Hat Drosten WissenschaftlerInnen gedroht?

Dieser Verdacht wird geäu­ßert in einem Artikel auf welt.de (Bezahlschranke) am 29.6. unter dem Titel "Der Fall Schrappe".

»Als Matthias Schrappe auf Betrug bei den Intensivbetten hin­wies, stand er im Kreuzfeuer der Kritik. Inzwischen hat der Bundesrechnungshof ihn bestä­tigt. Wie kam es zum Medienversagen in der DIVI-Affäre – und wel­che Rolle spiel­te dabei eine E‑Mail von Christian Drosten?

Am 16. Mai 2021 ver­öf­fent­lich­te eine inter­dis­zi­pli­nä­re Arbeitsgruppe um den Gesundheitsökonomen Matthias Schrappe ein Positionspapier, das er in einem Interview mit WELT vor­stell­te. Die Forscher stell­ten dar­in die These auf, dass die Angst vor einem Notstand auf den deut­schen Intensivstationen in der Pandemie unbe­grün­det war…

Gleichzeitig bemüh­te sich Schrappes Arbeitsgruppe wei­ter­hin, die poli­ti­schen und öko­no­mi­schen Konsequenzen der gesetz­li­chen Regelungen trans­pa­rent zu machen. Dabei hät­te es die Bundesregierung im Frühjahr so ein­fach haben kön­nen: Auf Grundlage des mitt­ler­wei­le bestä­tig­ten wis­sen­schaft­li­chen Sachstandes war schon damals mit einer weit­ge­hen­den Beruhigung der pan­de­mi­schen Lage zu rech­nen. Die ent­schei­den­den Gründe dafür waren die Saisonalität des Virus und die erfolg­rei­che Impfkampagne. Die Bundeskanzlerin hät­te guten Gewissens eine weit­ge­hen­de Aufhebung der gra­vie­ren­den Grundrechtseinschränkungen ankün­di­gen können.

Stattdessen ver­schärf­te die Bundesregierung auf Grundlage mitt­ler­wei­le fal­si­fi­zier­ter Modellrechnungen sogar noch die Maßnahmen. Nachdem man in den ver­gan­ge­nen 14 Monaten etli­che Merkmale zur Definition gesund­heits­po­li­ti­scher Risiken aus­pro­biert hat­te, war am Ende nur noch eines übrig geblie­ben: die Überlastung der Intensivstationen mit schwe­ren Covid-19-Fällen. In einer Pressemitteilung vom 28. März warn­te das DIVI mit dem Schreckenswort „Bergamo“ vor dem inten­siv­me­di­zi­ni­schen Katastrophenfall…

Es gab eine unhei­li­ge Allianz aus Wissenschaftlern, Medien und Politik. Einige Wissenschaftler dekla­rier­ten, was Wissenschaft ist – näm­lich nur ihre jewei­li­ge Position. Medien sorg­ten für die nöti­ge Reichweite, indem sie Gegenpositionen als unwis­sen­schaft­lich und gefähr­lich abqua­li­fi­zier­ten. Das hat­ten schließ­lich die von ihnen zitier­ten Wissenschaftler so gesagt. Die Politik wie­der­um legi­ti­mier­te ihre Entscheidungen mit den Einschätzungen jener Wissenschaftler, die das sag­ten, was die Politik aus uner­find­li­chen Gründen hören woll­te: Dramatisierung anstatt Entdramatisierung…

Beteiligt an der Denunziation der Schrappe-Arbeitsgruppe waren die ers­ten Adressen im deut­schen Journalismus, dar­un­ter der „Spiegel“, öffent­lich-recht­li­che Formate wie „Tagesschau.de“ oder der WDR. Letzterer ver­link­te sogar auf den „Volksverpetzer“, einen angeb­li­chen „Anti-Fake-News-Blog“, der vor allem dazu dient, abwei­chen­de Meinungen zu brandmarken.

Dieser unter­stell­te der Arbeitsgruppe von Schrappe in einem Artikel vom 17. Mai, „ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­sche Narrative zu bedie­nen“. Es han­de­le sich um „typi­sche wis­sen­schafts­leug­nen­de Methoden, die dazu die­nen sol­len, die öffent­li­che Meinung zu mani­pu­lie­ren“.«

Nun kommt Drosten…

»Das wäre nicht wei­ter erwäh­nens­wert, wenn sich nicht aus­ge­rech­net die­se Seite der höchs­ten Reputation bei einem der Regierung nahe­ste­hen­den Experten erfreu­en dürf­te. Der Virologe Christian Drosten sag­te am 21. Mai 2021 auf Twitter über den „Volksverpetzer“, die­ser habe, sofern er es mit sei­nem Hintergrundwissen beur­tei­len kön­ne, „noch nie die Zusammenhänge ver­än­dert oder ein Weltbild pro­du­ziert“ – nur vier Tage vor­her hat­te der „Volksverpetzer“ der Schrappe-Gruppe „irre­füh­ren­de Vorwürfe“ und „Fakes“ attestiert.

Der „Volksverpetzer“ freu­te sich über sol­che Komplimente. Allerdings haben weder das Portal zur Verbreitung regie­rungs­amt­li­cher Prosa noch der Berliner Virologe beson­de­re Kompetenzen für die Struktur und Finanzierung unse­res Gesundheitssystems vor­zu­wei­sen. Der Gesundheitsökonom Reinhard Busse nann­te den angeb­lich dro­hen­den Engpass auf den Intensivstationen dage­gen in einem WELT-Interview schlicht „Quatsch“. Vielmehr sei „die Lage außer im März/April 2020 nicht so ange­spannt“ gewe­sen, dass „Krankenhäuser auf Wahloperationen ver­zich­ten muss­ten“. Als lang­jäh­ri­ger Gutachter des Bundesgesundheitsministeriums wird er ver­mut­lich über das nöti­ge Hintergrundwissen ver­fü­gen…«

… mit einer Mail

»WELT liegt eine Mail von Christian Drosten an Hedwig François-Kettner vor. Sie ist Mitglied in der Arbeitsgruppe von Schrappe, arbei­te­te frü­her eben­falls an der Charité. Dort kommt Drosten gegen­über der „sehr geehr­ten Frau François-Kettner“ sehr schnell zur Sache. Er unter­stellt der Stellungnahme der Arbeitsgruppe eine „Vielzahl von Denkfehlern, fal­schen Argumenten und halt­lo­sen Anschuldigungen“, das sei „uner­träg­lich“. Worin die Fehler kon­kret bestehen könn­ten, macht Drosten in sei­ner Mail lei­der nicht deutlich.

Dabei hät­te das eine inter­es­san­te Diskussion unter Wissenschaftlern wer­den kön­nen. Aber wäre Drosten dafür über­haupt der rich­ti­ge Ansprechpartner? Er beklagt als Virologe die „schlech­te Qualität Ihrer Arbeit“, die er fach­lich gar nicht hin­rei­chend beur­tei­len kann.

Oder äußert er sich nur als Staatsbürger? Gegen eine sol­che Form der Demut spre­chen sei­ne wei­te­ren Äußerungen in der E‑Mail. Die „Rücksichtslosigkeit in der Verbreitung per­sön­li­cher Meinungen unter Vorspiegelung von Professionalität“, so Drosten an François-Kettner, „schä­digt die Institutionen und gefähr­det die Einzelpersonen, die Sie und Ihre Gruppe seit Monaten unver­hoh­len angreifen.“

Warum Drosten eine Schädigung von Institutionen ver­mu­tet, wenn man deren Arbeitsweise kri­ti­siert, ent­zieht sich einer zwin­gen­den Erklärung. Und wel­che Institutionen mein­te er über­haupt? Das RKI, den ehren­amt­lich arbei­ten­den Verein der Intensivmediziner mit sei­nen irre­füh­ren­den Zahlen oder sogar das Bundeskanzleramt, das er berät?

Aber dabei soll­te es nicht blei­ben. Am Ende nimmt die­se E‑Mail mit gro­ßem Verteiler, dem neben François-Kettner acht­zehn wei­te­re Adressaten ange­hö­ren, eine unver­mu­te­te Wendung. „In die­sen Tagen“, so Drosten, offen­bar Hintergrundwissen andeu­tend, „wer­den die Medien die­ses und auch frü­he­re Machwerke Ihrer Gruppe analysieren.“

Die Mail ende­te gruß­los mit sei­ner Unterschrift. Sie wur­de am 18. Mai um 08:34 Uhr gesen­det. Drei Tage spä­ter lob­te Drosten den „Volksverpetzer“ auf Twitter für sei­nen uner­müd­li­chen Einsatz.

Der Berliner Virologe konn­te nicht ahnen, dass der Bundesrechnungshof wenig spä­ter die Erkenntnisse von Schrappes Arbeitsgruppe bestä­ti­gen soll­te. Allerdings muss man sich im Rückblick fra­gen, wen Drosten eigent­lich mein­te, als er in sei­nem elek­tro­ni­schen Drohbrief von „Rücksichtslosigkeit in der Verbreitung per­sön­li­cher Meinungen unter Vorspiegelung von Professionalität“ schrieb. Seine E‑Mail zeigt, wie hin­ter den media­len Kulissen mit allen Mitteln ver­sucht wur­de, das eige­ne pan­de­mie­po­li­ti­sche Narrativ zu ret­ten. Mit Aufklärung hat das nichts zu tun.«

Stand 29.6. 14:33 Uhr

Es wird die Zeit kom­men, da wird in der "Welt" auch über Drostens Dissertation zu lesen sein. Wetten?

36 Antworten auf „Hat Drosten WissenschaftlerInnen gedroht?“

  1. Waren das noch Zeiten, als Lappen wie Pfosten ein­fach zum Duell gefor­dert wer­den konn­ten – vor der end­gül­ti­gen Durchsetzung des staat­li­chen Gewaltmonopols.

    Wir ler­nen ferner:

    - Geredet wird immer noch nicht im Präsens: "Es gab eine unhei­li­ge Allianz aus Wissenschaftlern, Medien und Politik."

    - Die kon­zern­ei­ge­ne und öffent­lich-recht­li­che Lügenpresse à la Spiegel, TageSSchau und WDR wird als "ers­te[…] Adresse[…] im deut­schen Journalismus" bezeichnet.

    - Pfosten hat auch erkennt­nis­theo­re­tisch und kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­lich kei­ne Ahnung. Der „Volksverpetzer“ habe, „'noch nie […] ein Weltbild produziert'“.

  2. Irgendwie fühlt es sich schlecht an aber ich hof­fe das die Regierung bald ablässt von "unso­li­da­ri­schen Demokratiefeinden" wenn sich genug Schafe haben imp­fen las­sen. Es wird einen unaus­ge­spro­che­nen Waffenstillstand geben mei­ner Meinung nach. Ihr deckt nicht auf was wir ver­bro­chen haben und dafür dis­kre­di­tie­ren wir euch nicht und üben nicht mehr und mehr Druck auf euch aus bis Ihr zur Impfung gezwun­gen wer­det. Das die­se gan­ze Scheiße immer offen­sicht­li­cher wird und Osten, Kalli, Ferkelchen und Co. damit trotz­dem durch­kom­men, macht mir eine scheiß Angst. Auf ein Wunder nach der Bundestagswahl, oder über­haupt, zu hof­fen, kommt mir naiv vor.

    1. yago:
      irgendwie fühlt es sich schlecht an aber ich hoffe das die Regierung bald ablässt von "unsolidarischen Demokratiefeinden" wenn sich genug Schafe haben impfen lassen.

      Nein, das tun die nicht. Ganz bestimmt nicht. MFG

  3. Drosten ist ein gefähr­li­cher Blender: https://swprs.org/dr-drosten-im-faktencheck/

    "Der bekann­te deut­sche Virologe Dr. Christian Drosten gab dem Schweizer Online-Magazin Republik ein ges­tern ver­öf­fent­lich­tes Interview zur Corona-Pandemie. Doch ein Faktencheck zeigt: Die meis­ten sei­ner Kernaussagen zu Corona sind unrich­tig oder irreführend."

    "Anfang Juni wur­den in den USA E‑Mails von NIAID-Direktor Dr. Anthony Fauci publi­ziert, die zei­gen, dass Dr. Drosten schon im Februar 2020 einer Gruppe um Dr. Fauci ange­hör­te, die den intern bereits ver­mu­te­ten Labor-Ursprung des Coronavirus zu ver­tu­schen ver­such­te. Das NIAID arbei­te­te mit dem Wuhan-Institut zusam­men und unter­stütz­te des­sen Coronaviren-Forschung. Damit erscheint Dr. Drostens irre­füh­ren­de Argumentation womög­lich in einem neu­en Licht."

    1. @Dr. Drostlos: Die "Beweisführung" in die­sem Artikel ist so ähn­lich wie im umge­kehr­ten Fall die bei "Corona-Leugnern": Jemand schickt eine Mail an Fauci und setzt Drosten in Kopie. Hallo? Das beweist a) die Labor-Erzählung und b) Drostens Rolle bei der Vertuschung? Das Argument hat Lauterbach-Qualität.

    2. Drosten war Teilnehmer an die­ser Telefonkonferenz? Das ist ein star­kes Stück. Das ist die Gruppe, die kurz dar­auf die Briefe ver­öf­fent­licht hat, der Laborursprung sei eine "Verschwörungstheorie"… Inzwischen muss­ten die aber alle zurückrudern…

  4. Neben der Truppe um Matthias Schrappe wer­den wohl noch wei­te­re Personen gegängelt. 

    So wie ich eben gele­sen habe, ist bei Prof. Dr. Ulrike Kämmerer eine Hausdurchsuchung voll­zo­gen wor­den. Neben der bei Frau Kämmerer gab es wohl noch meh­re­re Durchsuchungen, unter ande­rem eine noch­ma­li­ge beim wei­ma­rer Richter Dettmar. Die Not muss groß sein wenn man der­art die Hosen her­un­ter lässt.

  5. Drosten spielt doch im welt­wei­ten Corona-Komplex mit sei­nem omi­nö­sen PCR-Test eine über­ra­gen­de Schlüsselrolle. Geübt hat Drosten ja bereits in den letz­ten zwan­zig Jahren. Und Moderna und viel­leicht auch Biontech hat­ten die mRNA wahr­schein­lich schon in einer Grundform, die noch gering­fü­gig ange­passt wer­den muss­te, ent­wi­ckelt. Man kann jetzt weit aus­ho­len und all die Fakten erneut auf­zäh­len. Es ist doch offen­sicht­lich, dass eine Plandemie welt­weit abge­stimmt aus­ge­ru­fen wur­de. Lockstep eben. Im übri­gen: Die Theorien und Wünsche des Korporatismus, der der­zeit wohl einen ent­schei­den­den Mittelpunkt in Davos hat, sind kei­ne Verschwörungstheorie. Sie wer­den ja offen von den Protagonisten genannt und dis­ku­tiert. Und selbst in Buchform publi­ziert. Zur Verschwörung dürf­ten die­se eben nicht öffent­lich von den "Verschwörern" dis­ku­tiert und publi­ziert werden. 

    Drosten spielt eine Hauptrolle in die­ser Corona-Veranstaltung. Zurück kann er eigent­lich nicht mehr. Es geht nur nach vor­ne. Es gibt kei­nen Ausweg für ihn.

    1. Richtig. Drosten kann nur noch den Weg wei­ter­ge­hen. So bald die Nummer vor­bei ist, begeht er Suizid, denn sei­ne gan­ze Karriere wäre dann im Eimer.

      1. Da wär ich nich so opti­mis­tisch. Wenn das so läuft wie in Resident Evil, spu­ken noch genü­gend Kopien von ihm rum. Und bis die alle auch nie­der­ge­bü­gelt sind, ist der Planet dann tat­säch­lich voll­ends am Allerwertesten.

  6. Da ich gera­de beim Redigieren drü­ber "gestol­pert" bin: Fichtes "Über die Bestimmung des Gelehrten" soll­te Pflichtlektüre für alle "Gelernten" (Homer Simpson) sein, obwohl mir klar ist, dass die­se Lektüre ohne die radi­ka­le Veränderung der insti­tu­tio­nel­len Strukturen (der Universitäten) nahe­zu wir­kungs­los ver­puf­fen wird.

    „Er [der Gelehrte; d. Verf.] wirkt auf die Gesellschaft; die­se grün­det sich auf den Begriff der Freiheit; sie und jedes Mitglied der­sel­ben ist frei; und er darf sie nicht anders behan­deln, als durch mora­li­sche Mittel. Der Gelehrte wird nicht in die Versuchung kom­men, die Menschen durch Zwangsmittel, durch Gebrauch phy­si­scher Gewalt, zur Annahme sei­ner Ueberzeugungen zu brin­gen; gegen die­se Thorheit soll­te man doch in unserm Zeitalter kein Wort mehr zu ver­lie­ren haben; aber er soll sie auch nicht täu­schen. Abgerechnet, daß er dadurch sich an sich selbst ver­geht, und daß die Pflichten des Menschen in jedem Falle höher seyn wür­den, als die Pflichten des Gelehrten; ver­geht er dadurch sich zugleich gegen die Gesellschaft. Jedes Individuum in der­sel­ben soll aus frei­er Wahl und aus einer von ihm selbst als hin­läng­lich beurtheil­ten Ueberzeugung han­deln; es soll sich selbst bei jeder sei­ner Handlungen als Mitzweck betrach­ten kön­nen: und als sol­cher von jedem Mitglied behan­delt wer­den. Wer getäuscht wird, wird als blo­ßes Mittel behandelt.“

      1. @ Erfurt

        Das ist mir bewusst; genau genom­men sind es die Eigentumsverhältnisse. Gleichwohl gibt es unter­schied­li­che Grade der Freiheit.

        Und was Fichte damit mein­te, wobei der Satz eher nor­ma­tiv als deskrip­tiv zu ver­ste­hen ist, ist die bür­ger­li­che im Gegensatz zur stän­di­schen Gesellschaft – bür­ger­lich nicht im Sinne des "bour­geois", son­dern im Sinne des "citoy­en".

        Übrigens ging es mir vor­ran­gig um die Stellungnahme zu Missbrauch und Täuschung der Menschen durch die Wissenschaft.

  7. Die Wette wür­de ich ver­lie­ren, des­we­gen lie­ber nicht.
    Aber falls sich muti­ge Teilnehmer*innen fin­den, könn­te man aus dem Erlös eine lebens­gro­ße Christian-Drosten-Gedächtnis-Statue anfer­ti­gen las­sen (statt dem Kopf ein SARS-CoV-2-Bällchen), die zur Erinnerung auf­ge­stellt wer­den könn­te, wenn das alles hier vor­bei ist.

    1. @Felix

      gar nichts geht hier irgend­wann vor­bei. Und bis zur Omega-Mutations-Version wird noch viel Wasser rhein­ab­wärts flie­ßen. Was ist eigent­lich aus der Gamma-Version gewor­den? War das nicht die aus Südafrika? Btw., auf Ω folgt Ω 2.0 usw.

  8. sho­cking News: "die­se E‑Mail mit gro­ßem Verteiler, dem neben François-Kettner acht­zehn wei­te­re Adressaten ange­hö­ren" wur­de bereits am 18.Mai ver­sandt (wäre span­nend zu erfah­ren, wer noch auf dem Verteiler war: etwa jene "Medien", die "die­ses und auch frü­he­re Machwerke" der "Gruppe ana­ly­sie­ren" wollten/sollten?)

    Und: war­um taucht sie erst jetzt auf? Spätestens nach der Stellungnahme des Rechnungshofes wäre der rich­ti­ge Zeitpunkt gewesen.
    Es ist zu ver­mu­ten, dass die Springer-Presse anfangs noch Skrupel hat(te) den Heiligen aus dem Vatikan der Hauptstadt zu entlarven.

    Und jetzt hat auch AA noch eine Wette lau­fen. Würde nichts dagegensetzen.

      1. Es gibt aber schon ein paar genaue­re Details bei 2020news. Und jetzt bit­te "warm anzie­hen" #aa: beson­de­res Interesse scheint die Staatsanwaltschaft an dem Buch "Das PCR-Desaster" zu hegen. Das ist ja wohl bekannt, stammt von Illa und wur­de näm­lich bei der Heimsuchung an einem der durch­stö­ber­ten Örtlichkeiten auch mitgenommen.
        https://2020news.de/staatsanwaltschaft-erfurt-macht-selbst-vor-bundestagskandidaten-nicht-halt-sechs-hausdurchsuchungen-gleichzeitig-wegen-sensationsurteil/
        Das ist nur die nächs­te Eskalationsstufe. Welches Alphabet sol­len wir dafür bemü­hen? Das chinesische?
        Als ein­ge­fleisch­te Linke sind mir der­ar­ti­ge Vorgänge nur all zu bekannt. Dennoch hat das hier eine neue Qualität.

  9. „Rücksichtslosigkeit in der Verbreitung per­sön­li­cher Meinungen unter Vorspiegelung von Professionalität“
    „schä­digt die Institutionen und gefähr­det die Einzelpersonen, die Sie und Ihre Gruppe seit Monaten unver­hoh­len angreifen.“

    Meiner Meinung nach ist das eine Projektion Drostens "Selbstbildes".
    Scheinbar fül­te er sich von Schrappes Arbeit per­sön­lich stark bedroht.
    Diese Mail erin­nert mich an Christion Wulffs Email and die Bild.
    Projektion ist ein mecha­nis­mus um star­ke inner­psy­chi­sche Konflikte/Ängste zu exter­na­li­sie­ren, dadurch wer­den die­se aus dem eige­nen Bewusstsein zu ent­fernt ohne den Konflikt/Angst aufzulösen.
    Drosten for­mu­liert sei­ne inne­ren Konflike, die er sozu­sa­gen als dekon­tex­tua­li­sier­ten Vorwurf an Herrn Schrappe, bzw. stell­ver­tre­tend die Dame aus der Arbeitsgruppe sendet.
    (per­sön­lich bekannt?)
    In der Situation vor ver­fas­sen der Email, ist ihm der Arsch wohl auf Grundeis geggangen.
    Er hat doch auch ande­re Leute z.B. beim RKi ange­grif­fen, man müss­te mal über­prü­fen wie die zeit­li­chen Zusammenhänge sind.
    Spannend !

  10. @aa: „ Es wird die Zeit kom­men, da wird in der "Welt" auch über Drostens Dissertation zu lesen sein. Wetten?“

    Ja! Vielleicht ja schon zur Bundestagswahl. Dann könn­te alles sehr schnell gehen. Das Kartenhaus fällt in sich zusam­men. Betrüger am Werk. Der PCR als allei­ni­ge Diagnose sagt nichts, er fin­det alles, vie­le wis­sen das schon, nur noch nicht so recht einzuordnen.

  11. „In die­sen Tagen“, so Drosten, offen­bar Hintergrundwissen andeu­tend, „wer­den die Medien die­ses und auch frü­he­re Machwerke Ihrer Gruppe analysieren.“

    Zu wün­schen wäre es. Die Ergebnisse einer sol­chen Analyse könn­ten Dr Osten über­ra­schen oder gar beun­ru­hi­gen, wenn man sich denn zur Abwechslung tat­säch­lich mal mit den Argumenten die­ser Gruppen auseinandersetzt. 😉

    Ein sehr inter­es­san­tes Interview von Markus Langemann mit Prof. Bergholz zum kata­stro­pha­len Krisenmanagement:
    https://www.youtube.com/watch?v=jZQoQOiD8Q4

  12. Hedwig François-Kettner ist ja auch kei­ne Professorin (hat sie pro­mo­viert?) und noch dazu eine Frau.
    Vielleicht fühl­te sich Professor Dr. Christian Drosten ja des­halb beru­fen, bei ihr mal so rich­tig die Sau rauszulassen.

    Interessant ist die Drohung zum Schluss. ("In die­sen Tager wer­den die Medien …")
    "Medien" sind für die Jünger von Covid anschei­nend eine Waffe in einem Krieg.

  13. Warum wohl ist denn die Dissertation von Herrn Drosten nicht ver­füg­bar und auffindbar?
    Hat der wohl­mög­lich auch bloss abgeschrieben.
    Aus sei­nen bis­he­ri­gen Äusserungen kann man nicht ent­neh­men, dass er ein Mann vom Fache ist. Auch sei­ne ach so siche­ren PCR-Tests sind mitt­ler­wei­le umstrit­ten. Dem geht es ein­zig und allein um die Kohle. Nichts Anderes!!
    Früher auch in der DDR hat­te die Charite mal einen sehr guten Ruf.
    Auch das Politbüro war dort regel­mäs­sig zu Gange.
    Heute kann man das lei­der nicht mehr behaupten.
    Die lau­fen da alle einer Meinung von Merkel und Spahn und Lauterbach hinterher.
    Da habe ich kei­ne Fragen mehr.

  14. wenn Drosten unter Druck gerät, lässt er die Maske des her­zi­gen, selbst­lo­sen Wissenschaftlers fal­len und offen­bart sei­nen wah­ren, zutiefst ver­dor­be­nen Charakter, indem er ande­re roh beschimpft und angreift. Also erhö­hen wir gemein­sam den Druck, damit auch dem letz­ten klar wird, mit wem wir es zu tun haben.

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