Bidens Kegelclub spendet für die Armen der Welt. Oder für Pfizer?

Trump hät­te man (zu Recht) Großmäuligkeit vor­ge­wor­fen, hät­te er eine sol­che "glo­ba­le Kampagne" angekündigt.

tagesschau.de

»Impfdosen herstellen für bedürftige Nationen

"Wir wer­den die­se Krise nicht mit halb­ga­ren Maßnahmen oder ver­hal­te­nen Ambitionen lösen", so Biden, der die USA zur Speerspitze einer glo­ba­len Anstrengung gemacht hat. "Wir müs­sen in die Vollen gehen!", so Biden zu den Teilnehmern aus rund 100 Nationen. Jeder müs­se dazu bei­tra­gen; die USA jedoch sieht Biden als Motor der Bewegung. Er ver­spre­che wei­ter­hin, dass Amerika als Nachschublager der Welt für Impfstoffe fun­gie­ren wer­de, so wie das Land einst Arsenal für Demokratie war wäh­rend des Zweiten Weltkriegs.

Um die­sen Anspruch zu unter­mau­ern, bestä­tig­te Biden, was vor Gipfelbeginn bereits durch gesi­ckert war: dass die USA wei­te­re 500 Millionen Dosen des BioNTech-Wirkstoffs her­stel­len las­sen, um die­se dann an bedürf­ti­ge Nationen wei­ter zu rei­chen…«

Da könn­te eini­ger Sprengstoff im eins­ti­gen Arsenal für Demokratie lagern. Denn auch die BRD hat erklär­ter­ma­ßen den Anspruch, als Apotheke der Welt zu pro­fi­tie­ren. Der U‑Boot-Streit hat sehr deut­lich gemacht: Wenn es um Geld geht, ver­ste­hen selbst Best-NATO-Friends kei­nen Spaß. Auch dann, wenn es um das gemein­sa­me Ziel geht, dem Chinesen zu zei­gen, wo der Hammer hängt.

Biden kün­digt aus­drück­lich an, Biontech und Pfizer die Aufträge zuzu­schan­zen. Denkbar wäre gewe­sen, gin­ge es denn wirk­lich um die Bekämpfung einer Pandemie, die Milliarden den armen Ländern zur Verfügung zu stel­len, auf daß sie einen ihnen geneh­men Stoff erwer­ben könn­ten. Wenn es den Bedarf wirk­lich gäbe, wovon kaum aus­zu­ge­hen ist, droh­te dann aller­dings die Gefahr, daß man sich für einen rus­si­schen oder chi­ne­si­schen "Impfstoff" ent­schei­den könnte.

»Impfungen für 70 Prozent der Weltbevölkerung

Als orga­ni­sa­to­ri­schen Rahmen hob Biden eine trans­at­lan­ti­sche Impfpartnerschaft aus der Taufe. "Heute brin­gen wir die EU-US-Partnerschaft für eine glo­ba­le Impfoffensive auf den Weg", sag­te er, um enger zusam­men­zu­ar­bei­ten. Das Ziel sei es, bis September kom­men­den Jahres 70 Prozent der Weltbevölkerung geimpft zu haben.«

Abgesehen von der völ­li­gen Traumtänzerei und der Frage, ob die Weltbevölkerung über­haupt ein Interesse dar­an hat, soll­te allein der Begriff einer trans­at­lan­ti­schen Partnerschaft die Alarmglocken gel­len las­sen. War nicht jeder Krieg der USA mit die­sen Attributen ver­se­hen worden?

Eine ähn­lich ver­rä­te­ri­sche Worthülse lau­tet "Hilfe zur Selbsthilfe". Hinter der phil­an­thro­pi­schen Phrase ver­birgt sich das Geschäftsprinzip, armen Ländern Geld zu lei­hen, mit­un­ter sogar zu schen­ken, damit sie als Käufer der Waren west­li­cher Konzerne auf­tre­ten kön­nen. Auch hier fin­det eine rie­si­ge Subvention der Pharmaindustrie aus Steuergeldern statt.

»Hilfe zur Selbsthilfe in ärmeren Ländern

Die glo­ba­le Strategie soll sich ab sofort nicht auf das Liefern von Impfdosen durch wohl­ha­ben­de­re Nationen beschrän­ken: Es soll auch ver­stärkt Hilfe zur Selbsthilfe in allen bedürf­ti­gen Weltregionen geben. Ein Schlüssel sei die Zusammenarbeit mit den Pharma-Herstellern, die die Vakzine pro­du­zie­ren. Deren Produktionskapazitäten rund um den Globus sol­len erhöht wer­den, um kur­ze Lieferwege zu schaffen.

Als Vorbilder nann­te Biden die bereits funk­tio­nie­ren­den Produktionsstandorte Indien, wo eine US-Partnerschaft mit Indien, Japan und Australien bis Ende 2022 eine Milliarde Impfdosen her­stel­len wird. Oder die US- Finanzhilfe für Südafrika, mit­hil­fe derer kom­men­des Jahr 500 Millionen Impfdosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson auf dem afri­ka­ni­schen Kontinent pro­du­ziert wer­den – für afri­ka­ni­sche Länder.«

Ausgerechnet der Skandal-Stoff von Johnson & Johnson soll pro­du­ziert wer­den. Nicht, daß Biontech da wesent­lich bes­ser aus­sieht, aber es sei erin­nert dar­an, daß meh­re­re euro­päi­sche Länder die "Verimpfung" damit aus­ge­setzt hat­ten, weil die Zahl der Nebenwirkungen ent­schie­den zu hoch erschien. Selbst die FDA hat­te die Verabreichung des Stoffs für eini­ge Zeit ein­ge­stellt. Dazu kommt, daß Millionen von Dosen wegen Verunreinigungen ent­sorgt wer­den muß­ten. Zu die­sen Umständen gibt es hier zahl­rei­che Beiträge, die mit dem Suchbegriff "Johnson & Johnson" gefun­den wer­den können.

5 Antworten auf „Bidens Kegelclub spendet für die Armen der Welt. Oder für Pfizer?“

  1. Geschäftsprinzip, armen Ländern Geld zu lei­hen, mit­un­ter sogar zu schen­ken, damit sie als Käufer der Waren west­li­cher Konzerne auf­tre­ten kön­nen. Auch hier fin­det eine rie­si­ge Subvention der Pharmaindustrie aus Steuergeldern statt.

    Nein, so funk­tio­niert das die­ses Mal nicht mehr.

    Das Geschäftsprinzip (des Act-Accelerators, den selt­sa­mer­wei­se nie jemand the­ma­ti­siert) funk­tio­niert anders: 

    rei­che Länder ver­schul­den sich und bezah­len die Konzerne, damit die Pharmaindustrie die Stoffe an die armen Länder gra­tis abgibt. So funk­tio­niert die fina­le Umverteilung von den Ländern zu den 1 % und die Gleichverteilung unten, bei den Ländern. 

    Am Ende gehört alles den Konzernen und es gibt die Unterscheidung rei­ches armes Land nicht mehr – "you will own not­hing, becau­se it's now all mine an I am baring the respon­si­bi­li­ty for your lifes, you are all equal."

    Dieser Mechanismus ist es, der dem­nächst als "Pandemievertrag" abge­schlos­sen wer­den wird – ein Beschluss, aller Länder, ihr Vermögen an die 1 % aus­zu­lie­fern, damit die damit das Richtige für Länder und Gesellschaften tun. Versailles war dage­gen harmlos.

    https://www.consilium.europa.eu/de/policies/coronavirus/pandemic-treaty/

  2. DIE BASIS hat mit Füllmich und Wolff sehr klu­ge Leute, die den Kontext des­sen, WAS geschieht, immer bes­ser begreifen. 

    Was ihnen lei­der völ­lig abgeht, ist die Analyse, WIE es umge­setzt wird!

    Das ist, als ob man bei einer Schlacht ahnt, der Gegner wol­le einen voll­stän­dig erobern und jedes ein­zel­ne Opfer als Beweis für des­sen düs­te­re Absichten auf­zeich­net. Aber nicht weiß, was er als nächs­tes tun wird, womit man es mög­li­cher­wei­se durch­kreu­zen könn­te – was gera­de dann wich­tig wäre, wenn man in einer poli­ti­schen Funktion ger­ne Ordnung und Transparenz schaf­fen würde.

    Es wird also einen Pandemievertrag geben, der die bereits vor­han­de­nen PPPs des Accelerators – COVAX mit CEPI und GAVI, FIND und die CTA, dem ACT-A-Förderrat an der Spitze – mit dem Gesundheitsmanagement durch Genomsequenierung, Virenscreening, Testerzeugung und Impfstoffherstellung für alle Länder beauf­tragt, dane­ben wer­den auch Therapeutika ent­wi­ckelt, für den Fall, dass stän­di­ges Impfen nicht aus­reicht … Gesundheit von der Stange, sind ja alle gleich, und Kollateralschäden als erwart­bar vom Rechenpanel sind viel moder­ner und unschul­di­ger als es ein indi­vi­du­el­ler Ärztepfusch je sein könn­te. – so, wie Drohnen aus Ramstein ja auch den Nimbus der Unschuld genie­ßen, wäh­rend ein blut­trie­fen­der Soldat nur des­halb als böse ver­ur­teilt wird, weil er sieht, was er tut. Also sehen sie nicht hin, schie­ßen aus der Ferne und blei­ben ver­meint­lich unschuldig! 

    Solche Verträge sind aber für alle SDGs geplant und die ent­spre­chen­den PPPs sind begin­nend mit Ernährung bereits aus der Taufe gehoben. 

    Bloß inter­es­siert das nie­man­den, nicht ein­mal der Mechanismus – sie­he oben – wird begrif­fen! Die armen Länder SIND bereits über­schul­det, jetzt geht es um die Überschuldung der rei­chen, um sie eben­falls arm zu machen. Gläubiger sind die 1 %, die, die auch, aber nicht nur die EZB und den IWF bezüg­lich der Verteilmechanismen "bera­ten" und dort ihr Personal sit­zen haben.

  3. Hier ein Versuch, die Verbindungen zwi­schen den Clubs zu zeigen:
    https://clubderklarenworte.de/das-netzwerk-dokument/

    Ich bin aus his­to­ri­schen Gründen gegen die Verwendung des Begriffs "Hydra", weil das der Kampfbegriff erst des Adels und des abso­lu­tis­ti­schen Herrschers, dann der Bourgeoisie gegen den Plebs (mit­un­ter auch des abso­lu­tis­ti­schen Herrschers gegen den fron­die­ren­den Adel) war, aber trotz­dem ist klar, was damit gemeint ist.

  4. Den trans­hu­ma­nen Beschützern geht es um Unsterblichkeit
    https://www.heise.de/hintergrund/Altos-Labs-Wie-Jeff-Bezos-und-Co-das-Altern-besiegen-wollen-6189094.html
    Die UN hat die Agenda 2030 den WEF anver­traut, an deren Ende die gan­ze Welt als Genfixer ihre Freiheit und Menschlichkeit den neu­en Alchemisten und ihren vir­tu­el­len Göttern opfern
    https://www.kino.de/film/matrix‑4–2021/
    Der Souverän ver­schenkt sein von Gott gege­be­nes Gefäß an das Versprechen, die Natur "besie­gen" zu kön­nen – die­ser Entfremdung kön­nen nur Menschen die­nen, die ihren Kontakt ver­lo­ren haben. Gegenmodel und Analyse:
    Erich Fromm "Die Seele des Menschen" Abbildung letz­te Seite
    Ivan Illich "Genus"
    Byung-Chul Han "Kapitalismus und Todestrieb"
    Susan George "Change It!"

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.