Durchatmen, Kräfte sammeln, solidarisch bleiben und neue Bündnisse suchen!

Die gegen­wär­ti­ge Lage erscheint para­dox. Sie ist depri­mie­rend, und gleich­zei­tig birgt sie das Potential für einen brei­te­ren Widerstand gegen die aktu­el­len Pläne der Regierenden.

Nicht etwa, weil sie infi­ziert oder gar anste­ckend wären, sol­len Millionen Menschen Grundrechte ent­zo­gen wer­den, son­dern weil sie sich aus gesund­heit­li­chen, reli­giö­sen, poli­ti­schen oder sons­ti­gen Gründen gegen die aktu­el­le "Impfung" ent­schie­den haben. Nicht etwa, weil die "Impfstoffe" so wirk­sam wären, sol­len sich alle BürgerInnen des Landes einer Körperverletzung unter­zie­hen, son­dern weil dies als poli­ti­sches Staatsziel for­mu­liert wird. Die "unein­ge­schränk­te Solidarität", die einst Schröder der US-Regierung in einem angeb­li­chen Kampf gegen den Terror zusag­te, wird heu­te auf einen behaup­te­ten Kampf gegen das Virus übertragen.

Verzweiflung ist verständlich

Verständlicherweise gibt es Menschen, die dar­an ver­zwei­feln. Wer sich bis heu­te die Spritze nicht geholt hat, wird das frei­wil­lig nicht mehr tun. Doch es gibt die, die sich aus wirt­schaft­li­chen oder psy­chi­schen Gründen jetzt dazu genö­tigt sehen. Sie müs­sen unbe­dingt wei­ter­hin als kri­ti­sche MitkämpferInnen ange­se­hen wer­den, auch ihnen gilt Solidarität. Denn sie akzep­tie­ren damit ja kei­nes­wegs die "Argumente", son­dern haben zu wenig Kraft, sich gegen den staat­lich ver­ord­ne­ten Mißbrauch zu weh­ren. Wer sich die Zwangstests nicht leis­ten kann, wer auf dem Besuch der tod­kran­ken Mutter im Krankenhaus nicht ver­zich­ten will, wer wie­der mit sei­nen KollegInnen gemein­sam mit­tag­essen möch­te, begeht kei­nen "Verrat" an der Aufklärungsarbeit.

Mut und Bereitschaft, sich auch öffent­lich zu weh­ren, sind ungleich ver­teilt, weil es auch die Risiken sind. Ich hal­te es für not­wen­dig, alle Formen zu wür­di­gen und sie nicht gegen­ein­an­der aus­zu­spie­len. Offensive Verweigerung ist hilf­reich, heim­li­che Regelverletzungen sind es auch. Gesicht zei­gen bei Aktionen ist nütz­lich, aber eben­so das Recherchieren und Publizieren.

Überheblichkeit ablegen

Die man­cher­orts zu beob­ach­ten­de mora­li­sche Überheblichkeit in die­ser Frage hal­te ich für falsch. Das Abkanzeln kri­ti­scher Ansichten, die nicht weit­rei­chend genug sind in den Augen eini­ger sich von Beginn an für DurchblickerInnen und SystemversteherInnen Haltenden, ist sek­tie­re­risch. Es gibt sehr unter­schied­li­che Wege zu Erkenntnissen. Manche sind umständ­lich, wider­sprüch­lich und erfor­dern viel Zeit. In jedem Fall soll­te berück­sich­tigt wer­den, daß es in der Propagandaschlacht VerführerInnen und Verführte gibt. Wenn es auch oft schwer zu ertra­gen ist, wie blind und gläu­big vie­le uns Nahestehende den Drostens und Wielers geglaubt und ihre Gebote nahe­zu reli­gi­ös ver­in­ner­licht haben: Sie sind nicht die Profiteure. Ich habe das Bild von den Schafen schon immer für falsch gehal­ten. Vor allem, weil es die Besitzer der Schlachthöfe ausblendet.

Neue Chancen

Besserwisserei, ja mit­un­ter eine Gläubigkeit alter­na­ti­ven Heilsgestalten gegen­über, ver­schen­ken die Chancen, die die para­do­xe Situation bietet.

Denn längst hat ein Absetzungsprozeß bei vie­len begon­nen, die bis­her kei­ne Zweifel kann­ten. Trotz Drohungen und Propaganda sta­gniert die "Impfkampagne" seit Wochen. Selbst zahl­rei­chen "dop­pelt Geimpften" kom­men Bedenken, sich noch wei­ter x Male boos­tern zu las­sen. Die Einsicht, daß mit Zwang das Gesundheitssystem noch mehr lädiert wird, wächst.

Die Panik der Verantwortlichen wird erkenn­bar. Sie rufen zum mas­sen­haf­ten Pfizern auf, haben aber kei­ner­lei Infrastruktur dafür. Wie stets gel­ten die "ein­heit­li­chen" Regeln der MinisterpräsidentInnen nur weni­ge Stunden ein­heit­lich. Die Informationen über schwer erkrank­te und ver­stor­be­ne "Geimpfte" kön­nen nicht mehr voll­stän­dig unter­drückt wer­den. Das fana­ti­sche Festhalten an 2G-Regeln kol­li­diert zuneh­mend mit dem Wissen um die Ansteckungsgefahr, die von "Geimpften" ausgeht.

Es gibt also zahl­rei­che Gründe, sich mit den betro­ge­nen "Gläubigen" zusam­men­zu­tun. Das kann gelin­gen, wenn wir die Spaltung an fal­schen Punkten über­win­den und die wirk­li­che Spaltung auf­zei­gen zwi­schen den weni­gen, die am "Kampf gegen Corona" pro­fi­tie­ren, und den vie­len, die bit­ter dafür bezah­len sollen.

42 Antworten auf „Durchatmen, Kräfte sammeln, solidarisch bleiben und neue Bündnisse suchen!“

    1. @Wolfgang Jeschke: Lieber Wolfgang, bit­te sage mir, daß mei­ne Assoziationen zu dem Titelbild die­ses Artikels para­no­id sind! 

      Daß ich mit einem der größ­ten Schwulenhasser der katho­li­schen Kirche eine "anti-glo­ba­lis­ti­sche Allianz" ein­ge­hen möch­te, kann ich mir eher nicht vor­stel­len. Zumal sich das Programm des lang­jäh­ri­gen Kirchenfunktionärs sich an "den mora­li­schen Grundsätzen des Christentums, den tra­di­tio­nel­len Werten, dem Schutz des Lebens und der natür­li­chen Familie" ori­en­tiert. Wenn ein Beamter der his­to­risch am längs­ten wüten­den glo­ba­lis­ti­schen Organisation nun "die christ­li­chen Nationen von Ost bis West" zusam­men­ruft, dann bin ich wohl aus dem Spiel.

      1. @aa
        Die katho­li­sche Kirche ist nicht homo­gen, sei­ne Ansprachen sind sehr hörens­wert (von pla​net​lock​down​film​.com)
        https://​www​.bitchu​te​.com/​v​i​d​e​o​/​W​y​T​X​3​N​b​k​d​r​Rj/
        https://​lauf​pass​.com/​c​o​r​o​n​a​/​d​a​s​-​t​o​r​-​z​u​r​-​h​o​e​l​le/

        Auch die Protestanten in Texas haben die Herausforderung angenommen:
        https://​you​tu​.be/​N​n​p​2​f​5​8​y​6​U​g​?​t​=​6​345

        Auch in Berlin gibt es Widerstand in der Kirche, aller­dings möch­te ich hier nie­man­den unge­fragt outen.

      2. Meine Assoziation zu dem Titelbild war spon­tan: "Volkssturmjunge"
        – bevor ich rich­tig hin­ge­kuckt habe!

        Wir kön­nen ja den größ­ten Schwulenhasser der katho­li­schen Kirche aus der "anti-glo­ba­lis­ti­schen Allianz" aus­las­sen – aber gut in DIESEM Falle dass es ihn gibt, so als Gegengewicht zu Franziskus "der mit den Wölfen pre­digt", was die katho­li­sche Welt angeht.

  1. Guten Tag an alle Leser, 

    ich möch­te etwas tei­len, was mich erschüt­tert hat.
    Anfang November wur­de in den Medien mit­ge­teilt, dass der Geschäftsführer des Chemnitzer Klinikums, Dr. Thomas Jendges, von einem Dach gestürzt und in der Folge ver­stor­ben sei.
    https://​www​.bild​.de/​r​e​g​i​o​n​a​l​/​c​h​e​m​n​i​t​z​/​c​h​e​m​n​i​t​z​-​n​e​w​s​/​t​r​a​u​e​r​-​u​m​-​d​r​-​t​h​o​m​a​s​-​j​e​n​d​g​e​s​-​c​h​e​m​n​i​t​z​e​r​-​k​l​i​n​i​k​-​c​h​e​f​-​s​t​u​e​r​z​t​-​i​n​-​d​e​n​-​t​o​d​-​7​8​1​2​6​2​2​4​.​b​i​l​d​.​h​tml

    Jetzt bin ich über twit­ter auf die­sen Videoausschnitt gesto­ßen, in dem sich Dr. Jendges zum aktu­el­len Geschehen äußert. Die Aufnahme soll kurz vor sei­nem Tod ent­stan­den sein:

    https://​mobi​le​.twit​ter​.com/​E​l​i​s​e​i​N​i​c​o​l​e​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​6​1​8​3​4​4​3​9​2​8​6​2​1​8​757

    Ich hal­te das für brisant.

  2. Danke für die klu­gen Worte!
    Ich den­ke, es wird immer nöti­ger, Unterstützungsnetzwerke zu schaf­fen, für per­sön­li­chen Austausch, für alter­na­ti­ve Angebote (gemein­sa­mes Essen, Heimkino etc). Falls es das schon gibt, ist es jeden­falls nicht leicht zu finden.

  3. Hinzufügen möch­te ich noch zweierlei:

    1. Ich hal­te dafür, dass es nur so aus­sieht, als wür­de die Mehrheit im Land ein wil­li­ger Pfizer-Spritzbüttel sein. Der Pfizer-Spritzbüttel ist in Wahrheit die Minderheit. Man kann das im Fall auf der Straße erforschen.

    2. Die Pfizer-Akteure sind samt und son­ders pein­li­che Witzfiguren. Über sol­che macht man Witze. 

    (Und über­legt sich ansons­ten, was zu instal­lie­ren ist, damit sich sol­ches der Klassenfeind nicht noch­mals her­aus­neh­men kann. Es gibt im Land aber sehr vie­le her­vor­ra­gen­de Leute, die sich das über­le­gen. Und das ist doch ein Schönes, dass es im Land intel­li­gen­te Leute gibt, die durch und durch Demokraten sind und sich, zum Beispiel, nicht mehr län­ger vor sich selbst schä­men wol­len, zur Finanzierung des "öffent­lich-recht­li­chen Rundfunks" ernied­rigt zu werden.)

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​X​A​a​_​4​m​H​-​yrw

  4. Vielen lie­ben Dank für die­se wei­sen Worte. Ich bin von Beginn an bei coro­dok, und es ist mei­ne liebs­te Seite. Weil ich sicher sein kann , dass hier kei­ne Fakes ver­brei­tet wer­den und ich gut infor­miert werde.
    Danke dafür.

  5. @Nick. Das ist nicht Jendges. Er war kein Arzt son­dern Ingenieur und Geschäftsführer des Klinikums. Bitte die Quellen bes­ser kon­trol­lie­ren vor Veröffentlichung.

  6. Gerne wür­de ich die Zuversicht des wer­ten Autors die­ses Blogs, die hier, noch mehr aber im Beitrag "Gelassen blei­ben!" vom 17. November zum Ausdruck kommt, tei­len. Doch fällt mir das ziem­lich schwer, da ich seit eini­gen Monaten schon an zwei unter­schied­li­chen Formen kogni­ti­ver Dissonanz leide.

    In bei­den Fällen stimmt mei­ne eige­ne, direk­te Wahrnehmung – was ich in mei­nem Umfeld beob­ach­te und höre – über­haupt nicht mit dem über­ein, was in den Medien erzählt wird.

    Der ers­te Fall betrifft die Leitmeiden und dau­ert seit März 2020 an. Wie das Narrativ ist, muss wohl kei­nem Leser die­ses Blogs erklärt wer­den. In mei­nem Umfeld hin­ge­gen ken­ne ich nach wie vor kei­nen ein­zi­gen ernst­haf­ten (also mit Krankenhauseinweisung) Corona-Fall oder Covid-Verstorbenen. Auch die Ärzte, die ich per­sön­lich ken­ne, schil­dern ihre Erlebnisse ganz anders als es die dra­ma­ti­schen Nachrichtenbilder sug­ge­rie­ren. Aber wie gesagt, die­se Form der kogni­ti­ven Dissonanz ken­nen wohl, unter­schied­lich stark aus­ge­prägt, alle, die die­se Seite regel­mä­ßig besuchen.

    Der zwei­te Fall ist etwas jün­ger und betrifft die kri­ti­schen Medien. Dort lese ich seit ca. einem hal­ben oder Dreivierteljahr immer öfter (ob von den Seitenautoren oder in den Kommentaren), dass angeb­lich immer mehr Menschen anfan­gen, kri­tisch zu wer­den, zu hin­ter­fra­gen, sich Gedanken zu machen.

    Und lei­der, lei­der, lei­der bin ich gezwun­gen zu sagen: Auch davon sehe ich in mei­nem per­sön­li­chen Umfeld gar nichts. Wirklich nichts. Alle, die im März 2020 voll­kom­men an das Narrativ geglaubt haben (und das ist der Großteil mei­nes Freundes- und Bekanntenkreises), glau­ben immer noch voll­kom­men dar­an, hän­gen nach wie vor an Drostens Lippen, und das, was sie zur "Pandemie" zu sagen haben, klingt wie kopiert aus einem belie­bi­gen ARD-Beitrag oder SPIEGEL-Artikel.

    Vielleicht ist ja nur mein Umfeld so gläu­big. Doch mit Blick auf die Zahlen muss ich mit Stand 20.11.2021 festhalten:

    Zahl mir per­sön­lich bekann­ter Menschen mit sehr schwe­rem oder töd­li­chen Covid-Verlauf: 0

    Zahl mir per­sön­lich bekann­ter Menschen, die am Anfang nicht kri­tisch waren, es aber mit der Zeit gewor­den sind: 0

    Ich möch­te nie­man­dem per­sön­lich einen Vorwurf machen. Ich möch­te mich auch nicht als "der, der es von Anfang an wuss­te" sti­li­sie­ren. Ich will ledig­lich eine wei­te­re Perspektive in die Diskussion brin­gen und erklä­ren, war­um ich Schwierigkeiten damit habe, die Dinge so zuver­sicht­lich oder gar gelas­sen zu sehen, wie man­che das können.

    1. In mei­nem Umfeld sieht es genau­so dun­kel aus. Alle sind voll auf Linie und drän­gen nach der nächs­ten Spritze.
      Und ich über­le­ge, wie ich ab nächs­te Woche Krankheitstage sinn­voll pla­ne. Leider arbei­te ich beim Land Hessen, und dort sit­zen ja bekann­ter­ma­ßen ganz har­te Hunde.

    2. @ JW

      Ich grei­fe Ihre Erfahrungen auf und kann sie gros­so modo bestä­ti­gen, aber…

      Zahl mir per­sön­lich bekann­ter Menschen mit sehr schwe­rem oder töd­li­chem Covid-Verlauf: Ebenfalls 0, aber ich hör­te von einem offen­sicht­li­chen Hypochonder, er habe einen "schwe­ren Verlauf" gehabt, nach­dem er sich wochen­lang ver­bar­ri­ka­diert hatte.

      Zahl mir per­sön­lich bekann­ter Menschen, die am Anfang nicht kri­tisch waren, es aber mit der Zeit gewor­den sind: Ebenfalls 0, aber ich stel­le fest, dass Eltern einer Freundin, die in einem euro­päi­schen Nachbarland leben und voll auf Linie waren, sich die dort bald ver­pflich­ten­de drit­te Spritze für 65+ nur set­zen las­sen wer­den, weil ihnen sonst die Nachsorgeuntersuchung ver­wei­gert wird; ich hör­te über die Mutter eines Kollegen, die bis­lang voll auf Linie war und kei­ne abwei­chen­de Stimme dul­de­te, sie habe gesagt, es gebe kei­ne Pandemie; ich hör­te über die Freundin einer Mutter, die bis­her voll auf Linie war, sie habe gesagt, dass sie ihren Antikörpertiter bestim­men las­sen wol­le und sich, wenn der zu nied­rig sei, die Spritze also nicht hal­te, was ver­spro­chen wur­de, nicht "boos­tern" las­sen werde.

      Das alles ist wenig, sehr wenig, manch einer wür­de sagen: zu wenig, aber es ist nicht nichts. Und es bie­tet Gelegenheit, dort anzusetzen.

    3. @JW : Danke 🙂

      ".. Das Erleben die­ser Dissonanz führt zum Bestreben der Person, die­sen Spannungszustand auf­zu­he­ben, indem eine Umgebung auf­ge­sucht wird, in der sich die Dissonanz ver­rin­gert oder selek­tiv Informationen gesucht wer­den, die die Dissonanz aufheben. ..

      Möglichkeiten der Dissonanzreduktion:
      (1) Vermeidung von kogni­ti­ver Dissonanz durch Nichtwahrnehmung oder Leugnen von Informationen; 

      ..

      Bedeutung für das Marketing: kogni­ti­ve Dissonanz kann vor und nach wich­ti­gen Kaufentscheidungen auf­tre­ten. Sie ent­steht sehr oft, wenn die betrach­te­ten Alternativen sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Dies führt zu einem kogni­ti­ven Konflikt für den Entscheider, wodurch es (bezo­gen auf den Kaufprozess) zu einer Verzögerung oder gar zu einem Nichtkauf bzw. Rücktritt vom Kauf kom­men kann. Ziel des Marketings muss es des­halb sein, kogni­ti­ve Dissonanz zu ver­hin­dern bzw. zu reduzieren. .."

      https://​wirt​schafts​le​xi​kon​.gab​ler​.de/​d​e​f​i​n​i​t​i​o​n​/​k​o​g​n​i​t​i​v​e​-​d​i​s​s​o​n​a​n​z​-​3​7​371

      ++++++++++++++++++++++++++

      " ..Zwischen dem, was wir den­ken, und dem, wie wir han­deln, besteht oft ein gro­ßer Unterschied. Wie oft machen wir etwas, obwohl wir wis­sen, dass es falsch oder sogar unheil­sam ist. 

      ..

      Ein Beispiel: Meine Klientin will sich aus ihrer Co-Abhängigkeit lösen. 

      ..

      Nun pas­siert Folgendes: Einerseits weiß sie, dass das co-abhän­gi­ge Verhalten ihr scha­det. Andererseits legt sie sich eine „plau­si­ble“ Erklärung zurecht: „Aber ich bin nicht allein und wer­de gebraucht“.

      Jetzt hat sie sich eine Brücke zwi­schen ihrer Einstellung und ihrem Verhalten gebaut und damit eine Konsistenz erreicht, um den Spannungszustand zu redu­zie­ren und die Situation für sich erträg­lich zu machen. Diese kon­stru­ier­te Konsistenz hält aber den inne­ren Spannungszustand zwi­schen Entscheidung und Verhalten einer­seits und Überzeugung, Gefühlen und Werten ande­rer­seits, auf­recht. Wahr ist: Wir kön­nen uns selbst nur in zu einem bestimm­ten Maße täu­schen, in unse­rem tiefs­ten Inneren wis­sen wir sehr genau was Sache ist. .."

      https://​ange​li​ka​wen​de​.blog​spot​.com/​2​0​2​1​/​0​2​/​a​u​s​-​d​e​r​-​p​r​a​x​i​s​-​k​o​g​n​i​t​i​v​e​-​d​i​s​s​o​n​a​n​z​-​u​n​d​.​h​tml

    4. Vielen Dank für all die Rückmeldungen! Dann liegt es also nicht allein an mei­nem Umfeld…

      Um das leicht defä­tis­tisch anmu­ten­de Bild aber doch ein Stück zu rela­ti­vie­ren: Ich gehe schon seit eini­ger Zeit zu Treffen "kri­tisch" den­ken­der Menschen (und habe da eini­ge inter­es­san­te, neue Kontakte geknüpft). Dort bestä­ti­gen eini­ge Teilnehmer mei­ne geschil­der­ten Eindrücke, ande­re berich­ten aber sehr wohl von Milieus mit einem erheb­li­chen – und sich wohl auch ver­grö­ßern­den – Anteil an "Selbstdenkern" und "Zweiflern". Glaubt man die­sen Berichten, scheint dies vor allem bei

      a) Ossis, die die DDR noch bewusst erlebt haben
      b) Menschen, die auf dem Land woh­nen und wenig Kontakt zu Großstädten haben

      der Fall zu sein.

  7. "Das kann gelin­gen, wenn wir die Spaltung an fal­schen Punkten über­win­den und die wirk­li­che Spaltung auf­zei­gen zwi­schen den weni­gen, die am "Kampf gegen Corona" pro­fi­tie­ren, und den vie­len, die bit­ter dafür bezah­len sollen."

    Oder noch einfacher:

    wenn wir den uns auf­ge­zwun­ge­nen Klassenkampf (bspw. Warren Buffet) aufnehmen.

  8. Wer sich sprit­zen lässt, ist ein Verräter. Weil er damit die­je­ni­gen stärkt, die uns ver­skla­ven wer­den. Ich habe abso­lut Null Verständnis für Kollaborateure in die­sem drit­ten Weltkrieg. Sie schä­di­gen dadurch nicht nur sich, son­dern auch noch alle ande­ren. Wer dabei mit­macht, war noch nie etwas ande­res, als ein hoff­nungs­lo­ser Sklave.

    Im Übrigen gilt dies prin­zi­pi­ell auch für das Tragen von Maulkörben oder der Testerei. Hätte man sich hier bereits kon­se­quent ver­wei­gert, stün­den wir jetzt mit Sicherheit nicht vor einer dann auch gewalt­sam durch­ge­drückt wer­den­den, direk­ten Impfpflicht.

    Vielen Dank!

    1. @DS-pektiven: Hast Du mal mit Menschen gespro­chen? Mit denen, die ihre Vereinsamung nicht mehr aus­hal­ten, den Druck auf ihre Kinder? Die sich die Dreckstests nicht leis­ten kön­nen, die Vorladungen vom Amt bekom­men und für Tests dazu löh­nen müs­sen? Die immer und immer aus­ge­grenzt wer­den? Arrogante Beschimpfungen sind das letz­te, das wir hier brau­chen. Falls Du es noch nicht gemerkt haben soll­test: Wir sind hier nicht in einem Rollenspiel, son­dern im wirk­li­chen Leben. Da gibt es noch so etwas wie Mitgefühl und nicht nur bor­nier­te Rollenzuschreibungen wie "Verräter" und "Sklaven".

    2. @ds-pektiven
      Mit die­ser Ansicht scha­dest du nicht nur dir selbst, son­dern dem Kampf um Freiheit. Du spielst damit der Regierung in die Hände, denn deren Ziel ist es, uns durch Spaltung zu schwächen.

      Wenn du gegen die Maßnahmen bist und 1 Million kämpft mit dir, die aber geimpft sind, die­se willst du aber nicht dabei haben, dann stellt sich zwangs­läu­fig die Frage, was dein Ziel ist? Willst du, dass gegen die Maßnahmen gekämpft wird oder willst du dei­nen eige­nen Kopf durchsetzen?

    3. @DS-pektiven
      Sich sprit­zen zu las­sen kann zu einem gewis­sen Punkt auch für eine Strategie des Untergrundkampfs not­wen­dig wer­den – schafft Bewegungsfreiheit, und Unauffälligkeit. Oder hät­ten Sie es jedem ver­übelt, der sich "damals" tarn­te, um hin­ten­rum anders zu handeln?
      (Ja, es waren zu weni­ge, aber es gab sie)

      Kampfunfähig macht das Zeugs ja in der Regel nicht …

    4. @DS-pektiven:

      Einige sagen sie wol­len ihre Mitmenschen mit der Impfung beschützen. 

      Einige sagen sie wol­len ihre Mitmenschen vor der Impfung beschützen. 

      Selbe Intention.

  9. Heute auf der Beerdigung der bes­ten Freundin mei­ner Frau.
    Die Verstorbene war in lei­ten­der Position
    im Ausbildungsbetrieb für Krankenhaus"Personal" tätig.
    Ca. ein­hun­dert Trauernde am Grab.
    Entsprechend vie­le Trauernde aus dem
    "Fachpersonal".
    Die Trauerfeier fand zu 95% unter frei­em Himmel statt.
    Ausser mir war MINDESTENS ein Arzt anwesend.
    98% der Anwesenden tru­gen im Freien Maske.
    Als Nichtmaskenträger wag­te ich mich erst ganz zum Schluss ans Grab.
    Auf dem Weg dort­hin ging man mir bewusst und ängst­lich aus dem Weg .
    Der sog. Leichenschmaus fand unter 2 G statt.
    Sogar mei­ne Frau konn­te reue­los dar­auf verzichten .

  10. 1.Jeder redet sich die Sache so schön wie er kann.
    2.Verzweifeln will gelernt sein.

    Gestern: Noch nie war hier die Schlange vor dem Testcenter vor dem WE so lang – und das bei Kälte. Das Happening Sa/So muss sein, dann macht man halt einen Test. #ich­ma­che­auf­je­den­fall­mit
    Gestern: Füllmich berich­tet wie­der mal von ganz "inter­na­tio­na­len Sachen" mit ech­ten Richtern und Anwälten – der­weil: Österreich beschiesst Impfpflicht und Lockdown.
    Heute: Lassen wir es 50.000 Menschen in Wien sein, bei bes­tem Wetter – für das, was Österreich da gera­de instal­liert, ist das beschä­mend wenig.

    Wohl höre ich die Worte von aa, sie schmei­cheln mei­nen Ohren.
    Allein, mir fehlt der Glaube.

    3. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    4.Blöd: sie stirbt.

  11. Ich schmeiß mich weg: Befindet sich Kretschmer schon auf dem Weg in die Festung Königstein? Lockdown für die Polizei!

    "Inzidenz 4.000! Corona-Explosion bei Sachsens Polizei?

    […]

    80 Prozent der an Corona Erkrankten sind geimpft
    'Jetzt haben wir mas­si­ve Corona-Fälle inner­halb der Polizei.' Zu 80 Prozent sei­en geimpf­te Beamte betrof­fen, erklärt Martin. 'Ich weiß nicht, wie lan­ge der Dienstbetrieb in den ein­zel­nen Revieren auf­recht­erhal­ten wer­den kann. Es wird jetzt lang­sam mega­kri­tisch. Denn zu den Erkrankten kom­men ja noch die Ungeimpften, die 14 Tage in Quarantäne müs­sen.' Ohnehin gebe es 1.500 Langzeitkranke. Cathleen Martin ist sich sicher: 'Die nächs­ten zwei bis fünf Wochen wer­den bei Sachsens Polizei rich­tig heikel.'"

    https://www.rtl.de/cms/inzidenz-von‑4–000-bei-saechsischer-polizei-corona-explosion-durch-verschlafene-booster-impfungen-4868330.html

  12. Doch es brö­ckelt. Es mel­den sich wie­der die "alten" Freunde und wol­len Kontakt. Ich ken­ne Arbeitgeber, die sofort sehr vie­le Schnelltests gekauft haben, damit sie ihren Leuten jeden Tag einen kos­ten­lo­sen Test anbie­ten kön­nen. Arbeitgeber, die schi­ka­nie­ren, habe ein Interesse Leute los­zu­wer­den, weil sie die schon lan­ge los­wer­den wol­len. Es wir nur sicht­bar, was da ist. Preise für Schnelltest haben sich teil­wei­se ver­vier­facht. Da wird schon wie­der und noch mehr Geld raus­ge­schau­felt. Ganz oben und breit unten- dazwi­schen ist die Linie. Und breit unten ist jeder, jeder bemüht, den eige­nen Hintern zu ret­ten- nur mit unter­schied­li­che Mitteln. Manch einer stellt sich tot, ande­re ver­tei­di­gen sich aktiv und ande­re flüch­ten ( in Scheinwelten, ins Ausland..)
    Aber alle wol­len nur über­le­ben. Gegen Spaltung hilft nur Verbindung und sonst nichts. Man muss sich nicht mögen. Aber in Verachtung oder Verzweiflung zu gehen- das ist eine Versuchung, der wir alle unbe­dingt wider­ste­hen soll­ten ( frei nach Hannah Arendt) Danke A.A.

  13. Genauso.
    Ich fin­de es unge­heu­er wich­tig den Kontakt zu allen zu hal­ten, die Zweifel haben und von denen gibt es mehr als man glaubt. Man kommt oft gut mit den Leuten ins Gespräch, wenn man ein­fach nur bestimm­te Fragwürdigkeiten in den Raum stellt, ande­re ani­miert sich dazu zu äus­sern und dabei bewusst Wertungen ver­mei­det. So wird man sich zumin­dest schnell einig, dass die per­sön­li­chen Entscheidungen kei­ne Rolle spie­len und wer das nicht so sieht, mit dem wird man mit Sicherheit kein gutes Gespräch füh­ren können.

  14. Ein sehr guter Aufruf, den ich unter­stüt­ze, @aa!

    Es geht nicht dar­uf, Härte mit Härte zu begeg­nen, son­dern mit Empathie und Verständnis.

    Es ist wirk­lich eine ambi­va­len­te Situation auch für mich: Auf der einen Seite Ohnmacht, Angst und Wut; auf der ande­ren Seite Hoffnung, dass der Plan nicht auf­ge­hen kann. In Deutschland dürf­te die Umsetzung der Impfpflicht mit der Verkürzung der Gültigkeit der zwei­ten Impfung auf 6–7 Monate zusam­men­fal­len. In Israel haben sich mei­nes Wissen ca. 2Mio. dop­pelt geimpf­te gegen die drit­te Impfung und damit gegen den grü­nen Pass ent­schie­den. Auch in Deutschland dürf­te ein Prozentsatz der Bevölkerung die drit­te Impfung verweigern.

  15. Ja, wir müs­sen zusam­men­ste­hen, aber dazu bedarf es Aufrichtigkeit. Ich habe in letz­ter Zeit zwei­mal von Menschen gehört, die sich imp­fen lie­ßen, obwohl sie gegen die Maßnahmen sind, weil sie dem psy­chi­schen Druck von den Freunden oder aus sich selbst her­aus nicht mehr aus­hiel­ten. Die gaben es offen zu! Das ist löb­lich! Wer das vor sich aber nicht ein­ge­ste­hen kann und das Lager wech­selt und nach dem Impfen zu den Maßnahmenbefürwortern zählt, mit dem wird man nicht mehr zusam­men kämp­fen können.

    Deshalb plä­die­re ich dafür, dass Menschen gene­rell offen über Ihre Emotionen sprechen.
    Was wäre, wenn 80 Millionen Menschen laut sagen wür­den, dass sie Angst vor der Regierung haben. Was wäre, wenn 80 Millionen Menschen laut sagen wür­den, dass sie Angst vor einer Zukunft in Zwang haben.

    Wir soll­ten uns erlau­ben, die­se Ängste aus­zu­hal­ten und anzu­spre­chen. Dann wer­den wir erken­nen, dass wir sehr vie­le sind. Noch aber hat ein Großteil der Deutschen die Ängste weg­ge­drückt und nutzt den Herdentrieb und Konformismus zum Überleben. Das muss sich ändern, sonst endet die Geschichte aber­mals bit­ter­bö­se (und hin­ter­her will es wie­der nie­mand geahnt haben).

    Ich sehe kei­ne gro­ßen Chancen, dass der Großteil fähig ist, die Ängste aus­zu­hal­ten, weil uns in Deutschland die Gefühle abtra­ni­ert wur­den und die Technokratie und das Funktionieren ins Hirn gemei­ßelt wurden.

    Mir ist es voll­kom­men egal, wer an mei­ner Seite kämpft, egal ob geimpft oder nicht, egal mit wel­cher poli­ti­schen Position. ES GEHT UM DIE SACHE, näm­lich unse­re Menschenrechte und unse­re Würde!!!

  16. Was eini­ge mei­ner „Vorredner“ beschrei­ben, trifft auch lei­der auf mein Umfeld zu. Sie lau­fen alle frei­wil­lig in die Nadel. Keine Skepsis, ich bin der Schwurbler. Habe mas­siv mit Mobbing zu kämp­fen. Diese Fraktion lässt nichts aus, um mein Dasein mög­lichst unan­ge­nehm zu gestalten.

  17. Es ist schon sehr gru­se­lig. Um zur Arbeit mit ÖPNV zu kom­men braucht es ab Mittwoch einen Test. Um zum Test zu kom­men braucht der ein oder ande­re ein öffent­li­ches Verkehrsmittel.
    Das kommt einem Arbeitsverbot gleich. Denn wer läuft schon stun­den­lang durch die Gegend um einen Test zu machen, den er auch noch bezah­len soll. Selbst wenn an der Arbeitsstätte die Tests gemacht wer­den.. die Ergebnisse bekommt der Angestellte nicht um nach­hau­se zu kommen.
    Wenn alle Ungeimpften sich ab Mittwoch krank­schrei­ben lassen…?
    https://​www​.swr​.de/​s​w​r​a​k​t​u​e​l​l​/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​c​o​r​o​n​a​-​r​e​g​e​l​n​-​a​b​-​m​i​t​t​w​o​c​h​-​r​l​p​-​1​0​0​.​h​tml
    Arbeitsplatz

    Wer am Arbeitsplatz mit Menschen in Berührung kommt, muss geimpft oder gene­sen sein oder sich täg­lich tes­ten las­sen. Arbeitnehmer müs­sen dann einen Nachweis vor­le­gen. Die Arbeitgeber sind ver­pflich­tet, zu kon­trol­lie­ren, dass die 3G-Regel ein­ge­hal­ten wird.
    Homeoffice-Pflicht

    Generell gilt wie­der eine Homeoffice-Pflicht. Beschäftigten mit "Büroarbeiten oder ver­gleich­ba­ren Tätigkeiten" muss Homeoffice ermög­licht wer­den – es sei denn, es geht aus betrieb­li­chen Gründen nicht, wie etwa beim Bearbeiten von Post. Beschäftigte müs­sen das Homeoffice-Angebot anneh­men. Ausnahmen gibt es, wenn die Arbeit zu Hause nicht mög­lich ist, weil es zum Beispiel zu eng oder zu laut ist oder nöti­ge Ausstattung fehlt.
    Öffentliche Verkehrsmittel

    In Bussen und Bahnen gilt die 3G-Regelung – außer für klei­ne Kinder und in der Schülerbeförderung. Die Verkehrsbetriebe sol­len stich­pro­ben­ar­tig kon­trol­lie­ren. Wie beim Schwarzfahren sol­len Bußgelder drohen.
    Testpflicht in Krankenhäusern und Heimen

    In Pflege- und Altenheimen sowie in Behinderten- und Gesundheitseinrichtungen gilt eine Testpflicht für Besucherinnen und Besucher sowie Personal. Wer dort arbei­tet und nicht geimpft ist, muss sich täg­lich tes­ten las­sen, geimpf­te oder gene­se­ne Beschäftigte kön­nen auch Selbsttests machen. Besucherinnen und Besucher müs­sen immer einen tages­ak­tu­el­len nega­ti­ven Test vorweisen.
    Was noch unklar ist

    Es könn­te jedoch sein, dass eine Impfpflicht für Beschäftige in Medizin und Pflege kommt, die mit gefähr­de­ten Personen Kontakt haben. Das haben zumin­dest die Länderchefs in ihrer Runde mit der Bundesregierung ein­stim­mig gefor­dert. Sie soll laut dem Beschluss für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe und bei mobi­len Pflegediensten gel­ten. Der Bund will die­se Forderung nun prüfen.

    Welche Regeln für grö­ße­re Veranstaltungen im Freien wie Weihnachtsmärkte gel­ten wer­den, ließ die Landesregierung zunächst offen. Darüber wer­de zeit­nah bera­ten. Rheinland-Pfalz hat­te erst kürz­lich fast alle Beschränkungen für den Außenbereich auf­ge­ho­ben, auch Maskenpflicht und Abstandsgebote.

    Ob es Änderungen bei den Schulen und Kitas gibt, ist eben­falls noch unklar. Es bestehe Einigkeit, "dass wei­te­re Belastungen für Kinder und Jugendliche zu ver­mei­den und sie gleich­zei­tig best­mög­lich zu schüt­zen sind", heißt es im Papier von Bund und Ländern.

  18. " ..Es gibt also zahl­rei­che Gründe, sich mit den betro­ge­nen "Gläubigen" zusammenzutun. .."

    So ist es 🙂 Fremde Menschen dafür nie­der­zu­ma­chen, dass sie gut­gläu­big Produkte mit Sicherheitsmängeln erwor­ben haben ist kein guter Umgangston. Einfach jede/r tätigt mal Fehlkäufe. 

    Die Adresse für die Beschwerden sind die Hersteller und die Aufsichtsbehörden, nicht die geschä­dig­ten Käufer.

  19. @aa : Ihren Optimismus in Ehren, aber hin­sicht­lich eines Umdenkens unter­schät­zen Sie den psy­chi­schen Selbstschutz und die Eitelkeit der Menschen. Mal in die Lage von jeman­dem ver­set­zen, der sich zu Anfang der Impfkampagne aus Faulheit oder Unfähigkeit oder Zeitnot ohne wei­te­re Recherche außer­halb der staat­lich gewünsch­ten Kanäle und im Glauben an die Korrektheit öffent­li­cher Ansagen mit einer der Gentherapeutika behan­deln ließ. Solche Leute gehen für sich davon aus, dass sie sich sehr gründ­lich infor­miert haben und glau­ben tat­säch­lich selbst, dass sie eine wohl infor­mier­te Entscheidung tra­fen, als sie sich imp­fen lie­ßen. An kei­ner Stelle kam im offi­zi­el­len Narrativ das Wort Gentherapie vor. Zu jedem belie­bi­gen Moment wur­de erzählt, die eige­ne Impfung wür­de ein soli­da­ri­scher Akt mit ande­ren sein und dar­über hin­aus einen selbst schüt­zen. Soziopathischen Politnasen, von denen bekannt ist, dass sie bei belie­bi­gen Lautäußerungen lügen (selbst beim Rülpsen und Furzen) und zum Schaden aller agie­ren, glaub­ten sie eine behaup­te­te Medikamentensicherheit, her­bei­gelo­ge­ne Wirksamkeits- und Sicherheitsstudien und dass die­se Stoffe eine regu­lä­re Zulassung hät­ten (dass es eine regu­lä­re beding­te Zulassung ist, hat ja nie­mand bestrit­ten … wur­de auch nicht gefragt).
    Irgendwann däm­mert es denen, dass sie nach Strich und Faden ver­arscht wur­den, die Gentherapie aber nicht mehr rück­gän­gig gemacht wer­den kann. Der ganz nor­ma­le Vorgang in einer sol­chen Situation ist Verdrängung. Solche Leute blen­den im nach­hin­ein alles aus, was ihnen sagen könn­te, sie wären aus­ge­trickst wor­den frei­wil­lig einen epi­schen Fehler zu machen, des­sen ein­zig geschä­dig­ter sie selbst sind und der kei­nen ein­zi­gen Nutzen für irgend­wen hat. Im Gegenteil – sol­che Leute wer­den aktiv ver­su­chen, alle gegen ihre Entscheidung gerich­te­ten Informationen zu unter­drü­cken, zu wider­le­gen (auch mit Nullargumenten) und zu dis­kre­di­tie­ren. Es gibt dafür sicher einen Fachbegriff – Stockholmsyndrom viel­leicht? Natürlich gilt das auch für Leute, die noch nicht rea­li­siert haben, dass das ein Fehler gewe­sen sein könn­te. Solche Leute wer­den ver­su­chen so effi­zi­ent wie mög­lich zu ver­hin­dern, dass sie jemals begrei­fen müs­sen, wel­ches Ausmas ihr Versagen hat. Die Eitelkeit lässt sie ver­leug­nen, dass sie aus­ge­trickst wur­den im Vollbesitz ihrer aka­de­mi­schen Meriten, dass sie nicht bemerkt haben wie die öffent­lich ver­wen­de­ten Worte immer auch alter­na­tiv ver­stan­den wer­den kön­nen und die­se Alternative fast immer auch die tat­säch­lich kor­rek­te war.
    Die maxi­mal erwart­ba­re Opposition der meis­ten der­art aus­ge­tricks­ten kann die mög­lichst lan­ge Hinauszögerung einer Auffrischungsimpfung sein.
    Im Sinne des gesell­schaft­li­chen Friedens wäre es sehr rat­sam, nicht wei­ter auf die­se Leute dahin­ge­hend ein­zu­wir­ken, dass ein Bedauern für ver­gan­ge­ne Behandlungen ein­setzt. Der Umgang mit sol­chen Leuten soll­te sich hin­sicht­lich Corinna auf eine Argumentation bezie­hen, die aus­schließ­lich die ein­ge­nen Entscheidungen für oder gegen eige­ne Handlungen ver­ar­gu­men­tiert. Wenn das dann dazu führt, dass bei den ande­ren ein Umdenken ein­setzt, ist das OK. Wenn die wei­ter­hin gern ihr Pfizer-Abo wahr­neh­men möch­ten, dann ist das deren Entscheidung und auch OK. Wenn die­se Leute dar­auf­hin gern von Isolation reden wol­len, dann soll­te man sich ver­ge­gen­wär­ti­gen, dass die ein­zi­gen, die sie iso­lie­ren kön­nen, sie selbst sind.

  20. Ihr fahrt wei­ter wie immer ohne Test mit Bus/Bahn zur Arbeit und zu ande­ren Dingen, ihr macht ein­fach wei­ter wie bis­her. Wenn jemand frech wird oder etwas ver­wei­gert sagt ihr zum Beispiel: Das ist men­schen­rechts­wid­rig, das ver­stösst gegen Grundrechte, etc.
    Wenn es nicht mehr wei­ter geht, umdre­hen und abbre­chen (ja auch die Arbeit). Oder län­ger­fris­tig krank­mel­den. Bußgeldern wider­spre­chen und ver­wei­gern. Es ist wich­tig, Sand ins Getriebe zu streu­en. Diese Regelungen wer­den nicht lan­ge Bestand haben.

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