"Geimpfte, Genesene und tagesaktuell Getestete sollten zusammensitzen können."

Irgendwie kor­re­spon­diert das nicht mit dem letz­ten Satz:

»IDer Präsident des Deutschen Städtetags, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), for­dert in der Corona-Pandemie neben Geimpften und Genesenen auch nega­tiv Getesteten mehr Freiheiten zuzu­ge­ste­hen. „Ich den­ke da beson­ders an Außengastronomie mit guten Abstands- und Hygienekonzepten“, sag­te Jung der Zeitung Passauer Neue Presse. „Wenn wir Anfang Juni drau­ßen wie­der einen Kaffee zusam­men trin­ken könn­ten, wür­de das vie­len Menschen sicher gut­tun.“ Geimpfte, Genesene und tages­ak­tu­ell Getestete soll­ten zusam­men­sit­zen können.

Jung warn­te zudem vor einem Akzeptanzverlust bei den Corona-Beschränkungen. „Eins muss uns allen klar sein: Wenn die Bevölkerung in gro­ßen Teilen die Beschränkungen nicht mehr akzep­tiert, kom­men auch die Ordnungskräfte und die Polizei an ihre Grenzen“, sag­te Jung der Zeitung.«
faz.net

25 Antworten auf „"Geimpfte, Genesene und tagesaktuell Getestete sollten zusammensitzen können."“

  1. Nein, nix, nada. 

    Ich bin nicht in der Pflicht nach­zu­wei­sen, ob ich gesund bin. Weder bin ich geimpft, noch gene­sen; tes­ten las­se ich mich nicht. 

    Freiheiten brau­che ich mir nicht zuge­ste­hen zu las­sen, die­se habe ich: vor allem dafür, Gastronomie, Einkauf, Konzert- und Kinobesuche zu meiden. 

    Ich spu­cke – sym­pto­ma­tisch oder asym­pto­ma­tisch – auf den wider­li­chen hygie­ni­schen Zeitgeist. Faschistoides Pack, troll dich, schieß dich zum Mond!

    1. Genau! Ich hock mich lie­ber mit den ande­ren "unge­impf­ten" Schmuddelkindern in den Wald und neh­me den Kaffee von daheim mit. Seit 14 Monaten bin ich jetzt "sym­ptom­los krank". Ich lach mich tot!

  2. Den GGG "mehr Freiheiten zuzugestehen"… 

    Auch wenn sich das Volk mitt­ler­wei­le dar­an gewöhnt hat, dass die einst völ­lig selbst­ver­ständ­li­chen Grundrechte seit über einem Jahr der belie­bi­gen Disposition durch die Regierung unter­lie­gen und den unge­impf­ten Bürgern auch so schnell nicht wie­der zurück­ge­ge­ben wer­den – ich fürch­te die­se wer­den dau­er­haft dar­auf ver­zich­ten müs­sen, obwohl man offi­zi­ell nicht von Impfpflicht/-zwang spricht.

    Hätte die­ses Land die Demokratie und die Gewaltenteilung nicht auf­ge­ge­ben und sich nicht Richtung Obrigkeits- und Polizeistaat ent­wi­ckelt, wäre die­se Aussetzung der Grundrechte nie und nim­mer in die­sem Umfang mög­lich gewesen.

    Will man allen Ernstes den Entzug der Grundrechte für Ungeimpfte noch mona­te-/jah­re­lang mit der immer­glei­chen Leier von vol­len Krankenstationen und (umeti­ket­tier­ten) Todesfällen begründen?

    1. @gast: das sehe ich genau­so. Die Erpressungsspirale hört nie auf. Auf eine Erpressung folgt die nächs­te. Dabei stei­gert sich das Ganze. Wenn der Arbeitgeber mich heu­te zur Impfung zwingt, dann will er mor­gen Sex, usw.

  3. "Eins muss uns allen klar sein: Wenn die Bevölkerung in gro­ßen Teilen die Beschränkungen nicht mehr akzep­tiert, kom­men auch die Ordnungskräfte und die Polizei an ihre Grenzen“, sag­te Jung der Zeitung."

    Na da schla­ge ich vor, dann brin­gen wir eben die Polzei mal so rich­tig an Ihre Grenzen, wenn uns dass schon bei den Krankenhausbelegungen nicht gelun­gen ist. ^^

  4. Jung warn­te zudem vor einem Akzeptanzverlust bei den Corona-Beschränkungen 

    So en Quatsch! Als ob es jemals um Akzeptanz ging!

  5. Die Gesunden wer­den immer wie­der ver­ges­sen- oder wur­den die zwi­schen­zeit­lich abge­schafft.? Frag ja nur.…

    1. @Jutta W: Das ist ja gera­de das Verwerfliche dar­an, dass es aus heu­ti­ger Sicht kei­ne Gesunden mehr gibt, son­dern jeder, der nicht als GGG den Nachweis der Unbedenklichkeit erbringt, pau­schal als Gefährder und "sym­ptom­los Kranker" zählt und damit län­ger­fri­si­tig von der Teilnahme am öffent­li­chen Leben aus­ge­schlos­sen blei­ben wird.

  6. Weshalb es kei­ne ech­te Lösung ist, Impfpässe oder Eintragungen im Digitalen Impfpass zu fäl­schen son­dern wir alle statt­des­sen in unse­rem eige­nen Interesse inten­siv an einer dau­er­haf­ten Änderung des gesell­schaft­lich tra­gen­den Narrativs mit­ar­bei­ten soll­ten, um die dem Impfpass fol­gen­den (!) Kontrolltechniken zu ver­hin­dern, erläu­tert James Corbett hier auf Englisch:

    https://www.corbettreport.com/forging-vaccine-passports-solutionswatch/

  7. Lebhaft kann ich mir vor­stel­len, dass es bald eine Tragepflicht für einen Impfstern (für Ungeimpfte?) geben wird. Dann wer­den als­bald, z.B. in den Parks und auf den Spielplätzen, Tafeln mit der Aufschrift "Ungeimfte uner­wünscht" ange­bracht werden.

    Ach was ganz ver­ges­sen, wir leben ja im 21. Jh… Smartföhn ans Drehkreuz am Eingang… "Grüner Pass"-Äpp… Schriller Alarm bei abge­lau­fe­nen oder feh­len­dem Impfzertifikat… werft ihn zu Poden den Purschen…

    Nachdenkliche Grüße,
    Der Ösi

    1. @Der Ösi: Auch hier sage ich, die fal­sche Analogie zum Judenstern ist Wasser auf die Mühlen der­je­ni­gen, die den "Corona-LeugnerInnen" eine Relativierung des Holocaust vor­wer­fen. Während der Judenstern eine Markierung für die geplan­te Liquidation der Menschen dar­stell­te, kann bei Ungeimpften sicher­lich eine Stigmatisierung gewollt sein, ein Vernichtungswille ist aber absurd.

      1. @AA: Es war bestimmt nicht in mei­ner Absicht, hier­bei Verbindung mit dem Holocaust her­zu­stel­len. Soweit wird es bestimmt nicht kom­men. Aber wenn man sich jetzt allei­ne in das Jahr 1933 – 1938 hin­ein­denkt, ohne die wei­te­ren Ereignisse in Betracht zu zie­hen, so gibt es (gefühl­te) par­al­le­len dazu. 

        Schade nur, dass es in der Gesellschaft so gra­vie­ren­de Tabus gibt, dass man es nicht ein­mal hier, in einer halb­wegs offe­nen Diskussion erwäh­nen darf, ohne in die Gefahr zu gera­ten in eine rech­te Ecke gescho­ben zu wer­den. Eigentlich bevor­zu­ge ich des­halb run­de Räume, so kann dies nicht mehr passieren. 😀

        Aber hier­mit ent­schul­di­ge ich mich dafür, falls etwas miß­ver­stan­den wurde. 

        Viele Grüße,
        Der Ösi

        1. @Der Ösi: Ich bin sicher, daß das nicht die Absicht war, und ent­schul­di­gen muß sich hier nie­mand. Für mich ist in der Tat die Auffassung, man dür­fe Menschen ver­bren­nen, ein akzep­ta­bles Tabu, egal aus wel­cher Ecke in einem Raum sie kommt.

      2. Das ist rich­tig, die­sen Gefallen soll­ten wir den Mafia- Komplizen nicht tun. Allerdings ist es vom Gedanken bis zur Tat oft nicht weit, wie man auch an den Morddrohungen gegen­über #alles­dicht­ma­chen- Akteuren gese­hen hat. Rufmord ist auch eine Art Vernichtung und nach dem Krieg gab es die ein­dring­li­che Warnung: "Wehret den Anfängen". Eine geplan­te Liquidierung der Impfgegner im Sinne des Holocaust ist natür­lich absurd.
        Aber die inter­na­tio­na­le Milliardärs- Mafia schreckt auch vor Morden nicht zurück oder vor hin­ter­lis­ti­gen "Bevölkerungsreduktionsplänen", die sich in der "Durchimpfung" mit gefähr­li­chen Vakzinen, zwar weni­ger selek­tiv, aber doch erst mal vor­ran­gig an wehr­lo­sen, vul­nerablen Senioren, gezeigt hat.

  8. "Die Achse des Guten" (Henryk M. Broder) zitiert den Präsidenten des Amtsgerichts in Leipzig, Michael Wolting, aus sei­nem Schreiben vom 03.05.2021 an das Gerichtspersonal:

    Aus dem vor­letz­ten Absatz:
    "… es soll­te bit­te nie­mand dar­auf ver­trau­en, dass ein schlich­tes „lie­ber nicht, ich war­te auf die Langzeituntersuchung der Impffolgen“ dau­er­haft Akzeptanz fin­den wird. Denn hin­ter Plexglas-Trennscheiben wird wohl kaum jemand sein wei­te­res Leben ver­brin­gen wollen."

    Und natür­lich hat Herr Wolting nicht die Absicht eine ****pflicht ein­zu­füh­ren. Es lohnt sich den Artikel auf sich wir­ken zu lassen.

    Das Fundstück fin­det man hier:
    https://www.achgut.com/artikel/amtsgericht_leipzig_lebenslaenglich_hinter_plexiglas

  9. Zum Thema Leipzig 2 Artikel.
    Der Autor des ers­te Textes nimmt für sich in Anspruch ein "Linker" zu sein.

    "Querdenkerin am Familiengericht Leipzig: Wenn ein Richter das Kindeswohl gefähr­det sieht"

    https://www.l‑iz.de/leben/faelle-unfaelle/2021/04/querdenkerin-am-familiengericht-leipzig-wenn-ein-richter-das-kindeswohl-gefaehrdet-sieht-386449

    "Amtsgericht Leipzig: Lebenslänglich hin­ter Plexiglas"

    https://www.achgut.com/artikel/amtsgericht_leipzig_lebenslaenglich_hinter_plexiglas/P30#comment_entries

  10. Die Angst vor lang­fris­ti­gen Nbw von C19-Impfungen lässt sich (bei 5%) durch die Einmalgabe von 50 Euro beseitigen.
    Das Einsparpotential bei der Behandlung "ande­rer Angststörungen" wird durch die­sen inno­va­ti­ven Ansatz den Krankenkassen völ­lig neue und preiswertere
    Interventionsräume eröffnen.
    Auch weni­ger "Knast" stei­gert die Impfmotivation!

    "Die Unentschlossenen gaben am häu­figs­ten Besorgnisse über lang­fris­ti­ge und unmit­tel­ba­re Nebenwirkungen der Impfung als Grund für ihre Zurückhaltung an. Sollte die Mehrheit die­ser Gruppe beschlie­ßen sich nicht imp­fen zu las­sen, könn­te das Ziel der Herdenimmunität nicht erreicht wer­den. Nach Schätzungen liegt es bei einer Impfquote zwi­schen 60 und 70 Prozent der Bevölkerung."

    "Eine zen­tra­le Erkenntnis sei, dass Impfkampagnen ver­su­chen soll­ten, die Unentschlossenen zu errei­chen. „Unter ihnen lässt sich die Impfbereitschaft deut­lich erhöhen.“.

    Dagegen zeig­ten die erprob­ten Anreize in der Gruppe der Impfgegner kaum Wirkung. Die Forschenden haben die Wirkung von drei­en unter­sucht: die Rückgabe von Freiheiten an Geimpfte, finan­zi­el­le Vergütungen und Impfungen bei Hausärzten statt nur in Impfzentren. Unter den Unentschlossenen erhöh­te jeder der drei Anreize die Wahrscheinlichkeit, mit der sich die Menschen imp­fen las­sen wür­den um etwa fünf Prozentpunkte. In Kombination erreich­ten die Anreize bis zu 13 Prozentpunkte.

    Die drei Strategien funk­tio­nie­ren für ver­schie­de­ne Bevölkerungsgruppen unter­schied­lich gut. Während sich die Impfbereitschaft von älte­ren Befragten vor allem durch das Impfen beim Hausarzt erhö­hen lässt, kön­nen jün­ge­re Befragte beson­ders gut durch die Aussicht auf mehr Freiheiten von einer Impfung über­zeugt wer­den. Auch ein finan­zi­el­ler Anreiz kann die Impfbereitschaft merk­lich erhö­hen. Allerdings muss der Betrag aus­rei­chend hoch sein. In der Befragung zeig­te sich die Wirkung bei 50 Euro, ein Angebot von 25 Euro war unzureichend."

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/finanzspritzen-freiheiten-und-die-hausaerzte-anreize-erhoehen-impfbereitschaft-der-unentschlossenen/27173972.html

  11. Die Lage erscheint aussichtslos,
    doch ein wenig Hoffnung auf die Rückkehr der gut­ar­ti­gen Rationalität fin­det sich hier:

    "Dr. Thomas Quak
    @QuakDr
    Es gibt noch eine poli­ti­sche #Lösung. Und die heißt @diebasispartei
    Aktuell 2000 neue Mitglieder pro Woche!"

    "Dr. Thomas Quak
    @QuakDr
    Unsere Arbeitsgruppe Gesundheitspolitik für @diebasispartei
    ist stolz dar­auf den Bundestagskandidaten Prof. Andreas Sönnichsen in unse­rer Mitte zu haben."

    https://twitter.com/QuakDr/status/1391120135654608898

  12. leben sowie­so zusam­men in Haushalten
    hier geht es um Flüchtlingsunterkünfte
    https://www.merkur.de/welt/corona-deutschland-essen-fluechtlingsunterkunf-impfung-aktion-gefluechtete-diakonie-einladungen-zr-90528079.html
    "Das Diakoniewerk konn­te nun also end­lich los­le­gen. Doch jetzt ste­hen die Verantwortlichen ent­täuscht da. Nur ein gutes Drittel der Essener Bewohner und Bewohnerinnen hat­te sich für die Impfung ange­mel­det. Nur die Hälfte von ihnen ist dann auch gekommen.
    Wie im Rest der Gesellschaft gibt es natür­lich auch unter Geflüchteten alle ver­schie­de­nen Einstellungen zu Corona und der Impfung. Die gerin­ge Quote beim Impfstart in Essen ist nun den­noch eine gro­ße Überraschung. Die Hürden sind vielschichtig.…"

    "Die Stadt Essen ist nun mit Aufklärung beschäf­tigt. Eine Frau habe sich nicht getraut, weil sie zur­zeit ihr Baby stillt, ein Mann, weil er Unverträglichkeiten zu sei­nen Medikamenten fürch­te­te. Fragen, die ihnen nicht beant­wor­tet wor­den sind. Die Verantwortlichen der Diakonie haben nun unter ande­rem Info-Clips in ara­bi­scher Sprache erstellt, die nun in der Gruppe her­um­ge­schickt wer­den sol­len. „Es braucht viel Vertrauensarbeit“, sagt Sozialarbeiterin Terörde."
    Vielleicht auch ein­fach nur Wissen. Flüchtlinge sind im Allgemeinen gut infor­miert, sonst hät­ten sie es nicht bis hier­her geschafft.

  13. Mit den Deppen will ich gar nicht an einem Tisch sit­zen, wir wer­den sehen wer von den denen in ein zwei Jahren noch Athmet.

  14. "Wenn die Bevölkerung in gro­ßen Teilen die Beschränkungen nicht mehr akzep­tiert, kom­men auch die Ordnungskräfte und die Polizei an ihre Grenzen“, sag­te Jung der Zeitung."

    Wenn ich mir anschaue, wie brav die Leute ihre Masken tra­gen, muss Herr Jung sich kei­ne Sorgen wegen zivi­lem Ungehorsam machen

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