"Bei der heute um 13.03 Uhr versandten E‑Mail mit dem Betreff ‚Ich mach da nicht mehr mit!‘ handelt es sich nicht um die Weitergabe autorisierter Informationen der Behörde"

Manchmal hat Digitalisierung auch Vorteile.

Auf berliner-zeitung.de ist am 18.7. zu lesen:

»Berliner Feuerwehr: Wut-Mail gegen die Impfpflicht
Eine inter­ne Wut-Mail sorgt für Aufregung bei der Berliner Feuerwehr. Unter der Überschrift „Ich mach da nicht mehr mit“ kri­ti­siert ein Mitglied der Feuerwehr „ein Klima der Angst“, schreibt von „mas­si­ver Einschüchterung“ und „ziel­lo­ser Hysterie“ beim Thema Corona und Impfen inner­halb der Behörde. Brisant: Die Mail wur­de von einem Feuerwehr-inter­nen Account mit dem Namen „Stab-FM03“ verschickt.

Aus der Führungsebene der Feuerwehr heißt es dazu in einer Antwortmail: „Dieses Postfach ist der Nutzung für Stabslagen vor­be­hal­ten, um schnell und ein­heit­lich wich­ti­ge Informationen in kom­ple­xen Einsatzlagen zu kom­mu­ni­zie­ren.“ Und wei­ter: „Bedauerlicherweise wur­de die­ses Postfach heu­te unbe­rech­tigt genutzt.“…

Der Verfasser der Mail for­dert sei­ne Kollegen nun dazu [sic], „unab­hän­gig davon ob ihr geimpft, gene­sen oder unge­impft seid“, kei­ne Angaben „über den eige­nen Status zu machen“ und sich somit „dem bereits jetzt hoff­nungs­los über­for­der­ten Gesundheitsamt mel­den“ zu las­sen. Dann müss­te das Gesundheitsamt zunächst den Impfstatus in jedem gemel­de­ten Fall über­prü­fen. Das Kalkül: Allein durch die hohe Zahl der abzu­ar­bei­ten­den Meldungen könn­te somit ver­hin­dert wer­den, dass unge­impf­te Feuerwehrmänner ent­deckt und sank­tio­niert werden…

Die am Freitag ver­schick­te Mail schlägt inner­halb der Feuerwehr nun hohe Wellen. Sie wur­de an über 6000 Empfänger ver­schickt, auch an Adressen außer­halb der Feuerwehr. Nach Informationen der Berliner Zeitung sind in dem adres­sier­ten Verteiler zudem auch die Senatsinnenverwaltung als auf­sichts­füh­ren­de Behörde, meh­re­re Hilfsorganisationen wie etwa das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder der Arbeiter-Samariter-Bund sowie die eben­falls in der Notfallrettung täti­ge Bundeswehr.

Die Führungsebene der Berliner Feuerwehr reagier­te umge­hend. Noch am Freitag ver­schick­te sie eine Mail an den­sel­ben Empfängerkreis… „Bei der heu­te um 13.03 Uhr ver­sand­ten E‑Mail mit dem Betreff ‚Ich mach da nicht mehr mit!‘ han­delt es sich nicht um die Weitergabe auto­ri­sier­ter Informationen der Behörde. Die Inhalte spie­geln nicht die Haltung der Berliner Feuerwehr wieder.“«

13 Antworten auf „"Bei der heute um 13.03 Uhr versandten E‑Mail mit dem Betreff ‚Ich mach da nicht mehr mit!‘ handelt es sich nicht um die Weitergabe autorisierter Informationen der Behörde"“

  1. Genlabor Afrika Die Geschäfte des Bill Gates

    Lobbyisten, Philanthropen und Geschäftsleute plä­die­ren für den Einsatz von Gentechnik in Afrika. 

    Ihr Hauptargument:
    Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen sei­en die Lösung im Kampf gegen Hunger und Malaria,
    "zwei der größ­ten Gesundheitsprobleme des Kontinents". 

    Zu den Anhängern der Bewegung gehört Bill Gates, einer der reichs­ten Männer der Welt.
    Was treibt Gates an?

    Lobbyisten, Philanthropen und Geschäftsleute plä­die­ren für den Einsatz von Gentechnik in Afrika. 

    Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen sei­en die Lösung im Kampf gegen Hunger und Malaria, zwei der größ­ten Gesundheitsprobleme des Kontinents.
    Zu den Anhängern der Bewegung gehört Bill Gates, einer der wohl­ha­bends­ten Männer der Welt und Gründer der ein­fluss­reichs­ten gemein­nüt­zi­gen Stiftung der Geschichte.

    Die Dokumentation zeigt, wie sich die Bill & Melinda Gates Foundation zu den wich­tigs­ten Förderern von Gentechnikexperimenten in Afrika ent­wi­ckeln konnte. 

    Diskret und gegen kri­ti­sche Stimmen gefeit, tüf­teln Forscherinnen und Forscher an der gene­ti­schen Veränderung von Maniokpflanzen oder Mücken zur Lösung des Malariaproblems. 

    Zwiespältig ist dabei die Rolle der EU:
    Stand die Staatengemeinschaft der Gentechnik ob der poten­zi­el­len Risiken für Gesundheit und Umwelt ursprüng­lich skep­tisch gegen­über, so führt sie jetzt gemein­sam mit der Stiftung des Microsoft-Gründers Experimente durch, die hier ver­bo­ten wären.

    Bei der gen­tech­ni­schen Aufrüstung in Afrika geht es um Macht, aber auch um Geld.
    Und auch hier steht die Bill & Melinda Gates Foundation im Mittelpunkt:
    Indem sie Gentechnikexperimente in Afrika finan­ziert, spielt sie den gro­ßen west­li­chen Agrarkonzernen in die Hände.

    C – Die Geschäfte des Bill Gates“ öff­net die Tore zur schö­nen neu­en Welt des Philanthrokapitalismus, in der Wohltätigkeit und Geschäftemacherei kei­ne Gegensätze mehr sind, Gentechnik als Hungerhilfe getarnt wird und öffent­li­che Investitionen im Dienste pri­va­ter Interessen stehen.

    Regie : Jean-Baptiste Renaud
    Land : Frankreich
    Jahr : 2021
    Herkunft : ARTE F
    Dauer : 53 Min.
    Verfügbar : Vom 14/06/2022 bis 18/10/2022
    https://www.arte.tv/de/videos/095723–000‑A/genlabor-afrika/

    oder zum Download unter
    https://mediathekview.de webclient .….
    Suche nach "Genlabor Afrika"

    1. @Publicviewer: Das Beseitigen von Personen hat in der Geschichte höchst sel­ten etwas bewirkt. Ich gehe hier auch davon aus, daß nicht die phy­si­sche "Beseitigung" von Menschen gemeint ist. Wie machen wir das mit der Abschaffung des Kapitalismus? Und was kommt dann?

      1. @ aa das ist die wich­tigs­te Frage: "Was kommt dann?"
        Bisher ist mir/uns noch kei­ne schlüs­si­ge Antwort eingefallen…den "mar­xis­ti­schen" Vordenkern lei­der auch nicht… also "Was tun?" Für Antworten/ Diskussion wären wir dankbar…

        1. Es gibt ein Konzept, wel­ches sich »öko­so­zia­le Marktwirtschaft« nennt, das als drit­ter Weg dem chao­ti­schen Kollaps durch Überlastung der Ökosysteme auf­grund des Bevölkerungswachstums bei gleich­zei­ti­gem »Weiter so« auf allen Ebenen und der glo­ba­len Brasilianisierung und damit ver­bun­de­nen Ökodiktatur (mglw. »Great Reset«) gegen­über­ge­stellt wird. In Deutschland wird es u.a. durch den von mir sehr geschätz­ten Franz Josef Radermacher pro­pa­giert. Der Ansatz ist voll­stän­dig aus­for­mu­liert und lie­ße sich mit gro­ßen Vorteilen für den aller­größ­ten Teil der Menschheit umset­zen. Er wird aller­dings von eini­gen Personen oder Gruppen, die gera­de in alter­na­tiv-infor­mier­ten Kreisen nicht eben gut beleu­mun­det sind, unter­stützt, z.B. ist Herr Radermacher selbst Club of Rome Mitglied und die inter­na­tio­na­le Plattform für die öko­so­zia­le Marktwirtschaft nennt sich »Global Marshall Plan Initiative«.
          Interessant übri­gens auch Radermachers Statement bei einer Podiumsdiskussion mit Ralf Fücks zur Ukraine https://www.fawn-ulm.de/statement-prof-f-j-radermacher-zur-situation-in-der-ukraine (s.a. YouTube-Links unten)

      2. @aa

        Nach den noto­risch repres­si­ven Maßnahmen der Herrschenden zu urtei­len, deren äußers­te Steigerung die phy­si­sche Vernichtung von Menschen ein­schließt, sehen die­se das grund­sätz­lich anders. Oder, wie es Hans Magnus Enzensberger einst for­mu­lier­te: „Die ein­fachs­te Überlegung zeigt, daß der pri­va­te Mord […] nie mit dem öffent­li­chen sich hat mes­sen kön­nen. Alle indi­vi­du­el­len Gewaltverbrechen von Kain bis Landru wie­gen das Unrecht nicht auf, das allein die Erbfolgekriege Europas im acht­zehn­ten Jahrhundert oder die kolo­nia­len Hoheitsakte eines ein­zi­gen Jahrzehnts ver­ur­sacht haben.“

        Und natür­lich bewirkt die phy­si­sche Vernichtung von Menschen etwas, wie die Herrschenden wis­sen, wes­halb sie sich zum Zweck der Herrschaftssicherung sei­ner immer wie­der bedie­nen. Was sie nicht bewirkt, ist die Aufhebung und Überwindung der Herrschaft (und ihrer Manifestationen Staat und Politik), das ist das Dilemma.

        1. der Hammer trifft den Nagel. so auf den Punkt. Danke. Es braucht somit kei­ner beson­de­ren Begründung, Menschen des Lebens zu berau­ben, wird nicht nur Mittel son­dern Ziel. (nicht unbe­dingt phy­sisch son­dern generell.)?

          Ich bewun­de­re Spinnen. Mag sie nicht besonders. 

          Ist es nicht die Überheblichkeit ins­be­son­de­ree des sog. Wergetwestens, der seit Jahrhunderten, die Probleme schaaft, deren Beseitigung er vorgibt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.