„Das wird die größte Klagewelle, die Deutschland je gesehen hat“

Das ist heu­te auf dem Portal der "WirtschaftsWoche" zu lesen:

»Eines ist Klaus Nieding so wich­tig, dass er es gleich als ers­tes los­wer­den wer­den will. Seine Mandanten sei­en kei­ne Coronaleugner, son­dern das Gegenteil, meint der Anwalt, einer der Chefs der Frankfurter Kanzlei Nieding+Barth. Er ver­tre­te samt und son­ders seriö­se Unternehmer, zum Teil führ­ten sie ihre Betriebe in vier­ter Generation: Eigentümer, die an Hygienekonzepten feil­ten, in Luftfilter inves­tier­ten, jede sinn­vol­le Corona-Schutzauflage erfüll­ten. Noch nie hät­ten sie den Staat ver­klagt, erzäh­len sie ihm, noch nie Hilfe gebraucht. Noch nie. Bis jetzt.

Eine drei­stel­li­ge Zahl von Mandanten ver­tritt Nieding der­zeit allein in Verfahren, die mit den wirt­schaft­li­chen Folgen der Coronapolitik zu tun haben. Auf zwei Wegen: Er ver­sucht Entschädigungen zu erstrei­ten und ein Ende der Schließungen her­bei­zu­füh­ren. „Unter mei­nen Mandanten herrscht blan­kes Entsetzen“, sagt er, „die haben rich­tig Angst um ihre beruf­li­che Existenz, man­che gar um ihr Lebenswerk.“ Er nutzt dabei die Zusammenarbeit mit Prozessfinanzierern, die die Kosten über­neh­men und im Erfolgsfall dann einen Anteil an den Entschädigungen erhal­ten…«

22 Antworten auf „„Das wird die größte Klagewelle, die Deutschland je gesehen hat““

    1. das die Banden auch die Justiz aus­ge­he­belt haben, indem man immer neue Mutationen und Verordnungen erfin­det, ist wohl jedem auf­ge­fal­len. Alle Medien spie­len da nicht mehr mit

    1. @ Bri

      Ich geste­he, dass ich das in mei­nem jugend­li­chen Lichtsinn auch erst geglaubt habe, aber das ver­gan­ge­ne Jahr hat mich eines Besseren belehrt: Es wird kei­nen Kipppunkt geben.

      Die Lemminge stür­zen sich unter mas­sen­me­dia­ler Anleitung brav die Klippe hin­un­ter und rei­ßen die weni­gen, die sich wider­set­zen mit in den Abgrund, die Marionetten der Regierungsclique lachen sich schlapp und sto­ßen dann mit ihren psy­cho- und sozio­pa­thi­schen Auftraggebern dar­auf an. Diese Welt ist verloren.

      1. @FS
        Oops. War eigent­lich iro­nisch gemeint. Ist wohl nicht so deut­lich geworden.
        "Die Lemminge stürzen…"
        Abgesehen davon, dass ich sol­cher­art Verallgemeinerungen nichts abge­win­nen kann, muß ich hier unbe­dingt mal zur Ehrenrettung der Lemminge bei­tra­gen. Die Behauptung, dass die­se Tiere sich gemein­schaft­lich in den Tod stür­zen ist zu einer der lang­le­bigs­ten Irrtümer gewor­den, sozu­sa­gen Fake-News als Dauerwelle. Medien spie­len aller­dings auch hier eine unrühm­li­che Rolle. Denn es soll das Filmteam eines Naturfilms (White Wilderness, 1958) gewe­sen sein, dass die­se pos­sier­li­chen Tierchen von den Klippen gestos­sen hat, um ent­spre­chen­de Aufnahmen in den Kasten zu bekommen.
        https://www.youtube.com/watch?v=xMZlr5Gf9yY
        https://en.wikipedia.org/wiki/White_Wilderness_(film)
        Heute wür­de so etwas – zu Recht – gro­ße Empörung aus­lö­sen, was bei Menschen in ähn­li­cher Situation häu­fig unter­bleibt, zumin­dest, wenn sie zur fal­schen Gruppe zählen.
        Aber Lemminge haben noch mehr mit den Menschen und vie­len ande­ren Tierarten gemein. Unter gro­ßem demo­gra­phi­schem Druck und man­geln­der Ernährungssicherheit schlie­ßen sie sich zusam­men und begin­nen zu wan­dern (migrie­ren), müs­sen erheb­li­che Hindernisse über­win­den, Flüsse durch­schwim­men, in die sie sich mutig hin­ein wer­fen, was eini­ge nicht über­le­ben. Wenn sie dann auch mal ans Meer kom­men, ver­su­chen sie es auf die erlern­te Weise und über­schät­zen dabei fun­da­men­tal ihre Fähigkeiten. Auf die­se Art ent­stand der fal­sche Eindruck.
        Und eini­ge von ihnen wur­den so zu Opfern media­ler Sensationsgier, eine Erfahrung, die Menschen immer wie­der bis heu­te machen.

  1. Ja, da haben sich vie­le Unternehmer lan­ge ver­äp­peln und auf "Schweigegeld" ver­trös­ten las­sen. Für die Maßnahmen inter­es­siert sich Merkel, Söder & Co nicht. So lan­ge wie mög­lich Außnahmezustand auf­recht erhal­ten, um den markt­ori­en­tier­ten Überwachungsstaat auf­zu­bau­en. Trost: Am Ende gibts für die "Pleiten" ein Grundeinkommen, digi­tal ver­steht sich, und nur wenn nicht geklagt wird oder fal­sche Internetseiten ange­steu­ert werden.

  2. Als nor­ma­ler Angestellter habe ich der­zeit auch star­kes Interesse mir mein feh­len­des Gehalt aus dem Jahr 20/21 per Klage zurückzuholen.Für jedes Jahr wären das die Differenz zu 60% Kurzarbeitergeld nebst Steuernachzahlung und ver­lo­re­ne Provisionzahlungen.Dazu kom­men ver­lo­re­ne Rentenansprüche.Schon alleine,dass mei­ne aus­län­di­schen euro­päi­schen Kollegen zwi­schen 80–100% Kurzarbeitergeld bekom­men ist ja wohl hof­fent­lich angreifbar.

    1. Ja das Interesse ist bei jedem da.. nur wird dar­aus nichts wer­den. Es wäre vllt rat­sam Wege zu fin­den sich so weit wie mög­lich von die­sen Staat fern­zu­hal­ten, als zu den­ken man kön­ne mit ihm ver­han­deln. Terroristen ver­han­deln in der Regel nicht!!

  3. "Eigentümer, die an Hygienekonzepten feil­ten, in Luftfilter inves­tier­ten, jede sinn­vol­le Corona-Schutzauflage erfüllten."

    Staat befiel, wir machen alles mit. Geb uns Geld, dann sind wir ruhig.

  4. Das ist das Problem, wenn man ein­mal auf den Corona-Zug auf­ge­sprun­gen ist, statt das Narrativ als das zu bezeich­nen und anzu­grei­fen, was es ist: Eine Lüge.

    Sobald man näm­lich anfängt, die­ses Narrativ zu über­neh­men, ver­hed­dert man sich unwei­ger­lich und unent­rinn­bar in immer neu­en her­bei­fan­ta­sier­ten Zahlen und Szenarien, Prognosen und Modellen.

    Das liegt eben genau dar­an, dass es sich um eine dreis­te Lüge han­delt: Da es nie um ein Virus und die Tauglichkeit oder Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen ging, kann man die­se auch nicht angreifen.

    So wird das nichts.

    1. Meine Befürchtung: Der Artikel ist Makulatur, nach dem Motto: Wir sind doch (selbst)kritisch. Bei dem Gesinnungsblatt „Tagesspiegel“ ist die­ser Artikel nichts ande­res als eine klei­ne, schon mor­gen erlo­sche­ne, Kerze.

    1. @PK
      Was soll jetzt an die­sem Artikel gut sein? Der Handel wehrt sich jetzt nur, weil sie kein Geld bzw. zu wenig Geld bekom­men. Sie spie­len bei allen auf­er­leg­ten "Hygienekonzepten" und "Maßnahmen" mit. Sie wür­den auch noch weit­rei­chen­de­re Maßnahmen super fin­den, so lan­ge sie eben ihr Geld ver­die­nen, wie ich wei­ter oben schon schrub.
      Mit so einer Einstellung haben wir Maulkorb für immer. Schnelltests immer und über­all. Irgendwann Impfnachweis fürs Einkaufen, Sport, Kultur, Veranstaltungen, usw.

      Ich kann an dem Artikel nichts Gutes erken­nen. Mich gru­selt es für die nähe­re Zukunft (die nächs­ten paar Jahre), denn ich sehe dar­aus der­zeit kein Entkommen.

  5. Selbst wenn man die Regiuerung erfolg­rech ver­klagt – das Geld zau­bern die ja nicht aus dem Hut. Dafür wird die Allgemeinheit geschröpft, und die hat es auch nicht so dicke bei den ver­nich­te­ten Existenzen und ver­brann­tem Kapital.

    Ein äußerst auf­schluss­rei­cher Text, der die wirt­schaft­li­chen Hintergründe der Corona-Erzählung erklärt und wes­halb sich das nicht wie­der zurück­dre­hen lässt, fin­det man übri­gens hier (wahl­wei­se Englisch oder Italienisch) https://andreacecchi.substack.com/p/the-right-virus-at-the-right-time

  6. @ 분석

    Sehr guter Artikel. Einen Ausweg gibt es aller­dings doch und der heißt Schulden streichen.

    Das wür­de natür­lich auf Kosten der Oligarchie gehen und ist des­halb nur gegen deren Widerstand zu errei­chen. Was das bedeu­ten wür­de, muss ich nicht ausführen.

    1. @FS: unse­re Regierung hat sich da etwas ein­fa­che­res über­legt. Da die Großen wahr­schein­lich eine Verluste erlei­den sol­len, peilt man das Volk als Zahlmeister an. Dafür wur­de der Wissenschaftliche Diens des Bundestages akti­viert und der hat gelie­fert: "Verfassungsmäßigkeit einer Vermögensabgabe zur Bekämpfung der wirt­schaft­li­chen Folgen der Corona-Pandemie", Az. WD 5 ‑3000 – 041/20, 9.4.2020. Das Zauberwort lau­tet Zwangshypothek.

    2. Ja, natür­lich gäbe es ande­re Wege. Nur kei­nen wie­der zurück zum Vorher. Aber eben auch nicht zwin­gend zur Vision der Herren Schwab oder Gates.

      Wenn man den Menschen die Gründe dafür erläu­tern wür­de, könn­te man über kon­struk­ti­ve Wege nach­den­ken. Das ist nicht gewollt. Die, die für das Schlamassel ver­ant­wort­lich sind, wol­len kei­ne Verantwortung über­neh­men. Ich glau­be, die Corona-Narrative dient auch der Schadensbegrenzung. Würde man den Menschen rei­nen Wein ein­schen­ken, wie und wer sie in die­se Situation gebracht hat, wür­de es Mord und Totschlag geben. Vielleicht ver­hin­dert Corona, dass den Rachegelüsten unge­hemmt nach­ge­ge­ben wird.

  7. Einem nack­ten Staat kann man nicht nur nicht in die Tasche grei­fen, man schnei­det sich und sei­nen Mitmenschen damit noch ins Fleisch, wenn Insolvenz bean­tragt wird – sie­he Griechenland und Sondersitzung 40 des Corona-Ausschusses, wonach dies in Vorbereitung sein soll oder könn­te. Ich wür­de mich sehr wun­dern, wenn das nicht mit Staats-Insolvenz endet. Hoffentlich sind die Anwälte so klug, Entschädigung von jenen zu for­dern, auf deren "Expertise" und Spendengeldern das alles beruht.

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