"Impfschäden": Verschweigen geht nicht mehr

faz​.net ( 30.10.22, Bezahlschranke)

Der Autor ist bemüht, den Blick auf die klei­ne Zahl aner­kann­ter Schäden zu len­ken, wirkt aber doch etwas erschrocken:

»Die ver­füg­ba­ren Impfstoffe gegen das Coronavirus gel­ten als aus­ge­spro­chen sicher, dar­in sind sich fast alle Wissenschaftler einig. Auch die neu­en Impfstoffe, die an die aktu­ell domi­nie­ren­den Omikron-Varianten ange­passt sind, stuft die Ständige Impfkommission als „sicher und gut ver­träg­lich“ ein. 

Bei den meis­ten Menschen ver­ur­sa­chen Corona-Impfstoffe allen­falls soge­nann­te Impfreaktionen, also Reizungen der Haut an der Einstichstelle, vor­über­ge­hen­des Fieber, Kopfschmerzen oder zeit­wei­ses Unwohlsein.

Veritable Impfschäden, bei denen die Betroffenen über einen län­ge­ren Zeitraum gesund­heit­lich beein­träch­tigt wer­den, sind aus­ge­spro­chen sel­ten – doch sie kom­men vor, und die Zahl der fest­ge­stell­ten Impfschäden ist nach Recherchen der F.A.Z. zuletzt deut­lich gestiegen.

Bis Ende Oktober haben die Versorgungsämter in den Bundesländern ins­ge­samt in etwa 160 Fällen einen Impfschaden nach einer Corona-Impfung fest­ge­stellt. Das hat eine Umfrage bei den Landesbehörden ergeben…

Rechnerisch kommt damit der­zeit ein aner­kann­ter Impfschaden auf knapp eine hal­be Million Geimpfte bezie­hungs­wei­se auf gut eine Million ver­ab­reich­te Corona-Impfungen…

5297 Anträge auf Anerkennung eingegangen

Die gesund­heit­li­che Schädigung muss min­des­tens sechs Monate lang andau­ern; in der Regel bestä­ti­gen Gutachter, dass die Erkrankung in direk­tem Zusammenhang mit der Impfung steht. Je stär­ker der Betroffene erkrankt ist, des­to mehr Geld zahlt der Staat. Mindestens über­nimmt er die Behandlungskosten, bei schwer­wie­gen­den Fällen zahlt er bis zu 854 Euro pro Monat – auch an Hinterbliebene, soll­te die Person infol­ge der Impfung ver­stor­ben sein.

Bei den Versorgungsämtern sind bis Ende Oktober ins­ge­samt 5297 Anträge ein­ge­gan­gen. Das sind deut­lich mehr als noch Ende Mai, damals lagen den Behörden nur gut 3200 Anträge vor. In fast jedem drit­ten Fall hat­ten die Behörden den Antrag Ende Oktober bereits geprüft und einen Bescheid ver­schickt, ins­ge­samt 1358 Mal. Die gro­ße Mehrheit der Anträge wur­de zurück­ge­wie­sen, nur etwa jeder zehn­te Antrag war erfolg­reich – die Quote fiel damit etwas gerin­ger aus als im Frühjahr, sie betrug damals knapp 20 Prozent…

Tino Sorge (CDU), der gesund­heits­po­li­ti­sche Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, sag­te der F.A.Z.: „Der Anstieg der Versorgungsanträge nach Impfschäden muss ernst genom­men wer­den.“… Das Bundesgesundheitsministerium von Karl Lauterbach (SPD) hat die gestie­ge­ne Zahl der Impfschäden bis­her nicht kommentiert.«

13 Antworten auf „"Impfschäden": Verschweigen geht nicht mehr“

  1. Wer stirbt oder sich ander­wei­tig auf­ge­ge­ben hat vor Ablauf der 6 Monate? oder auch eben "wochen­lang" lit­ten, wäh­rend eine Infektion sie in der Regel nur etwa 5–10 Tage gelit­ten hät­ten, wer­den die­se Fälle erfasst?

    1. @MoW
      Die Frage ist auch, was mit den gan­zen Leuten ist, die von ihren Hausärzten abge­bü­gelt wer­den mit Hinweisen, dass die Probleme NIEMALS von der Impfung kämen. Die wer­den sich kaum trau­en, noch­mal irgend­ei­nen Arzt oder Gutachter dar­auf anzu­spre­chen, geschwei­ge denn bei einem Amt einen Antrag stel­len und lie­ber still vor sich hin­lei­den, statt noch­mal gesagt zu bekom­men, dass sie Simulanten sei­en. Diese Leute wer­den ver­mut­lich für den Rest ihres Lebens trau­ma­ti­siert sein. Wird die Gesellschaft alles Abermilliarden kos­ten, aber die­se unter­schwel­li­gen Kosten und die­ses Leid, das sieht natür­lich kei­ner, das will kei­ner sehen.

      1. Ober mit den Menschen die zack inner­halb von 14 Tagen nach der 3 Spritze gestor­ben sind und 8 Tage spä­ter bereits beer­digt wur­den, weil nie­mand in der Familien eine Obduktion in Betracht gezo­gen hat. Herzinfarkt kann ja jeder man haben.

  2. Guter Punkt:
    Es ist wohl (noch) nicht die "Anzahl der Impfschäden", son­dern "der Anstieg der Versorgungsanträge nach Impfschäden", der Kummer bereitet.

    Ersteres wird klein geschwätzt ("Reizungen der Haut an der Einstichstelle, vor­über­ge­hen­des Fieber, Kopfschmerzen oder zeit­wei­ses Unwohlsein."), run­ter­ge­rech­net (Nocebo-Effekt, der selt­sa­mer­wei­se nur für die­sen – z.T. de fac­to erzwun­ge­nen – "Pieks" gilt, aber nicht für die angeb­lich über die Maßen töd­li­che Krankheit "Covid-19") oder die Meldung schlicht­weg mit so vie­len Hürden ver­se­hen, dass eine Untererfassung mehr als nur naheliegt
    (Hürde 1: die recht­gläu­bi­ge Ärzteschaft
    Hürde 2: die prag­ma­ti­sche Ärzteschaft: kein Geld, kei­ne PEI-Meldung
    Hürde 3: der Patient "wie macht man das noch­mal mit die­ser PEI-Meldung"?
    Hürde 4: Bürokratie: "wer ist zustän­dig und wie füllt man dann die­se dicken Antragsformulare aus"? was auch nicht ohne Arzt geht;

    gar nicht mit­ge­rech­net: die Verstorbenen, zu Erschöpften, und die gebets­müh­len­haf­te Propaganda: " … aus­ge­spro­chen sicher, dar­in sind sich fast alle Wissenschaftler einig")

    Passt ins Bild der mut­maß­li­chen Strategie der C‑Ajatollahs:
    Rechtgläubige "Impflinge" sol­len nie­mals auf die Idee kom­men "Impfschäden" auch nur zu ver­mu­ten, wenn sie nach der Impfung + C‑positivem Test (frü­her: "Impfdurchbruch") krank werden.
    Das muss dann natür­lich am eige­nen "Leichtsinn" (Maske zu sel­ten oder nicht rich­tig getra­gen, zu vie­le Kontakte, Hände nicht gewa­schen, zu klei­ne Abstände ein­ge­hal­ten, oder ein­fach: viel zu spät ins "Impfzentrum" gegan­gen!) oder einem noch böse­ren Menschen aus dem Umfeld gele­gen haben.

  3. "Impfschäden": Verschweigen geht nicht mehr"

    Nachdem sich jeder nur in sei­nem Verwandten- und Bekanntenkreis umse­hen braucht, kommt nun auch die Frankfurter Allgemeine dar­auf, dass wei­te­res Leugnen nicht mehr vor­teil­haft wäre 

    Sauber …
    Was wollt Ihr jetzt?
    Nen Bärchenstempel in's Hausaufgabenheft?

    https://t.me/rosenbusch/12869

  4. Die Impfung hät­te längst vom Markt genom­men wer­den müs­sen. Hätte, wenn es nicht um die Führungsrolle in Biotechnologie gin­ge und Menschen dabei egal sind.
    Was ist eigent­lich in China los? Hier scheint es mehr um Lieferketten und tai­wa­ne­si­sche Produktionsstätten zu gehen.
    https://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​s​c​h​o​l​z​-​i​n​-​c​h​i​n​a​-​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​-​h​o​f​f​t​-​a​u​f​-​l​o​c​k​e​r​u​n​g​e​n​-​d​e​r​-​c​o​r​o​n​a​-​p​o​l​i​t​i​k​-​1​8​4​2​4​8​2​5​.​h​tml
    "Die deut­sche Wirtschaft hofft bei ihrer Chinareise mit Kanzler Scholz auf Lockerungen der Null-Covid-Politik. Doch die Aussichten sind schlecht, wie die dra­ma­ti­sche Situation bei Apples Zulieferer Foxconn zeigt.
    Die Bilder, die sich in Chinas Internet ver­brei­ten, erin­nern an die Tage nach Russlands Einmarsch in die Ukraine. Doch die mut­maß­lich Zehntausende, die in der zen­tral­chi­ne­si­schen Stadt Zhengzhou Rollkoffer über die Schnellstraßen zie­hen und Taschen über Felder schlep­pen, flie­hen nicht vor Krieg. Es sind Arbeiter der größ­ten Fertigungsstätte von Apples iPhone, die nach einem Covid-Ausbruch vor zwei Wochen vor allem mensch­li­che Dramen pro­du­ziert – und laut Beobachtern ein Signal dafür sein könn­te, dass die Weltwirtschaft noch vie­le Monate, mög­li­cher­wei­se auf Jahre, unter Pekings Null-Covid-Politik lei­den wird."
    Der Artikel ist inzwi­schen hin­ter Bezahlschranke. Irgendwo steht da noch, dass China nicht impft, weil es die Impfungen als wir­kungs­los erkannt hat und Deutschland ihnen ver­mut­lich auch nicht Biontech ver­kau­fen kann.

  5. "Die ver­füg­ba­ren Impfstoffe gegen das Coronavirus gel­ten als aus­ge­spro­chen sicher, dar­in sind sich fast alle Wissenschaftler einig."

    Sind sich fast alle Wissenschaftler einig? Welche sind sich einig und von wem wer­den die­se bezahlt? Wie sind "Wissenschaftler" definiert?
    ***

    "… stuft die Ständige Impfkommission als „sicher und gut verträglich …“ 

    Na, dann kann man sich ja beru­higt einen Schuß holen … Hilft zwar nicht gegen Infektion und so, aber, hey, ist doch sch…egal!
    Woher bezieht die STIKO ihre Finanzierung? Wer pro­pa­giert und nötigt zur Teilnahme am Versuch?
    ***
    " … bei schwer­wie­gen­den Fällen zahlt er bis zu 854 Euro pro Monat – auch an Hinterbliebene, soll­te die Person infol­ge der Impfung ver­stor­ben sein."

    Na, da kann man ja beru­higt sein, dass die Familie ver­sorgt ist, wenn man impf­be­dingt in die ewi­gen Jagdgründe umzieht. Man zahlt dies qusi über Sozialkürzungen und Steuern als Verwandter selbst. Und den toxi­schen Schuß, den hat man letzt­lich auch als Verblichener selbst bezahlt. Aber, hey, ist doch sch…egal! Reich' rüber das Zeug!
    ***

    "Die gesund­heit­li­che Schädigung muss min­des­tens sechs Monate lang andau­ern; in der Regel bestä­ti­gen Gutachter, dass die Erkrankung in direk­tem Zusammenhang mit der Impfung steht."

    Na, dann viel Glück bei der Suche nach einem Gutachter. So rich­tig Aufträge nach dem Gutachten könn­ten womög­lich dann aus­blei­ben. Für den Gutachter. Bis dann der Impfschaden über den Verwaltungsweg gel­tend gemacht ist und akzep­tiert ist, ist der Geschädigte wahr­schein­lich auch ver­stor­ben. Entweder an der Impfe oder an Alterschwäche.

    ***
    "… Das Bundesgesundheitsministerium von Karl Lauterbach (SPD) hat die gestie­ge­ne Zahl der Impfschäden bis­her nicht kommentiert."

    Echt jetzt? Na, sowas aber auch. Erwartet jemand tat­säch­lich von einem minis­te­ri­el­len Propagandisten, der ein ein paar hun­dert Millionen Dosen toxi­sche Impfe gekauft hat, dass er sich hier­zu äußert? Selbst wenn 10% der Bevölkerung die Radieschen von unten betrach­ten, wird Kalle das noch als Privileg her­aus­stel­len. Nicht jeder hat einen so fei­nen Blick auf die Wurzeln des Gemüses.

  6. ÄFI im Gesundheitsausschuss zu Impfnebenwirkungen

    "26.10.2022 Statement von Ärztinnen und Ärzte für indi­vi­du­el­le Impfentscheidung e.V. (ÄFI):

    „Zwei Teilaspekte müs­sen bei Impfnebenwirkungen berück­sich­tigt wer­den. Wie wird es über­haupt erfasst und ergibt sich dann bei der Institution, die dafür in Deutschland zustän­dig ist, das Paul Ehrlich Institut (PEI) ein Risikosignal. 

    In Deutschland wird das Meldesystem pas­siv geführt, das heißt die sur­veil­lan­ce läuft so ab, dass Ärzte und auch Patienten sich selbst mit einer Nebenwirkung beim PEI mel­den kön­nen. Dass das System nicht ganz unauf­wen­dig ist, sei hier erst ein­mal nicht so aus­führ­lich dis­ku­tiert, wir wis­sen aber, dass Nebenwirkungen all­ge­mein nur zu 6 % ange­ge­ben sind und schwer­wie­gen­de Nebenwirkungen immer­hin zu 10–15 % gemel­det werden. .."

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​c​e​9​q​L​M​_​Q​-TA

  7. Wenn nur 1 Antrag pro 1 Mio Impfdosen als berech­tigt geneh­migt wird, kann man mit die­ser gerin­gen Zahl fuer die "Ungefaehrlichkeit" und "Nebenwirkungsarmut" der Impfung argu­men­tie­ren, auch wenn das genaue Gegenteil der Fall ist. Dadurch, das man den Leuten Hilfe ver­wei­gert, koenn­te man sich ein Argument bas­teln, um den bis­he­ri­gen "Fehlkurs" zu recht­fer­ti­gen und wei­ter fort­zu­fueh­ren. Das wae­re zwar wider­lich aber koenn­te moe­g­li­cher­wei­se *ein* Grund sein …

  8. Liebe FAZ wenn Ihr hier mit­lest dann ver­gleich doch mal das Angebot von Sanierungsbedürftigen Einfamilienhäusern von 2018 bis 2022. Ihr wer­de der­zeit auf­fal­lend vie­le Häuser fin­den, die Ihre lang­jäh­ri­gen Besitzer ver­mis­sen. Ihr könn­te natür­lich auch ein­fach die Sterbefallzahlen anse­hen, das geht schnell und führt zum glei­chen Ergebnis. Es ster­ben der­zeit zu vie­le Menschen in Deutschland.

  9. Hallo,
    mich inter­es­siert die Frage nach der auch juris­ti­schen Verantwortung. Wer also ist´s in die­sem Gantzdeutschand? Nur Herr Lauterbacher & sei­ne Corona? Oder der aktu­el­le Richtlinienkompetenzler? Oder des­sen Vorgängerin mit ihrem Adonis Spahn? Oder der zum Zeitgeist gewor­de­ne Heilige Geist?

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