"Hausrecht": Trotz Niederlage vor Gericht hält Uni Marburg an Maskenpflicht fest

»04.050.2022 (pm/red) Ein Akti­vist von Wei­ter­den­ken-Mar­burg und den „Stu­den­ten-ste­hen-auf Mar­burg“ – Gabri­el Schniz­ler – hat­te gegen die Mas­ken­pflicht an der Uni geklagt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen hat ihm Recht gege­ben. Es stell­te fest: „Klar­zu­stel­len ist dabei zuvor­derst, dass weder das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz selbst noch die der­zeit gel­ten­de Ver­ord­nung zum Basis­schutz der Bevöl­ke­rung vor Infek­tio­nen mit dem SARS-CoV-2-Virus (Coro­na-Basis­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung – CoBa­SchuV -) vom 29. März 2022 in der Fas­sung vom 29. April 2022 der Antrags­geg­ne­rin eine ein­schlä­gi­ge Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge zur Anord­nung der strei­ti­gen Mas­ken­pflicht bie­tet.“ (AZ 3 L 793/22.GI )

Das Urteil sei noch nicht „rechts­kräf­tig“, da die Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Mar­burg noch Rechts­mit­tel ein­le­gen kann, wird von Wei­ter­den­ken-Mar­burg dazu in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­miert. Laut Bericht der „Legal Tri­bu­ne Online“ gilt das Urteil zunächst nur für den Klä­ger. Uni-Spre­che­rin Dr. Gabrie­le Neu­mann erklär­te gegen­über der Ober­hes­si­schen Pres­se, die Uni wol­le an der Mas­ken­pflicht fest­hal­ten…«
das​-mar​bur​ger​.de (4.5.)


Daß im kapi­ta­lis­ti­schen Geschäfts­be­trieb das Haus­recht als höher­wer­tig gilt als Grund­rech­te von Men­schen, ist wenig erstaun­lich. Daß eine staat­li­che Hoch­schu­le sich die­ses "Argu­ments" bedient, ist ein Skan­dal. (Und sagt etwas über Wis­sen­schafts­frei­heit im Kapi­ta­lis­mus aus.)

»Universität will an Maskenpflicht festhalten

Die gene­rel­le Mas­ken­pflicht war zwar in ganz Deutsch­land seit Anfang April abge­schafft. Aber an der Uni­ver­si­tät Mar­burg herrscht trotz­dem noch in Sachen Coro­na-Prä­ven­ti­on größ­te Vor­sicht, wie auch an allen hes­si­schen Hoch­schu­len. Und des­we­gen sind mit­hil­fe der Arbeits­schutz­ver­ord­nung ab dem 12. April die Vor­ga­ben, den Mund-/Na­sen­schutz zu tra­gen, größ­ten­teils auch im kom­men­den Som­mer­se­mes­ter noch gül­tig. Gere­gelt ist das Gan­ze in der „All­ge­mein­ver­fü­gung zur Infek­ti­ons­ver­mei­dung mit dem Coro­na­vi­rus an der Phil­ipps-Uni­ver­si­tät“, wie es im Amts­deutsch heißt.

In der All­ge­mein­ver­fü­gung stütz­te sich die Hoch­schu­le nach Anga­ben des Gerichts aus­drück­lich auf eine Norm aus dem Sozi­al­ge­setz­buch. Die­se betref­fe aber in der Regel Vor­schrif­ten zur Ver­hü­tung von Berufs­krank­hei­ten oder arbeits­be­ding­ten Gesund­heits­ge­fah­ren. Die­se Norm berech­ti­ge die Uni­ver­si­tät aber nicht zur Rege­lung einer Mas­ken­pflicht gegen­über ihren Stu­die­ren­den, monier­te die Kam­mer in ihrer Urteils­be­grün­dung. Eben­falls kei­ne Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge für eine Mas­ken­pflicht sei­en die der­zeit gül­ti­gen infek­ti­ons­schutz­recht­li­chen Nor­men des Bun­des und des Lan­des. Denn dar­in sei die Mas­ken­pflicht nur noch auf aus­ge­wähl­te Berei­che wie Arzt­pra­xen, Kran­ken­häu­ser, Pfle­ge­hei­me oder Fahr­zeu­ge des Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs beschränkt.

Offen ließ die Kam­mer hin­ge­gen, ob die von der Uni­ver­si­tät ange­ord­ne­te Mas­ken­pflicht even­tu­ell auf das Haus­recht des Prä­si­den­ten gestützt wer­den kann.

Auf jeden Fall hat die Eil­ent­schei­dung des Gerichts bis­lang nur Aus­wir­kun­gen für den stu­den­ti­schen Klä­ger: Bis­her ist die Mas­ken­pflicht nur für ihn aus­ge­setzt. Zudem ist die Ent­schei­dung noch nicht rechts­kräf­tig. So kön­nen die Ver­tre­ter der Uni­ver­si­tät inner­halb von zwei Wochen Beschwer­de gegen den Gerichts­be­schluss vor der nächst­hö­he­ren Instanz – dem Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in Kas­sel – einlegen.

Auf OP-Anfra­ge beton­te Uni-Pres­se­spre­che­rin Dr. Gabrie­le Neu­mann ges­tern, dass die Phil­ipps-Uni­ver­si­tät an der Mas­ken­pflicht fest­hal­ten möch­te und der­zeit prü­fe, ob die Ent­schei­dungs­grün­de der Eil­ent­schei­dung über­zeu­gend sei­en. Gege­be­nen­falls wer­de Beschwer­de beim Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Kas­sel ein­ge­legt. Zudem wer­de das Haus­recht als alter­na­ti­ve Rechts­grund­la­ge für die Mas­ken­pflicht eben­falls umge­hend geprüft…«
op​-mar​burg​.de (2.5.)

36 Antworten auf „"Hausrecht": Trotz Niederlage vor Gericht hält Uni Marburg an Maskenpflicht fest“

  1. Uni-Spre­che­rin Dr. Gabrie­le Neu­mann erklär­te gegen­über der Ober­hes­si­schen Pres­se, die Uni wol­le an der Mas­ken­pflicht festhalten…«

    <– Ver­ste­he ich das rich­tig: Ein Gericht sagt, dass es so nicht geht, aber die Uni Mar­burg sagt "juckt uns nicht, was das Gericht sagt"?!?!?

    Wol­len wir nicht gleich alles ein­stamp­fen??? Jeder macht will­kür­lich ein­fach nur noch das, wor­auf er Bock hat. In was für einem Staat leben wir mitt­ler­wei­le eigent­lich und was sind das für Men­schen??? Es glaubt wohl mitt­ler­wei­le kei­ner mehr, sich an Recht und Gesetz hal­ten zu müs­sen. Wenn die Demo­kra­tie und Gerichts­ur­tei­le eh nur noch Maku­la­tur sind, wie­so wird nicht ein­fach die Dik­ta­tur ausgerufen?!?!

    Es ist doch nicht mehr zu fas­sen. Oder soll nun jeder ein­zel­ne Stu­dent an der Uni Mar­burg kla­gen, damit er die Mas­ke nicht mehr tra­gen muss?

    Edit: Wie­so wird die­ses elen­di­ge Kon­strukt des "Haus­rechts" nicht end­lich von Gerich­ten überprüft?!?!?

  2. Die Mas­ke ist das Sym­bol des deut­schen Faschismus.
    Des­halb hält die Uni dar­an fest.
    End of Story.

  3. Soweit ich das ver­ste­he, hat sich die Uni bis­lang noch auf eine Norm des Sozi­al­ge­setz­bu­ches gestützt. Dies hat das Gericht nun in die­sem Ein­zel­fall für unrecht­mä­ßig erklärt. 

    Gegen die­ses Urteil möch­te die Uni jetzt noch Wider­spruch ein­le­gen. Und erst wenn das Urteil auch in der nächs­ten Instanz bestä­tigt wür­de, will man dar­über nach­den­ken, die Mas­ken­pflicht über den Weg des Haus­rechts trotz­dem bei­zu­be­hal­ten. Gegen die­se Beru­fung auf das Haus­recht müss­te dann wohl erneut geklagt werden.

    Es ist der Kampf gegen Windmühlen …

    1. @King Not­hing
      Dan­ke für die Erläu­te­run­gen! Es gibt doch bereits vie­le Insti­tu­tio­nen, die Mas­ken­pflicht auf­grund von Haus­recht ver­hän­gen, z. B. vie­le Stadt­ver­wal­tun­gen. Wie­so klagt dage­gen kei­ner? Bzw. hat hier jemand einen Über­blick, ob dage­gen schon geklagt wur­de? Dies müss­te ja auf dem Zivil­rechts­weg gesche­hen, wenn es um Haus­recht geht, ver­mu­te ich? Oder wie­der vor dem BVerfG wegen Ver­stoß gegen das Grund­ge­setz? Vom BVerfG ist ja nicht mehr viel zu erhof­fen. Offen­bar ist es nun so, dass die Ver­wal­tungs­ge­richts­bar­keit nicht mehr bemüht wer­den kann. Von dort hät­te ich mir mitt­ler­wei­le höhe­re Gerech­tig­keit erhofft als vom BVerfG. Die Zivil­ge­rich­te wer­den mit der Sache voll­kom­men über­for­dert sein, ver­mu­te ich und kei­ne Ver­wal­tungs- und Ver­fas­sungs­recht­li­chen Aspek­te mit in die Urtei­le ein­flie­ßen las­sen. Was ist eigent­lich für ein Gericht vor­ge­se­hen, wenn sowohl Ver­wal­tungs­recht, als auch Ver­fas­sungs­recht,, als auch Zivil­recht betrof­fen sind?!?!?

      Ich bin aber immer noch der Mei­nung, dass wir auf dem Weg der Gegen­öf­fent­lich­keit mehr errei­chen kön­nen. Die Mas­ken­pflicht per Haus­recht soll­te öffent­lich ange­pran­gert wer­den mit Auf­kle­bern, Ban­nern und dem kla­ren State­ment, dass hier Dis­kri­mi­nie­rung stattfindet.
      Und wer mutig ist, kann die Mas­ke weg­las­sen und dann schau­en, was das "Haus­recht" so als Fol­gen kennt, außer einem Betre­tungs­ver­bot. Es sind ein­fach schlim­me Zeiten.

      Ges­tern war ich das ers­te mal seit 2 Jah­ren auf einem Kon­zert. Auf der Home­page des Ver­an­stal­ters war zu lesen, dass die Maß­nah­men offi­zi­ell auf­ge­ho­ben wur­den, aber jeder gebe­ten wird, trotz­dem die Mas­ke bis zum Platz auf­zu­set­zen und sich vor­her tes­ten zu las­sen. An der Türe hin­gen auch irgend­wel­che Mas­ken­schild­chen, die ich nicht genau­er las und ohne Mas­ke rein­ging (ich hat­te mei­ne extra zu Hau­se gelas­sen, damit sich die Mög­lich­keit gar nicht bie­tet). Zir­ka 90–95% der Besu­cher setz­ten an der Türe brav ihre Spuck­win­del auf und nah­men sie wie­der ab, wenn sie am Platz saßen. Ich sah 3 Per­so­nen von ca. 300, die auch am Platz ihre Mas­ke auf­be­hiel­ten. Die sit­zen­den Gäs­te ohne Mas­ke setz­ten die Mas­ke beim Auf­ste­hen zum Toi­let­ten­gang wie­der brav auf. Die­se Hörig­keit, die jeder Ver­nunft wider­spricht, ist in mei­nen Augen ekel­er­re­gend, da sie in die­sem Land schon zu so vie­lem geführt hat und auch dafür mit­ver­ant­wort­lich ist, dass Men­schen die letz­ten zwei Jah­re psy­chisch und phy­sisch mal­trä­tiert und bekämpft wurden.

      Ich fra­ge mich, wie viel Angst die­se Men­schen vor nega­ti­ven gesell­schaft­li­chen Sank­tio­nen haben müs­sen, wenn sie am Platz (kei­ne 5 cm Abstand zum Neben­mann) die Mas­ke abneh­men, aber auf dem Weg zum Platz die Mas­ke auf­set­zen? Wie sehr die ihr Hirn in den Schlaf­mo­dus geschal­tet haben, um die­sen logi­schen Wider­spruch nicht zu erken­nen??? Mich wider­ten die­se Men­schen ges­tern an, aber ich emp­fand auch ein wenig Mitleid.
      Sicher­lich kann jeder tun und las­sen was er will, so lan­ge er damit nicht ande­ren scha­det, aber wenn man betrach­tet, wel­che gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Fol­gen die­se abso­lut däm­li­che Hörig­keit hat und wie damit Men­schen dis­kri­mi­niert wur­den und momen­tan auch wer­den (teil­wei­se immer noch Mas­ken­pflicht per Haus­recht, was nicht gedei­hen könn­te, wenn es nicht so vie­le Sys­tem­lin­ge gäbe, die aus Angst und Hörig­keit die­se Mecha­nis­men mit­ma­chen), dann hal­te ich Kri­tik an die­ser Hörig­keit für Ange­bracht. Da die Leu­te die Mas­ken ja am Platz abnah­men, kann man auch deut­lich erken­nen, dass es NICHT um Gesund­heits­schutz ging, son­dern um Hörigkeit.

      Immer­hin war das Kon­zert trotz­dem sehr schön, aber es war durch­aus ver­stö­rend unter den nicht sit­zen­den Gäs­ten (ist eh schon ver­stö­rend, ein Sitz­kon­zert zu erle­ben, wo den ste­hen­den und tan­zen­den Gäs­ten nur ein Platz am Rand und im hin­te­ren Bereich des Saals gewährt wur­de) noch mehr Mas­ken­trä­ger zu sehen, als unter den Sit­zen­den, zumal man beim Ste­hen ja den Abstand regu­lie­ren kann und wei­ter weg gehen kann, wenn man sich aus gesund­heit­li­chen Grün­den (nicht genug Abstand) unwohl fühlt.
      Die ste­hen­den Mas­ken­trä­ger wirk­ten rela­tiv ver­stockt, aber es gab auch wel­che, die mit Mas­ke aus­ge­las­sen tanz­ten. Für mich war der Anblick unschön, aber aus­zu­hal­ten, weil die Tat immer­hin logisch strin­gent war (die Mas­ke wur­de die gan­ze Zeit auf­ge­las­sen, ver­mut­lich aus Angst vor Infek­ti­on oder viel­leicht auch Hörig­keit. Jeden­falls war es nicht so voll­kom­men irr­sin­nig wie bei den sit­zen­den Gäs­ten, die mit Mas­ke zum Stuhl trot­te­ten, um sie dann abzunehmen). 

      Lei­der jedoch muss­te ich vor Ort erle­ben, dass die Band offen­bar auch die Sei­ten gewech­selt hat­te und auf dem Kon­zert poli­ti­sche Wer­bung mach­te (gegen bestimm­te Poli­ti­ker und für FFF). So kann man sich lei­der ver­tun.. Ent­we­der hat­te ich die gan­zen Lie­der falsch aus­ge­legt oder die Band gehört auch zu den Wen­de­häl­sen. Auch das war sehr unschön, aber da ich nach zwei Jah­ren Abs­ti­nenz ein­fach nur noch tan­zen woll­te, war mir alles scheißegal. :/

        1. @Angelika: So viel Zustim­mung hat­ten jahr­zehn­te­lang die soge­nann­ten "Volks­par­tei­en". Nur weni­ge haben das Volk damals für dumm gehal­ten. Es ist nicht klug, wenn die­je­ni­gen, die mei­nen zu einem The­ma den Durch­blick zu haben, alle ande­ren für dumm hal­ten. Es ist so belie­big ein­zu­set­zen: Die Dum­men, die nicht begrei­fen, daß unse­re Erde umwelt­tech­nisch zugrun­de geht, die, die immer noch Fleisch essen, die, die öffent­lich-recht­li­chen Sen­dern trau­en oder umge­kehrt Inter­net­bla­sen, die, die für die Rus­sen sind oder umge­kehrt für die Ukrainer…

          1. AA: "Es ist nicht klug, wenn die­je­ni­gen, die mei­nen zu einem The­ma den Durch­blick zu haben, alle ande­ren für dumm halten."
            Offen­sicht­lich haben Sie Schwie­rig­kei­ten mit dem Begriff Dumm­heit. – Bereits die Bibel for­dert auf, den Ver­stand zu gebrau­chen. Kri­te­ri­en für Ver­stand sind Logik, Empi­rie, Schlüs­sig­keit. Wo deren Aner­kennt­nis fehlt, darf/muss man von Dumm­heit spre­chen. Haben Sie es jetzt begriffen?

  4. Unse­re Fir­ma beharrt ja auch wei­ter­hin eisern auf der FFP2-Pflicht.
    Es wird mit den welt­weit täg­lich tau­sen­den "Kran­ken und Toten" begrün­det, wobei ich da kei­nen Zusam­men­hang mit der ört­li­chen Maul­korb­pflicht erken­nen kann. Gleich­zei­tig blüht das Denun­zi­an­ten­tum auf und es wer­den bei Ver­stö­ßen auch Abmah­nun­gen ange­droht, aller­dings gibt es kei­ne gül­ti­ge Rechts­grund­la­ge dafür – ich wür­de es daher Will­kür und Schi­ka­ne nen­nen. Betriebs­rat hat gegen­über der Fir­men­lei­tung auch nichts errei­chen können.
    Glau­be aber, wir sind da nicht die ein­zi­gen, wo das noch immer so gere­gelt ist.

    1. @R.L.

      Ich emp­feh­le Ihnen, sich mit fol­gen­der Publi­ka­ti­on von KRiS­tA (Netz­werk Kri­ti­sche Rich­ter und Staats­an­wäl­te e.V.) zu beschäf­ti­gen und die­se viel­leicht auch Ihrem Betriebs­rat zukom­men zu las­sen. Hier wer­den sowohl recht­li­che wie auch zahl­rei­che gesund­heit­li­che Aspek­te dies­be­züg­lich thematisiert. 

      >>> https://​netz​werk​kris​ta​.de/​2​0​2​2​/​0​4​/​0​8​/​k​o​e​r​p​e​r​v​e​r​l​e​t​z​u​n​g​-​d​u​r​c​h​-​m​a​s​k​en/

      Des Wei­te­ren ist mei­ne Erfah­rung, dass, wenn die Men­schen erst ein­mal den Aber­glau­be vor allem im Bezug auf das ver­meint­li­che ja auch sinn­vol­le und schein­bar unbe­dingt not­wen­di­ge Tra­gen von Mas­ken im Ope­ra­ti­ons­saal ver­lie­ren, weil es auch dort kei­nen Unter­schied aus­macht, ob mit oder ohne Mas­ke ope­riert wird, dann fängt es inner­lich an zu brö­ckeln. Auch dazu möch­te ich Ihnen daher diver­se Ver­öf­fent­li­chun­gen anbie­ten. Ich könn­te bei Bedarf zudem auch noch cir­ca 30 wei­te­re Publi­ka­tio­nen dazu anbie­ten, die eben­falls alle eine feh­len­de Wirk­sam­keit nach­wei­sen kön­nen oder die­se stark bezweifeln.

      Zum Tra­gen von Chir­ur­gi­schen Mas­ken unter medi­zi­ni­schem Personal:

      01 – Orr 1981

      Begin­nen wir mit der Stu­die von Dr. Neil Orr, die 1981 in den Annals of the Roy­al Col­lege of Sur­ge­ons of Eng­land ver­öf­fent­licht wurde.

      Dr. Orr war Chir­urg in der Mul­ti­plels Sur­gi­cal Unit in Col­ches­ter. Sechs Mona­te lang, von März bis August 1980, beschlos­sen die Chir­ur­gen und das Per­so­nal die­ser Ein­heit zu prü­fen, was pas­sie­ren wür­de, wenn sie wäh­rend der Ope­ra­tio­nen kei­ne Mas­ken tra­gen wür­den. Sie tru­gen sechs Mona­te lang kei­ne Mas­ken und ver­gli­chen die Rate der chir­ur­gi­schen Wund­in­fek­tio­nen von März bis August 1980 mit der Rate der Wund­in­fek­tio­nen von März bis August der vor­an­ge­gan­ge­nen vier Jah­re. Sie stell­ten zu ihrem Erstau­nen fest, dass, wenn nie­mand wäh­rend der Ope­ra­tio­nen Mas­ken trug, die Rate der Wund­in­fek­tio­nen weni­ger als halb so hoch war wie die, wenn alle Mas­ken tru­gen. Ihre Schluss­fol­ge­rung: "Es scheint, dass eine mini­ma­le Kon­ta­mi­na­ti­on am bes­ten erreicht wer­den kann, wenn über­haupt kei­ne Mas­ke getra­gen wird" und dass das Tra­gen einer Mas­ke wäh­rend der Ope­ra­ti­on "ein Stan­dard­ver­fah­ren ist, auf das man ver­zich­ten könn­te". >>> https://​www​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​p​m​c​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​P​M​C​2​4​9​3​9​5​2​/​p​d​f​/​a​n​n​r​c​s​e​0​1​5​0​9​-​0​0​0​9​.​pdf

      02 – Rit­ter et al. 1975:

      Rit­ter et al. stell­ten zuvor im Jahr 1975 fest, dass "das Tra­gen einer chir­ur­gi­schen Gesichts­mas­ke kei­nen Ein­fluss auf die gesam­te Umge­bungs­kon­ta­mi­na­ti­on im Ope­ra­ti­ons­saal hat­te" >>> https://​pub​med​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​1​1​5​7​4​12/

      03 – Ha'eri & Wiley 1980:

      Ha'eri und Wiley brach­ten 1980 in 20 Ope­ra­tio­nen Mikro­sphä­ren aus mensch­li­chem Albu­min auf das Inne­re von Ope­ra­ti­ons­mas­ken auf. Am Ende jeder Ope­ra­ti­on wur­den die Wund­spü­lun­gen unter dem Mikro­skop unter­sucht. In allen Expe­ri­men­ten wur­de eine Par­ti­kel­kon­ta­mi­na­ti­on der Wun­de nach­ge­wie­sen. >>> https://​euro​pepmc​.org/​a​r​t​i​c​l​e​/​m​e​d​/​7​3​7​9​387

      04 – Las­lett & Sabin 1989:

      Las­lett und Sabin stell­ten 1989 fest, dass Kap­pen und Mas­ken wäh­rend der Herz­ka­the­te­ri­sie­rung nicht erfor­der­lich waren. "Bei kei­nem Pati­en­ten wur­den Infek­tio­nen gefun­den, unab­hän­gig davon, ob eine Kap­pe oder Mas­ke ver­wen­det wur­de", schrie­ben sie. Sjøl und Kel­baek kamen 2002 zu der­sel­ben Schluss­fol­ge­rung. >>> https://​online​li​bra​ry​.wiley​.com/​d​o​i​/​a​b​s​/​1​0​.​1​0​0​2​/​c​c​d​.​1​8​1​0​1​7​0​306

      05 – Tune­vall 1991:

      In der Stu­die von Tune­vall aus dem Jahr 1991 trug ein all­ge­mein­chir­ur­gi­sches Team bei der Hälf­te sei­ner Ope­ra­tio­nen zwei Jah­re lang kei­ne Mas­ke. Nach 1.537 mit Mas­ken durch­ge­führ­ten Ope­ra­tio­nen lag die Wund­in­fek­ti­ons­ra­te bei 4,7%, wäh­rend nach 1.551 Ope­ra­tio­nen ohne Mas­ken die Wund­in­fek­ti­ons­ra­te nur 3,5% betrug. >>> https://​link​.sprin​ger​.com/​a​r​t​i​c​l​e​/​1​0​.​1​0​0​7​/​B​F​0​1​6​5​8​736

      06 – Skin­ner & Sut­ton 2001:

      Eine Unter­su­chung von Skin­ner und Sut­ton im Jahr 2001 kam zu dem Schluss, dass "die Evi­denz für die Ein­stel­lung der Ver­wen­dung von chir­ur­gi­schen Gesichts­mas­ken durch Anäs­the­sis­ten stär­ker zu sein scheint als die ver­füg­ba­ren Bewei­se für ihre wei­te­re Ver­wen­dung". >>> https://​jour​nals​.sage​pub​.com/​d​o​i​/​p​d​f​/​1​0​.​1​1​7​7​/​0​3​1​0​0​5​7​X​0​1​0​2​9​0​0​402

      07 – Lah­me et al. 2001:

      Lah­me et al. schrie­ben 2001, dass "chir­ur­gi­sche Gesichts­mas­ken, die von Pati­en­ten wäh­rend der Regio­nal­an­äs­the­sie getra­gen wur­den, in unse­rer Stu­die die Kon­zen­tra­ti­on luft­über­tra­ge­ner Bak­te­ri­en über dem Ope­ra­ti­ons­feld nicht redu­zier­ten. Daher sind sie ent­behr­lich". >>> https://​euro​pepmc​.org/​a​r​t​i​c​l​e​/​m​e​d​/​1​1​7​6​0​479

      08 – Figuei­re­do et al. 2001:

      Figuei­re­do et al. berich­te­ten 2001, dass in den fünf Jah­ren, in denen die Peri­to­ne­al­dia­ly­se ohne Mas­ken durch­ge­führt wur­de, die Peri­to­ni­tis-Raten auf ihrer Sta­ti­on sich nicht von den Raten in Kran­ken­häu­sern unter­schie­den, in denen Mas­ken getra­gen wur­den. >>> http://​www​.advan​ce​sinpd​.com/​a​d​v​0​1​/​2​1​F​i​g​u​e​i​r​e​d​o​.​htm

      09 – Bah­li 2009:

      Bah­li führ­te 2009 eine sys­te­ma­ti­sche Lite­ra­tur­re­cher­che durch und stell­te fest, dass "kein signi­fi­kan­ter Unter­schied in der Inzi­denz von post­ope­ra­ti­ven Wund­in­fek­tio­nen zwi­schen Grup­pen mit Mas­ken und Grup­pen, die ohne Mas­ken ope­riert wur­den, beob­ach­tet wur­de". >>> https://​www​.seman​ti​c​scho​lar​.org/​p​a​p​e​r​/​D​o​e​s​-​e​v​i​d​e​n​c​e​-​b​a​s​e​d​-​m​e​d​i​c​i​n​e​-​s​u​p​p​o​r​t​-​t​h​e​-​o​f​-​i​n​-​i​n​-​B​a​h​l​i​/​7​5​1​a​c​d​4​2​7​c​2​0​c​8​d​c​7​d​1​f​b​c​1​b​4​5​e​e​a​d​1​0​4​2​8​6​f​481

      10 – Sell­den 2010:

      Die Chir­ur­gen des Karo­lins­ka-Insti­tuts in Schwe­den erkann­ten den Man­gel an Evi­denz für die Ver­wen­dung von Mas­ken und stell­ten 2010 die Ver­wen­dung von Mas­ken für Anäs­the­sis­ten und ande­res unge­schrubb­tes Per­so­nal im Ope­ra­ti­ons­saal ein. "Unse­re Ent­schei­dung, kei­ne rou­ti­ne­mä­ßi­gen chir­ur­gi­schen Mas­ken mehr für nicht chir­ur­gisch geschrubb­tes Per­so­nal im Ope­ra­ti­ons­saal zu ver­lan­gen, ist eine Abwei­chung von der übli­chen Pra­xis. Aber die Bewei­se zur Unter­stüt­zung die­ser Pra­xis exis­tie­ren nicht", schrieb Dr. Eva Sell­den. >>> https://​pubs​.asahq​.org/​a​n​e​s​t​h​e​s​i​o​l​o​g​y​/​a​r​t​i​c​l​e​/​1​1​3​/​6​/​1​4​4​7​/​9​5​7​2​/​I​s​-​R​o​u​t​i​n​e​-​U​s​e​-​o​f​-​a​-​F​a​c​e​-​M​a​s​k​-​N​e​c​e​s​s​a​r​y​-​i​n​-​the

      11 – Webs­ter et al. 2010:

      Webs­ter et al. berich­te­ten 2010 über geburts­hilf­li­che, gynä­ko­lo­gi­sche, all­ge­mei­ne, ortho­pä­di­sche, brust- und uro­lo­gi­sche Ope­ra­tio­nen, die an 827 Pati­en­ten durch­ge­führt wur­den. Die Infek­ti­ons­ra­te bei chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen stieg nicht an, wenn das nicht geschrubb­te Per­so­nal im Ope­ra­ti­ons­saal kei­ne Gesichts­mas­ke trug. >>> https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1445–2197.2009.05200.x

      12 – Lipp & Edwards 2014:

      Lipp und Edwards über­prüf­ten 2014 die chir­ur­gi­sche Lite­ra­tur und stell­ten fest, dass "in kei­ner der Stu­di­en ein sta­tis­tisch signi­fi­kan­ter Unter­schied in der Infek­ti­ons­ra­te zwi­schen der mas­kier­ten und der unmas­kier­ten Grup­pe bestand". Vin­cent und Edwards aktua­li­sier­ten die­se Über­sicht 2016, und die Schluss­fol­ge­rung war die glei­che. >>> https://​www​.coch​ra​ne​li​bra​ry​.com/​c​d​s​r​/​d​o​i​/​1​0​.​1​0​0​2​/​1​4​6​5​1​8​5​8​.​C​D​0​0​2​9​2​9​.​p​u​b​2​/​f​ull

      13 – Caroe 2014:

      Carøe schrieb in einer 2014 erschie­ne­nen Über­sicht, die auf vier Stu­di­en und 6.006 Pati­en­ten basier­te, dass "kei­ne der vier Stu­di­en einen Unter­schied in der Anzahl der post­ope­ra­ti­ven Infek­tio­nen fest­stell­te, unab­hän­gig davon, ob Sie eine chir­ur­gi­sche Mas­ke ver­wen­de­ten oder nicht". >>> https://​euro​pepmc​.org/​a​r​t​i​c​l​e​/​m​e​d​/​2​5​2​9​4​675

      14 – Salas­sa & Swi­ont­kow­ski 2014:

      Salas­sa und Swi­ont­kow­ski unter­such­ten 2014 die Not­wen­dig­keit von Pee­lings, Mas­ken und Kopf­be­de­ckun­gen im Ope­ra­ti­ons­saal und kamen zu dem Schluss, dass "es kei­nen Beweis dafür gibt, dass die­se Maß­nah­men die Prä­va­lenz von Infek­tio­nen an der Ope­ra­ti­ons­stel­le ver­rin­gern". >>> https://​pub​med​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​2​5​1​8​7​5​88/

      15 – Da Zhou et al. 2015:

      Da Zhou et al. kamen bei der Durch­sicht der Lite­ra­tur im Jahr 2015 zu dem Schluss, dass "es kei­ne sub­stan­zi­el­len Bewei­se für die Behaup­tung gibt, dass Gesichts­mas­ken ent­we­der den Pati­en­ten oder den Chir­ur­gen vor infek­tiö­ser Kon­ta­mi­na­ti­on schüt­zen". >>> https://​jour​nals​.sage​pub​.com/​d​o​i​/​p​d​f​/​1​0​.​1​1​7​7​/​0​1​4​1​0​7​6​8​1​5​5​8​3​167

    2. @R.L.
      Kann man nicht mit Pla­ka­ten und Ban­nern aktiv werden?
      Ich ver­su­che mit Auf­kle­bern raus­zu­stel­len, dass Grund­rechts­ein­schrän­kun­gen per Haus­recht Dis­kri­mi­nie­rung dar­stel­len. Damit kann man den­je­ni­gen, die immer alles rich­tig machen wol­len und zur woken Upper­class gehö­ren, zumin­dest ein wenig ein schlech­tes Gewis­sen machen. Wenn man fies wäre, könn­te man ihnen auch Nazi-Metho­den unter­stel­len, so wie sie allen Anders­den­ken­den bei den Demos unter­stellt haben, dass wir alles Nazis und Reichs­bür­ger wären. Dann kön­nen sie mal in Ruhe drü­ber nach­den­ken. Viel­leicht ist auf die­sem Weg Scham zu akti­vie­ren und die Mas­ken­pflicht per Haus­recht wird fallengelassen?
      Bei eini­gen Geschäf­ten habe ich es erreicht, in dem ich online in Bewer­tungs­por­ta­len auf­zeig­te, wie dis­kri­mi­nie­rend und heuch­le­risch die FFP2 oder gar 3G-Pflicht ist. Je grö­ßer die Öffent­lich­keit, des­to besser.

    3. Wer­den Sie Mit­glied in der neu­en Gewerk­schaft GGG Good Gover­nan­ce Gewerk­schaft http://​www​.gg​-gewerk​schaft​.de Mar­cel Luthe.
      https://​www​.nach​rich​ten​spie​gel​.de/​2​0​2​2​/​0​4​/​2​8​/​m​a​s​k​e​n​-​h​a​u​s​r​e​c​h​t​-​g​i​b​t​-​e​s​-​n​i​c​h​t​-​p​u​n​k​t​-​p​r​e​r​a​d​o​v​i​c​-​m​i​t​-​m​a​r​c​e​l​-​l​u​t​he/
      „Mas­ken-Haus­recht gibt es nicht“
      Die­se Gewerk­schaft küm­mert sich umge­hend um Arbeit­ge­ber, die ihre Ange­stell­ten nöti­gen. Das hört dann sehr schnell auf. 

      GRÜSSE!

  5. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-maske-covid‑1.5579846

    Wenn ich sonst noch nie Mas­ken­geg­ne­rin gewe­sen wäre – jetzt bin ich es.

    Oder anders: Ist das Video Sati­re oder kann das weg?

    Kurz­form des Vide­os in mei­ner per­sön­li­chen Interpretation:

    Hey, Du willst eigent­lich kei­ne Mas­ke mehr tra­gen, Schlaf­Schaf? Du siehst über­all im Super­markt oder Restau­rant auf ein­mal immer mehr schwar­ze, unmas­kier­te böse Wöl­fe ohne Angst vor Viren? Das macht Dir Angst?! Du ver­stehst nicht, war­um die Wöl­fe und Wöl­fin­nen sich das trauen?

    Pass auf, so geht es doch. Nur Mut, der nächs­te PLAN-DEMIE-Win­ter 2022 auf 2023 kommt bestimmt und dann hast Du auch im Som­mer 2022 davor schon alles rich­tig gemacht. Gut, wenn Du frei­wil­lig auf frei­es Atmen und frei­es Den­ken ver­zich­tet hast. Sieh mal, die bösen schwar­zen Coro­na-Skep­ti­ker in der Her­de wer­den zwar lei­der, lei­der mehr, ich weiß auch nicht wie­so, zu viel Coro​dok​.de gele­sen?, aber dage­gen hilft die Süddeutsche.de. Und ich natür­lich. Glau­be nur mir. Ich sage Dir, wie Du wei­ter schön schläfst mit Dei­ner Mas­ke beim Ein­kau­fen. Höre auf mich! Glau­be mir! Nimm mich beim Wort! Sei brav, Schaf!

    1. @Rotkäppchen
      Die Mensch­heit ist ein­fach nur voll­kom­men krank. Ich hör­te auch schon Leu­te, die die Mas­ke über den Som­mer wei­ter­tra­gen wol­len, mit der Begrün­dung, im Win­ter müss­te man sie ja eh wie­der tragen. 

      Da hat die Erzie­hung pri­ma geklappt, man braucht nicht mal mehr Druck­mit­tel, die Leu­te ernied­ri­gen und ver­skla­ven sich selbst. Nach der Theo­rie könn­te man sich auch bereits jetzt in eine Kis­te legen, denn ster­ben muss man ja eh.…
      Und wenn ich mir mei­ne Mit­men­schen anschaue, trifft dies auch auf vie­le davon zu: Leb­lo­se, fern­ge­steu­er­te Zom­bies, die dem Tod näher sind als dem Leben… 

      Man kann es nur immer wie­der als Anreiz neh­men, selbst für sich wei­ter­zu­kom­men und zu ver­su­chen, zu leben und das auf­recht und wahr­haf­tig. Mit sich selbst im Rei­nen zu sein und sich und ande­ren nichts vor­zu­ma­chen. Die Ande­ren kön­nen ein Grad­mes­ser sein, wie gut einem das selbst gelingt oder nicht.

  6. Mit dem frei­en Den­ken und Spre­chen war es an der Uni­ver­si­tät noch nie weit her. Eine hier­ar­chi­sche, auto­ri­tä­re Insti­tu­ti­on, mit aus­ge­präg­ten Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­sen. Dass man dort auf Maul­korb (Mund) steht, wun­dert nicht. Eigent­lich ist er das ori­gi­nä­re Sym­bol die­ser Ein­rich­tung. So wie die Mas­ke (Gesicht) in der Poli­tik, oder der Helm (Gehirn) beim Mili­tär. Was nicht sein soll, wird versteckt.

  7. Tja, einer der wich­tigs­ten und am wei­tes­ten ver­brei­te­ten moder­nen Mythen scheint wohl fol­gen­der zu sein: Uni­ver­si­tä­ten sind Hor­te des Wis­sens, der Gelehr­sam­keit und des kri­ti­schen, selb­stän­di­gen Denkens.

    An mei­ner Arbeits­stel­le ist Ende April die Ver­mum­mungs­pflicht auf­ge­ho­ben wor­den. All jene, die seit Mon­tag den­noch mit Mas­ke in mein Büro kom­men, müs­sen damit leben, dass ich mit pani­scher Mie­ne mei­nen Alu­hut auf­set­ze, der hilft genau­so­gut vor ein­ge­bil­de­ten Gefah­ren wie die Maske…

  8. Die so genann­ten Gebil­de­ten unse­rer Gesell­schaft haben abge­ho­ben. Die Hoch­schu­len sind zur Zeit die schlimms­ten Brut­stät­ten des Globalismus. 

    Unse­re Akademiker*innen sind, wie die meis­ten Politiker*innen und Journalist*innen, nicht so sehr böse, als viel­mehr kom­plett ver­blö­det: will sagen, sie haben den Bezug zur Rea­li­tät, zur Lebens­welt, zur gesell­schaft­li­chen Unter- und Mit­tel­schicht verloren. 

    Sie bewe­gen sich in einer gefähr­li­chen intel­lek­tu­el­len Bla­se und wer­den, wenn sie sich nicht bald vom Kopf auf die Füße stel­len, unser Land in eine Stein­zeit­wüs­te verwandeln.

    1. @Ehrlicher Hand­wer­ker
      Das sehe ich ähn­lich. Ich erklä­re es mir damit, dass die aka­de­mi­schen Krei­se alles rich­tig machen wol­len, nie mehr was falsch, alles muss bewie­sen wer­den usw. Sie tra­ten mal an mit einer guten Idee und ver­mut­lich sogar auf­bau­end auf den Gräu­el­ta­ten, die in die­sem Land schon ver­bro­chen wur­den. Aber lei­der haben sie übers Ziel hin­aus­ge­schos­sen, denn sie haben eine Sache nicht begriffen:
      Sie bewe­gen sich wie­der auf die Unmensch­lich­keit zu, sind teil­wei­se schon zutiefst unmensch­lich gewor­den, in dem sie nur auf den Intel­lekt, das Wis­sen, die Zah­len, also tech­no­kra­ti­sche und wis­sen­schafts­ba­sier­te Fak­ten abstel­len. In die­sem Krei­sen gibt es vie­le Men­schen, die Emo­tio­nen, Bauch­ge­fühl usw. ver­teu­feln. Sie sehen die Wis­sen­schaft als das 100% Gute und die Emo­tio­na­li­tät als das 100% Unver­nünf­ti­ge. Dass bei­des zusam­men­ge­hört, das haben sie nicht begrif­fen und so wird die eige­ne Emo­tio­na­li­tät abge­tö­tet und damit die eige­ne und frem­de Mensch­lich­keit und dann glaubt man noch, man wür­de zu den beson­ders 'Guten' gehö­ren, weil man ja weder rau­che, noch sau­fe, noch Min­der­hei­tenTV schaue, son­dern abso­lut ratio­nal sei und immer alles rich­tig mache.

      Ja, die aka­de­mi­sche Schicht sitzt nicht nur einem ganz gro­ßen Irr­tum auf, son­dern sie sind auch eine ganz gro­ße Gefahr und waren maß­geb­lich dafür ver­ant­wort­lich, dass die letz­ten zwei Jah­re ein voll­kom­me­nes mensch­li­ches und recht­li­ches Desas­ter waren.

      1. @Getriebesand: Ja, wobei "wis­sen­schafts­ba­sier­te Fak­ten" heu­te frei­lich nicht mehr das sind, was sie viel­leicht mal waren. Gera­de die Wis­sen­schaft, die seit über zwei Jah­ren die Poli­tik betimmt, ist fast nur noch ge- und ver­kauf­te Wis­sen­schaft: gekauf­te Stu­di­en, gekauf­te Titel, gekauf­te Pro­fes­so­ren­stel­len, ver­kauf­te Tests, ver­kauf­te Mas­ken, ver­kauf­te Gen­the­ra­peu­ti­ka. Dros­ten, Wie­ler, Spahn, Lau­ter­bach und Kom­pli­zen eben.

  9. Neu­lich bin ich mal wie­der an der Oden­wald­schu­le vor­bei­ge­kom­men. Schon von wei­tem sind die in typi­schen Stil der dama­li­gen Zeit erbau­ten Häu­ser zu sehen. Die­ser Stil reflek­tiert die Phi­lo­so­phie des All­de­u­schen Ver­eins als die Wie­ge des Hitlerfaschismus.

    Wie es zur Hit­ler­zeit in die­ser Schu­le zuge­gan­gen ist, davon zeugt ein mir ein­seh­ba­res Doku­ment in dem ein ehe­ma­li­ger Schü­ler Rechen­schaft über sei­ne Zeit in die­ser Schu­le ablegt. Die­ser Pimpf trat der NSDAP bei und war bis 1945 Bür­ger­meis­ter einer klei­ne­ren Gemein­de in der spä­te­ren SBZ.

    Die­se u.a. Schu­len und natür­lich auch die Uni­ver­si­tä­ten bil­den Füh­rungs­kräf­te aus. Mit Zucker­brot und Peit­sche und nur so ler­nen die Schul­er und Stu­den­ten ihren Ellen­bo­gen zu gebrau­chen. Sie ler­nen Rück­sichts­lo­sig­keit und Unbarm­her­zig­keit. Sie erwer­ben sadis­ti­sche Fähig­kei­ten und sind damit als Ver­tre­ter des Finanz­ka­pi­tals bes­tens geeignet.

    Bis heu­te hat sich an die­sem Grund­sät­zen nichts geän­dert. Und schon gar nicht in Mar­burg, einer Stadt die mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der US-Alli­ier­ten die Sterb­li­chen Res­te eines Hin­den­burg von Tan­nen­berg (Ost­preu­ßen) heim ins Reich holen ließ.

  10. [Domain hes​sen​schau​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​f​a​b​r​i​k​e​n​-​i​n​-​c​o​n​t​a​i​n​e​r​-​b​a​u​w​e​i​s​e​-​b​i​o​n​t​e​c​h​-​b​a​u​t​-​i​n​-​m​a​r​b​u​r​g​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​f​a​b​r​i​k​e​n​-​f​u​e​r​-​a​f​r​i​k​a​,​c​o​r​o​n​a​-​b​i​o​n​t​e​c​h​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​a​f​r​i​k​a​-​1​0​0​.​h​tml durch­su­chen] https://​www​.hes​sen​schau​.de › wirt­schaft › fabriken-in-container-bauweise-biontech-baut-in-marburg-impfstofffabriken-fuer-afrika,corona-biontech-impfstoff-afrika-100.html
    Fabri­ken in Con­tai­ner-Bau­wei­se: Biontech baut in Marburg …
    Fabri­ken in Con­tai­ner-Bau­wei­se Biontech baut in Mar­burg Impf­stoff­fa­bri­ken für Afri­ka Aktua­li­siert am 16.02.22 um 14:55 Uhr Der Main­zer Impf­stoff­her­stel­ler Biontech will Impf­stoff in Afrika…
    [Domain sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-marburg-biontech-setzt-auf-container-loesung-fuer-impfstoffproduktion-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–220215-99–142668 durch­su­chen] https://​www​.sued​deut​sche​.de › wis­sen › biotechnologie-marburg-biontech-setzt-auf-container-loesung-fuer-impfstoffproduktion-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–220215-99–142668
    Bio­tech­no­lo­gie – Mar­burg – Biontech setzt auf Container …
    Mainz/Marburg (dpa) – Mit mobi­len Pro­duk­ti­ons­an­la­gen will das Main­zer Unter­neh­men Biontech die Pro­duk­ti­on von Coro­na-Impf­stoff in Afri­ka vor­an­brin­gen. Es stell­te am Mitt­woch im hes­si­schen Marburg…
    [Domain dw.com/de/biontech-startet-impfstoffproduktion-in-marburg/a‑56520330 durch­su­chen] https://​www​.dw​.com › de › biontech-star­tet-impf­stoff­pro­duk­ti­on-in-mar­burg › a‑56520330
    BioNTech star­tet Impf­stoff­pro­duk­ti­on in Marburg …
    BioNTech hat mit dem ers­ten Schritt zur Impf­stoff­pro­duk­ti­on im hes­si­schen Mar­burg begon­nen. Das Main­zer Unter­neh­men hat­te die Anla­ge im Sep­tem­ber vom Schwei­zer Phar­ma­kon­zern Nov­ar­tis über­nom­men und…
    [Domain zdf​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​c​o​r​o​n​a​-​b​i​o​n​t​e​c​h​-​m​a​r​b​u​r​g​-​1​0​0​.​h​tml durch­su­chen] https://​www​.zdf​.de › nach­rich­ten › pan­ora­ma › corona-biontech-marburg-100.html
    Biontech-Werk: Alles im Plan in Mar­burg – ZDFheute
    Im neu­en Impf­stoff-Werk in Mar­burg ist die Pro­duk­ti­on laut Biontech im Zeit­plan. In der zwei­ten April­hälf­te sol­len die ers­ten Vak­zi­ne in den Impf­zen­tren ankom­men. 250 Mil­lio­nen Impf­do­sen bis Ende…
    [Domain new​.sie​mens​.com/​d​e​/​d​e​/​u​n​t​e​r​n​e​h​m​e​n​/​s​t​o​r​i​e​s​/​i​n​d​u​s​t​r​i​e​/​2​0​2​1​/​p​h​a​r​m​a​-​c​o​v​i​d​-​1​9​-​b​i​o​n​t​e​c​h​.​h​tml durch­su­chen] https://​new​.sie​mens​.com › de › de › unter­neh­men › sto­ries › indus­trie › 2021 › pharma-covid-19-biontech.html
    Impf­stoff-Pro­duk­ti­on: Mar­burg gibt Stoff | 2021 | Siemens …
    BioNTech stellt den Impf­stoff BNT162b2 in Koope­ra­ti­on mit dem ame­ri­ka­ni­schen Phar­ma­spe­zia­lis­ten Pfi­zer her. Am Pro­duk­ti­ons­stand­ort im hes­si­schen Mar­burg hat das Bio­tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men nun selbst mit der Fer­ti­gung begon­nen. Das dor­ti­ge Werk ver­fügt bereits über eine hoch­mo­der­ne Pro­duk­ti­ons­an­la­ge für die Her­stel­lung rekom­bi­nan­ter Proteine.
    [Domain n‑tv.de/wirtschaft/Biontech-nimmt-Produktion-in-Marburg-auf-article22350890.html durch­su­chen] https://www.n‑tv.de › wirt­schaft › Biontech-nimmt-Produktion-in-Marburg-auf-article22350890.html
    Frü­her als geplant: Biontech nimmt Pro­duk­ti­on in Marburg …
    Das Main­zer Phar­ma­un­ter­neh­men Biontech hat mit der Impf­stoff­pro­duk­ti­on in sei­ner neu­en Pro­duk­ti­ons­stät­te im hes­si­schen Mar­burg begon­nen. Dort wer­de nun zunächst der mRNA-Wirk­stoff her­ge­stellt, von…
    [Domain hes​sen​schau​.de/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​b​i​o​n​t​e​c​h​-​s​t​a​r​t​e​t​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​p​r​o​d​u​k​t​i​o​n​-​i​n​-​m​a​r​b​u​r​g​,​b​i​o​n​t​e​c​h​-​p​r​o​d​u​k​t​i​o​n​-​s​t​a​r​t​e​t​-​1​0​0​.​h​tml durch­su­chen] https://​www​.hes​sen​schau​.de › gesell­schaft › biontech-startet-impfstoff-produktion-in-marburg,biontech-produktion-startet-100.html
    Biontech star­tet Impf­stoff-Pro­duk­ti­on in Marburg …
    Das Main­zer Unter­neh­men Biontech hat in sei­nem neu­en Werk in Mar­burg mit der Pro­duk­ti­on des Coro­na-Impf­stoffs begon­nen. Dort wer­de in einem ers­ten Schritt der wich­ti­ge Boten­stoff mRNA hergestellt,…
    [Domain faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​b​i​o​n​t​e​c​h​-​p​r​o​d​u​k​t​i​o​n​-​i​n​-​m​a​r​b​u​r​g​-​d​i​e​-​h​e​l​d​i​n​-​v​a​l​e​s​k​a​-​s​c​h​i​l​l​i​n​g​-​1​7​3​0​8​7​3​3​.​h​tml durch­su­chen] https://​www​.faz​.net › aktu­ell › wirt­schaft › biontech-produktion-in-marburg-die-heldin-valeska-schilling-17308733.html
    Biontech-Pro­duk­ti­on in Mar­burg: Die Hel­din Val­eska Schilling
    Biontech-Produktion:Eine Hel­din aus Mar­burg. Von Sebas­ti­an Balz­ter. – Aktua­li­siert am 28.04.2021 – 15:38. Bild­be­schrei­bung ein­blen­den. Val­eska Schil­ling, 42, Diplom-Bio­lo­gin und …
    [Domain spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/biontech-behoerden-genehmigen-ausweitung-der-produktion-in-marburg-a-e6968b2b-8017–49be-a881-5fdb1a2971f9 durch­su­chen] https://​www​.spie​gel​.de › wirt­schaft › unter­neh­men › biontech-behoerden-genehmigen-ausweitung-der-produktion-in-marburg-a-e6968b2b-8017–49be-a881-5fdb1a2971f9
    Biontech: Behör­den geneh­mi­gen Aus­wei­tung der Pro­duk­ti­on in …
    Die Fir­ma Biontech – die mit dem US-Kon­zern Pfi­zer zusam­men­ar­bei­tet – stellt seit weni­gen Mona­ten ihren Coro­na­impf­stoff Comirna­ty in Mar­burg her. Das Werk hat­ten die Main­zer zuvor vom Pharmakonzern…
    [Domain finan​zen​.net/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​/​a​k​t​i​e​n​/​i​m​p​f​s​t​o​f​f​p​r​o​d​u​k​t​i​o​n​-​b​i​o​n​t​e​c​h​-​p​l​a​n​t​-​k​r​a​e​f​t​i​g​e​n​-​s​t​e​l​l​e​n​a​u​s​b​a​u​-​a​m​-​s​t​a​n​d​o​r​t​-​m​a​r​b​u​r​g​-​a​k​t​i​e​-​k​l​a​r​-​i​m​-​p​l​u​s​-​1​0​9​6​4​924 durch­su­chen] https://​www​.finan​zen​.net › nach­richt › akti­en › impfstoffproduktion-biontech-plant-kraeftigen-stellenausbau-am-standort-marburg-aktie-klar-im-plus-10964924
    BioNTech plant kräf­ti­gen Stel­len­aus­bau am Stand­ort Marburg …
    BioNTech hat­te im Jahr 2020 das Werk in Mar­burg von Nov­ar­tis mit 300 Mit­ar­bei­tern zur Aus­wei­tung sei­ner COVID-19-Impf­stoff­pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten über­nom­men und seit­her schon 200 zusätzliche…

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    Coro­na-Impf­ak­ti­on am 17. Januar
    https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​e​w​s​/​2​0​2​2​/​c​o​r​o​n​a​-​i​m​p​f​a​k​t​i​o​n​-​a​m​-​1​7​-​j​a​n​uar
    Nächs­te Coro­na-Impf­ak­ti­on am 31. Januar
    https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​e​w​s​/​2​0​2​2​/​i​m​p​f​a​k​t​i​o​n​-​a​m​-​3​1​-​j​a​n​uar

    Ehren­dok­tor­wür­de für Özlem Türe­ci und Uğur Şahin https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​e​w​s​/​2​0​2​1​/​e​h​r​e​n​d​o​k​t​o​r​w​u​e​r​d​e​-​f​u​e​r​-​o​e​z​l​e​m​-​t​u​e​r​e​c​i​-​u​n​d​-​u​g​u​r​-​s​a​hin

    Ehren­pro­mo­ti­on für Özlem Türe­ci und Uğur Şahin https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​e​v​e​n​t​s​/​t​e​r​m​i​n​e​-​2​-​q​u​a​r​t​a​l​-​2​0​2​2​/​e​h​r​e​n​p​r​o​m​o​t​i​o​n​-​f​u​e​r​-​o​e​z​l​e​m​-​t​u​e​r​e​c​i​-​u​n​d​-​u​g​u​r​-​s​a​hin

    Ehren­pro­mo­ti­on für Özlem Türe­ci und Uğur Şahin https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​e​w​s​/​2​0​2​2​/​e​h​r​e​n​p​r​o​m​o​t​i​o​n​-​f​u​e​r​-​o​e​z​l​e​m​-​t​u​e​r​e​c​i​-​u​n​d​-​u​g​u​r​-​s​a​hin

    2021_Plakat_A3_Sechste Impfaktion_final.pdf https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​f​b​0​1​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​2​0​2​1​_​p​l​a​k​a​t​_​a​3​_​s​e​c​h​s​t​e​-​i​m​p​f​a​k​t​i​o​n​_​f​i​n​a​l​.​pdf
    2021_Flyer_Dritte Impf­ak­ti­on Studierende_A4_final.pdf https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​f​b​0​1​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​2​0​2​1​_​f​l​y​e​r​_​d​r​i​t​t​e​-​i​m​p​f​a​k​t​i​o​n​-​s​t​u​d​i​e​r​e​n​d​e​_​a​4​_​f​i​n​a​l​.​pdf
    2022_Plakat_A3_Impfaktion_Februar14_final.pdf https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​f​b​0​6​/​p​d​f​/​2​0​2​2​_​p​l​a​k​a​t​_​a​3​_​i​m​p​f​a​k​t​i​o​n​_​f​e​b​r​u​a​r​1​4​_​f​i​n​a​l​.​pdf
    Infor­ma­ti­on zur 2. Impf­mög­lich­keit für Stu­die­ren­de https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​f​b​0​1​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​-​z​u​r​-​2​-​i​m​p​f​m​o​e​g​l​i​c​h​k​e​i​t​-​f​u​e​r​-​s​t​u​d​i​e​r​e​nde
    Wei­te­re Impf­ak­tio­nen am 12. & 18. Okto­ber in der Uni https://www.uni-marburg.de/de/fb01/aktuelles/nachrichten/weiteren-impfaktionen-am-12–18-oktober-in-der-uni

    https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​s​p​i​t​z​e​n​f​o​e​r​d​e​r​u​n​g​/​sfb

    https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​k​o​n​f​l​i​k​t​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​p​r​o​j​e​k​t​e​/​l​a​u​f​e​n​d​e​-​f​o​r​s​c​h​u​n​g​s​p​r​o​j​e​kte

    https://​www​.uni​-mar​burg​.de/​d​e​/​k​o​n​f​l​i​k​t​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​p​r​o​j​e​k​t​e​/​a​b​s​c​h​l​o​s​s​e​n​e​-​f​o​r​s​c​h​u​n​g​s​p​r​o​j​e​kte

  11. Ein Dik­ta­to­ri­um, das auf Kos­ten des Steu­er­zah­lers selbst­herr­lich ein "Haus­recht" und damit gleich­zei­tig auch noch eine umstrit­te­ne "Lehr­mei­nung" auf­zwin­gen will, sowohl anti­de­mo­kra­tisch als auch anti­wis­sen­schaft­lich. Die Jus­tiz hum­pelt dem durch ihre Regu­la­ri­en immer nur schwer­be­hin­dert hinterher.

  12. Die­se Uni Mar­burg ist die ein­zi­ge Uni die in pri­va­ter Hand ist- Rhön­kli­ni­ken !! ehe­ma­li­ger Vor­stand Karl Lau­ter­bach. Da wer­den bestimmt Dritt­mit­tel flie­ßen… wes­sen Brot ich ess , des­sen Lied ich sing..

    1. @Bürgerfreund
      Wie kann eine Uni in der Hand der Rhön­kli­nik sein? 

      Ich rief gera­de die Sei­te der Uni Mar­burg auf, um im Impres­sum zu recher­chie­ren: Ich sehe auf der Start­sei­te das Bild der Biontech-Grün­der mit gro­ßem Foto und dem Text "Ehren­pro­mo­ti­on für Özlem Türe­ci und Uğur Şahin". Manch­mal kann man echt nicht so viel fres­sen, wie man kot­zen möchte…

      Im Impres­sum fand ich übri­gens nur den Hin­weis auf den Prä­si­den­ten der Uni: Prof. Dr. Tho­mas Nauss.
      Falls es sie gibt, wie sind die Ver­bin­dun­gen zu den Rhön-Kliniken?

    2. @Bürgerfreund
      Nun war ich lei­der zu lang­sam mit dem Edi­tie­ren mei­nes Kom­men­tars. Ich kann­te mich auch nicht damit aus, wie Kli­ni­ken nor­ma­ler­wei­se mit Uni­ver­si­tä­ten zusam­men­hän­gen. Bin nun bei Wiki­pe­dia etwas schlau­er gewor­den (falls das dort stimmt):

      "In der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land befin­den sich Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken in der Regel in der Trä­ger­schaft der ent­spre­chen­den Uni­ver­si­tät, heu­te meist in Form einer juris­ti­schen Per­son, in deren Auf­sichts­rat sich Uni­ver­si­täts- und Lan­des­ver­tre­ter befinden. 

      Eine Son­der­stel­lung neh­men die nicht­lan­des­ei­ge­nen Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, das in städ­ti­scher Hand befind­li­che Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Mann­heim, das 2006 pri­va­ti­sier­te Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Gie­ßen und Mar­burg, sowie das Heli­os Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Wup­per­tal, wel­ches der eben­falls nicht-staat­li­chen Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke ange­hört, ein. "

      Dies ist in der Tat inter­es­sant, weil es bedeu­tet, dass nor­ma­ler­wei­se Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken der Uni (öffent­li­che Hand) ange­hö­ren, nur die Uni­kli­ni­ken Gie­ßen und Mar­burg, sowie Wup­per­tal und Bochum gehö­ren offen­bar in ganz Deutsch­land nicht zur öffent­li­chen Hand, son­dern zu pri­va­ten Investoren.
      Sehr inter­es­sant. Vie­len Dank für das Auf­merk­sam-Machen auf die­sen Zusammenhang!!!!

  13. Zu prü­fen wäre unbe­dingt, ob eine Mas­ken­pflicht, die sich auf ein Haus­recht im Pri­vat­recht beruft, nicht den­noch Straf­tat­be­stän­de wie ver­such­te Nöti­gung, Kör­per­ver­let­zung bzw. Dis­kri­mi­nie­rung erfüllt. Frau RA Bah­ner, Frau RA Hamed, Herr RA Füll­mich oder KRISTA: Egal wer – aber über­neh­men Sie!

    1. Da haben Sie m. M. n. den ent­schei­den­den Punkt getrof­fen: Pri­va­tes kann nicht auf den öffent­li­chen Sek­tor (Schu­len, Ver­wal­tungs­ge­bäu­de, sogar auch öffent­li­che Gast­stät­ten, . . ) ange­wen­det wer­den. Denn ihr Dasein beruht auf öffent­li­cher Lizen­sie­rung, und nicht auf irgend­wel­chen Privatentscheidungen.

    2. Der Link wur­de wei­ter oben schon genannt: Kri­ti­sche Rich­ter und Staats­an­wäl­te haben das The­ma aus­führ­lichst behandelt.
      https://​netz​werk​kris​ta​.de/​2​0​2​2​/​0​4​/​0​8​/​k​o​e​r​p​e​r​v​e​r​l​e​t​z​u​n​g​-​d​u​r​c​h​-​m​a​s​k​en/ 08.04.2022
      KRiS­tA – Netz­werk Kri­ti­sche Rich­ter und Staats­an­wäl­te n.e.V.
      Bes­se­mer­stra­ße 82 in 12103 Ber­lin kontakt@netzwerkkrista.de http://​www​.netz​werk​kris​ta​.de/
      AUFSATZ: Zu Fra­gen von Remons­tra­ti­on und Straf­bar­keit bei der Durch­set-zung von Maskenpflichten
      Tho­mas Wag­ner, Staats­an­walt, B.Sc. • Dr. med. Mag­da­le­na Resch • Prof. Dr. Wer­ner Berg-holz • Dr. Jörg Uhl­ig, Diplom-Bio­lo­ge • Dr. med. vet. Andrea Ham­merl • Mar­ti­na Eber­hart, Staats­an­wäl­tin a. D.

  14. Lie­be Stu­den­ten der Uni­ver­si­tät Mar­burg, über­legt Euch bit­te, wie die­se Uni­ver­si­tät in Erschei­nung tritt und was ein Abschluss von einer sol­chen Uni­ver­si­tät wert ist. Betrach­tet Eure Inter­es­sen und Zukunft.

  15. Fra­ge: Könn­te es sein, dass bewusst ein Kla­ge­ver­fah­ren aus­ge­rech­net an der Uni Mar­burg gestar­tet wur­de, um ein Exem­pel zu sta­tu­ie­ren? Wenn ich lese, dass die Uni­kli­nik Mar­burg fast die ein­zi­ge Uni­kli­nik in Deutsch­land ist, die in Pri­vat­hand ist, kann man sich ja aus­ma­len, was dort die Inter­es­sen und Geld­ge­ber sind und dass man dort für das Ver­fah­ren ent­spre­chen­des Geld zur Ver­fü­gung stellt.

    Soll­te man nicht bes­ser an einer ande­ren Hoch­schu­le gegen das Mas­ken-Haus­recht kla­gen? Eine, die nicht von der Phar­ma­lob­by durch­setzt ist? Aber auch eine, die nicht nur höri­ge Kon­for­mis­ten um sich schart.. könn­te eng wer­den, aber es muss doch noch Hoch­schu­len geben, die nicht kom­plett der Ideo­lo­gie ver­fal­len sind?

    1. … aber es muss doch noch Hoch­schu­len geben, die nicht kom­plett der Ideo­lo­gie ver­fal­len sind? Lei­der nein. Im Übri­gen ist der gan­ze Staat pri­va­ter Natur eben weil er pri­va­te Inter­es­sen vertritt.

      Es ist nur so, daß an pri­va­ten Eli­te­schu­len das Mob­bing beson­ders aus­ge­prägt ist. Und Eltern die ihr letz­tes Geld dafür aus­ge­ben, ihre Kin­der auf eine Pri­va­te Schu­le zu schi­cken den­ken auch noch daß sie ihren Kin­dern damit was Gutes tun. Welch fata­ler Irrtum.

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