In Berlin werden Geflüchtete nicht nur "geimpft". Es werden kugelsichere Westen und Drohnen gesammelt.

In der Haupt­stadt wird nicht nur das Virus bekämpft, son­dern auch der Rus­se. Auf zeit​.de ist am 9.3. zu lesen:

»Mit­ten in Ber­lin, auf dem Bou­le­vard Unter den Lin­den, hat sich neu­er­dings eine Front gebil­det. Auf der einen Sei­te liegt die rus­si­sche Bot­schaft, ein wuch­ti­ger Palast, ver­ram­melt mit Absperr­git­tern, bewacht von Poli­zis­ten. Auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te, unweit des Bran­den­bur­ger Tors, steht ein unschein­ba­res Büro­ge­bäu­de, vor dem sich an die­sem Mon­tag ein Dut­zend jun­ge Män­ner und Frau­en um ein paar Papp­kar­tons drängen…

"Wir wol­len hel­fen", sagt Yely­za­ve­ta Plit­ko­va, "Und wir wis­sen, wor­an es fehlt." Plit­ko­va ist 25 Jah­re alt, um den Hals trägt sie ein locker gekno­te­tes Sei­den­tuch, über der Schul­ter eine Kor­del, an der ihr Han­dy bau­melt. Es klin­gelt im Minu­ten­takt. Plit­ko­va ist in Odes­sa gebo­ren. Mit 17 Jah­ren demons­trier­te sie auf dem Mai­dan, für Frei­heit und Demo­kra­tie, so erzählt sie es…

Die Räu­me am Bran­den­bur­ger Tor hat ihnen das Pil­ecki-Insti­tut zur Ver­fü­gung gestellt, ein Zen­trum für pol­ni­sche Kul­tur und Geschich­te. Eigent­lich läuft hier gera­de eine Aus­stel­lung über den Holo­caust. Jetzt sta­peln sich vor den Schau­ta­feln zum Ver­nich­tungs­la­ger Bir­ken­au die Kis­ten mit Babybrei…

Weil der Feind sich nicht mit Alt­klei­dern bezwin­gen lässt, stel­len Plit­ko­va und ihre Kol­le­gen jeden Mor­gen eine lan­ge Lis­te mit Spen­den­gü­tern ins Inter­net, die beson­ders drin­gend benö­tigt wer­den. An die­sem Mon­tag steht dort unter anderem:

Kugel­si­che­re Westen
Mili­tär- und Jagdjacken
Camouflage-Rucksäcke
Tak­ti­sche Ellbogenschützer
Tak­ti­sche Knieschützer
Nachtsichtgeräte
Walkie-Talkies
Drohnen..

Yely­za­ve­ta Plit­ko­va eilt eine Trep­pe hin­un­ter, in einen gro­ßen Kel­ler­raum. Hier, zwi­schen Plas­tik­pla­nen und lee­ren Kar­tons, sor­tie­ren ihre Kol­le­gen die Spen­den. Fern­roh­re und Tarn­wes­ten in die eine Ecke, Stie­fel und Ther­moun­ter­ho­sen in die ande­re. Auf dem Boden lie­gen schwar­ze Rie­men aus Nylon, Not­fall­gur­te, mit denen sich Sol­da­ten ein ver­wun­de­tes Bein oder einen ange­schos­se­nen Arm abschnü­ren, um nicht zu ver­blu­ten. In einem Neben­raum sor­tiert eine jun­ge Frau Fie­ber­mit­tel und Anti­bio­ti­ka, ein Mann packt dicke Rol­len mit gel­bem Kle­be­band in einen Papp­kar­ton. Das gel­be Band wird von ukrai­ni­schen Kämp­fern als Arm­bin­de getra­gen, damit sich ihre Uni­for­men von denen der Rus­sen abhe­ben. Es ist das­sel­be Erken­nungs­zei­chen, das auch der Kie­wer Bür­ger­meis­ter Vita­li Klit­sch­ko in sei­nen Insta­gram-Vide­os trägt…

"Wir machen das alles frei­wil­lig, aber wir bräuch­ten mehr Hil­fe vom Ber­li­ner Senat", sagt Plitkova.

Sie wün­sche sich, dass Fran­zis­ka Gif­fey, die regie­ren­de Bür­ger­meis­te­rin von Ber­lin, mal im Spen­den­la­ger am Bran­den­bur­ger Tor vor­bei­kommt, "dass sie sieht, wie schnell und effek­tiv wir sind"…«

33 Antworten auf „In Berlin werden Geflüchtete nicht nur "geimpft". Es werden kugelsichere Westen und Drohnen gesammelt.“

  1. Ist jetzt nicht böse gemeint aber mit Coro­na hat das alles nichts zu tun und der Ukrai­ne Kin­der­gar­ten nervt mich. Ich habe mich bis­her nicht beson­ders für die Ukrai­ne inter­es­siert und tue es auch immer­noch nicht. Jetzt ist da halt Krieg und der wird nicht ein­fach auf­hö­ren – ganz egal was wir machen. Sol­len sie halt das Gerüm­pel krie­gen. Viel­leicht sind sie dann wenigs­tens schnel­ler fer­tig. Tut mir leid falls das irgend­wie abge­stumpft klingt aber bei dem dum­men Getue die gan­ze Zeit und dem ver­blö­de­ten Patos zu dem sich jeder noch so klein­geis­ti­ge Spin­ner plötz­lich beru­fen fühlt kommt einem doch die Gal­le hoch.

    1. @d

      Mei­ne Bit­te: Tole­ranz, Sie müs­sen es ja nicht lesen, wenn es Sie nicht inter­es­siert. Ukrai­ne ist der nächs­te Schritt, der auf Coro­na folgt und das "recht­fer­ti­gen" soll, was ohne­hin unver­meid­lich ist: den Zusam­men­bruch der Leitwährung.

      1. @some1:

        Nun, ich wer­de damit leben müs­sen, zumal mei­ne Mög­lich­kei­ten @aa die Tas­ta­tur weg­zu­neh­men sobald er das Wort Ukrai­ne ein­häm­mert recht begrenzt sind.

        Ich gebe dir auch grund­sätz­lich recht, daß das The­ma im Gesamt­bild nicht irrele­vant ist. Ich sto­ße mich haupt­säch­lich am dar­um betrie­be­nen Hype und der damit ver­bun­de­nen Ablen­kung von Tat­säch­lich rele­van­ten Umstän­den. Wobei der Hype sich nun­mal zu einem guten Teil aus der infla­tio­nä­ren Ver­brei­tung von all­zu­häu­fig neben­säch­li­chen Aspek­ten nährt und jeder von uns der sich dar­auf ein­lässt trägt einen Teil zu der Reiz­über­flu­tung bei die (zumin­dest teil­wei­se) die Grund­la­ge für unse­re gesell­schaft­li­che ADHS Pro­ble­ma­tik bildet.

        Ich hal­te es grund­sätz­lich nicht für ver­kehrt wenn sich jemand mit dem The­ma Ukrai­ne befas­sen will, aller­dings fin­de ich es eben pro­ble­ma­tisch wenn (beson­ders eher irrele­van­te Teil­aspek­te) inva­siv sach­fremd ande­re The­ma­ti­ken über­schat­ten oder durch­set­zen. Gegen ein in Kon­text brin­gen ist natür­lich nichts ein­zu­wen­den, aller­dings hat das Sam­meln von mehr oder weni­ger kriegs­taug­li­chem Mate­ri­al durch eine mehr oder weni­ger geis­tig ver­wirr­te Frau damit wohl eher wenig zu tun. Ich wür­de das bes­ten­falls unter "Bizar­re Aus­wüch­se der all­ge­mei­nen Hys­te­rie" abheften.

        Es ist schon rich­tig, die Ukrai­ne­sa­che ist eben Geo­po­li­tik und hat damit prak­tisch per Defi­ni­ti­on ihren Platz in der glo­ba­len Agen­da, aller­dings wür­de ich die Fra­ge in den Raum stel­len wie man sich dazu idea­ler­wei­se ver­hal­ten soll­te. Eine Ein­fluß­nah­me auf die USA oder Russ­land ist noch unrea­lis­ti­scher als in Bezug auf unse­re loka­le Poli­tik. Mei­ner Mei­nung nach ist das (zuge­ge­ben recht unbe­frie­di­gen­de) Bes­te das man tun kann das The­ma mög­lichst klein zu hal­ten und damit den loka­len Brand­stif­tern zumin­dest ein wenig die Grund­la­ge für all­zu eska­lie­ren­de Aktio­nen zu neh­men und sich nicht wei­ter davon ablen­ken zu lassen.

        Sicher, es wäre schon irgend­wo wün­schens­wert den Men­schen nahe­zu­brin­gen, daß ihr Leben viel­leicht doch nicht aus­schließ­lich vom fie­sen Vla­di­mir mie­ser gemacht (oder gar ato­mar bedroht) wird aber sein wir rea­lis­tisch, das ist noch abs­trak­ter als ein­zu­se­hen von der Phar­ma­ma­fia in Koope­ra­ti­on mit dem Polit­filz bil­ligst ver­kauft wor­den zu sein und wir wis­sen ja wie gut das so all­ge­mein funktioniert.

  2. Die­je­ni­gen, die der Anti-Rus­sen­pro­pa­gan­da zum Opfer fal­len, sind( ganz überwiegend)die glei­chen, die dem Coro­na­wahn­sinn zum Opfer fie­len. Nur jetzt ist es noch viel schlim­mer: Den Virus kann man nicht ermor­den, einen Rus­sen schon. Es ist unsäg­lich! Die Hass­pro­pa­gan­da gegen Putin und Russ­land ist unge­heu­er­lich und schert sich genau­so wenig um Fak­ten wie der Coro­na­wahn­sinn. Es wird völ­lig igno­riert, dass die USA die­sen Krieg seit min­des­tens 8 Jah­ren vor­be­rei­tet u. pro­vo­ziert haben.

  3. der fern­seh­turm in kiew wur­de beschossen.
    trüm­mer beschä­dig­ten die gedenk­stät­te einer mas­sen­er­schie­ßung jüdi­scher men­schen in kiew.

    https://​www​.jue​di​sche​-all​ge​mei​ne​.de/​j​u​e​d​i​s​c​h​e​-​w​e​l​t​/​r​u​s​s​l​a​n​d​-​b​o​m​b​a​r​d​i​e​r​t​-​h​o​l​o​c​a​u​s​t​-​g​e​d​e​n​k​s​t​a​e​t​t​e​-​i​n​-​k​i​ew/

    "Andriy Yer­mak vom ukrai­ni­schen Prä­si­di­al­amt erklär­te auf Twit­ter: »Russ­land hat einen Rake­ten­an­griff auf das Gebiet gestar­tet, in dem sich die Gedenk­stät­te Babyn Yar befindet.
    Die­se Ver­bre­cher töten zum zwei­ten Mal die Opfer des Holocaust«."

    und auch im zeit-arti­kel wird dezent eine ver­bin­dung hergestellt.

    kern ist:

    https://​www​.nzz​.ch/​f​e​u​i​l​l​e​t​o​n​/​i​l​j​a​-​c​h​r​s​c​h​a​n​o​v​s​k​i​-​d​i​e​-​g​a​n​z​e​-​u​k​r​a​i​n​e​-​i​s​t​-​z​u​-​b​a​b​i​-​j​a​r​-​g​e​w​o​r​d​e​n​-​l​d​.​1​6​7​2​694
    «Wofür steht nun Babi Jar? Die gan­ze Ukrai­ne ist zu Babi Jar geworden»
    "Rus­si­sche Rake­ten haben die Holo­caust-Gedenk­stät­te Babi Jar bei Kiew getrof­fen. Ilja Chrscha­nov­ski ist deren künst­le­ri­scher Leiter.
    Im Inter­view äus­sert der rus­si­sche und jüdi­sche Fil­me­ma­cher sei­ne Befürch­tung, dass sich die Geschich­te wiederhole.
    […]
    nzz: Putin spricht davon, die Ukrai­ne ent­na­zi­fi­zie­ren zu müssen.

    Eine «Ent­na­zi­fi­zie­rung» wird viel eher noch das Pro­blem Russ­lands sein. Denn wir erle­ben, wie Rus­sen an die Stel­le der Nazis getre­ten sind.
    Es schmerzt, dies zu sagen. Denn ich bin Rus­se. Jude und Rus­se. Nun sehe ich Taten der Rus­sen, die an Taten der Nazis erinnern.
    Putin hat sozu­sa­gen die Deut­schen von ihrem Gefühl der Schuld erlöst und die­se Schuld nach Russ­land gebracht.
    Unse­re Kin­der und Gross­kin­der wer­den fort­an die­se Schuld zu tra­gen haben."

  4. Es "darf" lan­ge nicht mehr dar­über gere­det wer­den, dass ein maß­geb­li­cher Teil der Selen­sky-US-Regie­rung aus Natio­nal­so­zia­lis­ten besteht, und dass die­se des­we­gen gegen Rus­sen in der Ukrai­ne sind, weil sie die Ras­se der Sla­wen los­wer­den wol­len, und dass das schon VOR Kriegs­be­ginn so war.

    Röper schrieb darüber
    https://​www​.anti​-spie​gel​.ru/​2​0​2​2​/​w​i​e​-​d​e​r​-​w​e​s​t​e​n​-​n​a​z​i​s​-​v​e​r​t​e​i​d​i​gt/

    Aber auch ande­re schil­dern die Ereig­nis­se so, dass jeder, auch der, der sich bis­lang damit nicht beschäf­tigt hat, die dort genann­ten FAKTEN nach­prü­fen kann und es auch tun soll­te, bevor er die Droh­nen für die "armen Flücht­lin­ge" beschafft:

    https://​www​.vol​taire​net​.org/​a​r​t​i​c​l​e​2​1​5​9​0​4​.​h​tml

    Aus­zug:

    Man muss nicht ver­ges­sen, dass der Zwei­te Welt­krieg im Wes­ten und im Osten unter­schied­lich erlebt wur­de. In West­eu­ro­pa war der Natio­nal­so­zia­lis­mus eine Dik­ta­tur, die sich an Min­der­hei­ten, Zigeu­nern und Juden ver­griff, die er ver­schlepp­te und zu Mil­lio­nen in Lagern ver­nich­te­te. In Ost­eu­ro­pa war das Pro­jekt ganz anders. Es ging dar­um, durch die Aus­rot­tung der sla­wi­schen Bevöl­ke­rung Lebens­raum zu schaf­fen. Es gab kei­ne Not­wen­dig­keit für Lager. Man muss­te alle töten. Die Ver­nich­tung war nicht schuld­haft [Anmer­kung: die Über­set­zung ist schlecht. Ich neh­me an, Meyssan meint damit, dass die Ver­nich­tung kei­ne Stra­fe für Unta­ten waren, son­dern mit der Absicht der Aus­rot­tung von Min­der­wer­ti­gen erfolgt ist]. Allein die UdSSR zähl­te 27 Mil­lio­nen Tote. Das moder­ne Russ­land wur­de auf der Erin­ne­rung an die­sen Gro­ßen Vater­län­di­schen Krieg gegen den Natio­nal­so­zia­lis­mus auf­ge­baut. Für Rus­sen ist es inak­zep­ta­bel, Haken­kreu­ze zu tra­gen und ein Ras­sen­ge­setz zu ver­ab­schie­den. Es müs­sen Maß­nah­men ergrif­fen wer­den, bevor sei­ne Umset­zung eintritt.

    Es ist bei hie­si­gem media­len "Mit­leid" nicht anders als bei der vor­geb­li­chen Seu­che: es ist rat­sam, nicht in die gestell­ten Angst- und Mit­leid­fal­len zu gehen, son­dern zu prü­fen, was da steht. 

    Der Westen/US ist der Freund die­ser Leu­te, die gegen die Rus­sen sind – egal aus wel­chen Grün­den. Wer die­se ras­sis­ti­sche Gesin­nung hat, "flieht" selbst­ver­ständ­lich in den Wes­ten, mit dem ihn unter ande­rem eine Geschich­te der Ver­nich­tung sla­wi­scher Unter­men­schen ver­bin­det, die durch den an den Juden began­ge­nen Holo­caust ver­deckt wird. Natio­nal­so­zia­lis­ten aber ver­folg­ten und ver­fol­gen nicht allein Juden, son­dern alle "frem­den" Ras­sen, allen vor­an die Slawen.

    1. Der Westen/US ist der Freund die­ser Leu­te, die gegen die Rus­sen sind – egal aus wel­chen Grün­den. Wer die­se ras­sis­ti­sche Gesin­nung hat, "flieht" selbst­ver­ständ­lich in den Wes­ten, mit dem ihn unter ande­rem eine Geschich­te der Ver­nich­tung sla­wi­scher Unter­men­schen ver­bin­det, die durch den an den Juden began­ge­nen Holo­caust ver­deckt wird. Natio­nal­so­zia­lis­ten aber ver­folg­ten und ver­fol­gen nicht allein Juden, son­dern alle "frem­den" Ras­sen, allen vor­an die Slawen.

      Spä­tes­tens jetzt müss­te uns allen klar sein, war­um das so ist, dass fast die gesam­te west­li­che Welt plötz­lich laut­hals im Gleich­klang "vor­gibt", die "Sou­ve­rä­ni­tät" und "Inte­gri­tät" der Men­schen, (aus­ge­rech­net !), in der Ukrai­ner mit allen zur ver­fü­gung ste­hen­den unfai­ren Mit­teln ver­tei­di­gen zu wollen !

      Die Schuld für die­ses Gleich­klang Bestre­ben des Wes­tens liegt ein­zig und allei­ne bei Wla­di­mir Putin. Aber nicht etwa, weil Putins Mili­tär ende Febru­ar wegen den seit 2014 anhal­ten­den inner-ukrai­ni­schen Krieg in die Ukrai­ne ein­mar­schier­te, [Anm. da hät­te der Wes­ten noch irgend­wie kulant dar­über hin­weg sehen können]

      Was dem Wes­ten berech­tig­te Sor­ge berei­tet, ist Putins … Ent­schluss, mit zT schwe­rem und vor allem stra­te­gi­schem Gerät los­zu­zie­hen, um kon­se­quent rück­stands­los zu Ent­na­zi­fi­zie­ren … in der Ukraine.

      Jawohl, allei­ne der ver­wen­de­te Ter­mi­nus "ent­na­zi­fi­zie­ren" lös­te jedoch – bei all den unge­zähl­ten noch immer, bzw schon wie­der exis­ten­ten, sprich Neo- nazis – eine Wel­le des blan­ken pani­schen Ent­set­zens aus … nicht min­der bei Jenen, so stellt es sich (zumin­dest für mich) dar, wel­che deren stän­di­gen Wohn­sitz gemäß, sowie­so außer­halb der Ukrai­ne situ­iert sind.

      Wie auch immer
      MFG – Ö

      1. @Fledgling01

        Um es mal böse zu sagen: wenn Sie sich in die Schlan­ge stel­len und "Ukrai­ne" stam­meln, wer­den sie auch rein­ge­las­sen. Anders als in Polen, Bal­ti­kum, Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en wer­den sie in D (noch) nicht vom CIA aus­ge­bil­det. In D ist die Desta­bi­li­sie­rung und die Ent­eig­nung der nächs­te Schritt, der nun ansteht ("ihr wer­det glück­lich sein …"). Wie könn­te man das samt der flan­kie­ren­den Infla­ti­on bes­ser recht­fer­ti­gen als mit "Mensch­lich­keit" und Zusam­men­rü­cken und "pöh­ser Putin"?? 

        Ben­zin­prei­se sieht man gra­de, Ein­quar­tie­run­gen sind noch frei­wil­lig, auch "Spen­den". Füh­rer­schei­ne der "Flüch­ti­gen" wer­den aner­kannt und die Fahr­zeu­ge für umsonst ver­si­chert – alles Soli­da­ri­tät, eben­so, wie die Kran­ken­kas­sen, die längst plei­te sind. Das dürf­te erst der Anfang sein .… die Kuh wird gemol­ken, bevor sie geschlach­tet wer­den kann. Soli­da­risch, klar. Alle sit­zen am Tisch: die einen auf dem Tel­ler, die ande­ren davor.

        1. @Some1: "Um es mal böse zu sagen: wenn Sie sich in die Schlan­ge stel­len und "Ukrai­ne" stam­meln, wer­den sie auch reingelassen."

          Da geb ich Ihnen Recht. Ich wer­de jedoch tun­lichst weder "Imp­fung" noch "Ukrai­ne" oder sonst was "Auf­ge­zwun­ge­nes" daher stam­meln. Dabei-sein, um jeden Preis ??? Nein, Danke !
          Ich blei­be, wie ich bin – ein­fach ich selbst !!! Nur so kann ich beim Jüngs­ten Gericht, rei­nen Her­zens Zeug­nis ablegen.

          "… Und füh­re mich nicht in Ver­su­chung, sondern.…" 

          Wie auch immer
          MFG – Ö

  5. Ja rich­tig, wir wer­den also nicht nur unse­re alten Waf­fe los, die wir sonst ver­schrot­ten müss­ten, wir wer­den auch die vom Ver­falls­da­tum bedroh­ten soge­nann­ten Impf­stof­fe los und nun kann auch die zivi­le Bevöl­ke­rung mal wie­der ihre Kel­ler aus­mis­ten. Ach ist das nicht herr­lich? Mit dem Früh­ling kommt doch jedes Jahr wie­der der Wunsch nach Auf­räum­ar­bei­ten über uns.

  6. Was im Jahr 2014 auf dem Mai­dan geschah war ein faschis­ti­scher Putsch. Was seit­dem in der Ukrai­ne pas­siert ist nicht der Wil­le des Ukrai­ni­schen Vol­kes son­dern der Wil­le skru­pel­lo­ser Geschäf­te­ma­cher aus der EU die einen nun­mehr 8 (in Wor­ten: acht) Jah­re dau­ern­den Krieg im Don­bas und Lugansk finanzieren.

    Ange­sichts die­ser Fak­ten ist das was in Ber­lin gespielt wird Zynis­mus pure. Das ist ein­fach nur Widerlich!

    1. @ Erfurt

      Da werden ganz alte Pläne aus der Schublade gezerrt:

      Der Verband Freie Ukraine (vollständig: Verband deutscher Förderer der ukrainischen Freiheitsbestrebungen) war ein 1915 gegründeter, deutscher Verein zur Förderung der Lostrennung der Ukraine von Russland.

      Die Gründungsversammlung fand am 11. Dezember 1915 im Verhandlungssaal des Preußischen Abgeordnetenhauses statt. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Emil Kirdorf, Alfred Hugenberg, Konstantin Freiherr von Gebsattel und Falk Schupp, der von 1915 bis 1918 Generalsekretär des Verbandes war.
      Hauptanliegen war die Propagierung der wirtschaftlichen Bedeutung der Ukraine in Politik-, Wirtschaft- und Pressekreisen, die wiederum als „Multiplikatoren“ wirken sollten. Dazu fanden Vortrags- und Diskussionsabende statt. Die ideologische Basis stammte von Paul Rohrbach, der mit einer „Dekompositionstheorie“ die russische Macht durch Entwicklung des Nationalismus der russischen Fremdvölker brechen wollte.

      In einer Selbstdarstellung von 1916 der Verbandszeitung Osteuropäische Zukunft heißt es:

      „Der Weg nach Osten und Südosten ist frei geworden. Damit hat sich für Deutschlands Handel und Industrie eine neue Bahn aufgetan“[2]

      In einem Einladungstext schrieb der Verband 1916, es gehe darum in der Ukraine „unübersehbare Naturschätze zu heben“ und dort lebe „das 39 Millionen-Volk der Ukrainer, das [...] sich danach sehnt, völlig befreit und staatlich neu geformt, unser Bundesgenosse zu werden“.[3]

      In einer Grußadresse für ukrainische Kriegsgefangene vom März 1916 hieß es das der Verband die Bedeutung der ukrainischen Frage nicht nur in der „Schwächung“ des gemeinsamen Feindes Rußlands erblickt, sondern auch in der Sicherung Europas gegen eine „russische Invasion“.[4]

      Eine 1917 als Sonderdruck der Osteuropäischen Zukunft erschienene Denkschrift, stellte fest: „Nur in der Ukraine - nicht im Zentrum und im Norden - ist Rußland tödlich zu treffen“, die „Vorschiebung der Besetzungsgrenze bis zur Donezlinie [...] würde Rußland zum langsamen Ersticken verurteilem“.[5]
      https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Ukraine

      Am 11.8.1939 erläuterte Hitler Carl J. Burckhardt seine Lebensraum-Pläne:
      "Alles, was ich unternehme, ist gegen Rußland gerichtet. Wenn der Westen zu dumm und zu blind ist, dies zu begreifen, werde ich gezwungen sein, mich mit den Russen zu verständigen, den Westen zu schlagen und dann nach seiner Niederlage mich mit meinen versammelten Kräften gegen die Sowjetunion zu wenden. Ich brauche die Ukraine, damit man uns nicht wieder wie im letzten Krieg aushungert."
      Michalka, Deutsche Geschichte, S. 166

      Der "Generalplan Ost" war zu jedem Zeitpunkt seit 1925, als Hitler in "Mein Kampf" seinen gegen Russland gerichteten "Drang nach Osten" darlegte, das Kernprogramm des Hitlerismus, mit allen gegen die Russen gerichteten völkermörderischen Implikationen.

  7. So unan­ge­nehm mir das ist:
    https://​uncut​news​.ch/​o​r​g​a​n​e​n​t​n​a​h​m​e​-​i​n​-​d​e​r​-​u​k​r​a​i​n​e​-​b​l​e​i​b​t​-​u​n​b​e​m​e​r​kt/
    und so unwahr­schein­lich das klingt, zumal auch die Bedin­gun­gen für die­se "Organ­ent­nah­me" wohl nicht den übli­chen Stan­dards ent­spre­chen: mir wur­de die­se info bereits vor 1 Woche durch eine Dame, die aus Russ­land kommt, bestätigt.
    Ich habe sie aller­dings nicht geglaubt. Viel­leicht kann jemand das recher­chie­ren, bevor hier "Theo­rien" ver­öf­fent­licht werden.

  8. Viel­leicht wäre es lang­sam an der Zeit, statt Krieg zu spie­len mit der Arm­brust (Wie lächer­lich?), eine öffent­li­che Auf­klä­rungs­ar­beit statt­fin­den zu las­sen, war­um seit acht Jah­ren Men­schen im Don­bass umge­bracht wer­den. Ich möch­te auch öffent­lich wis­sen, war­um Herr Klit­sch­ko sich mit der Asow-Bri­ga­de ablich­ten läßt?

  9. "Wir wollen helfen", sagt Yelyzaveta Plitkova, "Und wir wissen, woran es fehlt."

    Kugelsichere Westen
    Militär- und Jagdjacken
    Camouflage-Rucksäcke
    Taktische Ellbogenschützer
    Taktische Knieschützer
    Nachtsichtgeräte
    Walkie-Talkies
    Drohnen.. ?????????????????

    So so !

    Für Yelyzaveta Plitkova, aber vor allem den (noch) Unbeteiligten Deutschen zuliebe, wäre es hilfreich, endlich mal Intelligenz / Hirnschmalz zu sammeln, obwohl das, zugegebenermaßen, für die Beste eine Mammutaufgabe werden dürfte; alles andere zu Begehren ist absolut rückwärtsgewandter selbst- u. vor allem fremdschädigender Nonsens !!!!

    Wie auch immer
    MFG

  10. Jede Unter­stüt­zung für die Ban­de­ra-Nazis ver­län­gert unnö­tig die­sen Krieg. Die kugel­si­che­ren Wes­ten wer­den bald hier benö­tigt wenn es zu Schie­ße­rei­en zwi­schen Ukrai­nern und Rus­sen kommt (und dank der Mas­sen­haf­ten Aus­ga­be von Klein­waf­fen in der Ukrai­ne) Nazi­un­ter­stüt­zer wie Frau Plit­ko­va soll­ten zudem abge­scho­ben bzw. rus­si­schen Behör­den über­stellt werden.

  11. @holger blank: Ich bin hier oft kri­ti­siert wor­den wegen mei­ner Vor­sicht, Stim­men von Juden oder Jüdin­nen bzw. Holo­cau­st­über­le­ben­den zu instru­men­ta­li­sie­ren. Mei­ner Mei­nung nach pas­siert das hier auch.

    Babyi Jar (ukrai­nisch Бабин Яр) steht zual­ler­erst für das größ­te Mas­sa­ker deut­scher Ein­satz­grup­pen an mehr als 30.000 Juden und Jüdin­nen. Gleich­zei­tig ver­deut­licht es den Mord­wil­len der "Natio­nal­so­zia­lis­ten", der sich eben­so gegen die "sla­wi­schen Unter­men­schen" rich­te­te. Nicht zuletzt wirft es ein Licht auf die Kol­la­bo­ra­ti­on ukrai­ni­scher Faschis­ten und Natio­na­lis­ten mit den Nazis.

    Abseits der umstrit­te­nen Fra­ge, ob es tat­säch­lich einen rus­si­schen Angriff auf die Gedenk­stät­te gab, ist die Aus­schlach­tung des Vor­gangs durch den ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten ("Putin wol­le die Ukrai­ne und ihre Geschich­te aus­lö­schen", https://​www​.tages​schau​.de/​a​u​s​l​a​n​d​/​s​e​l​e​n​s​k​y​j​-​u​k​r​a​i​n​e​-​k​r​i​e​g​-​1​0​1​.​h​tml, 2.3.) Kriegspropaganda.

    Ich hal­te es für unbe­dingt erfor­der­lich, die Erin­ne­rung an die bar­ba­ri­schen Ver­bra­chen auf­recht­zu­er­hal­ten und Leh­ren dar­aus zu zie­hen. Vor Instru­men­ta­li­sie­run­gen soll­ten wir uns aller­dings hüten.

    1. Mei­nen Sie nicht auch, @aa daß es an der Zeit ist, die­je­ni­gen die vor 8 Jah­ren den Krieg in der Ukrai­ne ange­zet­telt haben beim Namen zu nennen!?

    2. ich zei­ge eine instru­men­ta­li­sie­rung, ich instru­men­ta­li­sie­re nicht.
      ich habe nicht mei­ne mei­nung abge­ge­ben, son­dern ich habe mei­nun­gen zitiert. nzz, jüdi­sche allgemeine.
      ein "künst­le­ri­scher lei­ter" kam zu wort.
      die­ser hat eine the­se auf­ge­stellt, auf die er kei­nen allein­ver­tre­tungs­an­spruch erhebt, auf die wird im zeit-arti­kel dezent ange­spielt, im hintergrund.
      ich unter­stel­le der Zeit, daß hier bewußt das Bild, das die Rus­sen abge­ben sol­len, mani­pu­liert wird.
      es wird eine asso­zia­ti­on her­ge­stellt. die woll­te ich aus­spre­chen, deut­lich machen, bewußt machen.
      rus­sen – bir­ken­au, rus­sen – babi jar, rus­sen: nazis / umge­kehrt: ukrai­ne: nazis.
      ukrai­ner und rus­sen beschul­di­gen sich gegen­sei­tig, einen völ­ker­mord zu bege­hen, die rus­sen an den ukrai­nern, die ukrai­ner an den russen.
      die nzz ver­weist selbst auf das angriffsziel:
      NZZ: "Der eigent­li­che Angriff galt aller­dings dem Fern­seh­turm, der sich auch auf dem Gelän­de befindet …
      Chrscha­nov­ski: … das Ziel war ver­mut­lich der Fern­seh­turm, ja. Aber das Resul­tat ist und bleibt: tote Menschen.
      Babi Jar ist ein sym­bo­li­scher, ein hei­li­ger Ort. / Die gan­ze Ukrai­ne ist zu Babi Jar geworden.
      /
      Herr Chrscha­nov­ski, ein rus­si­scher Rake­ten­an­griff hat die im Auf­bau befind­li­che Sho­ah-Gedenk­stät­te Babi Jar getrof­fen. Was wis­sen Sie über die ange­rich­te­te Verheerung?

      Fünf Men­schen, unter ihnen Kin­der, sind bei dem Angriff umge­kom­men, ver­brannt. Die Rake­ten schlu­gen im alten jüdi­schen Fried­hof ein, da, wo sich die Gedenk­stät­te befindet."

      "ver­brannt": Brand­op­fer: ein holokaustum.

  12. Ich kann mich nur wun­dern… Geht es jetzt wie­der nur dar­um, einen Schul­di­gen zu suchen? Wer hat ange­fan­gen, ist das hier die Fra­ge? Es ster­ben Men­schen, auf bei­den Sei­ten- grau­sam und unnö­tig. Es ist doch voll­kom­men uner­heb­lich, wer Schuld dar­an trägt. Ein Freund von mir ist gera­de in War­schau, er hat Hilfs­gü­ter dort hin­ge­fah­ren und wird sich mor­gen mit Men­schen aus der Uka­rai­ne auf den Weg nach Hau­se machen. Ich ver­su­che seit Stun­den, pri­va­te Mög­lich­kei­ten zur Auf­nah­me im Freun­des­kreis zu fin­den, bis­her ist das nicht wirk­lich gelun­gen und ich kann die faden­schei­ni­gen Grün­de und Aus­re­den nicht mehr hören von den Klein­fa­mi­li­en in ihren 240 Qua­drat­me­ter Stadt­vil­len. Es ist die Eigen­schaft nar­zis­ti­scher Herr­scher- Kriegs­pro­pa­gan­da zu betrei­ben und mir ist egal, wer da mehr Dreck am Ste­cken hat. Es trifft lei­der immer die Fal­schen. Es urteil­te sich ja so leicht, wenn man den Arsch hier im Trock­nen hat- zumin­dest noch. Sprecht mit Men­schen, die dort geflo­hen sind – egal ob Rus­sIn­nen oder Ukrai­ne­rIn­nen- und tut irgend­et­was, um das Leid ein wenig zu lin­dern, anstatt hier einen teil­wei­se so pseu­do­in­t­e­lek­tu­el­len Unsinn und gefähr­li­ches Halb­wis­sen kund zu tun.

    1. @ Lis­beth Salander

      Intel­lekt ist in die­sen hys­te­ri­schen Zei­ten nicht der schlech­tes­te Rat­ge­ber. Unab­hän­gig davon bleibt wahr, dass man Men­schen in Not hel­fen soll­te. Aber weder mit Waf­fen noch mit Drohnen.

      Nie­mand weiß, wel­che und wes­sen Pro­pa­gan­da zeit​.de damit trans­por­tie­ren will – die Auf­trag­ge­ber wer­den seit Coro­na nicht gewech­selt haben! Da sie es also tut, fin­de ich wich­tig, dar­über nachzudenken. 

      Ja, es gibt Nazis in der Ukrai­ne sogar in der Regie­rung. Ja, es gibt dort auch ande­re, nor­ma­le Men­schen, die nichts wei­ter wol­len, als in Frie­den leben und die vor dem Krieg flüch­ten. Egal, um wen es sich han­delt: mit kriegs­taug­li­chem Gerät soll­te man nie­man­den ver­sor­gen, schon gar nicht jeman­den, der aus ras­sis­ti­schen Grün­den gegen Rus­sen, Juden oder Ukrai­ner ist. 

      Dass die Main­stream­m­e­di­en dazu gewis­ser­ma­ßen auf­for­dern, ist gera­de für Deutsch­land ein Mene­te­kel, eine Ver­su­chung, der man wider­ste­hen muss.

    2. @Lisbeth Sal­an­der:

      Dei­ne men­schen­freund­li­chen Grund­sät­ze in Ehren, aller­dings muss ich sagen, daß ich mich etwas dar­an sto­ße Leu­ten eine Pau­schal­ver­pflich­tung zum aus­löf­feln einer von der glo­ba­len Obrig­keit ein­ge­brock­ten Sup­pe unter­schie­ben zu wol­len. Natür­lich soll­te sich wer hel­fen kann ernst­lich über­le­gen das auch zu tun aber dar­aus eine kathe­go­ri­sche Pflicht zu machen hal­te ich für so ver­grif­fen wie Men­schen dazu zu ver­pflich­ten sich irgend­wel­ches Gen­zeugs sprit­zen zu las­sen. Vor­al­lem sind dir die Leu­te kei­ne Rechen­schaft dar­über schul­dig war­um sie es nicht tun. Wir kämp­fen alle mit unse­ren eige­nen Pro­ble­men und Dämo­nen. Besit­zer von "240m² Stadt­vil­len" viel­leicht tat­säch­lich weni­ger als der schnö­de Durch­schnitt und es ist wohl auch ein trau­ri­ger Fakt, daß unse­re Gesell­schaft von Ego­zen­tri­kern durch­setzt ist aber von außen beur­tei­len kann man das trotz­dem nicht.

      Ganz abge­se­hen davon besteht immer ein gewis­ses unkal­ku­lier­ba­res Risi­ko frem­de Men­schen in sei­ne Nähe zu las­sen. Es ist schlicht und ein­fach nicht mög­lich jeman­den inner­halb weni­ger Stun­den wirk­lich ein­zu­schät­zen. So etwas dau­ert eine lan­ge Zeit. Falls es über­haupt mög­lich ist. Sicher, das Leben besteht aus einer lan­gen Anein­an­der­rei­hung von Risi­ken aber wer wann wel­ches ein­ge­hen will soll­te dann wohl doch immer­noch dem Indi­vi­du­um über­las­sen bleiben.

      Ganz gene­rell hal­te ich die Stig­ma­ti­sie­rung von Leu­ten die sich aus wel­chen Grün­den auch immer gegen akti­ve Hilfs­maß­nah­men ent­schei­den für kei­ne gute Idee. Das schafft ein­fach nur unnö­tig mehr Ableh­nung und erreicht nichts. Es mei­ner Mei­nung nach wesent­lich kon­struk­ti­ver eben denen die sich dafür ent­schei­den die gebüh­ren­de Aner­ken­nung zukom­men zu lassen.

  13. Ich habe kei­ne Pau­schal­ver­pflich­tung für das Aus­löf­feln was auch immer für einer Sup­pe aus­ge­spro­chen. Viel­leicht habe ich Stadt­vil­len­be­sit­ze­rIn­nen und – Bewoh­ne­rIn­nen stig­ma­ti­siert, das ist bestimmt ein Biss­chen falsch und liegt an mei­ner per­sön­li­chen Abnei­gung die­ser Bau­wei­se inklu­si­ve der dazu­ge­hö­ri­gen Gär­ten mit Kies­bee­ten und Rasen­mä­her­ro­bo­tern. Tat­säch­lich habe ich nicht nicht sooo viel Ver­ständ­nis, wenn man der ukrai­ni­sche Fami­lie in Not nicht die freie Feri­en­woh­nung geben kann, weil in zwei Wochen neue Air BnB Gäs­te kom­men und man denen ja unmög­lich so kurz­fris­tig den wohl­ver­dien­ten Urlaub absa­gen kann. Da bin ich dann also eine Men­schen­freun­din. Ist ja im Gegen­satz zur Unge­impf­ten mal was Neu­es, Unge­impf­te Men­schen­freun­din fin­de ich ganz gut , glau­be ich.
    Miss­trau­en und Angst vor dem Frem­den haben Tra­di­ti­on in Deutsch­land, pas­send besun­gen hier: https://m.youtube.com/watch?v=l9xG4J–_D8.
    eben­so wie die ewi­ge Suche nach einem Schul­di­gen- die „glo­ba­le Obrig­keit“ ist hier gern genom­men von links wie rechts, das bringt mich schon ganz durch­ein­an­der. Ist das eigent­lich das glei­che wie die „Eli­te“, weil dann wäre es ja schon wie­der ver­schwö­rungs­theo­re­tisch. Sind das die Glei­chen, die uns auch Coro­na ein­ge­brockt haben? Ich wäre dank­bar für Auf­klä­rung. Auch die­se ewi­ge Suche nach Nazis. Wo sind sie nun genau? In der ukrai­ni­schen Eli­te oder bei den Rus­sen, auf Mon­tags­spa­zier­gän­gen und in der AFD oder gar schon getarnt bei den Grü­nen und im Spie­gel, bestimmt auch Axel aus mei­nem Dorf, der immer so laut Frei­wild hört, aber Frei­wild sagen ja, sie sind gar kei­ne Nazis. Ich bin voll­kom­men ver­wirrt . Gibt es Nazis gar überall?
    Ich fürch­te, für die in den Krieg invol­vier­ten Men­schen- egal auf wel­cher Sei­te- spie­len die­se Über­le­gun­gen jetzt gera­de nicht die alles ent­schei­de Rol­le. Ich bin auch der Mei­nung, dass Tarn­klei­dung, kugel­si­che­re Wes­ten und Droh­nen (gemeint sind ja hier offen­sicht­lich Droh­nen mit Kame­ra) beim Über­le­ben ganz hilf­reich sein kön­nen und fin­de den Begriff „kriegs­taug­li­ches Gerät“ in die­sem Zusam­men­hang über­trie­ben. Was genau ist nun ver­werf­lich und Pro­pa­gan­da, die Akti­on der Frau oder dass die Zeit dar­über berichtet?
    Wenn hier jemand von den gan­zen schlau­en Men­schen, eine Idee hat, was man Sinn­vol­les tun kann und ger­ne ganz ohne „kriegs­taug­li­ches Gerät“ son­dern ganz fried­lich, um die­sen Wahn­sinn zu stop­pen, wie toll wäre das denn…und Ihren Blogg Herr A. fin­de ich nach wie vor großartig.

    1. @Lisbeth Sal­an­der:

      Dan­ke, ich freue mich über die Ant­wort und ant­wor­te gern zurück. Nun, wenn jemand tat­säch­lich über eine freie Feri­en­woh­nung ver­fügt liegt es schon nahe die­se auch zu nut­zen, aller­dings was weiß man schon über die per­sön­li­chen Umstän­de des Besit­zers? Hier könn­te man end­los Din­ge zusam­men­spin­nen. Neh­men wir ein­fach mal die Mög­lich­keit, dass er viel­leicht nerv­lich völ­lig am Limit agiert und jede extra Belas­tung einen Zusam­men­bruch bedeu­ten wür­de. Klar, es kann alles ganz rei­bungs­los und har­mo­nisch lau­fen aber garan­tie­ren kann das nie­mand. Muss er/sie/es es den­noch ris­kie­ren? Die Tat­sa­che, dass die Leu­te sich schein­bar genö­tigt füh­len zu Aus­re­den zu grei­fen sagt doch schon eini­ges. Sie gehen davon aus, dass ein simp­les "ich will nicht" nicht aus­reicht bzw. sie sehen sich gezwun­gen ihre Ent­schei­dung zu begrün­den um nicht "inak­zep­ta­bel" zu erschei­nen obwohl die exak­ten Grün­de eigent­lich nie­man­den etwas angehen.

      Ich bin mir nicht ganz sicher ob dich die attes­tier­te Men­schen­freund­lich­keit stört aber falls es so ist ver­ste­he ich es nicht. Das doch etwas Gutes.

      Ich wür­de Miss­trau­en nicht unbe­dingt als Tra­di­ti­on son­dern eher als rea­lis­tisch bezeich­nen. Es freut mich ehr­lich falls du nie schlech­te Erfah­run­gen machen muss­test aber ich für mei­nen Teil habe wäh­rend mei­ner Jugend eine Men­ge Zeit auf der Stra­ße ver­bracht. Wenn du da Frem­den nicht eine gesun­de Por­ti­on Miss­trau­en ent­ge­gen­bringst wird das nicht fei­er­lich enden und dabei spielt es kei­ner­lei Rol­le ob die Betref­fen­den aus Deutsch­land, Tim­buk­tu oder eben aus der Ukrai­ne kom­men. Ich habe auch z.B. jetzt gera­de mit Leu­ten zu tun denen ich Vor­schuß­ver­trau­en ent­ge­gen brin­gen muss­te. Die Fra­ge ist schon lan­ge nicht mehr ob ich dafür bit­ter bezah­len wer­de son­dern nur noch wie bit­ter. Das ist auch kei­ne gro­ße Weis­heit. So läuft unse­re Welt nun­mal. Man­chen Men­schen kann man trau­en, ande­re wer­den das Ver­trau­en mis­brau­chen und einen mit dem Scha­den zurück­las­sen. Irgend­wel­che Erken­nungs­zei­chen gibt es da nicht.

      Wer die "glo­ba­le Obrig­keit" ist? Nun ich gebe zu, dass der Begriff schwam­mig ist und ich hof­fe du ver­zeihst, daß ich dir kei­ne exak­te Namens­lis­te lie­fern kann aber es ist nicht beson­ders schwie­rig zu erken­nen, daß Men­schen in Ent­schei­dungs­po­si­tio­nen gibt die mei­nen ihre Inter­es­sen auf Teu­fel komm raus durch­set­zen zu müs­sen und eben die ent­spre­chen­den Mit­tel haben. Ob das rus­si­sche Stra­te­gen sind die einen Ein­marsch für Tak­tisch klug hal­ten, Lob­by­is­ten sol­che Inter­es­sen mit mehr oder weni­ger fei­nen Mit­teln durch­zu­set­zen ver­su­chen, ame­ri­ka­ni­sche Thinktanks die die Ukrai­ne für den idea­len Platz hal­ten Russ­land auf die Pel­le zu rücken, kor­rup­te ukrai­ni­sche Poli­ti­ker denen ihre Russ­land­feind­lich­keit das Amt sichert, euro­päi­sche Ent­schei­dungs­trä­ger die sich ihren Platz in dem gan­zen Spiel­chen sichern wol­len, … Da gibt sehr, sehr viel was man auf­zäh­len könn­te. Vie­le klei­ne Zahn­rä­der die irgend­wo inein­an­der grei­fen. Kei­ne Ahnung was dar­an VT sein soll. Oft wird das ganz offen betrie­ben oder läuft über x‑dutzend völ­lig nor­ma­le Bünd­nis­se oder Orga­ni­sa­tio­nen. Halt prak­tisch alles wo sich Ein­fluss zusam­men­ballt und meint die Welt nach sei­nen Vor­stel­lun­gen for­men zu müs­sen. Men­schen kom­men in die­sen Vor­stel­lun­gen in der Regel nicht beson­ders pro­mi­nent vor und da ist Krieg eben unter Umstän­den ein­fach Mit­tel zum Zweck.

      Ob das die glei­chen sind die uns Coro­na ein­ge­brockt haben? Viel­leicht, viel­leicht (und das ist das wahr­schein­lichs­te) gibt es Über­schnei­dun­gen oder viel­leicht ist es auch eine ganz ande­re Grup­pe von Leu­ten die eben auch über genug Ein­fluss ver­fü­gen. Genau­so­we­nig wie frem­de Men­schen kein Schild mit sich rum­tra­gen wo drauf­steht "Hal­lo, ich bin ein ver­rück­ter Seri­en­kil­ler" sagen skru­pel­lo­se "Welt­ver­än­de­rer" auch nicht: "Hal­lo, das sind mei­ne Freun­de A, B und C. Wir haben vor die Din­ge mal ein wenig in eine für uns vor­teil­haf­te Bahn zu lenken."

      Wo die Nazis sind? Nun, wenn man mal akzep­tiert, daß das Wort "Nazi" in der Regel heut­zu­ta­ge ziem­lich unscharf ver­wen­det wird könn­te man da viel­leicht an die Assow Bri­ga­de den­ken und den Leu­ten die sich mit ihr asso­zie­ren den­ken. So unscharf scheint es dabei sogar noch nicht­ein­mal zu sein. Ich mei­ne Leu­te die sich mit Hit­ler­gruß und Haken­kreuz­flag­ge ablich­ten las­sen könn­te man viel­leicht schon irgend­wo für Nazis halten.

      Frei­wild… Solan­ge man dem Begriff "Nazi" auch nur einen Rest Schär­fe lässt haben sie wohl schon recht. Davon wird die Band und das was sie trans­por­tiert aller­dings auch kaum bes­ser. Axel wür­de es sicher gut tun mal ein wenig sei­nen Hori­zont zu erweitern.

      Ob es Nazis über­all gibt? Klar, über­all und nirgendwo.

      Natür­lich kön­nen all die­se Din­ge beim Über­le­ben hel­fen aber genau­so hel­fen sie bei Gegen­an­grif­fen die dann ande­ren das Über­le­ben erschwe­ren. Viel­leicht ist die Tat­sa­che ande­ren das Über­le­ben zu erschwe­ren sogar die Haupt­über­le­bens­hil­fe. Krieg ist dre­ckig. Selbst der kleins­te Vor­teil ist für ande­re eben ein Nach­teil und sei es nur, dass die eine Par­tei gut gefrüh­stückt hat und die ande­re auf ratio­nier­ten Hafer­schleim zurück­grei­fen musste.

      Was man sinn­vol­les tun kann? Wohl lei­der nicht all­zu­viel. Natür­lich kann man Men­schen auf­neh­men und viel­leicht Essen/Grundbedarf schi­cken aber wo fängt man da an oder wo hört man da auf? Auf der Welt lau­fen prak­tisch per­ma­nent irgend­wel­che Krie­ge, leben Men­schen in erbärm­li­chem Elend, wer­den Men­schen ver­folgt. Was macht einen davon wich­ti­ger als den ande­ren? Wer hat die Zeit und den Platz dau­ernd Tau­sen­de und Tau­sen­de Leu­te unter­zu­brin­gen oder 24/7 ber­ge­wei­se Essen um die Welt zu schi­cken. Dazu kommt, dass die Dyna­mi­ken die am Werk sind extrem kom­plex sind und selbst jemand mit einer Men­ge Ein­fluss sie nicht so ohne wei­te­res stop­pen könn­te soll­te er/sie/es nicht ohne­hin eige­ne Zie­le ver­fol­gen. Die Welt ist schlecht und es ist Faß ohne Boden.

      1. @d
        Ich hat­te gar nicht dir per­sön­lich geant­wor­tet, inter­es­sant, dass du das so inter­pre­tierst. Dei­nen umfang­rei­chen Aus­füh­run­gen ent­neh­me ich in ers­ter Linie, dass du mei­nen Gedan­ken in vie­ler­lei Hin­sicht offen­bar nicht fol­gen konntest.
        Es tut mir leid, dass du die Welt so siehst – schlecht und als ein Fass ohne Boden- wie trau­rig für dich.
        Wer etwas will, fin­det Lösun­gen, wer etwas nicht will, sucht nach Grün­den. So ein­fach ist das manch­mal. Ich hal­te mich ger­ne an Men­schen aus Grup­pe 1.

        1. @Lisbeth Sal­an­der:

          Das ist natür­lich logisch. Wenn du mir hät­test ant­wor­ten wol­len hät­test du wahr­schein­lich nicht als aller­ers­tes mei­nen Gedan­ken­gang auf­ge­grif­fen. Wie konn­te ich mich nur ange­spro­chen füh­len? Ent­schul­di­ge bitte.

          OK, jetzt mal ohne Iro­nie: Ich freue mich, wie gesagt völ­lig uniro­nisch, dass du die Welt so sehen kannst. Wenn du dazu noch erken­nen wür­dest, daß eine der­ar­ti­ge Sicht­wei­se zu einem guten Stück ein Pri­vi­leg und kei­ne Ent­schei­dung oder gar etwas wonach man Men­schen in Grup­pen ein­tei­len könn­te ist, wären wir glau­be ich alle ein wenig weiter.

          Mag sein, daß ich nicht über­all hin­ter­her­ge­kom­men bin. Was du schreibst ist nun­mal – zumin­dest mei­nem Ein­druck nach – teil­wei­se etwas pole­misch, da gebe ich mir meis­tens kei­ne Mühe lan­ge nach einem tie­fe­ren Sinn zu suchen. Wenn jemand sei­nen Stand­punkt dar­le­gen will, dann legt er sei­nen Stand­punkt dar. Wenn jemand pole­mi­sie­ren will, dann pole­mi­siert er. Es kann natür­lich auch sonst sehr gut sein, dass mir etwas ent­gan­gen ist. Hey, nobody's per­fect. Wäre schön gewe­sen wenn du mir erklärt hät­test wo das dei­ner Mei­nung nach der Fall ist aber nun­ja, ist natür­lich auch kei­ne Verpflichtung.

          "Wer etwas will, fin­det Lösun­gen, wer etwas nicht will, sucht nach Gründen."

          Das hal­te ich mit Ver­laub (zumin­dest ohne nähe­re Erläu­te­rung und/oder Hin­weis auf wel­cher Ebe­ne sich das über­haupt abspie­len soll) für einen klu­gen Spruch. Wie vie­le ele­men­ta­re Mensch­heits­pro­ble­me hast du denn beim Suchen schon gelöst? Ist dir bewusst, dass es Men­schen gibt die prak­tisch Ihre gesam­te nutz­ba­re Zeit mit dem Suchen von Lösun­gen ver­brin­gen (und sie in der Regel auch fin­den – sonst hät­ten sie kei­ne nutz­ba­re Zeit mehr) ohne dass dabei all­zu­viel Ergeb­nis jen­seits des abso­lu­ten Mini­mums ent­ste­hen würde?

          Klar, das gan­ze sind ver­schie­de­ne Ebe­nen aber es ist nun­mal so, daß man an dem Punkt wo man die Ebe­ne der Über­le­bens­si­che­rung ver­lässt sich de fac­to bereits in einer pri­vi­li­gier­ten Posi­ti­on befin­det. Wenn man dann die­se nut­zen möch­te um sich dem Idea­lis­mus zu ver­schrei­ben ist das sicher nicht das schlech­tes­te aber eben auch nicht zwin­gend die ein­zig vali­de Option.

          P.S.: Soll­te es die von dir genann­ten Grup­pen tat­säch­lich in der Form geben, hof­fe ich, dass kon­fron­ta­ti­ves Auf­tre­ten nicht zu den Erken­nungs­merk­ma­len gehört. Sel­bi­ges ist dem all­ge­mei­nen Erkennt­nis­ge­winn eher wenig zuträglich.

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