Charité hat es gemerkt: Frühere Erkältungen verbessern Immunreaktion gegen SARS-CoV‑2

Was Wis­sen­schaft so alles fest­stellt! In einer Pres­se­mit­tei­lung der Cha­ri­té vom 31.8. heißt es:

»Pres­se­mit­tei­lung der Cha­ri­té und des Ber­lin Insti­tu­te of Health in der Cha­ri­té gemein­sam mit dem Max-Planck-Insti­tut für mole­ku­la­re Genetik

Bestimm­te Immun­zel­len, die Men­schen in der Ver­gan­gen­heit gegen Erkäl­tungs­coro­na­vi­ren gebil­det haben, stär­ken die Immun­re­ak­ti­on gegen SARS-CoV‑2 – sowohl wäh­rend der natür­li­chen Infek­ti­on als auch nach einer Imp­fung. Das zei­gen For­schen­de der Cha­ri­té – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin, des Ber­lin Insti­tu­te of Health in der Cha­ri­té (BIH) und des Max-Planck-Insti­tuts für mole­ku­la­re Gene­tik (MPIMG) in einer aktu­el­len Stu­die im Fach­ma­ga­zin Science*. 

Die­se „Kreu­z­im­mu­ni­tät“ nimmt mit zuneh­men­dem Alter ab. Das könn­te dazu bei­tra­gen, dass älte­re Men­schen an COVID-19 häu­fi­ger schwer erkran­ken und bei ihnen der Impf­schutz oft schwä­cher aus­fällt als bei Jüngeren.

Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Cha­ri­té und des MPIMG waren im letz­ten Jahr die Ers­ten, die eine über­ra­schen­de Beob­ach­tung mach­ten: Eini­ge Men­schen, die noch nie mit SARS-CoV‑2 Kon­takt hat­ten, besit­zen Gedächt­nis-Immun­zel­len, die den Erre­ger trotz sei­ner Neu­heit erken­nen. Das Team führ­te die Beob­ach­tung dar­auf zurück, dass die­se soge­nann­ten T‑Helferzellen sich in der Ver­gan­gen­heit mit harm­lo­se­ren Erkäl­tungs­coro­na­vi­ren aus­ein­an­der­set­zen muss­ten und auf­grund der ähn­li­chen Struk­tur, ins­be­son­de­re des Spike-Pro­te­ins auf der Virus­ober­flä­che, auch das neue Coro­na­vi­rus angrei­fen. Eine sol­che Kreuz­re­ak­ti­vi­tät wur­de inzwi­schen in einer gan­zen Rei­he von Stu­di­en bestä­tigt.«

Mona­te­lang galt das als leug­ne­ri­sches Geschwurbel.

»Unklar – und welt­weit inten­siv dis­ku­tiert – blieb aller­dings die Fra­ge, wie die­se Immun­zel­len den Ver­lauf einer spä­te­ren SARS-CoV‑2-Infek­ti­on beein­flus­sen. „Wir haben ange­nom­men, dass kreuz­re­agie­ren­de T‑Helferzellen eine schüt­zen­de Wir­kung haben, eine frü­he­re Erkäl­tung mit ende­mi­schen, das heißt seit vie­len Jah­ren in der Bevöl­ke­rung zir­ku­lie­ren­den, Coro­na­vi­ren also die Sym­pto­me bei COVID-19 abmil­dert“, sagt Dr. Lucie Loy­al, Wis­sen­schaft­le­rin am Si‑M (Der Simu­lier­te Mensch), einem gemein­sa­men For­schungs­raum der Cha­ri­té und der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin, und am BIH Cen­ter for Rege­ne­ra­ti­ve The­ra­pies (BCRT). Sie ist Erst­au­torin der dama­li­gen und auch der jet­zi­gen Stu­die. „Es hät­te aber auch das Gegen­teil der Fall sein kön­nen. Bei man­chen Viren führt eine zwei­te Infek­ti­on mit einem ähn­li­chen Virus­stamm näm­lich zu einer fehl­ge­lei­te­ten Immun­ant­wort, mit nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf den Krank­heits­ver­lauf.“ Jetzt prä­sen­tiert das Ber­li­ner For­schungs­team Hin­wei­se, die die Annah­me einer schüt­zen­den Wir­kung stüt­zen. Den Daten zufol­ge könn­te die Kreu­z­im­mu­ni­tät einer von meh­re­ren Grün­den nicht nur für die unter­schied­lich schwe­ren COVID-19-Ver­läu­fe, son­dern auch die unter­schied­li­che Effek­ti­vi­tät der Imp­fun­gen in ver­schie­de­nen Alters­grup­pen sein…«

Das hilft sogar bei einer "Imp­fung":

»„Auch bei der Imp­fung kann der Kör­per also zumin­dest teil­wei­se auf ein Immun­ge­dächt­nis zurück­grei­fen, wenn er bereits Erkäl­tun­gen mit ende­mi­schen Coro­na­vi­ren durch­ge­macht hat“, sagt Prof. Dr. Andre­as Thiel, eben­falls lei­ten­der Autor der Stu­die, der als Cha­ri­té-Wis­sen­schaft­ler am Si‑M und am BCRT forscht. „Das könn­te die über­ra­schend schnel­le und sehr hohe Schutz­wir­kung erklä­ren, die wir zumin­dest bei jün­ge­ren Men­schen schon nach einer COVID-19-Erst­imp­fung beobachten.“…«

Des­halb muß die Mit­tei­lung auch so enden:

»Die abneh­men­de Kreu­z­im­mu­ni­tät füh­ren die Autorin­nen und Autoren auf natür­li­che Ver­än­de­run­gen eines altern­den Immun­sys­tems zurück. „Der Vor­teil, den eine harm­lo­se Coro­na­vi­rus-Erkäl­tung jün­ge­ren Men­schen bei der Bekämp­fung von SARS-CoV‑2 und auch beim Auf­bau des Impf­schut­zes häu­fig bringt, fällt bei älte­ren Men­schen lei­der gerin­ger aus“, sagt Prof. Thiel. „Eine drit­te Auf­fri­schungs­imp­fung könn­te in die­ser stär­ker gefähr­de­ten Bevöl­ke­rungs­grup­pe die schwä­che­re Immun­ant­wort ver­mut­lich aus­glei­chen und für einen aus­rei­chen­den Impf­schutz sorgen.“

*Loy­al L et al., Cross-reac­ti­ve CD4+ T cells enhan­ce SARS-CoV‑2 immu­ne respon­ses upon infec­tion and vac­ci­na­ti­on. Sci­ence (2021), doi: 10.1126/science.abh1823«


Ant­wor­ten auf eine ent­spre­chen­de Mit­tei­lung der Cha­ri­té auf :

33 Antworten auf „Charité hat es gemerkt: Frühere Erkältungen verbessern Immunreaktion gegen SARS-CoV‑2“

  1. Bei der Fra­ge, was das böse Thea­ter über­haupt soll, wel­chen Zweck es ver­folgt – außer dem, dem ein­schlä­gig bekann­ten Pfi­zer die Taschen voll zu machen – , war und ist man bis­lang ja eini­ger­ma­ßen ratlos. 

    Nun wis­sen wir aber, dass ins­be­son­de­re dem Bil­ly­boy und dem Klau­si, aber auch dem IWF und der soge­nann­ten EU die "Pan­de­mie" eine der­art gro­ße "Her­zens­an­ge­le­gen­heit" ist wie der, genau, der nicht weni­ger ver­rück­te "Kli­ma­schutz".

    Und nun haben Leu­te her­aus­ge­fun­den, dass die Ursprün­ge der soge­nann­ten Umwelt­schutz­be­we­gung (allein das Wort "Umwelt" ist doch schon im höchs­ten Maß ver­rä­te­risch! Wo es eigent­lich um Natur­schutz zu gehen hat. Ich kenn­zeich­ne das Wort 'Umwelt' mit V. Klem­pe­rer als Spra­che des Vier­ten Reichs.) im Bereich der soge­nann­ten Euge­nik liegen. 

    Und also der Bevölkerungsreduktion. 

    Nun braucht man nicht all­zu viel Phan­ta­sie, um die "Pan­de­mie" mit dem "Kli­ma­schutz" ins Ver­hält­nis zu set­zen. Da kommt, oder viel­leicht soll­te ich käme sagen, Eins zum Anderen.

    Nur, weil mir das zuflog und weil ver­schie­dent­lich der Ver­dacht hör­bar wird, es sei­en ab Ende Dezem­ber 2020 alte Men­schen in Hei­men tot­ge­spritzt wor­den (wo sie zuvor schon an bewusst her­bei­ge­führ­ter Man­gel­ver­sor­gung star­ben – in Sach­sen etwa) und es gäbe hier kei­ne objek­ti­ve Untersuchung.

    https://​www​.kla​.tv/​E​u​g​e​n​i​k​/​1​8​219

    1. @sv: So wenig intel­li­gent habe ich noch kei­nen Ver­such gese­hen, Vic­tor Klem­pe­rer für merk­wür­di­ge The­sen zu ver­ein­nah­men. "Umwelt" ist ein böses Wort, eigent­lich geht es um Natur? Die mir geläu­fi­gen Begriffs­be­stim­mun­gen ver­ste­hen "Umwelt" als Inter­ak­ti­on von Men­schen mit der Natur und damit als sozia­len Begriff. Was ist dar­an aus­zu­set­zen? Die Ursprün­ge der Umwelt­schutz­be­we­gung lie­gen "im Bereich der soge­nann­ten Euge­nik", soso. "AKWs still­le­gen" und "Raus aus der Braun­koh­le" zielt also auf "Bevöl­ke­rungs­re­duk­ti­on". So wie "Weg von indi­vi­du­el­len motor­be­trie­be­nen Steh­zeu­gen, hin zum öffent­li­chen Nah­ver­kehr mit sau­be­rer Ener­gie". Wol­len die die deut­schen Auto­fah­rer aus­lö­schen? Kopfschüttel…

      1. Nein, Umwelt­schutz und Nach­hal­tig­keit sind grund­sätz­lich ver­nünf­ti­ge For­de­run­gen, die aus lin­ker Sicht uner­läss­lich sind. Nichts­des­to­trotz gibt es auch eine ande­re Per­spek­ti­ve dar­auf aus der Sicht von Faschos. Ich erin­ne­re an die Geschich­te der brau­nen Grü­nen (u.a. Bal­dur Spring­mann), denen der Natur­schutz immer ein Anlie­gen gewe­sen ist aus einem ganz eigen­tüm­li­chen Welt­ver­ständ­nis heraus.
        Es gibt vie­le For­de­run­gen, die nicht auf bestimm­te poli­ti­sche Rich­tun­gen beschränkt sind. So fin­det man zB die Idee der Abschaf­fung von Pro­sti­tu­ti­on sowohl bei Kommunist*innen als auch bei den Euge­ni­ke­rIn­nen des frü­hen 20. Jahr­hun­derts. Eben aus unter­schied­li­chen Perspektiven.
        Und dass Über­be­völ­ke­rung als Umwelt­pro­blem gese­hen wird in gewis­sen Krei­sen, lässt sich leicht nachweisen.

        Zuge­ge­ben, die Posi­ti­on aus dem Aus­gangs­kom­men­tar liegt mir fern … Den­noch sehe ich die Gefahr, dass man gewis­se Din­ge unterschätzt.

        1. Ohne zu bemer­ken, @Felix, füh­ren Sie ein­drück­lich vor, was ein Lin­ker, ein Links­ideo­lo­ge, ist:

          Die­ser wirft mit "Begrif­fen", Wort­hül­sen, um sich ("Kom­mu­nis­mus", "Nach­hal­tig­keit", "Umwelt"), und meint, er sei als Gut­mei­nen­der wichtig.

          Mer­ke: "Kom­mu­nis­mus" (Sie), das ist die Dik­ta­tur der Gut­mei­nen­den, wie sie in die DDR, die VR Chi­na und die Sov­jet­uni­on mün­det, respek­ti­ve den tota­len Staat, respek­ti­ve Unstaat.

          "Umwelt" und "Nach­hal­tig­keit", das ist die herr­schen­de Pro­pa­gan­da. Es sind Wör­ter der Unei­gent­lich­keit, die mit der Absicht aus­ge­spro­chen wer­den, die Din­ge, die in Rede zu stel­len wären, zu ver­ne­beln. Es müss­te rich­tig 'Natur­schutz' und, wenn über­haupt, 'Vor­hal­tig­keit' heißen.

          Wenn von Natur­schutz, statt pro­pa­gan­dis­tisch von "Nach­hal­tig­keit" oder "Umwelt­schutz" gespro­chen wer­den wür­de, könn­te das gan­ze Land mit Wind­rä­dern nicht mehr zuge­stellt wer­den, um damit die Auto­mo­bi­le zu betan­ken. Noch, mit dem glei­chen Zweck, die Mais- und Raps­wüs­ten erstellt werden.

          Die Lin­ken, das sind die, die qua Ideo­lo­gie des Res­sen­ti­ments unfä­hig zu einem Gedan­ken sind und nichts als nachplappern.

          1. @sv Mein Ver­ständ­nis von Kom­mu­nis­mus wäre erst mal nichts viel ande­res als »Men­schen ver­ein­ba­ren sich im Sinn von: Koope­ra­ti­on statt Kon­kur­renz«. Das schließt ein, dass es dort kei­ne gigan­ti­schen Unter­schie­de zwi­schen arm und reich geben kann – ganz abge­se­hen von ande­ren Absur­di­tä­ten unse­rer Wirt­schafts­ord­nung. Lesen Sie doch mal Marx, bevor sie hier gro­ße Reden schwin­gen und Behaup­tun­gen täti­gen, die ein­fach halt­los sind!
            Mit dem soge­nann­ten »Real­so­zia­lis­mus« hat die Idee »Koope­ra­ti­on statt Kon­kur­renz« nur in gewis­ser Wei­se etwas zu tun. Da kann man lan­ge diskutieren …
            Und dass die VR Chi­na ein kom­mu­nis­ti­sches Land ist, hal­te ich für eine Falschbehauptung.

      2. @aa: Sie­he mei­nen Kom­men­tar zu Felix. "Umwelt" ist eine Abs­trak­ti­on. 'Natur' oder 'Natur­schutz' ist kon­kret: Flo­ra und Fau­na, Landschaften. 

        Die Spra­che des Vier­ten, wie des Drit­ten Reichs (V. Klem­pe­rer), zeich­net sich durch eben die­se Abs­trak­ti­on aus. Das Eigent­li­che – die Bru­ta­li­tät – wird ver­stellt, damit sie nicht in Rede gestellt wird.

        Was die Kern­kraft­wer­ke angeht, so stellt sich jeden­falls her­aus, dass die­se bes­ser nicht abge­schal­tet wor­den wären. Weil: unse­re Land­schaf­ten mit 30.000 soge­nann­ten Wind­rä­dern jetzt zer­stört sich zeigen.

        Ich mache mir den Inhalt des ver­link­ten Vide­os nicht zu eigen. Inter­es­sant ist zwei­fel­los jedoch die auf­ge­zeig­te Ver­stri­ckung des "Umwelt­schut­zes" in die Eugenik.

        1. @sv: Die Dis­kus­si­on über Wind­rä­der gegen AKWs ist doch eine von den WEF-Jün­gern auf­ge­zwun­ge­ne Schein­de­bat­te. Viel wesent­li­cher ist die Fra­ge, was wir wie pro­du­zie­ren wol­len. Wie sinn­voll es ist, daß immer mehr Men­schen ihren Arbeits­platz immer wei­ter von ihrem Wohn­ort ent­fernt auf­su­chen müs­sen und des­halb einen Ver­kehr erzeu­gen, der Umwelt oder mei­net­we­gen Natur, vor allem letz­ten Endes den Men­schen nicht gut tut. Wenn sie das auch noch ein­zeln in meh­re­re hun­dert Kilo­gramm schwe­ren Gefähr­ten tun, die ansons­ten zu 95 Pro­zent ihrer Lebens­zeit her­um­ste­hen und dabei nicht weni­ger die Welt ver­schan­deln als Wind­rä­der, ist das sehr befrag­bar. Ein sol­ches Ver­hal­ten ist oft­mals wegen des bewußt ver­schlepp­ten Aus­baus des ÖPNV indi­vi­du­ell nötig, gesell­schaft­lich aber ein Irr­sinn. Hier wirkt die lan­ge vor "Imp­fen ist Frei­heit" gepflanz­te Ideo­lo­gie "Auto ist Frei­heit". Letz­ten Endes haben jahr­zehn­te­lang davon hoch sub­ven­tio­nier­te Groß­kon­zer­ne mäch­tig pro­fi­tiert. Übri­gens nament­lich deut­sche, da haben "Gates und Sor­os" recht wenig mit zu tun. Wenn der absur­de Zusam­men­hang von Umwelt­schutz und Euge­nik her­ge­stellt wird, dann ist die Rück­fra­ge gestat­tet, wie­vie­le Men­schen­le­ben Pro­duk­ti­on und Betrieb von Mil­lio­nen Ver­bren­ner­mo­to­ren zu ver­ant­wor­ten haben.

  2. Ueber­ra­schen­de Kreu­z­im­mu­ni­taet gegen SARS-CoV2 auf­grund von Infek­tio­nen mit ande­ren Coro­na-Viren? Prof.Dr. Ste­fan Hockertz sag­te das bereits im Maerz letz­ten Jah­res, also ganz zu Beginn der aus­ge­ru­fe­nen "Pan­de­mie" , waeh­rend die von der Regie­rung her­an­ge­zo­ge­nen Exper­ten noch Mona­te spae­ter jeg­li­che sol­che Kreu­z­im­mu­ni­tae­ten ver­leug­ne­ten und anschlies­send behaup­te­ten, sie wae­re eher sehr sel­ten und epi­de­mio­lo­gisch irrele­vant. War­um hoer­te man nicht auf die Exper­ten, die die jetzt ach so neu­en Erkennt­nis­se schon vor fast andert­halb Jah­ren ver­kuen­de­ten und ihre Aus­sa­gen auch damals schon begruen­den konnten?

    1. Eine Stu­die in Ischgl stell­te fest, dass über 80% der Men­schen, die Anti­kör­per gegen das Virus ent­wi­ckelt hat­ten, ueber­haupt nichts von ihrer Infek­ti­on bemerkt hat­ten. Der schwei­zer Immu­no­lo­gie Beda Stad­ler stell­te hier­zu tro­cken fest: Wenn jemand infi­ziert ist, aber nicht krank wird, dann ist er immun!
      In der Tat, wie soll­te man das anders bezeichnen?
      Herr Wie­der vom RKI präg­te für die­se Immu­ni­tät den Begriff:"symptomlos erkrankt".
      Prof. Dros­ten behaup­te­te hin­ge­gen, wie vie­le ande­re auch, es gäbe kei­ne Immu­ni­tät gegen das Virus. Wie so oft, muss­te er sich spä­ter kor­ri­gie­ren, indem er in eine eige­ne Stu­die mit Anhalts­punk­ten für eine mög­li­che Kreu­z­im­mu­ni­taet präsentierte.
      Was die Cha­ri­té nun als der Weis­heit letz­ter Schluss ver­kün­det ist ein alter Hut.
      Aber man­che Exper­ten begrei­fen das erst dann, wenn alle Fak­ten gegen ihre Hypo­the­sen spre­chen. Dann begin­nen sie, sich der neu­en Erkennt­nis­se zu bedie­nen und schla­gen auch noch aus ihren Irr­tü­mern Kapital.
      Die Unis sind sind voll von die­sen Schaumschlägern.

  3. Ansons­ten fin­de ich das "könn­te" des Prof. Thiel gera­de­zu desavouierend:

    »… . „Eine drit­te Auf­fri­schungs­imp­fung könn­te in die­ser stär­ker gefähr­de­ten Bevöl­ke­rungs­grup­pe [die alten Men­schen; sv] die schwä­che­re Immun­ant­wort ver­mut­lich aus­glei­chen und für einen aus­rei­chen­den Impf­schutz sorgen.“ … .« 

    Weil: Es könn­te natur­ge­mäß auch das Gegen­teil wahr sein. Näm­lich der durch die Gift­sprit­ze her­bei­ge­führ­te vor­zei­ti­ge Exitus alter Men­schen. Als Ver­suchs­an­ord­nung des RKI. Über die dann in den kom­men­den Jah­ren zu rich­ten wäre. Oder sagen wir, ist.

    Sowie dafür zu sor­gen, dass es nie­mals mehr mög­lich sein wird, dass Geld­sä­cke sich den demo­kra­ti­schen Staat unter den Nagel rei­ßen können.

  4. Alter Wein in neu­en Schläu­chen mit neu­er Weis­heit Charité?

    Die angeb­lich abneh­men­de "Kreu­z­im­mu­ni­tät" bei Älte­ren ist ein ande­rer Effekt. Nach­voll­zieh­bar für jeden sogar für Wissenschaftler 🙂

    Der älte­re Teil der Men­schen hat weni­ger Kon­takt zu Kin­dern. Das ist alles. Denn jener klei­ne Teil an Älte­ren mit täg­li­chem Kon­takt zum Enkel sind pum­perl-gsund, robust und haben nahe­zu nie Erkäl­tungs­sym­pto­me. Außer der Eier­li­kör schmeckt zu oft zu lecker.

    Es sind die ein­fa­chen Din­ge, die das Leben mit Fak­ten bereichern.

    Dazu braucht es weder Cha­ri­té noch das RKI … die rich­ti­gen Leu­te haben das Rich­ti­ge vor lan­ger Zeit gesagt.

    Dar­um prü­fe, wer sich ewig bin­det, ob sie lügen … und wenn sie lügen, dann hal­te dich fern und ertei­le kei­ne Aufträge

    1. @ T‑zelle

      Ja, aber wenn das damals geäu­ßert wur­de, war das Geschwur­bel, weil Bhak­di das auch gesagt und geschrie­ben hat – und was weiß der schon?

      Tat­säch­lich war das zu erwar­ten. Alles ande­re wäre eine Über­ra­schung, um nicht zu sagen Sen­sa­ti­on gewesen.

  5. ""Eine sol­che Kreuz­re­ak­ti­vi­tät wur­de inzwi­schen in einer gan­zen Rei­he von Stu­di­en bestätigt.""

    "Inzwi­schen" kann man als bös­wil­li­ge Des­in­for­ma­ti­on deu­ten. Im Juli/August 2020 erschien bereits eine gan­ze Rei­he von Stu­di­en, die eine erheb­li­che Wir­kung der Kreu­z­im­mu­ni­tät fest­stell­ten. Das ist über ein Jahr her! War­um hat die Bun­des­re­gie­rung damals nicht eine gross­an­ge­leg­te reprä­sen­ta­ti­ve Tes­tung der Bevöl­ke­rung auf Kreu­z­im­mu­ni­tä­ten ver­an­lasst, um sich Klar­heit über die Potenz die­ses Immun­schut­zes und damit die Gefähr­dung der Men­schen zu ver­schaf­fen??? Statt­des­sen wur­den eben­dann, in einer Nied­ri­gin­zi­denz­pha­se, die PCR-Tests aufs Drei­fa­che hoch­ge­fah­ren, was ein Viel­fa­ches einer Kreu­z­im­mu­ni­täts-Kohor­ten­stu­die gekos­tet haben dürfte.

    Es ging nur um $$$$$$$$$$$

    https://pbs.twimg.com/media/E‑JHh_WX0AY4M2N?format=jpg

  6. The Safe­ty of COVID-19 Vaccinations—We Should Rethink the Policy 

    "..Nach unse­ren der­zei­ti­gen Schät­zun­gen müs­sen wir vier töd­li­che und 16 schwer­wie­gen­de Neben­wir­kun­gen pro 100.000 Imp­fun­gen in Kauf neh­men, um das Leben von 2 bis 11 Per­so­nen pro 100.000 Imp­fun­gen zu ret­ten, wobei Risi­ken und Nut­zen in der­sel­ben Grö­ßen­ord­nung lie­gen. .." (Über­set­zer)

    https://www.mdpi.com/2076–393X/9/7/693/htm

    https://t.me/s/tolzin/1570

    "..Die Zeit­schrift zieht den oben zitier­ten Arti­kel The Safe­ty of COVID-19 Vac­ci­na­ti­ons-We Should Rethink the Poli­cy [1] zurück. 

    ..Die Autoren wur­den über die Rück­nah­me infor­miert und stimm­ten nicht zu. .."

    Die Stu­die wur­de von der Zeit­schrift zurück­ge­zo­gen weil, unter anderem

    "..ein gemel­de­tes Ereig­nis, das nach der Imp­fung auf­ge­tre­ten ist, nicht unbe­dingt auf die Imp­fung zurück­zu­füh­ren ist. .." (Über­set­zer)

    https://www.mdpi.com/2076–393X/9/7/729/htm

  7. Wo sind wahr­schein­lich die "infekt­tech­nisch" gese­hen am bes­ten trai­nier­ten Men­schen zu fin­den? In Grip­pen, Kitas und Schulen. 

    Wel­che Orte wer­den mit den über­flüs­sigs­ten Maß­nah­men überzogen?
    War­um haben die Leh­rer eigent­lich so viel Angst?

    1. @MM
      Leh­rer zäh­len zum selbst­er­nann­ten Bil­dungs­bür­ger­tum. Kaum eine Grup­pe ist anfäl­li­ger für Pro­pa­gan­da, die durch bei ober­fläch­li­cher Betrach­tung seri­ös erschei­nen­de Wis­sen­schaft beglei­tet wird. Die klas­si­sche Ein­lei­tung in die­sen Krei­sen ist "XY hat geschrie­ben, dass…" und nicht "Ich habe dar­über nach­ge­dacht, und…"
      Mög­li­cher­wei­se tra­gen auch die struk­tu­rier­ten und detail­lier­ten Vor­ga­ben durch Lehr­plä­ne (teil­wei­se sind für Unter­richts­ein­hei­ten von weni­gen Stun­den mehr­sei­ti­ge Doku­men­te unter­wegs, was den lie­ben Klei­nen bit­te nach dem Unter­richt klar zu sein hat, und manch­mal auch auf wel­che Wei­se dies erreicht wer­den muss) zu die­ser unkri­ti­schen Hal­tung in Tei­len der Leh­rer­schaft bei, aber das ist eine rei­ne Spe­ku­la­ti­on meinerseits.

  8. Und wir haben end­lich wie­der etwas Neu­es, womit man zum Alarm bla­sen kann: ''Schützt alle die­je­ni­gen, die noch nie eine Erkäl­tung gehabt haben, sonst ster­ben sie an an schwe­ren Fol­gen von Covid 19."

    Haha­ha!

  9. "Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Cha­ri­té und des MPIMG waren im letz­ten Jahr die Ers­ten, die eine über­ra­schen­de Beob­ach­tung mach­ten: Eini­ge Men­schen, die noch nie mit SARS-CoV‑2 Kon­takt hat­ten, besit­zen Gedächt­nis-Immun­zel­len, die den Erre­ger trotz sei­ner Neu­heit erkennen".
    Soso, die Ersten!
    War­um haben sie die­se Erkennt­nis dann hin­term Berg gehal­ten und ande­re dafür als Lüg­ner beschimpft????
    Das ist eine Selbst­ent­lar­vung und ande­rer­seits eine Frech­heit ohne­glei­chen, ein Bekennt­nis zum Betrug der an Öffentlichkeit!
    Sie benut­zen die Argu­men­te zweck­ra­tio­nal und sogar para­dox, so wie es gera­de passt, um die Men­schen wei­ter­hin dazu zu brin­gen, gegen ihre eige­ne Intui­ti­on und gegen ihre eige­nen Inter­es­sen zu handeln.

  10. Hier noch­mal eine Ueber­sicht über Stu­di­en zu Kreureaktivität:
    https://​bin​-ich​-schon​-immun​.de/​s​t​u​d​i​en/

    Die­sen Arti­kel hat­te ich am 20. März 2020 (letz­tes Jahr) einer bekann­ten 'kri­ti­schen' Web­site zuge­mailt, wel­che damit natür­lich nichts anfan­gen konnte…

    https://​www​.medi​cal​news​to​day​.com/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​s​a​r​s​-​c​o​v​-​2​-​h​o​w​-​a​-​p​a​t​i​e​n​t​s​-​i​m​m​u​n​e​-​s​y​s​t​e​m​-​d​e​f​e​a​t​e​d​-​t​h​e​-​v​i​r​u​s​-​i​n​-​3​-​d​a​y​s​#​A​n​-​i​n​f​l​u​x​-​o​f​-​k​e​y​-​i​m​m​u​n​e​-​c​e​lls

    Da hat man in Aus­tra­li­en an der Uni Merl­bourne bei einem frü­hen Fall aus Wuhan ein­ge­reist nach­voll­zo­gen, wie das mensch­li­che Immun­sys­tem auf Covid reagiert, hier aus­zugs­wei­se (Fett­schrift schon im Original):

    "Wir haben die gesam­te Band­brei­te der Immun­re­ak­ti­on bei die­sem Pati­en­ten unter­sucht und dabei das Wis­sen genutzt, das wir über vie­le Jah­re hin­weg bei der Unter­su­chung von Immun­re­ak­tio­nen bei Pati­en­ten mit Grip­pe im Kran­ken­haus erwor­ben haben", erklärt Stu­di­en­mit­au­tor Dr. Oanh Nguyen.

    Die For­scher fan­den her­aus, dass in den Tagen 7 bis 9 nach dem Auf­tre­ten der Sym­pto­me ein Anstieg des Immun­glo­bu­lins G – des häu­figs­ten Anti­kör­per­typs – zu ver­zeich­nen war, der zur Bekämp­fung des Virus ein­ge­setzt wird. Auch das Immun­glo­bu­lin M war erhöht.

    Die­ser Anstieg der Immun­glo­bu­li­ne hielt den Ana­ly­sen zufol­ge bis zum Tag 20 nach Auf­tre­ten der Sym­pto­me an.

    An den Tagen 7 bis 9 nach Aus­bruch der Sym­pto­me war in den Blut­pro­ben des Pati­en­ten auch eine gro­ße Anzahl spe­zia­li­sier­ter T‑Helferzellen, T‑Killerzellen und B‑Zellen – alle­samt wich­ti­ge Immun­zel­len – aktiv.

    Dies deu­tet dar­auf hin, dass der Kör­per des Pati­en­ten vie­le ver­schie­de­ne "Waf­fen" wirk­sam gegen das neue Virus ein­ge­setzt hat.

    "Drei Tage nach der Ein­lie­fe­rung des Pati­en­ten sahen wir gro­ße Popu­la­tio­nen ver­schie­de­ner Immun­zel­len, die bei einer sai­so­na­len Grip­p­e­infek­ti­on oft ein ver­rä­te­ri­sches Zei­chen für die Gene­sung sind, so dass wir vor­her­sag­ten, dass sich der Pati­ent inner­halb von drei Tagen erho­len wür­de, was auch ein­trat", so Dr. Nguyen.'

    Über­setzt mit http://​www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)

    Aber alle die­se Immunreaktionen/Immunität sind bis heu­te bei Covid nicht anerkannt…keine Anti­kör­per­tests, kei­ne T‑Zellen Tests etc 

    Und man wuss­te also nicht, teils bis heu­te, wie die Immun­re­ak­ti­on bei einem sooo 'neuen/novel' Virus aus­sieht, das schon im Namen einer­seits der Grup­pe der Coro­an­vi­ren zuge­ord­net wird, ande­rer­seits als SARS-Cov‑2 schon im Namen eine 'Ver­si­ons­num­mer 2' trägt…und mit vor­han­de­nen Tests ertes­tet wer­den konn­te schon im Dez 19 in Wuhan.

    1. "Aber alle die­se Immunreaktionen/Immunität sind bis heu­te bei Covid nicht anerkannt…keine Anti­kör­per­tests, kei­ne T‑Zellen Tests etc "

      Nur nach der Imp­fung ist es aner­kannt von Dr. Osten:

      "Die Imp­fung schützt uns des­we­gen ver­mut­lich tat­säch­lich meh­re­re Jah­re davor, ernst­haft krank zu wer­den. Dafür sind die soge­nann­ten T‑Zellen ver­ant­wort­lich, über die seit einem Jahr stän­dig gespro­chen wird: Ihnen ist es, anders als den Anti­körpern, ziem­lich egal, wenn das Virus ein wenig mutiert: T‑Zellen kön­nen es anhand vie­ler ver­schie­de­ner Merk­ma­le wieder­erkennen. Da kann das Virus ruhig ein paar sei­ner Merk­ma­le durch Muta­tio­nen verlieren."

      Und hier, in sei­ner unnach­ahm­li­chen Art, zur Her­kunft: "…das hier ist ein Virus der glei­chen Spe­zi­es [wie Sars1]. Viren der glei­chen Spe­zi­es machen die glei­chen Sachen und haben häu­fig die glei­che Herkunft."

      Wenn Sars1 und Sars2 die "glei­chen Sachen machen" – dann ist eine Kreu­z­im­mu­ni­tät doch mehr als wahrscheinlich?

      https://​www​.repu​blik​.ch/​2​0​2​1​/​0​6​/​0​5​/​h​e​r​r​-​d​r​o​s​t​e​n​-​w​o​h​e​r​-​k​a​m​-​d​i​e​s​e​s​-​v​i​rus

      PS: Arti­kel ent­hält ein sehr gei­les Foto von Dr. Osten 😀

  11. Aa hat­te es rich­tig zitiert: Kreuz­re­ak­ti­vi­tät ver­bes­sert nur die Immunreaktion…z.B. erfolgt sie wohl schneller.

    Ein gesun­des Immun­sys­tem kommt aber auch ohne Kreu­z­im­mu­ni­tät klar mit SARS-CoV‑2.

    Klar und bewie­sen ist das ja sowie­so schon lan­ge, weil es ja live abläuft von Anfang an und in den Sta­tis­ti­ken steckt.

    Und zwar ist ja trotz maxi­ma­len Noce­bo Effekt, unter­las­se­ner För­de­rung der Pro­phy­la­xe, unter­las­se­ner Früh­be­hand­lung, fal­scher Behand­lung incl. zu häu­fi­ger Intu­ba­ti­on und trotz fal­scher Zäh­lung wie 'an und mit' die Infec­tion Fata­li­ty Rate gering und auch schwe­re Verläufe.

    Nur wo durch Vor­er­kran­kung, Alter, Furcht etc das Immun­sys­tem geschwächt ist, kommt es zu schwe­ren Ver­läu­fen und Tod. Bei Jün­ge­ren ist die IFR unter der von Influ­en­za. Selbst bei Alters­grup­pe 60–69 wird von einem Schwei­zer Exper­ten (nicht kri­tisch, son­dern im 'offi­zi­el­len Umfeld) die IFR mit 0.2% und bei 70–79 mit 1% angegeben. 

    Die Hälf­te bis­her dabei war in Alten­hei­men insb der noch höhe­ren Altersklassen.

    Bei unter 60 ist die IFR klei­ner 0.0…und schwe­re Ver­läu­fe selten…

    Auch ohne Imp­fung, trotz der oben genann­ten Umstände…es wur­de auch der Begriff Immu­ni­tät falsch verwendet.

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