Ich war beim Frisör

Jeden hät­te ich für ver­rückt erklärt, der mir vor zwei Jah­ren gesagt hät­te, ich wür­de so etwas in die Welt posau­nen. Und etwas frü­her jeden, der pro­phe­zeit hät­te, ich wür­de einen selbst­dar­stel­le­ri­schen Blog betreiben.

Es kenn­zeich­net die­se Zei­ten, daß ich tat­säch­lich so etwas wie ein Glücks­ge­fühl ver­spür­te, als ich ges­tern fast selbst­ver­ständ­lich den Fri­sier­sa­lon auf unse­rer Stra­ße betrat. Als hät­te es die letz­ten zwei Jah­re nicht gege­ben, traf ich dort auf jede Men­ge freund­li­cher Men­schen, denen nicht in den Sinn kam, ihre Gesich­ter zu ver­hül­len oder nach irgend­wel­chen Zer­ti­fi­ka­ten zu fragen.

Bei­na­he unwirk­lich kam es mir vor, unbe­hel­ligt Geschäf­te auf­zu­su­chen. Dabei hiel­ten die meis­ten Leu­te noch an ihren Mas­ken fest, sie waren aber kei­ner­lei The­ma, son­dern es gab ein Leben-und-leben-las­sen. Fast über­all, selbst am Bio­la­den, waren die Gebots­schil­der ent­fernt. Es wird span­nend sein zu beob­ach­ten, wie lang­wie­rig bei den Mit­men­schen der Ent­zug sich gestal­ten wird.

33 Antworten auf „Ich war beim Frisör“

  1. Man kann es ja etwas beschleu­ni­gen, wenn man sich ver­ab­re­det und den Schnitt etwas zu unse­ren Guns­ten ver­schiebt, hat das sicher einen anste­cken­den Effekt.

  2. Es ist inter­es­sant, wie sich das ent­wi­ckelt und über wel­che "selbst­ver­ständ­li­chen Din­ge" wir uns auf ein­mal freuen!
    Bei uns gilt die neue Rege­lung erst ab mor­gen, gleich­zei­tig mit einer Sonn­tags­öff­nung der Geschäf­te. Ich habe mit einer Freun­din ver­ein­bart, dass wir nach 2 Jah­ren zum ers­ten Mal wie­der ins Cafe gehen und ganz ent­spannt abwar­ten, wo man uns ohne Mas­ke ein­tre­ten lässt. Das ist eine ganz neue Erfahrung.

    1. "Bei uns gilt die neue Rege­lung erst ab mor­gen, gleich­zei­tig mit einer Sonn­tags­öff­nung der Geschäfte."

      @anybody
      Glei­ches hier. Ich fin­de es extrem ver­stö­rend, dass eine Stadt, die mona­te­lang auf 3G und 2G-Regeln her­um­ritt und zumin­dest hier in ihren Ein­rich­tun­gen von sich aus (ohne Gesetz) die Men­schen zu 3G ver­pflich­te­te, nun aus­ge­rech­net, an dem Tag, an dem die Mas­ken­pflicht weg­fällt, die Geschäf­te Sonn­tags öff­net, wo sich hier wie­der Mas­sen durch die Stadt bewe­gen werden.
      Womög­lich ist es ein Trick! Denn die Stadt wird so voll sein, dass vie­le frei­wil­lig die Mas­ken auf­set­zen. Und dabei bleibt es dann viel­leicht, obwohl die Stadt sonst (an nicht ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­ta­gen) nie­mals so voll ist. Zutrau­en wür­de ich ich es die­sen Heuchlern.

      @aa
      Es freut mich, dass Sie es noch genie­ßen kön­nen, wie­der einen Fri­seur­sa­lon zu betre­ten. Ich wer­de ver­mut­lich nie wie­der einen Fri­seur­sa­lon betre­ten. Das Gefühl, in mei­ner Wür­de so atta­ckiert wor­den zu sein, dass man sich noch nicht mal die Haa­re schnei­den las­sen darf und anhand der eige­nen Eitel­keit zur Sprit­ze bzw. Tes­ten getrie­ben wer­den soll­te, sitzt tief. Ich schnei­de mir jetzt seit über einem Jahr die Haa­re selbst und wer­de ver­mut­lich auch dabei bleiben. 

      Ist güns­ti­ger (Haa­re waschen, obwohl die Haa­re frisch gewa­schen sind, nur damit der Fri­seur Geld ver­dient, denn bestimm­te Fri­su­ren kann man sogar an tro­cke­nen Haa­ren bes­ser (!) schnei­den) , ich spa­re mir die ner­vi­gen Besu­che beim Fri­seur (es wird kaum zuge­hört son­dern die Haa­re so geschnit­ten wie es NICHT erwünscht ist von mir und hin­ter­her rege ich mich nur auf) und mitt­ler­wei­le bin ich so eini­ger­ma­ßen ver­traut mit dem Haa­re­schnei­den, dass ich nur Vor­tei­le dar­in sehe, die Haa­re selbst zu schnei­den. Aus­ge­fal­le­ne Fri­su­ren kann ich mir so zwar nicht schnei­den, weil ich eben hin­ten kei­ne Arme und Augen am Kör­per habe, aber das ist auch okay. 

      Ich bin auch beson­ders gespannt, die Men­schen ab Mon­tag in den Geschäf­ten und ande­ren Orten zu beob­ach­ten. Hof­fent­lich wird es nicht noch schlim­mer als es bis­her schon war.

      1. In Ber­lin lau­fen 95% in Geschäf­ten mit Mas­ken rum.
        Eini­ge Orte erzwin­gen 3G über Hausrecht.
        Es ist noch schlim­mer als vor­her, jetzt sieht man wie vie­le ger­ne und frei­wil­lig bei die­sem Faschis­mus mitmachen.

      2. In Ber­lin ist es schlim­mer als vorher.
        In Geschäf­ten 95% mit Mas­ke, da sieht man wie vie­le die­sen Faschis­mus frei­wil­lig und ger­ne unterstützen.
        Meh­re­re Orte erzwin­gen jetzt 3G über Haus­recht, der Senat hat dafür gesorgt, dass sie das können.

        1. @Giftspritze: Ich hal­te es für ziem­lich unge­schickt, erneut auf das Spal­tungs­spiel­chen mit der Mas­ke her­ein­zu­fal­len. "Faschis­mus" und "frei­wil­lig" erschei­nen mir als eine merk­wür­di­ge Kombination.

          1. Der Faschis­mus hat immer vie­le Anhän­ger in der Bevöl­ke­rung gehabt, egal wel­ches Land man da betrachtet.
            Soll man den Leu­ten da jeg­li­che Ver­ant­wor­tung absprechen?

      3. @aa: was haben Sie für einen Fri­seur? Mei­ner emp­fiehlt mir vor dem Schnei­den "Haa­re sel­ber waschen". War­te­zeit gleich Null. 30 Minu­ten schnei­den. Per­fek­ter Schnitt, wie von mir gewünscht. Sogar die Augen­brau­en und Bart getrimmt.… und alles ohne Gesichtsfetzen.
        Ansons­ten habe ich fast nur Stim­men gehört, die sich ent­we­der über die Locke­run­gen auf­re­gen und wei­ter über die Unge­impf­ten schimp­fen oder ande­re, die sagen, dass sie auch wei­ter­hin die Mas­ken tra­gen werden.

    2. Nie wie­der wer­de ich wirk­lich ent­spannt leben kön­nen. Ich hät­te es nie für mög­lich gehal­ten, dass man uns unse­rer Grund­rech­te in Licht­ge­schwin­dig­keit berau­ben kann. Dass man in die­sem Land eine "Impf­pflicht" für einen bedingt zuge­las­se­nen, expe­ri­men­tel­len "Impf­stoff", der kei­ne ste­ri­le Immu­ni­tät bie­tet und Neben­wir­kun­gen in nie gekann­tem Aus­maß mit sich bringt, ein­füh­ren möch­te, ist m. E. kriminell. 

      Soll ich wirk­lich dank­bar sein, dass ich unbe­hel­ligt zum Fri­seur oder ins Restau­rant gehen kann? Was man uns in den letz­ten zwei Jah­ren ange­tan hat, ist nicht wie­der gutzumachen. 

      Ein Kom­men­tar aus der Schweiz – es geht mir wie ihm:

      https://​ste​fan​mil​li​us​.ch/​j​e​t​z​t​-​w​o​l​l​e​n​-​s​i​e​-​d​a​s​-​e​n​d​e​-​d​e​s​-​w​a​h​n​s​i​n​n​s​-​e​r​n​s​t​h​a​f​t​-​f​e​i​e​rn/

    3. @an alle:
      Ich bin gera­de aus der Innen­stadt nach­hau­se gekom­men und bin super-froh, dass ich mich heu­te mit einer Freun­din in den Tru­bel gestürzt habe. In der Innen­stadt gibt es nicht mehr vie­le Geschäf­te, in denen man noch etwas kau­fen möch­te, aber es war eine super-schö­ne Stim­mung! Die Son­ne schien, alle Stra­ßen­ca­fés waren voll, ich habe zum ers­ten Mal seit 2 Jah­ren wie­der fet­zi­ge, fröh­li­che Stra­ßen­mu­si­ker gehört. Die Men­schen waren ent­spannt, fröh­lich, gesel­lig und kaum jemand trug Mas­ke (auch in den Geschäf­ten nicht).

      Ich ver­ste­he die Poli­ti­ker, die alle Maß­nah­men noch bei­be­hal­ten woll­ten, denn Men­schen, die angst­frei sind und ihre Leben­dig­keit wie­der wahr­neh­men, wer­den sich schwer dabei tun, sich noch ein­mal so bevor­mun­den zu lassen!

    1. @Anton
      Man kann sich auch ganz klas­sisch z. B. das Fach­buch für die Fri­seur-Azu­bis kau­fen oder in der Biblio­thek aus­lei­hen. Da bekommt man die Grund­la­gen auch gut ver­mit­telt. Ich gehö­re zu den­je­ni­gen, die Geschrie­be­nes bes­ser umset­zen kön­nen als beweg­te Bilder.
      Dass sich über­haupt so vie­le an einen eige­nen Haar­schnitt ran­trau­en, fin­de ich beacht­lich! Die meis­ten Men­schen sind ja doch sehr eitel. Obwohl ich nicht sehr eitel bin und frü­her schon­mal lai­en­haft Ange­hö­ri­gen die Haa­re geschnit­ten habe, hat es die Coro­na-Kri­se gebraucht, um mir zu zei­gen, dass man durch­aus auch als Laie die Haa­re halb­wegs pas­sa­bel selbst schnei­den kann.

  3. Uns Coro­na-Leug­ner erkennt man nun nicht mehr als lang­haa­ri­ge Bom­ben­le­ger auf der Stra­ße. Ich hin­ge­gen habe mir ein Haar­schnei­de­ge­rät gekauft und ich muss sagen, dass ein 8‑mm-Schnitt doch nicht so schlimm ist, wie ich immer dachte.

    1. #Johan­nes Schu­mann: Ich mache mir die Haa­re schon seit 30 Jah­ren mit einem Scher­ge­rät – auch wenn ich das Fri­seur-Hand­werk dadurch um ein klei­nes Ver­mö­gen gebracht habe…

  4. Nun ja, da wir sowie­so nur ein­mal wöchent­lich ein­kau­fen fah­ren, ich tra­ge ganz Stolz seit acht Wochen kei­ne Mas­ke im Super­markt. Die Kas­sen­mit­ar­bei­ter lächeln mich immer an.
    Nie­mand schert sich darum.

  5. Ich lebe lei­der im tota­li­tä­ten Hamburg:

    Die Regeln hier ab 02.04

    Regeln für Mas­ken (in leich­ter Sprache :-))

    Mas­ken schüt­zen vor der Über­tra­gung vom Corona-Virus.
    FFP2-Mas­ken schüt­zen noch besser
    als die OP-Masken.

    Regeln für Masken

    Mas­ken schüt­zen vor der Über­tra­gung vom Corona-Virus.
    FFP2-Mas­ken schüt­zen noch besser
    als die OP-Masken.

    In öffent­li­chen Räu­men müs­sen Sie eine FFP2-Mas­ke tragen.
    Öffent­li­che Räu­me sind zum Beispiel:
    Das Rat­haus in Hamburg

    all­ge­mei­ne Veranstaltungen
    Stadt-Rund­fahr­ten und Hafen-Rundfahrten:
    Wenn man in geschlos­se­nen Räu­men ist dabei.
    Zum Bei­spiel in einem Bus.
    Oder in einem geschlos­se­nen Boot.
    Bei Mes­sen und Ausstellungen

    Beim Fri­sör

    Dienst-Leis­tun­gen der Kör­per-Pfle­ge und Körper-Hygiene
    Zum Bei­spiel beim Fri­seur oder bei der Fuß-Pflege
    Gast-Stät­ten und ähn­li­che Einrichtungen
    Zum Bei­spiel Restaurants.
    Sie dür­fen die Mas­ke am Platz abnehmen.
    Hotels und Kreuzfahrt-Schiffe
    Frei­zeit-Ein­rich­tun­gen und Gäste-Führungen:
    Wenn die Sachen in geschlos­se­nen Räu­men sind.

    Ein Kino­saal

    Kul­tu­rel­le Einrichtungen:
    Wenn die Ein­rich­tung in Räu­men ist.
    Zum Bei­spiel Theater
    Konzert-Häuser
    Oper
    Kinos
    Muse­en und Ausstellungs-Häuser
    Biblio­the­ken und Archi­ve und Bücher-Hallen
    Sport-Ver­an­stal­tun­gen mit Publikum
    wenn die Ver­an­stal­tung in Räu­men ist.
    Bil­dungs-Ein­rich­tun­gen und Ausbildungs-Einrichtungen

    Frau-sitzt-am-Spiel­tisch-im-Casi­no

    Spiel-Ban­ken und Spiel-Hallen
    Ange­bo­te für Senioren:
    Wenn die Sachen in Räu­men sind.
    Reli­giö­se Ver­an­stal­tun­gen und Trauer-Feiern
    In Bus­sen und Bah­nen und in Taxen
    In allen Geschäf­ten vom Einzelhandel
    Zum Bei­spiel Geschäf­te für Kleidung.
    In allen Gebäu­den von der Stadt Hamburg:
    Wenn Men­schen in die Häu­ser können.
    In schwe­rer Spra­che heißt das:
    Sie sind für den Publi­kums-Ver­kehr geöffnet.

    Motiv­bil­der

    In Geschäf­ten vom täg­li­chen Bedarf brau­chen Men­schen kei­ne FFP2-Maske.
    Sie müs­sen nur eine medi­zi­ni­sche Mas­ke tra­gen beim Einkaufen.
    Geschäf­te vom täg­li­chen Bedarf sind zum Bei­spiel Super-Märkte.

    Sie müs­sen auch eine Mas­ke tra­gen in öffent­li­chen Räumen:

    Wenn Sie geimpft sind.
    Oder wenn Sie gene­sen sind.
    Beson­de­re Regeln für das Tra­gen von Masken

    Die­se Aus­nah­men von der Mas­ken-Pflicht gibt es:

    Kin­der müs­sen kei­ne medi­zi­ni­schen Mas­ken tragen:
    Wenn sie unter 6 Jah­ren alt sind.
    Kin­der müs­sen kei­ne FFP2-Mas­ke tragen:
    Wenn sie unter 14 Jah­re alt sind.
    Kin­der unter 14 Jah­ren kön­nen medi­zi­ni­sche Mas­ken tragen.

    Man­che Men­schen arbei­ten an Orten:
    An denen die Pflicht für eine FFP2-Mas­ke gilt.

    Die Men­schen können
    beim Arbei­ten medi­zi­ni­sche Mas­ken tra­gen stattdessen.
    Die Mas­ke muss aber immer über der Nase und dem Mund sein.

    In den Ein­rich­tun­gen von der Stadt Hamburg
    müs­sen immer FFP2-Mas­ken getra­gen werden
    von den Beschäftigten.
    Sym­bol­bild Leich­te Sprache
    Die 2G-Plus-Regel

    So spricht man das: 2 geh plus.
    Manch­mal schreibt man auch: 2G+

    Die 2G-Plus-Regel bedeutet:
    Men­schen müs­sen geimpft sein.
    Und Men­schen müs­sen einen nega­ti­ven Test haben.
    Nega­tiv heißt:
    Der Mensch hat kein Corona.

    Die nega­ti­ven Ergeb­nis­se von die­sen Tests sind gültig:

    PCR-Test
    So spricht man das: pe zeh err test
    Der Test darf nicht älter als 48 Stun­den sein.
    Anti-Gen-Schnell-Test
    Manch­mal sagt man auch Bür­ger-Test zu dem Test.
    Der Test darf nicht älter als 24 Stun­den sein.

    Es reicht nicht:
    Wenn Sie den Test nur zuhau­se machen.
    Eine Grup­pe von Men­schen tanzt

    Es ist gut:
    Wenn Sie immer eine FFP2 Mas­ke tragen.

    Die 2G-Plus-Regel gilt zum Beispiel:

    In Clubs
    In Musik-Clubs
    In Diskotheken

    Tan­zen ist dann wie­der erlaubt an die­sen Orten.
    Aber:
    Es ste­cken sich immer noch vie­le Men­schen an mit Corona.
    Es ist dar­um wichtig:
    Dass Sie alle Regeln wegen Coro­na beachten.

    Man­che Men­schen brau­chen kei­nen nega­ti­ven Text
    bei der 2G-Plus-Regel:
    Sym­bol­bild Leich­te Sprache

    Schü­le­rin oder Schüler.
    Men­schen mit einer Auffrisch-Impfung.
    Man sagt auch: Booster-Impfung.
    So spricht man das: buhs­ter impfung
    Menschen:
    Die Coro­na hatten.
    Und die geimpft sind.
    Die­se Men­schen sind geimpft und genesen.
    Wich­tig: Man braucht einen Genesenen-Nachweis.

    Kin­der und Jugend­li­che kön­nen an Orte gehen

    mit der 2G-Plus-Regel:
    Wenn sie noch nicht 16 Jah­re alt sind.

    1. Ham­burg ?
      wer wohnt schon in Hamburg ?
      Hamburg ?
      wer will schon nach Hamburg ?
      Hamburg ?
      wird in 50 Jah­ren geflu­tet, wenn das Pol­kap­pen­eis schmilzt und der Mee­res­spie­gel steigt.
      Rungholt

  6. Mei­ne Erfah­rung in 3 Supermärkten:
    Per­so­nal zu 80% OHNE Mas­ke, die Ein­kau­fen­den jeg­li­chen Alters zu 80% MIT Mas­ke versehen.

    Da ist gute Mas­sen-PR in denn letz­ten 2 Jah­ren geleis­tet wor­den und dem­entspre­chend noch eine gan­ze Men­ge Auf­klä­rungs­ar­beit bei den Maß­nah­men­freun­den zu leisten…

  7. Ja sehen Sie mal, ich war seit 20 Jah­ren nicht mehr beim Fri­seur. Ok, ich kanns mir leis­ten als Frau – und ich wur­de schon seit die­ser Zeit von mei­nen Nach­ba­rin­nen etwas schräg beäugt, die übri­gens letz­tes Jahr um die­se Zeit aus­sa­hen wie zer­rupf­te Hühner.
    Dafür sind sie aber auch brav zum Boos­ter gerannt und labo­rie­ren heu­te immer noch an allen mög­li­chen Malessen…

  8. Es wird wohl eher span­nend sein zu beob­ach­ten, wie plötz­lich die Men­schen rück­fäl­lig wer­den auf Kom­man­do. Da ist der Ent­zug schnell vergessen.

  9. Ging mir auch so. Ich schät­ze, 1/3 waren ohne Mas­ke. Der Rest sind die Jün­ger von Karl. ("30–40 Jah­re lang, min­des­tens aber 10 …")

    Die Zahl der frei­en Gesich­ter dürf­te in nächs­ter Zeit deut­lich zuneh­men, wenn sich her­um­spricht, dass man ohne Mas­ke im Laden nicht tot umfällt.

    Schlecht für Karl und sei­ne 400 Mil­lio­nen Dosen, die er noch auf Lager hat. Wer will schon sprit­zen, ohne Angst.

  10. Mei­ne Fri­seu­rin hat ihre Anstel­lung wegen einer mili­tan­ten Che­fin gekün­digt und im haus­ei­ge­nen Salon die Kun­den mit Hirn ohne Maul­korb bedient. Bevor ich die­se net­te Per­son ken­nen ler­nen durf­te, war dann auch DIY ange­sagt. War auch okay, ich habe ja kei­ne Dau­er­wel­le wie der irre Kalle.
    ABER: Ich wei­ge­re mich, die­se „Locke­rung“ (ein Begriff aus dem Straf­voll­zug) als etwas gutes zu sehen. Der gan­ze BS muss end­gül­tig vor­bei sein und die Ver­bre­cher zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den! Aber ver­mut­lich wird der Ver­rück­te nach sei­nem Raus­wurf ein­fach auch ein „Ener­gie­ex­per­te“ und treibt dann wei­ter unbe­hel­ligt sein Unwesen.

  11. In Nie­der­sach­sen (Olden­burg) geht die Mas­ken­hö­rig­keit ab 03.04. wei­ter – so will es die Stadt­ver­wal­tung in allen ihren Ein­rich­tun­gen, auch bei städ­ti­scher Kul­tur und Bildung. :((((

    1. @Jana: Ja, ich habe fest­ge­stellt, dass auch Cel­le mit eige­ner Ver­ord­nung wei­ter im Mas­ken­wahn ver­harrt… Offen­bar hat die Poli­tik fest­ge­stellt, dass nicht nur das Virus, son­dern auch die Ver­ord­nun­gen immer klein­tei­li­ger wer­den kön­nen. Ätzend.

  12. Ich war beim Friseur.

    Ich darf wie­der ins Kino gehen.

    Ich darf wie­der in ein Restau­rant gehen.
    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

    Das sind sehr trau­ri­ge Sät­ze im Früh­ling 2022. Die Sät­ze tun so, als ob ich böse war zwei Jah­re lang. Das sind absto­ßen­de Sät­ze zum Fremd­schä­men. Ich freue mich nicht dar­über, dass ich etwas DARF, was selbst­ver­ständ­lich ist.

    Aber es hilft, mal zu ver­glei­chen und die Rela­ti­on wie­der her­zu­stel­len. Denn alle Un"geimpften" haben zwar auf den Haar­schnitt oder die per­fek­te Tönung ver­zich­tet und auf Kino­be­su­che. Das ist schlimm genug, es ist Nöti­gung, ver­such­te Epres­sung, Bevor­mun­dung, es ist Will­kür gewe­sen. Doch die bedau­erns­wer­ten "Impf"-mRNA-Opfer, all die Opfer mit der gefähr­li­chen Char­ge? Mit den gefähr­li­chen Char­gen? Oder die­je­ni­gen, die zwar ihre Char­gen-Num­mer nicht ken­nen, aber zuneh­mend wach wer­den durch immer mehr Berich­te oder sogar eige­ne Beob­ach­tung über "Impf"-Schäden? Die­se Men­schen wer­den IHR LEBEN LANG sich Sor­gen machen und ihr Leben muss gar nicht mehr lang sein. 

    Sie leben seit ihren "Imp­fun­gen" immer mit der Gefahr des plötz­li­chen Todes oder des geschwäch­ten Immun­sys­tems. Sie müs­sen Cor­ti­son ein­neh­men, um die Ent­zün­dungs­pro­zes­se zu bekämp­fen. Sie sagen nicht: ich darf wie­der ins Restau­rant. Son­dern sie sagen: ich war schon wie­der beim Arzt und weiß nicht, wann es mir jemals wie­der so gut geht wie vor den Gen-Expe­ri­men­ten, an denen ich als (betro­ge­ner) Pro­band teil­ge­nom­men habe.

  13. Ich habe mir auch einen Fri­sör­ter­min gemacht. In den letz­ten zwei Jah­ren habe ich aber gelernt mich erst zu freu­en, wenn die Kat­ze im Sack ist.
    Beim The­ma Fri­sör muss ich immer an den Satz von Söder den­ken, von wegen ein Stück Wür­de zurück­ge­ben. Und dann wird mir schlecht… Die ver­gan­ge­nen zwei Jah­re sind wie ein böser Traum.
    'Shop­pen' gehe ich in Deutsch­land nicht so bald. Das habe ich mir gründ­lich abgewöhnt…

  14. Erschre­cken­der­wei­se scheint das Umfra­ge­er­geb­nis halb­wegs zu stim­men, wonach etwa zwei Drit­tel wei­ter­hin Mas­ke tra­gen wol­len. Da braucht man eigent­lich nicht mal mehr eine Hot­spot-Rege­lung. Und die Obrig­keit bekommt einen guten Ein­druck davon, wie erfolg­reich sie damit war, grund­los die Bevöl­ke­rung in Angst und Schre­cken zu versetzen… 

    Mei­ne per­sön­li­che Beob­ach­tung am Sams­tag: Egal, in wel­chem Laden ich ein­kau­fen war, tru­gen prak­tisch alle Kun­den wei­ter die Mas­ke, nur weni­ge vom Per­so­nal trau­ten sich. Auf Nach­fra­ge bekam ich meis­tens zu hören "Unse­re Geschäfts­lei­tung möch­te aber, daß wir uns wei­ter schützen…" 

    Höhe­punkt für mich dann ein sehr gro­ßes Ein­kaufs­zen­trum am Nach­mit­tag: Prak­tisch über­all hit­zi­ge Dis­kus­sio­nen zwi­schen den Mas­ken­fe­ti­schis­ten in der Über­zahl und der Min­der­heit der Befrei­ten; fall­wei­se muß das Wach­per­so­nal ein­grei­fen, als es zu Hand­greif­lich­kei­ten kommt. Vie­le Mas­ken­trä­ger hat­ten noch gar nicht mit­be­kom­men, daß ab dem 2. April nur noch die Basis­schutz­maß­nah­men gel­ten: Nach der x‑ten Ver­ord­nung küm­mert das halt nie­man­den mehr, wenn der Gesetz­ge­ber was ändert. Die ein­zi­ge Gewiß­heit, die die Leu­te haben: Man kann sich sowie­so auf kei­ne Regel ver­las­sen. Dann lie­ber gleich Duck­mäu­ser blei­ben – ehe man noch was falsch macht!

    1. Ja, vie­le WISSEN noch nichts von der neu­en Ver­ord­nung, aber vie­le haben tat­säch­lich ANGST. Wenn sie zu den Gen-Behan­del­ten mit dem künst­lich geschwäch­ten Immun­sys­tem gehö­ren, ist ihre Panik auch ver­ständ­lich, denn ihre Lebens­uhr tickt schnel­ler in Rich­tung Tod.

      Es ist absurd: die "Geimpf­ten" sind nicht die "Geschütz­ten", son­dern suchen Schutz hin­ter einer Mas­ke, sie sind die dop­pelt bis drei­fach betro­ge­nen, die sich sogar SELBST die Luft zum nor­ma­len Atmen ver­bie­ten, wäh­rend freie Men­schen ohne künst­li­che Spike-Pro­te­ine im Blut auch frei atmen und frei den­ken. Ich glau­be, Frei­heit hat vie­le Facet­ten. Sor­gen- und angst­frei sein kön­nen die "Geimpf­ten" wahr­schein­lich nie mehr. Das ist das Ergeb­nis der Pro­pa­gan­da und Wer­be­stra­te­gie von zwei Jah­ren, aber auch das rea­le Ergeb­nis der Aus­wir­kun­gen der nur bedingt zuge­las­se­nen Medi­ka­men­te auf ihre Gesundheit.

      ~ ~ ~

  15. Zum The­ma Fri­seur u.a.: Es gibt in mei­ner Regi­on (und wahr­schein­lich über­all) Tele­gramm- oder Whats­app-Grup­pen, in denen Men­schen ohne "G's" Dienst­leis­tun­gen aus­tau­schen oder anbie­ten. Ich habe inzwi­schen eine Fri­seu­rin gefun­den, die mir die Haa­re ent­spannt zuhau­se schnei­det und das sogar bes­ser, als frü­her beim Fri­seur. Bei einer Kran­ken­gym­nas­tin habe ich noch eine Mas­sa­ge gut, als Gegen­leis­tung für eine Hil­fe, die sie benö­tigt hat. Es gefällt mir gut, dass so etwas ab und zu mög­lich ist.

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