Jesus hätte Oma nicht besucht

Der Mann, der uns beglückt mit Tips "gegen Shutdown-Erschöpfung" wie »Besorgen Sie sich einen Laptopständer, sodass Sie bei Videokonferenzen nicht immer nur nach schräg unten schau­en.«, bringt sein kognitions­psychologisches Gedankengebäude bes­ser auf den Punkt, als es Katja Kipping je ver­moch­te. In einer "Spiegel"-Kolumne vom 12.12. schreibt er unter obi­gem Titel:

»Wir alle müs­sen uns so beneh­men, als sei­en wir poten­ti­el­le Überträger eines Virus, das der­zeit in unse­rem medi­zi­nisch bes­tens ver­sorg­ten Hochtechnologieland Hunderte von Menschen pro Tag tötet. Und so, als tref­fe das auch auf alle Menschen zu, denen wir begeg­nen, ob wir sie nun ken­nen oder nicht, mögen oder nicht, lie­ben oder nicht.

Dabei steht uns lei­der unse­re eige­ne Psyche im Weg. Aber weil wir das wis­sen, kön­nen wir uns dem auch widersetzen.

Handeln Sie, als sei­en Sie infiziert

Deshalb tra­gen wir Masken, des­halb waschen wir uns stän­dig die Hände, des­halb hal­ten wir Abstand von­ein­an­der. Deshalb soll­ten wir uns kei­nes­falls in grö­ße­ren Gruppen ver­sam­meln. Handeln Sie so, als wüss­ten Sie, dass sie infi­ziert sind, so bit­ter das klingt. Dann, und nur dann, stel­len Sie sicher, dass Sie nicht ver­se­hent­lich jeman­den umbrin­gen. Womöglich jeman­den, den Sie lieben…

Um es noch ein­mal so bru­tal wie die Bundeskanzlerin zu sagen: Wenn Sie die­ses Jahr nicht mit Ihren Großeltern Weihnachten fei­ern, wer­den Sie und Ihre Großeltern das über­le­ben. Wenn sie es doch tun, ist das mit dem Überleben nicht garan­tiert.«

Wie bei jeder ordent­li­chen Sekte gibt es neben der Drohung mit Höllenqualen zum Glück den Ablaß-Handel mit der Impfung.

12 Antworten auf „Jesus hätte Oma nicht besucht“

  1. „Wenn Sie die­ses Jahr nicht mit Ihren Großeltern Weihnachten fei­ern, wer­den Sie und Ihre Großeltern das über­le­ben. Wenn sie es doch tun, ist das mit dem Überleben nicht garantiert."

    Interessant. Allein das Weihnachten-Feiern ent­schei­det heu­te über Leben und Tot… Ich wür­de sagen, wir soll­ten den Spiegel-Autor ver­kla­gen, falls doch uner­war­te­ter Weise irgend­wer ein­fach so stirbt, der oder die nicht fei­ert. Immerhin hat jener sei­nen Lesern in die­sem Fall eine Überlebensgarantie gegeben…

  2. Fürchterlich, die­se selbst­er­nann­ten Moralapostel! Der Spiegel hat für mich schon lan­ge aus­ge­dient und bestä­tigt seit coro­na mei­ne Ansicht, ihn nicht mehr zu lesen.

  3. "Handeln Sie so, als wüss­ten Sie, dass sie infi­ziert sind, so bit­ter das klingt." – "Handeln Sie so, als wüss­ten Sie, dass sie schuld am Untergang des Planeten sind, so bit­ter das klingt." – die Fortsetzung.

    Das ist das künf­ti­ge Grundgesetz, denn es hört ja nie auf – immer wird es ein Virus geben. Selbsthass ist en vogue. Der homo hygie­ni­cus ver­lässt die Hülle des alten Menschen, um der Biologie zu ent­kom­men. Bloß: wohin? Vielleicht direkt in die Hölle??

    Ekeln Sie sich also vor sich selbst und den ande­ren: alle sind böse, alle sind gefähr­lich, kei­ner des Lebens wür­dig .….. Wer denkt da nicht an jenen Mr. Smith aus der Matrix, der in Morpheus Verhör sei­nen Ekel vor der mensch­li­chen "Rasse" bekennt?

    I WANT YOU TO PANIC.

    Eine Art Autoimmunkrankheit des Faschismus.

  4. Seelisch Tote kön­nen das Leben ande­rer Menschen nicht ertra­gen. Also for­dern sie deren Tod oder zumin­dest die abso­lu­te Verminderung aller Lebensäußerungen.

    Ich hät­te nie gedacht, dass es soviel psy­chi­sche Krüppel auf der Welt geben kann und dass die­se ins­be­sod­ne­re an her­aus­ra­gen­den Stellen eta­bliert sind.

    Ach ja, nicht nur emo­tio­nal son­dern auch geis­tig arm: wenn etwas nichts bewirkt, dann immer mehr davon. Haben die "Regeln" schon von Anfang an nichts gebracht, so muss man sie umso mehr anwen­den, damit sie immer noch nichts brin­gen – aber die Schäden maxi­mal sind.

  5. Der fal­sche Konjunktiv zeigt das fal­sche Denken.
    Es blie­be auch zu fra­gen: Wenn wir nun nicht Weihnachten mit den Großeltern fei­ern und sie dann aber vor dem nächs­ten Weihnachten den­noch ster­ben – wer ist dann schadensersatzpflichtig?

  6. Jesus hät­te Oma nicht nur besucht, er hät­te sie sogar geheilt. Und das nicht mit einem 9? ,?? % siche­rem Impfstoff, son­dern mit sei­nem Wort, wel­ches zu jeder­zeit 100% Gültigkeit besitzt.

  7. Äh – ich BIN die Oma – kann mich viel­leicht mal jemand fra­gen oder bin ich schon entmündigt?
    Und selbst wenn das alles wahr wäre und ein wahn­sinns­töd­li­cher Virus uns alle dahin rafft – gera­de dann feie­re ich doch lie­ber noch ein ein­zi­ges Mal rich­tig Weihnachten mit allen mei­nen Enkeln als auf unab­seh­ba­re Zeit (die ich viel­leicht gar nicht mehr habe) zum Zwecke eines dann doch eher zwei­fel­haf­ten Überlebens auf jeden Kontakt zu verzichten.
    Jesus hat­te übri­gens direk­ten Kontakt mit Aussätzigen aller Art und das war damals nicht nur ver­pönt, son­dern auch strikt ver­bo­ten, um die wei­te­re Ausbreitung zu verhindern…

  8. "Um es noch ein­mal so bru­tal wie die Bundeskanzlerin zu sagen: Wenn Sie die­ses Jahr nicht mit Ihren Großeltern Weihnachten fei­ern, wer­den Sie und Ihre Großeltern das über­le­ben. Wenn sie es doch tun, ist das mit dem Überleben nicht garantiert."

    Hallo? Mafia? Danke für das "net­te" Angebot, das nie­mand offen­bar ableh­nen darf?

  9. Der Satanismus ist auf bei­den Seiten sehr aus­ge­prägt – bei Fetischisten und bei Realisten: Das gilt für "Klimawandel" eben­so wie für die "Pandemie". Schlagwörter wie "Ablaß-Handel" gab es auch bei den Klima-Realisten von EIKE, und mei­ne stän­di­gen dor­ti­gen Richtigstellungen wur­den hart­nä­ckig ignoriert.
    Wo jemand Recht hat, hat er Recht. Jede Lüge (Klimalüge, Corona-Lüge etc.) ist zu ver­ur­tei­len. Aber dar­aus resul­tiert kein Recht, in ande­ren Bereichen zu lügen.

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