Berghain: Ins Knie geimpft

Nirgends waren die Sprüche "Wir imp­fen euch alle!" so zahl­reich wie in Friedrichshain-Kreuzberg, wenn GegnerInnen der Corona-Maßnahmen demons­trier­ten. Nun wer­den die Spritzen-Gläubigen von der Wirklichkeit ein­ge­holt. Auf berliner-zeitung.de ist am 19.10. zu lesen:

»Berghain in Berlin: 19 Party-Gäste nach Corona-Ausbruch infiziert
Im Berliner Berghain wur­de in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober mit der 2G-Regel gefei­ert. Nach dem Ausbruch muss­ten 2500 Party-Gäste kon­tak­tiert werden. 

Berlin – Im welt­be­rühm­ten Club Berghain in Berlin hat es in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober einen Corona-Ausbruch mit bis­her 19 Infizierten gege­ben. Es war eine der ers­ten Partys in den Innenräumen des Clubs seit Pandemiebeginn. Bei den Veranstaltungen im Berghain gilt der­zeit die 2G-Regel. Nur Geimpfte und Genesene sind zuge­las­sen, die Kontakte wer­den erfasst und kön­nen nach­ver­folgt wer­den. Wie Sara Lühmann, die Pressesprecherin des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, auf Nachfrage der Berliner Zeitung erklär­te, ist eine Person nach der Party posi­tiv auf Corona getes­tet worden.

2500 Gäste wur­den nach Bekanntwerden des Ausbruchs kon­tak­tiert – mit der Empfehlung, sich tes­ten zu las­sen und sich bei Symptomen einer PCR-Testung zu unter­zie­hen. Bei den 19 posi­tiv Getesteten han­delt es sich aus­schließ­lich um Berliner. 15 davon woh­nen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die übri­gen vier in ande­ren Bezirken. „Die 15 betrof­fe­nen Gäste aus Friedrichshain-Kreuzberg sind alle voll­stän­dig geimpft und haben mil­de bis gar kei­ne Krankheitsverläufe“, erklär­te Lühmann wei­ter. Die Impfnachweise sei­en, soweit bekannt, vom Berghain gewis­sen­haft kon­trol­liert worden.

Für die Organisation der Berliner Clubs, die Berliner Clubcommission, ist der jüngs­te Ausbruch kein Grund „in Panik zu ver­fal­len“. Pressesprecher Lutz Leichsenring sag­te: „Der aktu­el­le Fall zeigt, dass die Kontaktnachverfolgung funk­tio­niert und alles nach und nach über­prüft wird.“«

8 Antworten auf „Berghain: Ins Knie geimpft“

    1. Wäre inter­es­sant, von wann und wo das jeweils ist und was die tat­säch­li­chen Begleitumstände sind. Vieles kann ich so nicht bestä­ti­gen, auch wenn es in ande­ren Teilen des Landes anders sein mag.

  1. Ich fra­ge mich immer, wel­che Idioten der Empfehlung, sich tes­ten zu las­sen, Folge leisten.

    In die­sem Fall muss man aber wohl dank­bar sein, obwohl man sich fra­gen muss, ob das nicht nur dem Zweck dient, von 2G schnel­ler zu 1G zu kommen.

    1. @FS:
      sor­ry, wer sich in der Altersgruppe des Berghain-Publikums befin­det und sich deswegen
      – "piek­sen" ließ und
      – "2G-Regeln" akzeptiert
      weil man sich da sowohl "soli­da­risch" als auch "siche­rer fühlt",
      der wird auch mit hoher Wahrscheinlichkeit den emp­foh­le­nen Test machen und sich bis zum Ergebnis "häus­lich isolieren".
      Vor allem dann, wenn man in einer getes­te­ten Gruppe im "Berghain" war.

      Ist Schadenfreude angebracht?
      Ich wür­de sie allein des­we­gen unter­las­sen, weil ich mich seit Monaten über das Triumphgeheul der Medien auf­re­ge, wenn mal wie­der ein "Impfverweigerer" auf einer Intensivstation gelan­det ist.

  2. "In der Diskussion um Corona und die Handhabung der Maßnahmen ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behal­ten. Und auch wenn man­cher den Eindruck haben mag, dass der Wert von Fakten dabei mit­un­ter über­ra­schend gering ist – gra­de im direk­ten Dialog blei­ben sie ein wich­ti­ges Werkzeug für die Argumentation. Wer belast­ba­re Zahlen und Daten an der Hand haben will, ist mit der Homepage corona-reframed.de gut bedient. Die Seite soll „ein Handout für sach­li­che Informationen, Diskussionen & Aufarbeitung“ sein. Und das gelingt ihr außer­or­dent­lich gut.

    Übersichtlich zusam­men­ge­stellt und gra­fisch anspre­chend auf­be­rei­tet fin­det sich dort eine Vielzahl von Fakten rund um das Thema Corona, ange­fan­gen bei der grund­sätz­li­chen Gefährlichkeit der Infektion – anhand von Daten wie Altersmedian der COVID-Verstorbenen, Infektionssterblichkeit und Übersterblichkeit – über Gesundheitsdaten wie Hospitalisierungsraten, Bettenauslastung in den Krankenhäusern und Impfdurchbrüchen bis hin zu Daten rund um PCR-Test, Immunität und Impfung sowie zu Long-COVID und mög­li­chen Kollateralschäden. Besonders kom­for­ta­bel: Die Zahlen und Angaben sind immer mit einem Link ver­se­hen, der direkt zur jewei­li­gen Quelle führt.

    Und wer steckt hin­ter der Seite? „Der Ursprung der Seite bestand dar­in, rein pri­va­te Inhalte für Freunde zur Verfügung zu stel­len“, schrei­ben die Betreiber im Impressum. „Aufgrund des hohen Besucheraufkommens in den letz­ten Tagen und den vie­len posi­ti­ven Rückmeldungen, haben wir uns vom Corona-Reframed Team dazu ent­schie­den, die Seite wei­ter­hin öffent­lich zu hal­ten. Das Ziel der Website besteht wei­ter­hin dar­in, Informationen mög­lichst neu­tral und sach­lich wie­der­zu­ge­ben. Der Fokus soll aus­schließ­lich auf Informationen und nicht auf Personen lie­gen. Die Informationen auf die­ser Website stam­men von den ver­link­ten Quellen, die jeder nach sei­nen Vorstellungen bewer­ten darf.“ Wer sich neu­tral und sach­lich infor­mie­ren will, hat hier in jedem Fall eine gute Anlaufstelle."

    https://kaisertv.de/2021/10/20/umfangreiche-faktensammlung-corona-reframed-de/

  3. Es lebe die2 G – Regelung, Hurra!! Ich bin hoch­er­freut, dass die Infektverbreitung nicht der "klei­nen, bedeu­tungs­lo­sen Gruppe eh´unterbelichteter Querulanten" zuge­schrie­ben wer­den kann.
    Aber , wie ver­laut­bar : macht ja nichts, es lebe die wun­der­bar funk­tio­nie­ren­de Kontaktnachverfolgung!!!
    Was hät­ten der­art tönen­de Pressesprecher wohl gedröhnt, soll­te die Infektion von der eben zitier­ten Gruppe auge­gan­gen sein. Den Skandal wage ich mir gar nicht erst auszudenken.…

  4. Wir ler­nen also: Ein "Ausbruch" unter "Immunen" ist gar kei­nes gro­ßen Aufhebens wert, im Grunde eine ganz nor­ma­le Sache und geht sei­nen unauf­fäl­li­gen geord­ne­ten büro­kra­ti­schen Gang. Was ganz ande­res wäre es jedoch, wenn ein Ungepiekster dabei gewe­sen wäre. Der hät­te sich aber was anhö­ren kön­nen, von wegen Verantwortungslosigkeit usw. Schön auch zu wis­sen, dass die Totalüberwachung des glä­ser­nen Bürgers so rei­bungs­los funk­tio­niert und von den Überwachten so selbst­ver­ständ­lich ange­nom­men wird.

  5. Hier noch die ulti­ma­ti­ve Preisfrage des heu­ti­gen Tages:
    Wie lan­ge hält die Wirkung eines Gendopingpiekses gegen soge­nann­tes Covid-19 an?
    Die defi­ni­ti­ve Antwort:
    Ziemlich genau vom Pieks bis zum Ausbruch der Krankheit.

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