Großdemo in Bern: Nazi-Verleumdung greift nicht mehr

Auf nzz.ch ist am 17.9. zu lesen:

»Wer beim Marsch vors Bundeshaus teil­ge­nom­men hat – und war­um die Polizei sich durch­set­zen konnte

Die unbe­wil­lig­te Grossdemonstration der Massnahmengegner vom Donnerstagabend in Bern wirk­te aggres­siv. Aber nur ein paar Rädelsführer ver­brei­ten tota­li­tä­res Gedankengut…

Die Bernerinnen und Berner tra­fen sich zum Apéro vor den Bars. In der fröh­li­chen Feierabendstimmung fiel zunächst gar nicht auf, dass die Trams und Busse plötz­lich nicht mehr fuh­ren. Erst als vom Bahnhof her der fast dio­ny­si­sche Klang der Treichler anschwoll, war auf einen Schlag klar: Es ist wie­der ein­mal Massnahmen-Demo.

Die Polizei war zwar bereit, der Nachrichtendienst hat funk­tio­niert, aber der Strom des Protests, der sich über die Innenstadt ergoss, woll­te und woll­te nicht enden. Am Ende dürf­ten es meh­re­re tau­send Personen gewe­sen sein, die ohne Bewilligung auf dem Bundesplatz gegen die erwei­ter­te Zertifikatspflicht protestierten…

Was ein paar ver­spreng­te Leute schon wäh­rend der ers­ten Welle ange­stos­sen haben, scheint zu einer Bewegung ange­wach­sen zu sein. Längst sind die skur­ri­len Figuren mit Aluhüten und wir­rem Blick in der Minderheit. Es zogen durch­schnitt­li­che Menschen durch Bern, doch die Botschaften auf den Plakaten und Transparenten sind Ausdruck einer Radikalisierung. Tiefes Misstrauen gegen das Gemeinwesen macht sich breit. Der Diktaturvorwurf schwingt mit, auch tota­li­tä­res Gedankengut.

Doch wer steckt hin­ter den Protesten? Weshalb spricht der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause von einer «roten Linie», die über­schrit­ten wor­den sei? Weshalb distan­zie­ren sich pro­mi­nen­te Personen des öffent­li­chen Fernsehens mit Vehemenz von den Protesten in Bern? Der Blick vom Strassenrand ergibt fol­gen­des Bild:

Unüberhörbar sind die Freiheitstrychler, die sich nach eige­nen Angaben im Herbst 2020 zusam­men­ta­ten: «Gegründet von einer Gruppe enga­gier­ter Urschweizer, set­zen wir uns mit Herz und Hand für unse­re ver­fas­sungs­mäs­si­gen Rechte ein. Diese wer­den heu­te von Teilen der Politik und von Teilen der Behörden mit Füssen getre­ten», heisst es auf der Homepage…

Eine zwei­te Gruppe, die der Bewegung Farbe und Gesicht ver­leiht, sind die Jugendlichen des Vereins «Mass-voll» um den ehe­ma­li­gen Jungfreisinnigen Nicolas Rimoldi. Ihr Symbol ist ein gros­ses M auf vio­let­tem Grund, das Anarcho‑A der heu­ti­gen Zeit. Auch Rimoldi scheint den Freiheitsbegriff abso­lut zu set­zen. In sei­nen Anschauungen radi­ka­li­siert er sich zunehmend.

Unter den Demonstranten befin­den sich aber auch Menschen, die bis vor der Corona-Pandemie nicht mit lau­ten Protesten in Verbindung gebracht wor­den sind. Es sind Freunde der alter­na­ti­ven Medizin, spi­ri­tu­ell inter­es­sier­te Normalbürgerinnen und ‑bür­ger oder eso­te­risch ange­hauch­te Personen. Die Impfung als Mittel der Schulmedizin ist für sie des Teufels…

Dass es sich nicht nur um Randgruppen han­delt, die jetzt sicht­bar wer­den, zeigt die Abstimmung über das Epidemiengesetz. Das Parlament beschloss die recht­li­che Grundlage zur Bekämpfung über­trag­ba­rer Krankheiten des Menschen noch ohne nen­nens­wer­te Opposition. Trotzdem ergrif­fen die Impfgegner das Referendum und erziel­ten an der Urne einen Achtungserfolg: 40 Prozent lehn­ten das Epidemiengesetz ab…

An der Demonstration vom Donnerstagabend waren ver­ein­zelt auch Mitglieder klar rechts­ex­tre­mer Gruppen wie der «Jungen Tat» zu sehen, die völ­kisch-iden­ti­tä­res Gedankengut ver­tritt. Sie sind aber klar in der Minderheit. Die Demonstration hat den­noch Teile der links­ex­tre­men Szene aus dem Berner Reitschul-Umfeld für eine Gegendemonstration mobi­li­siert…«

21 Antworten auf „Großdemo in Bern: Nazi-Verleumdung greift nicht mehr“

  1. "John Stokes was a Division 1 NCAA College Golfer but will now miss his seni­or sea­son due to heart dise­a­se after taking the Pfizer COVID-19 shots. He claims this is hap­pe­ning to many other stu­dent ath­le­tes who are being for­ced to take the shots, and that someo­ne tried to "buy" his sto­ry to keep it quiet."

    "John Stokes war ein Division 1 NCAA College-Golfer, wird aber nun sei­ne letz­te Saison wegen einer Herzerkrankung ver­pas­sen, nach­dem er die COVID-19-Spritzen von Pfizer ein­ge­nom­men hat. Er behaup­tet, dass dies auch vie­len ande­ren Sportstudenten pas­siert, die gezwun­gen wer­den, die Spritzen zu neh­men, und dass jemand ver­sucht hat, sei­ne Geschichte zu "kau­fen", um sie geheim zu hal­ten." (Übersetzer)

    https://rumble.com/vmn7aw-ncaa-student-golfer-has-heart-disease-after-covid-shot-offered-bribe-to-sil.html

    https://www.bitchute.com/video/p9lf7w1pN32G/

    https://www.tiktok.com/@john.stokes/video/7005038789269802245?is_copy_url=1&is_from_webapp=v1

    1. Man soll ja kei­nen Sport machen nach der Impfung(auch nicht bei Schnupfen-kann auch töd­lich sein)-aber ob die Ärzte das den Leuten sagen?

      Übrigens:Wie sieht es auch wenn jemand kaum deutsch kann?Wie kann ihn dann ein Arzt aufklären?Kenne eine Polin die geimpft wurde,die dach­te der Impfstoff heisst Covid19.…die dürf­te also so gut wie nichts ver­stan­den haben!
      Wie wür­de da ein Richter entscheiden?

  2. POSSIBLY THE BIGGEST WHISTLEBLOWER STORY IN PROJECT VERITAS HISTORY!

    MÖGLICHERWEISE DIE GRÖSSTE WHISTLEBLOWER-GESCHICHTE IN DER GESCHICHTE VON PROJECT VERITAS! 

    "Wir erwar­ten, dass die­se Enthüllung von den Machthabern zen­siert, mit einem Schattenverbot belegt oder ganz ent­fernt wird und dass unse­re Konten gelöscht wer­den. Aber sie wer­den uns nicht dar­an hin­dern, sie zu veröffentlichen. .."

    http://covidvaxexposed.com/

    https://t.me/s/project_veritas/928

      1. @aa&alle: unbe­dingt ein Lesezeichen set­zen und Emailadresse ein­tra­gen ( bes­ser kein Klarname) . Project Veritas traue ich zu, das sie da auf etwas sehr inter­es­san­tes gesto­ßen sind. Vaccine Whistleblower.

          1. @aa: ein­fach eine Einweg-Adresse neh­men. z.B. tempr.email

            Ich glau­be nicht das es um Datensammlung oder Spam geht. Sie wol­len ein­fach die Reichweite erhö­hen, weil sie Zensur auf Social Media befürchten.

  3. @info:
    Was hat den das mit dem Artikel zu tun? Ich ver­ste­he die­se Kommentare nicht, die hier immer wie­der völ­lig zusam­men­hangs­los gepos­tet wer­den. Warum, lie­ber aa, mode­rie­ren Sie die eigent­lich nicht weg? Ganz doof fin­de ich sol­che, die gleich mit der Überschrift oder dem Link als Nikname daherkommen.
    Ich gehe übri­gens davon aus, dass man von der (fried­li­chen) Menge bei der Demo von letz­ter Woche überrscht war. Meine Freundin war da und berich­te­te von ca. 15–20.000 Menschen. Das geht natür­lich so nicht wei­ter. Ob die "Rüttler" nicht insze­niert waren, ist eine offe­ne Frage. Zuzutrauen ist heu­te ja alles.
    Um auch mal etwas Zusammenhangsloses zu posten:
    *
    https://corona-transition.org/von-den-medien-praktisch-nicht-beachtet-hat
    *
    Die Schweiz hat das Arztgeheimnis extrem geschwächt. Interessiert kei­ne Sau.

    1. @Zebraherz: Ich ver­mu­te, daß es Leute gibt, die jeweils den aktu­ells­ten Beitrag nut­zen, um neue Infos unter­zu­brin­gen, die mit dem Thema des Beitrags aber nichts zu tun haben. Ich über­le­ge mal an einer bes­se­ren Variante.

      1. @aa und Zebraherz: das ist doch schon immer so und völ­lig klar, hier pos­ten alle die regel­mäs­sig pos­ten auch zusätz­li­ches Material, das nicht unter einem aktu­el­len Artikel passt und aa nimmt immer wie­der sol­che Links und repos­ted sie. Hier sind Posts nach oft einem Tag schon 2–3 Seiten hin­ten und nur weni­ge schau­en die Kommentare dort noch an. Zebraherz pos­ted trotz Beschwerde aber auch sach­fremd noch und 'Zebraherz' ist genau­so anonym wie eine Sachüberschrift. Der Aufruf sol­che Hinweise 'weg zu mode­rie­ren' (mir wird es schon schlecht beim Ausdruck) bedeu­tet Aufruf zur Zensur. Bei dem spe­zi­el­len medi­en­be­glei­ten­den Zuschnitt hier, könn­ten dann alle zusätz­li­chen Infos und Aspekte auch hier nicht mehr gepos­ted wer­den und inter­es­sier­te Leser errei­chen, nur noch das Spektrum der Massenmedien wäre zuge­las­sen und das glei­che Muster gesetzt, man dür­fe nur inner­halb gesetz­ter Grenzen den­ken und kom­mu­ni­zie­ren. Natürlich könn­te aa ne post 'Material' jeden Tag pos­ten wo man Hinweise pos­ted. Zebraherz, ich mag ihren ali­as Namen, aber schal­ten Sie doch bit­te Ihren Verstand ein oder las­sen Sie sich zu Weihnachten ein Gehirn schenken.

          1. Ich fand es am Anfang auch etwas ablen­kend, aber ich hab mich dran gewöhnt, über­le­se die Beiträge, die mich nicht inter­es­sie­ren und bin dank­bar für Verweise auf inter­es­san­te Dinge.

  4. Wie Deutschland den Glauben an sei­ne Zukunft verliert
    17. September 2021 Jan Schoenmakers

    Dies ist nicht mehr mein Land. Ein Notruf in drei Teilen. (Teil 1)

    Denke ich an Deutschland, packen mich Beklemmung, Frust und zuneh­men­der Widerwille.

    Dabei war ich lan­ge Zeit offen dank­bar für mein Land – und ja: auch häu­fi­ger stolz dar­auf. Ich habe hier eine gro­ße Familie und meh­re­re Firmen gegrün­det, bin mate­ri­ell wie emo­tio­nal stark an Deutschland gebunden.

    Doch was wir in den letz­ten Jahren erle­ben, hat immer weni­ger mit dem kul­tu­rell libe­ra­len, wirt­schaft­lich resi­li­en­ten und poli­tisch meist tritt­si­che­ren Land zu tun, in dem ich auf­ge­wach­sen bin. Immer schnel­ler kippt ein zukunfts­ver­ges­se­nes Deutschland in ein pater­na­lis­ti­sches System, in der Gesellschaft erlebt die Faszination fürs Befehlen, Gehorchen und Strafen eine unse­li­ge Renaissance und die Innovationsimpulse kom­men von woanders.

    Dies ist kaum noch der Ort, an dem man als Mensch mit Kindern, Plänen und Unternehmen leben möch­te. Es ist ein System, das sehen­den Auges in immer grö­ße­re Konflikte und Probleme steuert.

    https://www.heise.de/tp/features/Wie-Deutschland-den-Glauben-an-seine-Zukunft-verliert-6193947.html

  5. Wie sich der deut­sche Staat mehr anmaßt und weni­ger leistet
    18. September 2021 Jan Schoenmakers

    Dies ist nicht mehr mein Land. Ein Notruf in drei Teilen. (Teil 2)

    Mindestens eben­so ver­hee­rend wie der im ers­ten Teil beschrie­be­ne Verlust des Zukunftsglaubens ist die Rückkehr der Propaganda: 

    Über die Nachkriegsjahrzehnte hin­weg galt die Regel, 

    dass die Regierung durch Öffentlichkeitsarbeit zwar auf­klärt, aber nicht mit Steuergeldern ein­sei­tig für eige­ne poli­ti­sche Projekte wirbt.1
    und
    die Vorgabe, dass der Staat kei­ne Medien redak­tio­nell betrei­ben darf.2
    Doch hat die aktu­el­le Bundesregierung mehr als jede Vorgängerin in aggres­si­ve Werbekampagnen für eige­ne Projekte inves­tiert – zum Teil schon bevor die­se über­haupt im Parlament zur Abstimmung gestellt wurden.

    Dabei setzt sie nicht nur auf Werbung an öffent­li­chen Orten wie Bahnhöfen, Haltestellen oder Suchmaschinen, son­dern schal­tet auch in hohem Maße Anzeigen und Sonderformate in jour­na­lis­ti­schen Medien, womit sie wie jeder gro­ße Werbekunde deren Unabhängigkeit und Neutralität einschränkt.3

    In einer par­la­men­ta­ri­schen Demokratie grenzt es an Perversion, dass die Regierung inzwi­schen einer der größ­ten Werbetreibenden ist.

    Zugleich explo­dier­te die Zahl von regie­rungs­ei­ge­nen Kanälen in Form von Online-Magazinen, Blogs, Social Media Profilen und Werbeseiten.
    Es waren Gerichte und nicht die eige­ne Verfassungstreue, die die Bestrebungen des Gesundheitsministeriums stopp­ten, eige­ne Inhalte bei Google prio­ri­tär aus­spie­len zu lassen.

    Kurz dar­auf wur­de bekannt, wie das Innenministerium Wissenschaftler für mög­lichst alar­mis­ti­sche Gefälligkeitsgutachten incen­ti­vier­te, um Stimmung für einen Lockdown zu machen. 

    Man bli­cke ins Wörterbuch und irre sich nicht: 

    Das ist nicht mehr Öffentlichkeitsarbeit,
    das erfüllt die klas­si­sche Definition von 

    Propaganda.

    https://www.heise.de/tp/features/Wie-sich-der-deutsche-Staat-mehr-anmasst-und-weniger-leistet-6193941.html

  6. In den Krankenhäuser arbei­ten dem­nach hoch­be­zahl­te Mitarbeiter, die nicht in der Lage sein sol­len, zwi­schen HAUPT- und NEBENdiagnosen zu unter­schei­den und ein­fach irgend­wel­che und lei­der die fal­schen Diagnosen an das RKI senden.
    Ob das jemand ernst­haft glaubt?

    "Die Zahl der Patienten in Krankenhäusern gilt seit Kurzem als wich­tigs­ter Gradmesser für poli­ti­sche Entscheidungen in der Coronapolitik. Doch das ver­ant­wort­li­che Robert Koch-Institut und die Kliniken haben anein­an­der vor­bei­ge­re­det, was die Meldungen angeht – mit spür­ba­ren Folgen.

    Der neue wich­tigs­te Indikator für poli­ti­sche Entscheidungen in der Coronapolitik beruht auf feh­ler­haf­ten Daten. Nach Recherchen von WELT AM SONNTAG mel­den zahl­rei­che Krankenhäuser für die Berechnung der soge­nann­ten Hospitalisierungsinzidenz auch Patienten, die das Robert Koch-Institut (RKI) dafür nicht vor­ge­se­hen hat: Patienten, die zwar mit dem Covid-19-Virus infi­ziert sind, die aber wegen ande­rer Krankheiten in die Klinik mussten.

    Um die Hospitalisierungsinzidenz zu erhe­ben, müs­sen Kliniken Patienten mit dem Coronavirus an die Gesundheitsämter mel­den – und dar­aus errech­net das RKI den Wert. Gemeldet wer­den sol­len laut RKI nur Patienten, die auf­grund ihrer Infektion ein­ge­lie­fert werden."

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article233872092/Hospitalisierungsrate-Corona-Indikator-beruht-auf-falschen-Zahlen.html

  7. "Am Ende dürf­ten es meh­re­re tau­send Personen gewe­sen sein, die ohne Bewilligung auf dem Bundesplatz gegen die erwei­ter­te Zertifikatspflicht protestierten…"

    Der Unterschied soll­te Sie "sicher" machen: 

    In einem Rechtsstaat gilt das Grundrecht, OHNE BEWILLIGUNG gegen Grundrechte ein­schrän­ken­de Maßnahmen fried­lich pro­tes­tie­ren zu können;

    Nur in einem faschis­ti­schen Unrechtsregime erdreis­tet sich der Staat, mit­tels will­kür­lich instal­lier­ter Hürden, jeg­li­chen Protest zu kri­mi­na­li­sie­ren um sel­bi­gen ver­meint­lich legal gewalt­sam zu beenden.

    Merke: Faschismus erkennt man am Fehlen von Rechtssicherheit !!!

    Wie auch immer
    MfG

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