten auf „Anwalt Reiner Füllmich im Interview zu Sammelklagen, Wieler und Drosten“

  1. Ich fin­de die Arbeit von Herrn Füllmich und auch die der Stiftung Corona Ausschuss wich­tig und rich­tig! Hoffentlich kommt die Wahrheit ans Licht.

    1. Welche Wahrheit soll an's Licht kom­men außer der, dass Füllmich – absicht­lich oder unab­sicht­lich – schlim­me Rechen- und Denkfehler macht bzw. nach­er­zählt und dar­aus ein Geschäft machen will?
      Wenn in den USA von 9,9 Mio. nach­ge­wie­se­nen mit SARS-CoV-2-Infizierten 240.000 ver­stor­ben sind, dann sind das nicht 0,2, son­dern 2,42%.
      Da die Erkrankung Covid-19 auf­grund unkla­rer Symptomatik medi­zi­nisch schwer zu dia­gnos­ti­zie­ren ist (des­halb wer­den ja die PCR- und Antigentests über­haupt benö­tigt), muss vor allem in der Frühphase der Pandemie von vie­len uner­kann­ten Todesfällen aus­ge­gan­gen wer­den, weil zunächst wenig bekannt war, dass SARS-CoV‑2 auch ande­re Organe als die Lunge schä­di­gen kann und über­schie­ßen­de Immunreaktionen auch sehr "atem­wegs­we­ger­kran­kungs­fer­ne" schwe­re Verläufe bis hin zum Versterben ver­ur­sa­chen kön­nen, die schon allein des­halb nicht in die Covid-19-Statistik ein­flie­ßen, weil nicht alle Toten getes­tet und obdu­ziert wur­den und werden.
      Um eine der Grippe ähn­li­che Infektionssterblichkeit ver­mu­ten zu kön­nen, muss eine hohe Dunkelziffer uner­kann­ter Fälle unter­stellt wer­den, denn die Fallsterblichkeit ist in den euro­päi­schen Ländern und den USA sehr viel höher als die einer schwe­ren Grippesaison.
      Da es zah­len­mä­ßig zufäl­lig ganz gut passt: in der BRD wur­de für die Grippesaison 2017/2018 mit sta­tis­ti­schen Methoden im Nachgang eine Übersterblichkeit von 25.100 Fällen ermit­telt. In die­ser Saison kam es zu ca. 10 Mio. grip­p­ebe­ding­ten Arztbesuchen. Da die Influenza – anders als Covid19 – medi­zi­nisch dia­gnos­ti­zier­bar ist, kann man die Arztbesuche als (ers­ten) Maßstab zur Ermittlung der Infektionssterblichkeit benut­zen; die Berechnung ergibt eine Infektionssterblichkeit von ca. 0,25%, also ca. Faktor 10 gerin­ger. Die tat­säch­li­che IFR ist aber deut­lich nied­ri­ger, weil nicht jeder Grippekranke zum Arzt geht.

      Zur Zuverlässigkeit der PCR nur ein klei­nes Rechenbeispiel, wie man mit ein­fachs­ten prak­ti­schen Methoden mit Messungenauigkeiten umgeht: neh­men wir an, die PCR hät­te eine Spezifität von 99% und eine Sensitivität von 98%. Milchmädchen sagt dann, dass 3% der Testergebnisse falsch sind, wes­halb bei einer Positivquote von bspw. 3% die Testergebnisse so gut wie kei­ne Aussagen über die Pandemie mehr mög­lich wären und bei einer Quote von (wie der­zeit) ca. 7% nur sehr unzuverlässige.
      Das ist Unsinn, 1., weil es vie­le zwei­fels­freie Proben gibt (z.B. die, bei denen schon weni­ge Vermehrungszyklen anschla­gen) und 2., weil zwei­fel­haf­te Tests wie­der­holt wer­den kön­nen (die Proben wer­den nicht „ver­braucht“) und es zusätz­li­che dia­gnos­ti­sche Möglichkeiten gibt; bspw. Antigentests sehr hoher Spezifität. Mit hand­werk­li­chen bzw. admi­nis­tra­ti­ven Mitteln kann (und wird) mit der ver­füg­ba­ren Testqualität rou­ti­niert umge­gan­gen. Schon allein eine 2. PCR einer zwei­fel­haf­ten Probe wür­de die Genauigkeit mei­nes Beispiels von 97% auf 99,91% (Fehler: 0,03 x 0,03 = 0,0009) stei­gern und könn­te mit wei­te­ren Prüfungen belie­big gestei­gert wer­den, bis zu den so sehr ange­zwei­fel­ten fast 100%.
      Dass die Testlabore in Zeiten hoher Prävalenz nicht mehr jede zwei­fel­haf­te Probe auf­klä­ren bedeu­tet nicht, dass nun mas­sen­haft fal­sche Ergebnisse gemel­det wer­den, son­dern ledig­lich, dass den weni­gen zwei­fel­haf­ten Fällen nicht mehr in jedem Fall nach­ge­gan­gen wird, weil der Aufwand in kei­nem sinn­vol­len Verhältnis zum Erkenntnisgewinn (mehr) steht: wenn bspw. ca. 1% der Bevölkerung zeit­gleich erkrankt ist (der­zei­ti­ge Situation), hat die Geschwindigkeit Vorrang vor der letz­ten Präzision. Soll hei­ßen: wenn ich in der Zeit, in der ein Mitarbeiter einen schwach Positiven auf­klä­ren kann, 1.000 PCR's zwei­fels­frei abklä­ren kann (er fin­det dann ca. 10 Erkrankte), ist es sinn­voll, auf die Aufklärung des einen Falls zu ver­zich­ten, da die­ser 1 Fall weni­ger Einfluss auf die Pandemie hat als die 10.
      Pragmatische Lösungen mögen bis­wei­len wis­sen­schaft­lich unbe­frie­di­gend sein, sie sind es aber in Hinblick auf die Reduktion der Prävalenz nicht. Und das hat nun mal Vorrang.
      Mich stört die hohe Bereitschaft, den unmit­tel­bar mit der Materie Befassten nicht nur (per Ferndiagnose) gro­ße Inkompetenz nicht nur im theo­re­ti­schen, son­dern auch im prak­ti­schen Umgang mit Meßfehlern, son­dern auch völ­li­ge Verantwortungslosigkeit zu unter­stel­len. Und zwar nur des­halb, weil sie von ihrer Arbeit ihre Existenzmittel beziehen.
      Nach der Logik wären dann aber auch Anwälte ver­däch­tig.…. Zumal die, die sich zutrau­en, Kritik an den aner­kann­ten Virologen und Epidemiologen üben zu kön­nen, obwohl sie selbst – so hat es den Anschein – an ein­fa­chen Dreisatzaufgaben scheitern.

  2. Na, das ist doch wenigs­tens mal ein Geschäftsmodell! 800 Euro pro Klient (zzgl MwSt) im Voraus ein­neh­men, das macht schon bei nur 1000 hoff­nungs­vol­len Klägern eine Menge Geld, selbst wenn die US-Gerichte den Kopf schüt­teln und die Klage abwei­sen oder abschlä­gig beschei­den. Mehr Kläger, mehr Geld für die deut­schen Anwälte.

    In den USA ist es hin­ge­gen üblich, daß die Sammelklage erst bei Erfolg kostet.

    1. Sie glau­ben doch wohl nicht, dass 800 Euro die mona­te­lan­ge Arbeit rund um die Uhr abde­cken! Das Geld wird u.a. für die ame­ri­ka­ni­schen Anwälte ver­wen­det, das machen doch nicht ein oder zwei Leute.
      Hätten Sie die Sitzungen im Corona-Ausschuss ver­folgt, wür­den Sie nicht auf die Idee kom­men, dass es hier um Geld geht. Herr Füllmich und die ande­ren gehen ein hohes Risiko ein. Was glau­ben Sie denn, war­um ande­re Anwälte nicht aus der Deckung kom­men? Weil sie fürch­ten, dass ihnen die Mandanten absprin­gen, eben weil sie ein Schwinden der Einnahmen befürchten.

    2. @Ana-Marie Leiperz: Das ist ein sel­ten dum­mes Argument. In die­ser Logik ist es ver­werf­lich, wenn AnwältInnen Antifas ver­tei­di­gen, weil sie damit Geld ver­die­nen. Ich bin selbst Mitglied der Roten Hilfe und über­aus dank­bar dafür, daß es fit­te JuristInnen gibt, die über die­sen Weg mit finan­ziert wer­den kön­nen, wenn Menschen von Staats wegen kri­mi­na­li­siert wer­den. In Wirklichkeit geht es doch bei dem Vorwurf um den Inhalt: Du fin­dest die Maßnahmen gut, und alle, die dage­gen vor­ge­hen, sind wahl­wei­se Nazis oder Beutelschneider. Ganz schön armselig.

    3. Moin Frau Leiperz, sind Sie selbst­stän­dig tätig, betrei­ben Sie ein Unternehmen, ver­ant­wor­ten Sie Arbeitsplätze, haben Sie jemals als Unternehmerin einen Prozess geführt? Wenn nicht, dann machen Sie sich mal schlau. Ich wet­te, dass Sie rela­tiv schnell fest­stel­len, dass der Tarif von 800 Euro net­to völ­lig ange­mes­sen ist, dass der durch Corona ent­stan­de­ne unter­neh­me­ri­sche Verlust um ein Vielfaches grö­ßer sein kann, dass die­ser Versuch der Judikative ein Licht am Ende des Tunnels bedeu­tet. Dr. Fuellmich et al sind inte­gre, recht­schaf­fe­ne Leute, die es ernst und ehr­lich mei­nen. Sie auf das Niveau Neppern brin­gen zu wol­len, ent­behrt schlicht jeder prüf­ba­ren Grundlage. Nur neben, wird die Sammelklage ange­nom­men, muß sie bekannt­ge­macht wer­den, die Kosten dafür trägt der Kläger. Ich bin sicher, dass Fuellmich et al trans­pa­rent nach­wei­sen kön­nen, was mit dem Geld geschieht. Freuen Sie sich lie­ber, dass hier muti­ge Leute die­sen Versuch starten!

  3. Ein US-Boy sorgt also im Falle einer gericht­li­chen Entscheidung zuguns­ten sei­ner Mandanten dafür, dass im ers­ten Schritt der deut­sche Michel ame­ri­ka­ni­sche Firmen mit deut­schen Steuergeldern ali­men­tie­ren muss, um danach ggf. inter­na­tio­nal wei­ter platt gemacht zu werden?
    Ausgerechnet der ame­ri­ka­ni­sche Mafiastaat samt Digital- und Techimperium aus dem Silicon Valley als Treiber der vom Oberpropagandisten des WEF ange­kün­dig­ten 4. Industriellen Revolution soll also was genau tun? Diese Revolution stop­pen oder sich vorm Abschuss die­ser noch kurz gesund sto­ßen? Und wor­an berei­chern? Am blö­den Steueresel, an Ausführgehilfen und blu­ti­gen Vasallen sei­nes Herrchens? Ich lach mich doch schlapp.

    1. Wollen mal sehen wie lan­ge Sie noch lachen wenn es in der nächs­ten Zeit nix mehr zu Fressen gibt.

      Sie sind bestimmt auch der Meinung das ihre Lebensmittel aus dem Drucker oder einer Webseite kommen.

      Der Schaden ist Weltweit so enorm wegen Drostemoor und dem Veterinär das man nur noch heu­len könn­te und da regen sie sich wegen 800 Euro auf.

      Fassen sie sich mal an den Kopf.

  4. In Sitzung 22 des Corona Untersuchungsauschuss https://corona-ausschuss.de/sitzungen/ berich­te­te Artur Aschmoneit – der Inhaber die­ses Blogs – von Minute 25 bis 2h 35min gegen­über den Rechtsanwälten R. Füllmich und Viviane Fischer über die Erkenntnisse zur (nicht vor­han­de­nen) Dissertation von Prof. Drosten. In die­sem Zusammenhang war das Video https://youtu.be/OixLI-IuJvY schon an einer ande­ren Stelle im Blog verlinkt.

    Zum Ende der fünf­stün­di­gen Sitzung, 3:55:00–5:20:00 wird die Molekularbiologin Frau Prof. Kämmerer gehört, die über Drostens Entwurf sei­nes PCR-Test referiert. 

    Hierbei wird deut­lich: Theoretisch soll auf drei Genschnipsel getes­tet wer­den, um das SARS-Cov 2 Virus ein­deu­tig iden­ti­fi­zie­ren zu können. 

    In der Praxis, so wie der Test aus­ge­lie­fert und in den Laboren (u.a. aus Zeitgründen) ange­wen­det wird, wird nur auf zwei Gene oder sogar nur auf ein – das E‑Gen – getes­tet. Damit spricht der PCR-Test auch auf ande­re­re Influenza- und Rhinoviren an, die saisonal
    bedingt im Herbst ver­stärkt auftreten.

    In der 26 Sitzung des Corona Ausschuss vom 6.11.2020
    "Thema: PCR-Test – die Dominosteine fal­len" https://youtu.be/sErsl3DAqwo (252 min)
    wer­den die­se Aussagen noch­mals von Frau Prof U. Kämmerer (1:00:00–1:55:00) bekräf­tigt und von Dr. W. Wodarg (www.wodarg.com) 2:56:00–3:04:00 bestätigt:
    der­zeit wer­den in den Sentinelpraxen kei­ne SARS-CoV2 Viren gefun­den, son­dern nur Rhinoviren- und Influenzaviren gefun­den. Auch wird dar­über auf­ge­klärt, dass "asym­pto­ma­ti­sche" Infektionen nicht existieren.

    Den Schluss ab 3h 15min bis zum Ende soll­te man sich unbe­dingt anhören!
    Dies ist ein Lagebericht aus den Niederlanden über die der­zei­ti­ge Gesundheitssituation, aber viel mehr noch über die schon vor­ge­nom­men Gesetzesänderungen. 

    Ergänzung:
    Die Firma bio­vis Diagnotik http://www.biovis-diagnostik.eu/de berich­tet in drei Broschüren 

    http://www.biovis-diagnostik.eu/wp-content/uploads/Biovis_SARS-CoV-2_DE.pdf,
    http://www.biovis-diagnostik.eu/wp-content/uploads/Biovis_SARS-CoV-2_Praevention_DE.pdf,
    http://www.biovis-diagnostik.eu/wp-content/uploads/Biovis_SARS-CoV-2_Teil3_DE.pdf

    nicht nur über PCR-Tests und son­dern zei­gen auch Wege auf das eige­ne Immunsystem mit­tels Vitamine C, D3, Mineralien Zink, Selen u.a. zu stärken.

    In Übereinstimmung zum oben gesag­ten schreibt die Firma auf http://www.biovis-diagnostik.eu/de/covid/

    "Auf die­ser Basis ist der neue Anforderungsbogen-COVID 19 ent­stan­den, der zur Verfügung steht.

    Er soll Angst neh­men! Neben PCR-Ansätzen, die außer SARS-CoV‑2 auch ande­re, wirk­lich häu­fi­ge Grippeviren erfas­sen und einem IgG-Antikörpertest mit sehr hoher Spezifität (99,63%), wird erst­mals auch ein Analyseverfahren ange­bo­ten, das zel­lu­lä­re Abwehr­reaktionen gegen das Virus erkennt. Finden sich dar­in erre­ger­spe­zi­fi­sche T‑Effektor- oder T‑Gedächtnis­zellen, so weiß man nicht nur, dass eine SARS-CoV-2-Infektion statt­ge­fun­den hat, es lässt sich hier­über auch ein Hinweis auf eine zel­lu­lä­re Immunität ablei­ten. Vielleicht ist das der Grund dafür, war­um so vie­le Infektionen mit SARS-CoV‑2 ohne oder nur mit mil­den Symptomen ablaufen."

    (Den Hinweis auf die Artikel von bio­vis ver­dan­ke ich einem Forumseintrag im Block von B. Reitschuster reitschuster.de )

  5. Die Anwälte für Aufklärung machen so gute Arbeit, inves­tie­ren enorm viel Zeit in Recherchen,
    gehen sehr pro­fes­sio­nell vor und sind für mich momen­tan der größ­te Hoffnungsschimmer am Horizont, uns vor der dro­hen­den Geisel zu bewah­ren und die­sen Sumpf von Korruption, Betrug, Verstrickungen und Irreführung aufzudecken.
    Wer da an Geld denkt, das wohl der Hintergrund für die­ses Engagement sein soll­te, der hat nichts ver­stan­den und soll­te zurück­hal­tend mit sei­nen Kommentaren sein.

  6. Puh, vie­le Emotionen und wenig Argumente hier. Schade. Nun gut, Sie müs­sen mei­ne Position ja nicht tei­len, aber viel­leicht mögen Sie sie ja zur Kenntnis neh­men, ohne sie direkt (wie der Eigentümer die­ses Blogs) als „dumm“ abzuqualifizieren.

    In Deutschland sind etwa 1,5 Millionen Besitzer eines VWs vom Diesel-Betrug des Großkonzerns betrof­fen. Etwa die Hälfte der Betroffenen hat (soweit mir bekannt) dage­gen geklagt., dar­un­ter 450.000 (also etwa ein Drittel) in einer Sammel-Feststellungsklage.

    In Deutschland haben (soweit mir bekannt) etwa 2 Millionen Solo-Selbständige / Kleinunternehmer Fördergelder wegen Schäden durch Corona erhal­ten. Mal ange­nom­men, die Zahl der Corona-Skeptiker unter denen liegt bei den 2,6%, die Michael Ballweg in Stuttgart bei den OB-Wahlen erhal­ten hat – das macht dann 52.000 Menschen. Wenn von denen (wie bei der VW-Klage) ein Drittel, also etwa 17.000 Menschen, der Corona-Schadensersatzklage bei­tre­ten, erhält Marcel Templin (das ist der beauf­trag­te Anwalt) 13,6 Millionen Euro zzgl Mehrwertsteuer.

    Nochmal: In den USA ist es üblich, das Sammelklagen nur im Erfolgsfall bezahlt wer­den. Füllmich und Templin haben sich ein lukra­ti­ves Mischmodell gebas­telt: 800 Euro vor­weg und wei­te­re 10% im Erfolgsfall. 

    Wenn hier des öfte­ren von den Geschäften des Herrn Drosten und Co die Rede ist, ver­ste­he ich nicht, war­um die Geschäfte von Füllmich&Co nicht auch kri­tisch beleuch­tet wer­den sollen.

  7. Dieser Troll hier ist wirk­lich sehr mäßig krea­tiv. Billigste Anwürfe sind wohl das Maximum, das geht.

    Also wenn jemand sich für etwas ein­setzt, dann wäre das nur legi­tim wenn er dies wie Jesus ohne jeden Vorteil und Nutzen für sich machen wür­de. Ja, er soll­te sogar dafür hun­gern, sein Familie ver­kom­men las­sen, am Ende ins Armenhaus gehen?

    Dass ein Drosten, ein Olfert, ein Wieler, ein Lauterbach und wie sie alle hei­ßen, nicht nur Reputation gewin­nen son­dern auch gut damit leben und Gewinnen machen, Preise ein­heim­sen, Profit aus der Not ande­rer schla­gen, dass ist dann aber wie­der­um nicht kri­tik­wür­dig – weil das sind ja für den Troll die unkri­ti­ser­bar Guten.

    Mein Gott, wie arm­se­lig das alles ist …

    1. @Albrecht Story
      Interessant wie Sie genau das glei­che Argument wie Frau Leiperz ver­wen­den. Ich konn­te in deren Kommentaren nir­gend­wo erken­nen, dass sie Partei für Drosten und Konsorten ergrif­fen hat. Aber man kann ja auch nur in schwarz und weiß denken.
      Auch inter­es­sant fin­de ich wie der Rechtsanwalt Herr Fuellmich bei sei­nen Theorien zu den Hintergründen von Corona immer auf den Weg des Geldes hin­weist. Fakt ist, wenn die Sammelklage schei­tert, wovon ich aus­ge­he, ver­dient nur einer. Herr Fuellmich und sein Kolleginnen. Das soll­te man nicht außer Acht lassen.

  8. @Leipertz
    @puntsher
    Es ist schon auf­fäl­lig, wie Sie sich hier ins Zeug legen und sich nun die­sen einen Anwalt her­aus picken dazu. Pharma- unnd Krankenhauskonzerne, Testlabore oder Amazon als wirk­li­che Profiteure die­ser Plandemie haben Sie offen­sicht­lich gern ver­ges­sen dabei. Sehr durch­sich­tig. Aber von Anwälten, die neben der juris­ti­schen auch eine poli­ti­sche Agenda im Sinne ihrer Klienten ver­fol­gen, for­dern Sie offen­sicht­lich eine Selbstaufgabe.
    "Aufgrund ihres oft enor­men Umfangs kön­nen der­ar­ti­ge Verfahren nur noch von Anwaltsbüros über­nom­men wer­den, die sich dar­auf spe­zia­li­siert haben. Angesichts der hohen Kosten und des Organisationsaufwands stellt das Erfolgshonorar für den klä­ge­ri­schen Anwalt einen beson­de­ren Anreiz dar."
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sammelklagen-probates-aus-amerika-alle-klagen-gleichzeitig-127764.html
    Das Erfolgshonorar von US-Anwälten bei Sammelklagen liegt bei 20 – 50 % nor­ma­ler­wei­se. Also, der Betrag, der vor­weg gefor­dert wird, deckt im Falle eines Mißerfolgs bes­ten­falls die Kosten.
    Ausserdem darf man davon aus­ge­hen, dass die Betroffenen, die sich der Sammelklage anschlie­ßen, erwach­se­ne Menschen sind, die die Risiken für sich ein­schät­zen kön­nen, als unter­neh­me­risch täti­ge ins­be­son­de­re. Der Betrag von knapp 1.000€ vor­weg bleibt über­sicht­lich und bie­tet auch die Möglichkeit für Soloselbständige, sich anzu­schlie­ßen ohne sich dabei noch einen erdrü­cken­den Schuldenberg auf­zu­la­den. Zu den letz­te­ren zäh­le ich selbst auch mit einem Einkommensverlust von 85% seit März. Von daher über­le­ge ich selbst auch, mich die­ser Klage anzu­schlie­ßen und das mit dem Risiko, am Ende tau­send Euro in den Sand gesetzt zu haben, aber trotz­dem mit einem mög­li­cher­wei­se umso höhe­ren poli­ti­schen Gewinn.
    Noch Fragen?
    Aber so genau woll­ten Sie es wohl auch gar nicht wis­sen. Ging es Ihnen viel­leicht nicht nur um ein biss­chen bil­li­ge Polemik? Nun gut, das nächs­te mal über­le­gen Sie sich ein­fach bes­se­re Argumente. Sie kön­nen jetzt die Hosen wie­der hoch ziehen.

  9. @Bri Das scheint ein Mißverständnis zu sein: Pharma- und Krankenhauskonzerne, Testlabore oder Amazon mag ich auch nicht, mei­net­hal­ben kön­nen die genau wie die Deutsche Wohnen ent­eig­net wer­den. Der von aa ange­führ­te Text behan­del­te aller­dings nicht die­ses Thema, son­dern die Sammelklage.

    Und auch da haben sie recht: Alle, die sich anschlie­ßen, sind erwach­se­ne Menschen und kön­nen natür­lich mit ihrem Geld tun, was sie wollen. 

    Interessant wird es, wenn Droste gewinnt (falls es über­haupt zum Prozeß kommt) und sei­ne Prozeßkosten von den deut­schen KlägerInnen zurück­for­dert: Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es mög­lich, Prozesskosten, die in frem­den Staaten ange­fal­len sind, unter gewis­sen Voraussetzungen in Deutschland zurückzufordern.

    Das Landgericht Cottbus folg­te 2020 in einer rechts­kräf­ti­gen Entscheidung der Argumentation, dass die Klageerhebung in den Vereinigten Staaten von Amerika rei­ne schä­di­gen­de Wirkung hat­te, und sprach des­halb Schadenersatz in Form der Prozesskosten zu. Mit ande­ren Worten: Wer aus Deutschland einen Prozess in den Vereinigten Staaten von Amerika gewinnt, kann in Deutschland die Prozesskosten hier­für verlangen.

    Aber auch das kann es ja wert sein, wenn es die von den KlägerInnen beab­sich­ti­ge poli­ti­sche Wirkung ent­fal­tet – inso­fern kla­gen Sie ruhig, wenn dies das Ziel ist. Mein Thema war nur: Wenn Drosten und Co wegen ihrer kom­mer­zi­el­len Interessen kri­ti­siert wer­den, dann ist es zumut­bar, auch bei den "eige­nen" Leuten hinzugucken.

    1. Ich glau­be, Sie haben sich nie wirk­lich mit Herrn Füllmich's Absichten aus­ein­an­der­ge­setzt. Es gibt sehr gute, aus­führ­li­che Interviews mit ihm auf YouTube, z.b. auf den Langemann Medien Kanal . Oder Oval media. Bitte tun Sie das.
      Wenn Sie ihm danach immer noch Geldgier unter­stel­len dann kann da nie­mand mehr helfen!

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