Italiens Ärztekammer ermittelt gegen 13 Impfgegner

Das berich­te­te am 28.12. orf.at:

»Am Tag nach Beginn der euro­pa­wei­ten CoV-Impfkampagne hat die ita­lie­ni­sche Ärztekammer über Disziplinarverfahren gegen eini­ge Mediziner berich­tet, die sich in Medien als Impfgegner geoutet haben. Das beton­te der Präsident der Ärztekammer Antonio Magi heute.

Zehn der 13 Ärzte, gegen die Disziplinarverfahren ein­ge­lei­tet wur­den, hat­ten sich gegen die CoV-Impfung aus­ge­spro­chen. Ermittlungen lau­fen auch gegen drei Mediziner, die als Coronavirus-Leugner bezeich­net wur­den. Die Verfahren wur­den auf­grund der Anzeigen von Bürgern und Kollegen eingeleitet.

Die Ärzte müs­sen sich jetzt vor einer Kommission der Kammer ver­tei­di­gen und wis­sen­schaft­li­che Beweise für ihre Einstellung vor­le­gen. Die Kommission wird dann ent­schei­den, ob es zu Sanktionen kom­men wird.

„Gegen zehn Impfgegner wur­de das Disziplinarverfahren bereits been­det, in eini­gen Fällen mit der Einstellung des Verfahrens, da die Ärzte wegen ihrer Ansichten Reue gezeigt haben“, sag­te Magi laut der ita­lie­ni­schen Nachrichtenagentur ANSA. In eini­gen Fälle sei es zu einer Suspendierung von bis zu zwei Monaten gekom­men. Gegen die drei Coronavirus-Leugner sei das Verfahren noch im Gange.«

Kein Kommentar.

5 Antworten auf „Italiens Ärztekammer ermittelt gegen 13 Impfgegner“

  1. Klingt nach erschre­cken­der Inquisition, aber ohne Informationen zu den Begründungen der Ärztinnen/Ärzte kann die Meldung nicht bewer­tet wer­den. Damit wird für bei­de Seiten der Spekulation frei­en Lauf gege­ben, nicht hilfreich.

    1. Doch hilf­reich, weil egal was die Ärzte gesagt haben, sieht das für mich nach poli­ti­scher Verfolgung aus und nicht Sachbezogen. Ich wüss­te näm­lich nicht wie man durch "Coronaleugnen" Menschen Schaden hin­zu­fü­gen kann im Sinne eines Kunstfehlers. In Italien ist die Impfung, wie in allen ande­ren Ländern auch, unter Staatlicher Kontrolle, also es kann den Ärzten nicht vor­ge­wor­fen wor­den sein Ihre Patienten nicht mit dem Impfstoff ver­sor­gen zu wol­len. Auch das ein­stel­len der Verfahren wegen Reue (die eige­ne gefes­tig­te und von ihnen offen­bar nach außen ver­tre­te­ne Meinung in einer Sache bereu­en sol­len die­se Ärzte) sieht stark danach aus als wür­den hier Denk- und Redeverbote ver­teilt und exem­pel sta­tu­iert, damit kei­ner von der Marschrichtung abweicht.

  2. 22.2.21, Österreich
    "… Der bekann­ten Corona-kri­ti­schen Ärztin Konstantina Rösch wur­de mit sofor­ti­ger Wirkung die Berechtigung zur Ausübung ihres Berufes in Österreich ent­zo­gen. … Nach aktu­el­len Informationen von Frau Dr. Konstantina Rösch und ihrem Lebensgefährten Dr. Schiessler wur­de der muti­gen Ärztin heu­te ein Schreiben der Ärztekammer zuge­stellt, nach dem ihre ärt­z­li­che Zulassung für Österreich sus­pen­diert wur­de. Eine kon­kre­te Begründung will die Medizinerin in dem Schreiben nicht erken­nen, das uns und unse­ren Lesern in Folge auch zur Verfügung gestellt wer­den soll. Rechtsanwalt Dr. Schiessler kün­dig­te sofor­ti­gen Einspruch vor dem Verwaltungsgerichtshof an."
    https://www.wochenblick.at/breaking-aerztekammer-entzieht-kritischer-medizinerin-roesch-berufslizenz/

  3. Bei uns zwingt man vor­erst nur die Schwestern in eini­gen Krankenhäusern, sich imp­fen zu las­sen und droht ihnen mit Kündigung.
    Habe davon bereits berichtet.

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