„Auch und insbesondere in Krisenzeiten wie der aktuellen Covid-19-Pandemie können sich die Rentnerinnen und Rentner auf die gesetzliche Rente verlassen“

Das sagt Hubertus Heil in einem Artikel auf rp-online.de, der über­schrie­ben ist mit "Rentenerhöhung fällt im Westen aus – nur Mini-Anstieg im Osten".

»Zum letz­ten Mal ist es 2010 – im Jahr nach der Finanzkrise – pas­siert, dass eine Rentenerhöhung aus­fiel. Seitdem sind die Renten jedes Jahr gestie­gen. Grundlage für die jähr­li­che Anpassung ist unter ande­rem die Lohnentwicklung im Vorjahr. Die Berechnung basiert auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Demnach betrug die maß­geb­li­che Lohnentwicklung im ver­gan­ge­nen Jahr im Westen ‑2,34 Prozent. Rechnerisch wür­de sich dar­aus sogar eine Rentenkürzung erge­ben. Das ist aber durch eine „gesetz­li­che Rentengarantie“ aus­ge­schlos­sen. Die Bezüge blei­ben daher im Westen auf dem aktu­el­len Niveau.«

Damals hat man mit Steuergeldern Banken geret­tet, heu­te Großkonzerne. Man kann ja nicht alle beglü­cken. Das Spiel nennt sich "sozia­le Markwirtschaft". "Kapitalismus" ist irgend­wie kla­rer. Und die Rolle des Staates in einem sol­chen System wird auch deutlich.

6 Antworten auf „„Auch und insbesondere in Krisenzeiten wie der aktuellen Covid-19-Pandemie können sich die Rentnerinnen und Rentner auf die gesetzliche Rente verlassen““

  1. Soziale Marktwirtschaft war früher.
    Die "markt­kon­for­me Demokratie" wird grad in die glo­bal gover­nan­ce mit glo­ba­lem Korporatismus überführt.

  2. Solange Bürger "ihre" Regierung als ihre unan­tast­ba­ren Herrscher von Gottes Gnaden anse­hen und sich ihnen unter­wer­fen, wird sich nichts ändern!

  3. Nun gut, das ist zwangs­läu­fig und im Vergleich zu den meis­ten ande­ren Bevölkerungsschichten eine sehr klei­ne Einbuße. Ich bin sehr gespannt, wie man mit der Rente umzu­ge­hen gedenkt, wenn in ein oder zwei Jahren die finan­zi­el­len Auswirkungen des der­zei­ti­gen Irrsinns so rich­tig durch­schla­gen und die Arbeitslosenzahlen in die Höhe geschnellt sind.

  4. Es ist so häßlich…natürlich ist die Versorgung der Generationen unse­rer Eltern und Urerltern mit Kosten ver­bun­den – das war einst die Defintion von Zivilisation (so hab ich´s mal gelernt – der Umgang mit Kranken, Alten…und Kindern – konn­te aber auf "Wikipedia" mei­ne Quelle (Herr Hofmeister) nicht veri­fi­zie­ren – er wür­de sich freu­en dar­ob). Die in den Nullerjahren bejam­mer­te "Spätletalität (Gruselig – auf goog­le fin­de ich das Zitat nicht mehr – war ein Präsi von der Ärztekammer – kann wer hel­fen???) ist eigent­lich kein Problem mehr – durch Rentenbesteuerung und Veränderung der Anrechnungszeiträume hau­en wir sie alle in Harz4. Die Lösung dann: gemein­schafts­ver­träg­li­ches Ableben. Soylent Green (deut­cher Titel :" Jahr 2022 …die über­le­ben wol­len) – wohl bekommts. (Sorry, bin gera­de echt ange­pisst von unse­rer "Zivilisation"…)

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