Junge Leute haben vielleicht schon ein Wegebier auf

Konsequent nach dem Motto "Ist der Ruf erst rui­niert…" bleibt sich Karl Lauterbach treu. tagesschau.de erklärt am 13.4.:

»Nächtliche Ausgangssperre: Wozu das gut sein soll
… Die nächt­li­che Ausgangsbeschränkung soll in Kreisen und kreis­frei­en Städten ange­wen­det wer­den, wenn dort an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bin­nen sie­ben Tagen über 100 lag.

Viele Menschen fra­gen sich, was das brin­gen soll und zwei­feln an der Sinnhaftigkeit die­ser Maßnahme. Ein User schrieb der Aktuellen Stunde auf Facebook: "Die Wissenschaft ist sich doch mitt­ler­wei­le einig das über 99 % der Infektionen in geschlos­se­nen Räumen statt­fin­det. Die Menschen müs­sen also raus vor die Tür, statt­des­sen wird ver­sucht die Menschen ein­zu­sper­ren womit man ver­mut­lich genau das Gegenteil von dem errei­chen wird was man eigent­lich möchte.……"

Das klingt nicht unlo­gisch, zumal die Abendstunden bei der der­zeit küh­len Witterung auch nicht gera­de dazu ein­la­den, in Parks oder auf Straßen mit Freunden die Nacht zum Tage zu machen.…«

Und nun Karl:

»SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sag­te dem WDR dazu am Dienstag: "Ich muss ja vom Regelfall aus­ge­hen bei Gesetzen. Und beim Regelfall hat sich gezeigt, dass abends die Treffen drau­ßen begin­nen und drin­nen enden. Es ste­hen jun­ge Leute an Plätzen oder in Parks zusam­men, haben viel­leicht schon ein Wegebier auf, gehen dann zu sich nach Hause und fei­ern weiter."

Es geht auch um illegale Partys

Demnach zielt die Ausgangsbeschränkung auch dar­auf, ille­ga­le Partys und damit grö­ße­re Menschenansammlungen in pri­va­ten Räumen zu unter­bin­den wie kürz­lich eine in Düren, die von der Polizei gegen mas­si­ven Widerstand auf­ge­löst wer­den muss­te. Lauterbach ergänz­te, dass vor­lie­gen­de Studien zu Ausgangssperren eine ent­spre­chen­de Wirkung belegt hät­ten, auf die man zum jet­zi­gen Zeitpunkt in der drit­ten Welle der Pandemie nicht ver­zich­ten kön­ne…«

Mit Wegebier kennt er sich gewiß aus.

14 Antworten auf „Junge Leute haben vielleicht schon ein Wegebier auf“

  1. Schlimm was die Jugendlichen machen. Möglicherweise geht sie sich auch noch die Hand oder schlim­mer. Ein Wege Bier ist natür­lich auch was ganz ganz schlim­mes. Bier to go das ist Umweltverschmutzung!

  2. Klab"auterbach ergänz­te, dass vor­lie­gen­de Studien zu Ausgangssperren eine ent­spre­chen­de Wirkung belegt hät­ten, auf die man zum jet­zi­gen Zeitpunkt in der drit­ten Welle der Pandemie nicht ver­zich­ten könne…"
    Seltsam, dass die Klabauterbachs die­ser BRD immer irgend­wel­che selt­sa­men Studien ken­nen, die genau das Gegenteil von dem behaup­ten, was John Joannidis in sei­ner Übersichtsstudie über Lockdowns
    https://www.researchgate.net/publication/348270406_Assessing_Mandatory_Stay-at-Home_and_Business_Closure_Effects_on_the_Spread_of_COVID-19
    fest­stellt und was man nach ein­fa­cher Durchsicht der EU-wei­ten Übersicht von Aletheia
    https://aletheia-scimed.ch/IMG/pdf/eingabe_br_schweiz_24-12–2020.pdf
    selbst mit eige­nen Augen ohne beson­de­re Schwierigkeiten erken­nen kann.
    Das erin­nert mich an das ewi­ge Problem, nach­zu­wei­sen, dass Rauchen Krebs erzeugt.
    Jeder wuss­te, dass das so ist. Trotzdem gab es irgend­wie immer irgend­wel­che selt­sa­men Studien, die behaup­te­ten, das wider­le­gen zu können.
    Wenn das mit die­ser alber­nen "Carola" genau­so läuft, dann wer­den wir schät­zungs­wei­se erst 2070 die end­gül­ti­gen Beweise haben, dass Dr. Klabauterbach genau­so gelo­gen hat, wie "Dr. Marlboro"

  3. Ich kannt bis­lang noch nicht ein­mal das Wort "Wegebier". In was für Kreisen ver­kehrt Karl Lauterbach? Martin Schulz & friends? Der kommt ja aus der Ecke.

  4. Das ist gar nicht so lus­tig. Es ist ein bekann­tes psy­cho­lo­gi­sches Phänomen, daß Menschen mit einem Alkoholproblem, das sie vor sich selbst und der Öffentlichkeit zu ver­ber­gen ver­su­chen, eine beson­de­re "Strafgier" gegen­über ande­ren Menschen zei­gen, die Alkohol zu sich neh­men, ohne sich zu schä­men, Schuldgefühle zu haben oder zwang­haf­te Kontrollversuche zu unter­neh­men. Laut einer Erhebung (die aller­dings noch aus den 90ern datiert) ist der Anteil der Alkoholiker unter allen Berufsgruppen am höchs­ten bei 1. Politikern, 2. Journalisten. Über Söder hört man hier­zu Gerüchte aus allen Richtungen, von Lauterbach gibt es Belegmaterial in jeder Mediathek.

    1. Martin Schulz ist ja tro­cke­ner Alkoholiker. Und dann gibt es noch Jean-Claude Juncker. Söder also auch… Muss ich mal beob­ach­ten. Mein Vater hat sich zu Tode gesof­fen und mein Bruder hat auch enor­me Alkoholproblem. Ich selbst trin­ke gar nicht. Vater wie Bruder waren bzw. sind jäh­zor­nig, unstet, unzu­ver­läs­sig. Mal sehen, ob ich bei Söder Verhaltenszüge erken­ne, die auf Alkoholismus hin­deu­ten. Bei Lauterbach ist es ja das äuße­re Erscheinungsbild, die oft abstru­sen Gedankengänge und die Artikulation. Bei Alfred Schier hat­te er sei­ne lie­be Mühe sei­ne doch oft sehr schlich­ten Gedanken an den Mann zu bringen.

  5. "Es ste­hen jun­ge Leute an Plätzen oder in Parks zusam­men, haben viel­leicht schon ein Wegebier auf, gehen dann zu sich nach Hause und fei­ern " Und genau so wer­den sie dazu genötigt:
    https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-ovg-bremen-bestaetigt-angeordnete-schliessung-der-aussengastronomie-_arid,1969654.html
    Man beach­te auch die abso­lut lächer­li­che Rechtfertigung für die wei­ter bestehen­de Erlaubnis, Kantinen und Mensen offen zu hal­ten im Gegensatz zur Aussengastronomie.
    Ich fin­de, wir soll­ten alle die nächs­te Mensa auf­su­chen und dort "Danser encore" singen.

  6. Nun Partys wird Lauterbach eher nicht vermissen.
    Bei ihm wäre das ver­mut­lich Andachtsrunde mit den Knien auf einem Kantholz und als Höhepunkt 100 ml Wasser und ein Kanten tro­cken Brot.

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