Nur die Dummen schreiben "Donald Duck"

»Gast­stät­ten­ver­band: Wir­te kön­nen fal­sche Namens­ein­trä­ge kaum ver­hin­dern
Ber­lins Gast­wir­te sehen kaum Mög­lich­kei­ten zu ver­hin­dern, dass Gäs­te schum­meln, wenn sie im Restau­rant ihren Namen hin­ter­las­sen sol­len. "Wenn jemand ein­fach einen ande­ren, fal­schen Namen schreibt, hat der Gas­tro­nom kei­ne Chan­ce", sag­te der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Deho­ga Ber­lin, Tho­mas Leng­fel­der, am Mitt­woch der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Etwas ande­res sei es bei offen­sicht­li­chen Fake-Namen wie Donald Duck. "Da muss der Gas­tro­nom kurz drauf­gu­cken und sagen 'Trag mal bit­te dei­nen rich­ti­gen Namen ein'", sag­te Leng­fel­der. "Aber er ist nicht befugt, den Per­so­nal­aus­weis zu ver­lan­gen. Gas­tro­no­men sind Unter­neh­mer und kei­ne Aufsichtsbehörde."…

Er gehe davon aus, dass die gro­ße Mehr­zahl der Ber­li­ner Gas­tro­no­men sich dar­an hal­te. "Ich kann nur an den Gast appel­lie­ren: Wenn ich in einen Gas­tro­no­mie­be­trieb gehe, der kein Hygie­ne­kon­zept hat, auf kei­ne Abstands­re­geln ach­tet, kei­ne Gäs­te regis­triert, dann bin ich durch­aus in der Lage zu sagen, dann gehe ich woan­ders hin", sag­te Leng­fel­der.«

Geht das auch anders­her­um? Das fragt nicht der Tages­spie­gel. Übri­gens sind die­se Regeln in den ein­zel­nen Bun­des­län­dern völ­lig unter­schied­lich. Zudem gehen sie völ­lig am Daten­schutz vorbei.

5 Antworten auf „Nur die Dummen schreiben "Donald Duck"“

  1. "neue Fäl­le"
    "Neu­in­fek­tio­nen"

    Wo fin­det man die Zah­len zu denen, die nicht ein­mal Sym­pto­me zei­gen? Wo sind die Zah­len, die zei­gen, dass die Kran­ken­häu­ser leer sind, die Arzt­pra­xen leer sind, die Sen­ti­nel-Erhe­bung nichts fin­det. Wo sagt man den Men­schen, dass der PCR-Test hoch offi­zi­ell kei­ne Digno­se zulässt, son­dern ledig­lich nach 45facher Ver­grö­ße­rung end­lich etwas gefun­den hat, was viel­leicht etwas sein könn­te, was nicht von unse­rem Kör­per selbst her­ge­stellt wird und viel­leicht. ..ganz viel­leicht.. mit dem zusam­men­passt, wo man denkt, es könn­te etwas sein, dass man für mög­lich hält, dass es, wenn man alle Dino­kno­chen gefun­den hat, einen gan­zen Dino dar­aus machen kann…

    Ich kann es ein­fach nicht fas­sen, wie leicht­gläu­big und ja, dumm, die ach­so klu­gen Men­schen heut­zu­ta­ge sind, obwohl das kol­lek­ti­ve Inter­net­wis­sen ja eigent­lich schlau­er machen sollte…

  2. Ich den­ke, in die­sem Herbst wird ein Gesetz ver­ab­schie­det, wel­ches erlaubt und vor­schreibt, dass Gas­tro­no­men, Schwimm­bä­der, Muse­en, usw. mit­tels Per­so­nal­aus­weis bzw. Rei­se­pass die Rich­tig­keit der Kon­takt­da­ten zu über­prü­fen haben.
    Fer­ner gehe ich davon aus, dass man im Ein­zel­han­del auch bald (die­ses Jahr) noch sei­ne Adress­da­ten hin­ter­le­gen muss.

    Frü­her muss­te die Sta­si ver­deckt arbei­ten. Heut­zu­ta­ge, kann man die Nach­ver­fol­gung der Bür­ger ein­fach öffent­lich betrei­ben. Und die meis­ten Men­schen jubeln noch oder mei­nen, man sol­le sich nicht so anstellen.
    Ich weiß ehr­lich nicht, wie und wo das noch enden wird.

    1. Nein, das mE wird ganz anders durch­ge­zo­gen, etwa nach dem Mus­ter, wie ich mit mei­ner Fami­lie im Som­mer einen Bade­see nicht besu­chen durfte:
      Es wer­den ein­fach kei­ne Ein­tritts­kart­ten mehr frei ver­kauft. Man muss sei­nen Besuch "anmel­den" und sei­ne Ein­tritts­kar­te per Com­pu­ter oder Smart­phone kau­fen, bevor­zugt bzw. am leich­tes­ten, per Smart­phone da damit die Iden­ti­fi­ka­ti­on voll­stän­dig ist. Damit ist die Iden­ti­fi­zie­rung schon erreicht. Aus­wei­se sind ja so etwas von Old­school und öde.

      Wir wer­den bald am öffent­li­chen Leben nicht mehr teil­ha­ben kön­nen, wenn wir
      a) kei­nen "Immu­ni­täts­aus­weis" besit­zen, und
      b) wir kein Smart­phone nutzen.

      Mal sehen, wann man nur noch mit Smart­phone (oder "Immu­ni­täts­aus­weis" bzw. Impf­aus­weis) wäh­len gehen kann …

  3. Ich schrei­be bei jedem Par­ty­be­such Chris­ti­an Dros­ten ins Gästebuch.
    Aber die Nach­ver­fol­gung scheint nicht zu klap­pen, sonst wäre der Chris­ti­an schon längst in Quarantäne.

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