IW fordert finanzielle Sanktionen für Impfverweigerer

»BERLIN (Dow Jones)–Das arbeit­ge­ber­na­he Institut der deut­schen Wirtschaft (IW) spricht sich für finan­zi­el­le Sanktionen für Impfverweigerer aus. IW-Direktor Michael Hüther sag­te der Wochenzeitung Die Zeit, er kön­ne sich vor­stel­len, dass gesetz­lich Versicherte, die sich ohne medi­zi­ni­sche Begründung nicht imp­fen las­sen wol­len, einen Teil ihrer Behandlungskosten selbst tra­gen müs­sen, wenn sie sich mit Corona infi­zie­ren. Ein sol­cher "Selbstbehalt" kön­ne die Bereitschaft zur Impfung erhöhen.

Hüther argu­men­tier­te, dass Impfgegner sich dem Solidargedanken der Krankenversicherung ent­zie­hen. Deshalb kön­ne es im Umkehrschluss mög­lich sein, sie im Fall einer Corona-Erkrankung teil­wei­se vom Versicherungsschutz auszunehmen.

Hintergrund ist, dass sich Umfragen zufol­ge nur ein Drittel der Deutschen schnellst­mög­lich imp­fen las­sen wol­len. Um die Ausbreitung des Virus zu stop­pen, sind aber Durchimpfungsraten von bis zu 80 Prozent nötig.«

Zu lesen heu­te auf finanzen.ch.

27 Antworten auf „IW fordert finanzielle Sanktionen für Impfverweigerer“

  1. Da hat der Herr Hüther die Büchse der Pandora geöff­net. Damit sich nie­mand mehr dem "Solidargedanken der Krankenversicherung ent­zie­hen" kann, for­de­re ich hier­mit einen Selbstbehalt für Fettsüchtige , Fleischesser (WHO : Wurst ist can­ce­ro­gen), Bewegungsmuffel (WHO: Sitzen ist das neue Rauchen) und für jeden dialysepflichtigenTyp-2-Diabetiker.

    1. Ja, alle "nutz­lo­sen Esser" soll­ten mit intra­kor­po­ra­len Nanosensoren aus­ge­stat­tet wer­den, die alle Körperfunktionen pau­sen­los pro­to­kol­lie­ren und in die Cloud sen­den. Damit könn­te man die Vorteile von 5G ausschöpfen.
      Dazu noch bar­geld­lo­ser Zahlungsverkehr, damit wir die bier­trin­ken­den, junk­food­fres­sen­den Bewegsverweigerer und Zuckerjunkies gerichts­fest über­füh­ren können.
      Zum Wohle aller!
      Die MenschInnen wol­len es so.
      Count me in!

    2. Die Kommentare unter die­sem Artikel sind selbst­re­dend und ich kann da nur zustim­men. Ganz zu schwei­gen, dass die­ses Krankkassensytem nie­mals eine Solidargemeinschaft war und gera­de jetzt sich noch wei­ter von der Solidaridee ent­fernt. Die ein­zi­ge Möglichkeit die ich sehe, das System zu refor­mie­ren, ist es zu begra­ben und den Leuten die Voraussetzung zuer­mög­li­chen sich mit selbst­ge­wähl­ten Menschen zu ver­bün­den, ähn­lich wie Artabana. Das wür­de nicht nur eine Unsumme von Bürokratiekosten spa­ren, son­dern auch die Leute gegen­sei­tig ins­pie­ren ihre Gesundheit immer mehr selbst in die Hand zu nehmen.

      1. @Elia: Nicht nur in der DDR gab es, son­dern heut­zu­ta­ge in der Schweiz und Österreich gibt es halb­wegs gut funk­tio­nie­ren­de soli­da­ri­sche Krankenversicherungen. Alle zah­len ein, kei­ne Extrawürszte für Gutbetuchte.

    3. Und ich for­de­re, dass gesetz­lich und pri­vat Versicherte, die ohne medi­zi­ni­sche Begründung – etwa Tourette – so einen aso­zia­len Schwachsinn ver­zap­fen, ihre Behandlungskosten selbst tra­gen müs­sen, wenn ihnen jemand auf­grund die­ser Äußerung die Visage ver­beult. Ein sol­cher "Selbstbehalt" könn­te die Bereitschaft erhö­hen, weni­ger die­ses aso­zia­len Schwachsinns zu verzapfen.

    4. Ich möch­te gern aus die­ser sog. Versicherung raus. Geht das auch? Eine Versicherung, die gröss­ten­teils Pharmaindustrie und Krankenhauskonzerne för­dert, brau­che ich nicht.

  2. Man könn­te auch sagen: erst wenn du selbst dei­ne Gesundheit oder dein Leben auf's Spiel gesetzt hast bist du es wert von den ande­ren geret­tet zu wer­den. Hier wird der bekann­te Konnex von 'Brot & Spiele' in eine per­ver­se Zuspitzung getrieben.
    Geht manch­mal schlecht aus, wie man wohl immer häu­fi­ger hören wird. Jetzt für 2 Personen in Norwegen vielleicht.
    https://www.rt.com/news/511623-norway-covid19-vaccine-deaths/amp/
    Allerdings wird nun auch immer sicht­ba­rer war­um sie zuerst die Ältesten unter die Nadel setzen.

  3. Ach ja, der Solidargedanke. Gilt der dann künf­tig auch bei exzes­si­vem Rauchen und Essen, bei über­mä­ßi­gem Alkoholgenuss und vie­lem ande­ren, das die Kassen und das Gesundheitssystem extrem belas­tet? Ich fra­ge nur mal so, Herr Hüther…

  4. Und for­de­re finan­zi­el­le Sanktionen für Geimpft, wenn sie trotz Warnungen über die Problematik des Impfstoffen Erkranken zu Anfang auf­grund geschwäch­ten Immunsystem, auf­grund ent­ste­hen­den Autoimmunerkrankungen, bei lang­fris­ti­gen Folgen etc.

  5. Herr Hüther hat mit sei­ner heu­ti­gen (sie­he oben) Aussage deut­lich bewie­sen, wes' Ungeistes (Nazizeit) "Kind" er zu sein scheint. Warum kein Aufschrei in der Gesellschaft ist, ent­zieht sich mei­ner Kenntnis.
    Herr Hüther, als Lobbyist der dt. Wirtschaft, hat kei­ne recht­li­che Befugnis, zu bestim­men, was Kranke(n)kassen im Falle einer vor­lie­gen­den Erkrankung oder Behinderung zu zah­len haben oder nicht zu zah­len haben. Das ent­schei­den bes­ten­falls noch die Gerichte.
    Herr Hüther betreibt Amtsanmaßung.

    1. Prof. Henn (Deutsche Ethikkommission), die tau­be Nuss, Peter Tauber, MdB CDU, und der Klabauterbach (SPD) haben sich schon in ähn­li­cher Weise geäus­sert. Da scheint über­grei­fend Konsenz zu herr­schen, jetzt haben die so lan­ge an der Pandemie und dem ver­meint­li­chen Schrecken der­sel­ben gear­bei­tet, da soll es aus­ge­rech­net an einem wesent­li­chen Planziel, der Impfung, wg. Verweigerung schei­tern? Das wäre doch zu schade…;-)

  6. Da spricht das Kapital. Gilt das auch für Impfungen gegen Masern, Tetanus, Influenza und Gebärmutterhalskrebs???
    Falls nicht: Anzeige wegen Benachteiligung ist raus!!! 😉

  7. Vielen Dank Impfprämienberater! Die Liste lässt sich sicher noch belie­big ver­län­gern! Ob die Krankenkasse dann bei evtl Impfschäden auch bezahlt, soll­te imVorfeld geklärt werden.…
    Manchmal fal­le ich echt vom Glauben ab, wie sich inner­halb eines knap­pen Jahres das Rechtsverständnis vie­ler Menschen ver­dreht hat!

    1. Es hat sich nicht ver­dreht. Es kann jetzt nur offen bekannt werden.

      Ich habe vor eini­ger Zeit die bei der ZEIT erbit­tert geführ­ten Impfdebatten ver­folgt. Die hat­ten schon lan­ge die­sen Religiösen Charakter ver­bun­den mit der Furcht vor jedem "Keim", der sich unbe­merkt anschlei­chen könnte.

  8. Würde mich mal inter­es­sie­ren, wie der Solidaritätsgedanke des Herrn in Bezug auf die medi­zi­ni­sche Behandlung etwai­ger Impf-Nebenwirkungen aus­sieht. Nach sei­ner Logik müss­ten die ja dann auch von den Betroffenen getra­gen wer­den – oder?

    1. Bitte auch für Skifahrer, Autofahrer und Extremsportler- nicht zu ver­ges­sen die Hausfrauen die immer noch auf Stühle statt auf Leitern steigen.…Aber was will man von so einem schon erwarten

  9. Wie kann ein Mensch sich sol­che Rechte raus neh­men und Menschen zu zwin­gen sich imp­fen zu las­sen. Viele Menschen haben Vorerkrankungen und wenn die­se Impfung schief geht, wer kann das dann wie­der alles ins rech­te Lot brin­gen. Ich kann an mei­ner Krankheit ster­ben aber nicht an einen Impfstoff, der noch nicht ein­mal rich­tig aus­ge­tes­tet wur­de. Dann soll­te sich doch der wer­te Herr selbst imp­fen las­sen. Unsere Meinungsfreiheit ist uns allen wichtig.

  10. Ein wenig Logik soll­te dann doch vor­herr­schen. Bei einem eher recht gerin­gen Infektionsrisiko (gem. RKI 1,8%) und einer fast schon ver­schwin­dend gerin­gen Letalität wäre eher die Frage zu stel­len, ob die Impfaktion allein aus Risikogesichtspunkten (sie­he sehr häu­fi­ge und häu­fi­ge Nebenwirkungen) gerecht­fer­tigt ist. Damit ein­her­ge­hend: Finanzielle Aspekte. Vgl. auch Krebsvorsorgeuntersuchungen. Wenn das Erkrankungsrisiko für eine Krebsart all­ge­mein als zu gering ein­ge­schätzt wird, dann erfolgt ent­we­der kei­ne Zahlung der Vorsorgeuntersuchung durch die gesetz­li­chen Kassen oder eine Übernahme der Kosten nur in grö­ße­ren Intervallen. Oder aber bei kon­kre­tem Verdacht.

  11. Ich bin dafür, dass wir zuerst die Damen und Herren Politiker imp­fen, hier­nach das gan­ze Spitzenpersonal des RKI, der WHO usw. und die sons­ti­gen "schlau­en" Ratgeber wie Herrn Hüther. Hiernach soll­ten wir als Gesundheitsexperte des Landes jeman­den wäh­len, der aus der Praxis kommt, bei­spiels­wei­se einen guten Mediziner mit einem ganz­heit­li­chen Ansatz, als Wirtschaftsexperte jeman­den, der von Mittelstand und Wirtschaftsführung was ver­steht, als Demokratieexperte jemand, der als Anwalt die ver­tre­ten hat, die nicht alles glau­ben, was ARD und ZDF vorbeten, .….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.