Astra-Zeneca umständehalber abzugeben

Das kann doch nur Satire sein, was unter die­sem Titel am 16.4. auf faz.net zu lesen ist:

»Wer in Hessen über 60 Jahre alt ist, kann sich ab sofort zur Impfung anmel­den – sofern er bereit ist, sich mit Astra-Zeneca imp­fen zu las­sen. Ein Viertel der Termine mit dem Vakzin wird momen­tan nicht wahr­ge­nom­men. In Frankfurt wer­den Nachrückerplätze jetzt verlost.

Die Impfzentren, bis­her Sehnsuchtsort vie­ler Menschen, erfah­ren erst­mals Zurückweisung. Während Impfungen mit Biontech weit­ge­hend pro­blem­los über die Bühne gehen, ent­fal­len etwa ein Viertel aller Termine mit Vaxzevria, dem Impfstoff von Astra-Zeneca, berich­tet ein Sprecher des Innenministeriums.«

Ob sich Sehnsucht viel­leicht sogar noch mehr auf Sputnik bezieht?

Auf die Kundenzurückhaltung

»… reagiert das Land Hessen nun, indem Impfanmeldungen schon für Über Sechzigjährige mög­lich sind, sofern sie sich aus­drück­lich bereit erklä­ren, sich mit Vaxzevria, dem Impfstoff von Astra-Zeneca, imp­fen zu lassen…

Die Gründe, den Impfstoff abzu­leh­nen, sind nach dem Schlingerkurs der Ständigen Impfkommission (Stiko) in den ver­gan­ge­nen Monaten nach­voll­zieh­bar: Erst wur­de Vaxzevria in Deutschland aus­drück­lich nur Personen unter 65 Jahren ange­bo­ten, weil zuver­läs­si­ge Daten für Ältere fehlten.

Nach dem Auftreten sel­te­ner Hirnvenenthrombosen bei Jüngeren kurz nach Impfungen folg­te ein abrup­ter Stopp und schließ­lich Ende März die Empfehlung der Stiko, Vaxzevria vor allem Personen über 60 Jahren zu ver­ab­rei­chen. Damit war gewis­ser­ma­ßen das Stiefkind unter den Impfstoffen gebo­ren.«

Im mpfzentrum in der Festhalle wird überbucht

»In Hessens größ­tem mpf­zen­trum [sic] in der Festhalle haben das Frankfurter Gesundheitsamt und der Betreiber des Impfzentrums, das Deutsche Rote Kreuz, die­se Lösung schon auf den Weg gebracht. Über eine Plattform kön­nen sich seit die­sem Freitag impf­be­rech­tig­te Personen der Priorisierungsgruppen eins und zwei regis­trie­ren las­sen. Sind Restbestände von Impfdosen vor­han­den, wer­den die­se nach dem Zufallsprinzip ver­lost. Die berech­tig­ten Personen wer­den per SMS benachrichtigt…

Außerdem hat das Ministerium ange­wie­sen, Termine in den Impfzentren mit Vaxzevria könn­ten künf­tig „über­bucht“ wer­den. Da man im Schnitt von einer Ausfallquote in Höhe von 25 Prozent aus­geht, wer­den eben­so vie­le Termine zusätz­lich vergeben…

Bei all jenen, die aus Sorge ihre Impfung mit Vaxzevria absag­ten und auf eine Spritze von Biontech hof­fen, stellt sich die Frage, was mit ihrer Registrierung pas­siert. Nach Auskunft des Innenministeriums bleibt die Anmeldung bestehen und wird wie­der in den „Lostopf“ geworfen.«

Demnächst soll es ver­bind­li­che Termine geben.

»Das löst hof­fent­lich auch ein ande­res, von Lesern geschil­der­tes Problem: dass ihre Einladung zur Impfung erst nach dem Impftermin im Briefkasten lag.«


Vielleicht hat man das Prinzip der Glückslose der "Aktion Mensch" aber auch miß­ver­stan­den. Dabei geht es dar­um, die Lebensbedingungen von Menschen zu ver­bes­sern, die bereits mit Behinderung leben müssen…

5 Antworten auf „Astra-Zeneca umständehalber abzugeben“

  1. Nee Nee Nee, aa, nich so´ne sar­kas­ti­schen Kommentare bit­te. Im Impflostopf gibt es nur Gewinne, wer den Hauptgewinn zog, wird erst in ein paar Jahren bekannt gegeben.

    1. Die Zurückweisung des AstraZeneca-Impfstoffes ist ganz klar das Resultat ein­sei­ti­ger Propaganda, eben­so wie bei Johnson&Johnson.
      Wie sonst ist zu erklä­ren, dass die US-ame­ri­ka­ni­sche Meldestelle für Impfschäden VAERS am 15.4.21 bei der Veröffentlichung der neus­ten Daten Pfizer und Moderna eben­falls und min­des­tens gleich­stark mit Thrombosen als Impffolgeschäden benennt, die Medien davon bis­her aber nichts berich­tet haben?
      Die Daten zei­gen übri­gens auch, dass es bis­her über 2.600 Tote allein in den USA als Folge der Impfungen gab.

      https://childrenshealthdefense.org/defender/vaers-reports-clotting-disorders-all-three-emergency-use-authorization-vaccines/?utm_source=salsa&eType=EmailBlastContent&eId=101e08af-be00-4047–9a81-6c6fe03501a0

  2. Na, da haben die Frankfurter einen kla­ren Wettbewerbsvorteil: die "ModelliererInnen" des Lufthansa-Überbuchungsalgorithmus sind der­zeit sicher nicht aus­ge­las­tet – und man kennt sich vom gemein­sa­men Äpplwoi prä-2020

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