Dekan der Goethe-Uni kneift zu Drosten-Dissertation

Prof. Pfeilschifter war Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität, als Christian Drosten dort angeb­lich pro­mo­vier­te. Fragen von Markus Kühbacher zu dem Verfahren will er nicht beantworten.

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Mal schau­en, was die Gerichte dazu sagen. Kühbacher hat­te die­se Fragen gestellt:

»Sehr geehr­ter Herr Prof. Dr. Pfeilschifter,

in Ihrer 18-jäh­ri­gen Amtszeit als Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main waren Sie zugleich von Amts wegen Vorsitzender des Fachbereichsrats Medizin. Hiermit bit­te ich um Beantwortung der fol­gen­den Fragen das Protokoll der Sitzung des Fachbereichsrats Medizin vom 04. September 2003 betreffend:

1. Sie sol­len nach Angaben des Pressesprechers der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Ihrer Unterschrift unter dem Protokoll der Fachbereichsratssitzung vom 04. September 2003 den ein­stim­mi­gen Beschluss des Fachbereichsrates zur Bestätigung der Bewertung der Promotion von Herrn Christian Drosten mit “aus­ge­zeich­net“ (sum­ma cum lau­de) beur­kun­det haben.

Trifft dies zu?

2. Aufgrund wel­cher Rechtsgrundlage erfolg­te die­se Beschlussfassung?

Warum waren kei­ne Gegenstimmen oder Enthaltungen zulässig?

3. Wo wer­den die von Ihnen unter­zeich­ne­ten Originale der Protokolle der Sitzungen des Fachbereichsrats Medizin archi­viert?«

6 Antworten auf „Dekan der Goethe-Uni kneift zu Drosten-Dissertation“

  1. Die Reaktion von Herrn Professor Dr. Pfeilschifter erin­nert mich an das Verhalten eines Kindes, das sich die Augen zuhält und glaubt, man kön­ne es nun nicht mehr sehen.

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