Anwalt Reiner Füllmich im Interview zu Sammelklagen, Wieler und Drosten

Heu­te wird in der Ful­da­er Zei­tung ein Inter­view mit Rechts­an­walt Rei­ner Füll­mich zu den bevor­ste­hen­den Sam­mel­kla­gen in den USA geführt.

»Mit einer Sam­mel­kla­ge in den USA und Kla­ge vor deut­schen Gerich­ten will der Göt­tin­ger Anwalt Dr. Rei­ner Füll­mich (62) mit einem Anwalts­team Scha­den­er­satz für Unter­neh­men gel­tend machen, die Ein­bu­ßen durch den Coro­na-Lock­down hat­ten. In die­ser Woche will er die ers­ten Kla­gen einreichen.

Im Coro­na-Inter­view mit der Ful­da­er Zei­tung atta­ckiert Dr. Rei­ner Füll­mich Lothar Wie­ler und Chris­ti­an Dros­ten heftig.
Der Anwalt sagt, dass der Chef des Robert-Koch-Insti­tuts und der Cha­ri­té-Viro­lo­ge „fal­sche Behaup­tun­gen“ aufstellen.
„Die PCR-Tests sind offen­sicht­lich nur ein Werk­zeug zur Panik­ma­che“, lau­tet eine der Coro­na-The­sen von Rei­ner Füllmich.

Herr Füll­mich, Sie ver­tre­ten Fir­men, die Ein­bu­ßen durch Coro­na-Auf­la­gen haben. Wen ver­kla­gen Sie mit Ihrem Team?
Wir ver­kla­gen die­je­ni­gen, die behaup­ten, der PCR-Test erken­ne Infek­tio­nen. Das sind vor allem der Viro­lo­ge Prof. Dr. Chris­ti­an Dros­ten und Lothar Wie­ler, Prä­si­dent des Robert-Koch-Insti­tuts. Im Visier der Kla­gen ste­hen auch die Poli­ti­ker, die sich auf Dros­tens und Wie­lers Rat ver­las­sen haben. Vor Gericht wer­den wir fra­gen, war­um die Poli­tik nicht auch ande­re Exper­ten gehört hat – etwa den Nobel­preis­trä­ger und Stan­ford-Pro­fes­sor John Ioann­idis: Ihm zufol­ge ist das Virus viel weni­ger gefähr­lich, als es Dros­ten und das RKI behaup­ten. Er hat errech­net, dass 0,14 Pro­zent der Coro­na-Kran­ken ster­ben. Damit ist das Coro­na­vi­rus nicht gefähr­li­cher als eine Grippe.

Die Ein­schrän­kun­gen wur­den von Bund und Län­dern ange­ord­net. War­um ver­kla­gen Sie nicht die?
Wir wol­len die Per­so­nen in die Pflicht neh­men – zivil- und straf­recht­lich –, die in jedem Fall ver­ant­wort­lich sind. Wir fan­gen da an, wo wir sicher Erfolg haben werden. 

Was wer­fen Sie den medi­zi­ni­schen Exper­ten vor?
Wenn wir den Her­ren Dros­ten und Wie­ler vor Gericht nach­wei­sen, dass sie vor­sätz­lich gelo­gen haben, dann liegt eine vor­sätz­li­che sit­ten­wid­ri­ge Schä­di­gung nach Para­graph 826 BGB vor. In der Beweis­auf­nah­me wird sich natür­lich auch die Poli­tik ver­ant­wor­ten müssen.

Selbst wenn der Rat von Dros­ten und Wie­ler falsch wäre, sind sie doch nicht ver­ant­wort­lich für den Lock­down.
Die Poli­tik hat dem Rat zum Lock­down von Dros­ten und Wie­ler ver­traut. Die bei­den stell­ten zwei fal­sche Behaup­tun­gen auf: Sie sagen, es gebe asym­pto­ma­ti­sche Infek­tio­nen – also Men­schen ohne Krank­heits­zei­chen könn­ten das Virus ver­brei­ten –, und die Infek­ti­on kön­ne über PCR-Tests fest­ge­stellt wer­den. Die Men­schen, die die­se Falsch­be­haup­tun­gen ver­brei­te­ten, haf­ten dafür. Wir wer­den vor Gericht auch bewei­sen, dass die PCR-Tests nicht geeig­net sind, um eine Infek­ti­on nachzuweisen. 
Das Robert-Koch-Insti­tut erklärt, die Genau­ig­keit des PCR-Tests lie­ge bei kor­rek­ter Durch­füh­rung und Bewer­tung bei fast 100 Prozent.
Um die kor­rek­te Durch­füh­rung geht es aber gera­de. Im PCR-Ver­fah­ren wer­den Spu­ren des Viren-Erb­guts ver­mehrt – in vie­len Zyklen. In Deutsch­land wer­den offen­sicht­lich alle Tests durch sehr vie­le Zyklen auf hohe Wer­te getrimmt, um mög­lichst vie­le posi­ti­ve Ergeb­nis­se her­vor­zu­brin­gen. Ein posi­ti­ves Ergeb­nis bedeu­tet aber nicht, dass der betrof­fe­ne Mensch in jedem Fall anste­ckend ist. Selbst gene­ti­sche Bestand­tei­le einer frü­he­ren Grip­pe kön­nen zu einem posi­ti­ven Ergeb­nis führen. 

Die hohe Zahl der Zyklen bei der Ana­ly­se ist das Problem?
Unter ande­rem. Die „New York Times“ berich­tet, dass der Groß­teil der tat­säch­lich falsch-posi­ti­ven PCR-Ergeb­nis­se in den USA auf solch hohen Zyklus-Wer­ten beruht. Dort wird dis­ku­tiert, Tests mit mehr als 30 Zyklen gene­rell abzu­leh­nen. Das Gesund­heits­amt Frank­furt dis­ku­tiert mitt­ler­wei­le und völ­lig kor­rekt, alles ab 25 Zyklen zu ignorieren. 

Das bedeu­tet?
Wenn die Gefähr­lich­keit des Coro­na­vi­rus bei 0,14 Pro­zent und damit auf dem Niveau einer Grip­pe liegt, und die PCR-Tests sind meist falsch posi­tiv, dann wird etwas zur hoch­ge­fähr­li­chen Erkran­kung auf­ge­bauscht, was es in Wahr­heit nicht ist. Die PCR-Tests sind offen­sicht­lich nur ein Werk­zeug zur Panikmache.

Noch ein­mal: Das RKI sagt, der PCR-Test sei höchst prä­zi­se, wenn er rich­tig gemacht wird.
Ja, war­um macht man die Tests dann nicht rich­tig? War­um macht Dros­ten dann, wider bes­se­res Wis­sen, 45 Zyklen? War­um wird, wider bes­se­res Wis­sen, meist nur eine Gen­se­quenz unter­sucht – und nicht sechs, wie es die Chi­ne­sen vor­ge­schla­gen haben? Deren Metho­de ist viel prä­zi­ser, aber es ist offen­bar das Ziel in der west­li­chen Welt, mög­lichst vie­le posi­ti­ve, aber eben falsch posi­ti­ve Fäl­le zu pro­du­zie­ren. Bei die­ser Pan­de­mie han­delt es sich um eine Test-Pandemie.

Wenn die posi­ti­ven Ergeb­nis­se meist falsch sind und Coro­na so gefähr­lich ist wie Grip­pe, wie kommt es dann zu den vie­len Toten – in Ita­li­en, Spa­ni­en, den USA?
Hier in Deutsch­land ist im Jah­res­ver­gleich über­haupt kei­ne Über­sterb­lich­keit auf­ge­tre­ten. Das liegt auch am guten Gesund­heits­we­sen. Was das Aus­land betrifft, so darf man die Kau­sal­fra­ge kei­nes­falls ver­ein­fa­chen. Miss­stän­de im Gesund­heits­we­sen, aus Angst ver­ord­ne­te über­schie­ßen­de medi­zi­ni­sche Behand­lun­gen, dazu noch in Ita­li­en eine beson­ders alte Bevöl­ke­rung – das kann man nicht ein­fach alles unter der Gefähr­lich­keit eines Virus sub­su­mie­ren, ohne wei­te­re Umstän­de genau­er zu beleuch­ten. Aber man brauch­te offen­bar Panik­bil­der, um die Bevöl­ke­rung im Schock­zu­stand zu hal­ten und um zu ver­hin­dern, dass jemand anfängt, Fra­gen zu stel­len. Die­se Schre­ckens­bil­der kamen aus Ber­ga­mo und aus New York. Ich war zu der Zeit in den USA. Ich lebe zum Teil dort und bin in Kali­for­ni­en als Anwalt zugelassen. 

Was haben Sie dort gehört?
Mein Freund Wolf­gang Wodarg, Lun­gen­fach­arzt und Ex-SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, hat bes­te Bezie­hun­gen zu Ärz­ten in New York. Eini­ge Kran­ken­häu­ser waren über­lau­fen, kei­nes­falls alle. Das vom Mili­tär ent­sand­te Hos­pi­tal­schiff mit 1000 Bet­ten war mit 20 oder 30 Pati­en­ten belegt. Die betrof­fe­nen Kran­ken­häu­ser lei­den noch dazu jähr­lich zur Grip­pe­sai­son unter Zustän­den, die Pro­fes­sor Ioann­idis als „War-Zone“ (Kriegs­schau­platz) beschrieb.

Wie kam es denn dann zu den hohen Todeszahlen?
Auch die­se Fra­ge hat kom­ple­xe Hin­ter­grün­de. Durch die Panik sind Leu­te in die Kran­ken­häu­ser gestürmt, die einen klei­nen Infekt sonst zuhau­se aus­ku­riert hät­ten. Auf den Sta­tio­nen haben sie sich dann even­tu­ell mit Kran­ken­haus­kei­men infi­ziert, oder sie wur­den in zu hohen Dosen mit Mit­teln behan­delt wie Hydro­xi­chlo­ro­quin, die die Sterb­lich­keit erhöht haben – vor allem bei Far­bi­gen, die häu­fig unter Favis­mus lei­den und des­we­gen die­ses Medi­ka­ment oft nicht ver­tra­gen. Auch wur­den in Ita­li­en und in New York viel zu vie­le Pati­en­ten sehr früh an Beatmungs­ge­rä­te ange­schlos­sen, die bei län­ge­rem Ein­satz töd­li­che Fol­gen haben können. 

Aber es gab nicht nur in New York, son­dern über­all in den USA vie­le Coro­na-Tote – bis­lang 240.000.
In den USA leben 330 Mil­lio­nen Men­schen, davon ster­ben täg­lich rund 7300 Men­schen, das darf man nicht ver­ges­sen. Von den 9,9 Mil­lio­nen posi­tiv getes­te­ten sind unge­fähr 0,2 Pro­zent gestor­ben. Hier wird jedoch nicht spe­zi­fi­ziert, ob sie mit oder an Coro­na gestor­ben sind. Die abso­lu­te Zahl kann erschre­cken, weil sie nicht ins Ver­hält­nis gesetzt wird zu ande­ren Todesfällen. 

Wann wol­len Sie die Kla­ge einreichen?
In die­ser Woche. In den USA arbei­tet unser Team mit dem Anwalt Robert F. Ken­ne­dy und des­sen Team zusammen.

Dem Nef­fen des Ex-US-Prä­si­den­ten John F. Kennedy?
Ja. Bob Ken­ne­dy und ich haben uns am 29. August in Ber­lin ken­nen­ge­lernt, bei der Demo gegen die Coro­na-Maß­nah­men in Deutsch­land. In den Main­stream-Medi­en gab es kein Wort dar­über, dass ein Ken­ne­dy teil­nahm. Die Medi­en spra­chen von 30.000 bis 40.000 Teil­neh­mern, dabei wis­sen wir, dass es eher bis zu einer Mil­li­on waren.

War­um kla­gen Sie in den USA?
In Ame­ri­ka ist es viel leich­ter mög­lich, dass eine Viel­zahl von Klä­gern ihre Inter­es­sen mit einer Sam­mel­kla­ge bün­delt. In Deutsch­land gibt es nichts Ver­gleich­ba­res. Auch das Beweis­recht ist, wenn ein Ver­brau­cher gegen einen mäch­ti­gen Kon­zern klagt, in den USA fairer. 

Wer sind die Kläger?
Es geht um meh­re­re Sam­mel­kla­gen. Die Klä­ger sind vor allem ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­mer, die ihren Scha­den gel­tend machen. In dem Ver­fah­ren wer­den die Klä­ger sagen, dass es welt­weit Mil­lio­nen wei­te­rer Geschä­dig­ter gibt. Sie wer­den bean­trag­ten, dass jeder, der in glei­cher Wei­se durch die Dros­ten-Tests und die Lock­downs geschä­digt ist wie sie selbst, eben­falls als Klä­ger zuge­las­sen wird. Auch deut­sche Unter­neh­men.«

18 Antworten auf „Anwalt Reiner Füllmich im Interview zu Sammelklagen, Wieler und Drosten“

  1. Ich fin­de die Arbeit von Herrn Füll­mich und auch die der Stif­tung Coro­na Aus­schuss wich­tig und rich­tig! Hof­fent­lich kommt die Wahr­heit ans Licht.

    1. Wel­che Wahr­heit soll an's Licht kom­men außer der, dass Füll­mich – absicht­lich oder unab­sicht­lich – schlim­me Rechen- und Denk­feh­ler macht bzw. nach­er­zählt und dar­aus ein Geschäft machen will?
      Wenn in den USA von 9,9 Mio. nach­ge­wie­se­nen mit SARS-CoV-2-Infi­zier­ten 240.000 ver­stor­ben sind, dann sind das nicht 0,2, son­dern 2,42%.
      Da die Erkran­kung Covid-19 auf­grund unkla­rer Sym­pto­ma­tik medi­zi­nisch schwer zu dia­gnos­ti­zie­ren ist (des­halb wer­den ja die PCR- und Anti­gen­tests über­haupt benö­tigt), muss vor allem in der Früh­pha­se der Pan­de­mie von vie­len uner­kann­ten Todes­fäl­len aus­ge­gan­gen wer­den, weil zunächst wenig bekannt war, dass SARS-CoV‑2 auch ande­re Orga­ne als die Lun­ge schä­di­gen kann und über­schie­ßen­de Immun­re­ak­tio­nen auch sehr "atem­wegs­weg­er­kran­kungs­fer­ne" schwe­re Ver­läu­fe bis hin zum Ver­ster­ben ver­ur­sa­chen kön­nen, die schon allein des­halb nicht in die Covid-19-Sta­tis­tik ein­flie­ßen, weil nicht alle Toten getes­tet und obdu­ziert wur­den und werden.
      Um eine der Grip­pe ähn­li­che Infek­ti­ons­sterb­lich­keit ver­mu­ten zu kön­nen, muss eine hohe Dun­kel­zif­fer uner­kann­ter Fäl­le unter­stellt wer­den, denn die Falls­terb­lich­keit ist in den euro­päi­schen Län­dern und den USA sehr viel höher als die einer schwe­ren Grippesaison.
      Da es zah­len­mä­ßig zufäl­lig ganz gut passt: in der BRD wur­de für die Grip­pe­sai­son 2017/2018 mit sta­tis­ti­schen Metho­den im Nach­gang eine Über­sterb­lich­keit von 25.100 Fäl­len ermit­telt. In die­ser Sai­son kam es zu ca. 10 Mio. gripp­ebe­ding­ten Arzt­be­su­chen. Da die Influ­en­za – anders als Covid19 – medi­zi­nisch dia­gnos­ti­zier­bar ist, kann man die Arzt­be­su­che als (ers­ten) Maß­stab zur Ermitt­lung der Infek­ti­ons­sterb­lich­keit benut­zen; die Berech­nung ergibt eine Infek­ti­ons­sterb­lich­keit von ca. 0,25%, also ca. Fak­tor 10 gerin­ger. Die tat­säch­li­che IFR ist aber deut­lich nied­ri­ger, weil nicht jeder Grip­pe­kran­ke zum Arzt geht.

      Zur Zuver­läs­sig­keit der PCR nur ein klei­nes Rechen­bei­spiel, wie man mit ein­fachs­ten prak­ti­schen Metho­den mit Mess­un­ge­nau­ig­kei­ten umgeht: neh­men wir an, die PCR hät­te eine Spe­zi­fi­tät von 99% und eine Sen­si­ti­vi­tät von 98%. Milch­mäd­chen sagt dann, dass 3% der Test­ergeb­nis­se falsch sind, wes­halb bei einer Posi­tiv­quo­te von bspw. 3% die Test­ergeb­nis­se so gut wie kei­ne Aus­sa­gen über die Pan­de­mie mehr mög­lich wären und bei einer Quo­te von (wie der­zeit) ca. 7% nur sehr unzuverlässige.
      Das ist Unsinn, 1., weil es vie­le zwei­fels­freie Pro­ben gibt (z.B. die, bei denen schon weni­ge Ver­meh­rungs­zy­klen anschla­gen) und 2., weil zwei­fel­haf­te Tests wie­der­holt wer­den kön­nen (die Pro­ben wer­den nicht „ver­braucht“) und es zusätz­li­che dia­gnos­ti­sche Mög­lich­kei­ten gibt; bspw. Anti­gen­tests sehr hoher Spe­zi­fi­tät. Mit hand­werk­li­chen bzw. admi­nis­tra­ti­ven Mit­teln kann (und wird) mit der ver­füg­ba­ren Test­qua­li­tät rou­ti­niert umge­gan­gen. Schon allein eine 2. PCR einer zwei­fel­haf­ten Pro­be wür­de die Genau­ig­keit mei­nes Bei­spiels von 97% auf 99,91% (Feh­ler: 0,03 x 0,03 = 0,0009) stei­gern und könn­te mit wei­te­ren Prü­fun­gen belie­big gestei­gert wer­den, bis zu den so sehr ange­zwei­fel­ten fast 100%.
      Dass die Test­la­bo­re in Zei­ten hoher Prä­va­lenz nicht mehr jede zwei­fel­haf­te Pro­be auf­klä­ren bedeu­tet nicht, dass nun mas­sen­haft fal­sche Ergeb­nis­se gemel­det wer­den, son­dern ledig­lich, dass den weni­gen zwei­fel­haf­ten Fäl­len nicht mehr in jedem Fall nach­ge­gan­gen wird, weil der Auf­wand in kei­nem sinn­vol­len Ver­hält­nis zum Erkennt­nis­ge­winn (mehr) steht: wenn bspw. ca. 1% der Bevöl­ke­rung zeit­gleich erkrankt ist (der­zei­ti­ge Situa­ti­on), hat die Geschwin­dig­keit Vor­rang vor der letz­ten Prä­zi­si­on. Soll hei­ßen: wenn ich in der Zeit, in der ein Mit­ar­bei­ter einen schwach Posi­ti­ven auf­klä­ren kann, 1.000 PCR's zwei­fels­frei abklä­ren kann (er fin­det dann ca. 10 Erkrank­te), ist es sinn­voll, auf die Auf­klä­rung des einen Falls zu ver­zich­ten, da die­ser 1 Fall weni­ger Ein­fluss auf die Pan­de­mie hat als die 10.
      Prag­ma­ti­sche Lösun­gen mögen bis­wei­len wis­sen­schaft­lich unbe­frie­di­gend sein, sie sind es aber in Hin­blick auf die Reduk­ti­on der Prä­va­lenz nicht. Und das hat nun mal Vorrang.
      Mich stört die hohe Bereit­schaft, den unmit­tel­bar mit der Mate­rie Befass­ten nicht nur (per Fern­dia­gno­se) gro­ße Inkom­pe­tenz nicht nur im theo­re­ti­schen, son­dern auch im prak­ti­schen Umgang mit Meß­feh­lern, son­dern auch völ­li­ge Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit zu unter­stel­len. Und zwar nur des­halb, weil sie von ihrer Arbeit ihre Exis­tenz­mit­tel beziehen.
      Nach der Logik wären dann aber auch Anwäl­te ver­däch­tig.…. Zumal die, die sich zutrau­en, Kri­tik an den aner­kann­ten Viro­lo­gen und Epi­de­mio­lo­gen üben zu kön­nen, obwohl sie selbst – so hat es den Anschein – an ein­fa­chen Drei­satz­auf­ga­ben scheitern.

  2. Na, das ist doch wenigs­tens mal ein Geschäfts­mo­dell! 800 Euro pro Kli­ent (zzgl MwSt) im Vor­aus ein­neh­men, das macht schon bei nur 1000 hoff­nungs­vol­len Klä­gern eine Men­ge Geld, selbst wenn die US-Gerich­te den Kopf schüt­teln und die Kla­ge abwei­sen oder abschlä­gig beschei­den. Mehr Klä­ger, mehr Geld für die deut­schen Anwälte.

    In den USA ist es hin­ge­gen üblich, daß die Sam­mel­kla­ge erst bei Erfolg kostet.

    1. Sie glau­ben doch wohl nicht, dass 800 Euro die mona­te­lan­ge Arbeit rund um die Uhr abde­cken! Das Geld wird u.a. für die ame­ri­ka­ni­schen Anwäl­te ver­wen­det, das machen doch nicht ein oder zwei Leute.
      Hät­ten Sie die Sit­zun­gen im Coro­na-Aus­schuss ver­folgt, wür­den Sie nicht auf die Idee kom­men, dass es hier um Geld geht. Herr Füll­mich und die ande­ren gehen ein hohes Risi­ko ein. Was glau­ben Sie denn, war­um ande­re Anwäl­te nicht aus der Deckung kom­men? Weil sie fürch­ten, dass ihnen die Man­dan­ten absprin­gen, eben weil sie ein Schwin­den der Ein­nah­men befürchten.

    2. @Ana-Marie Lei­perz: Das ist ein sel­ten dum­mes Argu­ment. In die­ser Logik ist es ver­werf­lich, wenn Anwäl­tIn­nen Anti­fas ver­tei­di­gen, weil sie damit Geld ver­die­nen. Ich bin selbst Mit­glied der Roten Hil­fe und über­aus dank­bar dafür, daß es fit­te Juris­tIn­nen gibt, die über die­sen Weg mit finan­ziert wer­den kön­nen, wenn Men­schen von Staats wegen kri­mi­na­li­siert wer­den. In Wirk­lich­keit geht es doch bei dem Vor­wurf um den Inhalt: Du fin­dest die Maß­nah­men gut, und alle, die dage­gen vor­ge­hen, sind wahl­wei­se Nazis oder Beu­tel­schnei­der. Ganz schön armselig.

    3. Moin Frau Lei­perz, sind Sie selbst­stän­dig tätig, betrei­ben Sie ein Unter­neh­men, ver­ant­wor­ten Sie Arbeits­plät­ze, haben Sie jemals als Unter­neh­me­rin einen Pro­zess geführt? Wenn nicht, dann machen Sie sich mal schlau. Ich wet­te, dass Sie rela­tiv schnell fest­stel­len, dass der Tarif von 800 Euro net­to völ­lig ange­mes­sen ist, dass der durch Coro­na ent­stan­de­ne unter­neh­me­ri­sche Ver­lust um ein Viel­fa­ches grö­ßer sein kann, dass die­ser Ver­such der Judi­ka­ti­ve ein Licht am Ende des Tun­nels bedeu­tet. Dr. Fuell­mich et al sind inte­gre, recht­schaf­fe­ne Leu­te, die es ernst und ehr­lich mei­nen. Sie auf das Niveau Nep­pern brin­gen zu wol­len, ent­behrt schlicht jeder prüf­ba­ren Grund­la­ge. Nur neben, wird die Sam­mel­kla­ge ange­nom­men, muß sie bekannt­ge­macht wer­den, die Kos­ten dafür trägt der Klä­ger. Ich bin sicher, dass Fuell­mich et al trans­pa­rent nach­wei­sen kön­nen, was mit dem Geld geschieht. Freu­en Sie sich lie­ber, dass hier muti­ge Leu­te die­sen Ver­such starten!

  3. Ein US-Boy sorgt also im Fal­le einer gericht­li­chen Ent­schei­dung zuguns­ten sei­ner Man­dan­ten dafür, dass im ers­ten Schritt der deut­sche Michel ame­ri­ka­ni­sche Fir­men mit deut­schen Steu­er­gel­dern ali­men­tie­ren muss, um danach ggf. inter­na­tio­nal wei­ter platt gemacht zu werden?
    Aus­ge­rech­net der ame­ri­ka­ni­sche Mafia­staat samt Digi­tal- und Tech­im­pe­ri­um aus dem Sili­con Val­ley als Trei­ber der vom Ober­pro­pa­gan­dis­ten des WEF ange­kün­dig­ten 4. Indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on soll also was genau tun? Die­se Revo­lu­ti­on stop­pen oder sich vorm Abschuss die­ser noch kurz gesund sto­ßen? Und wor­an berei­chern? Am blö­den Steue­re­sel, an Aus­führ­ge­hil­fen und blu­ti­gen Vasal­len sei­nes Herr­chens? Ich lach mich doch schlapp.

    1. Wol­len mal sehen wie lan­ge Sie noch lachen wenn es in der nächs­ten Zeit nix mehr zu Fres­sen gibt.

      Sie sind bestimmt auch der Mei­nung das ihre Lebens­mit­tel aus dem Dru­cker oder einer Web­sei­te kommen.

      Der Scha­den ist Welt­weit so enorm wegen Dros­te­moor und dem Vete­ri­när das man nur noch heu­len könn­te und da regen sie sich wegen 800 Euro auf.

      Fas­sen sie sich mal an den Kopf.

  4. In Sit­zung 22 des Coro­na Unter­su­chungsau­schuss https://​coro​na​-aus​schuss​.de/​s​i​t​z​u​n​g​en/ berich­te­te Artur Asch­mon­eit – der Inha­ber die­ses Blogs – von Minu­te 25 bis 2h 35min gegen­über den Rechts­an­wäl­ten R. Füll­mich und Vivia­ne Fischer über die Erkennt­nis­se zur (nicht vor­han­de­nen) Dis­ser­ta­ti­on von Prof. Dros­ten. In die­sem Zusam­men­hang war das Video https://​you​tu​.be/​O​i​x​L​I​-​I​u​JvY schon an einer ande­ren Stel­le im Blog verlinkt.

    Zum Ende der fünf­stün­di­gen Sit­zung, 3:55:00–5:20:00 wird die Mole­ku­lar­bio­lo­gin Frau Prof. Käm­me­rer gehört, die über Dros­tens Ent­wurf sei­nes PCR-Test referiert. 

    Hier­bei wird deut­lich: Theo­re­tisch soll auf drei Gen­schnip­sel getes­tet wer­den, um das SARS-Cov 2 Virus ein­deu­tig iden­ti­fi­zie­ren zu können. 

    In der Pra­xis, so wie der Test aus­ge­lie­fert und in den Labo­ren (u.a. aus Zeit­grün­den) ange­wen­det wird, wird nur auf zwei Gene oder sogar nur auf ein – das E‑Gen – getes­tet. Damit spricht der PCR-Test auch auf ande­re­re Influ­en­za- und Rhi­no­vi­ren an, die saisonal
    bedingt im Herbst ver­stärkt auftreten.

    In der 26 Sit­zung des Coro­na Aus­schuss vom 6.11.2020
    "The­ma: PCR-Test – die Domi­no­stei­ne fal­len" https://​you​tu​.be/​s​E​r​s​l​3​D​A​qwo (252 min)
    wer­den die­se Aus­sa­gen noch­mals von Frau Prof U. Käm­me­rer (1:00:00–1:55:00) bekräf­tigt und von Dr. W. Wodarg (www​.wodarg​.com) 2:56:00–3:04:00 bestätigt:
    der­zeit wer­den in den Sen­ti­nel­pra­xen kei­ne SARS-CoV2 Viren gefun­den, son­dern nur Rhi­no­vi­ren- und Influ­en­za­vi­ren gefun­den. Auch wird dar­über auf­ge­klärt, dass "asym­pto­ma­ti­sche" Infek­tio­nen nicht existieren.

    Den Schluss ab 3h 15min bis zum Ende soll­te man sich unbe­dingt anhören!
    Dies ist ein Lage­be­richt aus den Nie­der­lan­den über die der­zei­ti­ge Gesund­heits­si­tua­ti­on, aber viel mehr noch über die schon vor­ge­nom­men Gesetzesänderungen. 

    Ergän­zung:
    Die Fir­ma bio­vis Diag­no­tik http://​www​.bio​vis​-dia​gnos​tik​.eu/de berich­tet in drei Broschüren 

    http://​www​.bio​vis​-dia​gnos​tik​.eu/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​B​i​o​v​i​s​_​S​A​R​S​-​C​o​V​-​2​_​D​E​.​pdf,
    http://​www​.bio​vis​-dia​gnos​tik​.eu/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​B​i​o​v​i​s​_​S​A​R​S​-​C​o​V​-​2​_​P​r​a​e​v​e​n​t​i​o​n​_​D​E​.​pdf,
    http://​www​.bio​vis​-dia​gnos​tik​.eu/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​B​i​o​v​i​s​_​S​A​R​S​-​C​o​V​-​2​_​T​e​i​l​3​_​D​E​.​pdf

    nicht nur über PCR-Tests und son­dern zei­gen auch Wege auf das eige­ne Immun­sys­tem mit­tels Vit­ami­ne C, D3, Mine­ra­li­en Zink, Selen u.a. zu stärken.

    In Über­ein­stim­mung zum oben gesag­ten schreibt die Fir­ma auf http://​www​.bio​vis​-dia​gnos​tik​.eu/​d​e​/​c​o​v​id/

    "Auf die­ser Basis ist der neue Anfor­de­rungs­bo­gen-COVID 19 ent­stan­den, der zur Ver­fü­gung steht.

    Er soll Angst neh­men! Neben PCR-Ansät­zen, die außer SARS-CoV‑2 auch ande­re, wirk­lich häu­fi­ge Grip­pe­vi­ren erfas­sen und einem IgG-Anti­kör­per­test mit sehr hoher Spe­zi­fi­tät (99,63%), wird erst­mals auch ein Ana­ly­se­ver­fah­ren ange­bo­ten, das zel­lu­lä­re Abwehr­reaktionen gegen das Virus erkennt. Fin­den sich dar­in erre­ger­spe­zi­fi­sche T‑Ef­fek­tor- oder T‑Gedächtnis­zellen, so weiß man nicht nur, dass eine SARS-CoV-2-Infek­ti­on statt­ge­fun­den hat, es lässt sich hier­über auch ein Hin­weis auf eine zel­lu­lä­re Immu­ni­tät ablei­ten. Viel­leicht ist das der Grund dafür, war­um so vie­le Infek­tio­nen mit SARS-CoV‑2 ohne oder nur mit mil­den Sym­pto­men ablaufen."

    (Den Hin­weis auf die Arti­kel von bio­vis ver­dan­ke ich einem Forums­ein­trag im Block von B. Reit­schus­ter reit​schus​ter​.de )

  5. Die Anwäl­te für Auf­klä­rung machen so gute Arbeit, inves­tie­ren enorm viel Zeit in Recherchen,
    gehen sehr pro­fes­sio­nell vor und sind für mich momen­tan der größ­te Hoff­nungs­schim­mer am Hori­zont, uns vor der dro­hen­den Gei­sel zu bewah­ren und die­sen Sumpf von Kor­rup­ti­on, Betrug, Ver­stri­ckun­gen und Irre­füh­rung aufzudecken.
    Wer da an Geld denkt, das wohl der Hin­ter­grund für die­ses Enga­ge­ment sein soll­te, der hat nichts ver­stan­den und soll­te zurück­hal­tend mit sei­nen Kom­men­ta­ren sein.

  6. Puh, vie­le Emo­tio­nen und wenig Argu­men­te hier. Scha­de. Nun gut, Sie müs­sen mei­ne Posi­ti­on ja nicht tei­len, aber viel­leicht mögen Sie sie ja zur Kennt­nis neh­men, ohne sie direkt (wie der Eigen­tü­mer die­ses Blogs) als „dumm“ abzuqualifizieren.

    In Deutsch­land sind etwa 1,5 Mil­lio­nen Besit­zer eines VWs vom Die­sel-Betrug des Groß­kon­zerns betrof­fen. Etwa die Hälf­te der Betrof­fe­nen hat (soweit mir bekannt) dage­gen geklagt., dar­un­ter 450.000 (also etwa ein Drit­tel) in einer Sammel-Feststellungsklage.

    In Deutsch­land haben (soweit mir bekannt) etwa 2 Mil­lio­nen Solo-Selb­stän­di­ge / Klein­un­ter­neh­mer För­der­gel­der wegen Schä­den durch Coro­na erhal­ten. Mal ange­nom­men, die Zahl der Coro­na-Skep­ti­ker unter denen liegt bei den 2,6%, die Micha­el Ball­weg in Stutt­gart bei den OB-Wah­len erhal­ten hat – das macht dann 52.000 Men­schen. Wenn von denen (wie bei der VW-Kla­ge) ein Drit­tel, also etwa 17.000 Men­schen, der Coro­na-Scha­dens­er­satz­kla­ge bei­tre­ten, erhält Mar­cel Temp­lin (das ist der beauf­trag­te Anwalt) 13,6 Mil­lio­nen Euro zzgl Mehrwertsteuer.

    Noch­mal: In den USA ist es üblich, das Sam­mel­kla­gen nur im Erfolgs­fall bezahlt wer­den. Füll­mich und Temp­lin haben sich ein lukra­ti­ves Misch­mo­dell gebas­telt: 800 Euro vor­weg und wei­te­re 10% im Erfolgsfall. 

    Wenn hier des öfte­ren von den Geschäf­ten des Herrn Dros­ten und Co die Rede ist, ver­ste­he ich nicht, war­um die Geschäf­te von Füllmich&Co nicht auch kri­tisch beleuch­tet wer­den sollen.

  7. Die­ser Troll hier ist wirk­lich sehr mäßig krea­tiv. Bil­ligs­te Anwür­fe sind wohl das Maxi­mum, das geht.

    Also wenn jemand sich für etwas ein­setzt, dann wäre das nur legi­tim wenn er dies wie Jesus ohne jeden Vor­teil und Nut­zen für sich machen wür­de. Ja, er soll­te sogar dafür hun­gern, sein Fami­lie ver­kom­men las­sen, am Ende ins Armen­haus gehen?

    Dass ein Dros­ten, ein Olfert, ein Wie­ler, ein Lau­ter­bach und wie sie alle hei­ßen, nicht nur Repu­ta­ti­on gewin­nen son­dern auch gut damit leben und Gewin­nen machen, Prei­se ein­heim­sen, Pro­fit aus der Not ande­rer schla­gen, dass ist dann aber wie­der­um nicht kri­tik­wür­dig – weil das sind ja für den Troll die unkri­ti­ser­bar Guten.

    Mein Gott, wie arm­se­lig das alles ist …

    1. @Albrecht Sto­ry
      Inter­es­sant wie Sie genau das glei­che Argu­ment wie Frau Lei­perz ver­wen­den. Ich konn­te in deren Kom­men­ta­ren nir­gend­wo erken­nen, dass sie Par­tei für Dros­ten und Kon­sor­ten ergrif­fen hat. Aber man kann ja auch nur in schwarz und weiß denken.
      Auch inter­es­sant fin­de ich wie der Rechts­an­walt Herr Fuell­mich bei sei­nen Theo­rien zu den Hin­ter­grün­den von Coro­na immer auf den Weg des Gel­des hin­weist. Fakt ist, wenn die Sam­mel­kla­ge schei­tert, wovon ich aus­ge­he, ver­dient nur einer. Herr Fuell­mich und sein Kol­le­gin­nen. Das soll­te man nicht außer Acht lassen.

  8. @Leipertz
    @puntsher
    Es ist schon auf­fäl­lig, wie Sie sich hier ins Zeug legen und sich nun die­sen einen Anwalt her­aus picken dazu. Phar­ma- unnd Kran­ken­haus­kon­zer­ne, Test­la­bo­re oder Ama­zon als wirk­li­che Pro­fi­teu­re die­ser Plan­de­mie haben Sie offen­sicht­lich gern ver­ges­sen dabei. Sehr durch­sich­tig. Aber von Anwäl­ten, die neben der juris­ti­schen auch eine poli­ti­sche Agen­da im Sin­ne ihrer Kli­en­ten ver­fol­gen, for­dern Sie offen­sicht­lich eine Selbstaufgabe.
    "Auf­grund ihres oft enor­men Umfangs kön­nen der­ar­ti­ge Ver­fah­ren nur noch von Anwalts­bü­ros über­nom­men wer­den, die sich dar­auf spe­zia­li­siert haben. Ange­sichts der hohen Kos­ten und des Orga­ni­sa­ti­ons­auf­wands stellt das Erfolgs­ho­no­rar für den klä­ge­ri­schen Anwalt einen beson­de­ren Anreiz dar."
    https://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​s​a​m​m​e​l​k​l​a​g​e​n​-​p​r​o​b​a​t​e​s​-​a​u​s​-​a​m​e​r​i​k​a​-​a​l​l​e​-​k​l​a​g​e​n​-​g​l​e​i​c​h​z​e​i​t​i​g​-​1​2​7​7​6​4​.​h​tml
    Das Erfolgs­ho­no­rar von US-Anwäl­ten bei Sam­mel­kla­gen liegt bei 20 – 50 % nor­ma­ler­wei­se. Also, der Betrag, der vor­weg gefor­dert wird, deckt im Fal­le eines Mißer­folgs bes­ten­falls die Kosten.
    Aus­ser­dem darf man davon aus­ge­hen, dass die Betrof­fe­nen, die sich der Sam­mel­kla­ge anschlie­ßen, erwach­se­ne Men­schen sind, die die Risi­ken für sich ein­schät­zen kön­nen, als unter­neh­me­risch täti­ge ins­be­son­de­re. Der Betrag von knapp 1.000€ vor­weg bleibt über­sicht­lich und bie­tet auch die Mög­lich­keit für Solo­selb­stän­di­ge, sich anzu­schlie­ßen ohne sich dabei noch einen erdrü­cken­den Schul­den­berg auf­zu­la­den. Zu den letz­te­ren zäh­le ich selbst auch mit einem Ein­kom­mens­ver­lust von 85% seit März. Von daher über­le­ge ich selbst auch, mich die­ser Kla­ge anzu­schlie­ßen und das mit dem Risi­ko, am Ende tau­send Euro in den Sand gesetzt zu haben, aber trotz­dem mit einem mög­li­cher­wei­se umso höhe­ren poli­ti­schen Gewinn.
    Noch Fragen?
    Aber so genau woll­ten Sie es wohl auch gar nicht wis­sen. Ging es Ihnen viel­leicht nicht nur um ein biss­chen bil­li­ge Pole­mik? Nun gut, das nächs­te mal über­le­gen Sie sich ein­fach bes­se­re Argu­men­te. Sie kön­nen jetzt die Hosen wie­der hoch ziehen.

  9. @Bri Das scheint ein Miß­ver­ständ­nis zu sein: Phar­ma- und Kran­ken­haus­kon­zer­ne, Test­la­bo­re oder Ama­zon mag ich auch nicht, mei­net­hal­ben kön­nen die genau wie die Deut­sche Woh­nen ent­eig­net wer­den. Der von aa ange­führ­te Text behan­del­te aller­dings nicht die­ses The­ma, son­dern die Sammelklage.

    Und auch da haben sie recht: Alle, die sich anschlie­ßen, sind erwach­se­ne Men­schen und kön­nen natür­lich mit ihrem Geld tun, was sie wollen. 

    Inter­es­sant wird es, wenn Dros­te gewinnt (falls es über­haupt zum Pro­zeß kommt) und sei­ne Pro­zeß­kos­ten von den deut­schen Klä­ge­rIn­nen zurück­for­dert: Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist es mög­lich, Pro­zess­kos­ten, die in frem­den Staa­ten ange­fal­len sind, unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen in Deutsch­land zurückzufordern.

    Das Land­ge­richt Cott­bus folg­te 2020 in einer rechts­kräf­ti­gen Ent­schei­dung der Argu­men­ta­ti­on, dass die Kla­ge­er­he­bung in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka rei­ne schä­di­gen­de Wir­kung hat­te, und sprach des­halb Scha­den­er­satz in Form der Pro­zess­kos­ten zu. Mit ande­ren Wor­ten: Wer aus Deutsch­land einen Pro­zess in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka gewinnt, kann in Deutsch­land die Pro­zess­kos­ten hier­für verlangen.

    Aber auch das kann es ja wert sein, wenn es die von den Klä­ge­rIn­nen beab­sich­ti­ge poli­ti­sche Wir­kung ent­fal­tet – inso­fern kla­gen Sie ruhig, wenn dies das Ziel ist. Mein The­ma war nur: Wenn Dros­ten und Co wegen ihrer kom­mer­zi­el­len Inter­es­sen kri­ti­siert wer­den, dann ist es zumut­bar, auch bei den "eige­nen" Leu­ten hinzugucken.

    1. Ich glau­be, Sie haben sich nie wirk­lich mit Herrn Füllmich's Absich­ten aus­ein­an­der­ge­setzt. Es gibt sehr gute, aus­führ­li­che Inter­views mit ihm auf You­Tube, z.b. auf den Lan­ge­mann Medi­en Kanal . Oder Oval media. Bit­te tun Sie das.
      Wenn Sie ihm danach immer noch Geld­gier unter­stel­len dann kann da nie­mand mehr helfen!

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