Hate Speech von Charité-Professorin Heuser

"Ganz ehr­lich? Ich hät­te ihm am liebs­ten eine rein­ge­hau­en". So über­schreibt welt.de einen Artikel am 26.9. (Bezahlschranke). Solche Haßreden sind bekannt von Facebook. Wenn es gegen "Impfverweigerer" geht, sind sie für die "Welt" zitie­rens­wert und verständlich:

»In einer pri­va­ten Facebook-Gruppe kocht die Wut über unge­impf­te Covid-19-Patienten manch­mal rich­tig hoch. „Ganz ehr­lich? Ich hät­te ihm am liebs­ten eine rein­ge­hau­en“, schreibt eine Krankenschwester aus Bayern über einen Mann, den sie auf einer Intensivstation mit gesund pflegte.

Als der Patient sich erhol­te, habe er ihr gesagt, dass ja alles nicht so schlimm gewe­sen sei. Und dass er sich in einer „Diktatur von Coronajüngern“ auch wei­ter­hin an kei­ne Schutzmaßnahmen hal­ten wer­de. „Könnt ihr ver­ste­hen, dass ich echt kei­nen Bock mehr habe?“, fragt die Intensivschwester und pos­tet ein Foto von sich im Corona-Schutzanzug. „Ich brauch mal ein biss­chen Zuspruch.“«

Divi und Verdi widersprechen

Aufmacher und Einleitung sol­len uns den­ken las­sen, das Pflegepersonal sei wütend auf gewis­sen PatientInnen. Allerdings wider­spre­chen die­ser Vermutung sowohl Divi als auch die Gewerkschaft Verdi:

»Die Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) setzt erst ein­mal Professionalität dage­gen. In der Medizin wür­den „regel­haft“ Patienten behan­delt, die mehr oder weni­ger Einfluss dar­auf hät­ten, ob und wie krank sie wer­den, heißt es. Im Rahmen einer fach­lich qua­li­fi­zier­ten ärzt­li­chen und pfle­ge­ri­schen Tätigkeit sei es also Alltag, damit umzugehen.

Es gel­te, „die­ses Wissen über eine mög­li­che Mitverursachung des Patienten nicht nega­tiv auf die Behandlung oder die Beziehung wir­ken zu lassen“…

Die Gewerkschaft Verdi möch­te die Belastung in den Kliniken… nicht allein auf Covid-19 ein­gren­zen. Im Moment sei beim Pflegepersonal eher Stress durch Nachholeffekte zu spü­ren, berich­tet Grit Genster, Bereichsleiterin für Gesundheitswesen. Die Mehrbelastung auf­grund der vie­len zuvor auf­ge­scho­be­nen Operationen sei schon groß. „Und dann kommt die Sorge dazu, dass das jetzt wie­der alles von vor­ne losgeht.“

Die Empörung mache sich aber nicht am Patienten fest, betont Genster. „Da geht es um die Politik und die Klinikträger, die kei­ne Vorsorge für Entlastung getrof­fen haben. Die Untergrenze für die Personalbemessung ist nicht die rote Linie, son­dern die Obergrenze.“…

In Berlin hat die­ser Frust Folgen: Das Pflegepersonal an den lan­des­ei­ge­nen Kliniken von Vivantes und Charité trat in den Streik.«

Charité-Psychologin "nimmt kein Blatt vor den Mund" und weiß nichts

»Die Professorin lei­tet die Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie an der Berliner Charité. Sie habe kei­ne Statistik oder belast­ba­ren Daten, sagt die Ärztin. „Aber in unse­ren mor­gend­li­chen Besprechungen ist immer davon die Rede: dass es eigent­lich unver­ant­wort­lich ist, dass jetzt nicht mehr Solidarität ein­ge­for­dert wird. Dass man Impfbereitschaft von allen erwar­tet.“ Wenn es über­all kos­ten­los und bequem Impfungen gebe, gebe es auch kei­ne Entschuldigung mehr dafür, dass ein Mensch schwer erkranke…

Psychologin Heuser fragt in ihrer Freizeit inzwi­schen aktiv nach, wenn sie Einkaufslustige vor dem Berliner KaDeWe einen Corona-Test machen sieht. „Warum las­sen Sie sich nicht imp­fen?“ Als Antwort habe sie bekom­men: Da glau­be ich nicht dran. „Da kann einem doch schlecht wer­den“, sagt Heuser.

Sie hat auch eine Ehrenprofessur in Hanoi und kann sich dann rich­tig in Rage reden. „Ärzte in Vietnam wür­den sich die Finger danach lecken, wenn sie Impfungen so ver­tei­len könn­ten wie wir. Wir haben in Deutschland ein abso­lu­tes Luxusproblem.“

Heuser, die am Anfang der Pandemie die Hilfsbereitschaft hier­zu­lan­de opti­mis­tisch stimm­te, ist inzwi­schen ent­täuscht. „Ich habe die Solidarität in Deutschland wirk­lich über­schätzt. Was ich jetzt sehe, fin­de ich beschä­mend.“«

Psychologin Heuser wird ver­mut­lich ihren Kindern auch dro­hen. "Du ißt jetzt Deinen Teller auf! Die armen viet­na­me­si­schen Kinder haben gar nichts zu essen".


27 Prozent der behandelten Covid-Fälle "geimpft"

Die "Welt" merkt gar nicht, wie sie mit die­ser Information am Rande das RKI der Unwahrheit überführt:

»Das Risiko, mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus zu müs­sen, ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei Geimpften zur­zeit rund zehn­mal gerin­ger als bei Ungeimpften. Nach RKI-Schätzungen sind durch Impfungen allein zwi­schen Januar und Juli rund 77.000 Krankenhausaufenthalte und rund 20.000 Fälle auf Intensivstationen ver­hin­dert worden.

Der Helios-Konzern, der in Deutschland 89 Kliniken betreibt, schaut ganz genau hin. Von den 214 Covid-19-Fällen, die in der 37. Kalenderwoche bei Helios behan­delt wur­den, sei­en 73 Prozent unge­impft gewe­sen, heißt es in einer Statistik. Knapp zwölf Prozent der Covid-19-Patienten hät­ten auf der Intensivstation gele­gen, auch hier über­wie­gend Ungeimpfte.«

10 Antworten auf „Hate Speech von Charité-Professorin Heuser“

  1. Frau Heuser dürf­te so an die 60 Jahre alt sein. Ich schät­ze, die hat kei­ne klei­nen Kinder mehr, die sie mit ihrem GEwäsch trak­tie­ren und denen sie dro­hen kann. Höchstens ihren Enkeln oder Urenkeln.
    Von mei­ner Großmutter wür­de ich mir nicht doof kom­men las­sen. Von mei­ner Großmutter wur­de ich mich nicht anpö­beln las­sen, wie von nie­man­dem anderen.

    1. Liebe Frau Dr. Heuser, an die­ser stel­le muss ich Ihnen voll recht geben, man kann eine Todbringende Ansteckung nicht so ohne wei­te­res den Bach run­ter­spü­len mit den Aussagen von Bratwurst und co ist nicht abge­tan man soll­te die unge­impf­ten den Klinik Aufenthalt sel­ber Zahlen las­sen denn wenn es um den eige­nen Geldbeutel geht wird die Interesse schon wie­der höher. Und die aus­sa­ge zwegs Raucher oder Alkoholiker sind nur Ausflüchte und kei­ne Ansteckende Krankheiten. Nun aber Schluss denn ich könn­te schon noch mehr schreiben
      Viele Grüße und alles gute

  2. Ich hal­te sol­che "Meldungen" für wenig glaub­wür­dig, schon gar nicht, wenn sie über Facebook als Proxy und ein Qualitätsmedium ver­brei­tet wer­den. Ziel ist die Spaltung der Gesellschaft.

    So, und nun mein Tipp des Tages: Spahn wird Finanzminister. Darum ging es in dem per­sön­li­chen Gespräch vor ein paar Tagen im BMG zwi­schen Spahn und sei­nem Herrn, dem Kinderfickerfreund Bill Gates (https://blog.fdik.org/2021–08/s1628196094). Und das heißt dann für uns, dass die Zertifikate auch als "digi­ta­le Währung" mit Überwachungsfunktion eines tota­li­tä­ren Regimes ver­wen­det wer­den. Darauf soll­ten wir uns konzentrieren.

    1. Diese Kinderfickerei, die Gates zur Last gelegt wird, für die wer­den Beweise nicht vor­ge­tra­gen. Dies wäre jedoch drin­gend anzuraten.
      Falls Gates tat­säch­lich sich an Mädchen und Frauen sexu­ell "bedient" hat, gehört Gates sofort hin­ter Gitter – für sehr lan­ge Zeit, nach erfolg­tem Gerichtsprozess.
      Jeder, der mit Gates Geschäftsbeziehungen unter­hält, macht sich mitschuldig.

  3. Man fin­det für jeden nur erdenk­li­chen Schwachsinn einen Schwachkopf, der die­sen hin­aus­po­saunt. Schlimm ist, dass man nur all­zu leicht sogar einen Schwachkopf mit Professur fin­det. Das sagt nicht Gutes über die aka­de­mi­sche Bildung hier aus.

  4. "Wenn es über­all kos­ten­los und bequem Impfungen gebe, gebe es auch kei­ne Entschuldigung mehr dafür, dass ein Mensch schwer erkranke"

    Genau. Was für ein Denkgebäude: es gibt Entschuldigungen oder oder eben kei­ne für eine schwe­re Erkrankung. Gab's da nicht schon mal so reli­giö­se Aussagen, Krankheit als Strafe für was auch immer? Empathie Fehlanzeige.

    Die Frau ist eine kras­se Fehlbesetzung als Psychologin, sie erhebt sich und urteilt über ihre Mitmenschen anstatt ihnen zur Seite zu stehen. 

    Empfehle Teufelsaustreiberin als neu­es Jobprofil.

  5. Klabauterbach als "Gesundheits""minister". Ein dem Alkohol zuge­neig­ter "Abgeordneter" und zugleich Geistesgestörter als Gesundheitsdingsbums. Den meis­ten Wählern in sei­nem Wahlkreis scheint dies zu gefal­len. Vielleicht spie­geln sich die­se Kölner ja in Klabauterbach.

  6. "„Ärzte in Vietnam wür­den sich die Finger danach lecken, wenn sie Impfungen so ver­tei­len könn­ten wie wir."

    Was bekom­men denn die Ärzte "bei uns" für so eine Impfung, dass sich die "Ärzte in Vietnam" danach die Finger lecken?

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