"Keine einzige Infektion definitiv zurechenbar"

Erneut gibt es Anzei­chen für vor­sich­ti­ge Selbst­kri­tik in man­chen Medi­en. Der Fak­ten­fin­der von tages​schau​.de mel­det heu­te, daß auch in der ARD ver­brei­te­te "Nach­rich­ten" falsch waren.

»Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de hat­ten Mel­dun­gen für Auf­se­hen und Besorg­nis gesorgt: "Ein Super­sprea­der macht Par­ty", titel­te der Baye­ri­sche Rund­funk, bei der Tages­schau hieß es "Ermitt­lun­gen gegen Super­sprea­de­rin", und die "Bild" berich­te­te, dass "Gar­misch-Par­ten­kir­chen sau­er auf die Super­sprea­de­rin" sei. In einer Video-Über­schrift sprach das Bou­le­vard­blatt gar von einer "Poten­zi­el­len Kil­le­rin". Zudem nann­te die Zei­tung den Vor­na­men und abge­kürz­ten Nach­na­men der Frau, was zu ihrer Iden­ti­fi­zie­rung füh­ren kann.«

Aus­führ­lich wird dargestellt:

»Somit ist bis­lang kei­ne Infek­ti­on in Gar­misch-Par­ten­kir­chen nach­weis­lich auf die Frau zurück­zu­füh­ren, die von Behör­den, Poli­tik und Medi­en seit Tagen "Super­sprea­de­rin" genannt wird. Frag­wür­dig erscheint in die­sem Zusam­men­hang das Ver­hal­ten des Land­rats und eini­ger Medi­en, die die Ver­ant­wor­tung für den Anstieg der Zah­len eines gan­zen Land­krei­ses ohne Bewei­se dem Ver­hal­ten einer jun­gen Frau anlas­ten.«

Update 23.9.:

»Im Fall der als "Super­sprea­de­rin von Gar­misch-Par­ten­kir­chen" bekannt gewor­de­nen 26-Jäh­ri­gen las­sen neue publik gewor­de­ne Details den Vor­gang weni­ger dras­tisch erschei­nen als teils ange­nom­men. Wie bereits in unse­rer Ursprungs­mel­dung (sie­he unten) berich­tet, ist nicht gesi­chert, dass sie als "Pati­en­tin Null" für einen Anstieg der Coro­na-Infek­tio­nen in dem Ort allein­ver­ant­wort­lich ist.

So konn­te das für die Frau zustän­di­ge Land­rats­amt auf Nach­fra­ge laut der Tages­schau nicht ange­ben, ob ihr die Qua­ran­tä­ne nach ihrem Sars-CoV-2-Test (des­sen Ergeb­nis damals noch aus­stand) ver­ord­net oder nur ange­ra­ten wur­de. Dem Bericht zufol­ge soll die 26-Jäh­ri­ge auch kei­nes­falls auf "Knei­pen­tour", son­dern am Tag vor ihrem posi­ti­ven Test­ergeb­nis ledig­lich in einem Spei­se­lo­kal gewe­sen sein.

Etwa 1000 Men­schen hat­ten wegen ihr am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de einen Coro­na-Abstrich neh­men las­sen – am Diens­tag war dann bekannt, dass drei Tests davon posi­tiv waren. Bei die­sen Neu­in­fi­zier­ten (Men­schen, die mit ihr arbei­te­ten) soll es einen Zusam­men­hang mit der 26-Jäh­ri­gen geben. "Aller­dings: Das Land­rats­amt kann in kei­ner Wei­se sagen, ob die Frau ihre Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ange­steckt hat – oder schlicht selbst dort ange­steckt wur­de. Wei­te­re Neu­in­fek­tio­nen hät­ten jeden­falls kei­nen Kon­takt mit der Frau gehabt", berich­tet die Tages­schau.«

So berich­tet mer​kur​.de.

(Her­vor­he­bun­gen nicht in den Originalen.)

Eine Antwort auf „"Keine einzige Infektion definitiv zurechenbar"“

  1. Somit wer­den die GEZ Gepimp­ten und MSM lang­sam ein wenich wie der "Stür­mer" (mit Opti­on zum geringst­fü­gi­gen Zurück­ru­dern als Beru­hi­gung­pla­ze­bo). Ja geht's noch! Der Main­stream gar gleich­ge­schal­tet fa*stisch , sho­cking! Braucht es dazu dann wirk­lich noch die brau­ne Brut? Kla­ro, feind­bil­dend wegen. Als ob es Darth Söder und sei­ne Mer­ke­lia­nen Sturm­trup­pen nicht genau­so schon bräch­ten. Klar habt ihr recht, denn sind die nur die Vor­hut. Doch was dann tun? Bur­ning Down The House? Les­bisch betrach­tet, bis­her noch kein siche­res repro­duk­ti­ves Erfolgs­mo­dell. Was nun?

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