Der olle Brecht hatte Recht

»Das Unrecht geht heu­te ein­her mit siche­rem Schritt.
Die Unterdrücker rich­ten sich ein auf zehn­tau­send Jahre.
Die Gewalt ver­si­chert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden.
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut:
Jetzt begin­ne ich erst.
Aber von den Unterdrückten sagen vie­le jetzt:
Was wir wol­len, geht niemals.
Wer noch lebt, sage nicht: niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
Wenn die Herrschenden gespro­chen haben,
Werden die Beherrschten sprechen.
Wer wagt zu sagen: niemals?
An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.
An wem liegt es, wenn sie zer­bro­chen wird?
Ebenfalls an uns.
Wer nie­der­ge­schla­gen wird, der erhe­be sich!
Wer ver­lo­ren ist, kämpfe!
Wer sei­ne Lage erkannt hat, wie soll der auf­zu­hal­ten sein?
Denn die Besiegten von heu­te sind die Sieger von morgen,
Und aus Niemals wird: Heute noch!«

Das schrieb der Kommunist Bertolt Brecht 1931.

11 Antworten auf „Der olle Brecht hatte Recht“

  1. Das Problem ist, dass wir unter dem "Hygienediktat" von­ein­an­der getrennt und ver­ein­zelt wer­den und ein­zeln nichts aus­rich­ten können.….
    Denn nur gemein­sam sind wir stark!

  2. Korrekt, wa ?

    Der vor ein paar Monaten noch ver­geb­lich auf einen Posten im Indemnitätverschwörungsclub hin­ar­bei­ten­de Religion-ideo­lo­gi­sche Imperialist wie der "neue Partei"-Schwindler Schiffmann & und wei­te­re irre­lei­ten­de Querdenkerführer-Co. pre­di­gen dage­gen Ausbau des EU-Imperialismus und Vergebung (!!) für die Staatsterroristen, somit maso­chis­ti­sche Unterwerfung der Bevölkerungen unter das Kapital; von Korrektur des Abbau des Sozialstaats hat­te der jeden­falls nichts ver­lau­ten las­sen; aber sich nicht ent­blö­det ein Sympathien zu ernö­ti­gen ver­su­chen­des insze­nier­zes Heulvideo ins Netz zu stellen…

    Dem Naidoo hate ich die Tränen dage­gen sofort abgenommen…

    1. Unsere klei­ne Familie denkt auch, je klei­ner das System (-> Dorf), des­tor gerin­ger die moe­g­lich­keit von aus­sen zu manipulieren.

      Dies sieht man ja 'schoen' am Lobbyismus am Europaeischem Hof. Es ist nichts ein­fa­cher als ein zen­tra­les Organ zu korrumpieren.
      Aber ver­su­che dies mal in jedem Dorf. Da moe­gen die einen und ande­ren mit Heugabeln raus­ge­trie­ben werden 🙂

      Jaja, die Idee einer gros­sen lie­ben Weltregierung im alle Probleme fuer alle schoen zu loe­sen mag Toll sein – aber lei­der sind so man­che gie­ri­ge Menschen immer wie­der involviert.
      Und wie wir sehen, es wur­de und wird gar schon lan­ge an unse­rer Meinungsfreiheit her­um­ge­dok­tert. Also nix neues.

      Unser Fazit: Je weni­ger Kontrollorgane in einer Gesellschaft exis­tie­ren, des­to gerin­ger ist deren Freiheit.

  3. Nicht zu ver­ges­sen das die Kommunikation über­wacht wird um den auf­zie­hen­den Sturm schon am Horizont zu erkennen
    Bei mir fehlt aller­dings nicht mehr viel – begin­nen sie zu impfen
    star­te ich eine zwei­te Karriere !

  4. Ja kor­rekt; der wuss­te was Krieg ist und kann­te die Ursache dafür !

    Der vor ein paar Monaten noch ver­geb­lich auf einen Posten im Indemnität-Verschwörungsclub hin­ar­bei­ten­de Religion-ideo­lo­gi­sche Imperialist wie der "neue Partei"-Schwindler Schiffmann & und wei­te­re irre­lei­ten­de Querdenkerführer-Co. pre­di­gen dage­gen Ausbau des EU-Imperialismus und Vergebung (!!) für die Staatsterroristen, somit maso­chis­ti­sche Unterwerfung der Bevölkerungen unter das sadis­ti­sche Kapital; von Korrektur des Abbau des Sozialstaats hat­te der jeden­falls nichts ver­lau­ten las­sen; aber sich nicht ent­blö­det ein Sympathien zu ernö­ti­gen ver­su­chen­des insze­nier­tes Heulvideo ins Netz zu stel­len, nach­dem der so fer­tig war, dass ich dafür gesorgt hat­te, dass sei­ne Vorstandsposten auf­ge­ben musste…

    Glaubt ihr nicht? – na dann bit­te sehr, lest mal das hier:

    http://​www​.freu​den​schaft​.net/​1​6​/​0​8​/​2​0​2​0​/​k​o​n​z​e​r​n​p​o​l​i​t​i​s​c​h​-​s​u​p​e​r​k​o​m​p​l​e​x​e​-​s​u​p​e​r​v​e​r​s​c​h​w​o​e​r​u​n​g​-​s​c​h​w​e​r​-​f​a​s​s​b​a​r​e​n​-​u​n​d​-​s​u​p​e​r​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​e​n​-​a​u​s​m​a​s​s​es/

    Dem Naidoo hat­te ich die Tränen dage­gen sofort abgenommen…

  5. Das Problem ist wohl, dass sehr vie­le Menschen einen auto­ri­tä­ren Charakter haben. Deshalb leis­ten sie auch kei­nen Widerstand gegen ihre Unterdrückung, son­dern fin­den das toll.

    Das hat Brecht über­se­hen, aber zuge­ge­be­ner­ma­ßen: Sein Traktat macht Hoffnung, und Hoffnung ist Leben.

  6. Langemann hat auch wohl auch 'die Schnauze voll'
    https://​club​der​kla​ren​wor​te​.de/​a​u​f​-​k​o​l​l​i​s​i​o​n​s​k​u​rs/
    https://​club​der​kla​ren​wor​te​.de/​d​e​r​-​a​t​e​m​-​s​t​o​c​kt/

    So lang­sam kom­men alle aus den Loechern gekro­chen, denn der inne­ren Stimme kann sich nun wohl wirk­lich kaum einer noch verwehren.

    Es war auch inter­es­sant zu sehen wie 'damals' (so Maerz/April) der gute Albrecht Müller der nach­denk­sei­ten auch nicht mehr anders konn­te als 'aus­zu­bre­chen'.
    Nein, nicht wegen irgend­wel­chen Wissenschaftlichen Virus Details, wovon er ja rich­tig sag­te, das er davon kei­ne Ahnung hatte.
    Alleinig die Gesellschaftlichen Veraenderungen hier und immer mehr ein­sei­ti­ge Presse sind ja nicht mehr zu ertragen.

    Wir erin­nern uns an Herrn Udo Ulfkotte?
    In die­sem Sinne, es war ein sehr sehr lan­ger und lang­sa­mer Prozess.

    1. @ Sven
      Wo Sie Ihn gera­de erwäh­nen fällt mir ein, dass er rela­tiv jung und über­ra­schend ver­stor­ben ist. 

      Dehoga Präsident Franz J. Klein , Mittelstands Präsident Ohoven , Bundestagsvizepräsident Oppermann star­ben in die­sem Jahr recht plötzlich.

      Möchte aller­dings kei­nen Zusammenhäng der Fälle konstruieren.

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