Demo-Zahlen: Sonne bringt Licht ins Dunkel der Tagesschau-Fakes

Es wird immer enger für die Polizei-Zählung von 20.000 TeilnehmerInnen auf der Demonstration vom 1.8. Gestern wur­de hier gezeigt, daß auf dem von den Medien meist ver­brei­te­ten Foto weit über 100.000 Menschen zu sehen sind. Dafür wur­den die "Beweismittel" der offi­ziö­sen Fakten-Checker verwendet.

Nun hat ein Rechercheur anhand der Schattenwürfe auf die­sem Foto fest­ge­stellt, daß es unmög­lich um 15:30 bzw. 16.00 ent­stan­den sein kann. Dieser Zeitpunkt wird offi­zi­ös ver­wen­det, um damit bele­gen zu kön­nen, daß nahe­zu alle TeilnehmerInnen der Demonstration auf der Straße des 17. Juni gewe­sen sein müssen.

Offensichtlich ent­stand das Foto aber bereits gegen 13 Uhr, also weit vor Ankunft des größ­ten Teils der Demo.

Wie kann das belegt werden?

Im unte­ren Teil des Bildes sind Schatten zu erkennen:

Sie fal­len etwa im rech­ten Winkel von Süden, da die Straße in West-Ost-Richtung ver­läuft. Mit einem Online-Tool läßt sich sogar recht prä­zi­se bestim­men, wo um wel­che Zeit die Sonne an die­sem Ort stand.

Wenn man auf der Karte den Ort wählt sowie eine Uhrzeit, erhält man die Richtung des Sonneneinfalls, dar­ge­stellt durch die unte­re gel­be Linie.

Hier zeigt sich, daß der 90-Grad-Winkel gegen 13 Uhr erreicht wird. (Daß das Werkzeug wirk­lich genau ist, kann man ein­fach mit sei­nem eige­nem Standort nachvollziehen.)

Das gan­ze Prozedere wird aus­führ­lich hier dargestellt.

Weiter geht es mit Alles eine Frage der Perspektive. Lügen mit Bildern und Interpretationen.

3 Antworten auf „Demo-Zahlen: Sonne bringt Licht ins Dunkel der Tagesschau-Fakes“

  1. Es wäre hilf­reich, wenn Sie sich auf die­ser Seite mit der Kritik an die­ser Interpretation aus­ein­an­der­set­zen oder sie sogar wider­le­gen würden.

  2. @Silke: Warum? Der Schatten geht fast genau nach Norden, also muss das Bild gegen 12 WOZ (Wahre Ortszeit) auf­ge­nom­men sein. Das wäre dann kurz nach 13 Uhr Zonenzeit, also MESZ, da die Zeitzone etwas wei­ter öst­lich durch den 15ten Längengrad geht. Die Differenz von 13°24' zu 15° gibt etwas mehr als 6 Minuten. Das Foto wur­de irgend wann mal um oder nach 13 Uhr auf­ge­nom­men, taugt also nix als Beweis. Punkt! Aus! Basta! Warum soll­te der Autor auf Flacherdler und ande­re Wissenschaftsleugner ein­ge­hen? Das führt doch zu nix!

  3. Ein guter Weg der Beweisführung, aber war­um geht kein Berliner an den Punkt von dem das Foto auf­ge­nom­men wur­de und macht alle hal­be Stunde ein Bild vom rea­len Schattenverlauf. Oder ein Zeitraffervideo mit Uhrzeitangabe. Das müss­te doch, unbe­ar­bei­tet mit Originaldaten, ein Beweis sein.
    Wobei es war­schein­lich nie einen Beweis geben wird, weil Nicht sein kann was nicht sein darf.

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