Dürre Aussagen zum Syrischen Goldhamster

Auf welt​ex​pe​ri​ment​.com ist ein Mailwechsel mit dem Fraktionsvorsitzenden der FDP im Bundestag zu die­ser wich­ti­gen Frage nachzulesen:

»Am 20. Juli 2022 habe ich, auf­grund einer Äusserung von ihm, eine Anfrage an Christian Dürr, dem Fraktionsvorsitzenden der FDP im Deutschen Bundestag geschickt. Schon am 19. September, also nach weni­ger als zwei Monaten, erhielt ich eine Antwort. – Lesen Sie selbst.

Betr.: “Form der Maskenpflicht in Innenräumen” (Syrische Goldhamster) – Anfrage vom 20. Juli 2022
Sehr geehr­ter Herr Dürr,

Sie for­dern, wie Herr Buschmann und eini­ge ande­re Kollegen, eine “Form der Maskenpflicht in Innenräumen” und zwar wegen der “Grippe-Saison”…

Als Referenz für die Wirksamkeit von Masken gibt der “Evaluationsbericht” der Massnahmen Versuche mit Syrischen Goldhamstern an (die aller­dings kei­ne Masken getra­gen haben):

Fragen:

          1. War es wirk­lich nötig zur Maskenwirkung Tierexperimente zu machen? Bei den “Impfungen” konn­te man doch dar­auf verzichten.
          2. Sind Sie mit dem Evaluationsbericht der Ansicht, dass Versuche mit Syrischen Goldhamstern nach zwei­ein­halb Jahren “Pandemie” rele­vant für die Beurteilung der Maskenwirksamkeit bei Menschen sind?
          3. Falls ja, wur­de an den Syrischen Goldhamstern eine Maskenschutzwirkung auch gegen “Grippe” fest­ge­stellt? Wenn ja, wie?…

Betr.: “Form der Maskenpflicht in Innenräumen” (Syrische Goldhamster) – Antwort vom 19. Sept. 2022
Sehr geehr­ter Herr Martin,

haben Sie Dank für Ihr Schreiben und ent­schul­di­gen Sie die ver­spä­te­te Antwort.

Die Versuche an den syri­schen Goldhamstern wur­den nicht von der Bundesregierung geför­dert. Die ver­ant­wort­li­chen Forscher kom­men aus China und Hongkong, wes­halb ich Ihnen kei­ne genaue­ren Informationen zu den Forschungsergebnissen oder zu poten­ti­el­len Ergebnissen bezüg­lich des Schutzes vor einer Grippeinfektion geben kann. Nichtsdestotrotz zei­gen die Ergebnisse die Relevanz des Tragens einer Maske.

Keinesfalls wol­len wir das Coronavirus ver­harm­lo­sen und die Bundesregierung ist sich der Gefahr der Pandemie durch­aus bewusst.

Mit freund­li­chen Grüßen
Ihr
Christian Dürr

Christian Dürr, MdB
Vorsitzender
Fraktion der Freien Demokraten
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin«

14 Antworten auf „Dürre Aussagen zum Syrischen Goldhamster“

  1. Ein Forscher kommt aus China
    ein and­rer aus Hongkonk
    forscht frech und frei nach Vira
    im Bunker aus Beton

    Lässt syrisch´ Hamster Fasching feiern
    Helau, Alaaf und Ramadan
    die Wertung lässt sich gut verschleiern
    sie passt in uns­ren Virusplan

    Beug dich tief du Nichts – doch Nutzer
    dein´ Kopf steck tief rek­tal hinein
    unser frei­er Anusputzer
    Deine Freude, unser Pein

  2. Die Versuche an den Hamstern zei­gen (soweit ich etwas zumVersuchsaufbau gefun­den habe) eigent­lich *gar* *kei­ne* auf das "tra­gen von Masken beim Menschen" ueber­trag­ba­re Daten, des­halb sind die­se "Ergebnisse" fuer die Entscheidung, ob Masken einen posi­ti­ven Effekt haben, voel­lig irrele­vant. Relevant sind dage­gen Ergebnisse, die bei rea­len Menschen erho­ben wur­den und eine min­des­tens 5,5 mal so hohe CO2 Rueckatmung,, eine bei "Mehrfachnutzug der Maske" (was in der Praxis fast jeder­macht) eine nicht uner­heb­li­che Keimbelastung der Masken (und damit auch der Traeger), bei vie­len Menschhen erhheb­li­che psy­cho­lo­gi­schen Belastungen durchh die Maske sowie den erheb­li­chen nega­ti­ven Einfluss auf die Sprachentwicklung bei Kiindern gezeigt haben.. Zur CO2 Rueckatmung sie­he z.B. das fol­gen­de Youtube Video, ins­be­son­de­re die Grafik bei ca. 2:40:
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​i​O​6​n​E​3​N​g​U6U

  3. Viele wis­sen es natür­lich schon längst, aber den­noch hier noch ein­mal eini­ge wis­sen­schaft­li­che Fakten im Bezug auf Masken.

    Dazu aus der "Cochrane Database of Systematic Reviews" fol­gen­des sys­te­mait­sches Review in Auszügen:

    "Physical inter­ven­ti­ons to inter­rupt or redu­ce the spread of respi­ra­to­ry viru­ses" (1)

    Auszug:

    "Es gibt Evidenz von gerin­ger Vertrauenswürdigkeit aus neun Studien (3507 Teilnehmer), dass das Tragen einer Maske im Vergleich zum Nichttragen einer Maske einen gerin­gen oder kei­nen Unterschied zum Ausgang einer grip­pe­ähn­li­chen Erkrankung (ILI) haben kann (Risikoverhältnis (RR) 0,99, 95 % Konfidenzintervall (KI) 0,82 bis 1,18) Es gibt Hinweise mit mode­ra­ter Vertrauenswürdigkeit, dass das Tragen einer Maske wahr­schein­lich wenig oder kei­nen Unterschied zum Ausgang einer im Labor bestä­tig­ten Influenza im Vergleich zum Nichttragen einer Maske macht (RR 0,91, 95 % KI 0,66 bis 1,26; 6 Studien; 3005 Teilnehmer) … die gepool­ten Ergebnisse ran­do­mi­sier­ter Studien zeig­ten kei­ne deut­li­che Verringerung der Virusinfektion der Atemwege durch die Verwendung medizinischer/chirurgischer Masken wäh­rend der sai­so­na­len Grippe.“ (1)

    Auszug aus der CDC-Metastudie" Nonpharmaceutical Measures for Pandemic Influenza in Nonhealthcare Settings—Personal Protective and Environmental Measures":

    „Evidenz aus 14 ran­do­mi­sier­ten kon­trol­lier­ten Studien zu die­sen Maßnahmen unter­stütz­te kei­ne wesent­li­che Wirkung auf die Übertragung von labor­be­stä­tig­ter Influenza … kei­ne der Haushaltsstudien berich­te­te von einer signi­fi­kan­ten Verringerung sekun­dä­rer labor­be­stä­tig­ter Influenzavirusinfektionen in der Gesichtsmaskengruppe … die Gesamtreduktion in ILI- oder labor­be­stä­tig­ten Influenza-Fällen in der Gesichtsmaskengruppe war in bei­den Studien nicht signi­fi­kant.“ (2)

    Die Menge an Studien dazu lie­se sich auch noch cir­ca um den Faktor 60 erweitern.

    (1) Physical inter­ven­ti­ons to inter­rupt or redu­ce the spread of respi­ra­to­ry viru­ses >>> https://​www​.coch​ra​neli​bra​ry​.com/​c​d​s​r​/​d​o​i​/​1​0​.​1​0​0​2​/​1​4​6​5​1​8​5​8​.​C​D​0​0​6​2​0​7​.​p​u​b​5​/​f​ull

    (2) Nonpharmaceutical Measures for Pandemic Influenza in Nonhealthcare Settings—Personal Protective and Environmental Measures >>> https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/5/19–0994_article

  4. @AA Haben Sie die mög­li­che Beitragslänge eingeschränkt?

    Ich konn­te mei­nen Beitrag lei­der nicht pos­ten bzw. wur­de er immer sehr beschnitten.

  5. @AA .… bzw. hat­te ich noch einen zwei­ten Beitrag hier ver­fasst, der jedoch erst gekürzt bzw. nur sehr voll­stän­dig über­nom­men (nach "Kommentar abschi­cken") wurde.

      1. @AA

        Danke für Ihr Feedback dahingehend! 

        Ich wer­de jenes bei mir erst­ma­lig auf­ge­tre­te­ne Problem wei­ter beob­ach­ten und wer­de Sie dann bei etwai­gen erneu­ten Schwieirigkeiten dar­über informieren.

        Mit freund­li­chen Grüßen

  6. Das ist doch ganz erstaun­lich, wie wir uns in allen ande­ren Fragen gar nicht ins Ausland und im Dschungel inzwi­schen mil­lio­nen­fach erstell­ter aus­län­di­scher Studien roi­en­tie­ren, aber chi­ne­si­sche Goldhamster-Experimente als Grundlage unse­rer Gesetze hernehmen…

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