Habeck zu kleines Licht? Grünen-Chef trifft Quarantäne-Pflicht in SH

»Schles­wig-Hol­stein macht kei­ne Aus­nah­me für Grü­nen-Chef Habeck

Schles­wig-Hol­steins Qua­ran­tä­ne-Pflicht für Ein­rei­sen­de aus vier Ber­li­ner Bezir­ken trifft auch den in Flens­burg leben­den Grü­nen-Bun­des­chef Robert Habeck. Die ein­zi­ge Aus­nah­me­re­ge­lung die­ne der "Auf­recht­erhal­tung der Staats­funk­ti­on", sag­te ein Spre­cher des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums am Mon­tag in Kiel. Dies tref­fe auf den zwi­schen dem Nor­den und Ber­lin pen­deln­den Habeck jedoch nicht zu. "Er ist weder Abge­ord­ne­ter, noch Mit­glied der Lan­des­re­gie­rung." Zuvor hat­te das "Flens­bur­ger Tage­blatt" dar­über berichtet.

Wegen zu hoher Coro­na-Infek­ti­ons­zah­len hat das Land die Ber­li­ner Bezir­ke Mit­te, Neu­kölln, Tem­pel­hof-Schö­ne­berg und Fried­richs­hain-Kreuz­berg als Risi­ko­ge­biet im Inland aus­ge­wie­sen. Für Urlau­ber oder Ein­rei­sen­de hat das zur Fol­ge, dass sie sich sofort 14 Tage in Qua­ran­tä­ne bege­ben oder zwei nega­ti­ve Coro­na-Tests inner­halb von fünf Tagen vor­wei­sen müssen.

Aus­nah­men von den Regeln gibt es nur für Abge­ord­ne­te aus Brüs­sel, Ber­lin und Kiel sowie für Ver­tre­ter der Lan­des­re­gie­rung und deren Lan­des­ver­tre­tung in Ber­lin. "In der prak­ti­schen Umset­zung stel­len sich sicher­lich noch eini­ge Fra­gen, von denen ich hof­fe, dass sie in den nächs­ten Tagen beant­wor­tet wer­den", sag­te Habeck dem "Flens­bur­ger Tage­blatt". Auch sei­tens SDP-Gesund­heits­exper­te Karl Lau­ter­bach und Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn gibt es Kri­tik an der neu­en Rege­lung des Bundeslandes.

Spahn kri­ti­siert Umgang mit Coro­na in Berlin

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn hat das Land Ber­lin dazu auf­ge­ru­fen, die gel­ten­den Coro­na-Regeln bes­ser durch­zu­set­zen. Er kön­ne nicht ver­ste­hen, dass gro­ße Par­tys mög­lich sei­en, wie er sie am Wochen­en­de wie­der auf Bil­dern gese­hen habe, und dass es Restau­rants gebe, wo man mit Mas­ke ange­guckt wer­de, als wäre man vom Mond, sag­te der CDU-Poli­ti­ker am Mon­tag in Ber­lin. "Es liegt nicht an zu wenig Regeln. Es liegt eher an der Fra­ge, wo wer­den wel­che Regeln durch­ge­setzt. Und da geht zumin­dest in man­chen Berei­chen die­ser schö­nen Haupt­stadt, glau­be ich, noch mehr."«

Dar­über infor­miert heu­te t‑online.de.

(Her­vor­he­bun­gen nicht in den Originalen.)

3 Antworten auf „Habeck zu kleines Licht? Grünen-Chef trifft Quarantäne-Pflicht in SH“

  1. Wer zum Teu­fel ist die­ses Habeck ? Etwa das R.H., die Hand­ta­sche der Kobold-Prin­zes­sin, also der, der auf die­sen sek­ten­ähn­li­chen Par­tei­ta­gen immer so 'rum­dif­fun­diert ?

    Eigent­lich fin­de ich Haus­ar­rest ja doof – aber in die­sem spe­zi­el­len Fall wei­che ich von mei­nen Ansich­ten über solch absur­den Erzie­hungs­me­tho­den ger­ne mal ab … 

    Der Mann vom Mond, der jetzt schein­bar durch Fremdspeisungen
    ver­sorgt wer­den muss, gibt mir Rät­sel auf … 

    Ist das Küchen­per­so­nal auf sei­nem frisch erwor­be­nen Schloss "Neu­s­pahn­stein" (dan­ke an C.M.) etwa in Quarantäne ?

  2. Die­ser Spahn gehört ein­fach in die Geschlos­se­ne. Da könn­ten sich dann Fach­leu­te mit des­sen Pro­ble­men befassen.

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