Eine "Berliner Zeitung"-Autorin hat Probleme mit ihren Freundinnen.
Ethiker Lob-Hüdepohl kann helfen

Lena Höge­mann fragt am 24.9 auf ber​li​ner​-zei​tung​.de:

»Ber­lin – Es ist die zwei­te Freun­din, die ich zu ver­lie­ren schei­ne. Auch sie lässt sich nicht imp­fen. Seit zwan­zig Jah­ren ken­nen wir uns. Andrea* und ich sind zusam­men zur Schu­le gegan­gen. Im letz­ten Herbst tra­fen wir uns noch zum Spa­zier­gang mit Abstand und der glei­chen Mei­nung zu Coro­na: Das ist furcht­bar, wir schüt­zen uns so gut es geht. Ich erin­ne­re mich nicht, ob wir damals schon über die Imp­fung sprachen.

Viel­leicht hat Andrea das The­ma damals schon aus­ge­spart. Sie kennt mich gut. Sie weiß, dass ich mei­ne Sicht der Din­ge vehe­ment ver­tre­te, wenn ich davon über­zeugt bin. Und wenn ich von einer Sache über­zeugt bin, dann ist es die Imp­fung gegen das Coro­na­vi­rus. Ich bin eine Frau der Logik und des Ver­stan­des. Alle bis­he­ri­gen seriö­sen Stu­di­en spre­chen für die Wir­kung des Impf­stoffs. Es geht auch nicht um eine Mei­nung, son­dern um Fakten…

Was sagt jemand vom Ethikrat dazu?

Ich spre­che mit jeman­den, der sich mit ethi­schen Fra­gen aus­kennt. Pro­fes­sor Andre­as Lob-Hüde­pohl ist Mit­glied des Deut­schen Ethik­ra­tes. Er erklärt mir: „Die Ent­schei­dung für oder gegen die Imp­fung ist auch eine Gewis­sens­ent­schei­dung, die ande­re letzt­lich zu respek­tie­ren haben.“ Aber bei einer Gewis­sens­ent­schei­dung müss­ten auch Fra­gen nach Gerech­tig­keit, Fra­gen der Soli­da­ri­tät mit ein­be­zo­gen wer­den. In Deutsch­land gäbe es 4,7 Mil­lio­nen Men­schen unter 12 Jah­ren, die sich nicht imp­fen las­sen kön­nen. „Das ist eine gro­ße Grup­pe, die wir nicht aus den Augen ver­lie­ren dür­fen.“«


Zu Lob-Hüde­pohl ist hier schon eini­ges ver­öf­fent­licht wor­den. Sucht man im Netz nach sei­nem Namen in Kom­bi­na­ti­on mit dem Begriff "Hun­ger" fin­det man a) Ver­dam­mun­gen des Hun­ger­streiks von "Kli­ma­ak­ti­vis­tIn­nen" und b) die Befür­wor­tung von Gen­tech­nik. Kei­ne Stel­lung­nah­me des Soli­da­ri­tät bei der "Imp­fung" Pre­di­gen­den konn­te ich fin­den zu dem, was der schei­den­de Minis­ter Gerd Mül­ler am 22.9. auf han​dels​blatt​.com (!) zu sagen hatte:

»Eine Welt ohne Hun­ger ist mög­lich – Zehn Mil­li­ar­den Euro-Fonds nötig

An die­sem Don­ners­tag dis­ku­tiert die Welt­ge­mein­schaft in New York wie­der ein­mal über Welt­ernäh­rung und den Kampf gegen den Hun­ger. Das mag beru­hi­gend klin­gen. Für mich ist es aber ein Skan­dal, dass 800 Mil­lio­nen Men­schen im Jahr 2021 aku­ten Hun­ger lei­den – obwohl der Pla­net das Poten­zi­al und wir das Wis­sen und die Tech­no­lo­gien haben, alle Men­schen satt zu machen.

Wäh­rend Sie die­se weni­gen Zei­len gele­sen haben, sind fünf wei­te­re Kin­der an Hun­ger gestor­ben. 15.000 Mäd­chen und Jun­gen, an jedem ein­zel­nen Tag! Kaum ein ande­res Men­schen­recht wird häu­fi­ger ver­letzt als das auf aus­rei­chen­de Nah­rung. Hun­gers­nö­te tref­fen Kin­der beson­ders dra­ma­tisch. Ihr Immun­sys­tem ist vie­len Krank­hei­ten wie Tuber­ku­lo­se und Durch­fall­erkran­kun­gen schutz­los aus­ge­lie­fert. Wenn Kin­der hun­gern, lei­den sie ein Leben lang unter den Fol­gen, sowohl kör­per­lich als auch bei der Lernfähigkeit…

Es [ist] unver­ant­wort­lich, dass Uno-Nah­rungs­mit­tel-Pro­gram­me zur Hälf­te unter­fi­nan­ziert sind. Als Fol­ge davon muss­ten im Jemen die Essens­ra­tio­nen um 50 Pro­zent gekürzt wer­den. Dabei kos­tet es nur 50 Cent am Tag, ein Flücht­lings­kind in Afri­ka oder im Jemen zu ernähren…

Inter­na­tio­na­le For­schungs­er­geb­nis­se zei­gen: Mit rund 40 Mil­li­ar­den Euro zusätz­lich pro Jahr durch die Indus­trie­län­der, Pri­vat­wirt­schaft und Ent­wick­lungs­län­der kann der Hun­ger bis 2030 besiegt wer­den. Das ist viel, aber mach­bar. Zum Ver­gleich: 2000 Mil­li­ar­den Dol­lar gibt die Welt jähr­lich für Rüs­tung und Ver­tei­di­gung aus…

Des­we­gen sage ich auch: Hun­ger ist Mord, da wir dies ändern könnten…«


Doch was beun­ru­higt die Autorin?

»Ob die Leh­re­rin­nen in der Schu­le und die Hort-Erzie­her mei­ner gro­ßen Toch­ter geimpft sind, weiß ich nicht. Dass die Bun­des­re­gie­rung es als Erfolg fei­ert, dass Mit­ar­bei­ten­de in die­sen Berei­chen ihren Impf­sta­tus offen­le­gen müs­sen, fin­de ich unver­schämt. Ich mache kei­nen Hehl dar­aus, dass ich für eine Impf­pflicht bin – min­des­tens für die Beru­fe, in denen es Kon­tak­te zu beson­ders gefähr­de­ten Per­so­nen­grup­pen gibt: Kin­der, pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen, Men­schen mit Behinderung.

Zehn Prozent lehnen die Impfung komplett ab

Mei­ne Freun­din Andrea ist auch Grund­schul­leh­re­rin. Ob die Eltern ihrer Schü­ler wis­sen, dass die Leh­re­rin ihres Kin­des nicht geimpft ist? War­um mei­ne Freun­din sich nicht imp­fen lässt, will sie mir nicht erklä­ren. Sie schreibt mir, ihre Ent­schei­dung habe gewich­ti­ge Grün­de. Sie freue sich, wenn sich ande­re imp­fen las­sen und sie las­se sich regel­mä­ßig testen…

Andre­as Lob-Hüde­pohl hält die Argu­men­te der Impf­geg­ner nach sei­nen Kri­te­ri­en von Soli­da­ri­tät und Gerech­tig­keit für falsch. „Wenn wir uns als Gesell­schaft abwei­chen­de Ent­schei­dun­gen nicht leis­ten kön­nen, weil sie für ande­re hoch­ge­fähr­lich sind, dann müs­sen wir eine gesetz­lich ver­brief­te Impf­pflicht ein­füh­ren.“ Dabei sei ent­schei­dend, wel­che Durch­imp­fungs­ra­te gebraucht wer­de. Jetzt ste­he an, zu schau­en, ob die Impf­be­reit­schaft der Bevöl­ke­rung aus­rei­che, um eine sol­che Durch­imp­fungs­ra­te zu bekom­men oder eben nicht. 

Kann sich der Freundeskreis noch treffen?

Mei­ne Freun­din Andre­as [sic] schreibt mir, sie sei kei­ne Impf­geg­ne­rin und tra­ge kei­nen Alu­hut. Ja, die Ver­schwö­rungs­er­zäh­ler. Da will kei­ner dazu­ge­hö­ren. Aber sind es nicht Falsch­in­for­ma­tio­nen der Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker, die zur Impf­skep­sis bei­tra­gen. [sic]«

Inzwi­schen wird erkenn­bar, daß die Autorin, in einer wah­ren oder erfun­de­nen Freun­din­nen­ge­schich­te ver­steckt, ledig­lich "Impf­pro­pa­gan­da" betreibt. Sie zitiert den nächs­ten "Exper­ten" zu ihrer Freundin:

»Ich schil­de­re den Fall Tobi­as Meili­cke. Er lei­tet die Bera­tungs­stel­le veri­tas für Betrof­fe­ne von Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen in Ber­lin. Er erklärt mir: „Erst ein­mal sieht es nicht so aus, als sei ihre Freun­din eine Ver­schwö­rungs­gläu­bi­ge. Wenn sie aktiv sagt, sie begrü­ße es, wenn sich Men­schen imp­fen las­sen, dann steht da kei­ne Todes­angst dahinter.“

Ich erfah­re, dass ver­schwö­rungs­gläu­bi­ge Men­schen den Drang haben, Men­schen von ihrer Mei­nung zu über­zeu­gen. Das ist bei die­ser Freun­din nicht der Fall. Bei uns steht ein Tref­fen im alten Freun­des­kreis der Schu­le an. Alle außer Andrea sind geimpft. Was mache ich jetzt? Ich will mei­ne unge­impf­ten Kin­der die­ser Gefahr nicht aus­set­zen. Und will ich über­haupt mit einer Freun­din zu tun haben, die über die für mich exis­ten­zi­el­le Fra­ge des Imp­fens gar nicht spre­chen will? Sie wün­sche sich ein­fach nur Akzep­tanz, schreibt Andrea und sagt ihre Teil­nah­me am Tref­fen des Freun­des­krei­ses ab.

Als mir das ers­te Mal eine Freun­din sag­te, sie las­se sich nicht imp­fen, war für mich klar: Das kann ich nicht ein­fach so hin­neh­men. Ich habe sofort recher­chiert und Manue­la* eine lan­ge Mail mit Fak­ten geschickt. Manue­la* glaubt, dass eine Imp­fung bei ihr und ihrem Freund nega­ti­ven Ein­fluss auf ihre Fami­li­en­pla­nung habe.«

Das war falsch, sagt Herr Meilicke:

»"Wenn Ihre Freun­din zu den Ver­schwö­rungs­gläu­bi­gen gehört, dann sind Fak­ten aber nicht der Weg. Da kom­men Sie nicht zusam­men."… Das Ziel eines Gesprächs soll­te nicht sein, dass das Gegen­über sich imp­fen lässt. „Zumin­dest nicht sofort“, erklärt Tobi­as Meili­cke. „Es geht viel­mehr dar­um, im Gespräch zu blei­ben.“ Denn wenn die betrof­fe­ne Per­son eines Tages doch den Aus­stieg aus den Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen sucht, braucht sie Freun­de.«

Was zeich­net die Autorin aus, ganz beschei­den von ihr selbst formuliert?

»Die Über­zeu­gung, dass Stu­di­en glaub­wür­di­ger sind, als das, was ein Heil­prak­ti­ker oder eine befreun­de­te Pfle­ge­rin sagen, viel­leicht. Viel­leicht auch die, dass Gerech­tig­keit und Soli­da­ri­tät zu den höchs­ten Gütern zäh­len. Ich habe gelernt, dass jede und jeder einen eige­nen Weg fin­den muss, mit unge­impf­ten Men­schen umzugehen…

*Namen geän­dert«


Auf ihrer Web­sei­te erklärt Frau Höge­mann "Frau­en, die mich inspi­rie­ren":

»… Die ers­te Frau, die mich inspi­riert hat, heißt Marei­ke Awe. Sie hat ein Pro­gramm ent­wi­ckelt, dass sich Intueat nennt. Dar­in geht es um intui­ti­ve Ernährung…

Lau­ra Mali­na Sei­ler ist Coach und Autorin. Ihr inten­sivs­tes Online-Coa­ching-Pro­gramm nennt sich Rise up and Shi­ne-Uni­ver­si­ty – kurz RUSU. Dar­in geht es um Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung. Das bedeu­tet 10 Wochen lang Medi­ta­tio­nen und Refle­xi­on, posi­ti­ve Affir­ma­tio­nen und eine Men­ge Erkennt­nis­se. Mei­ne stärks­te Erkennt­nis war: Ich möch­te schreiben…

Nata­scha Wegel­in ali­as Madame Money­pen­ny nimmt kein Blatt vor dem Mund. In ihrem Pod­cast erzählt sie Frau­en, wie sie ihre Finan­zen regeln und finan­zi­ell unab­hän­gig werden…

Eine Frau, die mich als Autorin und Frau unglaub­lich inspi­riert, ist Glen­non Doyle. Ihre Geschich­te ist abge­fah­ren: Sie war eine bekann­te christ­li­che Mom­my-Blog­ge­rin, die sich in eine Frau ver­lieb­te. Jetzt lebt sie mit ihr (es ist die ehe­ma­li­ge US-Fuß­ball­spie­le­rin Abby Wam­bach) und ihren Kin­dern zusam­men. Sie hat mit allen Regeln gebro­chen, die frü­her für sie galten…«

Das mögen hoch­löb­li­che Inspi­ra­ti­ons­quel­len sein. Was dar­an sie dazu bringt, ande­ren Frau­en das Recht abzu­spre­chen, über ihren Kör­per zu ent­schei­den, und sie statt des­sen zu denun­zie­ren, ver­mag ich nicht zu erkennen.

Update: In einem Kom­men­tar wird ver­mu­tet, es kön­ne sich bei Frau Höge­mann um die Pres­se­spre­che­rin des Senats handeln.

»Lena Höge­mann ist neue Pres­se­spre­che­rin von Sena­to­rin Dilek Kolat

Pres­se­mit­tei­lung vom 11.03.2019

Zum 1. März hat Lena Höge­mann die Tätig­keit als Pres­se­spre­che­rin und Lei­te­rin der Öffent­lich­keits­ar­beit der Senats­ver­wal­tung für Gesund­heit, Pfle­ge und Gleich­stel­lung übernommen.

Sena­to­rin Dilek Kolat: „Ich freue mich sehr, mit Lena Höge­mann eine erfah­re­ne Pres­se­spre­che­rin und eine krea­ti­ve Fach­frau für moder­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Senats­ver­wal­tung für Gesund­heit, Pfle­ge und Gleich­stel­lung begrü­ßen zu kön­nen. Sie ist genau die rich­ti­ge Frau, um die wich­ti­gen The­men für die Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner kom­mu­ni­ka­tiv umzusetzen.“

Lena Höge­mann ver­fügt über umfang­rei­che Erfah­run­gen als Pres­se­spre­che­rin und Lei­te­rin der Öffent­lich­keits­ar­beit. Sie hat unter ande­rem von 2012 bis 2017 die Kom­mu­ni­ka­ti­on des Dia­ko­ni­schen Wer­kes Ber­lin-Bran­den­burg-schle­si­sche Ober­lau­sitz e.V. ver­ant­wor­tet und war zuletzt als Pres­se­spre­che­rin für die NGO Akti­on Süh­ne­zei­chen Frie­dens­diens­te tätig. Als erfah­re­ne Jour­na­lis­tin hat Lena Höge­mann zuvor für Zeitungs‑, Fern­seh- und Online­re­dak­tio­nen gear­bei­tet.«
ber​lin​.de

Gera­de fin­de ich auf ihrer Sei­te:

»In mei­ner letz­ten Fest­an­stel­lung war ich Pres­se­spre­che­rin der Ber­li­ner Gesund­heits­se­na­to­rin zu Beginn der Pan­de­mie – eine abso­lut span­nen­de Zeit. «

Update 2: Inzwi­schen wird das auch unter dem Arti­kel vermerkt.

26 Antworten auf „Eine "Berliner Zeitung"-Autorin hat Probleme mit ihren Freundinnen.
Ethiker Lob-Hüdepohl kann helfen“

  1. "Ich bin eine Frau der Logik und des Verstandes."

    Äääh, nein!
    Sehe ich völ­lig anders…

    "„Wenn wir uns als Gesell­schaft abwei­chen­de Ent­schei­dun­gen nicht leis­ten kön­nen, weil sie für ande­re hoch­ge­fähr­lich sind, dann müs­sen wir eine gesetz­lich ver­brief­te Impf­pflicht einführen.“"

    Für mich ein Mann der Logik und des Verstandes.

    Was für ein Paar.

    In einyem Satdz min­des­rens fücnf Fehler.

  2. "..Sie weiß, dass ich mei­ne Sicht der Din­ge vehe­ment ver­tre­te, wenn ich davon über­zeugt bin. Und wenn ich von einer Sache über­zeugt bin, dann ist es die Imp­fung gegen das Coronavirus. .."

    "..Ich erfah­re, dass ver­schwö­rungs­gläu­bi­ge Men­schen den Drang haben, Men­schen von ihrer Mei­nung zu überzeugen. .."

    Ein aktu­el­les Thema.

      1. Die gan­ze Impf­kam­pa­gne ist eine ein­zi­ge Pro­jek­ti­on. Da wird stän­dig der Gegen­sei­te vor­ge­wor­fen man wäre unin­for­miert und unso­li­da­risch und immu­ni­siert sich gleich­zei­tig gegen sämt­li­che Zwei­fel und fabu­liert etwas von Frei­heit durch eine Imp­fung, die gera­de die Über­tra­gung nicht ver­hin­dert. Die­se Leu­te haben sich halt in ihrer Bla­se ver­schanzt und glau­ben, wie klei­ne Kin­der, dar­an, dass alles gut wird, wenn sich alle gut beneh­men. Daher auch die­ser recht­ha­be­ri­sche Unter­ton, der dabei immer mitschwingt.

  3. Unfass­bar, was man­che Schmier­fin­ken sich anma­ßen . Wer in der Tat sol­che" ver­lo­ge­nen" Freun­de hat oder hät­te ,braucht wirk­lich kei­ne Fein­de mehr.
    Die von wem auch immer bezahl­te , süf­fi­sant schrei­ben­de Tan­te soll­te mal in den Duden schau­en, um ihr Gehirn dahin­ge­hend zu berei­chern, was die Begrif­fe: RESPEKT, GEWISSEN, MENSCHENWÜRDE , FREIHEIT ANDERSDENKENDER im Wort­sinn bedeu­ten, falls sie dazu in der Lage ist, es zu begreifen.Und dann mal ABSTAND hal­ten, aber bit­te­s­ehr, im über­tra­ge­nen Sinn!!
    Eine UNGEIMPFTE.

  4. Für ver­stän­di­ge LogikerINNEN:

    "Sina@die_sina2020
    ·
    24. Sep.
    Für mich die Ein­füh­rung eines "social cre­dit system":

    Wün­schens­wer­tes Verhalten:
    Sprit­ze neh­men. Belohnung.

    Nega­ti­ves Verhalten:
    Sprit­ze ableh­nen. Bestra­fung: Grund­rechts-/ Frei­heits-/ Gehaltsentzug.

    Über­wa­chung Ver­hal­ten: Apps, QR-Codes, Tür­ste­her, Men­schen des Alltags."

    https://​twit​ter​.com/​d​i​e​_​s​i​n​a​2​020

    1. Atem­wegs­er­kan­kun­gen in Deutsch­land 2016 bis 2021

      es hät­te mich bren­nend inter­es­siert was dort kom­mu­ni­ziert wird. lei­der liegt es hin­ter der tele­gramm schran­ke, wel­che mein altes sys­tem nicht mehr akzeptiert.

      und zu der "nach­bar­schafts­pro­pa­gan­da" der ber­li­ner zeitung..was soll man noch zu den bezahl­ten gut-schrei­bern sagen..es erschöpft sich. 

      aso­zia­les den­ken und dif­fa­mie­rungs poten­ti­al scheint heut­zu­ta­ge eine der grund­vor­aus­set­zung für die erfolg­rei­che bewer­bung bei medi­en und bund zu sein. viel­leicht noch ein bischen bereit­schaft zum faschis­mus signalisieren.. 

      scha­de, dass ihr die ima­gi­nä­re freun­din andre­as am ende der strunz­dum­men pro­pa­gan­da geschich­te kei­ne ohr­fei­ge geben und heu­lend weg­ge­lau­fen durf­te. das hät­te die spah­nungs­kur­ve zum schluss noch ein­mal deut­lich ange­ho­ben und gleich­zei­tig die poten­ti­el­le gewalt­be­reit­schaft der ver­wei­ge­rer unterstrichen.

    1. Ich schrei­be eine wah­re Geschichte.
      Bei uns im Haus lebt eine alte Dame ‑89 Jah­re alt. ich sah sie immer mit ihrer Freun­din, die sie seit ihrer Jugend­zeit kennt. Die Freun­din scheint eini­ge Jah­re jün­ger zu sein.
      Durch Zufall kam ich mit der alten Dame ins Gespräch, d. h. sie rief mich an und bat mich, ihr eine Ana­nas mitzubringen.
      Ich frag­te, wie es ihr und ihrer Freun­din ginge.
      Dar­auf die alte Dame:
      "Von mei­ner Freun­din habe ich mich getrennt. Sie will sich nicht imp­fen las­sen( sie selbst ist 2 x geimpft) und ich weiß nicht, was sie mir alles in mei­ne Woh­nung schlep­pen kann."

      Das war eine Freund­schaft über 7 Jahrzehnte.
      Mehr brau­che ich dazu wohl nicht zu sagen, denn ich neh­me an, es ist kein Einzelfall.
      Hoch lebe Cor­vis 19

  5. "… weil sie für ande­re hoch­ge­fähr­lich sind …"

    Natür­lich, Lob-Hüde­pohl, natür­lich. Was an die­sem Coro­na­vi­rus ist denn so gefähr­lich? Sta­peln sich die Lei­chen auf den Stra­ßen, müs­sen die­se mit Bag­gern und Rad­la­dern ent­fernt wer­den? Sind Mas­sen­grä­ber vor den Städ­ten angelegt? 

    Schon gehört, Lob-Hüde­pohl, dass die Über­tra­gung nicht mit­tels Aero­so­len, son­dern mit­tels Gedan­ken erfolgt? Exak­ter: Feh­len­de Gedan­ken an Coro­na lösen die Infek­ti­on aus. Daher hilft nur 24/7/365 an Coro­na denken. 

    Das ein­zig gefähr­li­che ist, dass die­se Ver­an­stal­tung irgend­wann ein­mal zu Ende gehen könn­te und die Impf­ge­schä­dig­ten das nicht so toll fin­den, wie sie ethisch von Ethik­bon­zen gech­ä­digt wurden.

  6. Kann es sein, dass die „Schreib­tan­te“ wegen ihrer Ein­stel­lung zu den Maß­nah­men und ins­be­son­de­re wegen der Befür­wor­tung der Imp­fun­gen alle Freun­din­nen ver­lo­ren hat und des­halb jetzt viel Zeit hat, so einen voll­kom­me­nen Schwach­sinn zu schreiben?

  7. "Es ist die zwei­te Freun­din, die ich zu ver­lie­ren scheine."
    "Sie weiß, dass ich mei­ne Sicht der Din­ge vehe­ment ver­tre­te, wenn ich davon über­zeugt bin."
    Ist Frau Lena Höge­mann eine Geisterfahrerin?

    Eine Auto­fah­re­rin hört ausm Radio: "Ein Geis­ter­fah­rer auf der A7!"
    Sagt die Fah­re­rin: "Was? Einer? Hundert!"

  8. Oh Frau Ikea-Lie­ge­stuhl! Welch Schla­mas­sel ereil­te sie denn nun? Sieh! Mit den Fak­ten werd ich dich ver­scho­nen. Oh Frau Job-Swim­ming­pool, so glau­ben sie mir , ich bin ihr Freund! Keh­ren sie ab Frau Top-Wir­se­kohl! Die 0190–666666 ist mei­ne Num­mer. Für das Gespräch Frau Axt-Hun­de­zoo! Ich bin immer für sie da, Frau Tik-Takt­ooh! So blei­ben sie doch, Frau Was-Glotz­ten­so! Hal­lo!? Hallo!?!?!?

    … undank­ba­re Verschwörungstheorethiker …

  9. Du willst dich nicht sprit­zen las­sen? Dir werd ich hel­fen Freundchen!

    Mir wer­den gera­de eis­kal­te Par­al­le­len klar zwi­schen dem Jetzt und Hier und man­chen Haupt­re­li­gio­nen, die Men­schen die die­sen nicht ange­hö­ren als "unrein" und schlim­me­res verkennen.

    Hier kommt Kult
    Ohne Scham ohne Geduld, ein­fach Kult
    Wer nicht g`schpritz ist wird festgezurrt
    Ich bin Kult der kru­de, mein Gener­ve macht dich krank
    Wäh­rend die and­ren schon gepritzt sind bau­melst du läs­sig an nem Strang
    Hier kommt Kult

    (von mir abge­wan­del­ter Text von Frank Zan­ders Hier kommt Kurt)

  10. ein Sozi­al­me­dia Voll­depp ist Pro­fes­sor Andre­as Lob-Hüde­pohl : twit­ter, face­book, Voice Repu­blic, Voice Repu­blic, vimeo account. Twit­ter, Ver­blö­dung im fort­ge­schrit­te­nen Stadium

  11. Falls die Freun­din von Frau Höge­mann wirk­lich exis­tiert, wird die­se spä­tes­tens jetzt wis­sen, was sie an ihr hat bzw. nicht hat, und ein Ende der Freund­schaft gut ver­schmer­zen kön­nen. Wer sol­che Freun­din­nen hat, braucht kei­ne Fein­din­nen mehr.

  12. Bit­te etwas mehr Mit­leid mit der Dame. Am 24.9. schrieb sie auf Zwitscher:
    "Lena Höge­mann (@FrauHoegemann) · Twitter
    https://​twit​ter​.com/​F​r​a​u​H​o​e​g​e​m​ann
    Heu­te war ich beim dm und so ein Typ trug die Mas­ke unter der Nase. Ich hat­te die Ein­jäh­ri­ge im Kin­der­wa­gen dabei und woll­te sagen: Set­zen Sie bit­te Ihre Mas­ke aus. Ich habe mich nicht getraut, muss­te an #Ida­rO­ber­stein den­ken. Und jetzt?"

    Wer kennt das nicht? Man will der Bedie­nung in Bre­men sagen, dass das Essen nicht schmeckt, traut sich aber nicht, weil man sofort an Gesche Gott­fried (eine lokal berühm­te Gift­mör­de­rin) den­ken muss.
    Man will um eine Kur­ve fah­ren, aber traut sich nicht, weil man an Ayr­ton Sen­na denkt.
    Man will einen Text schrei­ben, traut sich aber nicht, weil man sofort an Lena Höge­mann den­ken muss.

    Dass sie ihre Breit­band-Hys­te­rie in sal­bungs­vol­len Relo­ti­us-arti­gen Tex­ten ver­ar­bei­ten möch­te, wer woll­te es ihr ver­den­ken? Wenn Leu­te so ver­an­lagt sind, dass sie ihr dafür Geld geben, von mir aus.

    Eines muss jedoch auch ich bekrit­teln: bra­ve Bürger*innen gehen ALLEIN ein­kau­fen, sagt jeden­falls die REWE-Stim­me, nach­dem sie Käse­wür­fel ange­prie­sen hat. "Die Ein­jäh­ri­ge" ist bestimmt auch froh, wenn sie zuhau­se bleibt und sich nicht für ihre Mami fremd­schä­men muss…

  13. „Wenn wir uns als Gesell­schaft abwei­chen­de Ent­schei­dun­gen nicht leis­ten kön­nen, weil sie für ande­re hoch­ge­fähr­lich sind, dann müs­sen wir eine gesetz­lich ver­brief­te Impf­pflicht einführen.“ 

    Wir müss­ten vor allem die Kri­ti­ker Kri­ti­ker sein las­sen. Frei­heit sei die Frei­heit des Anders­den­ken­den, hat­te mal jemand gesagt, aber das ist viel­leicht nichts, womit man sich als Ethi­ker beschäftigt.

    Ohne Herrn Mül­ler-Lüden­scheidt hier durch fol­gen­de Ver­glei­che etwas zu unter­stel­len, aber der Begriff "Ethi­ker" soll­te kei­nes­wegs in Ehr­furcht erstar­ren las­sen: Unter poli­ti­schem Druck kann Ethik sich so weit ver­bie­gen, dass aus ihr das gera­de Gegen­teil des­sen wird, was sie in Frie­dens­zei­ten bedeu­ten würde.

    https://​www​.jstor​.org/​s​t​a​b​l​e​/​2​5​8​0​5​353 („Ewi­ges Arzt­tum” oder „neue Medi­zin­ethik” 1939–1945? Hip­po­kra­tes und His­to­ri­ker im Dienst des Krieges)
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​7​4​4​9​9​/​M​e​d​i​z​i​n​i​s​c​h​e​-​E​t​h​i​k​-​s​t​a​n​d​-​i​m​-​D​r​i​t​t​e​n​-​R​e​i​c​h​-​a​u​f​-​d​e​m​-​L​e​h​r​p​lan

  14. Eine Frau der Logik.… hoh­le Nuss.

    Ach, übri­gens das UN food pro­gram gibt nicht­mal 20% sei­ner Finan­zie­rung für Lebens­mit­tel aus. Der Rest geht in die Ver­wal­tung (Taschen der über­be­zahl­ten UN Büro­kra­ten). Nur ein biss­chen mehr Geld und schon kön­nen es sich noch ein paar von denen gemüt­lich machen.

  15. "Gera­de fin­de ich auf ihrer Sei­te: »In mei­ner letz­ten Fest­an­stel­lung war ich Pres­se­spre­che­rin der Ber­li­ner Gesund­heits­se­na­to­rin zu Beginn der Pan­de­mie – eine abso­lut span­nen­de Zeit. «

    Die BLZ hat jetzt den Hin­ter­grund der Autorin ergänzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.