Kampf um Impfzauderer:
Das Ringen um die Impfquote wird härter

Langsam ver­zwei­felt man in der FAZ, wo am 22.8. unter genann­tem Titel zu lesen ist:

»In Frankreich, den Vereinigten Staaten und auch in Deutschland haben die Impfkampagnen zwi­schen­zeit­lich an Fahrt ver­lo­ren, die erfor­der­li­chen Impfquoten für einen flä­chen­de­cken­den Schutz der Bevölkerung wer­den nicht erreicht. Um jeden nicht Geimpften scheint von bei­den Seiten gekämpft zu wer­den – den Skeptikern und den Befürwortern. Und das immer unversöhnlicher.

In Deutschland zeich­net sich in bei­den Gruppen ein Strategiewechsel ab. Die radi­ka­len Impfskeptiker wan­deln sich gera­de: Statt nur Online-Desinformationen zu ver­brei­ten, gibt es nun öfter dezen­tra­le Aktionen an Ort und Stelle, wie der Bielefelder Soziologie-Professor und Konfliktforscher Andreas Zick auf­zeigt. Zick spricht von einer Guerrilla-Taktik. Protestaktionen wer­den in klei­ne­ren Gruppen vor Altenheimen und Impfzentren abge­hal­ten; die Rhetorik wan­dert von ruhi­ger Desinformation zur aggres­si­ven Diffamierung von Impfärzten, Impfbefürwortern und Geimpften…«

Zum gepfleg­ten Bild gehört das von der "stei­gen­den Gewaltbereitschaft der Aktionen radi­ka­ler Impfskeptiker". Die guten hin­ge­gen sind bloß zau­dernd. Dazu gibt es model­lier­te Zahlen:

»9,5 Prozent wollen sich definitiv nicht impfen lassen

Dabei sind die Impfzauderer die grö­ße­re Gruppe der Ungeimpften. Laut Daten des Instituts für ange­wand­te Sozialwissenschaft in Bonn gehö­ren 14,5 Prozent der Bevölkerung von 18 Jahren an zu den Zauderern, die eine Impfung nicht grund­sätz­lich ableh­nen, sie aber bis jetzt noch nicht bekom­men haben. Rund 9,5 Prozent der über Achtzehnjährigen pla­nen hin­ge­gen, sich defi­ni­tiv nicht imp­fen zu las­sen. In der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre wol­len sich sogar 20,5 Prozent nicht imp­fen las­sen.«

Vorsichtshalber hört die Hochrechnung hier auf.

»Deutschland setzt wenig auf das sogenannte Nudging

Die Regierung ver­sucht inzwi­schen mit der Bundeszentrale für gesund­heit­li­che Aufklärung (BZgA), ein Informationsgegengewicht zu den Aktionen der radi­ka­len Impfskeptiker auf­zu­bau­en und Unentschlossene für die Impfung zu gewin­nen. Gängige Impfmythen wer­den auf der Website der BZgA in kur­zen Textblöcken wider­legt, Informationen zu den unter­schied­li­chen Impfstoffen sys­te­ma­tisch dargestellt.

Im Vergleich zu ande­ren Ländern setzt die Bundesregierung aller­dings wenig auf das soge­nann­te Nudging. Es beschreibt in der Verhaltensökonomie Entscheidungsstrukturen, die eine gesund­heits­för­der­li­che Entscheidung wahr­schein­li­cher wer­den las­sen, ohne die Wahlfreiheit ein­zu­schrän­ken. So kann bei­spiels­wei­se durch leicht zu errei­chen­de unbü­ro­kra­ti­sche Impfmöglichkeiten die Wahrscheinlichkeit erhöht wer­den, dass Menschen sich für die Impfung ent­schei­den, ohne ihnen die Wahl zu neh­men. Nudging-Strategien wer­den in ande­ren euro­päi­schen Ländern und in den Vereinigten Staaten viel öfter ver­wen­det, um Impfzauderer zu überzeugen.«


Die genann­te Webseite hält so etwas für überzeugend:

infektionsschutz.de

Uralt, kein Link und zudem falsch.


infektionsschutz.de

Prust…

8 Antworten auf „Kampf um Impfzauderer:
Das Ringen um die Impfquote wird härter“

  1. Abgesehen davon, dass es sicher mehr als nur 9,5% sind, die sich nicht imp­fen las­sen wol­len: Bei der nach­las­sen­den Wirksamkeit der Wirksamkeit der Impfung bei den aktu­el­len Virus-Varianten (in Israel laut Aussagen des dor­ti­gen Gesundheitsministeriums ca. 40,5%,in Wahrheit sicher­lich noch deut­lich nied­ri­ger, und nein, das laesst sich auch nicht durch eine Dritt- Viert- oder Fuenft-Impfung mit dem sel­ben Impfstoff ret­ten) wuer­den wir fuer einen 100% Schutz eine Impfquote von nahe­zu 250% benoe­ti­gen. Ich hal­te es fuer eher unwar­schein­lich, dass das jemals erreicht wer­den koennte …

  2. "Wahrheit ist unser Lebens- und Gesundheitselixier.
    Seele, Glaubwürdigkeit und Autorität gehen durch die Lüge verloren",
    hieß es heu­te von jeman­dem aus dem C‑ausschuss – Planspiel.
    o‑o-o-o-
    Ein ande­rer schö­ner Satz:
    Die Blattlaus frisst Pflanzen, der Rost Metalle und die Lüge die Seele.

  3. Wenn sie sich auch bei einer Bundeszentrale aus poli­ti­schen Gründen nicht an medi­zi­ni­sche-wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse hal­ten kön­nen oder wol­len, dann ist das dumm und kriminell.
    Impfungen über die Risikogruppen hin­aus machen kei­nen Sinn (außer für die Pharmaindustrie).

    1. Auch für die Risikogruppen ist der Nutzen nicht belegt oder nach­ge­wie­sen! Eher das Gegenteil ist anzu­neh­men, denn in den ursprüng­li­chen Hersteller- Studien wur­den alte und vul­nerable Menschen bewusst her­aus­ge­hal­ten, also waren auch kei­ne Ergebnisse vor­han­den! Wie vie­le alte Menschen kurz nach oder wäh­rend der "Senioren-Impforgie" im Januar gestor­ben sind, wur­de nie doku­men­tiert und soll­te auch nie erho­ben wer­den. Die plötz­li­chen zahl­rei­chen Corona- Ausbrüche mit vie­len Todesfällen in zuvor nega­tiv durch­ge­tes­te­ten Heimen fan­den oft im engen zeit­li­chen Zusammenhang mit den Impfungen statt. An die­ser extre­men "Impf"ektions- Welle star­ben über­haupt die meis­ten (ver­meint­li­chen) "Covid"- Opfer, was sich in den Kurven der Statistiken able­sen lässt. Aber die­se wur­den bewusst nicht obdu­ziert, da sie i.d.R. alt und vul­nera­bel waren. So igno­rier­te man ele­gant poten­ti­el­le Nebenfolgen und leta­le Auswirkungen die­ser mRNA- Vakzine. Denn: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!

  4. Ein schö­nes Beispiel für den Dunning Kruger Effekt, der sich im Rahmen der Corona-Propaganda immer wie­der zeigt. Den Impf-Taliban fehlt es oft schlicht an Sachkenntnis und Neutralität, um den gesam­ten Sachverhalt indi­vi­du­ell ein­schät­zen zu kön­nen, was aber die Skeptiker durch­aus tun. Man wer­tet das aber ab und wähnt sich auch noch in einer Aufklärerrolle ohne zu mer­ken, dass die meis­ten Skeptiker gera­de des­halb so skep­tisch blei­ben, weil sie sehr viel bes­ser infor­miert sind als die selbst­er­nann­ten Faktenchecker der MSM es erlauben.

  5. "Stimmt es, dass Menschen kurz nach einer Infektion gestor­ben sind?

    Ja, aber dies bedeu­tet nicht, dass die­se Todesfälle kau­sal mit der Infektion zusam­men­hän­gen. Werden vie­le sehr alte Menschen oder Menschen mit schwe­ren Vorerkrankungen und damit einem erhöh­ten Sterberisiko infi­ziert, ist eine gewis­se Anzahl von zufäl­li­gen Todesfällen, die kurz nach der Infektion auf­tre­ten, lei­der unvermeidlich."

    Würde die BZgA ihrem Namen und nomi­nel­len Auftrag gerecht wer­den, stün­de dort dies.

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