Bei "Impfungen" haben sie sich überreizt

"Müller hält Möglichkeiten beim Impfen für «ausgereizt»Berlin (dpa) – Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält die Möglichkeiten der Politik, bei den Corona-Impfungen noch nen­nens­wer­te Fortschritte zu erzie­len, all­mäh­lich für erschöpft. «Wir haben sehr viel Aufklärungsarbeit geleis­tet», sag­te der SPD-Politiker am Dienstag und ver­wies auf Brief‑, TV‑, Radio- oder Social Media-Kampagnen eben­so wie auf nied­rig­schwel­li­ge Angebote in Einkaufszentren, auf Parkplätzen oder in Clubs. Doch alles lau­fe zäh und lang­sam. «Minimalste Schritte kom­men wir nur vor­an», so Müller. «Ich kom­me jetzt an einen Punkt, wo ich den­ke, viel­leicht haben wir das, was wir machen kön­nen als Politik, auch ausgereizt.»

Müller schließt dar­aus: «Ich glau­be, wir brau­chen drin­gend Bündnispartner jetzt, Bündnispartner, die noch mal mehr Menschen oder ande­re Menschen errei­chen als wir.» Als Beispiele nann­te er Gastronomen, Hotels, Theater, Sportarena, Kino – über­all dort kön­ne auf die Bedeutung des Themas Impfen hin­ge­wie­sen werden.

Allen müs­se bewusst sein, dass mit der aktu­el­len Impfquote von gut 60 Prozent viel erreicht wor­den sei, aber Richtung Winter 75, 80 oder noch bes­ser 85 Prozent nötig sei­en. «Wir haben es in der Hand, es in den nächs­ten Monaten abzu­si­chern», sag­te Müller. Ziel müs­se sein, mit deut­li­che höhe­rer Impfquote in den Winter zu star­ten, «ohne dass wir wie­der zu ein­schrän­ken­den Maßnahmen kom­men, ohne dass wie­der Betriebe, Sportveranstaltungen, Kultureinrichtungen geschlos­sen wer­den müs­sen»."
welt.de (7.9.)


skatwelt.net

27 Antworten auf „Bei "Impfungen" haben sie sich überreizt“

  1. Das Spiel ist noch lan­ge nicht überreizt:
    Man könn­te Paar-Beziehungen zwi­schen Geimpften und Ungeimpften erschwe­ren bzw. verbieten.
    Zur Unterscheidung zwi­schen Geimpften und Ungeimpften könn­te man eine Pflicht zum Tragen eines Bändchens, alter­na­tiv eine Tätowierung, einführen.
    Überzeichnende Parodien, Verunglimpfungen und Ausgrenzung der Ungeimpften in allen Medien wären möglich.
    Zum Schutz der Geimpften und Ungeimpften wären geson­der­te Wohnviertel denkbar.
    Gegner der Maßnahmen wären durch Informanten bzw. ein Meldeportal schnell auszumachen.
    In Berlin z.B. könn­te man eine Konferenz ein­be­ru­fen, mit dem Ziel die Impfquote zu erhö­hen, um damit end­lich eine Lösung herbeizuführen.
    Zur Durchsetzung aller Maßnahmen könn­te man die AntiFa als Helfer, bei finan­zi­el­ler Unterstützung, gewinnen.
    Kritische Stimmen sind durch Hausdurchsuchungen, Finanzprüfungen, vor­läu­fi­ge Festnahmen schnell mund­tot zu machen.
    Manches wur­de von Joe McCarthy in den 1950ern so bereits erfolg­reich in den USA angewandt.

      1. @Lumumba: Es macht wohl einen erheb­li­chen Unterschied, ob sich Menschen, aus wel­chen Gründen auch immer, täto­wie­ren las­sen, oder ob ein Regime ZwangsarbeiterInnen und Todgeweihte so mar­kiert. Witzchen ver­bie­ten sich da.

    1. Man könn­te auch Straftaten gegen Ungeimpfte als straf­frei legi­ti­mie­ren. Oder Ungeimpften den Status als Mensch aberken­nen. Da gibt es noch soooo vie­le Möglichkeiten.

    2. Das pas­siert schon- das mit den Paaren, wenn sie als Eltern uneins sind, was die Kinder betrifft. Es bekommt die oder der Recht, die oder der den "Empfehlungen" der Stiko ent­spricht. Heute im gra­tis Regionalblatt gelesen.

  2. Es ist fas­zi­nie­rend, zu erle­ben, wie sim­pel die Rezepte sind, um einen Massenwahn zu erzeu­gen: man muss den Leuten nur in stän­di­ger Wiederholung aus allen Kanälen einen Heidenschreck ein­ja­gen, und schon klappt es bei vie­len sogar frei­wil­lig. Manche nen­nen das Phänomen Schwarmintelligenz. Nun ja. 

    Am bewun­derns­wer­tes­ten ist jedoch das Talent eines Klaus Schwab, in jahr­zehn­te­lan­ger gedul­di­ger Arbeit nicht nur die UN zu ver­ein­nah­men, son­dern auch noch den Sektennachwuchs aus­zu­bil­den, der nun welt­weit an den Regierungen ist. Die Ideen hat er nicht selbst, aber er ist der per­fek­te Stratege für die Umsetzung, einer, der gedul­dig alles inklu­diert und ein­seift, bis es dem alten Mann aus der Hand frisst und er sie mit sei­nen Geschäftsleuten "über­neh­men" kann.

    1. @ some1

      Robert Musil mein­te mal, dass es, wenn es Wirklichkeitssinn gebe, auch Möglichkeitssinn geben müsse. 

      Analog wür­de ich sagen, dass es, wenn es Schwarmintelligenz gibt, auch Schwarmdummheit geben muss. Letztere gedeiht beson­ders gut in Systemen mit hier­ar­chi­schen und stark zen­tra­li­sier­ten Informationsmonopolen bezie­hungs­wei­se ‑oli­go­po­len. Das ist also auch eine Systemfrage.

      1. @FS

        Schwarmeffekte sind nie­mals intel­li­gent, weil die Abstimmung und Ausrichtung anein­an­der sich nicht "jus­tiert", wie man­che ger­ne glau­ben, son­dern sich an dem jeweils aktu­ell für am wich­tigs­ten gehal­te­nen oder am belieb­tes­ten "Fisch" ausrichtet.

        1. @ some1

          Das kann man so sehen, ent­spricht aber nicht dem gän­gi­gen Bild, das die Biologie vom Schwarmverhalten zeichnet.

          Man soll­te die Metapher aber viel­leicht auch nicht über­stra­pa­zie­ren, weil Schwarmverhalten nicht reflek­tiert, son­dern reflex­ar­tig erfolgt. Insofern ist grund­sätz­lich frag­lich, ob das als intel­li­gen­tes Verhalten bezeich­net wer­den kann.

      2. Gunter Dueck hält zum Thema Schwarmdummheit sehr schö­ne Vorträge und schreibt dazu Bücher. Leider schwimmt er bei Coronoia auch über­wie­gend im Schwarm mit.

  3. Vielleicht zieht Herr Müller so über­stürzt den Kopf ein, weil Dr. Füllmich ihn dar­auf hin­ge­wie­sen hat, dass Werbung für Impfstoffe nicht zuläs­sig ist und die Sache dem­nächst für Werbetreibende in die­ser Sache dem­nächst ziem­lich teu­er wer­den könn­te. Siehe hier:

    ,,Verstöße gegen das HWG (Heilmittelwerbegesetz) wer­den jedoch nicht durch­ge­hend als Ordnungswidrigkeiten ange­se­hen. Eine Zuwiderhandlung gegen das Verbot der irre­füh­ren­den Reklame, wie sie in § 3 HWG beschrie­ben ist, gilt § 14 zufol­ge als Straftat. Eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr kön­nen hier die Konsequenz sein. Verstoßen Betroffene aus Fahrlässigkeit gegen § 3 HWG, geht das Gesetz jedoch von einer Ordnungswidrigkeit aus. Diese kann eine Geldbuße von bis zu 20.000 Euro nach sich ziehen."

    Außerdem habe ich mich schon oft gefragt, war­um der Zusatz „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“, der sonst hin­ter jeder harm­lo­sen Lutschpastille steht, bei der Werbung für ,,Impfstoffe" kei­ne Anwendung fin­det. Vermutlich wür­de den ,,Immunisierten" schlag­ar­tig schlecht wer­den, wenn sie tat­säch­lich nach­le­sen wür­den, was in der Packungsbeilage von Pfizer und Co. drinsteht.

    Hier der link: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdf

    Und hier ein wesent­li­cher Auszug: ,,Nach der Impfung mit Comirnaty wur­den sehr sel­te­ne Fälle von Myokarditis (Herzmuskelentzündung)
    und Perikarditis (Herzbeutelentzündung) berich­tet. Die Fälle raten haupt­säch­lich inner­halb von zwei Wochen nach der Impfung auf, häu­fi­ger nach der zwei­ten Impfung und häu­fi­ger bei jüngeren
    Männern. Nach der Impfung soll­ten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Brustschmerzen ach­ten und sofort einen Arzt auf­su­chen, wenn die­se auftreten."
    Und wei­ter: ,,Wie bei jedem Impfstoff schützt die 2‑Dosen-Impfserie mit Comirnaty mög­li­cher­wei­se nicht alle geimpf­ten Personen und es ist nicht bekannt, wie lan­ge Sie geschützt sind.
    Comirnaty wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen."

    Gesund klingt das jeden­falls nicht.

    ,,Müller schließt dar­aus: «Ich glau­be, wir brau­chen drin­gend Bündnispartner jetzt, Bündnispartner, die noch mal mehr Menschen oder ande­re Menschen errei­chen als wir.» Als Beispiele nann­te er Gastronomen, Hotels, Theater, Sportarena, Kino – über­all dort kön­ne auf die Bedeutung des Themas Impfen hin­ge­wie­sen werden."

    Gemäß § 111 Absatz 1 StGB1 könn­te man die­se Äußerung im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes als Aufforderung zu Straftaten inter­pre­tie­ren. Aber da ken­ne ich mich nicht aus. Ich bin kein Jurist.

    1. Finde ich kon­se­quent. Sollen sich doch die Bündnispartner mit ver­bo­te­ner Allheilmittelwerbung die Finger schmut­zig machen und dafür ihr Geld ausgeben.

  4. Wenn das alles durch­ge­setzt wird, wäre es dann Faschismus oder nur eine Laune der Politiker ?
    Ich ken­ne inzwi­schen sehr vie­le Menschen, die von Faschismus spre­chen, wenn sie von Deutschland spre­chen. Und ich stim­me ihnen zu.
    Das sind weder AfD Wähler noch Rechtsextrimisten.
    Ich mache da näm­lich einen Unteschied .

    Gut, in Frankreich und Italien schaut das wohl auch nicht anders aus, aber wir soll­ten uns erst ein­mal an die eig­ne Nase fassen.

    AA ist gefragt.

  5. Das Problem ist: Sie haben es überreizt.

    Jeder "Impfbefürworter", der sich sooo weit aus dem Fenster gelehnt hat, der ist jetzt "Aktenkundig" bei den "Impfgegnern". Und die Gescholtenen wer­den das nie­mals vergessen.

    Wenn es denen nicht gelingt die Spaltung voll­ends zu voll­zie­hen, dann sieht das auch für die zukünf­tig Regierenden düs­ter aus. Denn dann klebt denen das Etikett eines "Impf-Hardliners" an der wei­ßen Weste… und wer will schon auf 40% poten­ti­el­le Wähler verzichten.

    Und selbst, wenn sich die 40% imp­fen lie­ßen… ver­ges­sen wer­den die den Zwang nicht.

  6. Dr. Norbert Haering schrieb auf sei­nem Blog:

    "Wozu haben wir uns imp­fen las­sen, wenn wir wei­ter Angst vor Ungeimpften haben sollen?
    Wir Geimpften sind gegen schwe­re Verläufe einer Corona-Infektion sehr gut geschützt, wird uns ver­si­chert. Deshalb haben wir uns imp­fen las­sen. Trotzdem den­ken sich die Politiker immer neue Arten der Ausgrenzung für Ungeimpfte aus, um die­se von uns fern zu halten.
    Entweder die Impfung schützt, dann brau­chen wir kei­ne Angst vor Ungeimpften zu haben, oder sie schützt nicht, dann hat man uns betrogen."

    https://norberthaering.de/news/soldiaritaetsaufruf/

    1. @Anders

      Das ist zwar löb­lich, aber medi­zi­nisch unklug. Ge"impfte" sind nicht nur nicht immun, son­dern sie erzeu­gen durch die unvoll­stän­di­ge Immunisierung anste­cken­de­re Varianten, gegen die sie selbst nicht geschützt sind, und sie gefähr­den damit auch Unge"impfte", deren Immunsystem nicht auf der Höhe ist. Daran ändert kei­ne Solidarität etwas.

  7. Das mit den "Bündnispartnern" ist mir brand(sic!)neu!

    Toll, ich stel­le mir das in etwa so vor: bei der Kontrolle der 3G-Regel (vom Hotel bis zur Sportarena). Jeder der mit Test statt der ande­ren bei­den G's kommt wird zuvor­derst dar­auf hin­ge­wie­sen, dass bei Nichtimpfung eine "ein­schrän­ken­de Maßnahme droht" und bei müdem Lächeln oder hoch­ge­zo­ge­nen Augenbrauen subi­to in den Impfraum gezerrt.

    Die mehr als nur grenz­wer­ti­ge "Argumentation", dass es sich bei den "ein­schrän­ken­den Maßnahmen" um ähn­lich not­wen­di­ge und wirk­sa­me han­delt wie z.B. einen Feuerwehreinsatz bei Großbrand, ist erstaun­li­cher­wei­se, trotz mehr­fa­cher Indizien (die i.d.R. strikt "geleug­net" wer­den), dass dem eher nicht so ist der Bevölkerung regel­recht "ein­ge­impft" wor­den (wobei auch hier die Quote um die 60% dümpelt).
    Gerade gön­ne ich mir das zwei­fel­haf­te Vergnügen, die voll­stän­di­ge Antwort auf eine "klei­ne Anfrage" der FDP-Bundestagsfraktion reinzuziehen:
    https://dserver.bundestag.de/btd/19/317/1931798.pdf

    Erschreckend: die Antwort ist, sor­ry, "Geschwurbel" auf Dr.osten-Niveau, der im März letz­ten Jahres die "Kombination" aus einer Metastudie mit Daten und Auswertungen von Presseberichten aus "spa­ni­schen" Grippezeiten ins Spiel brachte:
    "Es nützt extrem viel, zwei oder mehr Maßnahmen zu kom­bi­nie­ren. Veranstaltungsstopp und Schulschließungen in Kombinationen sind extrem effi­zi­ent – vor allem, wenn man das mehr als vier Wochen durchhält."
    vgl. auch: https://www.corodok.de/die-spanische-grippe/

    In der Antwort auf die "klei­ne Anfrage" wird das so ver­wurs­tet und mit Nebelkerzen und Blendgranaten aufgehübscht:
    "Die genaue Auswirkung ein­zel­ner Maßnahmen auf das Infektionsgeschehen ist immer abhän­gig von vie­len Faktoren, wie z. B. der Bevölkerungsstruktur, dem poli­ti­schem System, den sozia­len, öko­no­mi­schen und auch kul­tu­rel­len Aspekten, die mit­ein­an­der sowie mit ande­ren Faktoren wie der Saisonalität und der
    mög­li­chen Entwicklung des Erregers inter­agie­ren. Durch die­ses kon­text­spe­zi­fi­sche Zusammenspiel einer sehr gro­ßen Anzahl an Variablen ist es nicht mög­lich, die Auswirkung einer ein­zel­nen Maßnahme auf einen Indikator (z. B.Inzidenz) belast­bar und gene­ra­li­sier­bar zu quan­ti­fi­zie­ren und zwi­schen Ländern zu ver­glei­chen. Die mul­ti­fak­to­ri­el­len Zusammenhänge sind auch eine mög­li­che Erklärung für die Variationen in der Effektivität ein­zel­ner Maßnahmen zwi­schen unter­schied­li­chen Regionen oder Ländern. Vergleichende Fallstudien beto­nen viel­mehr die Effektivität von sich ver­stär­ken­den Maßnahmen. Die Evidenz zeigt klar, dass es immer die Umsetzung meh­re­re gleich­zei­ti­ger Maßnahmen ist, die den Pandemieverlauf be-ein­träch­ti­gen, also die Summe der Schutzmaßnahmen, die einen Rückgang von Infektionen herbeiführen".

  8. "… Müller schließt dar­aus: «Ich glau­be, wir brau­chen drin­gend Bündnispartner jetzt, Bündnispartner, die noch mal mehr Menschen oder ande­re Menschen errei­chen als wir.» Als Beispiele nann­te er Gastronomen, Hotels, Theater, Sportarena, Kino – über­all dort kön­ne auf die Bedeutung des Themas Impfen hin­ge­wie­sen werden. …"
    Mensch Müller! Müllerts bei Dir? Ich wer­de doch gar nicht in die von Dir genann­ten öffent­li­chen Einrichtungen gelas­sen und kann mich daher von Dir und Deinen Probagandisten nicht zutex­ten las­sen. Du, Müllerchen, hast aber auch Ideen – die voll dane­ben gehen. 🙂 Die, die Deine Probaganda-Filme, Müllerchen, gucken, sind schon längst mit der soge­nann­ten "Impf"-Brühe ver­saut wor­den. Und war­ten auf das Ende ihrer Tage, zum Beispiel im Kino oder im Fußballverein.
    Ach mensch Du Müllerchen.

  9. Warum die­se Hetzjagd von Politik und Medien auf die vie­len NICHT gene­tisch ver­än­der­ten Organismen (vul­go "Ungeimpften")? Man stel­le sich nur vor: die­se Menschen (in D'land viel­leicht 10–20Mio.) durch­lau­fen jede Grippewelle der nächs­ten Jahre wie immer, weil ihr Immunsystem nicht mani­pu­liert wur­de. Das wäre wohl der abso­lu­te Tod die­ses "Narratives" oder ein Beleg hierfür:
    Der soge­nann­te Nürnberger Kodex ist eine zen­tra­le, aktu­ell heu­te ange­wand­te ethi­sche Richtlinie zur Vorbereitung und Durchführung medi­zi­ni­scher, psy­cho­lo­gi­scher und ande­rer Experimente am Menschen. Er gehört seit sei­ner Formulierung in der Urteilsverkündung im Nürnberger Ärzteprozess (1946/47) ins­be­son­de­re zu den medi­zi­nethi­schen Grundsätzen in der Medizinerausbildung (ähn­lich wie das Genfer Gelöbnis). Er besagt, dass bei medi­zi­ni­schen Versuchen an Menschen „die frei­wil­li­ge Zustimmung der Versuchsperson unbe­dingt erfor­der­lich (ist). Das heißt, dass die betref­fen­de Person im juris­ti­schen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbe­ein­flusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgend­ei­ne ande­re Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betref­fen­de Gebiet in sei­nen Einzelheiten hin­rei­chend ken­nen und ver­ste­hen muss, um eine ver­stän­di­ge und infor­mier­te Entscheidung tref­fen zu können“.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nürnberger_Kodex

  10. "Schimpfen macht Brei"?

    Wenn ich mir die ste­ti­ge Brachialisierung des Duktus' unse­rer Politdarsteller ver­ge­gen­wär­ti­ge, dann ver­mei­ne ich vor mei­nem inne­ren Ohr den Schiklgruber bel­len zu hören:
    "Nur die Impfung
    führt zur Endlösung
    der Virusfrage!" 

    Ich fra­ge mich in letz­ter Zeit dau­ernd, wie wohl die­se "Anfänge" defi­niert sind, über die gesagt wird, man sol­le ihnen "weh­ren". Für mich sieht das schon ein wenig mehr nach "mit­ten­drin" aus. 

    "Er war immer ein guter Hirte,
    war­um soll­te er uns im Herbst
    zur Schlachtbank führen?"

    "Weil es sein Job ist!"

    "Das glau­be ich nicht,
    das hat er doch noch nie gemacht!" 

    Oder, um es mit Monty Phytons zu sagen:
    "Jeder nur ein Kreuz!"

    S.P.

  11. "Müller hält Möglichkeiten beim Impfen für «aus­ge­reizt»"

    Die nor­ma­le Reaktion, wenn man etwas als "aus­ge­reizt" betrach­tet, ist doch eigent­lich immer, dann davon abzu­las­sen und sich ande­ren Dingen zuzuwenden?

  12. Was mich dar­an ver­wun­dert – neben der Frage, wie Ungeimpfte denn die Stätten der Erläuterung betre­ten sol­len – ist, dass Seine Ausgereiztheit offen­sicht­lich glaubt, ich wür­de mich von Schauspielern, einem Gastwirt oder einem Sportler in heik­len Fragen bera­ten oder auch nur beein­flus­sen lassen.

    Möglicherweise pro­ji­ziert er da eige­ne Gepflogenheiten auf ande­re Menschen, was so man­che Kapriolen sei­ner Politik erklä­ren könnte…

  13. Der Pfizeraugust … äääähhh Pflaumenaugust kün­digt doch bloß die Impfpflicht an. Das ist eine ver­steck­te Drohung.
    »Bündnispartner, die noch mal mehr Menschen oder ande­re Menschen errei­chen als wir«: Soldaten, Polizisten, Ordnugsamtsmitarbeiter etc …

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