Inzidenz steigt über 50 – Kaum schwere Verläufe bei Geimpften

Wer sich dem Risiko aus­set­zen möch­te, sei­nem Hirn blei­ben­den Schaden durch sich ver­stär­ken­de Bewegungen des Kopfes in der Horizontalen zuzu­fü­gen, der möge den Artikel vom 21.8. lesen, der auf stuttgarter-zeitung.de unter obi­gem Titel dar­ge­bo­ten wird.

»Sie steigt und steigt – die Corona-Ansteckungsrate in Deutschland. Wer geimpft ist, muss sich aber kei­ne all­zu gro­ßen Sorgen vor einer schwer ver­lau­fen­den Infektion machen.«

Eine wahr­haft ermu­ti­gen­de Einleitung für all jene, die sich den befrei­en­den Piks haben geben lassen.

Der Erfinder der wöchent­li­chen Dorfsau kommt gleich zu Beginn zu Wort:

»Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warn­te vor mas­si­vem Schulausfall. Weil die Inzidenz bei den Ungeimpften schnell stei­ge, sei in den Schulen das Schlimmste zu befürch­ten. „Impfaktionen auch in den Schulen wären sehr sinn­voll. Das wür­de geimpf­te und unge­impf­te Kinder schüt­zen“, so Lauterbach.«

Vor schwe­rem Alkoholismus soll­te man sich auch kei­ne all­zu gro­ße Sorgen machen.

Gleich meh­re­re unge­nannt blei­ben wol­len­de Mediziner wer­den ins Feld geführt:

»Ab 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner bin­nen einer Woche sei wie­der „eine erheb­li­che Belastung der Intensivstationen“ mit mehr als 3000 Intensiv-Patienten zeit­gleich zu erwar­ten, sofern die Impfquote nicht deut­lich gestei­gert wer­de, heißt es einer ver­gan­ge­ne Woche vor­ge­stell­ten Analyse meh­re­rer deut­scher Mediziner.«

Jedenfalls bei Südwind und sofern der Monat weni­ger als 32 Tage hat.

»Laut RKI ent­fällt der bei wei­tem größ­te Teil der Infektionen seit Monaten auf nicht geimpf­te Menschen. Nur ein gerin­ger Anteil der hos­pi­ta­li­sier­ten oder auf Intensivstation betreu­ten Covid-19-Fälle geht dem­nach auf Impfdurchbrüche zurück. Seit Anfang Februar starb in Deutschland dem­nach erst eine ein­zi­ge voll immu­ni­sier­te Person im Alter von unter 60 Jahren nach einem wahr­schein­li­chen Impfdurchbruch an den Folgen von Corona.«

Bei über 60-Jährigen sind Impfdurchbrüche von der Stiko unter­sagt wor­den. Über 80-Jährige sind laut RKI nur dann bei dem Besuch einer durch­ge­impf­ten Tanzveranstaltung mit Maske und Abstand gefähr­det, wenn sie dabei ihre Rollatoren nicht des­in­fi­zie­ren. Ob das Wiehler-Institut sein Wissen wie­der aus Telefonumfragen schöpft?

KBV-Chef Andreas in allen Gassen hat zwar hin und wie­der Sinnvolles von sich gege­ben, beim Geld ver­steht er ver­trags­ge­mäß kei­nen Spaß:

»„Selbstverständlich kön­nen die Booster-Impfungen in den Praxen vor­ge­nom­men wer­den“, sag­te der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der „Rheinischen Post“ (Samstag).«

Eh ihm wie­der blö­de Impfzentren die Zusatzeinkünfte wegschnappen.

Die Booster-Opfer sind die alten, näm­lich die Alten:

»Laut offi­zi­el­lem Aufklärungsblatt für die Ärztinnen und Ärzte sol­len Auffrischimpfungen mit den Präparaten von Biontech/Pfizer oder Moderna Menschen ab 80 Jahren ange­bo­ten wer­den, Pflegebedürftigen zuhau­se oder im Heim sowie Bewohnerinnen und Bewohnern wei­te­rer Einrichtungen mit vul­nerablen Gruppen.«

Der Patron der Jäger und Patrone, Hubertus Heil, will auch mal was sagen:

»Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will regeln, dass sich Beschäftigte auch wäh­rend der Arbeitszeit imp­fen las­sen kön­nen. „Wir müs­sen wei­ter dafür sor­gen, dass der Arbeitsplatz nicht zum Ansteckungsort wird. Deshalb pas­sen wir die Corona-Arbeitsschutzverordnung an“, sag­te der SPD-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag).«

Das Heilsche Credo lau­tet "Mehr vom Gleichen, Hauptsache, es klappt nicht". Schon im Juli war die Betriebsarzt-"Impfung" gran­di­os geschei­tert, wie tagesschau.de am 14.7. berichtetet:

»Kaum begon­nen, schon ist ein Ende abseh­bar: Gut einen Monat nach dem offi­zi­el­len Start der betrieb­li­chen Corona-Impfungen hat die Kampagne ihren Höhepunkt bereits überschritten…

Tatsächlich ist der erhoff­te "Impfturbo" durch die Betriebsärzte ausgeblieben…

[Einer] Umfrage zufol­ge machen nur zwölf Prozent aller Firmen ihren Beschäftigten Impfangebote. Die aller­meis­ten davon sind klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Betriebe mit nur weni­gen Beschäftigten. Sie kön­nen sich in der Regel gar kei­nen Betriebsarzt leis­ten…«

Ach ja: "Betriebsärzte for­dern mehr Honorar für COVID-19-Impfungen vor Ort"

12 Antworten auf „Inzidenz steigt über 50 – Kaum schwere Verläufe bei Geimpften“

  1. https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/08/17/corona_debatte_um_inzidenz_dlf_20210817_0647_8b57e9bf.mp3

    So geht Manipulation mor­gen für mor­gen im Deutschlandfunk

    nur die ers­te hal­be Minute anhö­ren genügt. Was den­ken eigent­lich Menschen, die Familienmitglieder, Hab und Gut in wirk­li­chen Katstrophen ver­lo­ren haben. Kann sich der Sprecher mor­gens im Spiegel anse­hen, ohne rot zu wer­den, glaubt er am Ende selbst, was er sagt, was treibt ihn und K.L. und ander Zero Covid Fanatiker eigent­lich an? Hat sich hier ein Narrativ ver­selb­stän­digt? Ich bin rat­los. Würde so gern verstehen.

  2. Sie sind ja doch uner­müd­lich AA…

    Reitschuster.de
    Rubikon news
    Multipolar
    Tkp.at
    Corona blog
    Fassadenkratzer 

    UNGAUBLICH
    WAS
    NUR EIN MENSCH
    BEWEGEN KANN
    BEI VIELEN ANDEREN…

    Wahrscheinlich sind sie nicht mehr oder weni­ger ein­ge­bil­det als vie­le anderen…

    ABER SIE haben es geschafft

    2 oder 3 leben zu retten…

    "Wer auch nur ein ein­zi­ges Leben ret­tet, ret­tet die gan­ze Welt"…

  3. Na, viel­leicht wol­len die Arbeitgeber schlicht ver­hin­dern, dass ihre Angestellten wg. Komplikationen mit der sog. "Impfung" aus­fal­len. Es gibt eben Berufe, die in der rea­len Welt statt fin­den und nicht in der Home-Office Blase, wo es oft kei­ne Rolle spielt, wenn man mal eine Weile lang ausfällt.

  4. "Laut RKI ent­fällt der bei wei­tem größ­te Teil der Infektionen seit Monaten auf nicht geimpf­te Menschen".

    Wird denn im ver­gleich­ba­ren Umfang bei Gespritzten und Ungespritzten getes­tet, so dass man die­se Aussage in der Form Treffen kann?

    Würde man den Testwahn auch bei den Gespritzten im glei­chen Maße prak­ti­zie­ren, wird es kaum Unterschiede geben. Daher ist die­se Aussage unwahr bzw. mit der aktu­el­len Teststrategie über­haupt nicht mög­lich. Das Volk bekommt immer nur zusam­men­hang­los abso­lu­te Zahlen vor­ge­setzt, mit denen es nichts anfan­gen kann.

    1. @ R.L.: Und nicht nur das – auch alles Weitere in besag­tem Absatz ist irre­füh­rend hoch 10. So z.B. der Hinweis, es sei seit Februar erst eine dop­pelt geimpf­te Person unter 60 an Corona gestor­ben. Wie sieht es denn mit den Ungeimpften in die­ser Altersgruppe aus? Die ster­ben ja auch nicht gera­de wie die Fliegen. Todesfälle von über 60-jäh­ri­gen Geimpften wer­den hin­ge­gen – wohl aus guten Gründen – verschwiegen.

      Äpfel mit Birnen zu ver­glei­chen ist dem­ge­gen­über ja fast schon eine prä­zi­se Wissenschaft. Erstaunlich nur, dass das den wenigs­ten auf­fällt. So blöd kann doch eigent­lich nie­mand sein.

  5. Heißt das jetzt, dass die Intensivstationen voll mit unge­impf­ten Covidioten sind und die Gesumpften in bes­ter Verfassung übers Wasser wandeln?
    Oder heißt das, dass die Gesumpften nie an Corona oder der Sumpfung, son­dern stets an ihren schwe­ren Vorerkrankungen oder selbst ver­schul­de­ten Herzinfarkten, Lungenembolien und Hirnschlägen versterben?
    Warum sind eigtl. sämt­li­che Coronastationen und diver­se KH geschlos­sen wor­den? Mit den Covidioten müss­te man doch jede Menge Reibach machen kön­nen. Oder las­sen die sich nicht tot­be­atmen, die­se Widerporste?

  6. @ I am Legend

    Wissen Sie, ich schät­ze Sarkasmus und Ironie, ABER man muss das beherr­schen, sonst wirkt es nicht.

    Dazu gehö­ren Dinge wie Timing, Prägnanz und die geschick­te Implementierung von Sinn- und Kausalzusammenhängen.

    Sie beherr­schen das lei­der alles nicht, also mein Tipp:

    Lassen Sie es blei­ben, es funk­tio­niert ein­fach nicht. 😉

    Gruß vom Captain

  7. Wenn ich es mal so sagen soll, wie hoch ist der Anteil der schwe­ren Verläufe bei den ungeimpften.…ich möch­te wet­ten das die rea­len Zahlen iden­tisch sind.

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