Die Gehorsamspflicht gehöre zum Kernbereich der einem Beamten obliegenden Dienstpflichten. Unbelehrbares Persönlichkeitsbild

Und auch für Beam­tin­nen gilt laut Ver­wal­tungs­ge­richts Trier: Wer sich "wie­der­holt in hohem Maße kri­tisch gegen die staat­li­chen Maß­nah­men zur Pan­de­mie­be­kämp­fung" aus­spricht, gehört ent­las­sen. Das ist einem Arti­kel auf loka​lo​.de vom 6.7. zu entnehmen:

»Trier: Nach Kri­tik an Coro­na-Maß­nah­men und Imp­fen – JVA Beam­tin aus Dienst entfernt!

… Der Beam­tin wur­de im Rah­men des gegen sie ein­ge­lei­te­ten Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens zur Last gelegt, beharr­lich kund­ge­tan zu haben, sich nicht an eine Haus­ver­fü­gung zur Umset­zung der 26. Coro­na-Bekämp­fungs­ver­ord­nung RLP in Bezug auf die Coro­na-Test­pflicht nach län­ge­rer Abwe­sen­heit vom Arbeits­platz hal­ten zu wol­len…«

Es han­delt sich dem­nach um eine Ankün­di­gung eines Ver­sto­ßes, nicht einen Ver­stoß selbst. Des­halb benö­tig­te die Lei­tung der JVA wei­te­re Grün­de, um ein "ein­heit­li­ches schwe­res Dienst­ver­ge­hen" zu konstruieren:

Vertrauen der Allgemeinheit verloren

»Außer­dem äußer­te sie sich gegen­über Kol­le­gen, dem unmit­tel­ba­ren Vor­ge­setz­ten und dem Lei­ter der JVA wie­der­holt in hohem Maße kri­tisch gegen die staat­li­chen Maß­nah­men zur Pan­de­mie­be­kämp­fung, indem sie die Coro­na- Pan­de­mie u.a. als „Pro­pa­gan­da­zir­kus, geziel­te Angst- und Panik­ma­che sowie geziel­te Täu­schung des Staa­tes“ bezeichnete.

Fer­ner riet sie Gefan­ge­nen mit der Begrün­dung, dass der Impf­stoff noch in einer expe­ri­men­tel­len Pha­se ste­cke und ein Ver­such am Men­schen sei, von einer Imp­fung ab. Im März 2022 hat das Land beim erken­nen­den Gericht Kla­ge mit dem Ziel der Ent­fer­nung der Beam­tin aus dem Dienst erhoben.

Die Rich­ter der 3. Kam­mer des Gerichts wer­te­ten die beharr­li­che Ver­wei­ge­rungs­hal­tung der Beam­tin sowie ihre wie­der­hol­ten inner­dienst­li­chen Äuße­run­gen in Bezug auf die staat­li­chen Maß­nah­men zur Pan­de­mie­be­kämp­fung sowie zur Imp­fung als ein­heit­li­ches schwe­res Dienst­ver­ge­hen, mit dem die Beam­tin das Ver­trau­en des Dienst­herrn und der All­ge­mein­heit end­gül­tig ver­lo­ren habe.

Die Gehor­sams­pflicht gehö­re zum Kern­be­reich der einem Beam­ten oblie­gen­den Dienst­pflich­ten. Eine ernst gemein­te Ver­wei­ge­rungs­hal­tung berüh­re im hoch­si­cher­heits­re­le­van­ten Bereich einer JVA grund­sätz­lich den Kern­be­reich des beam­ten­recht­li­chen Dienst– und Treue­ver­hält­nis­ses. Die Beam­tin habe die Coro­na­tests erkenn­bar nicht wegen eines damit ver­bun­de­nen Ein­griffs in ihre psy­chi­sche oder phy­si­sche Inte­gri­tät oder aus gesund­heit­li­chen Grün­den abge­lehnt, son­dern allei­ne, weil sie deren Sinn­haf­tig­keit in Zwei­fel gezo­gen habe«

Eigennützige Motive und unbelehrbares Persönlichkeitsbild

»Mit ihrem Ver­hal­ten habe die Beam­tin klar zu erken­nen gege­ben, dass sie sich aus allein eigen­nüt­zi­gen Moti­ven an die aus Für­sor­ge­ge­sichts­punk­ten erlas­se­nen Schutz­maß­nah­men für Leib und Leben nicht gebun­den füh­le und sich die­ser Gemein­wohl­ver­pflich­tung nicht unter­wer­fen wol­le. Hier­durch habe sie sich im hohen Maße treu­wid­rig ver­hal­ten. Ange­sichts des im Lau­fe des Ver­fah­rens zuta­ge getre­te­nen unbe­lehr­ba­ren Per­sön­lich­keits­bil­des der Beam­tin ste­he auch zukünf­tig ein pflicht­ge­mä­ßes Ver­hal­ten nicht zu erwar­ten, sodass eine Ent­fer­nung aus dem Dienst gebo­ten sei.

Gegen die Ent­schei­dung steht den Betei­lig­ten inner­halb eines Monats die Beru­fung an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­land-Pfalz zu.«

25 Antworten auf „Die Gehorsamspflicht gehöre zum Kernbereich der einem Beamten obliegenden Dienstpflichten. Unbelehrbares Persönlichkeitsbild“

  1. https://​www​.dbb​.de/​l​e​x​i​k​o​n​/​t​h​e​m​e​n​a​r​t​i​k​e​l​/​r​/​r​e​m​o​n​s​t​r​a​t​i​o​n​s​p​f​l​i​c​h​t​.​h​tml

    Remons­trie­ren ver­bo­ten? "Bit­te befeh­len Sie klei­nen, völ­lig gesun­den Kin­dern ohne Krank­heits­sym­pto­me, Plas­tik vor Mund und Nase zu bin­den, bis sie vor Atem­not nach Luft schnap­pen. Wenn Sie Leh­re­rin oder Leh­rer sind, haben Sie zu gehor­chen. Sie kön­nen sich über­le­gen, Ihren Beam­ten­sta­tus zu ver­lie­ren oder statt­des­sen lie­ber die Gesund­heit der Ihnen anver­trau­ten Kin­der durch CO2-Rück­at­mung und ande­re Neben­wir­kun­gen der Mas­ke zu rui­nie­ren. Sie haben die Wahl. Es ist ganz einfach."

    ?

    1. https://​www​.zen​trum​-der​-gesund​heit​.de/​n​e​w​s​/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​c​o​v​i​d​-​1​9​/​m​a​s​k​e​n​-​f​u​e​r​-​k​i​n​d​e​r​-​s​c​h​a​e​d​l​ich

      Dazu ein Blick auf das *Zen­trum der Gesund­heit*, eins mei­ner Lieb­lings­rat­ge­ber seit vie­len Jah­ren (neben den wis­sen­schaft­li­chen Ana­ly­sen von coro​dok​.de ).

  2. Den Ver­wal­tungs­rich­tern gehört eine rich­ter­li­che Fort­bil­dung zur Pflicht gemacht: Das Berufs­be­am­ten­tum in der Hit­ler-Zeit und das pen­dan­ti­sche Umset­zen der Mord­ak­tio­nen in der Hit­ler-Zeit. Und eine Fort­bil­dung über die Fol­gen des fana­ti­schen Mit­ma­chens der Beam­ten in der Hitler-Zeit.
    Die Berufs­rich­ter müs­sen sich im Kla­ren sein, dass auch eine Beam­tin ihrem Gewis­sen ver­pflich­tet ist. Und das Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung hat. Hier­zu gehört nun ein­mal, dass die Beam­tin aus dem Straf­voll­zug sich zu dem "C"-Stuss-Deppentum äußert, auch gegen­über ihrem Vorgesetzten.
    Also bei mir ist Rhein­land-Pfalz als Rei­se­land gestri­chen, da dort in dem VG wohl eine Rich­ter­schaft das Sagen hat, die nix von frei­er Mei­nungs­äu­ße­rung und vom Schutz der Gefan­ge­nen vor dem Erhal­ten von Gift­in­jek­tio­nen hält.

    1. @Berufsbeamtentum…: Immer wie­der, ich hal­te den Begriff der "Gift­in­jek­tio­nen" für falsch und auf jeden Fall nicht geeig­net, zögern­de Men­schen zu überzeugen.

      1. @ aa:
        Wel­chen Begriff hal­ten Sie für ange­bracht. Wenn Sie schon meckern und zen­sie­ren, müs­sen Sie auch die alter­na­ti­ve Wort­wahl aus dem Hut zau­bern und in den Ring werfen.

        1. @Berufsbeamtentum…: Ist es Zen­sur, wenn Ihr Bei­trag ver­öf­fent­licht wird? Am Küchen­tisch sage ich oft Din­ge, die ich öffent­lich so nicht brin­gen wür­de. Mei­ne lei­se Hoff­nung ist immer noch, Men­schen über­zeu­gen zu kön­nen. Ein Aus­kot­zen ist berech­tigt, aber nicht immer hilf­reich für andere.

  3. Nicht nur wenn Du Beam­ter bist oder es um Coro­na geht,
    ist die eige­ne Mei­nung und deren Ver­tre­tung unerwünscht

    https://​www​.welt​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​p​l​u​s​2​3​8​9​6​7​5​3​5​/​K​l​i​m​a​w​a​n​d​e​l​-​N​a​c​h​-​d​i​e​s​e​r​-​K​r​i​t​i​k​-​v​e​r​l​o​r​-​H​S​B​C​-​B​a​n​k​e​r​-​S​t​u​a​r​t​-​K​i​r​k​-​s​e​i​n​e​n​-​J​o​b​.​h​tml

    Weiß­te bescheid

    ——————————————————————————

    https://​www​.welt​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​p​l​u​s​2​3​9​7​6​4​6​7​7​/​R​K​I​-​Z​a​h​l​e​n​-​D​i​e​-​G​e​h​e​i​m​n​i​s​k​r​a​e​m​e​r​e​i​-​u​m​-​d​i​e​-​D​a​t​e​n​-​z​u​r​-​I​m​p​f​e​f​f​e​k​t​i​v​i​t​a​e​t​.​h​tml
    —————————————————————————–
    https://​www​.cice​ro​.de/​i​n​n​e​n​p​o​l​i​t​i​k​/​c​o​r​o​n​a​-​e​v​a​l​u​a​t​i​o​n​-​a​b​s​c​h​l​u​s​s​b​e​r​i​c​h​t​-​s​a​c​h​v​e​r​s​t​a​n​d​i​g​e​n​r​a​t​-​d​r​o​s​t​e​n​-​w​i​e​ler

    1. @Petra Stein­gen: Soll ich jetzt soli­da­risch sein mit einem Top-Ban­ker, weil er laut "Welt" den "Mut [hat­te], das zu sagen, was 98 Pro­zent der Leu­te im Finanz­we­sen den­ken"? Dann ist Dros­ten auch mutig.

      1. @ aa:
        "… Soll ich jetzt soli­da­risch sein mit einem Top-Ban­ker, weil er laut "Welt" den "Mut [hat­te], das zu sagen, was 98 Pro­zent der Leu­te im Finanz­we­sen denken"? …"
        Ja, das sol­len Sie, aa.
        Die­se 98 Pro­zent der Banks­ter müss­ten den Bet­tel hin­wer­fen, dann könn­te der Staat sehen, wo er bleibt. Finanz­zah­lun­gen an den Staat (die Beam­ten zum Bei­spiel im Deut­schen Ver­be­cher­tag [aka Bun­des­tag] und die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten verweigern.

      2. Habe ich dazu auf­ge­for­dert, mit ihm soli­da­risch zu sein?

        Die Fra­ge der Sym­pa­thie oder Soli­da­ri­tät hat sich bei der Betrach­tung nicht gestellt.

        Ich habe ledig­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, daß abwei­chen­de Mei­nun­gen nicht "erwünscht" sind und Kon­se­quen­zen haben.

        Ob die­se Äuße­run­gen von einem Ban­ker oder jemand ande­rem kom­men, ist in dem Zusam­men­hang völ­lig irrele­vant; Abwei­chun­gen vom Nar­ra­tiv sind unlieb­sam und stö­rend und wer­den "ent­fernt".

        Auf nichts ande­res habe ich hingewiesen

        "Dann ist Dros­ten auch mutig"
        Nö, der ist nur geld­geil und profilsüchtig

        1. @Petra Stein­gen: Das muß nie­mand tei­len, aber für mich ist der wirt­schaft­li­che Hin­ter­grund schon inter­es­sant. Das "Abwei­chen vom Nar­ra­tiv" ist so eine Sache. Hört sich toll und wider­stän­dig an. Ich über­spit­ze mal: Als Boris Pal­mer anfangs sinn­ge­mäß sag­te "Stellt euch nicht an mit dem Schutz der Alten, die ster­ben doch eh", war das ein Abwei­chen vom Nar­ra­tiv. Wenn ich sagen wür­de "Frau­en sind weni­ger wert, weil sie ein klei­ne­res Gehirn haben", wäre es das auch. 

          Ob Dros­ten mehr ver­dient als ein Top-Ban­ker, weiß ich nicht und fin­de ich auch nicht entscheidend.

          1. Das muß nie­mand tei­len, aber für mich ist der wirt­schaft­li­che Hin­ter­grund schon interessant. 

            Für Sie ist unvor­stell­bar, daß ein Gutverdienender/Reicher auch mal "die Wahrheit"sagt?
            Das Motiv dazu!!! las­sen wir jetzt mal weg

            https://www.bundestag.de/resource/blob/835720/cbfa90663b4d85a69ad4a0b629c1f05c/Prof-Dr-Hermann-Harde-em–data.pdf

            Wer aller­dings brüllt "Ich will mein altes Leben zurück",
            soll­te die Kon­se­quen­zen bedenken

            Schon mal über­legt, daß der Kli­ma­wan­del zwar real, die media­le Aus­schlach­tung eben­so Mit­tel zum Zweck sein könn­te wie die Corona-Debatte?

            Das "Abwei­chen vom Nar­ra­tiv" ist so eine Sache. Hört sich toll und wider­stän­dig an. Ich über­spit­ze mal: Als Boris Pal­mer anfangs sinn­ge­mäß sag­te "Stellt euch nicht an mit dem Schutz der Alten, die ster­ben doch eh", war das ein Abwei­chen vom Narrativ. 

            Zum Preis von Ethik und Moral
            Wirkt/Kommt gut?

            Wer mir die "Gleich­be­rech­ti­gung" mit Früh­sexua­li­sie­rung, Gen­der­ge­quat­sche und zig Geschlech­tern unter­ju­beln will, soll­te auf sol­che Schlag­zei­len verzichten:

            https://​www​.welt​.de/​d​e​b​a​t​t​e​/​k​o​m​m​e​n​t​a​r​e​/​p​l​u​s​2​3​9​1​1​3​4​5​1​/​O​e​f​f​e​n​t​l​i​c​h​-​r​e​c​h​t​l​i​c​h​e​r​-​R​u​n​d​f​u​n​k​-​W​i​e​-​A​R​D​-​u​n​d​-​Z​D​F​-​u​n​s​e​r​e​-​K​i​n​d​e​r​-​i​n​d​o​k​t​r​i​n​i​e​r​e​n​.​h​tml

            https://​aktu​el​le​-nach​rich​ten​.app/​s​c​h​o​c​k​i​e​r​e​n​d​e​-​u​m​p​r​o​g​r​a​m​m​i​e​r​u​n​g​-​g​r​u​n​d​s​c​h​u​l​k​i​n​d​e​r​-​m​i​t​-​d​r​a​g​-​q​u​e​e​n​s​-​i​n​-​s​e​x​c​l​u​bs/

            Nächs­te Diskussion?

            https://​nypost​.com/​2​0​2​1​/​0​9​/​1​9​/​t​e​x​a​s​-​m​o​t​h​e​r​-​d​i​s​r​u​p​t​s​-​a​u​s​t​i​n​-​s​c​h​o​o​l​-​b​o​a​r​d​-​m​e​e​t​i​n​g​-​t​o​-​d​i​s​c​u​s​s​-​a​n​a​l​-​s​ex/

            https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​d​7​l​L​u​F​k​w​H6g

            https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​f​m​R​P​Q​z​w​u​Bsc

            https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​I​Y​n​5​y​D​T​N​ZQk

            Next step:

            dai​ly​mail​.co​.uk › news › artic­le-10905983 › Sex-education-provider-responsible-teaching-sch

            https://​www​.dai​ly​mail​.co​.uk/​n​e​w​s​/​a​r​t​i​c​l​e​-​1​0​9​8​4​1​1​3​/​C​h​i​l​d​r​e​n​s​-​c​o​m​m​i​s​s​i​o​n​e​r​-​r​e​v​i​e​w​-​h​o​r​r​e​n​d​o​u​s​-​s​e​x​-​e​d​u​c​a​t​i​o​n​-​t​e​a​c​h​i​n​g​.​h​tml

            https://​www​.glas​gow​li​ve​.co​.uk/​n​e​w​s​/​g​l​a​s​g​o​w​-​n​e​w​s​/​t​e​a​c​h​e​r​s​-​p​a​r​e​n​t​s​-​g​l​a​s​g​o​w​-​s​e​x​-​e​d​u​c​a​t​i​o​n​-​2​4​3​7​2​466

            Kann es sein, dass die Gleich­be­rech­ti­gungs­de­bat­te das Fei­gen­blatt zur Abschaffung/zum Her­un­ter­schrau­ben von Anstand, Sit­te, Tugend, Ethik und Moral bedeutet?
            Wer­te und Nor­men weg, Tabus brechen

            War man sich ja auch nicht zu scha­de für:

            https://​www​.br​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​/​w​i​e​-​h​e​i​m​k​i​n​d​e​r​-​z​u​-​v​e​r​s​u​c​h​s​o​b​j​e​k​t​e​n​-​w​u​r​d​e​n​-​1​0​0​.​h​tml

            https://​www​.focus​.de/​w​i​s​s​e​n​/​m​e​n​s​c​h​/​k​e​n​t​l​e​r​-​e​x​p​e​r​i​m​e​n​t​-​p​f​l​e​g​e​k​i​n​d​e​r​-​i​n​-​b​e​r​l​i​n​-​w​u​r​d​e​n​-​j​a​h​r​z​e​h​n​t​e​l​a​n​g​-​a​n​-​v​o​r​b​e​s​t​r​a​f​t​e​-​p​a​e​d​o​p​h​i​l​e​-​v​e​r​m​i​t​t​e​l​t​_​i​d​_​1​2​1​0​2​6​0​0​.​h​tml

            So (er)zieht man sich total ver­un­si­cher­te, demo­ra­li­sier­te Unter­ta­nen, per­fekt form­bar, die irgend­wann tat­säch­lich glau­ben, sie hät­ten kei­ne Rech­te (mehr)

            Wer, glau­ben Sie, wür­de sympathischer/vertrauenswürdiger "rüber­kom­men?

            Ein Ban­ker, der dar­auf hin­weist oder ein "Lin­ker", der dies alles ver­schweigt und igno­riert, um "die Sache/das Ziel" nicht zu gefährden?

            @Berufsbeamtentum…: Möge jede und jeder selbst ent­schei­den, mit wem in wel­ches Boot er sich set­zen mag.

            Nur zur Info:
            Ich sit­ze mit nie­man­dem in irgend­ei­nem Boot,
            weder mit ver­kapp­ten Rech­ten noch mit ver­lo­ge­nen Linken
            Und "Unein­ge­schränk­te Soli­da­ri­tät" gibt`s bei mir auch nicht

            Ich hof­fe, mei­ne Posi­ti­on ist hier­mit klar definiert

            Wenn ich sagen wür­de "Frau­en sind weni­ger wert, weil sie ein klei­ne­res Gehirn haben", wäre es das auch. 

            Machen Sie`s doch.
            Ich hof­fe, Sie haben gute Argumente
            Nur zu

            1. @Petra Stein­gen: Da ich Ihre Bei­trä­ge zum Haupt­the­ma des Blogs schät­ze, möch­te ich auch Sie bit­ten, der Ver­su­chung zu wider­ste­hen, wei­te­re The­men hier ein­zu­füh­ren. An ande­rer Stel­le wür­de ich mich ger­ne auch mit Posi­tio­nen aus­ein­an­der­set­zen, die ich für zutiefst reak­tio­nä­re halte.

    2. @ Petra Steingen:
      "Nicht nur wenn Du Beam­ter bist oder es um Coro­na geht,
      ist die eige­ne Mei­nung und deren Ver­tre­tung unerwünscht …"
      Dan­ke Ihnen für die Erin­ne­rung an die beruf­li­chen Aus­gren­zung des Mit­ar­bei­ters aus der mitt­le­ren Lei­tungs­ebe­ne des oben genann­ten Finanzinstitutes.

  4. Das kommt mir irgend­wie bekannt vor, als hät­te ich Ähn­li­ches im Janu­ar schon selbst erlebt. Als mein Chef mir klar mach­te, dass ich kei­ne von mei­ner Lan­des­re­gie­rung abwei­chen­de Mei­nun­gen im Kol­le­gen­kreis zum Bes­ten geben darf und voll Stolz an die Seg­nun­gen des Radi­ka­len­er­las­ses erin­ner­te. Den kann­te er aller­dings nur vom Hören­sa­gen, da er noch gar nicht gebo­ren war.

    Im Gegen­satz zu die­ser muti­gen Beam­tin, brau­che ich mir als soge­nann­te Tarif­be­schäf­tig­te, kei­ne Sor­gen zu machen. Ich habe zwar nicht die unzäh­li­gen Vor­tei­le der Beam­ten, bin aber dafür kein Skla­ve des Systems.

  5. Wie soll­te es auch anders sein? Die (unab­hän­gi­ge) Jus­tiz folgt natür­lich auch auf unte­ren Ebe­nen der gene­rel­len Linie der Politk. Es will sich ja kein Rich­ter die Kar­rie­re und die Pen­si­on ver­sau­en las­sen. Was Gerech­tig­keit ist, ist Defi­ni­ti­ons­sa­che. Und das per­ver­se ist: Man kann nach den Ein­schüch­te­rungs­ver­su­chen und ‑maß­nah­men von der Linie abwei­chen­der Rich­ter (und Anwäl­te) durch­aus ver­ste­hen, war­um so gehan­delt wird. Nicht, dass dies akzep­ta­bel wäre. Keinesfalls. 

    Wenn mor­gen die gene­rel­le poli­ti­sche Linie, die mit­tels mas­sivs­ter Pro­pa­gan­da und Selbst­gleich­schal­tung der Medi­en gestützt wird, ist, dass es nachts käl­ter ist als drau­ßen und dies eine Beam­tin oder ein Beam­ter als Schwach­fug bezeich­net, ist klar, was mit ihr/ ihm geschieht. Sehr schö­nes Bei­spiel, wie das Sys­tem funktioniert.

  6. treu­wid­rig hat sich das gericht ver­hal­ten. logig, wis­sen­schaft­li­che erkennt­nis­se, grund geset­ze in den boden gestampft. die frau hat doch recht … die gefan­ge­nen zu schüt­zen !!! die rich­ter hät­ten die pflicht sowie die vor­ge­setz­ten dies eben­falls zu tun. der schwach­sinn geht unge­hemmt weiter …

  7. Nun ja, das Ver­trau­en eines betrü­ge­ri­schen „Dienst­her­rens“ zu ver­lie­ren – da gibt es schlim­me­res. Die „Argu­men­ta­ti­on“ des sicher­lich völ­lig unbe­fan­ge­nen Gerich­tes ver­deut­licht, was die Skla­ven hier­zu­lan­de tun sol­len: Gehor­chen und Schnau­ze hal­ten. You got­ta sup­port the cur­rent thing!

  8. Ich hat­te ja mal geträumt der Satz "nie wie­der" wür­de dazu füh­ren , dass spä­tes­tens ab den Ein­zug der 68er in die Insti­tu­tio­nen dazu führt dass jähr­li­che Fort­bil­dun­gen a la (unse­re) Insti­tu­ti­on und NS-Ver­bre­chen, Mil­gram-Expe­ri­ment, wider­stand als Behör­den­Pflicht u.u. Pflicht wurden!

    Wozu haben in den 60-Mit­te der 80er sich Ein­zel­per­so­nen soviel Mühe gemacht, die Ver­stri­ckun­gen inner­halb und über Insti­tu­tio­nen hin­weg auf­zu­de­cken?? Und wir stel­len die­se Bücher in die "seht her wie toll wir Ver­gan­gen­heit auf­ge­ar­bei­te haben"-Giftschränke????

    Der indus­tri­el­le bru­talst-mög­li­che Mas­sen­mord 33–45 und nach 45 war ein "Erfolg" der Insti­tu­tio­nen und deren lücken­lo­se Zusammenarbeit!!

    Ich fand immer (und fin­de immer noch) die For­mu­lie­rung "die Deut­schen haben gemacht" ziem­lich ver­schwurb­le­risch und die wah­ren Täter/Täterzusammenrottungen verschleiernd!

    Gera­de unter CM ist doch das Mit­läu­fer­tum inner­halb von Insti­tu­tio­nen dra­ma­tisch auf­ge­zeigt worden!!

  9. Ein Beam­ter ist wie jeder Arbeit­neh­mer dem Direk­ti­ons­recht sei­nes Arbeit­ge­bers unter­wor­fen, mit eini­gen Ein­schrän­kun­gen, z.B. bei Rech­nungs­prü­fern, Rechts­pfle­gern, Rich­tern etc.

    Was bei einem Beam­ten ein schwe­res Dienst­ver­ge­hen ist, wäre bei einem Ange­stell­ten ein zer­rüt­te­tes Ver­trau­ens­ver­hält­nis oder Stö­rung des Betriebs­frie­dens. Das Arbeits­ver­hält­nis zielt schon immer auf Gehor­sam und Unter­ord­nung. Die Rede von Selbst­ent­fal­tung und Mei­nungs­frei­heit ist nur lee­res Gefasel.

    Dar­über hin­aus: Wenn sich Beam­te aus fach­li­chen Grün­den gegen die befoh­le­ne Ver­wal­tungs- bzw. Rechts­pra­xis wen­den, wer­den sie dienst­lich kalt gestellt durch Umset­zun­gen, neue Auf­ga­ben­zu­wei­sun­gen, schlech­te dienst­li­che Beur­tei­lun­gen, unend­lich lan­ge Beför­de­rungs­war­te­zei­ten und nicht zuletzt kol­le­gia­le Ausgrenzung.

    Der unab­hän­gi­ge Beam­te ist ein Mythos.

  10. Die zitier­ten Aus­sa­gen sind doch sehr ver­nünf­tig und der Rat an die Insas­sen mutig und human.

    Ver­nunft, Mut und Huma­ni­tät sind nicht erwünscht, im Land der Nazi-Enkel?

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