Haben die Corona-Tests in Deutschland 1,5 Mrd. Euro gekostet?

Die bis­lang aus­ge­ge­be­ne Summe für Tests wird offi­zi­ell nicht aus­ge­wie­sen. Deshalb sind die fol­gen­den Zahlen mit Vorsicht zu betrach­ten. Als gesi­chert kann der Wert für die Anzahl der Tests laut RKI gelten.

rnd.de ver­weist auf das Ministerium:

»Laut dem Bundesministerium für Gesundheit gilt: Ärzte erhal­ten für einen Abstrich pau­schal 15 Euro. Labordiagnostiker erhal­ten für den Nachweis ein­schließ­lich der all­ge­mei­nen ärzt­li­chen Laborleistungen, Versandmaterial und Transportkosten 50,50 Euro. Abgerechnet wird über die Kassenärztliche Vereinigung. Für PoC-Antigen-Tests, also Schnelltests, fal­len Kosten in Höhe von 9 Euro an.«

Privat erwor­be­ne Testergebnisse kön­nen deut­lich teu­rer sein. Für die Berechnung wur­den die eher nied­ri­ge­ren ver­schie­dent­lich in der Presse genann­ten Preise verwendet.

Quelle für Anzahl der Tests: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Testzahlen-gesamt.xlsx?__blob=publicationFile

Liegt hier ein Denkfehler vor? Gibt es Rabatte? Weiß jemand Genaueres?

Wie auch immer, Kosten sind die eine Seite. Die ande­re sind die Gewinne, die Labore ein­ste­cken. Wieviel davon ging an die Firma "Labor-Berlin", für die Christian Drosten arbeitet?

(Die Idee zu die­ser Berechnung wur­de geklaut von politikstube.com. Von den sons­ti­gen Inhalten auf die­ser Seite hal­te ich nichts).

16 Antworten auf „Haben die Corona-Tests in Deutschland 1,5 Mrd. Euro gekostet?“

  1. Wieviele Kitas hät­te man dafür neu ein­rich­ten können?
    Wie gut hät­te man Altersheime damit sichern können?
    Wieviel Krankenschwestern hät­te man damit für die Intensivbetten schu­len können?

  2. Auf weit rechts lie­gen­den Seiten zu schau­en fin­de ich scheisse.

    Was ist das für eine Wortwahl in dem Artikel:
    https://politikstube.com/mehr-als-260-versorgungssuchende-abzugeben-open-arms-erwartet-prompte-zuweisung-eines-hafens/

    Von Versorgungssuchenden und Migrantenkuttern zu schrei­ben… Wir machen uns seit Ewigkeiten die hal­be Welt Untertan und dann fra­gen sich Leute hier noch, war­um sich Menschen zu uns auf den Weg machen. Ich wäre gern dabei, wenn die Grenzen dicht wären, wir nix mehr expor­tie­ren kön­nen und wir die D‑Mark wie­der haben. Dann set­ze ich mich in die nächs­te Kneipe und war­te bis es auch der letz­te Patridiot bemerkt hat, dass das jetzt irgend­wie eine Scheiss Idee war. Politikstube ist wohl falsch, eher braunestube. 

    Ach ja, und die Grundhaltung bei Ihnen ist links?

    1. @Flatter: Danke, ich habe eine Positionierung zu den sons­ti­gen Inhalten in den Beitrag auf­ge­nom­men. Mir kam es an die­ser Stelle dar­auf an, daß die Beschäftigung mit der Statistik nicht auf mei­nem Mist gewach­sen ist. Und die scheint in Ordnung zu sein.

    2. Ja, esist schon blöd: da ist auf weit rechts ste­hen­den Seiten zu lesen, dass der Himmel blau sei. "Links" ist dann nur noch jemand, für den der Himmel für­der­hin "nicht­blau" ist?

      Übrigens, nur mal um auf Ihr Billigschema F ("rechts ist böse und alles ande­re sind die Guten") ein Licht zu werfen:

      der "Vater des Giftgaskrieges", Fritz Haber, war Jude.

      Bin ich jetzt Antisemit oder war viel­leicht der Jude Fritz Haber (ein Freund Einsteins) eher ein Monster? Und, die aller­größ­te Frage: darf man das alles den­ken und sagen? Was wird der Antisemitismusbeauftragte, was wird die Anette Kahane dazu sagen!

      1. @Albrecht Storz: Wenn in dem ange­ge­be­nen Artikel vom "Migrantenkutter" zu lesen, ist, der "ille­ga­le Einwanderer ablädt und sie der Allgemeinheit auf­lädt", und das "mit Unterstützung der Systemmedien", dann ist das nun mal rech­te Hetze und nicht, daß der Himmel blau ist.
        Der Blödsinn vie­ler Linker besteht dar­in, alles Rechte als anti­se­mi­tisch zu begrei­fen. Hier geht es schlicht um Rassismus; die Geflüchteten stam­men aus Eritrea. Wenn Trump und Seehofer sich Verbrechen an MigrantInnen schul­dig machen, dann kön­nen sie das ganz ohne Antisemitismus, wie auch Teile der AfD für ihren Antimuslimismus ihre Solidarität mit dem Staat Israel ent­deckt haben. Das heißt über­haupt nicht, daß es kei­nen Antisemitismus gibt – wir haben genug Beispiele auch in Polizei und Bundeswehr dafür.
        Und bekannt­lich besteht die zwei­te Dummheit vie­ler Linker dar­in, alle Kritik an den "Corona-Maßnahmen" als rechts und anti­se­mi­tisch zu gei­ßeln. In dem Punkt wer­den wir uns wie­der einig sein.

        1. Mir ging es nur um das (fal­sche) Prinzip. Dass die Seite Scheiße ist – ja, war­um haben Sie dann dar­auf ver­wie­sen? Den Gedanken hät­ten Sie gewiss auch anders ein­füh­ren kön­nen. Die Daten dazu, war­um glau­ben sie die wenn sie von ener ver­däch­ti­gen Quelle kommen?

          Ich sehe hier wirk­lich nicht so recht, was das hier soll (also genau das hier, von Ihrer sons­ti­gen tol­len Arbeit völ­lig abgesehen).

      2. Oha, da schlie­ße ich mich aa an. Und dan­ke fürs ein­ord­nen des Zitats von der braunenstube.
        Herr Storz, ich weiß nicht wie sie auf ein­mal auf anti­se­mi­tis­mus kom­men, Wow. Das ist ganz dump­fe rech­te Scheisse, die da auf der Seite ver­zapft wird.
        Und es ist mir scheiss egal, wer was erfun­den hat. Was wol­len sie damit aus­sa­gen? Sie haben eine geschicht­li­che Tatsache wie­der gege­ben. Und was soll mir das sagen, dass der Mann vom Glauben Jude war. Da sie das erwäh­nen, scheint ihnen das ja wich­tig zu sein. Jetzt habe ich die Antwort. Ohne Fritz Haber kein Holocaust. Sie soll­ten sich lie­ber Fuchs nen­nen. So schlau sind sie.
        Falls sie in den Spiegel gucken und da einen Patridioten ent­de­cken, kann ich nichts dafür. Sich auf den Geburtsort was ein­zu­bil­den. Ganz dün­nes Eis. Ich schaue mal wei­ter in den blau­en Himmel. Der ist auch mit einer kon­se­quen­ten lin­ken Haltung noch immer blau.
        *Achte nicht auf Gross– und Kleinschreibung. Danke!

        1. @Flatter und @Alle: Bitte wie­der run­ter­kom­men. Hier sol­len Menschen mit­ein­an­der dis­ku­tie­ren, die kei­ne "rech­te Scheisse" ver­brei­ten. Das geht auch ohne gegen­sei­ti­ge Beschimpfungen.

  3. Wie vie­le öffent­li­che Verkehrsmittel (spe­zi­ell Schulbusse und Pendlerzüge) hät­te man mit die­sem Geld kli­ma­tech­nisch gegen Virusverbreitung ertüch­ti­gen können?

    1. Tja in den bösen USA läuft das anders.

      So erzähl­te ein nicht ver­si­cher­ter Deutscher nach einer Herz OP.

      1.Erst wird behandelt(Nichg wie man uns erzählt,erst die Karte).
      2.Dann wur­de gefragt wie er zah­len will.Normalerweise kos­te­te es 50000 Dollar,da er aber pri­vat bezah­le nur ca. 5000.Und er konn­te sich aus­su­chen in wel­chen Raten!
      3.Dann kam eine Sozialhelferin vom Krankenhaus(gehört dazu)und fuhr mit ihm zu einem Arzt was ihn nur 10 Dollar kostete!
      3.Und die teu­ren Medikamente?DIe gabs UMSONST!

      Und was erzählt man uns hier?

      1. 1. in Deutschland wir jeder behan­delt egal ob ver­si­chert (Karte) oder nicht. Es gibt am Ende nur etwas büro­kra­ti­schen Aufwand falls die Karte nicht schnell genug gefun­den oder nicht vor­han­den sein soll­te. In bei­den Fällen müs­sen Erklärungen unter­schrie­ben werden. 

        In den USA kön­nen die Kliniken ihre eige­nen Preise machen, bei uns gibt es Fallpauschalen. Sie sol­len sicher­stel­len das jeder­mann Zugang zu Medizin hat ande­rer­seits aber auch sicher­stel­len das Krankenkassen (Solidargemeinschaft) und Krankenhäuser wirt­schaft­lich nicht über­for­dert wer­den. Soweit die Theorie …

        Da in den USA ledig­lich Marktgesetze gel­ten ist das gan­ze eine Frage der (Misch)Kalkulation: Also was bringt es Mondpreise zu neh­men wenn kei­ner mehr kommt. So erklä­ren sich die 45.000 $ Rabatt(!), nach dem Motto Herzoperationen heu­te im Sonderangebot. 

        Aber da selbst die 5000 $ noch zu hoch waren gab es eben das Quacksalber-Sonderangebot für 10 $ inklu­si­ve Medikamente. Ob aller­dings die­se Preise und vor allem die­ses Niveau zu ver­glei­chen ist wage ich zu bezweifeln. 

        Am Ende bekommt jeder das Niveau an Medizin für das er auch bezahlt hat. Das ist im Lande der Allgemeinen Krankenversicherungspflicht anders.

        1. @Hier: Auch in der BRD gibt es nicht weni­ge "ille­ga­le" Geflüchtete, Hausangestellte, Obdachlose ohne Versicherungskarte. Sie wer­den zum Glück von ÄrztInnen in Netzwerken ver­sorgt, die Menschlichkeit höher bewer­ten als Bürokratie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.