Die Frau an seiner Seite: Constanze Landt

Es ist ver­blüf­fend, wie die Mil­lio­närs­fa­mi­lie Landt es geschafft hat, der gesam­ten Medi­en­welt eine hane­bü­che­ne Sto­ry zu ver­kau­fen. Von taz bis Bloom­berg erschallt das Lied der selbst­lo­sen klei­nen Unter­neh­me­rIn­nen, die bis zum Umfal­len Coro­na-Test-Kits in Tüt­chen packen und in die Welt ver­schi­cken, um sel­bi­ge zu retten.

»Ein Rie­sen­ge­schäft alle­mal – die Moti­va­ti­on ist aber eine ande­re.« titel­te etwa die taz.

Wer ist Dr. Con­stan­ze Landt wirklich?

Dies ist ihre Selbstdarstellung:

»Wir ver­die­nen auch genug Geld. Aber wenn man das mal ins Ver­hält­nis dazu setzt, was wir hier seit 12. Janu­ar machen, dann ist jeden Tag 16 Stun­den arbei­ten nicht irgend­was, was super bezahlt ist, ja? Dann macht das kei­ner für Geld am Ende. Das macht man aus Über­zeu­gung, also daß man’s wich­tig fin­det.«

So in einem Bei­trag von SWR2 vom 15.5.

Im Bei­trag Mil­lio­nen­schwe­res Netz­werk des Cha­ri­té-Part­ners Olfert Landt wur­de gezeigt, daß sich Gat­te Olfert Landt nicht nur auf dem Bio­tech-Markt enga­giert (und dabei regel­mä­ßig For­schungs­er­geb­nis­se der Cha­ri­té und Chris­ti­an Dros­tens ver­mark­tet), son­dern auch erfolg­reich in der Immo­bi­li­en-Bran­che unter­wegs ist.

Doch wei­ter zu Frau Dr. Landt. Sie trägt die­sen Titel im übri­gen rechtmäßig.

Geschäftliches

Zunächst ein­mal ist sie in der Fir­ma TIB MOLBIOL Syn­the­se­la­bor Gmbh, die Olfert lei­tet, zeich­nungs­be­rech­tigt. Die glei­che Funk­ti­on übt sie bei TIB Bio­tech­no­lo­gie Ver­wal­tungs GmbH aus. Letz­te­res Unter­neh­men kann die­ses schö­ne Ergeb­nis vorweisen:

Sie ist Geschäfts­füh­re­rin der Repli­con Mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche Ana­ly­tik GmbH, deren Gegen­stand "die Durch­füh­rung mole­ku­lar­bio­lo­gi­scher Auf­trags­ar­bei­ten und von For­schungs­pro­jek­ten, ins­be­son­de­re der Sequen­zie­rung von DNA und die Durch­füh­rung gene­ti­scher Unter­su­chun­gen" ist. Die Fir­ma weist für 2018 eine Bilanz­sum­me von 142.487 € aus.

Sie ist eine per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin der TRE​.BO​.LA. OHG in Reck­ling­hau­sen mit dem Gegen­stand "Kauf von unbe­bau­ten und bebau­ten Grund­stü­cken und deren Verwaltung".

Kulturelles mit der Schickeria

Frau Dr. Landt bezeich­net sich auf ihrem Insta­gram-Account als "Ope­ra-Freak, World­tra­ve­ler and Pho­to­grapher“. Das Frea­ki­ge drückt sich auch dar­in aus, daß sie einem exklu­si­ven För­der­kreis der Deut­schen Oper Ber­lin angehört.

Dort sitzt sie neben Reprä­sen­tan­tIn­nen von

    • BMW,
    • Daim­ler AG,
    • Deut­sche Bank AG auch zusam­men mit
    • Bernd Pische­ts­rie­der (dem laut Spie­gel 2006 sei­ne Abset­zung als VW-Chef mit 50 Mio. € ver­gol­det wor­den sein soll),
    • Are­nd Oet­ker, Chef der Dr. Are­nd Oet­ker Hol­ding GmbH & Co. KG und u.a. Prä­si­di­ums­mit­glied der Bun­des­ver­ei­ni­gung der Deut­schen Arbeitgeberverbände
    • Ulri­ke Tesch­ke, Geschäfts­füh­re­rin des Tagesspiegel

Es wäre sicher Ver­schwö­rungs­theo­rie, den letz­ten Namen mit 3 PR-Arti­keln des Tages­spie­gels zur Fami­lie Landt in Ver­bin­dung zu bringen:
Schnel­ler Erken­nungs­dienst, „Der Staat kennt mich nur als Steu­er­zah­ler“, Ber­li­ner Fir­ma pro­du­ziert Coro­na­vi­rus-Tests für die gan­ze Welt

Das wäre schon des­halb unzu­läs­sig, weil Frau Tesch­ke zum Zeit­punkt des Erschei­nens der ers­ten bei­den Arti­kel noch gar nicht beim Tages­spie­gel war…
Ihr hin und wie­der in der Oper zu begeg­nen, kann den­noch bei ihrem Enga­ge­ment in 10 Medi­en­un­ter­neh­men hilf­reich sein.

Update 13.7.: Die Gat­tin des oben erwähn­ten För­de­rers der Deut­schen Oper Are­nd Oet­ker ist Mit­glied des Stif­tungs­rat der Stif­tung Cha­ri­té… (vgl. Stif­tung Cha­ri­té – fest in der Hand der Wirt­schaft)

2 Antworten auf „Die Frau an seiner Seite: Constanze Landt“

  1. Hah­ne­bü­che­ne Stor­ry .….??Ihr habt nicht die gerings­te Ahnung .
    Olfert und Con­stan­ze Landt sind die feins­ten Men­schen die ich je ken­nen­ge­lernt habe .
    Mfg

    1. Aha, und daher stür­zen sie zusam­men mit Dros­ten, der Cha­ri­té und Chi­na die gan­ze west­li­che Welt ins Ver­der­ben, weil sie so fei­ne Men­schen sind !

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