Der Philosoph auf der Intensivstation

https://www.t‑online.de/nachrichten/deutschland/id_89731566/precht-bei-markus-lanz-corona-leugner-arbeiten-selten-auf-intensivstationen-.html

In dem Artikel ist zu lesen:

»Precht warnt bei "Markus Lanz" vor dem Zerfall des deut­schen Gemeinwesens. Der Philosoph nimmt die Bürger in die Staatspflicht – nach dem Motto: Frage nicht, was der Staat für dich, son­dern was du für den Staat tun kannst.

In Deutschland macht sich Hoffnungslosigkeit breit. Bürger ver­lie­ren das Vertrauen in Kompetenz und Anstand der Politiker, Politiker ver­lie­ren das Vertrauen in die Vernunft der Bürger. Und wenn der Paketbote einen aus­lacht, wenn man mit Maske die Wohnungstür öff­net – ach, was will man sich da noch drü­ber aufregen.«

Gut mög­lich, daß die Kritikerin hier irrt. Als mich unlängst zwei Mal ein Polizist in einer Straßenverkehrsangelegenheit auf­su­chen muß­te, haben wir uns freund­lichst, unauf­gergt und ohne Gesichtsverkleidung in der Küche unterhalten.

»Precht appel­lier­te an die Bürger, sich bei aller berech­tig­ter Kritik an der Politik, der eige­nen Verantwortung für das Gelingen der Gemeinschaft bewusst zu wer­den. Menschen wie die ver­meint­li­chen Querdenker hät­ten die selt­sa­me Vorstellung, dass der Staat dazu da sei, ihnen Rechte zu garan­tie­ren, ihnen jedoch nichts abver­lan­gen dür­fe. Das sei natür­lich ein Irrglaube. Aber auch wegen der vie­len Versprechungen von Politikern im Wahlkampf hät­ten sich so man­che Bürger zu poli­ti­schen Schnäppchenjägern zurück­ent­wi­ckelt, denen es vor­ran­gig um den eige­nen Vorteil gehe, um nicht über­vor­teilt zu wer­den. "Sie beneh­men sich nicht wie Staatsbürger, son­dern sie wer­den zu Kunden", warn­te Precht. "Wenn das pas­siert, dann brö­ckelt unser Gemeinwesen."«

Hat der Philosoph da viel­leicht nicht rich­tig hin­ge­hört? "Guten Tag, ich hät­te gern ein Pfund Demonstrationsrecht und 250 Gramm Bewegungsfreiheit", ist mir als Anspruch noch nicht untergekommen.

»Er wie­der­hol­te aus einem Interview mit dem "Spiegel" sei­nen mar­ki­gen Spruch "Corona-Leugner arbei­ten sel­ten auf Intensivstationen" und die Forderung, ein sozia­les Pflichtjahr für jun­ge Menschen und Neu-Rentner ein­zu­füh­ren. So könn­ten Empathie und Gemeinsinn gestärkt oder über­haupt erst ver­mit­telt wer­den. "Die posi­ti­ve Erfahrung, etwas für Andere zu tun, kann man nur prak­tisch ver­mit­teln, das kann man jeman­dem nicht theo­re­tisch erklä­ren", gab der Philosoph zu beden­ken. "Das ist die bes­te Form, gute Staatsbürger her­vor­zu­brin­gen." Und viel­leicht ja auch bes­se­re Politiker.«

Sagt der Mann, der wahr­schein­lich sein hal­bes Leben kari­ta­tiv gear­bei­tet hat. "Philosophen in die Produktion!". War das von Mao, bevor die Kulturrevolution in China zu Auswüchsen führ­te? Der Ansatz wäre überlegenswert.

46 Antworten auf „Der Philosoph auf der Intensivstation“

  1. … darf ich ? Vorab ein Warnhinweis : Dieses Video ver­ur­sacht ähn­lich schwe­re Ereignisse wie die aktu­ell hip­pen Nadelspiele – seit der Betrachtung habe ich Sehstörungen und Gehörprobleme !

    https://www.youtube.com/watch?v=KheeZ67X2dA&list=TLPQMjYwMzIwMjFQAF4H6Y-UiA&index=2

    (… im Mittelalter hät­te man solch "ver­wahr­los­te Mattenträger", o.K. – man­che Damen und Herren wer­den jetzt empört auf­schrei­en – sei's d'rum … , ein­fach nur "gelanzt" …)

  2. es geht ja schon län­ger das Gerücht im Zwiebelfinger Nassen Dreieck und Umgebung her­um, dass sich ein ASCHMONEIT immer OHNE MASKEN die Schloßstraße entlangtrollt !
    STIMMT DAS AM ENDE UND WAR DER GRUND FÜR DEN GRÜNEN HAUSBESUCH ?

  3. Demokratieleugner arbei­ten meist in und für Medienanstalten die auf die eine oder ande­re Weise "sub­ven­tio­niert" werden. 

    Ich ken­nen auch kei­nen ein­zi­gen Philosophen der auf einer Intensivstation arbeitet.

    Ich ken­ne nur einen ein­zi­gen Philosophen der das Deutsche Register der Intensivmedizin nicht zu ken­nen scheint.

  4. Precht ist jeden­falls mit Sicherheit öfter in Fernsehstudios anzu­tref­fen als auf Intensivstationen, und das auch bestimmt nicht ganz unei­gen­nüt­zig. Aber mit staat­lich abge­press­ten Zwangsgebühren ist gut über die eige­ne (nicht vor­han­de­ne) Selbstlosigkeit und die (angeb­lich über­zo­ge­nen) Ansprüche ande­rer schwur­beln. Und wie war das noch gleich mit dem At-home-stay­en? Witzig, dass man aus­ge­rech­net ein Foto raus­ge­sucht hat, auf dem er reich­lich braun­ge­brannt ist.

  5. Ich öff­ne mas­kier­ten Paketboten stets unmas­kiert und sie tun mir leid, dass sie durch die Gegend het­zen müs­sen und sich dabei noch das Atmen erschwe­ren (müs­sen oder sollen).

    Gesundheitssystemherunterwirtschaftende Politiker arbei­ten übri­gens auch sel­ten auf der Intensivstation.

    1. "Gesundheitssystemherunterwirtschaftende Politiker arbei­ten übri­gens auch sel­ten auf der Intensivstation."

      Und bei denen wür­de eine Arbeit in dem von ihnen zu ver­ant­wor­ten­den Bereich sogar Sinn machen (kön­nen)!

  6. Wenn die­ser Mann eines nicht ist, dann ein Philosoph, ein Freund der Weisheit. Dazu fehlt ihm die Bereitschaft, die Argumente anders­den­ken­der Menschen zu respek­tie­ren und offen für eine Erweiterung sei­nes Horizontes zu sein. Meine Hoffnung ist ja, dass die Leute mit Hang zur Philosphie den nicht ernst neh­men, und dass das nicht phi­lo­so­phisch ori­en­tier­te Publikum schlicht kei­ne Interesse an sei­nem popu­lis­ti­schen Geschwafel hat.

  7. Wo hat denn der Herr Filosof gearbeitet?

    "Sein Vater Hans-Jürgen Precht war Industriedesigner bei dem Solinger Unternehmen Krups und ist heu­te als Rentner mit dem Aufbau und der Pflege einer grö­ße­ren Privatbibliothek beschäf­tigt. Die Mutter enga­gier­te sich im Kinderhilfswerk Terre des Hommes. Die Kinder wuch­sen in einem stark links­ge­rich­te­ten Milieu auf."
    – also, genug Kohle, dass Mutti nicht arbei­ten musste!

    "Nach dem Abitur im Juni 1984 am Solinger Gymnasium Schwertstraße leis­te­te Precht sei­nen Zivildienst als Gemeindehelfer bis September 1985 ab"
    – also noch nicht mal Hintern abge­wischt, so wie ich!

    "Danach nahm er ein Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Köln auf und wur­de 1994 in Germanistik zum Dr. phil. promoviert."
    – das war's dann auch mit Arbeit, schät­ze ich.

    1. soso, nicht in phi­lo­so­phie pro­mo­viert, der herr phi­lo­soph? mir ists wurscht, just say­ing. man ist da ja zur zeit recht streng, so mit den den wis­sen­schaft­lern, und ihren fachgebieten…promotion über musil. na gut. ziem­lich "phi­lo­so­phisch".

  8. @ Tragt MASSENHAFT Kohlen-Spenden @ aa … (?????)

    Darf ich mir eine Frage erlauben ?

    Sie schrei­ben von Masken im Plural – herrscht im "Zwiebelfinger Nassen Dreieck und Umgebung her­um" eine von Dr. Fauci ange­dach­te Tragepflicht von mehr als einer Maske ?

  9. Wer braucht die­sen Schwurbler? Das gan­ze Leben lang nix gear­bei­tet, son­dern als Systemhure durch­schma­rotzt. Ein biss­chen die Haare wach­sen las­sen, rasie­ren ver­ges­sen und ein paar klu­ge Sprüche raus­ge­hau­en – reicht im Land der Vollpfosten wohl um ein „Philosoph“ zu sein.

        1. @Theresia F. :
          Vollste Zustimmung von mir! 

          Alle Huren, die ich ken­ne (vie­le, bin Mitglied im Bundesverband) sind unab­hän­gig, authen­tisch, las­sen sich nicht instru­men­ta­li­sie­ren, und sind damit das Gegenteil von dem, was miso­gy­ne Menschen (m/w/d) mit
          "xy-Hure" bezeichnen.

          Die Hure sagt, wo's lang­geht, so ist es.
          Und nicht weni­ge sind sogar intel­li­gent: https://hetaera.de/
          "Wenn die Machtelite regiert wird von ihren Trieben, dann kön­nen die­se Triebe regiert wer­den von klu­gen Frauen. Deren ein­zi­ger, aber ent­schei­den­der Vorteil ist, weni­ger blin­de Geilheit, auch Machtgeilheit zu emp­fin­den als die Männer, und dar­um ver­nünf­ti­ger, mensch­li­cher zu sein."

  10. sol­che Typen hät­ten auch beim GröFaZ Karriere gemacht.
    „Wir dür­fen den­ken, was wir wol­len, aber als Staatsbürger haben wir zu funktionieren“ –
    Richard David Precht

  11. Er scheint sich auch optisch immer mehr sei­nem Traum eines Godfather zu nähern, der hie­nie­den sei­ne '#don­ner­pre­dig­ten abhält.

    Wahr ist den­noch, dass die Leitplanken des­sen, was gut und böse sei, im Namen von Gemeinschaft und Wissenschaft gera­de dras­tisch ihre Verschiebung offen­le­gen: Gesellschaft setzt sich nicht mehr aus teils eigen­wil­li­gen Subjekten zusam­men, son­dern es gilt für "gut", als Objekt wil­len­los einem Gemeinschaftsbrei ein­ver­leibt zu wer­den, der Halt gibt und der jede Frage nach sei­ner Herkunft verbietet!

    Das Betriebssystem des Einheitsbreis betreibt "das Kapital" und sei­ne Hofschranzen aus Wissenschaft und Kultur. Wichtig zu begrei­fen; die­se sind nicht zwin­gend a- oder unmo­ra­lisch, und die Rolle finan­zi­el­ler Belohnungen wird ins­be­son­de­re von Linken über­schätzt, die defi­ni­ti­ons­ge­mäß auf die Benachteiligten der Erde fokus­sie­ren und deren Blick durchs schnö­de weni­ger- oder zu-wenig-haben abge­lenkt ist.

    Was gera­de her­aus­bricht aus die­ser Gesellschaft, ist die Freude am DIENEN, einer höhe­ren, guten Sache zu DIENEN, anstatt sich nur ein­fach zu ver­gnü­gen. Wem sie die­nen, das fra­gen sie nicht, auch nicht, wel­che Absichten der haben könn­te. Denn die Absichten, die ken­nen sie ja längst: eine neue künst­li­che Welt zu schaf­fen ohne Zweifel, Krankheit und Gefahr – nach­dem all­das und all­die besei­tigt sind, die Zweifel Krankheit und Gefahr bedeuten.

    W_I_R_

    Leseempfehlung "Die Superreichen" von Cynthia Freeland.

    1. @some1: Ihre Sicht auf die Linke wirkt auf mich ver­engt, wor­an sicher Teile der Linken eine Mitschuld haben. Richtig beob­ach­tet ist der Fokus auf die Benachteiligten, der in der Linken tra­di­tio­nell auch ein inter­na­tio­na­lis­ti­scher ist. Es geht dabei jeden­falls ursprüng­lich nicht um Neiddebatten. "Wir wol­len alle in der Villa woh­nen. Wir wol­len ein eben­so dickes Auto fah­ren wie der Boß", waren nicht die Leitgedanken. Auch heu­te geht es etwa dar­um, daß Kinder in Brasilien nicht auf den Müllhalden mit "unse­rem" Elektronikschrott ver­gif­tet wer­den, weil sie nur dort die Chance haben, etwas zu ver­die­nen, das das Überleben ihrer Familien sichert. Oder dar­um, daß in wei­ten Teilen Afrikas Menschen (ver)hungern, weil die Flut unse­rer Lebensmittelexporte ihre land­wirt­schaft­li­chen und klein­händ­le­ri­schen Lebensmöglichkeiten zer­stört. Es geht dar­über hin­aus um gesell­schaft­li­che Teilhabe, die es nur über Zugang zu Bildung geben kann. Es geht fer­ner um eine gerech­te Verteilung von Ressourcen auf die­ser Welt, auch dar­um, wel­chen gigan­ti­schen Energieverbrauch sich die rei­chen Länder erlau­ben, um das, was sie ver­schlei­ernd Digitalisierung nen­nen, umzu­set­zen, wäh­rend es in vie­len Regionen der Welt noch nicht ein­mal Strom in den Hütten gibt, um abends bei Licht ein Buch zu lesen. Selbst der Zugang zu sau­be­rem Wasser ist allen Menschen mög­lich. Das alles sind Fragen für die Linke, die nicht mit Gleichmacherei zu beant­wor­ten sind, wohl aber mit gerech­ten Chancen auf ein selbst­be­stimm­tes Leben.

      1. @aa _ Sie woll­ten dazu mal einen Debattenbeitrag anbie­ten. Ich hal­te die lin­ken Vorstellungen nicht für kon­sis­tent. (Die aller ande­ren auch nicht, aber das hier nennt sich "lin­ker Blog").
        So lan­ge Linke wie Sie nicht scho­nungs­los ana­ly­sie­ren, wie es kommt, dass die heh­ren Vorstellungen zu einem Ruf nach "Impfstoff für alle" lin­ker­seits mutiert sind, wer­den sie auch kei­ne Lösungen fin­den. Wie kommt es, das Linke bei all­dem so leicht auf Selbstbestimmung ver­zich­ten? Ist es der Alarm des dro­hen­den welt­wei­ten cata­clysm, der sie dazu bewog, nun doch lie­ber auf Gleichschritt anstel­le von Selbstbestimmung zu setzen?

        1. @some1 es sieht ja nun so aus, das (fast) alle Parteien und Abgeordneten aus allen Laendern sich dem Traum einer tota­li­tae­ren Weltregierung inklu­si­ve Entfernung der Rechte Einzelner sowie jeg­li­che Opposition. 

          Vor Wochen oder sind es schon Monate (?) habe ich in die­ses Horn gebla­sen – wir haben hier auch schon den Faschismus leicht diskutiert.

          Anzahl der Herrscher | Gemeinwohl | Eigennutz
          ————————————————
          Einer | Monrachie | Tyrannis
          Einige | Aristokratie | Oligarchie
          Alle | Demokratie | Ochlokratie

          Ich den­ke wir haben das Problem, das die Mehrheit glaubt,
          das vie­le oder alle die Agenda (Weltweit) definieren
          und somit wir eine Demokratie haben.

          Meines Erachtens haben wir schon seit gerau­mer Zeit eine Oligarchie oder Tyrannei einer Gruppe Weniger.
          Weltweite Agenden wer­den eben quer durch die Laender durch­ge­setzt. Dies ist mir mit den 'Hate Speech' Gesetzen ange­fan­gen so 2015 auf­ge­fal­len. Sehr spaet.

          Die poli­ti­sche 'Linke'?
          Ich bin ja immer noch vom Herzen ein kri­ti­scher Mensch, der ver­sucht sich und alles immer zu hin­ter­fra­gen – sich zu bessern.
          Aber das Etikett der Parteien (Gruen, Gelb, Links, ..) passt schon lan­ge nicht mehr zu deren Taten – seit Jahren.
          Verraeterparteien Gruen (Krieg durch die Friedensbewegung) und SPD (Hartz4 der 'Sozialen') haben es ja gezeigt.
          Und 'Die Linke' unter­stützt ja nun auch schon seit lan­gem das Imperium (Kriege in Afrika etc). 

          Nein, wer hier immer noch i.d. alten Mustern denkt wird nur ver­äp­pelt & überrannt.
          Das 'alte Links' .. das gibt es schon lan­ge nicht mehr, zumin­dest nicht mehr als poli­ti­sche Bewegung. Auch kein Gruen und kei­ne Liberalen. Alle Parteien zie­hen in den gros­sen Fragen alle an einem Strang. 

          Das letz­te Raetsel .. war­um hat Russland & China mitgespielt
          obwohl sie nun mehr wie­der (angeb­lich) ins Kreuzfeuer kom­men, also qua­si die Axis of Evil?

          Und somit gebe ich natu­er­lich @some1 Recht hier – obwohl es eben die­se lin­ke poli­tisch gar nicht mehr gibt.

          Problem ist natu­er­lich, das uns ver­sucht wird die Agenda als 'Demokratische Werte' und 'Humanitarian Aid' – gar 'Climate …' zu verkaufen.
          Somit ist es schwer sich von alle dem klar zu distan­zie­ren und auch noch fuer eben genau die­se Werte ein­zu­stre­ten, nur eben wirk­lich ehr­lich und vom Herzen. Eben nicht im Namen des Friedens und Humanitaeren Hilfe Laender und deren Menschen zu bom­ben und zu toeten.

          Amen.

          1. @Sven: Man kann und muß an der Linken viel kri­ti­sie­ren. Noch aber ist sie Antikriegspartei und nicht, wie hier behaup­tet, "Kriege in Afrika etc." unterstützt.

          2. @aa Danke, korrekt.
            Die Linke hat nicht fuer den Mali Kriegseinsatz gestimmt. 

            Habe gera­de die Abstimmungen ein­ge­se­hen – soweit alle mit Nein gestimmt, wel­che ich gese­hen habe.
            'Nur' die ex-frie­dens­par­tei 'die Gruenen' stim­men fuer Krieg.

            https://www.bundestag.de/abstimmung

            Warum mein Fehler?
            Ich erin­ner­te mich an eine Debatte der Linken, wo wohl der Gysi (sic) um ein Pro-Krieg (Humanitaer ..) gera­de­zu gebet­telt habe.

            Gerne sehe ich die kon­stan­te Anti-Krieg Abstimmung der Linken und ger­ne bin ich hier korrigiert.

            Ach .. wenn Sie doch auch fuer die Freiheit der Menschen wae­ren. Macht kei­nen Sinn, aber dies ist wohl eine ande­re Debatte.

  12. Der Deframing Channel hat den Beitrag von der Lanz-Precht Show ges­tern Nacht im Livestream bei YouTube aus­ein­an­der genom­men. Der Livestream wur­de mit­ten­drin abge­schal­tet! Inhalt nicht adäquat.
    Wir leben in einer Diktatur.

  13. Autor von :" WER BIN ICH, und wenn ja, wie vie­le"??? Und :" Richard David , die Schule und der liebeGott".….ach nee, ich glau­be ,es war Anna.…psst.…

  14. Ich habe ihm ja frü­her meist ger­ne zuge­hört – erst nach einer Dr.osten-Podcast-Überdosis däm­mer­te mir, dass ich das Prinzip schon kann­te. (wobei man Precht zubil­li­gen muss, dass er fast immer druck­reif und ohne Ähs auskommt).

    Eher ein­fäl­tig (uraltes Standardrepertoire der Zeugen Coronas) schwa­dro­niert er:
    "In der Corona-Frage kann man gar nicht anders als auf Sicht fah­ren. Das Ergebnis ist natür­lich, dass man meist einen ziem­lich unsou­ve­rä­nen Eindruck hin­ter­lässt. Aber das lässt sich nicht ver­mei­den", sag­te der Autor. Hinterher kön­ne jeder klu­ge Reden schwin­gen und sich über Versäumnisse lus­tig machen, solan­ge man den Luxus genie­ße, nicht ent­schei­den zu müs­sen. Aber: "Was soll denn eine lang­fris­ti­ge Strategie sein, wenn man nicht weiß, wie die Inzidenzen in ein oder zwei Wochen aussehen?" 

    Dass man als Gast, der ein Buch ver­kau­fen will, in "öffent­lich-recht­li­chen" Medien bes­ser nicht laut dar­über (kreuz&quer) nach­denkt, wie gering die Aussagekraft von "Inzidenzen" zu bewer­ten ist, oder dass es ein "unsou­ve­rä­nes" Armutszeugnis ist, nach über einem Jahr und anhand unzäh­li­gen Erfahrungswerten aus ver­schie­de­nen Ländern immer noch "auf Sicht" zu fah­ren, und frech zu behaup­ten, dass (außer­halb nicht zu kon­trol­lie­ren­der "Hygieneregeln") "Maßnahmen" (für deren Wirksamkeit bei einer Pandemiebekämpfung noch 2019 kei­ne ein­zi­ge Studie einen Nachweis gelie­fert hat­te) irgend etwas gebracht hätten?

    Ob er ‑neben der Werbung für sein Maskenbuch- noch ein klei­nes Zubrot für die Steilvorlage "Mutante" bekom­men hat?
    https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-25-maerz-2021–100.html
    Nach der (wohl unver­meid­li­chen) Verächtlichmachung von "Leugnern" etc. – die natür­lich kei­ner­lei Gemeinsinn haben dür­fen – muss­te man schon fast dank­bar sein, dass Lanz in sei­nem "Beweisvideo" kei­ne "Reichsbürger" auf­ge­führt hat) wird's näm­lich end­lich inter­es­sant, was die Precht-ErklärerInnen von t‑online natür­lich weglassen:
    (ver­ein­facht) Falls "Vulnerable" durch­ge­impft (="geschützt"), dann gibt's kei­ne Rechtfertigung mehr für "Maßnahmen".
    Um süf­fi­sant grin­send, dann zu lie­fern (wie bestellt?): Es sei denn, die Impfung schützt nicht vor den Mutanten! …

  15. Allein der ers­te Satz ist schon ver­kehrt. Die Grundrechte sind nicht ein­zu­for­dern sie exis­tie­ren. Unmittelbar. Wenn der Anfang schon ver­kehrt ist, kann auch der Schluss nicht rich­tig sein. Und der Bürger geht kei­nen Vertrag mit den Staat ein, son­dern die Grundrechte sind ein Schutzbollwerk für die Bürger gegen den will­kür­li­chen Staat. Insofern hat Precht nicht recht. Und es geht nicht nur um das Gemeinwohl, son­dern um die Würde. Das Impfen bringt über­haupt kei­nen Schutz. Weder für den Geimpften noch für die nicht Geimpften. Das ist immer so: Gegen vira­le Viren sind Impfungen maxi­mal 40 % wirk­sam. Das ist Evidenz. Das Pflichtgefühl gegen­über den Staat? Was denn für ein Pflichtgefühl? Wir zah­len Steuern und geben unse­re Voten ab, daher muss der Staat, das Parlament, der Politiker für mich da sein und nicht ich für ihn. Erfreulicherweise muss ich nicht die Kanalisation sel­ber schau­feln, das macht für mich die Kommune. Dieser Medien-Philosoph Precht hat ganz kru­de Ansichten, die völ­lig aus der Zeit gefal­len sind. Ein ech­tes Mietmaul. Es steht ja auch viel auf dem Spiel für ihn. Er könn­te ja sei­ne Sendung beim ZDF verlieren.

    1. "Das Pflichtgefühl gegen­über den Staat?"
      Dieser Spinner !
      Der soll­te mal H.D. Thoreau lesen.
      "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat."

  16. Komisch ich ken­ne per­sön­lich Coronaleugner die auf der Intensivstation arbei­ten. Ich glau­be Fernsehphilosophen haben noch kei­nen Tag in Ihrem Leben irgend­wo gearbeitet.

    1. Ich habe neu­lich Sport gemacht. Darunter ein Polizist und ein Krankenpfleger. Kontaktsport ohne Abstand. Die Leuten den­ken doch schon lan­ge: Was für ein Unsinn. Die Masken wer­den nur getra­gen, um nicht auf­zu­fal­len und um Ärger zu vermeiden.

  17. Seltsame Art den Bürger in die Pflicht zu neh­men und dabei aus­zu­blen­den dass Politiker und soge­nann­te Experten sich an der Pandemie berei­chern, ihre Macht erhal­ten und aus­bau­en, die gro­ßen Konzerne schüt­zen, Medien mani­pu­la­tiv berich­ten und die Ärmsten in der Welt zu Grunde gehen las­sen .….. und der "Philisoph" sagt wie sol­len die Gemeinschaft bewah­ren? Das tun wir wir indem wir Transparenz, einen offe­nen Diskurs und zügi­ge juris­ti­sche Aufarbeitung for­dern und unse­re Recht wahr­neh­men. Sorry Herr Philosoph, das hat nix mit Philosophie son­dern mit Arschkriecherei zu tun was sie for­dern. Sorry für den Ausdruck.

  18. Philosophierende Besserwisser soll­ten unbe­dingt ein frei­wil­li­ges Zwangsjahr auf der Intensivstation absol­vie­ren mit Maske selbst­ver­ständ­lich, für Freiheit und Demokratie.
    Dieser Mensch ist uner­träg­lich und in der Lanz Kombo erbärmlich.

  19. Was soll man bit­te­schön 2021 auf der Intensivstation machen, Herr Fühlosohf?

    Etwa sei­ne Gruppentanzkünste verbessern?

    Oder beim Ausräumen hel­fen, weil die Klinik (dem wei­sen Rate Klabauterbachs und sei­nen Homies von der Bertelsmannstiftung fol­gend) dicht­ge­macht wurde?

  20. Precht ist für mich ein klein­geis­ti­ger sys­tem­kon­for­mer Gartenzwerg-Viel-oh-Sof(a), außer­dem ein Mensch ohne jeg­li­che Empathie.

  21. In der neu­en Oval-media-Doku tritt ja sogar eine Pflegerin von einer Corona-Unit auf. Vielleicht soll­ten die bei­den sich mal unterhalten.

  22. Habe auch die Precht Äußerung nach sozia­lem Jahr gelesen:
    Ich war 18 Monate Zivi im MSHD und ken­ne Altenheime, Krankenstationen und Intensivstationen. Ich habe auch die Alten kennengelernt.
    Was soll das bil­li­ge Framing?
    si tacuis­ses, phi­lo­so­phus mansisses

    1. Als 18-Monate-ZDL in der indi­vi­du­el­len Schwerbehindertenbetreuung kann ich das nur unterstreichen.

      Alle, die wie Precht von "Praktikum auf der Intensivstation" labern, möch­te man DORT als letz­tes sehen!

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