10 Gründe warum eine Impfung gegen Corona derzeit wenig Sinn macht

»Die [öster­rei­chi­sche] Initiative für evi­denz­ba­sier­te Corona Informationen ist ein spon­ta­ner Zusammenschluss aus zivil­gesellschaftlich enga­gier­ten Menschen. Darunter befin­den sich u.a. Ärzte, Anwälte, Wissenschafter.«

So beschreibt sich eine Gruppierung auf deren Seite ein Dokument mit obi­gem Titel erhält­lich ist. Als Leseanreiz hier das Inhaltsverzeichnis:

»1. Impfung mit wenig Nutzen
2. Keine nor­ma­le Zulassung
3. Neue Technologie mit unbe­kann­ten Risiken
4. Impfung viel zu spät
5. Wirksamkeit nicht gesichert
6. Geimpfte wei­ter­hin ansteckend?
7. Nebenwirkungen häu­fig, aber nur teil­wei­se bekannt
8. Laufende Veränderung des Virus
9. Keine Impfung für bereits Infizierte nötig
10. Fragliche Haftung bei Impfschäden«

29 Antworten auf „10 Gründe warum eine Impfung gegen Corona derzeit wenig Sinn macht“

  1. Biontech Impfstoff COMIRNATY
    Behauptete Wirksamkeit 95% ein Witz!

    Biontech Impf-Studie:
    Je 21500 Geimpfte und Nichtgeimpfte.
    Bei den Geimpften gab es 8 "Corona-Fälle" = 0,037%.
    Bei den Nicht-Geimpften gab es 162 "Corona-Fälle" = 0,753%.
    Unterschied: 0,72%.
    Wirksamkeit, wenn man es so bezeich­nen möch­te, 0,72%.

    https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/pfizer-und-biontech-schliessen-phase-3-studie-erfolgreich-ab‑0
    Wie Biontech rech­net (95%), ist ja wohl ein Witz.

    Man könn­te auch hier nachlesen:
    https://off-guardian.org/2021/01/03/what-vaccine-trials/
    Ausschnitt (etwas ande­re Ausgangszahlen, Rechenschema ist gleich):
    "Using Pfizer’s figu­res, the rela­ti­ve risk reduc­tion is 100(1 – (0.044/0.88)). Which is 95%. Voila!
    This sounds fan­tastic and is a much bet­ter mar­ke­ting stra­te­gy than repor­ting the abso­lu­te risk reduction.
    The abso­lu­te risk of deve­lo­ping COVID 19 sym­ptoms without the vac­ci­ne is sup­po­sed­ly 0.88% and with the vac­ci­ne 0.044%.
    In abso­lu­te terms, the effec­ti­ve­ness of the vac­ci­ne is (0.88–0.044)%.
    A risk reduc­tion of 0.84%. Oh! A bare­ly per­cep­ti­ble “effi­cacy.”

  2. Das sind die wesent­li­chen Hauptpunkte. Im Dokument selbst noch­mal über­sicht­lich dar­ge­stellt, das nach ers­tem Überfliegen einen sehr gelun­ge­nen Eindruck macht. Man soll­te das – nach Anpassung von Ziffer 10 auf die deut­schen Verhältnisse – jedem "Aufklärungsblatt Marke RKI bei­le­gen!! Die dia­ko­mi­sche Unternehmenskommunikation wür­de womög­lich auch profitieren.

  3. Zur Prüfung von Impfstoffen bil­det man zwei gleich gro­ße, mög­lichst ähn­li­che Gruppen von hier jeweils 21.500 Menschen. Eine Gruppe mit Placebo und eine mit dem Impfstoff. 

    Wenn sich in der Placebo-Gruppe 162 Leute anste­cken und erkran­ken, dann wer­den sich in der andern Gruppe vor­aus­sicht­lich eben­falls in etwa 162 Leute anstecken. 

    Wenn in der Gruppe mit Impfstoff jedoch trotz 162 Ansteckungen nur 8 Leute erkran­ken, dann hat der Impfstoff 154 Leute vor Erkrankung geschützt. Das sind dann 95%.
    Der Unterschied ist viel zu groß für kom­plet­ten Zufall. 

    Was um Himmels Willen ist dar­an nicht zu begreifen?

    Und was glaubt ihr wohl, war­um seit Jahrzehnten jeder Impfstoff und vie­le Medikamente genau so auf Wirksamkeit über­prüft wird?

    1. @Markus Dann erklä­ren sie mal, wie sicher­ge­stellt wur­de dass jeder ein­zel­ne Mensch der 2 Testgruppen gleich stark und häu­fig mit dem Virus in Kontakt kam.
      Nur falls das gewähr­leis­tet war, dann sind die Daten aussagekräftig.

    2. @Markus
      "Wenn in der Gruppe mit Impfstoff jedoch trotz 162 Ansteckungen nur 8 Leute erkran­ken, dann hat der Impfstoff 154 Leute vor Erkrankung geschützt. Das sind dann 95%. – Der Unterschied ist viel zu groß für kom­plet­ten Zufall. "

      ~~~ Das Risiko, an Covid zu erkran­ken, ist bei der geimpf­ten Gruppe 0,03 %, bei der unge­impf­ten 0,74 %. Wenn auf Basis der­ar­tig gerin­ger Risiken eine Differenz auf­tritt, dann ist das alles ande­re als belast­bar und sehr wahr­schein­lich Zufall . 

      ~~~ Man fin­det zudem in den Pfizerunterlagen Seltsamkeiten über 3.140 schwe­re Erkrankungen mit star­ken Symptomen, aber mit nega­ti­vem Test (1594 in der Impfstoffgruppe, 1816 in der Placebogruppe). D.h. nicht nur, dass das Erkrankungsrisiko durch die "Zutaten" des Impfstoffs höher sein könn­te als der gerin­ge Nutzen (Placebos ent­hal­ten die kom­plet­ten Impfstoff außer der DNA), son­dern auch, dass der PCR-Test hier offen­bar nicht in der Lage war, auch nur die Studienergebnisse zu veri­fi­zie­ren. Was taugt ein Test, der Gesunde posi­tiv bewer­tet und evi­dent sym­pto­ma­tisch Kranke nicht erkennt?

      1. @Markus
        Eine Korrektur, damit Sie sich dar­an nicht abarbeiten:

        statt

        (Placebos ent­hal­ten die kom­plet­ten Impfstoff außer der DNA)

        muss es heißen

        (Placebos ent­hal­ten die kom­plet­ten Impfstoff außer der RNA)

    3. @Markus

      Die sind ja gar nicht alle erkrankt, son­dern der Test war positiv.
      Ein Test, der allei­ne gar nicht dar­stel­len kann, ob jemand krank ist!
      Hinzu kommt, dass es Menschen mit Corona-Symptomen gab, aber mit nega­ti­vem Test, die gar nicht berück­sich­tigt wurden.

      Kommen Ihnen nicht manch­mal Zweifel?

    4. Blubber Blubber Bla Bla Blupp

      Die Impfung ist und bleibt voll­kom­men UNNÖTIG – "Wirksamkeit" hin oder her.

      "Wenn sich in der Placebo-Gruppe 162 Leute anste­cken und erkran­ken, dann wer­den sich in der andern Gruppe vor­aus­sicht­lich eben­falls in etwa 162 Leute anstecken. "

      "Vorraussichtlich".……so so. Na Sie wer­den es wis­sen, dank Ihrer Kristallkugel.

      Sie set­zen somit wil­lent­lich 21`360 GESUNDE Menschen der Gefahr der schwe­ren Impf-Komplikationen aus, um damit VIELLEICHT 154 Menschen "vor Ansteckung zu schüt­zen"? Obwohl Sie genau wis­sen, dass immer noch dis­ku­tiert wird, ob die Impfung über­haupt gegen Ansteckung schützt oder ob sie nur hilft schwe­re Verläufe VIELLEICHT zu mil­dern. Und obwohl immer noch dis­ku­tiert wird ob die­ser "Schutz" län­ger als zwei Monate hält. 

      Diese Liste lies­se sich noch um unzäh­li­ge Punkte weiterführen.
      Ad Absurdum.

    5. Die Frage bleibt: WIE kam es zur Infektion? Wurden die Prrobanden wie bei Tierversuchen dem Erreger aus­ge­setzt? wohl kaum. Gab es gleich­wer­ti­ge Kontakt – und Bewegunsdprofile? Wo bekom­me ich Antworten ?

  4. @Markus
    Wenn von 21.500 nur 162 sich anste­cken (und das sind eben weni­ger als 1%), gibt es kei­nen wirk­li­chen Grund, die gesam­te Welt "durch­zu­imp­fen".
    Wer einen Selbsttest auf Kosten der Steuerzahler machen will, bit­te. Alle ande­ren nein!
    Sie behaup­ten: "seit Jahrzehnten jeder Impfstoff" Für wel­che Grippeschutzimpungen lie­gen Ihnen da Daten vor? 

    Bitte macht eine Stude mit Menschen, die ohne Viruspanik sor­gen­los wei­ter­le­ben, sich umar­men, ohne Maske lächeln und im Umkreis von mehr als 15km ihr Immunsystem trai­nie­ren dür­fen – ich bin sofort dabei

    1. @Eriwn
      Andere Krankheiten sind meist noch viel sel­te­ner, als Covid19 und des­halb dau­ern die Studien auch viel län­ger, bis man einen signi­fi­kan­ten Unterschied sieht oder eben nicht.
      Hier ein Bericht über diver­se 8 Jahre andau­ern­de Studien zum HPV-Impfstoff:
      https://swiss.cochrane.org/de/news/kann-eine-hpv-impfung-die-entwicklung-von-geb%C3%A4rmutterhalskrebs-verhindern-und-sind-damit
      "Rund 164 von 10.000 Frauen, die Plazebo erhiel­ten, und im Vergleich dazu 2 von 10.000 Frauen, die eine HPV-Impfung erhiel­ten, ent­wi­ckel­ten spä­ter Zervix-Läsionen." 

      @all
      Die Zulassungsverfahen von Medikamenten und Impfstoffen sind gesetz­lich gere­gelt. Hier steht etwas dazu.
      https://www.nali-impfen.de/impfstoffe-sicherheit/impfstoffentwicklung-und-zulassung/

      Hier eine Beschreibung von kli­ni­schen Studien:
      https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/klinische-studien-uebersicht.html
      "Bei Phase-II- und Phase-III-Studien wer­den stets unter­schied­lich behan­del­te Patientengruppen ver­gli­chen. Typischerweise erhält eine Gruppe das neue Medikament, eine ande­re das bis­he­ri­ge Standardpräparat [oder ein Placebo]" 

      Hier ein Bericht über die Zulassung eines neu­en Influenza Medikaments.
      https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/11/23/baloxavir-soll-auch-in-europa-zugelassen-werden/chapter:2
      " Unter Baloxavir bes­ser­ten sich die Grippesymptome nach 73,2 Stunden, unter Placebo nach 102,3 Stunden und unter Oseltamivir nach 80 Stunden." 

      Die Wirksamkeit wird prak­tisch immer mit dop­pel­blin­den, ran­do­mi­sier­ten kon­trol­lie­ren Studien durch­ge­führt und zwar bei Grippe, Hepatitis, Masern oder HPV-Impfstoffen genau wie beim Sars-cov-2-Impfstoffen. Das ent­spricht dem Stand der Wissenschaft.

      1. @Markus
        Zulassungsverfahren
        Pfizer hat eine "beding­te Marktzulassung" nach einem "beschleu­nig­ten Verfahren" durch die EU bekommen.
        "Eine beding­te Zulassung ist die Zulassung eines Arzneimittels, für das noch nicht alle für eine nor­ma­le Zulassung erfor­der­li­chen Daten vor­lie­gen. Eine sol­che beding­te Zulassung kann dann erwo­gen wer­den, wenn der Nutzen der sofor­ti­gen Verfügbarkeit des Arzneimittels die Risiken im Zusammenhang mit der unvoll­stän­di­gen Datenlage deut­lich über­wiegt. Die Unternehmen müs­sen aller­dings nach der Erteilung einer beding­ten Zulassung inner­halb bestimm­ter Fristen wei­te­re Daten vor­le­gen, zum Beispiel aus lau­fen­den oder neu­en Studien, um zu bele­gen, dass der Nutzen die Risiken nach wie vor überwiegt."
        https://ec.europa.eu/germany/news/20201222-impfstoff-zulassung_de
        Ergebnis: nein, der Pfizer Impfstoff hat nicht die voll­stän­di­ge Datenlage erklärt, denn die Versuche für die Gewinnung die­ser Daten fin­det JETZT in den Altenheimen statt. Erst wenn die vor­lie­gen, wird man ent­schei­den. Bei reit­schus­ter hat das jemand poin­tiert auf die Aussage gebracht: Die Testreihe muss­te dies­mal aus­fal­len, die Laborratten wol­len erst ein­mal die Auswirkungen bei den Menschen abwarten. 

        Daher haben Sie inso­fern Recht, dass es immer das glei­che Verfahren ist. Sie über­se­hen jedoch, dass es nicht abge­schlos­sen ist, son­dern die Testreihe an der Bevölkerung erprobt wer­den soll, die mas­siv dazu genö­tigt wird. Die damit ver­bun­de­ne Unehrlichkeit und der aus­ge­üb­te Zwang sind einer Versuchsanstalt würdig.

        1. @Markus
          Was Ihnen nicht klar wird, ist, dass die sagen­um­wo­be­ne Pfizerstudie in Wahrheit nur EINS raus­ge­fun­den hat:

          dass das Risiko, sich über­haupt "PCR-posi­tiv" anzu­ste­cken, für über 40.000 Leute in zwei Monaten bei (nicht mal) einer ein­zi­gen Person bestan­den hat! Das ist doch der Punkt!.

          Dass es damit über­haupt kei­nen Grund für eine beding­te Zulassung ohne aus­rei­chen­de Datenlage gab.

          Und dass mit gro­ßer Wahrscheinlichkeit die Lock/Shut- oder sonst­wie getauf­ten "Downs" rei­ne Schikane bedeu­ten, um die Versuchsmenschen in die Anordnung zu bringen.

          Das noch vor dem Hintergrund einer abso­lut sta­bi­len Belastung der Intensivkapazitäten. Selbst wenn dort alle ca. 21.000 Betten mit Covid belegt wären (was nicht der Fall ist), sind das 20.000 von 83 Mio. Und jetzt rech­nen Sie mal das Risiko.

        2. @some1
          Die Phase I his III Studien des Sars-cov‑2 Impfstoffs sind voll­stän­dig abgeschlossen.
          Es han­delt sich NICHT um eine beschleu­nig­te Zulassung oder Notfall-Zulassung, wie in Groß Britannien.

          1. @Markus: Jemand, der der­ar­tig auch die offi­zi­el­len Angaben igno­riert, muß einen bewun­derns­wert fest Glauben haben oder gut bezahlt werden.

          2. Sie wider­spre­chen also den offi­zi­el­len Verlautbarungen der EU?

            Dann soll­ten Sie bei der EU, inter­ve­nie­ren, denn aus deren Website habe ich zitiert. Wo ist Ihre seriö­se Quelle für Ihre Behauptung eines ordent­li­chen Zulassungsverfahrens??

            Eine Notfallzulassung ist über­dies noch etwas ande­res als eine beding­te Zulassung. Der wesent­li­che Unterschied liegt in der Haftung, die bei einer Notfallzulassung das Land über­neh­men muss. Daher hat es die EU anders gemacht. Sie bleibt von der Haftung frei.

          3. @aa : Ich den­ke „Glauben“ trifft es ganz gut. Spätestens seit den #zero­co­vid Forderungen ,mit allen Mitteln ,wird doch mehr als deut­lich, dass das alles nichts mit Wissenschaft, Vernunft oder Solidarität zu tun hat. Es gleicht viel­mehr einer Sekte oder reli­giö­sem Wahn, inklu­si­ve Menschenopfern.
            .
            https://www.volksverpetzer.de/gastkommentar/zerocovid-offener-brief/
            .
            Ich fin­de das äußerst erschre­ckend und muss­te dazu noch­mal ein paar Zeilen verfassen:
            .
            „Also mitt­ler­wei­le ist bekannt, das auch Lockdowns und ande­re Maßnahmen Opfer for­dern. Nicht nur in Form von Toten und Kranken, son­dern auch psy­cho­so­zi­al, was sich letzt­lich aber auch wie­der auf die kör­per­li­che Gesundheit aus­wirkt, die wie­der­um die gene­rel­le Lebensdauer beeinflusst.
            .
            Bisher ist mir kei­ne wis­sen­schaft­li­che Abhandlung unter­ge­kom­men, die eben die­se Kollateralschäden den ver­meint­li­chen Coronaopfern gegen­über­stellt und abwägt.
            .
            Aber letzt­lich ist es auch egal. Fakt ist, die Maßnahmen ver­ur­sa­chen einen erheb­li­chen Schaden und selbst wenn durch die Maßnahmen ein gewis­ser Prozentsatz weni­ger Menschen Corona zum Opfer fällt, bleibt den­noch die Tatsache, das man dafür einen, im bes­ten Fall klei­ne­ren Prozentsatz, Menschen und/oder deren Lebenszeit geop­fert hat.
            .
            Da könnt ihr noch so oft das Hashtag #trust­sci­ence ver­wen­den, es wird die Argumentation nicht bes­ser machen, denn letzt­lich opfert ihr Menschen um Menschen zu ret­ten. Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun, son­dern mit einem Kult, einer Ersatzreligion, wel­che vor­gau­kelt zu wis­sen was das ein­zig rich­ti­ge ist.
            .
            Menschen zu opfern um Menschen zu ret­ten hal­te ich für abso­lut ver­werf­lich, egal wie das Verhältnis ist.
            .
            Die glei­che Thematik fin­det sich auch in der Story des Videospiels „The last of us“. Hier steht der Protagonist vor der Frage: Opfere ich ein klei­nes Mädchen, damit aus ihrer ange­bo­re­nen Immunität ein Heilmittel für die gesam­te Menschheit gemacht wer­den kann, oder ret­te ich sie vor dem Tod.
            .
            Ich fin­de die Frage leicht zu beant­wor­ten und wür­de jeder­zeit genau­so han­deln wie die Spielfigur. Kein ein­zi­ger Mensch darf für ande­re Menschen geop­fert wer­den! Kein ein­zi­ger, egal wie­vie­le davon pro­fi­tie­ren würden!“

          1. @aa
            Ich bin nicht sicher, woher die­ses ziel­ge­rich­tet schei­nen­de "Mismatching" eigent­lich kommt?

            Entweder ist das jemand, der mit Vorbedacht nicht zwi­schen einer beding­ten und einer Notfallzulassung unter­schei­det und auch nicht zwi­schen Phasen und Datenlage, um die Diskussion absichts­voll ins Off zu führen.

            Oder es gibt eine Quelle für copy&paste, wo man sich ohne jede eige­ne Durchdringung das "aneig­net", was zu pas­sen scheint, fern­ab jeden Interesses oder Verstehenwollens , um blind die Position der "Jun-Group" zu ver­tei­di­gen. Ob mit oder ohne Gulden, sei dahingestellt.

        3. @some1

          Der Biotech Impfstoff hat die Phase III Studien voll­stän­dig abge­schlos­sen. Ihr sel­ber zitiert doch daraus.
          https://transkript.de/news/biontechpfizer-phase-iii-studie-abgeschlossen.html

          Es gab in der EU eine beding­te Marktzulassung.
          Das bedeu­tet im Wesentlichen, dass die Behörden schon wäh­rend der Studien Zugang zu den Daten bekom­men. Dadurch geht die Prüfung schnel­ler, aber die Zulassungsstudien wur­den voll­stän­dig abgeschlossen.
          https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_20_2390

          Eine Notfall-Zulassung ist was ganz anders. Die gab es in den USA und in UK, aber nicht hier. Das ist eine Ausnahme für nicht zuge­las­se­ne Medikamente. Das hat man in der EU *nicht* gemacht.
          https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119502/Coronaimpfstoff-Diese-Nachteile-birgt-eine-Notfallzulassung

          1. @Markus
            Wenn sie mei­ne Kommentare lesen und ver­ste­hen wür­den, wäre Ihnen klar, dass ich nie­mals behaup­tet habe, es hand­le sich um eine Notfallzulassung – ist das Ihre Taktik, mir das unter­schie­ben zu wol­len? Leider, ver­ge­bens, Sie tra­gen Eulen nach Athen und behaup­ten, dort sei­en vor­her kei­ne gewe­sen. Das also hat schon mal nicht geklappt.

            Ihr Link – FAQs für Impfkunden – ent­hält den oben von mir genann­ten Punkt:

            "Angesichts der Dringlichkeit auf­grund der COVID-19-Pandemie hat die EMA Schnellverfahren für die Überprüfung ein­ge­führt, um Anträge so rasch wie mög­lich begut­ach­ten zu kön­nen und gleich­zei­tig fun­dier­te wis­sen­schaft­li­che Gutachten zu gewähr­leis­ten. Entscheidend für eine Beschleunigung des Verfahrens sind fort­lau­fen­de Überprüfungen, die es der EMA in Notfällen ermög­li­chen, für viel­ver­spre­chen­de Arzneimittel oder Impfstoffe Daten zu bewer­ten, sobald sie ver­füg­bar wer­den, anstatt abzu­war­ten, bis alle Versuche abge­schlos­sen sind (sic!!!!)."

            Also sind "wir" genau­so weit wie zuvor: die Ablenkung hat nichts gebracht, und Ihre Quelle ent­hält exakt, was ich oben behaup­tet und auch schon belegt hatte.

      2. @Markus
        164 von 10000 sind also weni­ger als 162 von 21500. Interessante Rechnung. Dort geht es um eine Vorstufe von Krebs, hier um Positiv-Tests, die ein Großteil der "Fälle" nicht mal bemerken.
        Zu ihrem "Influenza-Medikament": Einen Tag weni­ger Symptome, das ist wirk­li­cher Fotschritt.
        Außerdem frag­te ich nach Studien zu Grippeschutzimpfungen, aber ist ja egal.
        Ich gehe davon aus, daß sie das Dokument, um das es in dem Artikel geht, gele­sen haben und ver­sucht haben, den Inhalt zu verstehen.
        Einen schö­nen Tag noch

  5. Und zum Schluss noch:

    Was ist eine beding­te Zulassung?

    Arzneimittel wer­den in umfang­rei­chen Studien geprüft, bevor sie zuge­las­sen wer­den. Wenn Patientinnen und Patienten ins­be­son­de­re unter lebens­be­droh­li­chen Krankheiten lei­den, soll ihnen aber der Zugang zu neu­en Therapien ermög­licht wer­den, wenn hin­rei­chen­de Erkenntnisse über ein posi­ti­ves Nutzen-Risiko-Verhältnis der Therapien vorliegen.
    Bestimmte Arzneimittel kön­nen daher eine soge­nann­te beding­te Zulassung erhal­ten, mit der sie noch vor Abschluss der voll­stän­di­gen kli­ni­schen Prüfung auf den Markt gebracht wer­den kön­nen. Bedingte Zulassungen kön­nen nur im zen­tra­len Zulassungsverfahren erteilt wer­den und gel­ten jeweils für ein Jahr. Bedingte Zulassungen unter­lie­gen damit einer beson­ders eng­ma­schi­gen Kontrolle, bis eine regu­lä­re Zulassung erteilt wird. Arzneimittel mit einer beding­ten Zulassung müs­sen ent­spre­chend gekenn­zeich­net sein. Hierzu wird unter ande­rem das Schwarze Dreieck ein­ge­setzt. Ebenso wird in der Gebrauchsinformation ("Packungsbeilage") hier­auf hingewiesen.

    Eine beding­te Zulassung ist mög­lich für Arzneimittel, die

    zur Behandlung, Vorbeugung oder ärzt­li­chen Diagnose von zu schwe­rer Invalidität füh­ren­den oder lebens­be­dro­hen­den Krankheiten bestimmt sind
    in Krisensituationen gegen eine Bedrohung der öffent­li­chen Gesundheit ein­ge­setzt wer­den sollen
    zur Behandlung von sel­te­nen Leiden ein­ge­setzt werden
    Die beding­te Zulassung ist an Auflagen geknüpft. Der Zulassungsinhaber muss bei­spiels­wei­se bestimm­te Studien ein­lei­ten oder abschlie­ßen, um nach­zu­wei­sen, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis posi­tiv ist, und um offe­ne Fragen zu Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit des Arzneimittels zu beantworten. 
    https://www.bfarm.de/SharedDocs/Glossareintraege/DE/B/Bedingte%20Zulassung.html

    Offene Fragen zur Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit.

    Yepp.

    Just whe­re you've star­ted, dear friend of mine 🙂

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