Corona-Fall in Großfamilie: Zugang zu Märkten und Praxen verweigert

»Der Hemmoorer Bürgermeister Lasse Weritz hat ein­dring­lich davor gewarnt, beim Auftreten eines Corona-Verdachts gleich die gesam­te Familie in "Sippenhaft" zu neh­men.
Er reagier­te damit auf einen aktu­el­len Fall, bei dem es um das Mitglied einer "Hemmoorer Großfamilie" geht. Nach den Angaben des Bürgermeisters sei ein Familienmitglied an Corona erkrankt. Er habe kein Verständnis dafür, was nach Bekanntwerden die­ses Falls dann ande­re Mitglieder die­ser Familie erle­ben muss­ten. Ihnen sei der Zugang zu "Märkten und Arztpraxen" ver­wehrt wor­den. Dies sei nicht zu akzep­tie­ren..«

Das berich­ten heu­te die Cuxhavener Nachrichten. Der Bürgermeister warnt davor, "in Hysterie zu ver­fal­len". Die Grundlage für Hysterie hat Christian Drosten gelegt:

»»Corona: Drosten will auf Erkennung von Quellclustern set­zen
"Durch die Fokussierung auf die Infektionsquelle wird der neu dia­gnos­ti­zier­te Patient näm­lich zum Anzeiger eines uner­kann­ten Quellclusters, das in der Zwischenzeit gewach­sen ist. Die Mitglieder eines Quellclusters müs­sen sofort in Heimisolierung. Viele davon könn­ten hoch­in­fek­ti­ös sein, ohne es zu wis­sen. Für Tests fehlt die Zeit", erklärt er. Beispiele für soge­nann­te Quellcluster könn­ten Drosten zufol­ge Großraumbüros, Fußballmannschaften, Volkshochschulkurse und Schulklassen sein.
«

So CD Anfang des Monats nach sei­ner Abklingzeit ("Urlaub"). Weiter for­der­te er damals

»… einen zusätz­li­chen Krisenmodus. "Dazu gehört eine ver­ein­fach­te Überwachung der Einzelkontakte, eine Festlegung von Clustersituationen, die sofort und pau­schal qua­ran­tä­ne­pflich­tig sind".«

Cluster, Clan, Großfamilie – wer kann das schon aus­ein­an­der­hal­ten an Hemmoorer Stammtischen? Wenn Drosten "Wegsperren" sagt, läßt sich das noch krea­ti­ver aus­le­gen, sofort und pau­schal.

2 Antworten auf „Corona-Fall in Großfamilie: Zugang zu Märkten und Praxen verweigert“

  1. Sind die­se unge­heu­ren Schäden an Seelen und an der Gesellschaft eigent­lich noch zu hei­len?

    Und wie könn­te das von stat­ten gehen? Wahrheitskommissionen, Tribunale, öffent­li­che Untersuchungsausschüsse wie schon gestar­tet, ..?

    Auf kei­nem Fall kann zuge­las­sen wer­den, dass die, die das Verbrochen haben (und das sind Politik, Parteien, Medien, ÖR, "Experten", Universitätsinsitute, …) das wie­der unter sich "auf­ar­bei­ten" was nie gelingt, wie die NSU-Untersuchungsausschüsse, Breitscheidplatz–Untersuchungsauschuss, etc. offen­sicht­lich zei­gen.

  2. Mir fal­len da so eini­ge Leutchen ein, die man mal weg­sper­ren könn­te.

    Daß sind die, deren Kopf und Gesinnung der­ma­ßen infi­ziert sind, daß sie kei­nen Satz mehr sagen kön­nen, in dem nicht min­des­tens die Wörter Corona, Gefahr, zwei­te Welle, Lockdown und Kurve flach­hal­ten vor­kom­men.

    Auf daß unser Land sich ein biß­chen erholt und wir die zwi­schen­mensch­li­chen Kontakte wie­der repa­rie­ren kön­nen. Hier wur­de arg viel Porzellan zer­schla­gen, im letz­ten hal­ben Jahr.

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